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Berli», 2. Juli. Wie das Nachrichtenbüro deutscher Zeitungsverleger aus varlamen- tarischeu Kreisen erfährt, hat das Reichskabinett zwar beschlossen, bei Ablehnung des Fürstenabfindungsgesetzes zurückzutreten, der Reichspräsident v. Hindenburg, dem von diesem Beschluß Kenntnis gegeben wurde, bat jedoch das Kabinett aus innere und außen- politischen Gründen in einem Schreiben an den Reichskanzler gebeten, weiter im Amte zu bleiben. Die Regierung wird nachdem das Sperrgesetz heute verlängert wird, von neuem und zu günstigerer Zeit die Initiative in der Fürstenabfindungsfrage ergrei- g r e i f en.
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Der Herr Reichspräsident bat beute an den Herrn Reichskanzler folgendes Schreiben gerichtet:
Sehr geehrter Herr Reichskanzler!
Ich höre, daß das Kabinett angesichts des zu erwartenden Scheiterns der Gesetzesvorlage über die vermögcnsrechtliche Auseinandersetzung mit den Fürstenhänsern und über die Auslösung des Reichstages berät. Ich möchte Ihnen hiermit meine Auffassung kundtun, dah ich mich für die Auflösung des Reichstag aus inner- und außenpolitischen Gründen zur Zeit nicht entscheide! kann und aus denselben Gründen ein Rücktritt der Regierung für untunlich erachte.
Ich bitte Sie, Herr Reichsanzler, und die anderen Herrn der Rcichsregierunx vom Borhaben einer Demission Abstand zu nehmen.
Mit der Versicherung meiner vorzüglichen Hochachtung bin ich Ihr sehr ergebener
». Hindenburg.
Sitzungsbericht
223. Sitzung vom 2. Juli.
Bei starker Besetzung des Sitzungssaales eröffnet Präsident Lobe die Sitzung. Sümt- [id)c Mitglieder der Regierung mit Ausnahme des Reichswehrministers Dr. Getzler sind anwesend. Auf der Tagesordnung steht die dritte Beratung des Gesetzentwurfs über die Aus- einander'setzung mit den Fürstenhäusern.
Abg. Wels (Soz.) gibt bei der Eröffnung der allgemeinen Aussprache eine
Erklärung der sozialdemokratischen Re ichstagsfraktion
ab. Darin wird darauf hingewiesen, datz die Sozialdemokraten schon 1923 eine landesge- setzliche Regelung der Abfindungsfrage beantragt hätten und daß ihr Antrag ebenso wie der spätere Antrag Koch-Weser keine Annahme gefunden habe. Die unverschämten Ansprüche der Fürsten hätten dazu geführt, daß eine ungeheure Welle der Empörung durch das Volk ging. (Lärm rechts und Rufe: Eine künstliche Welle!) So wurde der Gesetzentwurf geboren, der dem Volksbegehren zugrunde lag. Der Redner protestiert dann gegen den Terror, der von den Gegnern des Volksentscheids ausgeübt worden sei. Es habe vor dem Volksentscheid Abg. Guörard im Namen der Regierungsparteien eine gesetzliche Regelung der Abfindungsfrage zugesagt, die dem Volksempfinden und der Gerechtigkeit entsprechen würden. Dieses Versprechen sei nicht eingelöst worden. /Lebhafter Widerspruch.) Sie haben es insbesondere abgelehnt, die Auseinandersetzung unmittelbar durch Gesetz zu regeln, die Entscheidung vielmehr einem Gericht übertragen. Sie haben es abgelehnt, ein Eon- dergericht durch den Reichstag bestimmen zu lassen, dem Gesetz rückwirkende Kraft zu geben, bei der Benutzung von Fürsten- und Staatseigentum dem Volk günstige Grenzen festzulegen und haben den Antrag abgelehnt Aufwertungen des Fürsteiwermögens bis 1450 Proz., die vorgekommen sind, unbedingt aus- zufchließen. Aus diesen zwingenden Gründen lehnt die sozialdemokratische Fraktion das Gesetz ab. Eine andere Lösung ist notwendig. Sic kann nach dem vollständigen Versagen des Reichstages
nur von einem neuen Reichstag
gefunden werden. Die sozialdemokratische Fraktion fordert daher
die sofortige Verlängerung des Sperrgesetzes und die Auflösung des Reichstages.
/Lebhafter Beifall bei den Sozialdemokraten.)
Als Abg. Graf W e st a r p (Tn.) darauf an das Rednerpult tritt, rufen die Kommunisten: -Der beste Ochse aus dem Fürstenstall, Fllr-
stcnknecht." Präsident Locke ruft die kommunistischen Abg'. Torgler und Neubau e r zur Ordnung. . .
Abg. Graf. Westarp erklärt, die Auseinandersetzung sei eine privatrechtliche Frage, die in den meisten Ländern befriedigend gelöst worden sei. Dabei habe das Hohenzollern- haus das weitgehendste Entgegenkommen gezeigt. /Gelächter links. Abg. S o l l m a n n (Soz.) ruft: „Frecher Junker" urnd erhält einen Ordnungsruf.) Der ganze häßliche Streit in der letzten Zeit wäre vermieden worden, wenn die preußische Regierung und die preußischen Regierungsparteien zu ihrem Wort gestanden hätten. /Unruhe links.) Durch den Antrag Koch- Weser /Dem.) sei in die ruhige Entwicklung der Dinge eingegriffcn 'worden. Dieser Eingriff hat schließlich zu dem Volksentscheid geführt, der
geradezu den Weg zum Bolschewismus eröffnete.
/Hu-Hu-Rufc bei den Sozialdemokraten.) Die deutschnationale Fraktion habe unter Zurückstellung grundsätzlicher Bedenken an dem vorliegenden Gesetzentwurf positiv mitge- arbeitet, aber alle Verbesserungsanträge seien abgelehnt worden. Die Deutschnationalen seien auch jetzt bereit, zusammen mit den Regierunasparteien. eine Lösung zu schassen in der Weise, daß die noch nicht erledigten Auseinandersetzungssragen von einem Sondergericht und nickt durch eine durch ein Gesetz bestimmte Rcchtskindung entschieden werdest. Sa könnte mit einfacher Mehrheit ein Gesetz angenommen werden und dann s e n e Best i m m n ngen entfallen, die den Verfassungsgrundsätzen van Eigentum und Rechtseigentum widersprechen. Da die Regicrungs- vartcien auch diesen Vorschlag abaelelmt haben. bleibe der deutschnationalen Reichstagsfraktion nichts als die Ablehnung der Vorlage übrig. Der monarchische Gedanke wird im Volke nicht untergchcn. /Lebhafter Beifall bei den Dcutschnationalen, Zischen und Pfeife" links.)
Reichskanzler Dr. Marx: Nach den Darlegungen der beiden Herren Vorredner namens der beiden Flügelvarteien steht es nun fest, daß die beiden genannten Parteien das Gesetz in der Schlutzabstimmung ablebnen werden. Namens der Reichsregierung habe ich nunmehr folgende Erklärung abzugeben:
„Die Reichsregierung legt auf die Weiterberatung des Gesetzes keinen Wert mehr und zieht den Gesetzentwurf zurück. Die Regierung siebt sich zu ihrem lebhaftem Bedauern der Tatsache gegenüber, datz der Reichstag bisher nicht imstande gewesen ist, die autzerordentliche und alle Teile des deutschen Volkes aufregende Frage der Auseinandersetzung zwischen den Ländern und den ehemals regierenden Fürstengeschlechtern gesetzgeberisch zu lösen. Sie erwartet aus das bestimmteste, datz der vorliegende Gesetzentwurf aus den in ihm liegenden gewichtigen und sachlichen Gründen doch schließlich mit zwei Drittel Mehrheit Gesetz werden würde. Falls wider Erwarten nur eine der Flügelvarteien gegen den Gesetzentwurf gestimmt-haben würde, dann hätte das Reichskabinett einstimmig beschlossen, vom Herrn Reichspräsidenten die Auslösung des Reichstages zu erbitten. Nachdem nun aber beide Flügelvarteien gegen die Annahme des Gesetzentwurfes gestimmt haben, kann eine Auflösung des Reichstages keine Klärung mehr bringen.
Das Kabinett bat ferner die Frage der Demission eingehend erörtert und ist zu dem Entschluß gekommen, diese dem Herrn Reichspräsidenten zur Verfügung zu stellen. Bon diesem Entschluß hat die Reithsregierung mit Rücksicht auf den ihr zugegangenen dringenden Wunsch des Herrn Reichspräsidenten Abstand genommen, der aus innen- und außenpolitischen Gründen den Rücktritt der Reichsregierung für untunlich erachtet. Die Reichsregierung kann ihrerseits die Jniative dann wieder ergreifen, wenn die politische Lage hier zu die Voraussetzungen schafft."
Ohne Debatte wird hierauf die Vorlage aus Verlängerung des Sverrgesetzes bis zum 31. Dezember 1926 in dritter Lesung angenommen. In der Schlußabstimmung, die namentlich ist, werden dafür 333, dagegen 17 Stimmen bei 97 Stimmenenthaltungen der Deutschnationa
len abgegeben. Die Verlängerung ist also mit der für Verfassungsänderungen erforderlichen Mehrheit angenommen.
Reichsmietengesetz.
Es folgt die zweite Beratung des Eni- wniics zur Aenderung des ReichsmieteN- gejctzes. Die Vorlage enthält in der Aus- schußsassung u. a. die Bestimmung, daß für bauliche Veränderungen, die nach dem 15. Juli 1926 mit Zustimmung der Mehrheit der beteiligten Mieter vorgenommen sind und die den Gebrauchswert erhöhen, aber nicht Jn- standsctzungsarbeitcn sind, vom Vermieter die zur Verzinsung und Tilgung des dazu erforderlichen Kapitals notwendigen Betrage auf die Mieter umgelcgt werden können.
Die Vorlage wird nach Ablehnung von Aen- derungsanträgen der Abgg. Lucke (Wirt. Vgg.) und Mentzel (Du.) in zweiter und dritter Beratung angenommen.
Abg. Dr. Schreiber /Z.) begründet dann einen Antrag, der einen Betrag zur Förderung der deasichtigten Reichs Kun st mache fordert.
Zu verschiedenen Anträgen zugunsten der Erwerbslosen, vor allem der älteren Angestellten, legt der sozialdemokratische Ausschuß Entschließungen vor, in denen die Regierung Öt wird, das Kündigungsrecht der älteren tclltcn zu verbessern und die Mißstände auf bcrT Gebiet der Ciftreanzeigen zu beseitigen. Weiter soll gezeigt werden, ob eine Anmeldepflicht der frei werdenden Stellen den Arbeitgebern auferlegt werden kann unb_ob die Betriebe zur Einstellung einer gewissen Anzahl älterer Angestellten verpflichtet wer? den können.
Von der Regierung ist inzwischen eine Vorlage ciugeaangen, wonach einen - mindestens -5 Jahre in einem Betrieb beschäftigten 40 Jahre alten Angestellten nur mit mindestens dreimonatlicher Frist für einen Monatsschluß gekündigt werden darf.
Reichsarbeitsminister Dr. Brauns besrünbet die Regierungsvorlage.
Aenderungsanträge Theil (D. V. P.) werden angenommen, die der Sozialdemokraten und Kommunisten abgelehnt.
Mit den beschlossenen Aendernngen wird die Regierungsvorlage in zweiter und dritter Beratung angenommen.
Ein Antrag der Regierungsparteien will die Novelle zum Gesetz über die Einstellung des Personalabbaus, die am 31. Juli abläuft, bis zum 31. Dezember d. I. verlängern. Der Antrag wird nach kurzer Aussprache in zweiter Lesung angenommen.
Abg. Best (Völk.) begründete dann einen Antrag, wonach über die Zurückweisung eines Volksentscheids nicht die Regierung, sondern nur der Staatsgerichtshof entscheiden soll. Das sei besonders wichtige angesichts der Versuche der Regierung, ein Volksbegehren über die Aufwertungsfragen zu verhindern. Der Antrag wird dem Rechtsausschutz überwiesen.
Cs folgt die zweite (Beratung des Antrags Dr. Frick (Völk.), wonach der Staats- gerichtshof auch über Beschwerden von Einzelpersonen entscheiden kann. Der Aechtsaus- schuß beantragt die Ablehnung dieses Antrags.
Abg. Dr. Rosenfeld (Soz.) begründet einen Antrag, wonach Dersainmlungsverbote oder Auslösungen- im Wege des Berwaltungs- streitverfahrens angefochten werden könne.
Der völkische und der sozialdemokratische Antrag werden abgelchnt.
Es folgt die zweite Beratung des Gesetzentwurfes, der die Regierung ermächtigt, Wirtschaftsabkommen mit ausländischen Staaten bei dringendem wirtschaftlichen Bedürfnis vorläufig jedoch höchstens auf drei Monate abzuschließen.
Die Dorlgge wird in zweiter und dritter Beratung angenommen.
'Weiter werden ohne Debatte in zweiter und dritter Beratung angenommen das Gesetz zur Aufhebung der bisherigen Anstellungsbedingungen der Schutzprllizei, der Antrag auf Nachprüfung der Tarifpolitik der Reichsbahn und der Antrag des Geschäftsordnungsausschusses, wonach die Genehmigung zur Verhaftung der kommunistischen Abgg. Heckert, Hörnle, Könen, Pfelfer, Rem- mele und Stöcker verweigerte. Ilm 7.30 Ahr wird die Sitzung geschlossen und eine zweite Sitzung auf 8 Ahr anberaumt.
Schlußsitzung un- Vertagung
Präsident Loede eröffnet die neue Sitzung um 8.15 Uhr mit der Mitteilung, daß der demokratische Abg. Schurig- Bremen am Nachmittag durch einen Skratzenbahnunfall lebensgefährlich verletzt worden ist. ,
Die Sommuniften beantragen, ihr Mißtrauensvotum gegen die Regierung auf, die Tagesordnung zu fetzen. Das Vorhaben scheitert an dem Einspruch des Abg. Schulz- Bromberg (Dn.).
Zur gemeinsamen Beratung gestellt werden der sozialdemokratische Antrag über die Zolländerungen und die Handelsverträge mit Dänemark und Schweden. Der sozialdemokratische Antrag fordert die Verlängerung dxr gegenwärtigen Zollsätze bis 31. Dezember 1926. Nach dem Vorschläge des Ausschusses sollen bis zum 31. Seaembcr folgende ermäßigte Zollsätze erhoben werden: Für Roggen, Weizen und Hafer 4 Mark, Futtergerste 2 Mark.
Abg. H a e n k e (Soz.) protestiert gegen die Zollerhöhungen, mit denen am werktätigen Volke ein Attentat verübt werde. Es sei bedauerlich, daß die Demokraten und das Zentrum diese unerhörte Zollpolitik mitmachten. (Beifall bei den Sozialdemokraten.)
Abg. K o e n e n (Komm.) fordert den Rücktritt der Regierung, die sich mit ihrer Politik unmöglich gemacht habe.
Abg. Schlack (Zentr.) bezeichnet einen Zollabbau für Deutschland als ausgeschlossen, so lange das Ausland voll baue.
Darauf wird das Zollabkommen mit Dänemark in 3. Lesung gegen Kommunisten und Völkische verabschiedet, dazu die Entschließung des Ausschusses, in Verhandlungen mit der "dänischen Reoierung zu treten, um eine Schon-.eit für Flundern für die Zeit vom 15. Jan. bis 31. März zu vereinbaren und ferner bei der dänischen Regierung dahin zu wirken, daß den deutschen Fischern die Fischerei im - Breitengrund vor der Flensburger Föhrde, die sie bis zum Oktober 1925 zugewiesen erhalten hätten, auch in Zukunft frei- gegeben werde. Weiter wird eine Entschließung des Zentrums angenommen, die Reichsregierung zu ersuchen, sobald die Vereinbarung zwischen dem Deutschen Reiche und uoarhi.es. ,zulaste, wesentlich. wirksameren Zollschutz für die deutsche Pferdezucht. wie er im dänischen Vertrag festgesetzt ist herbeizuführen. Auch der deutsch-schwe- dssche Handelsvertrag wird znrückgenommcn amen Sozialdemokraten, Kommunisten und Völkische.
Abg. Wisfel (Soz.) empfiehlt nochmals den sozialdemokratischen Antrag auf Abänderung der bisherigen Zollsätze bis zum 31. Dezember d. Is.
Der Antrag wird mit 271 gegen 136 Stimmen abgcl e.b n t. Die neuen Zollsätze werden nach der Aussckußsassung gegen die So- ’ialbcmnbraten, Völkischen und KoPmunisten bewilligt.
ff Berlin. 3. Juli. Nach Erledigung ein« Reibe von kleinen Vorlagen bat sich der Reichstag um Mitternacht bis rum 3. November vertagt.
Weiter wurde im Aeltestenrat beschlossen, daß die Ausschüsse des Reichstages ihre Arbeiten nicht vor dem 18. Oktober aufnehmen sollen. Schließlich wurde die Regierung noch ersucht, den Reichstag bei den Borbereitungen für das Ehrenmal hinzuzuziehen.
Sir entfdieibung verschoben
Nach dem Beschluß der Sozialdemokraten, das Fürstenkampromiß abzulehnen, war der Ausgang der gestrigen Reichstagssitzung mit dem Fallen der Regierungsvorlage vorauszusehen. Selbst wenn die Sozialdemokraten alle dafür gestimmt hätten, wäre ja das Schicksal der Vorlage noch zweifelhaft gewesen. Man geht wohl nicht fehl, wenn man den Ablehnungsbeschluß der Sozialdemokraten mit fast der gesamten Berliner „öffentlichen Meinung" auf Angst vor der kommunistischen Konkurrenz zurücksührt. Denn das, was der Abgeordnete Wels als Begründung der Ablehnung gab, war doch keine. Oder soll sich die Regierung ganz den sozialistischen Grundsätzen beugen?
Die Sachlage bleibt nunmehr so ungeklärt wie vorher, die Reichstagsauflösung ist hinausgeschoben, ebenso wie der Rücktritt des Kabinetts, und das Sperrgesetz erlaubt ein längeres Zuwarten. Die Achtung vor dem Parlament ist durch die ganze Behandlung der Entschädigungsfrage bei uns keineswegs gewachsen. Die Art wie die Angelegenheit' verzögert, von einem Gleise auf das andere geschoben, imb schließlich zu politischen Wirren mißbraucht wurde, zeigt eine Hilflosigkeit, die beklagenswert ist. Mit sachlicher Arbeit hat diese Art wenig zu tun. Die aber erwartet das Volk — keine ewigen Krisen und Drohungen. Inzwischen gehen, wie unsere Leser ans den folgenden Meldungen sehen, die Versuche weiter, eine Mehrheit zu einer Rege hing der Fürsten frage zu schaffen.
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Berlin, 2. Juli. Aach dem ablehnenden Beschluß der Sozialdemokraten in der Fürstenabfindungsfrage haben die Regie» t