Sonnabend,
den 14. Augujl 1926
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Marburger Zagesanzeiger
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Nr. 190 61. LÄkg. Marburg a. Lahn
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BerMSung der NölkerSnndsrasung?
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Sas Sbcrkommaadv im Rheinland
Mainz, 13. Aug. Im Zusammenhang mit der angeblich geplanten Truvvcnvermrnderung im Rheinland verlautet, datz das hier liegende Oberkommando der fkanzösijchen Rheinarmee demnächst nach Metz verlegt und dort mit dem Generalgouvernement der Festung Metz vereinigt werden soll. Auch soll an Stelle des Generals Guillaumat, der ein anderes Kommando in Frankreich erhalten soll, der General gouverneur von Metz, General de Lardemelle treten. Schließlich sind die in Pfalz geplanten groben Manöver des 32. Armeekorps abgesagt worden. Es finden lediglich kleine Geländeübungen der einzelnen Formationen und Schiebübungen der Artillerie start.
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Der Abschluh des italienisch - spanischen Freundschafts- und Neutralitätsvertrages bedeutet einen diplomatisch politischen Vorgang ersten Ranges. Das Ereignis kam ciniger- mahen überraschend. Zwar war seit dem Jahre 1923, d. h. seit Italien und Spanien bei den Verhandlungen über das Tanger-Statut von Franrkeich in den Hintergrund gedrängt worden waren, die Tendenz einer Annäherung zwischen den beiden Staaten unverkennbar, was z. B. in dem Abschlub eines spanisch- italienischen Handelsvertrages und in Wechsel' besuchen der beiderseitigen Staatsoberhäupter zum Ausdruck kam, in der Zwischenzeit aber wurde Spanien durch die Entwicklung der Kriegslage in Marokko gezwungen, sich wieder mehr Frankreich anzunähern und mit diesem züsämMenzuarbeitcn. Die Zusammenarbeit beschränkte sich allerdings nur auf die militärische Seite des Marokkovroblems und als der Feldzug erledigt war, kam es bereits bei den. Unterhandlungen über die politische Auswirkung der gemeinsamen Erfolge im Rif zwischen Spanien und Frankreich wieder zu ernsteren Meinungsverschiedenheiten. Diesen Älugen- blick scheint Italien ausgenutzt zu haben. Mussolini schickte einen Vertrauensmann nach Madrid, von dem man freilich nur glaubte, daß er über die Tangerfrage unterhandeln solle. Dab das Ergebnis der Verhandlungen ein so weitgehendes, wie der Abschlub des Madrider Vertrages wurde, hatte man jedoch ni-bt angenommen.
Es scheint, dab nicht nur die Verstimmung über das mangelnde französische Entgegenkommen in der Marokkosraac Spanien zu dem so überraschend schnellen Abschlub des Bündnisses mit Italien veranlabt bat, sondern dab dabei auch
die neu aufgetauchte Kandidatur Spaniens für einen ständigen Sitz im Völkerbundsrat eine grobe Rolle spielte. Die Unterstützung dieses Anspruches ist Spanien offenbar von Italien auf das bereitwilligste angeboten worden.
Dab Spanien zugegriffen bat, war durchaus begreiflich. Zweifellos ist Italien der Manager des ganzen Bündnisses, es ist der Teil, von dem die Initiative ausgcgangen ist und der auch die Führung behalten wird. In erster Linie gedenkt Italien wohl, sich das Eew'.cht seiner neuen Allianz für die Verfolgung seiner bekannten macht- und kolonialvolijischen Ausdehnungsbestrebungen in Nordafrika nutzbar zu machen. In dieser Beziehung zeigt der Madrider Vertrag eine ganz ausgesprochene Spitze gegen Frankreich und man ist . sich i" Paris trotz der geheuchelten Gleichgültigkeit defien auch wohl bewubt. Aber die ehrgeizigen Pläne Italiens zielen offenbar noch weiter. Von italienischer Seite wird bereits feit langem die Zusammenarbeit mit Südamcr'ka propagiert. Italien war es, das seinerzeit im März dieses Jahres das Auftreten Bran- liens in der Ratssitzfrage, das schließlich Zum Aufsliegen der Völkerbundstagung führte, nicht nur unterstützt, sondern wohl c!is .i’= svirtert Hat. Die italienische Presse schöpf, sich in Sympathiekundgebungen für das lateinische Amerika und vrogagiert bereits ganz offen eine Staatengruovierung, die auberbalb des Völkerbundes unter der Führung Italiens. Spanien und die ganzen latein-amerikanischen Staaten umfassen soll. Damit dürfte wohl das letzte Ziel des neu- italienischen Imperialismus genannt worden fein. Die Allianz mit Spanien ist nur eine Etappe dazu. Vielleicht wird sich diese neu« anbahnende Mächtegruppierung bereits aut der kommenden Tagung des Völkerbundes bemerkbar machen. Die andauernden Gerüchte, dab Italien für Genf „llederraschunz- c' oor- bereite, scheinen jedenfalls durchaus nicht so »nbegründet au sein.
Wie von zuverlässiger diplomatischer Seite versichert wird, erstreckt sich die Absicht der französischen Negierung auf Verminderung der Truppenzahl im Rheinland aus allerhöchstens drei Regimenter. Mit Rücksicht aus diese bereits beim Kabinett eingegangenen Informationen aus Paris hält man in eiugeweihten Kreisen die Situation für außerordentlich kritisch und zwar kann schon jetzt mit voller Bestimmtheit gesagt werden, datz diese Regelung der Besatzungsfrage als Vorbedingung für den Eintritt Deutschlands in den Völkerbund von Seiten des Reichskabinetts nicht als hinreichend angesehen werden wird. Nicht nur in den Kreisen der Wilhelmstratze, sondern auch innerhalb der ausländischen D i v l o m a t i e spricht man bereits davon, datz die Tagung des Völkerbundes mit Rücksicht auf die noch zu klärenden Fragen der Besatzung auf den Monat November verschoben werden soll.
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„Daily News" schreibt in einem Leitartikel, der Beschluß, die alliierte Truppenstärke im Rheinland auf 50 000 oder 63 000 Mann herabzusetzen, habe einen groben Teil seines friedenfördernden Wertes durch feine Verspä tuns eingebübt. Das Blatt hofft, dab die Räumung, nachdem sie einmal vereinbart worden sei, rasch durchgeführt und vor der ®ep= lembertagnug des Völkerbundes vollendet sein werde. Weiter spricht „Daily News" die Hoffnung aus. dab bei dem Eintritt Deutschlands in den Völkerbund sobald wie möglich die
Zurückziehung jedes fremden Soldaten von deutschem Boden
erfolge. Das Blatt stimmt der deutschen Ansicht zu, dtO die in der von Wilson, Clemen- ceau und Lloyd George unterzeichneten Note
dem Enke des
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London, 31. August. Der Generalsekretär der Bergarbeiter Cook veröffentlicht in dem Fachorgan der Bergarbeiter „The Miner" eine längere Erklärung, die ein bezeichnendes Licht auf die nach lassende Widerstandsfähigkeit der bisher noch geschlossenen Front der Bergarbeiter wirft.
Darin heißt es: „Wir haben für den nächsten Montag eine Delegiertenkonferenz einberufen, und wir werden die Konferenz auffordern, die Bedingungen, auf Grund deren die Bergarbeiter eine Lösung des Konfliktes herbeiführen wollen, festzulegen. Noch sind die -Bergarbeiter weit davon entfernt, geschlagen zu werden. Aber der große Druck der in einigen Grubenbezirken auf.' dis- Arbeiter ausgeübt wird, ist der Gewerkschaft bekannt", j Weiter heißt es, es sei deshalb dringend notwendig, daß die Bergarb-eiter sich 'ein Abkommen sicherten, das sie in die Lage versetze, zur Arbeit zurück kehren zu können. Aber er, Cook, fei in der gleichen Weise entschlössen, den Achtstundentag zu einer „toten Verordnung" zu machen. Vor allem müsse eine umfassende Reorganisation des Bergbaues stattfinden und er wisse, daß bei einer klaren Entscheidung der Delegiertenkonferenz alle diese Bedingungen für die Arbeiter zu erreichen seien. Unter keinen Umständen würden die Führer der Bergarbeiter die jetzt von Regierung und Grubenbesitzern angebotenen Bedingungen annehmen. Sie würden niemals ein Abkommen unterzeichnen, das örtliche Lohnabkommen vorsehe oder eine Verlängerung der Arbeitszeit oder eine Reduzierung des Lebensstandards mit sich bringe. Weil diese Aushungerungswaffen die entscheidenden Faktoren in dem großen Kampfe seien, apelliere er an die Arbeiter, eine neue Frie densaktion einzuleiten.
Aus dieser Erklärung ergibt sich, daß der Bergarbeiterführer Cook seine intran-» s i g'e u t e Haltung nunmehr endgültig auf gegeben hat. Obwohl aller Voraussicht nach vor der am Montag ftatt- findendcn Delegiertenkonferenz keine entscheidenden Schritte unternommen werden^
vom 19. Juni 1919 vorgesehenen Garantien für eine frühere Räumung des besetzten Gebietes im Dawesabkommen und in den Lo- carnoverträgen geboten und daß sie durch Deutschlands Eintritt in den Völkerbund bestätigt werden. Nach Deutschlands Eiutrittt werde nicht die geringste Berechtigung dafür bestehen, daß auch nur ein einziger alliierter Posten die Wacht am Rhein halte. Deutschlands Unterschriften unter den Locarnovertrag und die Völkerbundsatzung biete eine unendlich stärkere Friedenssicherheit, als die Anwesenheit von 50 009 Mann fremder Truppen.
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Der diplomatische Korrespondent des „Daily Telegraph" stellt über das mutmaßliche Ergebnis der Terhandlungen der am 24. August wieder zusammentretenden Genfer Studienkommission recht pessimistische Betrachtungen an. Er glaubt, dah die Kommission ihre Aufgabe nicht erledigen werde, und begründet dies wie folgt:
Sowohl gegen neue ständige als auch gegen nichtständige Ratssitze seien Einwände zu erwarten. Obgleich Spanien, wenn ihm ein ständiger Sitz durch die Rölkerbundsversamm- lung dank der Unterstützung Italiens und Deutschlands zugesichert sei, die vorherige Wahl Deutschlands hinzunehmen, seien die drei polnischen Forderungen geeignet, den ganzen Genfer Apfelwagen umzuwerfen. Diese Forderungen seien: -
.1. Polens Wahl in den Völkerbundsrat gleichzeitig mif Deutschland.
2. Polen mutz im voraus die Versicherung erhalten, datz es nach einer dreijährigen Mitgliedschaft im Bölkerbundsrat für eine weitere Periode von drei Jahren gewählt wird.
4. Kein nichtständiges Ratsmitglied kann von der Bölkerbundsversammlung vor Ablauf der Mandats zeit durch ein anderes Mitglied ersetzt werden.
scheint der Bann, der bisher auf der ganzen Situation lag, damit gebrochen zu sein.
Die englische Grubenbesitzer-Vereinigung hat mit dem christlichen Bergbau- personal ein Abkommen über den Achtstundentag abgeschlossen.
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Aalims Antwort über Abessinien
Mailand, 13. Aug. ($11.) Die ita- lienische Regierung hat durch ihren llnterstaatssekretär des Auswärtigen dem Völkerbund auf den Protest Abessiniens wegen des englisch-italienischen Vertrages in einer Rote geantwortet. Sie drückt ihr Bedauern darüber aus, dah die abessinische Regierung den Inhalt und Geist des Abkommens nicht ver standen habe, und erklärt, dah es sich um eine von englischer Seite erhaltene Garantie wirtschaftlicher Natur im abessinischen Gebiet handle und die Handlungsfreiheit Abessiniens nicht berührt werde.
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ZÄMnbMungW bei Asisins
München, 13. Aus. (WTB.) Bei dem gemeldeten Eisenbahnunglück bei Langenbach wurden 11 Reisende getötet, außerdem 7 schwer und 18 leicht verletzt. 10 Wagen des Zuges sind entgleist. 1 Wagen wurde umgestürzt. Von den 11'Todesopfern konnten bisher 8 Leichen identifiziert werden. Es bandelt sich durchweg um Personen, die aus Bayern stammen. Zwei Frauen und ein Knabe sind noch nicht identifiziert. Auch die Schwer- und Leichtverletzten sind Bayern. Da auch aus Freising und Landshut Aerzte und Rettungsmannschaften in Kraftwagen zur Hilfeleistung heraneilten, schritt das Rettungswerk an der Unfallstelle bei Langenbach sehr rasch fort. Ein Schwerverletzter mußte aus den Trümmern des Zuges berausgeschweitzt werden. Die Verletzten wurden in die Krankenhäuser von Moßbirburg und Freising geschafft, soweit sie die Reise nicht fortsetzen konnten. Bei Eintreffen des Hilfszuges waren die Schwerverletzten bereits durch Kraftwagen obtransvor- tiert worden. Um die Mittagsstunde erschien die Staatsanwaltschaft an der Unglücksstätte, um Erhebungen über die Echuldsrage vorzu- 1 nehmen.
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Alle Gedanken über die Folgen von Irr, tümern und Trugschlüssen in der Politik großer Mächte hat Bismarck einmal in den einen knappen Satz geformt: „Die geschichtliche Logik ist noch genauer in ihren Revisionen als unsere Oberrechenkammer."
Es ist vielleicht der für das Frankreich des 20. Jahrhunderts gefährlichste und folgenschwerste Trugschluß, datz seine politischen Führer, ja das ganze Volk dauernd Übersehen, dah nicht die eigenen ungeheuren Opfer an Gut und Blut den deutschen Erbfeind nieder- gezwungen haben, sondern amerikanisches Ma- terial und Kapital.
Diese Tatsache mutzte notwendig früher oder später die zweifachen Folgen zeigen: die wirtschaftliche Schwäche mußte bei der Wiederkehr normaler Verhältnisse nach dem gewaltigen Aderlaß nun doppelt sich bemerkbar machen und die Abhängigkeit van der führenden Geld- t Amerikas um so größer werden, als men es nicht verstand, mit den Kriegsgewinnen die alten Kriegsverpflichtungen abzulösen.
Auch der Gegner muß die ti**Fo chragik sehen, die in dem verzweifelten Appell eines Clemen- ceau, der seinem Volk nur Haß gegen uns Deutsche und unbeirrbaren Glauben an den Sieg predigte, ihren Ausdruck findet: Völker lind doch keine Bankhäuser! Wir opferten Millionen tapferer Soldaten — niemand gibt sie dem Leben wieder. Und Ihr Amerikaner fordert Euer Geld zurück?
Aber mit dem 82jährigen Greis, den die Welt den Tiger nannte, stirbt der Glaube an eine politiscke Romantik, für die der kalte, mitleidlose Geschäftsmann kein Verständnis haben kann: Frankreich wird erfahren, daß ein Sieg mit fremder Hilfe fast so viel bedeutet, als sei man von seinem Verbündeten geschlagen worden.
Aus der wirtschaftlichen und finanziellen Schwäche werden' nun politische Folgen er= roachfen, die gerade bei. bem System der französischen Bündnispolitik unter Umständen zu einer völligen Isolierung Frankreichs führen können.
Die französischen Politiker lzaben den Ring um das Deutsche Reick, der aus wirtsckastlich und militärisch schwachen Staaten gefügt ist, bi--Ker Zusammenhalten können durck finanzielle und technische Rüstimasbeihilfe und durch den steten Hinweis auf die deutsche Gefahr.
Mit dem Augenblick, da das mit eigenen Geldsoraen beschäftigte Frankreich aufbörte, feinen Trabanten Geld und. Waffen zu liefern, faken sich diese zur Abhängigkeit verurteilten l^ckeinstaaten nach soliderer Freundschaft "tim. So umfaßt sckon heute die englilcke Inter- essenssvhäre Estland. Lettland u. Polen, während Italien den Süden mit erkennbarem Erfolg an sich zu fesseln sucht.
Diese Gefahr der politischen Isolierung Frankreichs wird wachsen, wenn es in Konflikte verwickeft wird, bei denen Deutschland uninteressiert ist und die vielberufene „germanische Invasion" ihren Wert als Bindemittel für das französische Bündnissystem verliert.
Diese Möglichkeit ist gegeben bei einem Konflikt zwischen Frankreich und Italien.
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Es ist infolge der ernsten Auseinandersetzung Deutschlands mit Italien, die zunächst eine notwendige Zurückweisung der Anmaßung Mussolinis war, sich dann aber zu einer Fehde auswuchs, die der notwendigen Ausnutzung eines dynamischen Vorteils zuwider- läuft und in dauernde — politisch immer bedenkliche — Antipathie auszumünden droht, vielfach übersehen worden, daß die erste Macht, die Italiens unleugbarem Exvansionswillen sich entgegenstemmt, Frankreich ist.
Nicht allein, daß das italienische Volk für feine Kriegshilfe von Frankreich feine alten Provinzen Nizza und Savoyen fordert — hartnäckiger und herausfordernder betont Italien feinen Anspruch an dem französischen Algier und Tunis, wo feine Kolonisten die französischen um ein vielfaches an Zahl überwiegen. Diese Gebiete enthalten unerschöpfliche Rohstoffreservoire, sie sind ferner, ja vielleicht in noch stärkerem Maße die Rekrutierungsgebiete der französischen Armee.
Wer die kurze Meerstrecke zwischen den afri- kaniscken und französischen Häsen beherrscht, beherrscht die Verbindung für unentbehrliche Markterzeugnisse und — wichtiger noch — die Reserven der französischen Armee. Wer diese lebenswichtige Nord-Südlinie bedroht, greift an die Wurzeln französischer Macht.
Und Italien greift danach. Der Vertrag zwiscken Italien und Spanien, den beiden romanischen Staaten, die diesen Lebensnerv Frankreichs begrenzen, ist trotz aller Beschönigungsversuche gegen Frankreich gerichtet. Und wenn England, angeblich selbst überrascht durch dieses neue Abkommen, nicht eine KWr