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Freitag.

ten 1$. August 1926

DieOberhessische Zeitung" er­scheint sechsmal wöchentlich. Be­zugspreis monatlich 2 GM. auS- schließl. ZustellungSgebübr. durch dtePos!L25 GM.Für etwa infolge Streiks. Maschinendefekte oder elementarer Ereignisse ausfallende Kummern wird kein Ersah ge­leistet. Verlag b. Dr. §. Hiheroth. Druck der Univ.-Buchdruckerei b. Zoh. Aug. Koch. Markt 21/23. Fernsprecher: Nr. 54. u. Nr. 55. Postscheckkonto: Amt Frankfurt 4. M. Rr. 5 15. Sprechzeit der Redaktion von 1011 und

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Lor dem Abschluß des wkslkmo- vmscheu EisenMommens

fk. Paris, 13. Aug. Wie die Blätter melden, nehmen an der Zusammenkunft der Vertreter der deutschen, belgischen, französi­schen und luxemburgischen Eisenindustrie von Deutschland u. a. teil: Fritz Thyssen. Ge­neraldirektor K 1 o tz b a ch von der Firma Krupp und Generaldirektor P o n s g e n. Aach demMatin" ist die Unterzeichnung des Ab­kommens bereits für morgen vorgesehen, doch würde es erst nach Billigung durch die be­treffenden Regierungen in Kraft treten.

3 o u r n a 1 hält es für wenig wahrschein­lich, dah England die in Bildung begriffene Kombination bekämpfen werde, zumal es be­reits dem Schienenkartell angehöre. Dagegen sei die Rivalität Amerikas gewiß.

,O u v r e erklärt, daß Vertreter Englands demnächst an den Verhandlungen teilnehmen werden.

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Paris, 12. Aug. Poincarö erklärte einem Vertreter desPetit P a r i i t e n, daß mar, sich über die Devisenhausse in den letzten Ta­gen nicht ru beunruhigen brauche. Der Franken sei unter seinem wirklichen Wert, aber nichts­destoweniger sei es wahr, daß die Baisse der ausländischen Devisen, die sich nach der Bil­dung des Ministeriums der nationalen Ein­heit gezeigt habe, zu stark sei, weil sie zu schnell eingetreten sei.

Einlenken des französischen Parlaments?

In Regierungskreisen rechnet man damit, dah die ablehnende Haltung des Parlaments, Insbesondere gegenüber dem Washingtoner Abkommen eine Aenderung erfahre« werde. Man weift darauf hin, dah die Gegnerschaft gegen die Ratifizierung des Washingtoner Abkommens in den letzten Tagen bereits an Störte verloren hat.

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Mr Stimmen zur

KMklivnote

Sofia, 12. Aug. Sn Besprechung der gestern überreichten Kollektivnote stellen die hiesigen Morgenblätter hinter der ruhigen Aufnahme durch die Oefsentlichkeit eine ge­wisse Erbitterung fest. Die Teilnahme Grie­chenlands und Rumäniens wirke befremdend, da seit dem Zwischenfalls von Petritsch Bul­garien mit Griechenland keine Unstimmig­keiten batte und da Rumänien für die in Staroselo begangenen Mordtaten noch immer keine befriedigende Erklärung abgegeben habe. Das Blatt3 o r a kommt zu der Schlub- folgerung, dah die Note die Ausführung eines vorbedachten Planes, vornehmlich zur Ver­eitelung der Flüchtlingsanleihe vorbereite. Regierungskreise sehen in dem gemeinsamen Vorgehen der an der Kollektivnote beteiligten Staaten ein Anzeichen dafür, dah in den Nachbarstaaten trotz der anerkannten Fried­fertigkeit und Loyalität Bulgariens immer noch eine bulgarenfeindliche Stim­mung vorberrsche. Diese Kreise sind auch der Meinung, dah keine Mahnabme Bul­gariens für befriedigend befunden werden würde. Die Stellungnahme des Mi­nisterrats dürfte heute stattfinden. Man er­wartet die Antwortnote für Ende dieser Woche.

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zum engltschkn BngmMerflmk Kritik des Führers des britischen Seemanns« Verbandes an der Arbeiterbewegung.

fk. London, 13. Aug. Der Führer des Seemannsverbandes Wilson erklärte in einer Rede, es fei für die Arbeiterbewegung unheilvoll gewesen, da-h sie sich in die Po­litik eingemischt habe. Fast jede Gewerkschaft sei am Ende des dreizehntägigen Streikes im Mai bankerott gewesen und Hunderttau- sende von Arbeitern hätten erklärt, daß sie nie­mals mehr etwas für die Gewerkschaftskasse zahlen würden. Die Arbeiter können nicht ohne das Kapital und dieses nicht ohne die Arbeiterschaft auskommen. Wer davon rede, dah das Kapital vernichtet werden mühte, der sage damit, dah man sich selbst vernichten wolle. Jeder Streik nach dem Kriege habe mit der Verelendung der Arbeiter geendet. Ein besseres Einvernehmen zwischen Arbei­tern und Unternehmern sei der einzige Weg, uf dem die Gewerkschaften aus der Gefahr, 5 Der sie sich befinden, befreit werden könnten.

Die Durchführung der"

England hält die zumSMimv von 5000 MW für (itnügtnb

London, 12. Aug. Mit Bezug airj die Besprechungen, die kürzlich zwischen dem deut­schen Botschafter in Paris und Briand über die Frage einer Herabsetzung der Alli­ierten Streitkräfte im Rheinland statt- gefunden haben, erfährt Reuter, dah der deut­schen Regierung zur Zeit der Konferenz von Locarno mündlich die Zusicherung gegeben worden sei, dah eine gewisse Herab­setzung der Streitkräfte im besetzten Rhein­land von den Alliierten durchgeführt werden würde. Die bereits durchgeführten Mahnah­men hätten eine erheb! ich e Herab­setzung der Ordonnanzen für das Rheinland zur Folge gehabt, so dah in dem normalen Leben der besetzten Zonen eine mög lichst geringe Einmischung stattfinde. Auch die Rückkehr bestimmter deutscher Be­amter sei zugestanden worden. Hinsichtlich der Herabsetzung der gegenwärtigen Truppen- stärkcn kündigten Pariser Meldungen einen weiteren Schritt in der gleichen Richtung an. Es verlaute jedoch, dah keine Wahr­scheinlichkeit für eine Herabsetzung der Zahl der britischen Truppen in den besetzten Gebieten im gegenwärtigen Augenblick bestehe.

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Anmerkung des W. T. B.: Der Abbau der Ordonnanzen ist auch nach Ansicht der Rhein landkommisfion noch nicht vollendet, vielmehr steht die Aufhebung einer «rohen Anzahl von Ordonnanzen noch bevor. Ueber die Rückkehr bestimmter deutscher Beamter ist in Locarno nichts vereinbart worden, da diese Frage be­reits in London 1924 geregelt wurde bezw. in den zu ihrer Ausführung geführten Koblenzer Verhandlungen im darauffolgenden Oktober 1925. England hat in der Tat nur noch eine Division im Rheinland stehen, ein für England verhiiltnismähig geringes Kontingent. Ob sich England noch an der Herabsetzung der Trup­penstärke beteiligen wird, ist eine interne

Frage der Besatzungsmächte untereinander. Worauf es Deutschland ankommt, ist die Ver­minderung der Besatzungsstärke insgesamt. Eine wesentliche Herabsetzung der Besatzungs- trupven ist nicht etwa nur mündlich in Locarno zugesagt, sondern in der feierlichen Form einer Note aller in der Botschafterkonferenz vertre tenen Regierungen an den deutschen Bot­schafter in Paris vom 14. November 1925 ver­sprochen worden.

England und die Septembertagung des Völkerbundes.

fk. L o n d o n, 13. Aug. In hiesigen politi­schen Kreisen scheint man bestimmt damit zu rechnen, dah die Studienkommission, die sich mit der Frage der Erweiterung des Völker bnndsrates besaht, am 24. d, M in Genf zu sammentreten wird. Das wichtigste Thema wird die Frage des spanischen An­spruchs sein und es wird auf englischer Seite gehofft, die Lösung werde derartig sein, dah Spanien dem Völkerbund erhalten bleibt. Die Gewährung eines ständigen Sitzes an ein anderes Land als Deutschland wird hier als ausgeschlossen erachtet.

Für unzutreffend werden die Meldungen an­gesehen, in denen von französischen Bedingun­gen für eine Herabsetzung der französischen Be- satzungstruvven die Rede ist.

Die Verminderung der Gesamtzahl der gegenwärtig im Rheinland befindliche« etwa 75 000 Man« alliierter Truppe« um 56000 französischer Truppen auf 69 000 bis 70 000 wird auf englischer Seite für ge­nügend wirksam erachtet, um in Deutsch­land gewürdigt zu werden.

Man scheint sich auf englischer Seite der be­stimmten Erwartung hinzugeben, dah der Aus­nahme Deutschlands in den Völkerbund nun­mehr weder von deutscher noch von anderer Seite Schwierigkeiten im Wege stehen dürften.

MüüMtnsMkz in Mm

ft. London, 13. Aug. Infolge des Ein­sturzes einer anläßlich einer nächtlichen Feier dicht besetzten Brücke bei Nodschirirnalhi in Nord Japan wurden 60 Personen ge - tötct; ebensoviele werden vermißt. Nach hef­tigen Regenfällcn war der Fluh angeschwollen und rih die hineingestürzten Männer, Frauen und Kinder in der Dunkelheit mit, bevor es möglich war, Hilfe $u leisten.

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EfMsnKiiMüwvht in Budapest

Budapest, 12. Aug. (WTB.) 3n der Munitionsfabrik Manfred Weisz auf der 3nfel Czepel erfolgte heute abend 7 Ahr eine mächtige Explosion, die einen großen Teil der Gebäude in Brand setzte und zum Teil zertrümmerte. Die Flammen sind in einem Umkreise von 60 Kim. sichtbar. Durch die Explosion sollen drei Pulvermaga­zine zerstört fein. Die Zahl der Toten und Verwundeten ist noch nicht festzustellen. Auch das Spital der Gemeinde ist in Mitleiden­schaft gezogen und wird geräumt. Da weitere Explosionen zu befürchten sind, wurde die 3 nse 1 militärisch gesperrt. Wie berichtet wird, sollen bei der Explosion meh­rere Straßenzüge gänzlich eingestürzt fein. Mit Rücksicht auf die große Anzahl der Toten und Verwundeten ist die Budapester Ret- tungsgefellsc^ift ersucht worden, alle verfüg­baren Rettungsmittel nach der Anglücksstelle zu senden. Aeber den Ausgangspunkt der Explosion ließ sich bisher nut feststellen, daß bei einer Maschine in der Patronenwerkstätte die erste Explosion erfolgte.

fk. Budapest, 13. Aug. Rach dem amt­lichen Bericht Über die Explosion in Czepel gelang es, das Feuer um 1/310 Ahr auf seinen Herd zu beschränken. Mit Rücksicht auf die große Ausdehnung der Fabrikanlagen wird die genaue Zahl der zahlreichen Verletzten erst heute sestgestellt werden können. Ob, über­haupt ein Todesopfer zu beklagen ist, steht

noch nicht fest. Angefähr 2030 000 Kilo­gramm Schießpulver sind explodiert. Das Anglück ist nicht so groß, als es im ersten Augenblick erschien.

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z«m Untergang des dänischen Seglers

Berlin, 12. Aug. Der bedauerliche Un­fall, der sich am Dienstag abend bei dem Ucbungsschießcn deutscher Torpedoboote ereig­nete und zum Untergang des dänischen Seglers S i g r i d" führte/ ist, wie sich aus näheren Feststellungen ergibt .auf besonders unsich­tige Witterungsverhältnisse zu- rückzuführrn. Es handelte sich um ein gefechts­mäßiges Schießen, das in der Nacht bei völliger Dunkelheit und schlechter Sicht stattfand und sich über ein Gebest von 20 Quadratmeilen er­streckte, bei dem die Torpedoboote ein abgeblcn- detes Ziel zu suchen hatten. Hätte man be­merkt, daß sich das Fahrzeug in der Schußrich­tung hinter dem Ziel befand, wäre das Schießen natürlich sofort abgebrochen worden. Infolge der Unsichtigkeit wurde sogar vom Zielschiff aus der Segler erst in einer Entfernung von 800 Metern entdeckt, als der Torpedo bereits ab« geschossen war. Da der Torpedo auf einer Tiefe von 11 Metern lief , hätte der Unfall nicht eintreten können, wenn der Torpedo nicht bet dem Aufkommen an die Oberfläche einen Bogen gefahren hätte. Ter Segler, der die vorschrifts­mäßigen Lichter gesetzt hatte, versuchte auszu­weichen, wurde jedoch an Steuerbordfeite achtern getroffen . Bei der Aufnahme des Torpedos be­merkte das deutsche Torpedoboot die Beschädi- 6ung an der Spitze und wurde zugleich auf den getroffenen Segler ausmerkfam. Es ging sofort bei dem Fahrzeug längsseits und begann mit der Beraungsaktion, die jedoch, .wie bereits gemeldet, ohne Erfolg blieb. Nach näherer Prüfung und Untersuchung des Vorfalles toirö die Schadenersatzfrage selbstverständlich in einer für die dänischen Schiffer befriedigenden Weise geregelt werden.

Pulverexplofion in Bari.

ft Rom, 12. Aug. Aus Dari wird ge­meldet, daß sich dort in einer Pulverfabrik eine neue Explosion ereignet habe. Bisher feien aus den Trümmern sieben Tote und vier Verletze geborgen worden. ,

Ae BMimOvennlndttung

Auslandsmelbungen, die osfensichtlich auf amtliche englische und französische Quellen zurückgehen, erklären, daß die Herabsetzung der Besatzungstruppen jetzt eine beschlossene Sache sei und noch im Laufe des nächsten Monats durchgeführt werden solle. Verschiedentlich werden auch Zahlen genannt, so soll nach der einen Lesart eine sofortige Ver­minderung der Besatzungstruppen um 10 000 Mann ein treten und zwar werde Frankreich seine Besatzungsarmee von 58 000 auf etwa 50 000, die Engländer und Belgier ihre Trup­pen von insgesamt 12 000 auf 10 000 Mann herabsetzen, so daß von etwa Mitte September ab nur noch 60 000 Truppen im Rheinland stehen würden. Nach einer andern Lesart soll die Verminderung nur 6000 Mann betragen.

Nach Informationen an zuständiger deutscher Stelle sind diese Meldungen in ihrem Kern zutreffend. Es liegt zwar keine schriftliche Erllärung der Besatzungsmächte etwa in _ Ge- statt einer Note vor, jedoch haben die deutschen diplomatischen Vertreter in Paris und Koblenz tatsächlich die mündliche Zusage erhal­ten, daß mit der Herabsetzung der Besatzungs- truppen jetzt ernsthaft begonnen werde.

Diese Zusage« find freilich alle in einer Form erfolgt, welche die Alliierten auf keinerlei Einzelheiten feftlegt, wie z. B. über die Stärk« der zurückziehenden Trup­pen oder über etwa den Termin, bis wann die Verminderung durchgeführt sein soll.

Die Zusagen sind vielmehr lediglich ganz all­gemein gehalten: in der am weitestgehenden ist auch nur voneinigen Tausend Mann" die Rede, die zurückgezogen werden sollen. Auch die von der Enteniepresse genannten Ziffern gehen bekanntlich ziemlich auseinander. , wird daher von zuständiger Stelle zu größter Zurückhaltung in den Erwartungen hinsichtlich der vorgebrachten detaillierten Angaben ge­mahnt. Wenn man auch in deutschen Regie- vungskreisen nicht zweifelt, daß der Abbau der Besatzungstruppen jetzt beginnen wird, ja sogar in kleinerem Umfange bereits begonnen hat. so -hält man es nach den bitteren Er­fahrungen der früheren Jahre doch für gerate­ner, erst einmal abzuwarten, ob ter vom Quai d'Orsay an gekündigte Truprenabbau tat­sächlich in einem Ausmaße erfolgen wird. Daß der angekündigte Abbau von einigen Tausmo Mann nur als eine Teillösung und als ei« Anfang angesehen werden kann, bedarf wohl keiner weiteren Erwähnung. Auch bei einem Abbau von 10 000 Mann würden die Deutsch­land in der Botschafternote vom 25. November 1925 gemachten Zusagen auf Herabsetzung d r Truppen auf die Stärke der deutschen Frie­densgarnison, .noch lange nicht voll errüllt fein. Schließlich darf auch nicht vergessen wer­den, daß die deutschen Wünsche in ihrem End­ziele darauf hinauslcmfen, "bis zweite und dritte Rheinlandzone baldigst und je­denfalls erheblich von jeder Besatzung befreit zu sehen.

Nicht unwidersprochen können die in den anfangs erwähnten Auslandsmeldungen. vor­gebrachten Zahlenangaben über die effek­tive Stärke der Besatzungstruppen bleiben. So ist es absolut falsch, wenn Frank- reich seine Besatzungsarmee gegenwärtig auf nur 5 8 0 00 Mann beziffert. Es bedeutet eine Irreführung, wenn die Franzosen nur tatsächlich militärisch diensttuenden Soldaten aufführt und nicht die Nebenformationen, .tote Gendarmerie, Verwaltungsbeamte, militärische .«ÖanbroerEer ufto. mitberechnet. Außerdem ist in der französischen Berechnung nicht die 2500 Mann starke Besatzung des Brückenkopfes Kehl mit einbezogen.

Di« französische Besatzungsstärke beträgt daher nicht 58 000 Mann, sondern nach einer deutscherseits am 5. Juni d. I. auf- geftellten Liste ungefähr 73 000 Mann!

In den ftanzösischen Meldungen ist außer- dem noch davon die Rede, daß die deutschen Wünsche nach einer Unsichtbarmachung der Be­satzung vonGegenleistungen abhän­gig gemacht werden sollen. Die deutsche Re­gierung müsse die Verpflichtung übernehmen, der Agitation der nationalistischen Geheimvcr- bände auf dem linken Rheinufer mit aller Ent­schiedenheit entgegenzutreten, den Separatisten Schutz und Strafllrsigkeit garantieren u. a. mehr. Wie sich die deutsche Regierung zu die­sen Forderungen zu stellen gedenkt, darüber dürste eine Aeußerung derTäglichen Rund­schau", die mit Recht als ein Sprachrohr des Auswärtigen Amtes gilt, einige Auskunft geben. Das Blatt schreibt:Eine Gegenleistung datür, daß Frankreich seine Gegenleistung sür die auf deutsche Initiative und unter erheblichen deut­schen Konzession«:" ihm vertraglich gewährte 1 Sicherheit rollbrm-T Man scheint in gewtssen