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Sonnabend, toi 10. 1926 Suli
SbechMsche Zeitung
®te ,^>b«rhessisch« Zeitung- erscheint sechsmal wöchentlich. Bezugspreis monatlich 2 GM. auS- schließl. Zustellungsgebühr, durch di«Post2.25 GM.Für etwa infolge Streiks, Maschinendefekte oder elementarer Ereignisse ausfallende Kummern wird kein Ersatz geleistet. Verlag b. Dr. §. Hitzeroth, Druck der Unib.-Buchdruckerei b. Ioh. Aug. Koch, Markt 21/23. Fernsprecher: Nr. 54. u. Nr. 55. Postscheckkonto: Amt Frankfurt $ a. M. Nr. 5015. — Sprechzeit ter Redaktion bon 10—11 und
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Sie Antwort dos Kkmzlrrs
Berlin, 9. Juli. (TA.) 3n Beantwortung des Briefes des preußischen Ministerpräsidenten an den Deichskanzler in der Frage der Besetzung einer Stelle im Derwal- tungsrat der Aeichsbahn hat der Aeichskanz- Marx heute ein Schreiben an den preußischen Ministerpräsidenten Braun gerichtet, das noch einmal die Rechtslage eingehend behandelt. Es heißt darin: .
Aus gewichtigen Gründen versage ich es mir, auf die Form Ihres Schreibens, wie auf die Tatsache einzugehen, daß Sie das Schreiben in der Qeffentlichkeit verlasen, bevor cs mir zugegangen war. Die preußische Regierung beruft sich auf die am 25. März 1924 zwischen dem Reichsverkehrsminister und dem preußischen Handelsminister ausgetauschten „Erklärungen zur Auslegung des Staats- Vertrages über den Llebergang der Staats- eisenvahnen auf das Reich", worin der preu- stischen Regierung eine Vertretung aus eigenem Recht im zukünftigen Derwaltungsrat des Unternehmens „Deutsche Reichsbahn" zu- gcsagt wurde. Die Mitglieder der Reichsregierung sind entgegen der Ausfassung der preußischen Regierung einstimmig der Meinung, daß eine ausdrückliche oder stillschweigende älebertragung dieser Zusage auf die fetzige Reichsbahngesellschaft nicht erfolgte. Dach dem Deichsbahngesetz vom 30. 8. 1924 besteht der Verwaltungsrat aus 18 Mitgliedern. von denen nur 9 von der Deichsregierung, die anderen 9 vom Treuhänder als Vertreter der Gläubiger der Reparationsschuldverschreibungen ernannt werden. Don den 9 von der Aeichsrcgierung zu besehenden Stellen können noch dazu beim Heber» gang von Vorzugsaktien in fremde Hände 4 ; Stellen dem Ernennungsrecht der Aeochs- regierung verloren gehen. Sollte die ur- Hrünglich 5 deutschen Ländern gemachte Zu- Mge von Vertretungen im Verwaltungsrat auch für die Zusammensetzung des Verwaltungsrats der jetzigen Reichsbahngescllschaft gelten, so würde die Aeichsregierung unter Umständen nicht eine einzige Stelle des D e r w a l t un g s ra t s nach eigenem Ermessen besetzen können. Diese Aechtsauffassung der Reichsregierung wurde den Ländern bereits am 9. Mai 1924 mitgeteilt. Die formale Rechtslage war bei der Entschließung der Deichsregierung nicht das Entscheidende. Es war von jeher ihr lebhafter Wunsch, sich über eine geeignete Persönlichkeit als Dachfolger des verstorbenen Geheimrats Arn hold der preußischen De- gierung zu verständigen. Die Deichsregierung hat Rechtsansprüche nicht verletzt und ihr formelles Ernennungsrecht er st ausgeübt, nachdem Preußen endgültig abgelehnt hatte, eine Persönlichkeit vorzuschlagen, deren Stellung im öffentlichen Leben und in der Wirtschaft die erforderliche Gewähr für die Vertretung der unabweisbaren staatspolitl- schcn und wirtschaftlichen Belange bot.
Um die Bestätigung Dorpmüllers.
Berlin, 9. Juli. Der Verwaltungsrat der Reichsbahn, an deren Hamburger Verhandlungen Dr. Luther bereits teilnahm, hat, wie die „Voss. Zeitg." erfährt, die Forderungen der Reichsregierung anerkannt, daß die Wahl des Generaldirektors und der einzelnen Direktoren nur im Einvernehmen mit der Reichsregierung erfolgen darf. Gegen die von der Reichsregierung gewünschte Teilnahme des Reichsverkehrsministeriums an den Verhandlungen des Verwaltungsrates wurde eingewendet, daß vor der Erfüllung dieser Forderung das Reichseisenbahngesetz geändert, oder mindestens die Zustimmung des Reichseisenbahnkommissars oder des Treuhänders für die Eisenbahnobligativnen eingeholt werden müsse.
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Sie Soge in England
Die Lohnvorschläge der britischen Bergwerks- besitzcr.
ik. London, 10- Juli. Der Arbeiter
korrespondent des „Daily Telegraph" gibt eine Ueberficht über die neuen Lohnoorschläge, die die Bergwerksbesitzer in den verschiedenen Be- iirken unter der Voraussetzung des Achtstundentages gemacht haben. Danach sind in 72% Prozent der Bezirke die Löhne genau so hoch wie vor dem Streik, in 4 Prozent der Bezirke fotb die Löhne erhöht und in 20 Prozent ver
hindert worden. In den übrigen Bezirken And die Vorschläge nicht endgültig.
Dr. LuMus zue MtMWM Arduktwe ArtotAosonMsorgo - Ankurtomo der MisKaft
Düsseldorf, 9. Juli. Auf der heute hier abgehaltenen vierten Bundesausschutzsitz- uüng des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes'erklärte Reichs- wirtschaftsminister Dr. Curtius:
Die Reichsregierung hat einen umfassenden Produktionsplan aufgestellt, um
Arbeitsmöblichkeiten zu schaffen, die sich noch in diesem Jahre aus dem Arbeitsmarkt auswirken sollen.
Zunächst gilt es, die sogenannte produktive Erwerbslosensürsorge wesentlich auszugestalten. Ferner wurde versucht, durch beschleunigte und erweiterte Vergebung öffentlicher Aufträge wengstens einzelnen Industrien in bescheidenem ' Umfange Beschäftigungsmöglichkeiten zu verschaffen. Die Maßnahmen der dritten Gruppe umfassen die Hergabe von öffentlichen Mitteln an einzelne private Unternehmungen zur Aufrechterhaltung dieser Betriebe, während es sich bei den Maßnahmen der vierten Gruppe um die Gewährung von Krediten aus öffentlicher Hand an bestimmte Wirtschaftszweige handelt. Die Maßnahmen der fünften Gruppe sind auf längere Sicht gestellt. Sie sollen dazu wirken,
den Auslandsabsatz der deutschen Industrie zu heben,
indem neue Kreditmöglichkeiten erzielt und durch Senkung der Produktions- k ost en eine Erleichterung der Wirtschaftslage herbeiaeführt werden. Nur dort wurde geholfen, wo man annahm, daß die betreffenden Wirtschaftszweige nach einer gewissen Uebergangszeit aus eigener Kraft ihre Produktion f o r t f e tz e n könnten. Die fünfte Gruppe führt mit auf das Gebiet
unserer Handelsoertragspolitik.
Augenblicklich wird zwischen der deutschen und der französischen Regierung über ein Zollabkommen verhandelt. Es ist
fraglich, ob der Abschluß eines derartigen Abkommens in Kürze möglich sein wird. Zur Förderung des Exports müssen neue Wege beschritten werden. Die Bestrebungen des Reiches zur Schaffung einer
Exportkreditoersicherung haben zu einem Erfolge geführt. Bis heute wurden aus Industriekreisen Anträge mit Bezug auf Erteilung der Garantie für Lieferungsverträge im Umfange von rund
350 Millionen Reichsmark
beim interministeriellen Ausschuß gestellt. Die weitaus meisten Anträge wurden gebilligt. Es galt zunächst, den durch die Inflation zerstörten Markt für langfristige Kredite wieder aufzubauen.
Das Kreditgeschäft der Landwirtschaft erforderte besondere Maßnahmen. Die Fälligkeitstermine der Kredite sollen hinausgezögert werden. Die Landwirte sollen durch Lombardierung der Produktion auf dem Wege der Genossenschaften Wechsel in Höhe von 60 Prozent des Wertes des lombardierten Kredites erhalten. Die Landwirte könnten diese Wechsel bei den Kreditgenossenschaften diskontieren, die ihrerseits an der Preußenbasse einen Rückhalt haben. Trotz der herrschenden Geldflüssigkeit besteht gerade
bei kleineren und mittleren industriellen Unternehmungen ein bisher noch nicht
voll befriedigendes Kreditbedrüfnis.
Eine geeignete Lösung hierfür muß gefunden" werden.
Das Arbeitsbefchaffungsprogramm de» Regierung "
acht zunächst auf die Vorschläge des Volks- wirtfchaftlickcn Ausschusses des Reichstages ein, die Notstandsarbeiten wenigstens in dem Umfange zu fördern, das die längere Zeit Erwerbslosen abwechselnd eine zeitlang Beschäftigung finden. Dazu sollen die
Mittel für die produktive Erwerbslosenfürsorge erhöht
werden. Der Minister entwickelt dann eingehend das bereits gestern von uns gemeldete Programm der Reichsrcgierung. Zu dem geplanten Ausbau der Wasserstraßen und Eisenbahnen teilt er noch mit: Die Reichsregierung hat ferner beschlossen, die Verhandlungen mit den Ländern wegen der Fortführung der Arbeiten am
Rhein-Main-Donaukanal und am Neckarkanal so zu beschleunigen, daß die Mittel für diese Arbeiten in HöHe von 9,7 Millionen M k. in möglichst kurzer Zeit zur Verwendung kommen. Von der
Reichsbahn
sollen die Linien sertiggestellt werden, deren Bau die Länder begonnen hatten und deren Beendigung durch das Reich auf Grund des Staatsvertragcs über den Uebergang der Staatsbahnen auf das Reich von den Ländern verlangt wird.
Ter Minister schließt: Es gilt nicht nur, der gegenwärtigen Not der 'Arbeitslosen zu steuern, sondern
den Arbeitsmarkt auf die Dauer zu stützen. Die Grundlage für die Durchführung dieses großen Arbeitsbeschaffungsprogramms ist aber nur dadurch gegeben, daß das
Reich oder die beteiligten Verwaltungen für diese werbenden Anlagen sich an den Anlagemarkt wenden
können. Noch vor einem halben Jahr konnte dieser Weg nicht oder nur mit Gefahr, für die Wirtschaft beschritten werden. Heute glaubt cs die Reichsregierung veranworten zu können.
Im Anschluß an die Ausführungen des Reichswirtschaftsministers Dr. Curtius betonte Dr. Weigert, der Vertreter des Reichsarbeitsministeriums, den festen Willen des Ministers und der Reichsrcgierung,
die Arbeitslosenversicherung in diesem Winter zur gesetzlichen Regelung zu bringen.
Dr. Weigert ist der Meinung, daß eine Arbeitslosenversicherung auch in der Zeit großer Arbeitslosigkeit lebensfähig sei. Der Redner wandte sich dann der Erwerbslosenfür- sorge zu und erklärte, der Entwurf der Reichsrcgierung sei nicht ihr letztes Wort, sondern nur eine Regelungsgrundlage gewesen. Die Frage habe jetzt durch die Erhebungen, die auf gcsctzilcher Grundlage stattfinden, einen vorläufigen Abschluß gefunden.
An die Ausführungen des Reichswirtschaftsministers Dr. Curtius und des Geheimrats Weigert vom Reichswirtschaftsmmisterium in der 4. Bundesausschußsitzung des Allgemeinen Deutschen Gewerkschastsbundes knüpfte sich eine lebhafte- Erörterung, an deren Schluß eine Entschließung angenommen wurde, die sich mit den Fragen der Arbeitslosigkeit, der Arbeitslosenversicherung, den Unterstützungssätzen der produktiven Erwerbslosenfürsorge und der Verwirklichung dieser Pläne befaßte.
Minister Brann zur SozialprlM
ft Köln, 10. Juli. 5m Ausschuß der rheinischen Zeutrumsvartei betonte Reichsarbeits- miuister Braun u. a. ausdrücklich, daß eine neue Aufrufung des Aufwertung s-' Problems eine absolute Unmöglichkeit darstellt. Der Sozialversicherung soll eine neue Verfassung gegeben werden. Im Arbeitsministerium werde die letzte Hand angelegt, die ein großes Einheitsarbeitsgesetz, das alle in der Gewerbeordnung zerstreuten Arbeiterschutzbestimmungcn zu einem Einheitssystem zusammenfasse. Die gegenwärtig brennendste Frage sei die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit.
Weymouth, 9. Juli. Eine Konferenz der Delegierten der englischen Eisenbahner- gewerkschaft bat mit überwältigender Mehrheit den Entschluß der Gewerkschirstslcitung gebilligt, wonach di: Gewerkschaft keinen Schritt unternehmen wird, um dem Ersuchen der Bergarbeiter entsprechend den Transport von Kohle zu verhindern.
Zur Frage der Beteiligung englischer Kabi- ncttsmitglieder an Gelchäftsnnternehwungen.
ft. London, 10 Juli. Bei der für nächsten Sonntag anbcraumt-en Debatte über die Frage, ob Kabinctlsmitglieder an irgendwel
chen Ecschäftsunternehmungen beteiligt sein dürfen, wird Baldwin den Blättern zufolge bckanntgegeben, daß er den Vorschlag auf Ernennung eines Untersuchungsausschusses nicht annehmen kann wegen der persönlichen Angriffe, denen Minister in der letzten Zeit ausgesetzt waren. Es wird angenommen, daß ctc Regierung einer Entschließung «sustimmen würde, die besagt, das Haus sei bereit, das bisherige Verfahren einer Untersuchung zu unterziehen, lehne es aber ab, dies zu jun, denn eine solche Untersuchung sei ein Zugeständnis und stelle eine planmäßige Verleumdung Lar.
SmÄkkich Md Mliß-LolhrinMN
Varis, 10. Juli. Justizminister Lavalle erstattete gestern vor clsäsischen und lothringischen Senatoren Bericht über die Lage im Elsaß. Er erklärte, die Regierung werde auch weiterhin die weitherzigste, Duldung in Reli- gions- und Schulfragen walten lassen. In diesen Fragen gedenke die Regierung keine Aenderung eintreten zu lassen. Die Zweisprachigkeit müsse gefördert werden, aber dürfe nicht daran gedacht werden, den französischen Sprachunterricht zu kürzen. Zu der autonomi- stischen Bewegung und der Kundgebung des Heimatbundes erklärte der Minister, er wolle die Meinungsfreiheit achten, aber die Regierung könne nicht zugeben, daß man die nationale Einheit gefährde. Sie beabsichtige auch, die Maßregelung der Unterzeichner des Heimatbundmanifestes nicht rückgängig zu machen. Am Schluß der Besprechung sprach General Bourgeois im Namen der übrigen Senatoren dem Minister das Vertrauen aus für seine Amtsführung.
Ein Untersuchungsausschuß für Elsaß- j.
Lothringen. ‘
sk Varis, 10. Juli. Der Vollziehungsausschuß der Radikalen Partei beschloß die Giros setzuug eines Untersuchungsausschusses nach Elsaß-Lothringen zu entsenden. -
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Ilm toi Kehler Wen
Karlsruhe, 9. Juli. Bei Beratung des Etats der Wasser- und Straßenbauverwaltuug in einer Sitzung des Haushaltsausschusses des Landtages wurde von der Regierung hervor- gehoüen, daß Frankreich nach dem Fricdcns- vertage das Recht habe, sieben Jahre nach Fricdensschlud den Kehler Hasen mit dem Straßburger Hafen gemeinsam zu betreiben und drei weitere Jahre den ersteren im Besitz zu behalten, falls in einem Zeitraum von sieben Jahren der Straßburger Hafen nicht entsprechend ausgebaut ist. In der letzten Sitzung der Zentralkommission wurde eine Vereinbarung getroffen, daß Frankreich ab Januar 1927 noch anderthalb Jahre den Kehler Hafen betreibt, daß jedoch die Militär- kontrolle ganz wesentlich erleichtert wird. Die Verlegung der Rheinbrücke Kehl-Straßburg sei von französischer Seite nicht geplant, roohl aber eine Höherlegung.
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Die nächste Mttbuntoooung
Paris, 9. Juli. Havas verbreitet folgende Mitteilung: Die Tagung des Völkerbundsrates, die einen der Gegenstände der heutigen Besprechungen zwischen dem Ministerpräsidenten und Vanderoelde gebildet bat, steht unmittelbar bevor. Sie ist grundsätzlich auf den 3. September des Jahres, d. h. drei Tage vor der Eröffnung der Tagung der Völkerbundsversammlung anberaumt worden. Ferner ist gleichfalls bestimmt worden, daß, falls es die schwebenden Verhandlungen über die Reorganisation des Rates erfordern sollte, dieser nicht vor dem 30. September verhandeln könne. Der Stand dieser Verhandlungen gestatte in diesem Monat keine Vorhersage über einen vorzeitigen Zusammentritt des Rates.
Aufhebung der brasilianischen Delegation beim Völkerbund.
ff. Genf, 10. Juli. „Journal" zufolge bat der Präsident von Brasilien die Aufhebung der brasümnischcn Delegation beim Völker» bund verfügt.
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DmchemMto in fBorlugal
Paris, 9. Juli. Havas berichtet aus Lissa» bon, die politische Lage sei vollkommen verworren Die Armee habe sich gegen den Präsidenten der Republik General Gomez Costa erklärt und dessen Rücktritt gefordert. Es gehe^ das Eeücht, daß ein Komitee aus dei Generälen und zwei Admirälen in der Bildung begriffen sei, das den Auftrag habe, ein neues. Ministerium zu bilden, in das auch ZiviMem eintreten sollen.
General Gomez Costa gestürzt.
ff Paris, 10. Just. Wie „Netvyork World" aus Lissabon meldet, ist General Gomez Costa durch einen Staatsstreich des Generals Car- mana, der bis vor einigen Tagen dem Kabinett angehörte, gestürzt worden. Es ist ein neues Kabinett gebildet worden, in welchem General Carmana die Ministerpräsidenischast und das Kricgsnnnistenum übernimmt^