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Die ^Vberhessische Zeitung" er ^hrtnt sechsmal wöchentlich. De- ^gspreis monatlich 2 GM. aus« schließl. Zustellungsgebühr, durch tziePost2.25 GM.Für etwa infolge Streiks, Maschinendefekte oder elementarer Ereignisse ausfallende Mummern wird kein Ersatz ge­leistet. Verlag t>. Dr. §. Hiheroth» Druck der Unid.-Buchdruikerei b. Aoh. Aug. Koch, Markt 21/23. Fernsprecher: Rr. 54. u. Nr. 55. Postscheckkonto: Amt Frankfurt o, W. Nr. 5015. Sprechzeit -er Redaktion von 1011 und »/tl1 Uhr.

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Paris, 15. Sept. Havas berichtet aus Asm, der französische Geschäftsträger habe eine Demarche unternommen, um gegen die Zwischenfälle zu protestieren, die sich vor dem französischen Konsulat in Livonno und Triest infolge des Attentats auf Mussolini ereignet Haben.

DerTemp s" gibt ein Schreiben wie­der, das eine Gruppe italienischer Demo­kraten, darunter der Leiter der in Paris erscheinenden antifaschistischen Zeitung C o r r i e r e d e g l i I t a l i a n e" an die Außenminister von Frankreich, England, Deutschland, Belgien, Luxemburg, Oester­reich, der Tschechoslowakei und der Schweiz sowie an den Generalsekretär des Völker­bundes gerichtet hat. Zn diesem Schreiben heißt es: Der Urheber des letzten Atten­tates gegen Mussolini ist ein nach Frank­reich ausgewanderter junger Ztaliener. Mussolini benutzt diesen Anlaß, um die Frage der politischen Emigranten wieder­um aufzuwerfen. Nach der Rede des Diktators hat es den Anschein, als ob die faschistische Regierung verlangen wolle, daß die italienischen politischen Emigranten als gemeine Verbrecher betrachtet werden, die ausgewiesen und der faschistischen Poli­zei übergeben werden müßten. Wir sinv überzeugt, daß die ausländischen Regie­rungen dieser eigentümlichen Forderung gegenüber einen ebenso entschiedenen wie berechtigten Widerstand leisten werden. Wir stehen dafür ein, daß die der Demo­kratie ergebenen italienischen Emigranten den Grundsätzen und den Traditionen des politischen Kampfes die für r?,ie Partei in Italien gelten, treu bleiben. Wir erklären in ihrem Namen, daß die moralische Ver­antwortung für die Attentate auf Musso­lini ausschließlich auf die faschistische Dik­tatur fällt.

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6 e n f, 15. Sept. Der Völkerbundsrat nahm heute vormittag in einer Sitzung den Bericht des Bundesrates Motta über die Beratungen der juristischen Kommission betreffend die Frage einer Wahlordnung für die Mitglieder des Völkerbundsrates, Festlegung der Dauer der Mitgliedschaft beim Völkerbundsrat und die Frage der Wiederwählbarkeit der Mitglieder entgegen. Bundesrat Motta führte u. a. aus: Die Kommission hat den Entwurf der Studien- kommisston für eine Reorganisation des Völ­kerbundsrates ihren Arbeiten zugrunde gelegt und alle in jenem Entwurf enthaltenen Grund­sätze auch in die nunmehr neue Vorlage auf­genommen. Es handelt sich um ein Kompro­miß. durch das die Völkerbundskrise gelöst wer­den sollte. Nach jahrelangen Bemühungen ist es gelungen, grundsätzlich einen Turnus in Bezug auf die Besetzung der Ratssitze e i n z u - führen. Von diesem Grundsatz kann aus­nahmsweise dann Abstand genommen werden, wenn es sich darum handelt, Mächten, deren Mitarbeit im Jnteresie des Friedens besonders erforderlich ist, auf längere Dauer Sitze zu ge­währen.

Rach der Begründung der Vorlage durch Motta sprach L o e f a r e n - Schweden, nm die Zustimmung seiner Regierung zum Wablregle- menr zum Ausdruck zu bringen. In längeren Ausführungen schloß sich Sir GeorgeFoster als Vertreter Kanadas an. Man sei, so sagte rr, vor allen Dingen gegen die Aufrichtung von Regeln, die eine kontinentale oder sonstige Eruv- vierung für die Besetzung der nichtständigen Ratsfitze nach, sich ziehen können. Deshalb würden auch die englischen Dominions, die ja Zweifellos den Charakter eine bedeutenden und geschlossenen Gruppe tragen, als solche keinerlei Ansprüche erheben.

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Sn diesem Sinne ist die Kandidatur Srlands als eine völlig selbständige und nicht als eine von den Dominions formulierte aufzufassen. Fitzgerald übte im übrigen schließlich harte Kritik an dem Entwurf und fo rderte, daß die Versammlung ihre absolute Souveränität unterstreiche. de B r o ne­tz u e r e - Belgien, ehemaliges Mitglied der Studienkommission, verteidigte den Entwurf gegen die verschiedenen Einwendungen der Borredner und erklärte unter Beifall, daß die

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ft Hannover, 16. Sept. Nach amt­lichen Angaben waren heute früh ins­gesamt 1259 Erkrankungen an Typhus gemeldet. Vis jetzt sind 3 7 t ö d - l i ch verlaufen.

Die Erkrankungen im Nachbargebiet.

Hannover, 15. Sept. Sn den fünf Orten des Landkreises Linden, auf die, wie gemeldet, der Typhus übergegriffen hat, wurden bisher 14 Typhuserkrankungen ge­meldet. Man rechnet mit einer weiteren Aus­dehnung der Seuche.

Die Annahme, daß die Typhusepidemie in Hannover wahrscheinlich ihren Höhepunkt überschritten habe, scheint sich leider doch als verfrüht herauszustellen. Ob­wohl die Zahl der neuen Erkrankungen wäh­rend der Nacht zum Mittwoch prozentual ab­genommen batte, sind die Erkrankungen im Laufe des heutigen Tages wieder erheblich gestiegen. Nachmittags haben in den städtischen Krankenhäusern insgesamt 1212 Personen Aufnahme gefunden, während die Zahl am Vormittag nur 1 097 be­trug. Die Zahl der Todesfälle ist von 27 auf 30 gestiegen. Von der gefährlichen Seuche sind bisher 519 Männer, 514 Frauen und 179 Kinder befallen worden. Glücklicher­weise ist es den städtischen Körperschaften Han­novers nunmehr gelungen, der Unterbringungs­schwierigkeiten und Vettennnot Herr zu werden. Durch die Hilfsaktion der anderen Städte und des Roten Kreuzes sind genügend Betten nach Hannover transportiert wor­den, so daß man wenigstens in dieser Beziehung vorläufig nichts mehr zu befürchten hat. Auch dem Mangel an Krankenwagen und sonstigen Beförderungsmitteln zum Abtransport der Er­krankten in die Krankenhäuser und Nothisvitale in den Schulen ist abgeholfen worden. Die Stadt Hannover hat eine Anzahl von Kranken-

Snhaber eines Ratssitzes sich als Vertreter der Kollektivinteressen des Völkerbundes und der Völkerbundsversammlung und nicht als die ihrer eigenen Snteresien betrachten müssen.

Sn der Nachmittagssitzung sprachen noch Graf Moltke-Dänemark und Tskhko-Hsin- Tshun - China zur Frage der R a t s r e f o r m. Der dänische Vertreter hebt die Bedenken gegen eine starke Vermehrung der Zahl der Rats- mitglieder hervor und pflichtete den schwedischen Ausführungen besonders bei, billigte jedoch ebenso wie die übrigen Redner die Vorlage. Der Vertreter Chinas stellte fest, daß in dem Entwurf der alten Forderung Chinas nach einem kontinentalen Verteilungsschlüssel für die nichtständigen Ratssttze Rechnung getragen sei und begrüßte deshalb die Vorlage. Es sprach die Erwartung aus, daß C h i n a als erste unter den asiatischen Nationen entsprechend seiner geogravhischen und politischen Bedeutung ein Mandat zuerteilt werde, und zwar, falls nicht zwei Mandate auf Asien entfallen sollten, jedenfalls ein dreijähriges.

Damit war die Diskussion geschlossen. Der Präsident schritt unter Hinweis auf das Amen­dement zu Artikel 4 Absatz 3 des Bölkerbunds- vaktes, das kürzlich durch die Ratifikation sei­tens Spaniens in Kraft getreten ist, zur Ab­stimmung über die Vorlage. Diese wurde um 4 llbr 50 Min. stillschweigend ein­stimmig angenommen. Die Versamm­lung tagt weiter, um den Tätigkeitsbericht des Rates zu behandeln.

Zur Wahl der nichtständigen Rats­mitglieder ist die Völkerbundsversamm­lung auf morgen vormittag 10 Uhr zu einer Sitzung einberusen worden.

Sitzung der britischen Reichsdelegation in Genf.

fk. London, 16. Sept. 2tenter meldet aus Genf: Die britische Aeichsdelegation trat gestern zu einer Sitzung zusammen, in der die Frage der Aatssitze erörtert wurde. Die Ver­handlungen ergaben 11 ebereinftimmung dar­über, daß die Dominions berechtigten An­spruch auf einen Ratssitz haben, daß es aber nicht opportum fei, im Augenblick darauf zu bringen. Jede Delegation behält ihre volle Handlungsfreiheit. Hinsichtlich der britischen Haltung darf nicht vergessen werden, dah ver­schiedenen Ländern bestimmte Versprechungen gegeben worden sind, bevor Irlands Anspruch vorgebracht wurde.

wagen zur Verfügung gestellt. ^Ferner find ver­schiedene große Sndustriefirmen hel­fend eingesprungen und haben ihre Wagcnpaks der städtischen Verwaltung zum Krankentransport überlassen. Außerdem stehen in genügendem Maße Aerzte und geübtes Sa­nitätspersonal zur Verfügung. Die vom Ma­gistrat eingerichteten Smpsstellen werden nach wie vor sehr lebhaft von der Bevöl­kerung in Anspruch genommen, so daß nach menschlichem Ermessen mit einem baldigen Abflauen der schweren Epidemie zu rechnen ist. Es bestätigt sich, daß die Ursache der Epi­demie vornehmlich inderVerseuchungdes Trinlwassers des Ricklinger Wasserwerkes zu suchen ist, das den Stadtteil Linden mit Wasser versorgt. Auf Anordnung der Negie­rungskommission sind nunmehr endlich die ver­dächtigen Brunnen außer Betrieb gesetzt worden.

32 Typhusfälle in Magdeburg.

Magdeburg, 15. Sept. Zu den bis­her gemeldeten 30 Typhusfällcn in Mägde- bürg sind zwei neue Erkrankun­gen hinzugekommen. Diese beiden Fälle sollen jedoch nicht auf verseuchte Milch zu­rückzuführen sein. Obwohl eine der an Typhus erkrankten Personen inzwischen ge st o r b e n ist, liegt kein Anlaß zu De- fürchtungen für eine Typhusepidemie in Magdeburg vor. Der Typhus stellt sich in jedem Jahre sporadisch ein und hat bisher in diesem Zahle noch keine ernsten Formen angenommen. Sämtliche Typhuslranke befinden sich, soweit festge­stellt wird, außer Lebensgefahr.

Typhusfälle in Mähren.

fh. Brünn, 16. Sept. Wie gemeldet wird, tritt in letzter Zeit der Typhus in verschiede­nen Orten Mährens, insbesondere im Boslro- witzer, Proßnitzer und Olmützer Bezirk auf.

Sn einem von der irischen Delegation beim Völkerbund an die britische Reichsdelegativn gerichteten Schreiben heißt es, daß die irische Delegation nach sorgfältiger Erwägung der Lage beschlossen habe, an der Kandidatur Ir­lands für einen Sitz im Rate festzuhalten.

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»ui »Mm der Adröstimg

London, 15. Sept. (WTB.) Die Ad­miralität hat bei Vickers ein großes U- Boot-Mutterschiff in Auftrag gegeben. Das Schiff, das mit Zwillingsschrauben aus­gerüstet wird, erhält doppelt wirkende Ver­brennungskraftmaschinen, die auf Grund von 'Lizenzen der Maschinenfabrik Augs­burg-Nürnberg in England gebaut werden.

Truppentransporte auf dem Luftwege.

Kairo, 15. Sept. (WTB.) Auf dem Flugplatz von Heliopolis ist ein Geschwader englischer Flugzeuge, die mit je 25 Sitzen als Truppentransportmittel ausgerüstet sind, zu einem Uebungsfernflug nach Aden ge­startet.

Die englischen Manöver im Taunus.

Idstein, 15. Sept. Tie englischen Ma­növer im nördlichen Taunus dauern noch an. Gegenwärtig liegen hauptsächlich Idstein und seine Umgebung, besonders der Nack, in ihrem Bereiche. Panzerautos, Patrouillen, Artillerie, Kavallerie und Infanterie sind auf dem Plane. Innerhalb der Stadt, sand gestern vormittag sogar ein kurzer Straßenkampf statt.

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Nie KinesWen Wirren

Bombenattentat auf das japanische Konsulat in Schanghai.

fh. London, 16. Sept. ,,Morning P o st" zufolge ist der russische Botschafter K a r a ch a n aus Peking in Schanghai eingetroffen. Gestern vormittag unternahm ein Koreaner einen Bombenanschlag auf das japanische Konsulat. Durch die Explosion wurde ein Rickschahkuli getötet

fk. London, 16. Sept. Ter britische Kreu­zer6 a ft o r (3750 Tonnen) ist gestern nach Hongkong abgefahren. Auch das Kriegsschiff Carysfort" (3750 Tonnen).hat ebenfalls. Befehl erhalten, nach China in See zu gehen.

Nr. CurlhiS über Staat unb Mriwaft

Düsseldorf, 15. Sept. (TA.) Unter zahlreicher Beteiligung aus allen Teilen des Reiches, sowie in Anwesenheit des Reichs- wirtschaftsministers, von Ministern einzelner Länder und Vertretern der Reichs- und Lau- desbehörden fand heute die 10. Tagung des Zentralverbandes des deutschen Großhandels statt. Rach einer Begrü- ßungsansprache des Vorsitzenden der Bezirks» gruppe Düsseldorf gab der Präsident, Geh. Kommerzienrat Dr. Louis R a v e n e Berlin, xinen Rückblick über die Entwickelung des ver­gangenen Jahres. Er stellte fest, daß der Tiefpunkt der Depression zwar erreicht, aber noch nicht überwunden sei. Rach Anerken- nung der bisher auf gesetzgeberischem Wege der Wirtschaft zuteil gewordenen Erleichte­rungen, stellte er eine Reihe von Forderungen auf ©te'uerabbau bei der direkten Steuer, der sofort in Angriff genommen werden müsse, Ermäßigung der schwer tragbaren Dankzinsen Wiederherstellung des Realkredits.

Darauf ergriff

Reichsivirtschaftsminister Dr. Curtius das Wort, der zugleich die Grüße der Reichs­und preußischen Staatsregieruns überbrachte. Der Minister führte u. a. aus: Der Handel und vor allem der Großhandel hat im stärk­sten Maße die Umschichtung der Wirtschasts- fundamente verspürt. Es hat jedoch den An- fchein, als sei der Zustand des Mißtrauens gegenüber dem Handel heute überwunden. Die Zeit scheint gekommen, wo in Selbstbesinnung, in Rückschau auf die Vergangenheit und Vor­bereitung künftig notwendiger Entwickelungen

Wirtschaft und Staat grundlegende und grundsätzliche Ueberlegungen pflegen müssen. Hierzu berechtigen und verpflichten vor allem drei Umstände: Zunächst die Konjunktur. Der Zwang der weltwirtschaftlichen Lage und unsere besondere politische Einstellung werden voraussichtlich zunächst nur kurzeWellen- berge wirtschaftlicher Besserung gestatten. Die Tatsache, dah die Krise seit Frühjahr des Jahres überwunden ist und wir zur Zeit im zweiten Stadium der Depression stehen, verschafft der Reichsregierung die Mög­lichkeit, in einer Art von Atempause den Ver­such zu machen, ihr zukünftiges Handeln stär­ker zu fundieren. Das zweite Moment ist durch unseren Eintritt in den Völker­bund gegeben. Das große Problem der Verbindung von Ration und Menschheit, über das der Reichsaußenminister in Genf ge­sprochen hat, ist selbstverständlich nicht nur ein geistiges und politisches, sondern auch ein wirtschaftliches. Als drittes Moment bezeichnete der Redner

unsere Verpflichtungen aus dem Dawesplan.. Die Diskussion über die Grundlagen des Dawesplans und feine Ausführbarkeit find im Ausland im vollen Gang. Im In­land dagegen entspricht die Beschäftigung mit diesen Fragen keineswegs der überragenden Bedeutung, die sie für das Schicksal der deut­schen Wirtfchaft und des deutschen Volkes ha­ben. Ich röde damit keiner Agitation gegen den Dawesplan das Wort. Erwünscht wäre jedoch eine stärkere Beteiligung der maßgebenden Wirtschaftskreise an reinwirt- fchastlichen Untersuchungen über die tatsäch­lichen Wirkungen des Dawesplanes hinsichtlich der deutschen Leistungsfähig­keit einerseits, der Aufnahmewilligkeit des Auslandes für die deutschen Leistungen an» dererfeits und im Hinblick auf eine vorsichtig abwägende Prüfung der zukünftigen Cntwick» lungsmöglichkeften.

Der ganze Fragenkomplex, der mit dem Dawesvlan zusammenhängt, ist Gegenstand ständiger ernstester Untersuchungen der Reichsstel-en.

Wenn so die Regierung im gegenwärtigen Zeit­punkt glaubt, die Grundlage der zukünftigen Wirtschaftspolitik finden und festlegen zu müs­sen, so fühlt die Wirtschaft einen ähnlichen Zwang . Sie beftndet sich in einem Stadium der Selbstbesinnung, der noch immer der Turch- gangspunkt für große neue Entwicklungen ge­wesen sei. Hinsichtlich der Handelspoli­tik verwies der Minister auf die Hemmun­gen chie sich allgemein dem internationalen Warenaustausch entgegenstellen und die sich im besonderen vor der deutschen War« aufrichten. Ihre Beseitigung ist das Ziel un­serer Handelspolitik. Zum großen Teil sind die Hemmungen noch Nachwirkungen des Krie­ges und der Inflationszeit und oft rein psy­chologischer Natur. Den schlimmsten Wi­derstand bilden die protektionistischen und. autarkischen Bestrebungen, die in außereuropäischen Ländern mehr und Mhr