214
tig des dustrie en die ie 6o- ider- Dize» ereins, inheit. en des Sitzung
M-
n vor. tg der :r und unter erschüft Lruder ch dra- Weber rite zu- orbrin- nlderte Atten- erfah- hungs- i l 1 e r. ngigey
»gericht Zerneh- nget is ver- !ie wir t über inmehr Tat in ge vor- ialbun» uch in sich die ch vor» i Aar. . Von schlie.
in dem e ß die sie es
n Tage einen
1 aber nda- t mach» iit. die . ®c» abzu» eräusch csonen» iebüsch,
eten.
Ke und Endlich n rinn, müsse.
ff en sie inde - voller hin» t mach- ausein- i nächste ent» lnschla- sporn- en. Aus e aber erne zu i>er nur
UNd lferufe. l. Die lstrophe
zu
en Ort Meiner« lmstedt, . Weil tjten sie meinbe« rhalten. h Fahr- > legten i einem irtfdjaft en Warb en zu nderun- m auch rgehend nen ge« endlich
rnbahn- 5 Mil- emelbe»
en
treujt Io au troffen.
iw.
sind in Kinde r- ubeck ist letreten, lsserdem in Löb- ts ein»
Seite 3
Rückfahrt kann dann abends um 6.46 Uhr oder 9.27 Uhr angetreten werden. Wie ersichtlich, sind diese Bahnverbindungen denkbar günstig und laden ganz besonders dazu ein, den Sonntag in Wetter zuzu» bringen. W. V.
Stadt. Bekamntmachunv
Nach dem Gesetz vom 7. August 1911, bete, die Beschulung blinder und taubstummer Kinder, unterliegen blinde Kinder (auch solche Kinder, die so schwachsichtigt sind, daß sie den blinden Kindern gleichgeachtet werden müssen), sobald sie das sechste Lebensjahr vollendet haben, sowie taubstumme Kinder! auch solche Kinder, deren Eebörreste so gering sind, daß sie die Sprache nicht auf natürlchem Wege erlernen können und die erlernte Sprache durchs Ohr zu verstehen nichk mehr imstande sind) sobald sie das siebente Lebensjahr vollendet haben und sofern sie genügend entwickelt und bildungsfähig erscheinen, der Verpflichtung, den in den Anstalten für blinde und taubstumme Kinder eingerichteten Unterricht zu besuchen.
Damit über den (Eintritt der Schulpflicht (§ 4 des Gesetzes) rechtzeitig Beschlug gefakt werden kann, werden Eltern und gesetzliche Vertreter derjenigen Kinder vorgenannter Art, die das 4. Lebensjahr zurückgelegt haben und noch nicht angemeldet sind, hiermit aufgefordert, die Kinder innerhalb zwei Wochen bei dem Magistrat anzumelden.
• Kinder, welche das schulpflichtige Lebensalter in der Zeit bis einschliesslich 3 Monaten nach dem Beginn des Schuljahres vollenden, können ausnahmsweise schon an dem vorhergehenden Aufnahmetermin in die Schule aufgenommen werden.
Marburg, den 9. September 1926. (529&
Der Magistrat: gez. Mueller.
■SMattL.-----...------- aKfliMwa—Kaa—B
Geschäftliche Mitteilung.
Rationalisierung im Wohnungsbau.
Die Bauweise der Zukunft.
Die Erörterungen über die Behebung der Wohnungsnot und die Möglichkeit der Erzielung von Erfparniffen beim Wohnungsbau unter' Verwendung einwandfreier Baustoffe stehen seit Jahren im Sorbergrunb des Interesses. Der Wohnungsmangel einerseits und das Fehlen der notwendigen Mittel zur Errichtung einer a usrejchenden Zahl Wohnungen zwingen zur Lösung dieser Fragen neue Wege zu gehen. Als Zielpunkt muß immer wieder aufs neue ausgestellt werden, daß Ersparnisse beim Bauen gemacht werden müssen, aber nur solche ,die nicht aus Kosten der Widerstandsfähigkeit oder des im Wohnungsbau unentbehrlichen Wärmeschutzes gehen.
Es sei deshalb in diesem Zusammenhang hier auf eine Bauweise aufmerksam gemacht, die im In- und Auslände patentiert und bereits eine große Verwendung gesunden hat. Zu dieser Bauweise wird der gewöhnliche Ziegelstein und Kalkmörtel verwandt. Dieses System ist nicht gebunden an Formsteine ober besondere Materialaufbereitungen, sondern die Art der Verwendung der Ziegelsteine bildet das System.
Der Normasteinbau „System Eckert" stellt durch die sinnreiche und zweckmäßige Anordnung von hochkantgestellten Steinen und Bin- derschichten eine Hohlwand dar, die trotz wesentlich geringerer Kosten den Anspruch erhebt, der Bollmauer in allen Punkten gleich, in vielen der wesentlichsten, wie Wärm«- und Feuchtigkeitsschutz, stark überlegen zu jein. Hier, bei wird an Ziegelsteinen gespart und die Wände können infolgedessen billiger hergestellt werden. Der Wärmeschutz ist auch erheblich größer, als bei.Verwendung von Betonsteinen, auch wenn diese Hohlräume besitzen. Die Be- tonfteine sind je nach der Dichtigkeit des Betons mehr oder weniger wasserdurchlässig. Dies in Verbindung mit der guten Wärmeleitfähigkeit des Betons lassen im allgemeinen die schweren Bedenken gegen die Verwendung von Bc- tonsteinen beim Wohnungsbau berechtigt erscheinen .während man mit der Bauweise „System Eckert" im Winter warme und im Sommer kühle Wohnungen erreicht. Es ist sestgestellt, daß an exponierten Stellen die 38 Zentimeter starken Ziegelvollmauern znm Schutze des von der Wetterseite anschlagenden Wassers beschiefert werden mußten, während an derselben Stelle die 32 Zentimeter starke Hohlmauer nicht das geringste Durchschlagen gezeigt hat. Diesen Feuchtigkeitsschutz besitzen keinesfalls die Betonsteine. Bei Versuchshäu- fem, die in Norwegen ausgeführt sind, wurde einwandfrei festgestellt, daß die Betonbauweisen in Bezug auf Wärme- und Feuchtigkeits- schnh den Ziegelhohlmauern erheblich nach» sieben.
Daß die Hohlmauern „System Eckert" auch sehr schnell austrocknen und dadurch eine schnelle Beziehbarkeit ermöglichen und daß der Wärmeschuh eine dauernde Ersparnis an Heizmaterial zur Folge hat, wll nicht unerwähnt bleiben.
In Deutschland und im Auslande sind bisher etwa 300 000 Quadratmeter Warck flächen aus- gefübrt und zwar für Wohnungen, Stallgebäude, Industriebauten, Eiskeller. Damvfkessel- einmauerungen usw. und hat sich das System überall bestens bewährt.
Rr. 214
EsimtaMsranken
■ „Sehet die Vögel unter dem £>int» ntel an: sie sähen nicht, sie ernten nicht... Schauet die Lilien auf dem Felde, wie «e wachsen; sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht." Wie ein seliger Smberretgen gehen diese Worte feit Jahrtausenden über die not« «furchte Erde. Wo man sie hört, huscht ein Kreudenschimmer über vergrämte Gesichter, so unsagbar herrlich und schön hat sie der Herland gesagt. Leider aber sind sie für die ^eisten Menschen eben nichts als — schön; man hört sie wie man ein Gedicht oder ein Ned anhört, aber sobald sie verklungen, schmiegt sich uns wieder die Sorge wie eine unheimliche, «raue Katze um die Kniee. Ist auch zu merkwürdig, in einem Jahrhundert schwieliger Frohn, in einem Zeitalter von Schweiß und «uß, das Sorgen zu verbieten, zumal wenn jsie ersten Schleier des Herbstes an den Winter gemahnen mit Frost und Notz Im Ga- llläerlande — gut, da wachsen Tropenfrüchte üppig nick saftig, prangend an südlichen Hängen. Bei« uns aber hält man es mehr mit km Apostel Paulus: „Wer nicht arbeitet, soll auck nicht essen."
Aber ist es denn das, daß uns der Zrmmer- mannssobn den Blick für die Not verschließen wollte und das Herz für den Stolz selbstge- bändigten Schicksals, wie ihn 'nur ernste, ehrliche, harte Arbeit verbürgt? Das kann doch nicht fein! Und so lesen wir ruhig einmal weiter in der Schrift und finden am Schluß des Kapitels den goldenen Schlüssel zu diesem Garten voll beschwingter Weisheit: „Darum sorget nicht für den anderen Morgen; denn der morgende Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, daß ein jeglicher Tag feine eigene Plage habe." Da steht nicht, daß auch nur ein Tag plag- und sorglos sein soll . Da steht mit ganz schlichter Selbstverständlichkeit von der Arbeit, vom Streben und Schaffen, also just von dem, was unser Leben ausfüllt. Aber: aus füllt, — das ist das Fragliche! Soll wirklich in unserem Dasein nur dafür Platz fein, was ein jeglicher Tag an eigener Plage bringt? Ta tritt mit einem Male auch in unsere abendlänüische Ufett der Pflüge und Fabriken der, der alles Leiden beschwört, hebt feine Hand und sagt: Es ist genug! Und nun ist et keine Märchengestalt, sondern ein Herr der Seele, dem das Meer unserer Nöte und Begierden gehorsam ist, vor dem sich Dämonen verkriechen wie Nachtgespenster vor der Sonne. Es ist genug!
Doch das muß gesagt fein: So erscheint er nur denen, bei denen wirklich von „genug" bfe Rede fein kann. „Es ist genug, daß ein jeglicher Tag seine eigene Plage habe", das heißt, daß aber auch dieses Tages ganze Last und Plage aus die Schultern genommen werden soll. Für Müßiggänger und Leichtsinnige ist das Wort nicht gesprochen, aber wenn den Tapferen der Nacken allzu müde und wund wird, dann steht Er da: „Es ist genug!" „Wer ist unter euch, der feiner Länge auch nur eine Elle zufetzen möge, ob er gleich darum sorge?" Wer da tut, was er kann, der soll nicht auch noch die letzten Kräfte vergeuden mit der Sorg" um das, was er selber nicht kann. Da soll es eine Grenze geben, an der wir unseren himmlischen Vater für uns sorgen lassen, bet die Vögel unter dem Himmel nährt, der die Lilien auf dem Felde kleidet, „daß auch Sa- tomo in aller feiner Herrlichkeit nicht bekleidet gewesen ist, wie derselben eins." Da sollen wir Mut und Vertrauen fassen, da sollen wir Herren der Sorge werden; sonst wird die Sorge Herr über uns.
Wo aber die irdische Sorge unserer,Herr wird, da ist es uns nicht möglich, nach dem Einen zu trachten, das nottvt: „nach dem Reich Gottes und feiner Gerechtigkeit". Und da. rührt denn dieses ewig-schöne Dort vom Sorgen mit leisem Finger bedächtig an das Problem unsere r Z e i t: Es gibt in Europa und Amerika Millionen Fabriken, Abermillionen Unternehmet und Arbeiter. Alle sorgen und müssen sorgen. — Bleibt da für das Reich Gottes auch nur. eine Minute Zeit? Diese Frage löst fein Sozialismus und fein Kapitalismus mit ihren ehernen, rechnerischen Konsequenzen. Je restloser beide aufrechwm wollen, desto peinlicher sind die Reste. Die Frage löst keine Technik und Psvchotechnik, kein Taylor und kein Ford. Aber Jesus löst sie, und die, die er berufen. „Tas Reich Gottes ist inwendig in Euch!" Tief.
Tagung der MMMhW der Deutschen Studentenschaft In Dresden tagte der Vermal- tu n n 51 a t der Wirtschaftshilfe der Deutschen Studentenschaft. Im Rahmen dieser Tagung fand im Festsaal des neuen Studentenhauses in der Mommsenstraße eine öffentliche Berwaltungsratssitzung statt, in deren Verlauf eine Reihe führender Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens über Fragen der Studentenselbsthrlfe sprachen. Zunächst sprach Professor Dr. Schlink sDarmstadt) über die segensreiche Arbeit in den letzten fünf Jahren, in denen mir eigener Kraft an der Erreichung des Zieles hingearbeitet wurde. Er wies besonders darauf hin, daß heute bereits über 50 Wirtschaftsbetriebe beständen und daß die Wirtschaftshilfe ständig angewachsen sei. Die Form einer freien Arbeitsgemeinschaft, die sich in jeder Hinsicht als richtig erwiesen habe, sei anzustreben. Hunderttausenden habe die Wirtschaftshilfe das Studium überhaupt erst ermöglicht. Auch hierin lägen natürliche Gefahren, so Ueberfüllung und Proletarisierung des akademischen Nachwuchses. Diese Gefahren habe man erkannt und suche ihnen nach
Lderbessische Zeitung, Marburg a. L. Sonnabend, den 11. September 1926
Möglichkeit vorzubeugen. Eine andere Sorge sei die, daß in unserer Zeit des Materialismus. des Rationalismus und der Technisierung des Lebens und Denkens durch die Wirtschaftshilfe des Corpus sanum im Gegensatz zur Mens sana zu sehr in den Vordergrund gerückt werde. Die amerikanische Wirtschaftshilfe sei nach deutschem Muster eingerichtet worden, und Frankreich habe um die Entsendung einer Studienkomnnssion gebeten. Wir Deutsche gäben dem gern statt. Prof. Dr. Scheel kennzeichnete in seinen Ausführungen ir*’ Stellung der Hochschule zu den Bestrebungen der Wirtschaftshilfe. Kultusminister Dr. Becker (Berlin) überbrachte die An? erkennung der preußischen Regierung zu dem Wirken der Wirtschaftshilfe. Die Studentenbewegung. so führte er aus, die nach dem Kriege eingesetzt habe, habe ihren Niederschlag in folgendem Programm gefunden: Selbstverwaltung, Selbstbewußtsein des studentischen Lebens, Sportbewegung und Wirtschaftshilfe Zum Schluß erhielt Geheimrat Prof. Dr. D u i s b e r g , der Vater der Studentenhilfe, das Wort. Seine Ausführungen schlossen mit folgenden herzhaften Worten: Solange mein Herz schlägt, soll es für meine verehrten jungen Freunde schlagen. Halten Sie sich, was Sie auch immer erstreben mögen, von der Politik fern, und wenn Si- arbeiten, dann vertiefen Sie den wissenschaftlichen. Geist. Werden Sie Forscher, tragen Sie den wissenschaftlichen Geist in alle Wirtschaftsbetriebe hinein. Seid einia. bleibt °inig.
Lang anhaltender Beifall folgte den Worten des Redners. Damit fand die Tagung ihren Abschluß.
Deutsche Spielmeisterschaften 1926 in Leipzig.
TJA-
Die Deutsche Turnerschaft trägt ihre diesjährigen Meisterschaften in den Sommerspielen (Schlagball der Turner und Turnerinnen, Faustball der Turner, Turnerinnen und älteren Turner) am 11. und 12. September.in Leipzig au« Der Schausplatz der Kämpfe ist die neue Kampfbahn des TV. Connewitz 1853, die wohl zu den schönsten ganz Deutschlands gehört. Aus allen Gauen Deutschlands werden weit über 400 Spieler und Spielerinnen nach Leipzig eilen, um im edlen Wett« kämpfe ihre Kräfte zu messen. Nicht weniger als 30 Einzelspiele sind erforderlich, um die fünf neuen deutschen Meister sest- zustellen.
Welche riesige Arbeit dazu gehört, diese Endspiele um die deutschen Meisterschaften vorzubereiten, mag ans der Tatswye erhellen, daß 9951 Mannschaften an den Pflichtspielen im Schlagball beteiligt gewesen sind. Durch Gau-, Kreis- und Kreisgruppenmeisterschaft haben sich die in Leipzig spielberechtigten Mannschaften durcharbeiten müssen, ehe sie zu den Endspielen zugelassen wurden. Da bedarf es wohl keiner weiteren Begründung, daß nur allererstes Spielkönnen sich durchzusetzen vermag und daß höchste Leistung jeder einzelnen Mannschaft unerläßliche Vorbedingung für die Teilnahme an den Endkämpfen ist." So werden auch diesmal, wie in allen vorhergehenden Jahren, die Meisterschaftskämpfe ein getreues Spiegelbild des Standes der Turnspielbewegung darstellen.
Die Kämpfe selbst Serben von einer Reihe festlicher Veranstaltungen umrahmt von denen die Weihestunde in der Krypta des gewaltigen VLlkerschlachtdenkmols die schönste zu werden verspricht. Zu den Meisterschaftskämpfen gesellen sich noch eine Reihe Freundschaftsspiele, aus denen ein Handballkampf der Leipziger Städtemannschaft gegen den A. T. V. Engelsdorf besonders hervorragt.
. ---*----
sm im» Evert
Fntzball.
Weiter gebt der Kampf auf dem grünen Rasen, mit dem morgigen Sonntag setzt er auch in den unteren Klassen ein. Hier in Marburg ist Germania wieder Platzverein. Ein weiterer Liganeuling tritt hier an und zwar ist es diesmal Sportverein Herborn. Diesmal sollte der Sieg auch sicher fein; ob er aber in der Höhe des vergangenen Sonntags errungen werden kann, ist fraglich, da Herborn schon in den Aufstiegspielen bewiesen hat, daß es besser ist als Niedergirmes. Die Mannschaft spielt härter und hat auch mehr System, sodaß die Germanen Arbeit haben werden, um diesen Gegner-niederzuringen. Das Spiel beginnt um 2.30 Uhr nachmittags auf dem Platz am Staff« weg.
Vorm. 11 Uhr wird Germanins 2a Mannschaft einen der schwersten Kämpfe der Runde austragen. Allendorf 1, mit Favorit zur Kreisliga, muß im Punktkampf als Gegner antreten. Der eigene Platz spricht für einen knappen Sieg der Germanen, um den sie aber bis zur letzten Minute kämpfen werden müssen. sehnlich geht es der 2b-Mannschaft der
■ Germanen, die um V210 Uhr auch auf eigenem Platz gegen Marbachs 1. Mannschaft gewinnen will. Auch hier heißt es bis zur letzten Minute durchgehalten, sonst kann es passieren, daß die Punkte mit den Gästen fortwandern.
V. f. B. 05-Kurh. hat nur eine Mannschaft im Punktkampf. Die 2bMannschaft fährt nach Sarnau, um gegen die dortige 1. Elf vielleicht einen knappen Sieg landen zu können. Auch hier kostet es Kampf. Auswärts weilt noch eine kombinierte Mannschaft, die gegen B. C.- Wetzlar siegreich bestehen will. Zu wünschen wäre es.
Auch Ockershausen wird mit seinen zwei Mannschaften erstmalig um die Punkte kämpfen. Die Liga wird ihr Debüt in Frankenberg geben ,und dort gegen die 1. Mannschaft anzutreten haben. Wenn Ockershaufen auch eine I nicht zu verachtende Mannschaft hat, so glauben wir doch noch nicht daran, daß sie gegen einen alten Verein bestehen werden; so werden sie wohl morgen —wahrscheinlich sehr knapp — die Punkte hergeben müssen. Wir würden uns freuen, wenn die Ockershäuser Elf unsere Voraussage zu Nichte machen wird. In Ockers- Hausen selbst steht die zweite Mannschaft vor einer sehr schweren Aufgabe. Wehrda 1. kommt und wird mit ziemlicher Sicherheit das bessere Ende für sich behalten. Wetter 1. weilt in Kirchhain und wird sich ziemlich anstrengen müssen, um ein Unentschieden herauszukolen. Zu mehr wird es nicht langen. Die 2. Mannschaft wird in Marbach gegen Marbach 2. antreten und wahrscheinlich auch hier nicht viel erben können.
Bei den Spielen der Bezirksklasse 1 muß D f. B.-Gießen eine schwere Reise unternehmen; es geht gegen Kurhessen Kassel. Diesmal sind "die Aussichten schlecht, eine knappe Niederlage ist schon als günstig zu bezeichnen. In Wetzlar soll Borussia-Fulda antreten, doch wird dieses Spiel wahrscheinlich ausfallen, da Wetzlar nickt mehr in der Bezirksklasie 1 mit« machen will und Eingruppierung in die 2. Be- zirksklaffe beantragt hat. In der Nordgruppe tritt Göttingen 05 in Kassel gegen Sport an und sollte wohl kaum einen Sieg erringen können. Auch Einbeck hat in Göttingen gegen Spielvereinigung kaum welche Aussichten.
In der Bezirksklasse 2 steigt in Butzbach ein interessantes Treffen gegen Niedergirmes. Butzbach, durch verschiedene Herausstellungen etwas geschwächt, wird vielleicht gleich im ersten Spiel Punktverlust zu verzeichnen haben. Wenig Aussichten hat auch Gladenbach, das nach Dillenburg fährt.
Von den süddeutschen Meisterschaftsspielen wollen wir wieder den Mainbezirk aufführen. Isenburg empfängt auf eigenem Platz Eintracht und hat nicht viel zu bestellen. Fußballsport« verein sollte auf eigenem Platz diesmal sicherer siegen? Viktoria-Aschaffenburg scheint nicht mehr auf voller Höhe zu stehen. Hanau 93 hat in Union-Niederrad einen schweren Gegner, bei dem der eigene Platz nur für einen Knappen Sieg spricht. Rotweiß kann gegen Hanau 94 vielleicht seinen zweiten Sieg erringen, besonders, da es auf eigenem Gelände geht. Germania empfängt Kickers-Offenbach und wird vielleicht nach schwerem Kampf einen Punkt retten können.
Hockey.
Auch der Stockball kommt wieder zu Ehren. Turn- und Sportverein eröffnete am vergangenen Sonntag die Saison. Der Anfang war ,ni6t allzu rosig, denn die Elf verlor in Fechenheim ziemlich herb mit 2:6. Morgen will nun die Hockenabteilung von VfB. Kurh. erstmalig wieder antreten und zwar in Wiesbaden. Durch das Fehlen einiger Mitglieder wird die Mannschaft nicht in voller Stärke antreten, jedoch dürste man mit einem günstigen Abschneiden rechnen. Die Elf spielt voraussichtlich:
Holzhauer Lucy Nietzsche Deinert Eiberg Brinkmann ©utbarbt Keller v. Harder Pippart Maar
Schiess-Sport.
Die Schützengesellschaft 1897 c. V. Marburg hielt am Sonntag den 5. September ihr diesjähriges Preisschiessen ab. Es erhielten Preise: (Die Zahl hinter den Namen ist die Ringzahl.) 1. Salowski 58. 2. Buchmann 57, 3 Cress 55, 4. Schebb 54, 5. Schäfer 54. 6. Fr. Bettrath 54, 7. Menz 54, 8. C. Bertram 52, 9. Roth 52, 10. Scharf 51, 11. Gropp 50. 12. Glock 50, 13. Heide 49, 14. Mensch 48, 15. Mütze 48, 16. Wied 47. Die Ehrenscheibe wurde von Menz geschossen.
Wandern.
Auf dem Deutschen Wandertage in Urach (Württemberg) wurde beschlossen, die nächste Tagung des Verbandes Deutscher Eebirgs- u. Wandervereine in Herborn abzuhalten.
Landwirtschaft!. Reiten und Schaufahren in Wetter.
Die morgige Veranstaltung verdient größte Beachtung. Neben dem Reiten verschiedener Abteilungen der Marburger Sames'schen Reitschule durch Schülerinnen und Schüler der Schule, die aller Voraussicht nach ein sehr schönes Bild bieten werden. läßt das umfangreiche Programm viel_ Interessantes erwarten. So sind Dressur- und Eignungsprüfungen für Reitpferde vorgesehen, die Vorführung von Gespannen, ein Galopprennen, eine Gewand- heitsprüfung, leichte und schwere Springkonkurrenzen und ähnliches mehr. Sicher wird es sich verlohnen, den Sonntag diesem Ereignis zu schenken. Der Beginn des Tourniers ist auf 2 Uhr festgesetzt. Wer den Vormittag in dem schönen Wetter (bei schönem Wetter besonders empfehlenswert!) und dessen Umgebung zubringsn will, kann schon um 9.23 Ubr von Marburg abfahren; dieser Zug ist um 9.49 in Wetter. Sonst empfiehlt es sich, mit dem nächsten Zuge um 2.17 Uhr zu fahren, der um 2.46 Uhr in Wetter ankommt. Ditz
CBerlag von Dr. C. Hitzervth. Verantwortlich für die Schriftleitung und den politischen Teil: Dr. Ernst Scheller; für den lokalen und provinziellen Teil: Wilhelm MtLntzr: sämtlick tu Warbura. i