Ktzeigerfikldassiüher kurhMchL)GderWew--KmüichLs VLrkünüiglmgsb'Mfär d-KeeisÄMiMg
T3
Donnerstag, »en 9. Sevtdr. 1926
MarbiikM
SogtSoreticct
DI« ,D>berh«ssisch« Zeitung" erscheint sechsmal wichentlich. Bezugspreis monatlich 2 GM. aus- schließl. Zustellungsgebühr, durch diePost2L5 GM.Für etwa infolge Streiks, Maschiuendefekte oder «lementarer Ereignisse ausfallende Kummern wird kein Ersatz geleistet. Verlag v. Dr. §. Hiheroth, Druck der Unib.-Buchdruckerei b. Zoh. Aug. Koch, Markt 21/23. Fernsprecher: Nr. 54. u. Nr. 55. Postscheckkonto: Amt Frankfurt a. M. Nr. 5015. — Sprechzeit der Redaktion von 10—11 und
• »/,!—! Uhr.
Nr. 212 61. Mrg. Marburg a. Lahn
Der Anzeigenpreis betrügt für den Ill gespalt. Zetlenmillimeter 0.08 GM., kleine Baranzeigen 0.06 GM., amtliche und auswärtige Anzeigen 0.10 GM. Bei schwierigem Satz sowie bei Platz- Vorschrift 50°/, Aufschlag. — Sammelanzeigen 100 °/0 Aust schlag. Reklamen der Millim. 0,40 GM. Jeder Rabatt gilt als Barrabatt. Ziel 5 Tage. Belege werden berechnet, ebenso Auskunft durch die Geschäftsstelle und Zusendung der Angebote. Erfüllungsort Marburg.
1 Soldmark — V«,-Dollar.
'A A MM Sesslsche
|| Uli Landrszeitung
Dle entscheiösnöt Eitzung in GM 16 Staaten orotcitteren gegen Vermehrung nWWMer RaWtze
Sah Verfahren gegen
Ne fpaniWn Meuterer
ff. Paris, 9. Sept Wie „Journal" aus Madrid meldet, beträgt die Zahl der wegen Teilnahme an dem Ausstand angcklagten Offiziere 2400, darunter drei Generäle, von denen aber nur 150 vor das Kriegsgericht gestellt werden. Für die Lehrer der Militärakademie von Segovia fei die strengste Strafe vorgesehen, von denen die Bewegung ausgegangen fei.
Madrid, 8. Sept. Beim Verlassen des Königlichen Palais erklärte Primo de Rivera Journalisten, daß überall vollkommene Ruhe herrsche. Der König habe soeben einen Erlaß unterzeichnet, der den V e = lagerungszustand aufhebe. Er fügte hinzu, es sei beschlossen worden, 12 000 Mann der marokkanischen Armee in die Heimat zu befördern. Der König wird heute abend nach Sau Sebastian abreisen.
--♦--
MeWarteilag der dkuWimtiomcka Woartei
Köln, 8. Sept. Die diesjährige Parteitagung der Deutschnationalen VolkSpartei nahm heute in Köln mit einer Sitzung der Parteileitung ihren Anfang. Die Führer der Deutschnationalen Volkspartei waren schon vollzählig erschienen. Reichstagsabgeordneter Mumm, der ebenfalls in Köln eingetroffen ist, ist plötzlich erkrankt und mußte sich in ein Krankenhaus begeben. Die Parteivertreter behandelten in ausgedehnter, überaus zahlreich besuchter Versammlung die dem Parteitag vorliegenden Themata. Von den prominenten politischen Führern waren neben dem Parteivorsitzenden, Grafen Westarp, u. a. Erz. Walraff, die Minister Schiele und Winckler anwesend. Man bemerkte ferner Frau Behm, Behrens, Exz. Hergt, Geh. Rat Hugenberg, Fürst Bismarck, Min. Neuhaus und den Freiherrn ». Stauffenberg, sowie viele hervorragende Industrielle aus dem Rheinland und Westfalen. Aber auch aus den vom Rhein weit abgelegenen Teilen des Reiches, wie Ostpreußen und Pommern, waren die Vertreter vollzählig erschienen, darunter ‘ der bekannte Abgeordnete Schlange-Schöningen, ^n der Westmark des Reiches waren Ost und West, Nord und Süd zu gemeinsamem Kampfe sür die Freiheit und das Reckt vereinigt. Im Ganzen rechnet man mit einer Teilnehmerzahl von 3000.
In der Sitzung der Parteileitung berichtete Graf Westarp über die politische Lage, über die Frage einer Arbeitsgemeinschaft mit anderen Parteien und über die Frage der Regierungsbildung im Reiche. Seine Darlegungen deckten sich im Großen und Ganzen mit dem, was er in dem „Führer durch den Reichsparteitag" ausführt:
„Seit unserem Parteitag in Hamburg am Bismarcktag 1924 haben die beiden Wahlen des Jahres 24 uns zur stärk- sten staatsbürgerlichen Partei gemacht.
Nun gilt es, zu der immer dringender gewordenen und immer stürmischer geforderten Einigung der staatsbürger- lich en Parteien zu gelangen. Dieser Ausgabe wollen wir uns auch aus dem Kölner Parteitag dienstbar machen.
Er soll durch unsere zielbewutzte Stärke und Einigung den Mittel- arteten zeigen, daß sie nicht ohne chwersten Schaden für das Vaterland und ür sich selbst über uns zur Tagesordnung übergehen können, daß insbesondere das Zentrum für seine Linkspolitik nicht auf uns rechnen kann. Ebenso klar aber soll er dartun, was wir 1925 schon durch die Tat bewiesen haben, daß wir in ehrlicher Arbeit und unter Anerkennung abweichender Grundausfassungen mit den staatsbürgerlichen Parteien gemeinsame praktische Politik treiben wollen und können.
Dabei dürfen wir freilich uns selbst nicht verlieren. Wir dürfen und brauchen auch hier aus Grundsätze und Grundgedanken unseres Programms nicht zu verzichten. Wir müssen uns das Recht Vorbehalten, für sie zu werben, auch soweit wir sie in der Arbeit des Tages n o ck> nicht durchsetze n können.
Berlin, 8. Sept. Nach einer stürmisch verlaufenen Sitzung ist in Genf durch die Vollversammlung des Völkerbundes der Antrag auf Aufnahme Deutschlands und Zuerteilung eines ständigen Ratssitzes an Deutschland einstimmig angenommen worden. Die interessierten Hauptmächte des Völkerbundes hatten raffiniert, das deutsche Aufnahmegesuch und die Schaffung eines ständigen Ratssitzes für Deutschland mit der Frage der Vermehrung der nichtständigen Ratssitze verkuppelt. Hiergegen opponierten bei der Debatte die Vertreter von 16 Staaten unter Führung Fritjof Nansens. Dieser wandte sich energisch gegen die Vergewaltigung des freien Entschlusses der einzelnen Delegierten und vor allem gegen das Intriguenspiel, das in letzter Stunde von französischer Seite zugunsten Polens eingeleitet wurde. Die von dem Vorsitzenden der Studienkommission auftragsgemäß gegebene juristische Begründung des heute zur Abstimmung gelangten Antrages durch den schweizerischen Bundesvräsidenten Motta ist nach deutscher juristischer Auffassung nicht in allen Teilen stichhaltig. Deutschland hatte aber weder eine Möglichkeit noch eine Veranlassung, gegen diesen Antrag Einspruch zu erheben. An zuständiger Stelle vertritt man die Meinung, daß die gleichzeitige Beschlußfassung über das deutsche Aufnahmegesuch und über die Vermehrung der nichtständigen Sitze keinerlei Einfluß auf den weiteren Verlauf der Ratserweiterung haben kann. Allerdings verhehlt man sich keineswegs die Eigenartigkeit jener Verkuppelung des ständigen deutschen Ratssitzes mit dem nichtständigen. Tiefe kann nichts anderes bedeuten, als daß mit Deutschland zugleich auch Polen in den Rat treten soll. Allerdings erfolgt Polens Eintritt nicht zu der gleichen Stunde, sondern erst etwa acht Tage später, wenn der Wahlmodus, was zu erwarten ift,. von dem Rechtsausschuß gutgeheißen ist. Bei der Aufnahme Polens wird Deutschland fein Stimmrecht sowohl in der Vollversammlung wie auch im Rat schon ausüben.
*
Die gestrige Bormittagssihung, in der die Dölkerbundsversammlung die Ausnahme Deutschlands als ständiges Ratsmitglied, und die Vermehrung der nichtständigen Ratssitze beschließen soll, wurde 10,10 Tlhr eröffnet.
Präsident Aintschitsch erteilt sofort Motta als früherem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses für die Ratsumbildung und jetzigem Vorsitzenden des Rechtsausschusses der Versammlung das Wort.
Motta empfiehlt unter angespannter Aufmerksamkeit der Versammlung im ersten Teil seiner Rede, das vom Dorstandsbüro der Versammlung vorgeschlagene Verfahren zur gleichzeitigen D e s ch l u ß f a f s un g über die Ausnahme Deutschlands, die Zuerteilung eines ständigen Rats- s i tz e s und die Vermehrung der nicht- ständigenRatssitze. Er wiederholt dabei nochmals die Argumente, die er bereits gestern vor dem Rechtsausschuß der Versammlung entwickelte und weist wiederum darauf hin, daß es sich nach Auffassung des Dolkerbundsrats bei den erwähnten drei Punkten um ein untrennbares Ganzes handele. 2m zweiten Teil feiner Rede, der vorwiegend dem durch die. Datskrise entstandenen Problem galt, erklärt Motta zunächst, daß die
Ausnahme Deutschlands eine Lebensnotwendigkeit für den Völkerbund
fei. Diese ileberjeugung habe sich bei ihm von 2ahr zu 2ahr verstärkt und werde heute von Niemanden mehr bestritten. Auch die Zuerteilung eines ständigen Ratsfitzes an Deutschland werde allgemein als eine elementare Notwendigkeit empfunden. Zur Frage der Vermehrung der nichtständigen Ratssitze führt Motta aus: Die 'Versammlung würde durch Vermehrung der Ratssitze nicht an Einfluß und Autorität gegenüber dem Rat verlieren. Vei Vermehrung der Ratssitze bestehe infolge der Einstimmigkeitsklausel für die Ratsbeschlüsse die Gefahr, daß der Völkerbundsrat in feiner Arbeit und Entschlußkraft behindert werde. Andererseits gäbe es aber auch sehr ernste Gründe, die zu Gunsten einer Vermehrung der nichtständigen Ratssitze sprechen. Der erste sei die Notwendigkeit einer gleichzeitigen Vertretung der Interessen der verschiedenen Kontinente im Völkerbundsrat. Der zweite Grund besteht darin, daß der T u r n u s bei der De-
fetzung der nichtständigen Ratssitze gewährleistet werden muß. Der wichtigste Grund für die Vermehrung der nichtständigen Ratssitze sei aber die Notwendigkeit, die Ratsk rise zu losen. Dach Motta ergreift
Loudon (Holland) das Wort. Er hebt die Einstimmigkeit hervor, mit der sich die Kommission im März für den Eintritt Deutschlands zugesprochen habe. Für eineü deutschen ständigenRatssitz dürfe es keine begrenzten Anschauungen geben, es mühten alle für ihn eintreten. Er weist daraus hin, daß Holland f. Zt. der einzige Staat gewesen sei, der gegen 44 Mitglieder der Vollversammlung sich gegen eine Vermehrung der nichtständigen Sitze von 4 auf 6 ausgesprochen hätte. Auch heute hätte die holländische Delegation die stärksten Bedenken, die Zahl der nichtständigen Ratssitze noch weiter zu vermehren. Das Gleichgewicht im Rate sei hierdurch bedroht und ebenso seine Arbeitsfähigkeit. Am liebsten würde die holländische Delegation die Zahl der nichtständigen Ratsmitglieder von 6 auf 4 vermindert sehen, aber sie könne im Interesse einer allgemeinen Verständigung diesen grundsätzlichen Standpunkt nicht aufrecht erhalten und Ware bereit, für eine Ve rmehrung der nichtständigen Ratsmitglieder zu stimmen, falls hierdurch eine Losung der Krise erfolgen würde. Der nächste Redner ist
Nansen (Norwegen). Er wendet sich energisch gegen eine Verbindung der Zuerteilung eines ständigen Ratsfitzes an Deutschland mit der Frage der Erhöhung der Zahl der n i ch t stä n d i g e n R a t s - Mitglieder. Er weist darauf hin, daß f. Zt. die Erhöhung der Zahl der nichtständigen Ratsmitglieder auf 6 erst nach langwierigen Diskussionen und nach schwierigen Verhandlungen erfolgt fei. Heute werde der Vollversammlung das Projekt einer neuen Erhöhung der nichtständigen Ratssitze vorgelegt, ohne daß der Vollversammlung Gelegenheit gegeben werde, über das so schwierige und ernste Problem nachzudenken und Verhandlungen zu führen. Er müsse daher
gegen die Verbindung dieser beiden Fragen energisch protestieren
und verlange, daß über die Frage der Zuteilung eines ständigen Ratssitzes an Deutschland, an der übrigens niemand Zweifel hege, sowie über die Frage der nichtständigen Ratssitze einzeln abgestimmt werden. Er wolle nicht die Einzelheiten erörtern, die man gegen das Projekt, das heute der Vollversammlung vom Büro vorgelegt werde, Vorbringen könne, er müsse jedoch darauf Hinweisen, daß die Verbindung des ständigen Ratssitzes für Deutschland mit der Frage der Vermehrung der nichtständigen Ratssitze den Bestimmungen des Art. 4 des Völkerbundspaktes nicht entspreche. Er wisse, daß
15 Staaten die gleiche Auffassung mil ihm teilten.
Diese Methode, die der Völkerbundsrat jetzt anwende, entspreche in keiner Weise dem Geist des Völkerbundes. Zum Schluß feiner Ausführungen richtete Fritjof Nansen einen Appell an die Versammlung, die souveränen Rechte der Vollversammlung des Völkerbundes besser zu wahren als dieses in den Vorschlägen des Büros zum Ausdruck komme. Nach Nansen spricht Außenminister
Soefgren (Schweden), der gleichfalls hervorhebt, daß eine Verkoppelung der Frage des ständigen Ratssitzes für Deutschland mit der Erhöhung der Zahl der nichtständigen Ratsmitglieder vckn 6 auf 9 nicht erfolgen dürfte. Doch würde Schweden keine besonderen Schwierigkeiten einem derartigen Beschluß der Vollversammlung in den Weg legen. Es hoffe jedoch dringend, daß hierdurch kein Präzedenzfall für die Zukunft entstehe.
Daraus erklärte der Vorsitzende Nint - schitsch die Abstimmung für eröffnet. Die Vollversammlung beschließt einstimmig über das Projekt der Studienkommission mit Ausnahme der Frage der Regelung des Wahlmodus für die nicht
ständigen Ratsmitglieder und das Reglement ihrer Mandate sofort abzustimmen. Punkt 3 wird zur weiteren Behandlung an eine Kommission überwiesen, lieber die Aufnahme Deutschlands in den Völkerbund wird durch namentlichen Ausruf abgestimmt. Deutschlands Aufnahme in den Völkerbund, die Zuerteilung eines ständigen Ratssitzes und die Vermehrung der nichtständigen Ratssitze von 6 auf 9 werden so» der Versammlung einstimmig beschlossen. An den Abstimmungen nahmen 48 Staaten teil.
Nach der Abstimmung hielt der Vorsitzende N i n t s ch i t s ch eine kurze Ansprache, in der er
Deutschland als neues Bundesmitglied begrüßte
und der lebhaften Hoffnung Ausdruck verlieh, daß es möglichst bald in der Vollversammlung seinen Platz einnehmen und erfolgreich an der Arbeit des Völkerbundes mitwirken werde. Die Rede wurde mit minutenlangem lebhaf- ten Beifall aufgenommen.
Kurz nach 12 Uhr war die für die Geschichte des Völkerbundes denkwürdige Sitzung ge, schlossen.
MkgrmMiMSU
Stummci» - Stttfemnnn
(Senf, 8. Sept. Der Generalsekretär de» Völkerbundes hat sofort nach Schluß der heutigen Sitzung der Völkerbundspersammlung folgendes Telegramm an den Reichsaußeu- minister Dr. Stresemann gerichtet:
«Auf Anweisung des Präsidenten der Völkerbundspersammlung habe ich die Ehre Ihne« mitzuteilen, daß die Völkerbundsversammlun« in ihrer Sitzung oom 8. September Deutschland als unter die Mitglieder des Völkerbundes ausgenommen erklärt und die Entschließung des Rates vom 4. September gebilligt hat, durch die Deutschland eine st «in» biee Vertretung im Bölkerbunds- tat zuerkannt wird. gez. Drummond."
Reichsaußenminister Dr. Streseman« antwortete mit folgendem, in englischer Sprache gefaßten Telegramm:
„Ich nehme mit Dank von Ihrem heutigen Telegramm Kenntnis und habe die Ehre, Sie davon in Kenntnis zu setzen, daß die deutsche Delegation für die Vollversammlung des Völkerbundes heute abend nach (Senf abreisen wird. gez. Stresemann."
Abreise der deutschen Delegation
Berlin, 8. Sept. Heute abend hat die deutsche Delegation für Genf unter Führung des Reichsministers des Aeußern Dr. Stresemann Berlin in drei fahrplanmäßigen Zügen verlassen. Zur Verabschiedung der Hauptdelegierten, die vom Potsdamer Bahnhof absubren, waren erschienen der Reichskanzler, die Reichsminister Dr. Külz, Dr. Reinhold und Dr. Haslinde, Ministerialdirek, tor Dr. Ritter, Ministerialdirektor Dr. Köpke und Geheimrat Zechlin, sowie eine größere Anzahl Herren des Auswärtigen Amtes, der französische Geschäftsträger, der Vertreter des englischen Geschäftsträgers, der belgische Gesandte, der schweizerische Geschäftsträger und der tschechoslowakische Geschäftsträger.
Mefttmmen
Mit dem 8. September, dem Tage der ein. stimmigen Aufnahme Deutschlands in den Völkerbund, beginnt, wie die Blätter betonen, eine neue Phase in der Nachkriegsgeschichte Deutschlands.
Der „Lokalanzeiger" schreibt: So sehr wir der Entscheidung, die der heutige Tag gebracht hat, widerstrebten, so sehr können wir nur wünschen, daß unser Volk die Wendung, seines Geschickes, die mit diesem 8. September besiegelt worden ist, niemals zu bereuen haben möge.
Die „Deutsche Allgemeine Zeitung" erklärt unter der Überschrift: „Schluß mit der Besetzung!": Sind wir einmal im Völkerbund, so müssen wir von der ersten Stunde unserer Mitgliedschaft an das eine sagen: „Es geht nicht an, diesem Bunde anzugehören und zu gleicher Zeit noch immer unter beschränkter Souveränität zu leben. Unser Volk, das nach seinen bitteren Erfahrungen mit dem Völkerbund in Oberschlesien, an der Saar und m Danzig gefühlsmäßig nur mit großem Wider- streben diesem notwendigen (Sctjritt der Regie-