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Montag, ten 12. 1926 Satt

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SftvreußrnS Nekeanlais zum DeulWum

Die Feier des Abstimmungstages.

Königsberg, 11. Juli. Bei dem Fest­eckt aus Anlaß der sechsten Wiederkehr des Abstimmungstages hielt Oberpräsident Siehr eine Rede, in der er zunächst dem Anlaß entsprechend ausführlich des 11. Juli 19 20; der Vorgeschichte der Abstimmung und ihrer Bedeutung gedachte. Er erinnerte daran, daß das Östpreuhenvolk in jener Zeit ein seltenes Beispiel der inneren Ge­schlossenheit gegeben habe und an den 11. Juli selbst, an dem 92^2 Prozent aller Stimmen im westpreußischen Abstimmungsgebiet, 9Z1/. Prozent im Allensteiner Bezirk und rund 10Ö Prozent in den masurischen Kreisen für Deutschland abgegeben worden seien. Rach einer Zurückweisung gewisser Ausdeutungen seiner wiederholten Aeuherungen über den unbeugsamen Selbstbehauptungswillen Ost­preußens als Worte des Hasses gegen die polnische Ration oder gegen den polnischen Staat fuhr Oberpräsident Siehr fort:

Wir wünschen ehrlich, mit unferm pol­nischen Rachbarn in Frieden zu leben, und wenn die neue Staatsleitung Polens den gleichen ernstlichen Wunsch hat, mit dem deutschen Rachbarvolke in ersprießliche Be­ziehungen zu treten, so werden wir Ost­preußen dies nur freudig begrüßen. Dazu ist aber vor allem erforderlich, daß die polnische nationalistische Presse mit ihren bisherigen auf Kampf eingestellten Methoden grundsätz­lich bricht und daß man uns mit der Propa­gierung der Omowski'schen Ideen von ei­ner Einverleibung O st Preußens in Polen endgültig verschont. Der Redner wies auf die wirtschaftliche und po­litische Unmöglichkeit des soge­nannten polnischen Korridors hin und sagte, gerade wenn wir friedliche Arbeits­möglichkeiten im Osten Europas schaffen und dadurch die wirtschaftliche und finanzielle Sanierung der Oststaaten erleichtern wollen, dann müssen die dauernden Reibungsflächen beseitigt werden, die aus der Zerreißung Deutschlands in zwei Teile mit Naturnotwendigkeit folgen. Daß die Be­seitigung dieser Reibungsflächen im wohl­verstandenen Interesse Polens selber liegen würde, erkennt jeder etwas weiterblickende Ausländer, der das Korridvrproblem einmal aus der Nähe studiert hclt, auf den ersten Blick. Ob Polen selber für diese Er­kenntnis heute schon reif ist, bezweifle ich stark. Wir müssen nach wie vor in Ost-. Preußen die Augen offen halten. Trotz aller Finanznöte unserer Zeit müssen die berech­tigten o st preußischen Forde­rungen Beachtung verlangen, da, Ost­preußen kraftvoll zu erhalten, eine der wich­tigsten staatspolitischen Aufgaben ist, die Reich und Preußen zu erfüllen haben, wenn sie sich nicht selber aufgeben wollen. Der Redner schloß mit dem Gelöbnis, die feste Geschlossenheit und Einigkeit in Ostpreußen aufrecht zu erhalten. Wenn uns wieder ein­mal ernste nationale Gefahren bedrohen soll­ten. wie am Tage der Volksabstimmung, dann soll und wird man uns einig sinken unter dem Wahlspruch:

Dies Land bleibt deutsch! ----

Ser flottiltt zur Beendigung der Muer Knmvssviele

Köln, 11. Juli. (WTB.) Rach Abschluß der zweiten Kampsipiele hielt Reichskanzler Dr. Marx eine Rede, in der er sagte: Frohen Herzens gehe ich von hier weg. Wir haben schwere Jahre hinter uns. Aber die Zu­kunft erstrahlt in schönstem Licht. Wir haben eine Jugend, auf die wir uns verlassen können. (Lang anhaltender Verfall.) Der deutsche Rame gewinnt von Tag zu Tag mehr Ansehen und Achtung in der ganzen Welt. Die Rebel, die über dem Ruhm des deutschen Landes lagen, haben sich zerstreut. 68 lebe das alte, treue, gute, kräftige, gesunde und ideale deutsche Volk! (Anhaltender Bei­fall.) Es ist nicht nieder zu kriegen. Gott sei Dank, die Welt hat es nötig! Das deutsche Volk hat eine Mission in der Weltgeschichte zu erfüllen. Dem deutschen Rationalbewuht- sein wollen wir dienen, und so, meine Damen und Herren, wollen wir den Siegern, die jetzt vor uns stehen, herzlichst danken. Danken Wollen wir der Jugend, die uns wieder Mut einflöht und die uns ein Beispiel darbietet, das hosientlich gute Früchte bringt.

Rach dem Reichskanzler führte Staats­sekretär z. D. Dr. Lewald aus: Ein Volk, das ein« solche Jugend besitzt, kann nicht

Mfen-Mnitiousmlelien in Amerika

Morri st own (New Jersey), 11. Juli. Eine durch einen Blitzschlag in das Munitions­devot am Denmarksee hervorgerusene starke Explosion zerstörte das gesamte Arsenal und 30 Häuser in der Umgebung. Nach Mitteilungen des Marineamtes werden zwei Drittel des 80 Mann starken Kommandos des Munitions- devots vermißt. Andere Nachrichten sprechen davon, daß über 100 umkamen. In den Nach­barorten mußte die Bevölkerung ihre Wohnun­gen räumen.

Die Exvlofions-katastrophe in Amerika.

New Aork, 1L Juli. Die bereits kurz ge­meldete Munitionservlosion am Benmarksee in New Jersey übertrifft die Explosionen von Black Tom im Jahre 1916, bei der über 10 0 Bahnwagen Dynamit ausgeilogen sind. Das explodierte Munitionsdevot enthielt 7,» der gesamten Munitionsvorräte der amerikanischen Marine. Nach­dem um 5 Uhr nachmittags die erste Exvlosion erfolgt war. flog im Laufe der Nacht auch der Nest der Vorräte in die Lust. Auch ein in der Nähe gelegenes Munitionsdepot der amerika­nischen Armee wurde in Mitleidenschaft gezo­gen. In diesem halten zur Zeit die Explosio­nen noch an. doch ist bisher der H a u o t t e i l der Vorräte im Armeedevot von der Katastrophe noch nicht erfaßt worden. Die in der Nähe gelegenen Ort­schaften Mount Hove und Neu­mark, sowie zahlreiche von Touristen errich­tete Zeltlager sind z e r st ö r t w o r d e n. Im Umkreis von über 35 Meilen wur­den die Fenster zerstört. Die explo­dierenden Granaten überschütteten die Gegend meilenweit mit Spreng- stücken, wodurch zahlreiche Autofahrer auf der Landstraße verletzt wurden. Die Zahl der getöteten Militärpersonen lassen sich nicht genau angeben, da viele im Unglücks­gebiet stationierte Soldaten beurlaubt waren. Die Verluste unter der Zivil­bevölkerung können infolge de» herr­schenden Verwirrung noch nicht festgestellt wer­den. Der Sachschaden wird allein für das Marinedevot aus 80 Mil­lionen geschätzt.

N e w A o r k. 11. Juli. Nach weiteren Nach­richten. über das Exvlosionsunglück am Ven- marksee wird erwartet, daß auf das Muni­tionslager der amerikanischen Armee im Werte von 40 Millionen Dollars, das bereits von der Exvlosion betroffen wurde, seiner völligen Zer­störung entgegengeht, und daß die E.rvlosionrn von noch lagernden Vorräten sich in der ganzen Woche fortsetzen werben. Poliz-iautos durch­fuhren die Ortschaften der Umgebung und for­derten die Bewohner auf, die Häuser zu ver­lassen. da die Gefahr des Einsturzes drohe. Selbst in dem durch eine Hügelkette geschützten

Dover herrschte Panik. Die enorme Hitze und der Siegen explodierender Granaten erschwert die Annäherung an die riesige Brandstätte. Das Marinedevot allein bedeckt über 50 Acres und enthält etwa 200 Ma- gazin- und Verwaltungsgebäude. Der erste Eindruck, den die Wirkung der Er- vlosion in ganz New Jersey heroorrief, war der, daß ein Erdbeben stattgefunden habe. Als der Blitz gestern indasMarine- devot einschlug, passierten zwei Automobilisten mit ihren Wagen gerade den Eingang. Sie wurden mit Verletzungen ins Hospital von Dover eingeliesert und erzählten, daß sofort nach dem Blitzschlag drei Riesenexplosionen eintraten, durch die ihr Wagen in den Graben geschleudert wurde. Durch den herrschenden stürmischen Wind wurde das Feuer rasch weiter verbreitet. Die aufsliegenden Granaten der Marinevorräte schlugen in Kisten mit Schießbaumwolle ein, die auf dem Grundstück des Munitionsdepots der Armee im Freien lagerten.

Dover (New Jersey), 11. Juli. Infolge des Exvlosionsunglücks am Venmarksee ist ein militärischer Kordon um ein Gebiet von 16 Qnadratmeilen gezogen worden, das als Ge­fahrenzone betrachtet wird. Infolgedessen ist es gegenwärtig nicht möglich, die Höhe der Verluste und die Größe des Materialschadens abzuschätzen. Es steht fest, daß ein Offizier den Tod gefunden bat und daß drei andere Offiziere und wahrscheinlich 20 Mann vermißt werden. 34 Marinesoldaten sind verwundet.

f°. Dover (New Jersey), 12. Juli. Die Bergung der bei der Munitionsexplosion Ver­unglückten ist infolge des Andauerns der Ee- schoßexplosionen unmöglich. Festgestellt wurde, daß 9 weitere Personen tödlich verunglückten. Die Zahl der verletzten Zivilpersonen wird auf 200 geschätzt. Alle Landstraßen sind von Flüchtigen zu Fuß und Automobilen bedeckt.

sh. Dover (New Werfet)), 12. Juli. Nach den im Lause der Nacht gemachten Feststellun­gen sind von der Besatzung des explodierten Marine-Arsenals am Lake Denmark drei Leute getötet und zwischen 50 und 109 verwun­det worden, während noch 29 vermißt wer­den. Eine zuverlässige Feststellung der Zahl der Opfer wftd erst nach völliger Durchfüh­rung der Aufräumungsarbeiten möglich sein. Dort wo sich das Hauptgebäude des Muni­tionsmagazins befand, ist jetzt ein Trichter von 100 Fuß breit und 30 Fuß tief. 200 von den Gebäuden innerhalb des Arsenals sind zerstört. Die Zertrümmerungsstelle bedeckt einen Kreis von 15 Meilen Radius. Tie erste Schätzung über den Sachschaden rechnet man ungefähr 85 Millionen Dollar.

untergehen. Als Lohn reichen wir ihnen den Eichenkranz und die Erinnerungsplatte aus Erz. Sie trägt als Symbol das Bild des kühnen Ringers und den Umriß des Domes, in dessen geheiligten Hallen diese Spiele mit Gotteswort eingeweiht wurden und dessen gewaltige Türme auf uns nieder­schauen. Die Ehrung, die die deutsche Turn- und Sportwelt ihnen als Kampfspielsieger zuteil werden läßt, gilt auch für ihre Genossen, die mit ihnen kämpften. Sie sind die Hüter eines hohen Kullurwertes. Er schloß mit einem Hoch auf die Sieger und Siegerinnen.

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firn Marokko

Paris, 11. Juli. (WTB.) Wie amtlich mitgeteilt wird, haben gestern die französi­schen und spanischen Delegierten für die Ma­rokko-Verhandlungen das Abkommen betref- fend die Befriedung Marokkos und die Einrichtung eines nachbar­lichen Regimes zwischen der französischen und spanischen Zone unterzeichnet. Das Abommen soll in Kraft treten, sobald es von beiden Regierungen gebilligt ist. Ist dies ge­schehen, so wird ein ausführliches Kommuni­que über das Abkommen veröffentlicht. Tas Abkommen zwischen der spanischen und der französischen Regierung regelt den Grenz­verkehr zwischen den beiden Zonen sowie die Frage der U e b e r w a ch u n g der L a n d- und Seegrenzen. Die Frage der Auf­enthaltsbestimmung für A b d e l Krim ist in dem Abkommen nicht g e r e g e lt. Die Ver­handlungen der beiden D^egationen sollen, wie es in der Aeußerung der <w-'-*ut Haoos heißt, auch in dieser Frage zu einer voll ständiaen Uebereinstimmung zwi­schen beiden ^nrfcicn pcsührt Koben. Es sei so gut wie sicher, daß Abd el Krim nach Madagaskar gebracht werden würde.

Madrid, 10. Juli. In Besprechung des Pariser Marokko-Abkommens zwischen Spa­nien und Frankreich meint die ZeitungABC", es Handke sich dabei um die Bcstäftgung des Madrider Einvernehmens vom vorigen Herbst, in dem die Möglichkeit einer eventuellen Ver­ständigung zwischen den Oberkommandostellen beider Zonen für polizeiliche Maßnahmen vor­gesehen wurde, die die Unterwerfung der Stämme nnd die Verwirklichung ihrer Ent­waffnung sichern sollen. Dte Hauptpunkte des Abkommens seien die Bewachung der Grenze, sowie die gegen die unerwünschten Elemente zu ergreifenden Maßnahmen.

Der Sultan von Marokko in Toulon.

Paris, 11. Juli. Heute nachmittag ist tn Tonlon an Bord des PanzerkreuzersParis" der Sultan von Marokko Mulay Jussuf mit seinen 3 Söhnen und tn Begleitung des Ge- nerakresidenien Steeg und eines großen Gefol­ges eingetrossen. Er setzt heute abend dte Reise nach Paris fort, wo er Gast der französi­schen Regierung setn wird. Der Sultan wtrd u. a. der Militärparade beiwohnen, dte anläß­lich des Nattonalfestes am 14. Juli siaiisindet.

Die Lage in Marokko.

Wie Havas aus Rabat meldet, haben Truv- pen der französischen Mission im Frontab­schnitt von Taza gestern abend dte Offensive ergriffen und eine Höhenlinie, dte vom Tftbbel Somit zum Tiebbcl Bulbib zieht, eingenom­men. Ten ersten Nachrichten zufolge hat sich die Aktton ohne groß: Schwierigkeiten durch­führen lassen . Es sind mehrere Unterwerfun­gen zu verzeichnen, insbesondere diezcnige der j&nt Abdallah, der Bent 'Suimet und der . Beni Makebel. f ernte die Unterwerfung des Dissidentenführers Belgaour Azeroluab. Zwei Söhne desselben setzten den Widerstand fort. . Aus der spanischen Zone wird bei mehreren Abteilungen der Senbacha von State eine gewisse Währung gemeldet. Die Offensive tm Abschnitt von Taza ist beute fortgesetzt worden.

Nenkmal-EalWimven

Das U-Boot-Denkmal in Kiel.

Kiel, 11. Juli. (WTB.) Auf dem Ge­lände der den Eingang zur Kieler Förde be­herrschenden ehemaligen Möltenorier Schanze wurde heute mittag die Grundsteinlegung zum Ll-Doot-Ehremnal unter sehr zahlreiche: Be­teiligung der Bevölkerung von Kiel und der Förder Orte in feierlicher Weise vollzogen. Zu der eindrucksvollen Feier hatten sich viele Offiziere und Mannschaften der ein­stigen U-Bootswaffe sowie Abordnungen der int Hafen liegenden Flottenteile, die Spit­zen der Marinebehörden, sowie Deputationen eingefunden. Geistliche beider Konfessionen und der Vorsitzende des Denkmalsausschusses, Vizeadmiral a. D. Michelsen, gedachten in tief ergreifenden Worten der gefallenen U-Doothelden, die in unbekannten Meeren ihr kühles Grab gefunden hätten und zu deren Gedächtnis nunmehr dieses Ehrenmal, das zugleich auch eine Erinnerung an die unver­gänglichen Taten der deutschen U-Bootwasie dienen soll, errichtet wurde. In langer Reihe zogen hierauf die Ehrengäste und Vertreter der Abordnungen unter den üblichen drei Hammerschlägen am Denkmal vorüber. Das Denkmal wird die Gestalt eines massigen, in schlichter Form gehaltenen 28 Meter hohen Turmes mit terroffenartigem Vorbau erhalten und von einem durch ein Ll-Doot und ein Sehrohr gebildetes Kreuz gekrönt fein. Mu­sik- und Gesangsvorträge umrahmten die er­hebende Feier.

Denkmal für die Gefallenen der Berliner Universität. 1

Berlin, 10. Juli. Heute mittag erfolgte im Beisein des Reichspräsidenten, der Feld­marschalls-Uniform trug, des Reichskanzlers, des Reichswehrministers, des preußischen Kul­tusministers, des Generalobersten v. Seeckt und des Admirals Zenker die feierliche Ein­weihung des Denkmals für bie Ge­fallenen Studenten der Berliner Uni­versität .

Andreas Hofer-Denkmalelnwethung in Kufstein.

fk Kufstein, 12. Juli. Gestern vormittag fand hier die Einweihung des Andreas Hofer- Denkmals statt, zu der sich über 20 000 Teil, nehmet aus Oesterreich und Deutschland ein, gefunden hatten. An den Bundespräsidenten von Oesterreich und an den deutschen Reichs­präsidenten wurden Begrüßungstelegramme gesandt. Rach der Einweihung durchzog ein farbenprächtiger Festzug die Straßen der Stadt.

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Schwerts MM auf der AvuSbaßn

Berlin, 11. Juli. Bei dem Rennen auf der Avusbahn überschlug sich heute nachmittag der Rennwagen des Fahrers Emmerich aus Prag an der Nordkurve und stürzte vor der Tribüne ins Publikum. 3 Personen wurden leicht verletzt, beide Fahrer blieben völlig un­verletzt und konnten beide am Rennen weiter teilnehmen. Ungefähr um dieselbe Zeit geriet der Rennwagen des Fahrers Rosenberger vor der Tribüne ins Schleudern, schlug um und stürzte gegen eine Zeittafel. . Der Zeit­nehmer, ein Student der Technischen Hoch­schule. wurde getötet, 3 weitere Zeitnehmer nnd der Mechankier des Wagens erlitten Ver­letzungen. Der Fahrer Rosenberger wurde nur leicht verletzt. Fast gleichzeitig stürzte der französische Fahrer Chafsagne 3 Km. vor der Südschleife. Fahrer und Mitfahrer wur­den leicht verletzt.

sk. Berlin, 12. Juli. Zu dem Unglücks­fall auf der Avusbahn bei dem groben Auto- mobilrennen um den Großen Preis von Deutschland wird weiter gemeldet, daß einem der verletzten Studenten (Rosenow) noch in der Nacht beide Beine amputiert werden mußten. Die Verletzungen der Franzosen Cbassagne und Rivet haben sich als ernster herausgestellt, wie ursprünglich angenommen wurde. Chassagne hat einen Schädelbruch er­litten und Rivet einen Wirbelbruch davonge­tragen. Iw ganzen wurden gestern »us der Avusbabu 10 Personen verlöt