W 6tm ÄMMWid
MKleumote Beratung des RegieruuMmmmiists
Berlin. 21. Juni. Berichtigtes vorläu- kigcs amtliches Ergebnis des Volksentscheids: Bei einer Gesamtzahl der Stimmberechtigten von 39 687 848 wurden insgesamt 15 584 821 Stimmen abgegeben. Davon waren 559 370 ungültig und 15 025 451 gültig. Mit Ja stimmten 14 440 779 und mit Nein 584 672. Damit haben sich die Jastimmen gegenüber dem ersten Ergebnis um 31171 Stimmen vermehrt.
--*--
Ile KommuWm forbem RrUWagsauMms
Berlin, 21. Juni. Die kommunistische Reichstagssräktion teilt mit: „Die kommunistische Reichstagssraktion ist der Aus- kassung, daß das Millioncnootum kür die ent« schädigungslosc Enteignung der Fürsten eine klare Entscheidung der Mehrheit des werktätigen Volkes gegen Hindenburg, gegen die Regierung Marx und gegen den Reichstag ist. Die kommunistische Reichstagssraktion sordert deshalb die s o - fortige Auslösung des Reichstages und die Durchsührung des Ent- eignungsgesctzes."
Kerl in., 21. Juyi. Um 7. Uhi abends empfing Reichskanzler Dr. Marr nacheinander die Abgeordneten Graf Westarp (Dntl.), Müller-Franken (Soz.) und Drewitz (Wirtsch. Vg.) zu einer Aussprache über die Fürstenabfindung. Die Parteien behielten die Entscheidung ihren Fraktionen vor.
Die Führer der Regierungsparteien des Reichstags hielten nach Schluß der Plenar- sitzung eine Besprechung über die Frage der Er lcdigung des Rcgicrungsentwurfs zur Fürstenabfindung ab. Sie beschlossen einmütig, an diesem Gesetzentwurf festzu- halten und alle Slenderungsanträge abzu- lebnen. Die Reichstagssraktion der Deutschen Volkspartei hielt ebenfalls eine möglichst rasche Erledigung der Fvrstcnabsin- dungsvorlagc für geboten. Auch in der Reichstagssraktion der Bayerischen Volks- Partei kam einmütig dieselbe Anschauung zum Ausdruck.
Die deutschnatronalc Reichstagsfrak- tion, die heute abend eine Sitzung abhielt, beschloss, zunächst die Entwicklung der Tinge a b z u w a r t e n.
In der Sitzung der sozialdemokratischen Fraktion kam zum Ausdruck, dass die Sozialdemokraten sich einer sachlichen Mitarbeit an dem Entwurf nicht entziehen würden, aber aus Verbesserungsanträge nicht verzichten könnten, sodaß eine en bloe-An- nahme des Regierungsentwurfs für sic nicht in Frage kommt.
Tie Reichstagssraktion des Zentrums erließ nach ihrer Fraktlonssitzung am Montagabend einmütig eine 'Kundgebung, in der auch noch der Ablehnung des Volksentscheidsentwurfs die vermögensrechtliche Auseinandersetzung zwischen Fürstenhaus und Land als die derzeit wichtigste politische' Frage bezeich- ner wird, die keinen Aufschub mehr dulde . Die Fraktion habe schon früher ihren Vorstand beauftragt, mit allen parlamentarischen Mitteln auf die schleunigste Verabschiedung des Regierungsent- Wurfs hmzuwirken. Dabei dürfe die Er- klänmg nicht abgefchwächt iverden, die der stellvertretende Vorsitzende der Fraktion rm Auftrage der Regierungsparteien am 10. Juni in der Reichstagssitzung dahin abgegeben habe, daß das Gesetz den Fürsten nur das Vermögen belassen werde, dos sie als u n- zivei se l h a s i e S P r i v a re i g e n t um erworben haben, daß dabei den Folgen des verlorenen Krieges, der Verarmung des Volkes und der gefamten Vermögenslage der Fürsten Rechnung getragen werde, und ferner den Ländern zugeteilt werden solle, worauf sie aus Gründen der Kultur oder der Volksgesundheit Anspruch haben. Ten Fürsten werde keine bessere Auftvertung zuteil als anderen Staatsbürgern . Tas Zentrum stehe zu diesem gegebenen Wort und bevollmächtige seinen Vorstand, zur Erreichung dieses -Zieles erforderlichenfalls alle politischen Folgerungen zu ziehen.
Die Ansicht von Graf Westarp und Dr. Scholz
Lieber die innerpolitische Lage nach dein Volksentscheid hat sich der Vorsitzende der Deutschnationalen Volkspartei, Graf W e st a r p, unter anderem folgendermaßen geäußert : Der äußere Mißerfolg des Volksentscheides, der dadurch zum Ausdruck komme, daß etwa zwei Drittel des deutschen Volkes das sozialdemokratisch-tommunistische Euteignungsgesetz abgelehnt hätten, dürfe nicht über die ernste Bedeutung der abgegebenen 141/3 Millionen Stimmen täuschen. Es sei nicht gelungen, einen Teil der 121/» Millionen, die das Volksbegehren unterschrieben hätten, zur Vesinnung zu bringen. Am schwersten sei das Zentrum betroffen. Wenn cs sich auf einen Linkskurs festlege, werde es den Einfluß auf die Volksmassen verlieren, die dann erst recht in das radikale Lager übergehen würden. Die ausländischen Mächte, die Deutschland durch die Aeparationsverpslichtungen bedrängen, müßten aus dem Ergebnis des Volksentscheides entnehmen. daß sie in ganz anderem Maße als bisher Deutschland politische und wirtschaftliche Lebensmöglich k e i t e n eröffnen müßten.
Der Vorsitzende der Fraktion der Deutschen Dolkspartei, Dr. Scholz, erklärte, daß nach der hemmungslosen Agitation der Enl- eignungsparteien das Ergebnis von 141,-» Millionen als^ b c f r i cdigcnd bezeichnet werden müsse. Es müsse vor aTTem die Tatsache festgchalten werden, daß der Versuch der Enteignungsparteien verfassungsrechtlich und gesetzlich gescheitert sei. Damit trete, wie die Deutsche Dolkspartei immer betont habe, wieder die parlamentarische Behandlung der Ausein- anderseyung zwischen den Ländern und den ehemaligen Fürstenhäusern in Kraft. Die Deutsche Volkspartei stehe zu dem von der Negierung vorgelegten Kompromißgesetz und erwarte, daß das Gesetz im Nechtsausschuß sachlich und in allen Einzelheiten noch einmal durchberaten werde. Die innerpolitische Entwicklung hänge zunächst von der Stellungnahme der Parteien zum Kompromißgesetz ab.
Die Fraktion her Deutschen Volkspartei trat gestern abend nach der Beratung des interfraktionellen Ausschuftes der Regierungsparteien zur Beratung der innerpolitischen Lage erneut zusammen.
Zum Ergebnis des Volksentscheids bemerkt das „Berliner Tageblatt": „Tas gestrige Ergebnis dürste nach rechts und links den Beweis geliefert baden, daß nur durch eine gesetzliche, den Rechtsweg ausschließend: Abfindung der Fürsten diese Frage gelöst werden kann . Versagt sich der Reichstag weiterhin dieser Ausgabe, bann muß er aufgelöst werden.
„Berliner Tageblatt" und „Berliner M o u t a g s p o st" erklären, die Zahl der Ja-Stimmen wäre zweifellos viel höher gewesen ohne die Parole der Gegner des Volksentscheides, der Abstimmung unter allen Umständen fern zu bleiben, da auf dem Lande und in den kleinen Städten diese Parole tausende von der Stimmabgabe abgeyalten habe.
„Den Sieg gewonnen" schreibt die„D cutfdje Tä g e s ze i t ung " zu der bevorstehenden parlamentarischen Behandlung der Auseinandersetzung mit den Fürstenhäusern: Der sozialdemokratische Kampf bat ein großes politisches Ziel, die Weiterführung der Revolution zur Durchsetzung der sozialistischen Idee. Mit einem solchen Ziele gibt es von bürgerlicher Seite aus kein Kompromiß. Es kann für sie nur der Gedanke des Rechts und der Aufrechterhaltung des Privateigentums Richtschnur des Handelns sein. Findet man sich auf einem solchen gemeinsamen Gedanken zusammen, dann wird man hoffentlich auch einseben, daß in der Erledigung aller politischen und wirtschaftlichen Staatsgeschäfte nur ein einiges Bürgertum sich selbst erhalten kann.
In der „Täglichen Rundschau" heißt es: Die Frage, die zu dem glücklich gescheiterten Volksentscheid Veranlassung gegeben und damit eine beklagenswerte Verschärfung des inneren Haders herbeigeführt bat, muß schleunigst zu einer endgültigen Lösung gebracht werden. Der Weg des Kompromisses, wie ihn die Reichsregierung in ihrem Entwurf vorgesehen bat, muß beschritten werden. Man bart sich
dieser 2 ;nng im Interesse der Beruhigung de» lies erregten deutschen Volkes nicht entziehen.
Die ,.E e r m a n i a“ betont, daß die 1414 Millionen Ja-Stimmen immerhin einen Erfolg für die Antragsteller bedeuten und erklärt: Ilm Kundgebungen des Mißtrauens und des Unmuts bat es sich gestern bei beit' meisten Jcr- sag en genandeli. Zücht um Vorbereitungen zu neuen Revolutionen oder zur Bolfchewisierung Deutschlands. Es wird nun Aufgabe der Retcysreaierung fein, diese Quelle des Unmuts im deutschen Volke zu verstopfen. Die parlamentarische Behandlung der Frage der Fürstenabfindung muß unverzüglich wieder beginnen und mit tunlichster Beschleunigung zu einem befriedigenden Ende geführt werden.
Amerika zu dem Ergebnis.
New York, 21. Juni. Die gesamte maßgebende Oeffentlichkeil Amerikas nimmt bas Abstimmungsergebnis für den Volksentscheid mit Genugtuung auf. Tie Zeitungen betonen, die Furcht vor weiteren Enteignungen hätte die deutschen Wähler von der Wahlurne ferngehalten. Das deutsche Volk habe sich auf keine bolschewistischen Experi - mente ein! affen wollen. Es kommt allgemein, besonders aber in Washingtoner Kreisen, Befriedrgung darüber zum Ausdruck, daß Deutschland einer schweren inner« politischen Krise entgangen ist, die sich notge« brungen wirtschaftlich und außenpolitisch zum Nachteil Deutschlands ausgewirkt haben müßte.
Die Zusammenstöße bei Halle.
Halle, 21. Juni. Zu den Zusammenstößen in Ammendors werden noch folgende Einzelheiten bekannt: Tie Werbeautos des Stahlhelm waren vor der Abfahrt von Schutzpolizisten nach Stöcken und Waffen durchsucht tverben . Auf der Rückfahrt wurden die Autos in einer engen Straße in Osendorf vor einem kommunistischen Agitationslokal mit Steinwürfen empfangen. Mehrere hundert Personen, Männer, Frauen und Kinder, griffen aus Fenstern ,Türen und hinter Gartenmauern verschanzt, die Autos an. Aus einem Gebüsch wurden schließlich Schüsse abgegeben, die bann in der Notwehr von den Stahlhelmleuten erwidert wurden. Die nach einiger Zeit erscheinende Schutzpolizei in Stärke von acht Mann war nicht imstande, die Angreifer zurückzuhalten. Die Zahl der Verletzten betrug bei den Stahlhelmleuten zunächst 16 Personen, darunter fünf Schwerverletzte. Zwei davon wurden durch Querschläger verletzt, da die Kommunisten auf das Pflaster schossen. Die Zahl der Perletzten.bei den Kommunisten wurde nicht bekannt. Die Schutzpolizei geleitete sodann die Autos zur Schupokaserne in Ammendorf, wo sämtliche Wagen, sowie die Insassen untersucht wurden. Es wurden zwei Revolver und drei leere Patroncn- S:n gefunden. Auf der Rückfahrt nach e wurden die Autos ebenfalls überfallen, wo die Stahlhelmleute wieder zwei Verletzte hatten? Die ersten Angaben von Teilnehmern über die Verwendung von Maschinengewehren auf feiten der Kommunisten bestätigen sich nicht.
--*--
S« fall Wins
Die Studentenschaft der Technischen Hochschule Hannover übermittelt der Telegraphen- Union folgende Erklärung:
Angesichts der Folgerungen, die der Herr Minister für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung aus den Berliner Verhandlungen der sechs Herren Professoren mit den zwei Vertretern der Studentenschaft gezogen hat, sieht sich die Studentenschaft der Technischen Hochschule Hannover nicht in der Lage, bte in dem Erlaß vorgesehene Lösung als endgültig an- zusehE . Sie begrüßt grundsätzlich und dankbar den Versuch der sechs Hochschullehrer, in dem bestehenden Konflikte eine Lösung herberzufüh- ren. Andererseits steht sie aber auf dem Standpunkt. daß die Ausführungen des Kultusministeriums dem berechtigten Streben deutscher Studenten nach Reinheit und Wahrhaftigkeit an deutschen Hochschulen nickt gerecht werde . Tie Studentenschaft stellt mit Genugtuung fest, daß auch von feiten des Kultus- miniftenums die Eignung des Herrn Lessing als Hochschullehrer tatsächlich verneint totrb. Tiefe Tatsache geht daraus hervor, daß ihm an Stelle seines bisherigen Lehrauftrages ein dauernder Forschungsauftrag erteilt wird. Tic Studentenschaft hält aber trotzdem lediglich eme Einstellung der Vorlesungstätigkeit nicht für ausreichend, besonders mit Rücksicht auf die letzte Erklärung der Professorenschaft der Technischen Hochschule Hannover und im Hinblick auf die erneuten Verfehlungen des Herrn Professor Lessing, insbesondere die
Dtzeiverjurldasfrührr kwchMche)GberlMn/sKmtliches VerkünöiNmgödkttjMd-KrwM^W
z«
trog elsaß-lothringischer Angelegenheiten üernehmen.
WM
LandeAitung
Marburger Zasesalizeiser
9as Kabinett Briand-Wmarß st Paris, 22. Juni. Die Entscheidung, ob zriand das Kabinett bilden kann, dürfte Keil vormittag in einer Konferenz mit Poincare, Do um er und einer Anzahl ws Persönlichkeiten, die feinem letzten Kabi- »ril angchört haben, fallen. Im Verlauf die- jtt Konferenz soll das F i n a n z p r o g r a m m greift werden. Poincare hat das Finanz- smisicrium offenbar abgelehnt, weil dieser Angriffen im Parlament ausgesetzt sei, denen «sich als Chef der Regierung nicht aussetzen Seat. Außerdem kann Poincare die Ratifi- jtetung des Washingtoner Schuldenabkommens sicht beantragen, da er sich öffentlich gegen das Abkommen ausgesprochen hat. Unter dielen Umständen soll Poincare es porzieben, ias Justizministerium und damit die Berwal-
Nr. 144 61. WO.
Marburg a. Lahn [
Der Anzeigenpreis beträgt für den 10 gespalt. Zeilenmillimeter ' 0.08 GM., kleine Baranzcigen "< 0.06 GM., amtlich« und auf» wlrlige Anzeigen 0.10 GM. Bei schwierigem Satz sowie bei Platzborschrift 50«/, Aufschlag. — Sammelanzeigen 100 % Auß schlag. Reklamen der Millim. 0,40 GM. Zeder Rabatt gilt als Barrabatt. Ziel 5 Tage. Belege werden berechnet.ebenso Auskunft durch die Geschäftsstelle und Zusendung der Angebote. Er
füllungsort Marburg.
1 Eochmark — V«,-Dollar.
Mechessischt Mtimo
Menslag, jfll 12.M 1926
^>berhessische Zeitung" -» -Mgt sechsmal wöchentlich. Be- monatlich 2 GM. aus- Zustellungsgebühr, durch '7.^0(1225 SM.Für etwa infolge §l«cks, Maschinendefekte oder ^amtarer Ereignisse ausfallende gyssttÄ Wird kein Ersah ge- Verlag b. Dr. §. Hitzeroth, «^k der Unib.-Buchdruckerei d. geh. Aug. Koch. Markt 21/23.
Nr. 54. u. Nr. 55. ^sischeckkonto: Amt Frankfurt * N. Nr. 5015. — Sprechzeit Redaktion von 10—11 und »/,!—1 Uhr.
RevaratiauslesslunM
821,4 Millionen gezahlt.
i Berlin, 21. Juni. Der Bericht des Ge- »eralagenten für Reparationszahlungen
'über die e r st e n nenn Monate des zwei- Reparationsjahres, also vom 1. September 1925 bis 31. März 1926, stellt fest, daß Deutsch- I lieb die von ihm verlangten Zahlungen regel- i stetig und pünktlich geleistet hat. Auf Ut zweite Annuität in Höbe von 1220 000 000 Mdmark wurden in den ersten neun Monaten 821,4 Millionen Goldmarl g e - -leistet, wovon 400 Millionen auf Reichs- [temsaMungcn, 190 Millionen auf Saushalts- f beiträgt, 62,5 Millionen auf Jndustriezahlun- Ktt und 168,9 Millionen auf die Bcfördcrungs-
- teuer entfallen. Einschließlich des Barbestandes sm 107 Millionen am Ende des ersten Repa- kuriousiahrts standen dem Rcparationsagentcn ®4<2 Millionen Eoldmark zur Bcrfügung, wo- M|t Ende Mai ein Barbestand von 89,8 Milliren übrig blieb. Uebcrtragungen in iresde Währungen wurden im Betrage pon !S2.8 Millionen porgcnomme».
3mn Bericht des Eisenbahnkommis- ! 81 s wird erklärt, daß die erzielten Ergeb- stsse die Schätzungen der Sachverständigen bei SsfMung des Dawesplancs bestätigen. Für dst Unterbringung der Eisenbabnschuld- ' e r s ch r e i b » n g c n sei die Zci? immer noch ^41 gekommen. Der Generalagent stellt rotL fest, daß die deutsche öffentliche schuld vermindert worden ist, daß die -iebilität der Währung polt aufrecht- < Balten ist. baß aber der deutsche Anleihe- “■»Ht noch nicht in der Lage ist, die dentschen ^edürfnisit an Betriebskapital selbst zn beledigen.
WchWe des Auswärtigen
Ausschusses
, c r l i n, 21. Juni. Der Auswärtige Aus- des Reichstages beschäftigte sich beute vor* l S‘ttag zunächst mit bet Entwaffnungsfrage, ti !chon vor der Plenarvaufe in Angriff ge= ^ticn hatte und mit der Abrüstungskonfe- ; -am Anschluß an die Ausführungen des : geordneten Bernstorff faßte der Ausschuß ^»großer Mehrheit folgende Entschließung:
- adel der Stellung der verschiedenen : ^““'onsvertreter zu den Fragen im Einzel- ■ lwmt der Auswärtige Ausschuß davon ' st.»?.*5, bei den Verhandlungen der vor- : tzjge^dcn Kommission für die Abriistungs- s irgendwelche Bindungen
Deutschland nicht erfolgt sind : "hebt mit dieser Maßgabe gegen eme
f ^'etzung der Beteiligung Deutschlands an I lu.-?e’icien Beratungen zur Förderung des ^«tungsoroblems keine Bedenken.
i 4^ ’olgte die Beratung über den Gesetzent- [ Jtor Durchsührung des Artikels 177, 178 ; des Vertrages von Versailles und der SäsfßT,1, Vereinbarungen über Luftfahrt. Rach Aussvrache empfahl der Auswär- bei Stimmenthaltung der Kom- Näa*LCn dem Plenum des Reichstages die ^?tne des Eejetzemwurfes.