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fk London, 20. Juli. In der über das englische Schuldenabkommen

SeMche Landeszeitung

Dienstag, den 20. M1926

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rollung der Entwaffnungsaffäre zu warten, bis es in den Völkerbund ausgenommen sei. Man befürchtet also offenbar in England, oatz die Noten der Kontrollkommission ein ernst­haftes Hindernis für Deutschlands Eintritt bil-

nahme der Wein- und Likörvorräte der Kan­tine der interalliierten Kontrollkommission be­richten die Blätter: Als im Januar des Jah­res die Kantine der Kontrollkommission auf­gelöst wurde, wurde der Restbestand an Wein und Liköre dem Kantinenoerwalter, einem Deutschen, überwiesen. Das Hauptzollamt ver­langte Verzollung, die der deutsche Besitzer

Erklärungen Herriots und de Monzies.

fk. Paris, 20. Juli. Gestern abend er­suchte Ministerpräsident Herriot die Preffe, folgenden Aufruf an das Land zu verbreiten:

Die Regierung der republikanischen Eini­gung hat nur ein Ziel: Die Verteidigung des Franken ohne jeden Parteigeist. Sie verspricht dem Lande entschlosien zu handeln und fordert es zur Ruhe auf, die ebenso wie die nationale Arbeit eines der unerläßlichsten Elemente für den Wiederaufbau ift.M

Auch der neue Finanzminister de Monzie sagte nach demJournal", daß sein Finanz- programm keine Inflation fordere. Die Re­gierung werde ein Vertrauensvotum und hin­sichtlich der Finanzfrage die notwendigen «k- ttonsmittel fordern. Das neue Kabinett tritt am Donnerstag vor das Parlament.

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Verzicht der Gruppe Morinaud auf ihren Borstotz.

Paris, 19. Juli. Die von Morinaud ge­führten Abgeordneten haben auf den Plan, Schritte beim Präsidenten der Republik in Sachen der Bildung eines Ministeriums der nationalen Einheit zu unternehmen, vorläufig verzichtet, angesichts der Tatsache, daß das Kabinett Herriot so gut wie gebildet ist.

Kundgebungen in Paris.

Basel, 19. Juli. DieBaseler National- Zeitung" meldet: In St. Antonie und am In­validendom kam es zu den ersten Aus­schreitungen gegen die Ausländer, die Masseneinkäufe in den Geschäften bewir­ken wollten. Sie wurden von der empörten Menge bis in die Hotels verfolgt, von wo {ie die Polizei in Schutzhaft abholte. Im Louvre­kaufhaus wurden gestern vier Schweizer insultiert und g e s chl a g e n. Ebenso er­ging es zwei Deutschen. Um 4 Uhr nach­mittags schlotz ein grober Teil der Laden- g eschäfte. Zu ernsten Unruhen ist es in Paris noch nicht gekommen.

Keine Radioverbreitung von Börsenkursen in Frankreich.

fk. Paris, 20. Juli. Aus Anweisung der Post-, Telegraphen- und Telephon-Verwaltung ist die llebermittelung von Börsenkursen durch Radio bis auf weiteres verboten worden.

Herriot über feine Finanzplän«.

Paris, 19. Juli. (WTB.) Die Finanz- plSne Herriots, der nach feinen eigenen Wor­ten eine Anstrengung im Innern für die Fi­nanz- und Währungsfanierung durchführen will, hat nach demTemps" Herriot selbst folgendermatzen charakterisiert: Man mutz von dem erworbenen Vermögen die notwendigen Hilfsmittel für die Amortisation der schweben­den Schulden fordern. Es würde fi* darum handeln, z. B. eine Uebersteuer auf Erbschaften sofort nach dem Tode des Erblassers zu er» heben, ebenso eine Sondersteuer beim Eigen- tumsübergang von bebautem und nicht bebau­tem Besitz zwii-^en Lebenden. Diese Aus­nahmesteuern und andere ähnlicher Art wür­den der Amottisationskasie zusließen.

Die ^Vberhessische Zeitung" er- scheint sechsmal wöchentlich. Be­zugspreis monatlich 2 GM. aus- schiießl. Zuflellungsgebühr, durch bt«Post2L5 GM.Für etwa infolge Streiks, Maschinendefekte oder elementarer Ereignisse ausfallend« Kummern wird kein Ersah ge­leistet. Verlag v. Dr. §. Hitzeroth, Druck der Unkb.-Buchdruckerei b. Zoh. Aug. Koch, Markt 21/23. Fernsprecher: Rr. 54. u. Nr. 55. Postscheckkonto: Amt Frankfurt a. M. Nr. 5015. Sprechzeit der Redaktion von 1011 und

. Uhr.

schrrftVerständigung der Republikaner" Der« öffentlich! der frühere Reichskanzler Wirth imD. T." einen Artikel, in dem er von der Feststellung ausgeht, daß es eine deutsche Linke don einheillichem Willen und Führung nicht gibt und die Mitteilung macht, daß im Hin­blich auf die Schaffung einerArt Republika­nischer Union Reichstagspräsident Löbe, der demokratische Abgeordnete Ludwig Haas Und er selbst im kommenden Spätjahre eine besondere Aktivität entfalten wollen, um eine gemeinsame Basis für die Republikaner zur Vertiefung der Probleme der deutschen Aepu» ' blik und als die politische Auswirkung der republikanischen Bewegung in Deutschland zu schaffen. ...

Cecil, bah hinsichtlich der Sicherungsklausel Caillanx gegenüber Zugeständnisse gemacht worden seien. Man dürfe aber ihre Be­deutung nicht überschätzen. Großbritan­nien habe bei der Vereinbarung mit Frankreich den Grundsatz pari vassu mit Amerika aufrecht erhalten.

fk Lo n d o n, 20. Juli. Am Schluß der gestrigen Ikiterbausbebätte über die franzö­sische Schuldenregulierung anthwrtvte Lloyd George auf die Bemerkungen Cecils, daß Lloyd George bei Ende des Krieges eine gute Gelegeu- heit gehabt habe, die Frage der interalliierten Schulden aufzuwersen. Cecil und er selbst seien tn diesem Sinne an Präsident Wilson, herangetreten. Dieser sei aber nicht in der Lage gewesen, angesichts der bevorstehender amerikanischen Wahlen tn Verhandlungen ein­zutreten. Die Fundierung der britischen Schul­den in Amerika fet "der einzige Fehler gewesen. Baldwin allein trage die Verantwortung für die Schwierigkeiten in Europa wegen der Schul­denfrage.

ud)t. link».

Das MMvwsramm

fk Berlin, 20. Juli. Am Donnerstag und Freitag werden, wie derVorwärts be­richtet. zur Durchführung des Arbeitsbeschaf- fungsvrogramms der Reichsregierung in Ber­lin Besprechungen zwischen Reich und Länder stattfinden, an denen auch die Spitze de» Städtetages, sowie der Verwaltungsrat für Arbeitsvermittlung teilnehmen werden.

ablehnte. Daraufhin wurden die Weine fchlagnahmt. Die Kontrollkommission nachträglich beim Landeszollamt vorstellig worden, das aber auf der Beschlagnahme stand. . 4

ieittjet. näher« lljeitW itig.-K stand.

Berlin, 20. Juli. Der Reichskanzler empfing heute nachmittag dte Herren von Sie­mens, Dr. Luther und Dr. Bergmann, die die Stellungnahme des Verwaltungsrates der Deutschen Reichsbahn zur Frage der Bestäti­gung der Wahl des neuen Generaknrekiorr darlegten . Im Anschluß hieran berichtete der , Reichskanzler dem Reichskabtnett über den r Stand der Angelegenheit zur Durchführung der

Rr.168 61. äabra. Marburg n. Sahn .

^D«r Anzeigenpreis beträgt für den Ivgsspalt. Zeilenmillimeter 0.08 SM., kleine Baranzeigen 0.06 GM., anitliche und aus­wärtige Anzeigen 0.10 GM. Bei schwierigem Satz sowie bei Plah- dorschrift 50°/, Aufschlag. Sammelanzeigen 100 °/0 Aust schlag. Reklamen der Millim. 0,40 SM. Jeder Rabatt gilt als Barrabatt. Ziel 5 Tage. Belege werden berechnet, ebenso Auskunft durch die Geschäftsstelle und Zusendung der Angebote. Er­

füllungsort Marburg.

1 Goldmark = V«,»Dollar.

ObechMche Zeitung

to Ne neue Entzvaffimnosnele

Das Schreiben der I. M. K. K.

Berlin, 19. Juli. (WTB.) Das Reichs- Kabinett nahm in feiner heutigen Sitzung den Bericht des Reichswehrministers über das Schreiben, welches die Interalliierte Mllitär- KontrollKommission kürzlich an den Reichs- Kommissar und Vertreter der deutschen Regie­rung gegenüber der Interalliierten Militär- Kontrollkommission gerichtet hat, entgegen. Das Reichskabinett pflichtete den Ausführun­gen des Reichswehrministers bei und war mit der von ihm vorgeschlagenen weiteren Be-

Verhandlungen mit anderen tn Betracht kom­menden Stellen geführt weichen müssen, konnte das Reichskabtnett zur Frage der Bestätigung der Wahl heute noch nicht Stellung nehmen. Nkschlugnuhmr 'bei brr

KonlwMsmmKisn

Berlin, 19. Juli. Wie dieVossische Zei­tung" berichtet, sollen durch das Hauptzollamt Charlottenburg 3 000 Flaschen unver­zollte Weine und Liköre int Keller des Hauses, worin sich die Interalliierte Kontrollkommission und ihre Kantine befindet, beschlagnahmt wor­den sein. Der Leiter der Kontrollkommission, General Walch, erhob gegen die Beschlag­nahme Einspruch. (Eine amtliche Bestätigung der Nachricht liegt zur Zeit noch nicht vor. Redaktion des W. T. B.)

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Deutschland und der Frankensturz.

London, 19. Juli. (WTB.) Unter Hin­weis auf den Bericht ihres Berliner Korrespon­denten über die Wirkung des Sturzes Briands auf die deutsche öffentliche Meinung sagt dieTimes" in einem Leit­artikel, Deutschland scheine über die Rückwir­kung dieses letzten Mißerfolges bei dem Ver­suchs den Sturz des Franken aufzuhalten, auf feine eigenen wirtschaftlichen Angelegenheiten, auf die anderer Länder und auch auf die poli­tische Lage in Europa wie in Frankreich auf­richtig beunruhigt zu sein. In der Tat fei die Lage in jeder Hinsicht äußerst ernst.

Englische Preffestimmen zum Sturz des Kabinetts Briand.

London, 19. Juli. (WTB.) Zum Sturz des Kabinetts Briand-Caillaux schreibt die radikaleDaily Aews": Die ernsteste Seite der immer wieder in Paris eintretenden Fehlschläge ist der Schaden, den sie einer Sache zufügen, die weit über die Grenzen Frankreichs und sogar Europas hin­aus bedeutungsvoll ist. Sie leisten nämlich Beihilfe dazu, die demokrattsche Regierungs- sorm verächtlich zu machen und dies in einer Zeit, in der die Reaktion gegen diese Re­gierungsform so wie so schon ernster und immer gewaltiger wird.

Daily Telegraph": Der Sturz des Kabinetts Briand kann ausländische Beobach­ter nur mit Verzweiflung erfüllen, weil jeder ernste Versuch, die ungeordneten Finanzen Frankreichs in Ordnung zu bringen, zum Mißerfolg vvrausbestimmt scheint. Frank­reich kann schwerlich ausländische Hilfe für die Wiederherstellung seiner Finanzen er­warten, wenn es innerlich so schwach ist.

Daily Mail" bezeichnet in ihrem fielt» arttkel als Grund für die französischen fi­nanziellen Schwierigkeiten die amerikanische Kriegsschuldenpolittk, die Europa beherrsche und eine reiche Quelle wirtschaftlichen und finanziellen Unglücks fet

Der Pariser Korrespondent derDaily Ehrvnicle" drahtet seinem Blakte, er habe in den letzten 24 Stunden wichtige Informatio­nen erhalten, die nicht daran zweifeln lassen,, daß die französische Republik im Augenblick einer militärischen Diktatur näher sei als in den ganzen 55 Jahren ihres Bestehens. .

Amerikanische Regierungskreise über den ftanzösischen Kabinettswechfel.

fk. Wafhington, 20. Juli. Hiesige Re- gierungskreise befürchten, baß das Ende des französischen Kabinettswechsels noch nicht ab­zusehen sei. Die Stabilisierung des französi­schen Franken könne kaum stattfinden, bevor nicht Frankreich auch auf das Programm des Sachverständigenausfchuffes zurückkomme. Der stellvertretende Schatzsekretär Winston er- klätte bezüglich der Gerüchte, daß Herriot den französischen Schuldentilgungsvertrag vor ein Schiedsgericht bringen wollte, für die ameri­kanische Regierung liege kein Anlaß für eine Schiedsgerichtsverhaudlung vor, da der Ver­trag vom Vertreter Frankreichs unterzeich­net fet

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fk Loudou, 20. Juli.Daily Telegraph" zufolge war eine der ersten Fragen, die gestern, das i« Loudon tagende ständige Fi­nanzkomitee des Völkerbundes erörterte, das ernste Sinken der Ciunabm« des Freie« Staates Danzig infolge der Entwertung des polnischen Zlody.

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DK Wirkungen btt etreits in Englnnb

London, 19. Juli. In derFtnanzml Times" schildert der Direktor des größten Berg- bauuntemehmens in Wales, Reginald Lewis, an Hand der ihm zugegangenen Berichte aus Italien, Griechenland, Frankreich, Portugal und Südamerika dieverzweifelte Lage, in Die dte britische Kohlenindustrie durch den Bergarbeiterftreik gebracht würde." Er betont besonders die großen Schw'ertgkeiten. die dte englische Kohlenaüsfuhr haben werde, um nach Beendigung des Streiks dte ver­loren gegangenen Märkte wieder zu gewinnen. Der italtenische Vertreter schreibt, früher habe die.westfälische Kohle in Italien als weniger gut gegolten als die englische. Aber wenn der Streik beendet fet, werde sich zeigen, daß die Ruhrkohle ein sehr ernfter Mitbewer­ber für die englische Kohle geworden fei. Auch der griechsiche Vertreter hebt dte gute Qualität der deutschen Kohle hervor und sagt, die In­teressenten fingen an, ste der brutschen Kohle und der Kohle aus anderen Ländern vorzu- ztehen . Nach der Wieder au fnahme der Arbeit in den Bergwerken werde sich nach Lewts zeigen, daß auch in Frankreich kerne große Nachfrage mehr nach der britsichen Kohle bestehe.

Der Stand der Arbettsaufnahme im englischen Bergbau.

fk London, 20. Juli.Daily Telegraph" zufolge stieg gestern dte Zahl der arbeitswilsi- gen Ber^eute in Warwtckshtre auf 4500 in 15 'Gruben, im Cannock-Chase-Beztrr arbeiten 1000 Mann in 9 Gruben.

Paris, 19 Juli. Das neue Kabinett Herriot fetzt sich nunmehr wie folgt zusammen: Ministerpräsidtum und Auswärtiges: Her­

riot (rad. Abg.)

Justiz: Lobrat lUnabh. Linke) Finanzen: de Monzie (tob. Senator) Inneres: Chautemps (tob. Abg.) Krieg: Painleve (Soz. Republ.) Marine: Rens Renoulb (rad. Senator) Handel: Laucheur (rad. Abg.) Oefientliche Arbeiten: Hesse (rad. Abg.) Oefientl. Unterricht: Daladier (rad.Abg.) Landwirtschaft: Queuille (rad. Abg.) Kolonien: D a r i a c (Linksrermbl.) Arbeitsminister: P a s q u e t (rad. Senator) Pensionen: George Bonnet (rad. Abg.) Unterstaatssekretär beim Ministerpräsidium und Auswärtigen: Albert Milhaud (rad. Abg.)

Luftschiffahrt: Robaglia (Soz. Republ.) Unterstaatssekretär beim Finanzministerium für das Schatzamt: I a c q u i c r (rad. Abg.)

Unterstaatssekretär beim Finanzministerium für das Budget: Paul Morel (rod.

Abg.)

Unterstaatssekretär für technischen Unterricht: Bazi le (rad. Abg.)

Unterstaatssekretär für die Handelsmarine: Mallarme (Soz. Rep.)

Unterstaatssekretär für den Wiederaufbau: Maitre.

Unterstaatssekretär für den Krieg: Dumes- nil (rad. Abg.)

Oberkommissar für das Wohnungswesen: La­va s s e u r.

Auherdcm soll ein neues Oberkommissariat für Naturalisierung und Einwanderung ge­schaffen werden, das dem rad. Abg. Lam­bert anvertraut werden soll. Herriot hat sich bereits um 11 Uhr ins Elyfee begeben, um sein Ministerium dem Präsidenten der Repu­blik vorzustellen.

Paris, 19. Juli. Den Kern der Mehr­heit Herriots fallen die Radikalsozialisten, in zweiter Linie die Sozialisten, die aller­dings an der Durchführung ihres Finanzpro­jektes festhalten, bilden. Herriot scheint den Sozialdemokraten entgegenkommen zu wollen. Die allgemeine Ansicht geht dahin, daß ein Kabinett Herriot nicht von Dauer sein kann. Eine Mehrheit im Senat ist unwahr­scheinlich. Nach gewissen Anzeichen zu schlie­ßen, gewinnen die Feindseligkeiten gegen Her­riot im Senat erneut die Oberhand. Es ist eine Gruppe Senatoren beauflagt, beim Prä­sidenten der Republik Protest gegen die Be­rufung Herriots einzulegen. Entgegen anders­lautenden Meldungen ist ein solcher Schritt heute vormittag noch nicht erfolgt. Außerdem ist der Eindruck auf der Börse ein nieder­schmetternder. Das Pfund Sterling erreichte heute 236, der Dollar 48,40. * .....

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fk London, 20. Juli. Im Unterhaus führte Cecil aus, der amerikanische Schatz- sckretär Mellon soll gesagt haben, daß England einen großen Teil der, seine amerikanischen Schulden ausmachenden Summe, zu rein kauf­männischer Verwendung, also zu einem Zweck der mit dem Kriege nichts zu tun hatte, ge­borgt habe, und dadurch ist es England er-

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taufe energisch gegen die Reklamationen des Gene- biN rals Walch verteidigt. Es wäre allerdings nmbog« ober bedenklich, wenn Deutschland tatsächlich "sh, bis zum Herbst mit seinem Einspruch wartete, benn der Borstoß verdient unbedingt sofortige Zurückweisung.

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; Leider wird nicht gesagt, in welcher Rich­tung sich die Ausführungen Dr. Geßlers bewegt haben. Aus England wird gemeldet, daß Deutschland gut daran tue, mit der Aüf-

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