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.Mißstäntt" oder JBa8 lut nett
3m Anschluß an die Zeilen des Herrn Sans ermann vom 16. Aug. 1926 möchte ich »ur Lfjung des Ansehens der Universitatstabt Marburg als Fremden ft adt, die Stadtverwaltung, den Verkehrs- und Ver- ickönerungsverein auf einige schon lange Z>e- »cbenden Mitzstänbe aufmerksam machen. <iur den Verkehrsverein des. dürfte es ein lobenswertes und segensreiches Arbeitsgebiet sein be-w. werden — wie auch in anderen Städten. _ mit allen Mitteln hierin die Siadt- mrwaltung äu unterstützen und somit m der Sauvtarbeit zu entlasten. Auch die. Burger Marburgs selbst dürfen im Jnteresie ihrer Heimatstadt den Avvell, durch materielle und ideelle Beiträge für das fremdenanziehen- d» Bekanntwerden der „P e r l e d es He s s e n- l a n d e s" zu helfen, von letzt ab nicht mehr ungeachtet Vorbeigehen lassen. Jedem es rech- machen, ist schwer, ja meist unmöglich aber trotzdem darf man nicht konservativ bleiben, londern mutz man mit den mordernen Verkebrs- Lijt vorwärts schreiten. Nur dadurch verhindert die Bürgerschaft abfällige Kritik der Fremden über Ihr Marburg, sorgt für ern gutes Ansehen der Stadt und fordert den Fremdenverkehr, auf welchen doch Marburg - gerade während der großen Ferienzeit im Sommer! — als kleine Universitätsstadt sehr im Interesse seiner Bürger, bezw aber der Geschäftswelt, a n g e w l e s e n ist. Die M i ß- stände selbst, deren Beseitigung umgehend bezw. baldigst erfolgen mutz, sind:
1. Fehlen eines Verkehrsbüros am Hauvtbabnbof. Gerade dieses wird von fast allen ankommenden Fremden lehr ver- mitzt (vgl. dagegen Frankfurt, Katzel usw.), es verfehlt m. E. völlig seinen eigentlichen Zweck, wenn es in der Mitte der Stadt liegt. Eine Stelle mutz am Hauvtbahnhof vorhanden sein, auf datz die Fremden gleich die notige Auskunft (sachliche!) erhalten könnem U. a. muß bas Verkehrsbüro unbedingt Sorge daiur tragen, datz ständig eine geeignete Aus- kunftsverson dort zur Verfügung steht und tut alles im Interesse der Fremden liegende sorgt: Auskunft über billige und gute Unterkunft, Abhaltung von bes. Veranstaltungen, (Theater, Konzerte, Feste), Besichtigungsrundfabrten im Autoomnibus; Verkauf von Provaganda- material (Führer durch Marburg, Kunstblätter, Karten) und Eintrittskarten für sämtliche Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen.
Auch sei an dieser Stelle gleichzeitig darauf bingewiesen, datz die Stadtverwaltung bezw. Verkehrsverein mehr — als bisher — Pro- paganda im In- und Auslande für den Besuch der „Perle Hessens" durch gute Werbeschriften (mit Bildern und Eeschattsrekcamen ausgestattet), kurze Werbeleitartikeln rn führenden Zeitungen, Dildreklamen in Groß- und Bädestädten (Nauheim, Homberg v. d. S.> Wiesbaden, Wildungen, Oeynhausen, Seebädern usw.) — darstellend Schlotz, St. Elfta- betbkirche oder die Gesamtansicht Marburgs —, bezw. in den Eisenbahnzügen treiben mutz; auch dürfte m. E. eine öfter stattfindende Beleuchtung der Sehenswürdigkeiten (vgl. Art. v. 16. Aug. 26) sehr vorteilhaft zur Frcmdenheran- ziehung sein. Dringend emvfeblenswert ist hierbei neben einem guten Handinbandarbeiten mit der Reichsbabngescllschaft auch „sachliche Reform" in den hiesigen Preisen (Lebensmittel! !, man vergl. mal hierzu Berlin und Frankfurt): großer Umsatz — großer Nutzen!
2. Unmöglich keit der Besichtigung von Sehenswürdigkeiten an Son n- t a g n a ch m ist t a g e n: so ist z. B. die St. Elisablehkirche all 4 Ubr nachmittags geschlossen, mithin für Besucher nur eine Besuchszeit von 12—4 Uhr nachm. (vorm. Gottesdienste). Viele Fremde stehen dann vor verschlossener Tür und ziehen erbost von dannen. Wenn man auch von ben betr. Führern, welche schon in der Woche alltäglich vollauf zu tun gehabt haben, nicht verlangen kann, autzerdem noch jeden Sonntag Dienst zu tun, so darf das aber keineswegs zur gänzlichen Unmöglich- machung einer Besichtigung werden. Abhilfe durch Einstellung eines zweiten Führers ist unbedingt erforderlich.
3. Wagenmangel der elektrischen Straßenbahn: ein schon öfters betonter Uebelstand, welcher bisher aber noch keineswegs abgestellt worden ist. Warum? — Was könnte die Stadt verdienen, wenn sie endlich Abhilfe schaffen würde? Besonders bemerkbar macht sich das Fehlen der notwendigen Motor-
Oberhesfische Zeitung, Marburg a. L. Sonnabend, den 21. August 1828
und geeigneten Anhängewagen (nicht wie die früheren „Puvvenwagen"- an Sonnabenden Sonnlagen( nachm. und abends und bei größeren Festen (vgl. Jägerfest!!). Gleichzeitig dürfte auch der Fahrvlan im allgemeinen Interesse eine Verbesserung dahin- gebend erfahren, datz der 1. Wagen morgens schon 5.05 (Pers.-Zug 5.33) ab Südbahn und der letzte Wagen erst 12.30 abends ab Saupt- bahnhof (D-Zug 12-11 und 12.24) abfährt. Viele Leute werden durch das negative Verhalten der Stadtverwaltung mit der Zeit mehr Feinde als Freunde der Bahn, und das ist doch sicherlich nicht die Absicht der Stadt. Am Hauvtbahnhof muh ständig noch 1 Motor- bezw. Anhängewagen (vgl. Frankfurt) bereit stehen. Nur so und dann kann ndie Straßenbahn ihren Zweck erfüllen; das angebliche Risiko, was die Stadt heim Kauf von neuen Motor- bezw. Anhängewagen eingehen würde, wäre bald — innerhalb 3—5 Jahren — durch die guten Einnahmen behoben. —
Wie denkt die Stadtverwaltung über den Bau einer Straßenbahnlinie: Südbahnbof — Frankfurter Straße — Grün — Rudolf- vlatz — Siegen ft r. — Hauvtbahnhof (bei läufigem Fehlen der Brücke bis verlängerte Biegenstratze)? Eine Rentabilität dieser Strecke ist m. E. s ch o n i e tz t gegeben, w c n n die Linie von der Biegenstratze durch die D e u t s ch h a n s st r a tz e, Untere Rosenstratze, Bahuhofstratze führen würde (somit Anschluß Hauvtbahnhof). Die Bewohner der aufgezählten Strahen haben ein sehr großes Interesse an diesem Bau, welcher gleichzeitig den Arbeitslosen reichlichst Arbeit geben könnte. —
4. Nichtinnehaltung der Straßenverkehrsordnung: hier liegt cs leider an der großzügigen Gutmütigkeit und Rücksichtnahme der Polizeibeamten, welche keinen zur Bestrafung melden wollen, und auch an deren praktischen Strahenverkebrsschulung. Die Aufgabe der Polizei (vgl. Allg. L. R. 10. IT. 17:
. die nötigen Anstalten zur Erhaltung der . .Ordnung und zur Abwendung der dem Publikum . . bevorstehenden Gefahren zu treffen“) dürfte in Marburg m. E. etwas energischer — ohne hierbei den „sachlichen" Boden zu verlassen! — zum Wohle der Fabrer als auch der Futzgänger durchgefübrt werden. Deshalb mochte ich der Polizeiverwaltung Vorschlägen, ihr Augenmerk zu richten auf: a) Einrichtung ständiger Ber! ehrs-
p eften an folgenden Straßenkreuzungen: Hauvtbahnhof, Batznhofstr.—Uni. Rosenstr., Elisabetbkirche (Ecke Schmidt: Straßenbahn!), Rudolfvlatz (Ecke Berich nach dem Grün zu und nicht am E. W.). llniver- sitätsstratze—Kasernenstratze. Wilbelmsvlatz und Wettergaffe—Reitgasse (Ecke Bopp). Besonders wichtig ist dies in der Zeit von 10 Uhr vorm. bis 8 Uhr abends.
b) Geben von richtigen Verkehrszeichen durch die Polizet-Bebörde. was meist garnitfit oder sehr mangelhaft ge- fchiebi. Nach den Bestimmungen des Herrn Innenministers müssen diese Zeichen deutlich und lang (Arm- bezw. Leuchtzeichen) gegeben werden, um Mißverständnisse und Unglütfsfälle zu verhindern. Es dürfte m. E. fiter sehr angebracht sein, die Beamten in dieser Hinsicht eingehend zu belehren und anzubalten, sich der modernen Verkehrszeichen zu bedienen und Fahrer wie Futzgänger i. S. d.V. O. zu erziehen (vgl.: Vorbildlicher Straßendienst in anderen Städten: Berlin, Frankfurt).
c) Halten sämtlicher Fahrzeuge (auch Radfahrer!) bei den Haltestellen der Straßenbahn, wenn Fahrgäste ein- bezw. aussteigen; weiter- fafiren erst, wenn der betr. Stratzenbafin- wagenfüfirer ein diesbezügliches Zeichen dafür gibt. Auffallend ist in Marburg stets, daß auswärtige Fahrzeuge diese Vorschrift meist innefialten, während hiesige in leichtfertigster Weise diese übertreten, nicht ahnend, wie durch ihre Fahrlässigkeit Unglücksfälle (man denke an Blinde, Schwerverletzte, Kranke, alte Leute, Kinder!) hervorgerufen werden können.
d) Geschwindigkeit der Fahrzeuge (besonders Radfahrer und Personenautos) ist manchmal geradezu skandalös (Bahnhofstraße, Elrsabetfikirche, Steinweg, Kasernen- und Frankfurterstratze), auch die Innehaltung der Fahrstraße (rechts!), Beleuchtung bei Eintritt der Dunkelheit, Abblendender Scheinwerfer, Signalgeben (auch durch Straßenbahn) usw. Eine rücksichtslose und stren
gere Handhabung (s. unten c—d) der Vorschriften durch die Polizei ist im allgemeinen Interesse dringend erwünscht, wie ebenfalls ein dienstlich korrektes Auftreten der Beamten. ,
e) Die Stratzenbeleuchtun g laßt eben
falls sehr viel zu wünschen übrig. Cut Sparen in diesem Punkte ist wirklich nicht angebracht (Südviertel, auch am Pilgtim- stein: eine Lamve mutz zwischen Frauenklinik und Haltestelle an der Ecke der Druckerei E u te r angebracht werden) und schädigt sehr das Ansehen Marburgs .
f) Regelung des Verkehrs durch d l e Oberstadt (Steinweg bis Barfußerstratze) für den durchgehenden Fährverkehr: von Süden nach Norden oder umgekehrt?» Letzteres ist empfehlenswerter; Anbringung ent- svrechcnder Tafeln, z. B. Quadrat auf rotem Grunde).
5. Fehlen einer H a 11 e n s ch w i m m - badeanstalt, wonach sich alle Kreise der Bevölkerung schon jahrelang sefinen. Hoffentlich macht endlich mal die Stadtverwaltung Ernst mit dem Bau und scheut nicht die entstehenden Kosten, wo es sich um die Förderung des Allgemeinwohls handelt. Die Kosten wür- 'ben — ohne Ovtimist sein zu wollen — bald aufgebracht fein: durch eine gute Warenlotterie (vgl. Frankfurt: Brückenbaulottetie. Lobeda i. Tfiür.: Turnhalle, Verb. d. Vühnen- angestellien in Berlin: Pensionsfondslotterie usw.), Lose zu 50 Z, auf daß jeder Bürger sick; daran Beteiligen kann. Eile tut Not! Bei sofortiger Inangriffnahme der Herausgabe einer Lotterie konnte m. E. die Stadt am Ende des Jahres das nötige Geld zum Bauen in der Hand haben und zum Svätfammer 1927 — also zur 400-Jafirfeier der Universität — das Hallcn- itfjmimmfiab seiner Bestimmung übergeben. Wie groß würde die Freude bei allen Bürgern — selbst Nichtsvortlern — und besonders der Dank gegenüber der Stadtverwaltung sein!
Als Bauplatz käme in Frage: Savignystraße —Kunstinstitut.
6. Zu st and der Hindenburg st ratze (Krummbogen): für Fremde bietet diese (einen guten Anblick. Eine Auffüllung in Höhe des Hochwasferdammes (bezw. auch höher) liegt allen Bürgen, besonders aber den W e i - denfiäusern sehr am Herzen (kürzester Fahrweg zum Hauptbafinbof), verstärkt den Damm und verschönert das Gesamtbild (Schüler: „Safinuferpromenabe"), Auch wirb burch bieten Straßenbau der Fährverkehr in den Jnnenstabtstraßen etwas entlastet, was sehr notwendig ist, solange die projektierte (Brücke Biegen st r. — Hindenburg- stratze fehlt: („Hindenburgbrücke").
7. Ebenfalls dieses Projekt kann — wie 5 — durch Veranstaltung einer Warenlotterie verwirklicht werden(vgl. Frankfurt!) und Mar- Burg’s Ansehen als moderne Verkehrsstadr fordern. Beim evtl. -Bau selbst ist nicht nut Wert auf den wirtschaftlich-praktischen Bestimmungszweck sondern auch besonders aus künstlerische (moderne) Ausgestaltung zu legen.
8. Fehlen eines Verbindungssteges E1 saßbausen—Hauvtbahnhof. Schon lange beschwert sich die Ansiedlung Elsatztzau- sen am Ortenberg, welche ca. 350 Einwohner zählt und im Wachsen begriffen ist, über d'.e stiefmütterliche Behandlung seitens der Stadt. Wann erfolgt Besserung der Lage? Ein einfacher „eiserner" Steg über die Eisen- bafiitanlage (Wasserturm — Eisenb. Bedürfnisanstalt) hilft diesen Bewohnern und verschont sie vor großen Umwegen auf schlechten Straßen bei schlechtem Wetter (vgl. Gießen und Frankfurt—Bockenheim: Steg über Eisenbahn).
Es dürfte der Stadtverwaltung Marburgs an deren Spitze ein hervorragender Kommunalpolitiker, Herr Oberbürgermeister Dr. Voig: (efiem. Oberbürgermeister von Frankfurt) steht, keineswegs allzu schwer fallen,/ all diese (8) Mißstände im Interesse des Ansehens der „Perle Hessens" mit der Zeit objektiv zu beseitigen. — An Arbeitskräften mangelt es heutzutage nicht, die Arbeitslosen finden dadurch reichlichst für die kommenden wirtschaftlich schlechten Monate (Herbst bis Frühjahr) Arbeit und Verdienstmöglichkeit, so daß auch bei ihnen einmal wieder Friede und Freude Einkehr halten können. Wieviel produktive Kräfte würden somit der sehr barnieberlicgenben Volkswirtschaft zum Allgemeinwohl zugeführt werden und wie würde die um ihre Existenz ringende hiesige Geschäftswelt erfreut sein, ihre wirtschaftlichen Grundpfeiler endlich auszubessern und zu festigen. Neues frisches Leben wird die sorgenvollen und lebenunlustigen Ge-
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Stundenplan des Frankfurter Rundfunksenders Sonntag, 22. August.
8.00 Uhr: Morgenfeier. — 12.00 Uhr: Mit- tagskonzert. — 2.00 Uhr: Zitherkonzert. — 4.00 Ubr: Nachmittagskonzert. — 6.00 Uhr: Vortrag u. Vorlesung..— 7.00 Uhr: „Don 3uan • — 7.30 Uhr: „Boccaccio" (Operette).— 10.30 Uhr; Berliner Tanzmusik.
Montag, 23. August.
4. 30 Ubr: Konzert d. Sausorchesters. — 5.45 Uhr- Lesestunde. — 6.45 Uhr: Stenogr. Fortbildungskurs. — 7.15 Uhr: Vortr.: Tanz und Pantomime. — 7.45 Uhr: Stunde der Franks. Ztg. — 8.15 Uhr: Klavierabend. — 9.15 Uhr: Klassische Kammermusik.
. M.s in Snrtnte fehlt?
Ein Familienbadk
In ber blühenden Kreisstadt Frankenberg ist eine schöne Badeanstalt nebst Sonnenbad an der Eder errichtet worden. Männlein und Meiblein, Groh und Klein finden ab mittags 3 Uhr im Familienbad Erholung für Körper und Geist. .
Ja Marburg! — hörte ich dort sagen — ist in dieser Beziehung hinter dem Mond zurück, da wird soviel vom Hallenschwimmbad geredet — doch das viel begehrte Hallenschwimmbad wirb noch länger aus sich warten lassen, und zur einfachsten, für viele Burger wünschenswerten Lösung der Badefrage im Sommer kommt man nicht. Die Bevölkerung des Südviertels hat sich selber geholfen und ein Familienbad als Freibad an den Usern der Lahn hinter der Schützenpfuhlbrücke errichtet. Dagegen ist es für die Bevölkerung des Nordviertels nicht möglich, in der Nahe baden zu können, da das Baden aus den Lahnwiesen (Qlfföiler) verboten ist.
Ich glaube im Interesse Bieler zu handeln, wenn ich die Ditte ausspreche: Das städtische Schwimmbad ab 4 Uhr mittags für das Familienbad freizugeben. .
sichter vieler Bürger verschwinden lassen und ihnen den Ansporn zum kaufmännischen Unternehmungsgeist tpicbergcben. Sicherlich, ja bestimmt wird dann und nunmehr i e b c r Burger mehr für sein Marburg übrig haben bzw. tun als bisher, unb manche noch in ber tiei|ten Tiefe schlummernden Projekte (wie Bau eines modernen Theaters, Schiffbarmachung ber-Labn von Marburg aus, Heranziehung von Industrie, Ausbau des Flugplatzes usw.) werben langsam ihrer Verwirklichung entgegensetzen.
Nie werben bann Fremde über Marburg «Aage führen, sondern sich moralisch verpflichtet fühlen, die „Perle bes Hesseiftanbes" überall im In- unb Auslanb« zu loben unb mit Paul Warncke einzustimmen:
Stabt ber Freiheit, Stadt ber Ehre, Marburg, blüh' in Ewigkeit!
Nur so ist es möglich, bie kommende 400* Jabrfeier unserer Universität zu einem allgemeinen unb großen nationalen Volksfest (vgl. das Brückenfest in Frankfurt am 14. bs. Mts.) zu gestalten, wo Jeber — Akademiker ober Nichtakademiker, Städter ober „Dörfler", Einheimischer ober ,;Auslünder" — „auf seine Rechnung kommt" unb mit bem einen Gebauten von Marburg scheibet: „Es ist eine herrrlitfje prächtige Stabt, welche ich öfter besuchen werde!" Dies ist bie beste Pro- paganba und wirkt.
Darum auf, Bürger unb Siubenten Marburgs, helft, helft alle mit Rat unb Tat beitragen zur Verschönerung unb zum guten Bekanntwerben der „Perle bes Hessenlanbes".
Von einem Frankfurter.
NESTLE
Die Säuglingsernährung ist im Sommer aus allgemein bekannten Gründen schwieriger als zu anderen Jahreszeiten. Nestle’s Kindermehl bewahrt vor allen Gefahren in dieser Hinsicht denn es ist absolut keimfrei, nahrhaft, vitaminreich, wohlschmeckend und leicht verdaulich. Im Sommer gebe man dem Kinde deshalb sicherheitshalber in der Hauptsache Nestle’s Kindermehl.
Eine Probedose und Broschüre über richtige Säuglingspflege ist kostenfrei erhältlich von: „LIHOr-GESELLSCMFI, BERUM W 57
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