Einzelbild herunterladen
 

Der neue VMM der KbuttsMmmM«

Berlin, 13. Juli. Die Note der Bot- schafterkonferenz, welche die Befugnisse des Cbefs der Heeresleitung weiter begrenzen io* belast, datz zwar formell Seeckt nicht mehr Oberbefehlshaber sei, datz er aber tatsächlich den Oberbefehls führe. Wie der Presse hierzu mitgetcilt wird, führt tatsächlich der Reichs- vräkident den Oberbefehl. Ihm unterstellt ist der Reichswchrminister. Seeckt ist seines Am­tes als Chef der Heeresleitung entkleidet, wie bereits in dem früheren Notenwechsel zum Ausdruck gebracht worden ist. Die Interalli­ierte Kontrollkommission hat jetzt gefordert, den Posten eines deutschen Generalissimus zu schaffen und diesen einem der beiden Truvven- bciehlshaber zu übertragen.

Berlin, 13. Juli. (TA.) Zu der neuen Rote des General Rault an die deutsche Be- gierung wird von unterrichteter Seite mitge» teilt:Aufgrund der großen Abrüstungsnote des vorigen Jahres findet fortlaufend ein umfangreicher Rotenwechsel zwischen der interalliierten Militärkontrollkommission und der Aeichsregierung statt. Am 2. und 3. Juli hat nunmehr der Aeichskommissar für die Snt- waffnungsfragen, Generalleutnant Pawels, eine Rote des Generals Rault erhalten, in der dieser die verschiedenen Ausbildungsvor­schriften und u. a. auch die Frage der Panzerwagen behandelt, insbesondere jedoch auf die Stellung des Gene­rals von Seeckt eingeht. Es wird dar­auf hingewiesen, daß nach einer Verordnung des Reichspräsidenten vom Jahre 1920 dem General von Seeckt eine vorgesetzte Steile über die gesamte Reichswehr übertragen worden war. Durch die Verhandlungen, die vor der Räumung der Kölner Zone mit den alliierten Mächten stattfanden, sind dem General von Seeckt diese Befugnisse damals genommen worden. Seitdem ist er als Chef der Heeres­leitung lediglich Organ der Reichswehr. Die gegenwärtige Rote erklärt nur. daß Gene­ral von Seeckt zwar formell nicht mehr Oberbefehlshaber der Reichswehr fei, tat­sächlich doch noch derartige Befugnisse hat. Hierzu wird darauf hingewiesen, daß ver- fasfungsgemäß der Oberbefehlshaber über die gesamte Reichswehrmacht dem Reichswehr­präsidenten mit dem Reichswehrminister ob­liegt. Don einer Stellung des Generals von Seeckt als Oberbefehlshaber der Reichswehr könne also gar keine Rede sein. Die gegen­wärtige Stellung des General von Seeckt innerhalb Reichswehrministeriums ist be­reits in einem umfangreichen Rotenwechfel der interalliierten Militärkontrollkommission dargelegt worden. Die Kontrollkommission hat nunmehr in ihrer letzten Rote weiter ge­

fordert, daß bei der Reichswehr der Posten eines Generalismus geschasst werden soll und zwar in der Weise, daß einem der Gruppen­kommandeure der militärische Oberbefehl über die gesamte Reichswehr übertragen würde. Hierzu ist darauf hinzuweisen, daß der Posten eines Generalismus der deutschen Reichswehr im Versailler Vertrag nicht vorgesehen ist. Die Dcichsregierung hat zu dieser Forderm'.g bisher noch keine Stellung genommen."

In Anbetracht der Abwesenheit des Gene­rals von Seeckt war beschlossen worden, den Inhalt der Rote erst nach dessen Rückkehr der Oesfentlichkekt bekanntzugeben.

DieTägliche Rundschau", ,das Blatt unseres Außenministers, schreib! dazu: Der der Behandlung dieser Angelegenheit wird Man nicht außer acht lassen können, daß es sich um eine Aktion der Kontrollkommis­sion, d. h. also um eine technische Beanstan- buwg, handelt. Aber auch wenn man diesen Umstand in Betracht zieht, wird man doch nicht verkennen können, daß es sich um einen fachlich durchaus ungerechtfertigten Vorstotz handelt, den wir mit aller Entschie­denheit zurückweisen müssen. Es er­scheint durch nichts gerechtfertigt, daß die Kontrollkommission diese Frage von neuem aufrollt, nachdem die vor Monaten gefundene Lötung der Streitfrage sich so lange in Gel­tung befindet. Auf deutscher Seite besteht nicht die geringste Veranlassung, neuen Be­anstandungen in dieser Frage Raum zu ge­währen. DieTägliche Rundschau" kommt dann zu dem Schluß:Es würde zweifellos eine schwere Belastung der Völkerbundsvolitil bedeuten, wenn Deutschland nun noch die Er­fahrung machen mühte, daß die Militärkon- trolckommission darauf ausgeht, die Entwaff- nungssrage wieder aufzurollen und die Streit­frage von neuem aufzuwerfen, die zwischen der deutschen Regierung und der Botschafter- konserenz längst geregelt worden ist. Man ist auf deutscher Seite offenbar gewillt, die Beschwerde der Kontrollkommission der po­litischen Atmosphäre zu entziehen. Hoffent­lich richtet auf die Gegenseite ihr Verhalten so ein, daß neue politische Spannungen ver­mieden werden."

Die Morgenblätter sehen allgemein in dem unerhörten Vorstoß der Kontrollkommission den Versuch, ihr Dasein zu verlängern, das mit dem Eintritt Deutschlands in den Völker­bund ein Ende finden würde.

Die Pariser Presse und die Note der Kontroll- , kommission.

Paris, 13. Juli. Die Blätter veröffent­lichen den Inhalt der Rote der Kontrollkom­mission an die deutsche Regierung aufgrund der Mitteilungen in den Berliner Blättern, enthalten sich aber jeder Stellungnahme.

Ium engMenNorgmbeittMeik

London, 13. Juli- In dem Streik der Bergarbeiter ist insofern eine neue Wendung eingctreten, als heute bekanntgegrben wurde, datz der nationale Erekutivausschutz der Berg­arbeiter für morgen zusammenbernfen worden ist. Der Bergarbeiterfübrer Cook sagte, es würden keine Schritte unternommen werden, eine Versammlung der Vertreter der Bergbau- bezirke zusammenzubringen, wenn die Berg- werksbcsttzer nicht die Bestimmungen des Ge­setzes über den achtstündigen Arbeitstag ver­öffentlichen, die stch aus diejenigen Arbeiter beziehen, welche in den Bergwerken die Not- staudsarbeiten verrichten.

Neue Beratungen im englischen Bergarbeiter- Verband.

fk. L o n d o n, 14. Ioli. Dem Vollzugsaus­schuß des Vergarbeiterverbandes werden, wie dieTimes" sagt, bei einer heutigen Zusam­menkunft Berichte aus sämtlichen Bezirken über den offiziellen Widerstand gegen die Lohnvorschläge der Dergwerksbesitzer und über die tatsächliche Stimmung der Bergleute und die wirkliche Festigkeit ihres Beschlusses vor- leeen, den, seit nahezu 11 Wochen andauernden Kamps fortzusetzen. In Bergarbeiterkreisen werde zugegeben, datz der Kamps gegen das 8-Stundengesetz noch nicht gewonnen sei, und datz es nicht vor der nächsten Woche möglich sein werde, mit Sicherheit zu sagen, ob die Bergleute noch immer hinter ihrem Vollzugs­ausschuß stehen.

15 Todesurteile ix Smyrna.

fk. Berlin, 14. Juli. Im Altentatsprozeß in Smyrna wurden 15 Angeklagte zum Tode verurteilt. Die meisten anderen Angeklagten wurden freigcsprochen.

NsszommsM bei RM

Fürth. 13. Juli. Heute nachmittag !> Uhr ging aus dem Flugplatz Fürth ein französisches dreimotoriges Erotzflngzeug des neuesten Typs A. S. D. nieder, das seinen ersten Pasia- gierslug von Paris nach Prag machen wollte. Gegen %7 Uhr stieg das Flugzeug, nachdem cs frisch getankt batte, wieder auf, geriet aber in cincrHöhe von etwa 100 Metern auf bisher noch ungeklärte Weise in Brand. Der Pilot versuchte eine Notlandung. Zwei mitsahrcnde Passagiere konnten sich durch Abspringen retten, während der Pilot und ein Werk­monteur verbrannten. Das Flugzeug ist stark beschädigt. Die Geretteten haben stch bei dem Absprung derart verletzt, datz ste in ein Kran­kenhaus gebracht werden mußten.

fk. Nürnberg, 14. Juli. Das bei Fürth abgestürzte französische Militärflugzeug ist ein Doppeldecker mit 2 Motoren von je 420 Pferde­stärken. Der Führer Delmotte erlitt leichtere Verletzungen am Kopse und einige Fleisch- wunden. Der Beobachter Val trug insolgc des Explodierens des Benzintanks schwere Brand­wunden davon. Bei beiden besteht keine Le- bennsgcfabr. Die beiden Mechaniker wurden, wie gemeldet, unter den Trümmern begraben und sind verbrannt.

Ser Schaden In Sachsen

sk. Salle, 14. Juli. Nach den bisher bei-i Landbund der Provinz Sachsen eingegangenen Meldungen ist im Regierungsbezirk Merseburg die Ernte von über 200 000 Morgen, im Regie rungsbezirk Magdeburg über 100,000 Morgen vernichtet.

Aschaffenburg

Dem 80jöhrigen Gedenken einer altkurhessischc« Wassentat.

(14. Juli 1866.)

Wer bei den Kriegervereinen des Kreises Marburg und Umgebung viel herumkommt, trifft noch hier uns dort auf einen der ^aller- ältesten Veteranen, die noch in der kurhessischen Division gedient haben und mit Stolz die Denkmünze 1866 mit dem kurhessischen Löwen tragen. Die allermeisten sind längst zur großen Armee abgerückt. 9iur noch Einzelne sind am Leben, die aber im Feldzug 1866 als Kurhcssen wirklich mitgekümvft haben, denn nur das 2. vusaren-Regiment fand Gelegenheit, mit der Waffe vor den Feind zu kommen. Darum fei zum 60jährigen Gedenktage des blutigen, so unglücklichen Gefechtes für die Oesterreicher und deren Mitkämpfer bei Aschaffenburg (14. Juli) der braven kurhessischen Husaren gedacht, die, geknüpft an eine ganz und gar hoffnungs­lose Sache, sich getreu und tapfer geschlagen haben. Ehre ihrem Angedenken!

Es sei daran erinnert, datz die nicht mobile, für den Krieg nicht ausgerüstete kurhesiische Division 1866 im Felbkrieg keine Verwendung finden konnte, sondern als Besatzung der Bun­desfestung Mainz diente, wo es keine Möglich­keit zum Kümpfen gab. Nur das 2. Hufaren- Regiment, die ruhmvolle Stammtruvve der späteren 14. Husaren, kam ins Feld und zwar als Divisionsre-iterei der Division Reivvoog, die im 8. Bundeskorvs des Prinzen Alexander von Sesfe'n die 4. war. Sie war recht bunt zusammengesetzt: eine Brigade Oesterreicher (7 Bataillone, 16 Geschütze) und eine Brigade Nassauer (5 Ba­taillone, 12 Geschütze). Hinzu traten die 2. kurhessischen Husaren, alsHalbregiment" zu 2 Schwadronen mit ie 170 Pferden zusammen gezogen. Das Haidregiment führte Major Heusinger von W a l d e g g, die 1. Schwadron Rittmeister von Amelunxe«, die 2. Rittmeister von Baumbach.

Am Frühmorgen des 14. Juli 1866 war bei Aschaffenburg die Lage in kurzen Zügen folgende:

Am Vorabend hatte die Hessen-Darm- städtische Division vergebens versucht, die Preußen bei ihrem Austritt aus dem Spessart anzugreifen und zu werfen. _ Bei Laufach wurden sie unter einem Verlust von 800 Mann geschlagen. Erst nach Mitternacht gelangten sie, schwer erschüttert, bei Aschaffenburg an, wo sie von der österreichischen Brigade aufge- nommen wurden. Neippoog faßte den höchst unglücklichen Entschluß, am 14. Juli den An­griff der Preußen dadurch auszubalten, daß er, den Main im Rücken, auf dem rechten Flügel seine Oesterreicher, auf dem linken die erschöpfte Hessen-Darmstädtische Division (Ge­neralleutnant v. Proglas, aufstellte eine gefährliche Maßnahme, die sich rächen sollte.

Die preußische Division Goeben (16 Ba­taillone, 8 Schwadronen, 5 Batterien), an Führung, Zahl, Kampfkraft, Siegesgefübl dem Gegner durchaus überlegen, begann um 8 Uhr vormittags den Angriff gegen Aschaffenburg. Da geschah das Erstaunliche: General v. Pro- glas zog gegen den Willen Reippoogs seine Division aus der Eefechtstellung und ging über den Main auf Darmstadt zurück. Er begrün­dete seinen Entschluß damit, datz die Truppe nicht mehr gefechtsfähig, die Lage aber hoff­nungslos sei, die Devision gerettet werden müße.

Run war die schwache Truppe Reippoogs (7 Bataillone, 2-Schwadronen, 2 Batterien) dem Untergang ausgesetzt. Da wurden die beiden kurhessischen Schwadronen, die bisher, dem ver­alteten Gebrauch entsprechend, alsReserve" an der Mainbrücke westlich Aschaffenburg ge­standen hatten, zur Deckung der Artillerie auf den linken, durch den Abmarsch der Darm­städter offenen Flügel vorgezogen. Die öster­reichische Batterie K 1 o v e tz geriet hier in die gefährlichste Lage. Da setzten die Kurhessen zur Attacke gegen die preußischen Schützen an, die ihr Zündnadelfeuer gegen die Batterie er­goßen. Allerdings konnte die Attacke nicht durchgeritten werden, da die Preußen hinter Hecken und Gräben nicht erreicht werden konnten, und das ganze Kürassier-Regiment 4 zur Eegenattacke anritt. Co mußten unsere Husaren zurück, aber die Batterie fette doch Zeit zum Abfahren gewonnen und war ge­rettet.

Inzwischen hatte der sehr wilde Rückzug der geschlagenen Oesterreicher durch die Gasien von Aschaffenburg nach der rettenden Mainbrücke begonnen. Die Husaren sollten ihn decken eine böse Aufgabe! Mehrer Züge saßen zum Fußgefecht" ab und trugen dazu bei, datz we­nigstens die Maße der Fliehenden über die Brücke kam.

Wie aber sollten die Husaren selbst hinüber kommen? Einrelne Trupps durchschwammen

MechMsche

MW.

MeigerM(-as1WerkwchGMe)WWheKn/--KmtLchAVerkünLigungsblatLsörd-kreisAMlMtz

in«

'.etrti

eWj

Marburger

Tagesanzeiger

twach,4IIj nnerstag 'ogeri,

StiWt toiWlung

Mittwoch

W 14. 1926 am

>/eg(

Sie ^dberhessische Zeitung" er­scheint sechsmal wöchentlich. Be­zugspreis monatlich 2 GW. aus- schließl. Zustellungsgebühr, durch bWPostL25 GM.Für etwa infolge Streik«, Maschinendefekle oder elementarer Ereignisse ausfallend« Nummern wird kein Ersah ge­leistet. Verlag d. Dr. §. Hihrroth, Druck der Unib.-Buchdruckerei b. Ioh. Aug. Koch, Markt 21/23. Fernsprecher: Nr. 54. u. Nr. 55. Postscheckkonto: Amt Frankfurt o. M. Nr. 5015. Sprechzeit der Redaktion von 1011 untz '/,!-! Uhr.

M.16Z Sl.MkS. Rnrdnrg n. Mn

Aer Anzeigenpreis beträgt ftkr den 10 gespaN.. Zestenmillimetei 0.08 GM., kleine" Voranzeigen 0.06 ÄMiFanttlkche und aus­wärtige Anzeigen 0.10 GM. Bei schwierigem Satz sowie bei Platz­borschrift 50°)o Aufschlag. Sammclanzcigen 100 °/0 Aust schlag. Reklamen der Millim.

0,40 GM. Jeder Rabatt gilt al« Barrabatt. Ziel 5 Tage. Belege werden berechnet, ebenso Auskunft durch die Geschäftsstelle und Zusendung der Angebote. Er­füllungsort Marburg.

1 Eoldmark V«,,Dollar.

Nettere Explosionen in Lake Neumark

Newyork, 13. Juli. Nachdem kaum die Bergungsarbeiten in Lake Denmark begonnen iatten, flogen sechs weitere Pulvermagazine ** die Luft. Die Bergungsarbeiten wurden ^traufhiu sofort abgebrochen. Das Picatiny- Elrsenal ist infolge Umschlagen des Windes er« ,öit sehr gefährdet. Bisher wurden 19 bis

Unkenntlichkeit verstümmelte Leichen ge­legen. Die Zahl der Verletzten hat sich auf *00 erhöht.

im chiift giii Birk«! aittllj

Seefch bei Briand

Paris, 13. Juli. Der deutsche Botschafter f. Harsch hat beute nachmittag eine Unter­redung mit Ministerpräsident Briand gehabt. Die Unterredung knüpfte an die letzten Unter­haltungen an, die der Botschafter mit Briand ,nd dem Generalsekretär im Außenministerium Philipp Bertbelot über die Frage des besetzten Sebiets geführt hatte.

Mtj icrgärt«J ige

und M imitrOj

isernernn

chtiger

Iiedeutick-ammkamiche Stiftung

sk Berlin, 14. Juli. Auf Grund des von dem Zentral-Commtttent for the Relief os Dtstreß in Germanh and Austria tn Rewyork gefaßten Beschlusses, seine eigentliche Sammel­tätigkeit mnzustellen und aus den Restgeldern eine Stiftung zu errichten, dre der freien Wohl- * sabrtspflege tn Deutschland kurzfristige Dar­lehen tn kritischen Augenblicken gewähren soll, sand tm Hause der freien Wohlfahrtspflege eine Sitzung statt, in welcher der Vorsitzende des Llquidattonsausschusses des Ztmtral-Com- mittents dem Präsidium der deutschen Liga der steten Wohlfahrtspflege einen Scheck über 72000 Dollar übergab, als Grundstock der Stiftung, die den NamenDeutsch-Amerika- Ctiftung", ein Denkmal der Heimatsltebe und Opfer, dte Deutsch-Amerikaner in schwerer Zeit durch Vermittlung des Zentral-Committents dem deutschen Volke brachten. Graf Lerchcn- seld dankte herzlich und gedachte der auf­opferungsvollen Tätrgknt des Zentral-Com- mittents für die notleidende deutsche Bevölke­rung.

w

:de it tat

ge ne)»

. u. K. E läflsft fii

für 1. Li- res tiichii

i. Unter- ödet. b. unter' Se!cha"1 - 1.

«1 Frej ; tsbesch., ranken^

ansaht

Ilm ton Rotemkiufllm

Berlin, 13. Juli. Die Prometheus- Gesellschaft, die denPanzerkreuzer Potem- tin"4gilnt vertreibt, soll gegen den Spruch devFilm-Oberprüfstelle beim Reichsinnezv Ministerium Protest erhoben haben. Die Entscheidungen dieser Behörde, sind aber als letzte Instanz endgültig. Nach einer Mitteilung derB. Z." will die Filmgesell- sthaft,, die den. FilmPanzerkreuzer Po» temkin" in Deutschland vertreibt, den Film umarbeiten lassen und dann wieder der Filmoberprüfstelle vorlegen, um eine Aus­hebung des Verbots herbeizuführen.

Ao Dorgänge in Germersheim

Berlin, 13. Juli. Zu den Vorgängen in Germersheim hören die Blätter von unter­richteter Seite: Der französische Stadtkom­mandant von Germersheim hatte versprechen, die Feier nicht zu stören. Der ihn während feiner Abwesenheit vertretende Major hat die Feier offenbar absichtlich stören lassen. Am Abend des 3. Juli (Sonnabend) setzten sich mehrere Kompanien mit Musik vor den Fest­zug, welcher die auswärtigen Fahnen vom Bahnhof abholte. Andere französische -Sol boten drangen in den Festzug ein. Bei der Feier am Denkmal stellten sich zigaretten- rauchende Unteroffiziere so vor das Denkmal, daß eine Kranzniederlegung nur mit lieber« steigen des Gitters möglich war. 'Am 4. wur­den zahlreiche Fahnen und Girlanden her­untergerissen. Auch auf dem Festplatz suchten die Franzosen allenthalben zu stören. Am Dienstag kam der stellvertretende Komman­dant zum Bürgermeister und forderte, Zei­tungsberichte über die Vorgänge zu verhin­dern. Der Bürgermeister lehnte das mit dem Hinweis ab, datz zahlreiche Teilnehmer aus dem nichtbesetzten Gebiet anwesend ge­wesen seien. Der Major hat sich dann ent­schuldigt. .

wn» :6er, ) von K., ;

lore'

en gegH lmstra^

ereil Ißeetts inishw cn i ; ßerltrak K SpöltmLj fahrdnii

tt z. netto -

Solle,

, Wollig |

rnuthiß

Ri. n

iih

emplo-j.

1!

Netto ' Una®.

eng

en mit :. iüo -stelle, [b

MM Iffl arzahlu ejucht.

b. mit P u. Elühi in die I.

sserer