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KeWche Lage in Lames

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Marburger Zagesameiger

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Lanbttzeltung

AonnerZtag, -en 19. AuM 1926

Die ,L>b-rhcssische Zeitung" er­scheint sechsmal wöchentlich. Be- pigSpreiS monatlich 2 GM. aus- schließl. Zustellungsgebühr, durch hjePost2.25 GW.Für etwa infolge Streiks, Maschincndefekte oder ^ementarer Ereigniffe ausfallende Kummern wird kein Ersah ge­leistet. Verlag b. Dr. §. Hitzerolh, Druck der Univ.-Buchdruckerei b. Zeh. Aug. Koch, Markt 21/23. Fernsprecher: Nr. 54. u. Nr. 55. Postscheckkonto: Amt Frankfurt a. M. Nr. 5015. Sprechzeit p« Redaktion von 1011 und r/,11 Uhr.

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KnzeigerjurtdasMrr kuchMchL)MeshKru--Kntiiches AerkünLigungsblÄt für d-KreisAMblW

Kußlands Absage an Rumänien

Die Sowjetunion und die besiarabische Frage.

DieI s w e st i i o weist im Leitartikel auf das aktive Verhalten der rumänischen Regie­rung in der bessarabischen Frage hin und hebt die von einem Teil der Presse ge­brachten, durch Bukarest beeinflußten Mel­dungen über die angeblich bevorstehende A w Näherung Rumäniens an die Sowjet­union hervor. Das Blatt erklärt, das die Einstellung der Sowjetunion in der bessarabischen Frage, die mit genügender Klarheit auf der Wiener Kon­ferenz hervorgetreten sei, unverändert bleibe. Die Sowjetunion werde niemals mit einer Regelung der bessarabischen Frage ans der Grundlage der Annexion Bessarabiens einverstanden sein.

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Frankreich gegen die Rückgabe von Cupen und Malmedy

Verschiedene Andeutungen ber_ Morgen­blätter lassen vermuten, dah die franzö­sische Regierung in Brüssel gegen eine Cftoatge Absicht der belgischen Regie­rung Einspruch eingelegt hat, Eu - pen und Malmedh an Deutschland zu­rückzugeben. Pertinax behauptet imEcho de Paris", ein Abkommen zwischen Deutsch­land und Belgien über Eupcn-Malmedy sei so gut wie abgeschlossen. Vermut­lich habe Frankreich bereits in Brüssel die notwendigen Vorstellungen übernommen. Es se° allerdings fraglich, ob Frankreich und die übrigen Alliierten auf Grund des Ver­sailler Vertrages und der Locarno-Ver­träge ein solches Abkommen verhindern könnten. Vom rein juristischen Standpunkt aus sei die Antwort nicht klar. Frankreich könne sich nur auf die gemeinsamen Inter­essen mit Belgien und auf den französisch- belgischen Vertrag vom Jahre 1920 berufen. Pertinax behauptet im übrigen, daß De­lacroix bei den verschiedenen Verhand­lungen der Fürsprecher Schachts ge­wesen sei. Man brauche sich nicht zu wun­dern, daß Delacroix in diese Angelegenheit verwickelt sei, denn seit 1918 habe man verschiedentlich Anlatz gehabt, auf die Worte und die Handlungen Delacroix' hinzuweisen.

Auch derNew Uork Herald" behauptet, dah Frankreich in Brüssel einen Protest- schriti unternommen habe. Der franzoslfche Einspruch sei in Pariser amtlichen Kreisen gestern bestätigt worden mit dem Zusatz, dah Frankreich die Lage für autzerordent- lich ernst halte.

Sin erurutrs Dementi.

Brüf,c», 18. August. Tie belgische Regierung stellt formell die Meldung des PariserNewyork Herald" in Abrede, datz Belgien 1 \'-2 Milliarden an Holland angeblich schuldet und dah gegenwärtig zwischen Belgien und Teutschland über ein Abkommen be­treffend die Rückgabe von Eupen und Malmedy verhandelt würde.

DasB c r l. Tageb l." schreibt: Ein Teil der französischen Presse führt eine heftige Po­lemik gegen die b-lgische Regierung, der die Absicht einer Rückgabe von Eupen-Malmeöy al» Gegenleistung für eine finanzielle Beteiligung Deutschlands an der Stabilisierung des belgi­schen Franken zum Vorwurf gemacht werd. Es ist bekannt, daß das Heer der franzönichen Nationalisten in jedem Falle in Aufregung ge­rät, sobald ein Werk des Friedens, das den Geist von Locarno überzeugend demonstriert, in den .Bereich einer vorsichtigen Erörterung rückt. Bemerkt werden aber mutz, dah diesmal der Kampf mit tendenziösen Falich- meldungen geführt wird, gegen die Ein­spruch zu erheben ist. Eine solche Nachricht in ine Meldung der Pariser Ausgabe desNew- york-Herald", der von Teutschland die Ueber- nahine einer fantastischen Schuld an Belgien in Höhe von 1,5 Milliarden Mark erwartet und die Frage Eupen-Malmedy mit der viel­besprochenen Aufwertung der deutschen Mark- beslände in Belgien verknüpft sehen mochte. Alle jene, die eine umfassende Verständigung Belgiens mit. Deutschland wünschen,^bewahren gegenüber dieser Gerüchteträgerei Schweigen. Weder auf deutscher, noch auf belgischer seile besteht Neigung, die berufsmätzigen GisiMischer in ihrem .Gewerbe zu unterstützen.

fk London, 19. 2|ug.Westminster Gazette" berichtet aus Tanger über eine dort drohende revolutionäre Gefahr Ein neuer Generalstreik fei für heut- nn- gekündist infolge der allgemeinen Unzu­friedenheit der svanischen und der Cin- geborcnen-Bevölkerung mit der Tanger- Verwaltung. Alle Stämme der Tanger Zone außerhalb der Stadt, hätten ihre Sympathie ausgedrückt und drohten heute in Tanger e i n z u d r i n g e n, um bei der Streik­kundgebung mitzuwirken.

Die Verwaltung habe dem Konsulatskomitee mitgeteilt, dah die Polizei und Gendarmerie nicht ausrrichen würden, nm die Ordnung auf­rechtzuerhalten, da alle Eingeborenen und Spanier bewaffnet feien. Das Konsulats- komttee hielt gestern eine Sitzung ab, um Mah­nahmen zur Verhütung der Gefahr zu finden. Es wird mitgeteilt, dah General Primo de Rivera angeboten habe, spanische Truppen 3u entsenden, um die Stadt zum Schutze des Eigentums zu besetzen. Die britischen, spanischen und französischen Kriegs­schiffe, die im Hafen liegen, haben Mitteilung von der kritischen Lage erhalten.

Die Tangerfrage als Druckmittel für Spaniens Anspruch auf eineuRatssitz

Die Forderung Primo de Riveras, daß Tanger in die spanische Zone in Marokko einbczogen werden solle, hat in der diplomatischen Welt umso grötzeres Aufsehen erregt, als gleichzeitig auch Italien die Forderung stillt, an der Verwaltung der internafionalen Zone in Marokko teilzuneh­men. Namentlich in Paris und London herrscht lebhafte Beunruhigung über das gemeinsame Vorgehen der beiden la­teinischen Staaten, in dem man mit Recht die erste Auswirkung des kürzlich in Madrid abge­schlossenen spanisch-italienischen Vertrages und einen Beweis dafür sieht, daß Spanien und Italien tatsächlich im Begriffe sind, ein inter­nationaler Machtfaktor zu werben, mit dem man in London und Paris bisher nicht ge­rechnet hat. Namentlich in Frankreich hat die spanisch-italienische Forderung die stärksten Besorgnisse ausgelöst und die ftanzösi- sche Presse macht kein Hehl aus ihrer Befürch­tung, daß Italien in der Zuerteilung Tangers an Spanien ein Mittel sehen könnt-, andere Mittelmecrfragen aufzuwerfen gemäß dem Standpunkt Italiens, daß jede 'Veränderung in Marokko Italien zu Kompensationen berech­tige.

Auch in London verhält man sich den spanisch-italienischen Ansprüchen gegenüber stark ablehnend. Man glaubt hier allerdings, bic spanische Tangerforderung in Verbindu ng bringen zu müssen mit den spanischen Wünschen hinsichtlich eines stän­digen Ratssitzes im Völkerbund und ist der Ansicht, daß Spanien die Tangerfrage jetzt hauptsächlich deshalb aufgeworfen hat, um ein Kompensations- oder Druckmittel für seine Ratssitzforderungen zu haben oder umgekehrt. Tas ist zweifellos richtig. Man rechnet in Spanien offenbar darauf, zumin- d-esten Befriedigung in einer der beiden aufge­worfenen Fragen zu erhalten.

Aus diesem Grunde, nämlich wegen der Ver­knüpfung mit der Ratssitzfrage kann auch Deutschland den spanischen Tangerforde­rungen nicht gleichgültig gegenüberstehen. Ta sowohl England tote Frankreich schon jetzt deut­lich gegen die spanischen Tangerwünsche Stel­lung nehmen, liegt die Befürchtung nahe, daß sie sich den Ansprüchen Spaniens auf einen ständigen Ratssitz geneigter zeigen könnten, als bisher, was vielleicht schon bei den kommenden Beratungen der Studienkommission zum Aus­druck kommen dürfte. Deutschland muß aber nach nne vor an seiner Forderung festhalten, allein und nicht gleichzeitig mit Spanien mit einem ständigen Sitz des Völkerbundsrates be­dacht zu werden. *

DieDaily News" führt aus, es werde jetzt zugegeben, daß die Gefahr einer Krise bestehe, die, wenn sie nicht erfolg­reich geregelt würde, ein Verhängnis für den Völkerbund und Europa werden könne. Spanien bestehe auf einen ständigen Ratssitz gleichzeitig mit Deutschland. Die

Haltung der britischen Regierung sei klar. Wenn man die Wahl zwischen dem Nicht­eintritt Deutschlands und dem Austritt Spaniens habe, so werde Spanien gehen müssen. Von maßgebender Seite werde es nachdrücklichst zurückgewiesen, daß England sich in eine neue Intrige einlasse, um einen ständigen Sitz entweder für Spanien oder für Polen zu sichern. Nach britischer An­sicht müsse der Eintritt Deutschlands mit einem ständigen Ratssitz vor jeder anderen Erwägung den Vorrang haben. Wenn Deutschland nicht in den Völkerbund ein- tcete, so werde der Locarnovertrag ein toter Buchstabe, und was noch mehr sei, die Politik zur Rückkehr zu normalen Ver­hältnissen im Rheinland, nach der die bri­tische Diplomatie strebe, ernstlich gefährdet werden mit Folgen, die nicht auszudenken seien. Jedes Land, das vorsätzlich Deutsch­lands Eintritt gefährde, werde bann eine furchtbare Verantwortung auf sich zu nehmen haben. Lord Cecil werde Großbri­tannien im Studienausschuß vertreten. Die britische Absicht sei, daß der von ihm vorge­brachte Plan das beste Mittel zur Errei­chung einer billigen Regelung biete. Es be­stehe Grund zur Annahme, daß sich Polen mit einem zeitweiligen oder halbständigcn Sitz begnügen werde. Spanien habe aber erklärt, daßxcs sich nichr zur Wiederwahl stellen werde.

Daß LiMmchMN Mifchm und Mim

Die Kommentare zum italienisch-spanischen Vertrag, dessen Text gestern veröffentlicht wurde, geben weiter. Der Vertrag selbst be­schäftigt sich in der Hauptsache mit dem Schiedsverfahren im Falle von Kontroversen und der Neutralitätsklausel im Falle nicht pro-' negiertet Angriffe. DerM e s s a g e r o" ver­sichert, daß der Abschluß des Vertrags nichts anderes bedeute, als daß Abkommen getroffen worden seien über die Frage des Gebietes von Tan:ger. Das Tangerproblem sei ein internationales Problem im engsten Sinne des Wortes geworden. Man könne darüber kurz vor der Revision der Statuten verhandeln. An diesen Verhandlungen werde und müsse Ita­lien teilnebmen, denn man wolle, daß Italien seine Zustimmung zu den neuen Sta­tuten gebe,

C o r r i e t e d' Italia" schließt sich dieser Auffassung an und fügt hinzu, daß Italien als größerer Mittelmeerstaat in Tanger sicher­lich das gleiche, wenn nicht größeres In­teresse habe als andere Staaten.

Lavore d' I t a l i a" schreibt ,an die Er­klärungen Primo de Riveras über die Tanger­frage anknüpsend, seine Forderungen seien übertrieben einseitig und würden sicherlich der französischen und englischen Auffassung zuwider­laufen. Eine sehr gute Garantie für Spanien würde dagegen die Teilnahme Italiens sein. Es sei ein großer Fehler, wenn man in London und Paris gleich ein kriegerisches Gesicht auf­setzen wolle. Es gebe Mittel, um schwere Kom­plikationen zu vermeiden. Der Weg zum Frie­den führe über Rom.

DieTribun a behaupte*, daß der Völ­kerbund nicht unumgänglich notwendig sei, um Friedenspolitik zu führen. Wenn zwei Staaten wirklich ihre Beziehungen befestigen wollten, so müßten sie für Einzelverträge sorgen, denn der Völkerbund gebe nicht die genügende Garantie. Spanien wolle eine autonome Po­litik treiben, die mit Italien im Mittel­meer und in Lateinamerika gemein­same Ziele habe. Die Verständigungs­maßnahmen Spaniens feien verschiedener Art politisch, wirtschaftlich und kulturell. Vor allem aber sei eine Verständigung wichtig, weil Spa­nien Rohstoffe besitze, was zur Zeit der pluto- kratischen Trustbildung von besonderer Wich? tigkeit sei.

fk London, 19. Aug. lieber die Gährung in Tanger meldetDaily Mail": Die spani­sche Kolonie Tangers sei über Primo de Rive­ras Erklärung, in der er einen großen Anteil für Spanien an der Kontrolle der internatio­nalen Tangerzone beansprucht, erregt. Her­vorragende Eingeborene, die durch die franzö­sische Verwaltung der Polizei aufgebracht seien, hätten dem Vertreter des Sultans in Tanger eine Petition unterbreitet.Times" berichtet, daß die Lage Besorgnis verursache.

Eim MMBt DmkWrist gegen die sramömche Vsrherrschait in der

Saarregierung

In dem gleichen Augenblick, in welchem dec Widerhall der gewaltigen Kundgebungen gegen das Saarunrecht auf der Kölner Ta­gung des Bundes der Saarvereine durch die deutschen Lande zittert, haben die Lan­tz e s r a t s fr a k t i o n en der Zen­trumspartei und der Deutsch- Saarländischen Volkspartei dem Völkerbundsrat eine Denkschrif 11 zugehen lassen, die sich gegen den Vorherr- j scheiden Einfluß Frankreichs in der Saar­regierung zum Schaden des SaargebieteS und seiner Bevölkerung richtet. In dec Denkschrift wird darauf hingewiesen, daß der Vülkerbundsrat mit seinem Beschluß, die Prüsidentenschaft der Regierungskmn- mission nicht wieder einem Franzosen zu übertragen, seinen Willen bekundete, eine dem Geiste des Saarstatuts entsprechende neutrale Verwaltung im Saargebiet her­zustellen. Diese gute Absicht des Rates sei jedoch dadurch erfolglos geblieben, daß die Mehrheit innerhalb der Saarregierungdem jüngsten Regierungsmitglied, dem Fran­zosen Morize einem Neffen des Expräsidenten Rault, außer dem Finanz­ministerium die Abteilung für Handel und Gewerbe, die Zollangelegenheiten, das Ober­bergamt und den gesamten Verkehr mit Frankreich zugewiesen hat. Herr Morize hat sich dadurch eine Machtstel­lung geschaffen, die er glaubt rücksichtslos dadurch ausnutzen zu müssen, bei Steuern, der An­lag e öffentlicher Gelder, Bei der gesamten Handels-, Wirtschafts- und Zollpolitik und bei der staat­lichen Aufsicht über die franzö­sischen Staatsgruben für Frank­reich vermeintliche Geschäfts­vorteile durchzusetze n."

Die Denkschrift weist dann darauf hin» daß unter dem Einfluß des Herrn Morize die Kündigung des für die Saarbevöl­kerung ungeheuer schädlichen Steuerab- kommens mit dem f ranz ö sischen Staate bisher verhindert wurde. Die französischen Gruben zahlen in Wirklichkeit weniger als ein Viertel der nach § 13 des Saarstatuts geschuldeten Steuern und die dadurch ausfallenden Steuererträge werden durch erhöhte allgemeine Steuern auf die breite Masse der Saargebietsbevölkerung ab­gewälzt.

Weiter wird in der Denkschrift darauf hingewiesen, daß ein sehr großer Teil der angesammelten Landesgelder den französischen Banken geopfert wird, die sich im August 1924 aus 6070 Millionen Franken gleich 13 Millionen Mark beliefen, heute aber nur noch einen; Wert von 7 Millionen Mark darstellen. Weiter wird erwähnt die Untätigkeit dec Regierungskommission in der Vertretung der wirtschaftlichen Interessen der Saar­bevölkerung der französischen Regierung ge­genüber u. a. m. Zusammenfassend wird betont, daß die so häufig vorgetragenen Klagen der Saarbevölkerung sortbestehen. Noch immer ist die Verordnung vom 18. Juni 1923 in Kraft, durch die öffentliche Meinungsäußerungen unter Strafe gestellt werden. Noch immer werden Zeitungsver- bote erlassen. Noch immer werden die Gut­achten des Landesrates einfach übergangen. Noch immer wird seine hin gebende Arbeit mißachtet. Noch immer wartet er auf die ihm zugesagten Rechte. Noch immer ist der Schutz der ausländischen Interessen der Saarbevölkerung Frankreich anvertraut. Noch immer finden die flehenden Bitten der Ettern um Freigabe ihrer Söhne aus der französischen Fremdenlegion fein Ge­hör. Noch immer verschleppen französische Werber junge Saarländer in großer Zahl in die Fremdenlegion. Noch immer warten die Hinterbliebenen der vom fianzösischen Militär getöteten Saarländer auf gerechte Entschädigung. Noch immer ist das fian- zösische Militär vertragswidrig im Saar­gebiet. In atten genannten Dingen wird kein Wandel eintreten, solange -die Mehr­heit in dec Regierungskommission französisch orientiert ist, statt wahrhaft neutral zu sein."

Am Schluß wird der Vötterbund um bal­dige Besettigung dieses Zustandes gebeten, der dem Geiste des Saarstatuts und dem so oft bekundeten Willen des Hohen Nates widerspreche.