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Mittwoch, te« 16. Suat 1926

ete «Oberhessische Zeitung" er- scheint sechsmal wöchentlich. Be­zugspreis monatlich 2 GM. aus- schließl. Zustellungsgebühr, durch tiePost2.25 GM.Für etwa infolge Streiks, Maschinendefekte oder «lementarer Ereignisse ausfallende Kummern wird kein Ersatz ge­leistet. Verlag v. Dr. §. Hitzeroth, Druck der Unib.-Buchdruckerei v. Ivh. Aug. Koch, Markt 21/23. Fernsprecher: Nr. 54. u. Nr. 55. Postscheckkonto: Amt Frankfurt 4. M. Nr. 5015. «Sprechzeit per Redaktion von 1011 und Uhr.

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Nr. 139. Mkv. 61 Mmburr n. Mn

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Das RMAnbimtt und SeiocS Nachfolger

Am Dienstag traten die in Berlin an­wesenden Mitglieder des Reichskabinetts zu einem Ministerrat zusammen, um zu der vom Verwaltungsrat erfolgten Wahl des Generaldirektors der Deutschen Reichsbahn Stellung zu nehmen. Wie erinnerlich, hat der Berwaltungsrat seinerzeit, als dec ver- stSrbene Generaldirektor Oeser noch auf der Totenbahre lag, ohne sich vorher mit dem Reichskabinett ins Benehmen zu setzen, den bisherigen stellvertretenden Generaldirektor Dorpmüller zum Nachfolger Lesers ge­wählt. Diese Wahl hat damals beträcht­liches Aufsehen erregt und im Rcichskabi- «ett große Verstimmung hervorgerufen. Ta tne deutsche Reichsbahn Immer noch ein« reichsdeutsches Unternehmen ist, dessen Wien sich zum überwiegenden Teil im Be­sitz des Reiches befinden, ist es auch völlig unverständlich und gar nicht zu rechtfer­tigen, daß der Verwaltungsrat der Reichs­bahn sich nicht vorher mit dem Reichs- kabinett über eine geeignete Persönlichkeit : für diesen hervorragenden Posten geeinigt hat.

L Das Reichskabinett hat damals dem Ber- -waltungsrat mitgeteilt, es werde zu der Wahl Torpmüllers erst nach der Beisetzung i Lesers Stellung nehmen. Dies ist a« .Dienstag geschehen. Die endgültige Be­schlußfassung in dieser Angelegenheit ist aber auch jetzt wiederum verschoben wor­ben. Sie soll einem besonderen Kabinetts- «t Vorbehalten sein. Dieser Entscheidung i les Reichskabinetts kommt insofern große Bedeutung zu, als ja nach dem Reichsbähn- [ta tut die Wahl des Generaldirektors durch den Reichspräsidenten bestätigt roertien Auß. Da jede öffentlich staatsrechtliche Handlung des Reichspräsidenten der Ge- -genzeichnung des Reichskanzlers oder eines Ministers bedarf, kann man von vorn- [ herein annehmen, daß der Reichspräsident diese seine Entscheidung von dem Beschluß bc8 Reichskabinetts abhängig machen wird. Durch die voreilige Handlungsweise des Verwaltungsrats ist zweifellos eine Situation entstanden, die im Interesse eines gedeihlichen Zusammenwirkens zwi­schen Reich und Reichsbahn höchst uner­wünscht ist.

In der vergangenen Woche hatte es den Anschein, als ob das Kabinett aus dieser Wahl Dorpmüllers sogar eine Prestige­stage machen würde, um festzustellen, wer heute Herr im Hause der Reichsbahn ist. Man hat sich aber innerhalb des Reichs­kabinetts im Lause der letzten Tage wohl davon überzeugt, daß ein offener Kon­flikt zwischen Reichsbahn und Reich schon aus außenpolitischen Gründen unter allen Umständen vermieden werden muß, und er scheint, daß man sich deshalb ent* schlossen hat, die Wahl Dorpmüllers hiu- iunehmen. Gegen die fachliche Eignung Torpmüllers har ja auch das Reichskabi­nett von vornherein keine Bedenken ge­habt. Es 'ist aber selbstverständlich, daß dar Reichskabinett, gestützt auf diesen Fall, Garantien vom Verwaltungsrat der Reichsbahn verlangen wird, durch die sichergestellt wird, daß der Einfluß des Reiches auf die Führung der Geschäfte bei der Reichsbahn nicht nur formaler Na­tur ist.

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Sie MaroNo-Kvaserenz

Unterstützung der italienischen Ansprüche durch Frankreich.

Paris, 15. Juni. Die französisch-spanische Ra rokkokonserenz hat in ihrer gestrigen Eröffnungssitzung, wie eine amtliche Mittei­lung besagt, ihr Arbeitsvrogramm festgesetzt lind ist in einen ernsten Meinungsaustausch eingetreten. Es wurde beschlossen, unter Be- Meunigung der Arbeiten tqglich gemeinsame Sitzungen abzuhalten. Wie öavas mitteilt, ist wit einer 10« bis 141ä8igen Dauer °er Konferenz zu rechnen, da vor einer Ent­scheidung über das Schicksal Abd cI Krims und über die Grenzen in Marokko die spa­nische Regierung und der Eeneralresi- bent in Rabat betragt werden müssen.

Hinsichtlich der italienischen Pläne liährt der diplomatische Korrespondent des xDaily Telegraph", daß Italien endgültig u a v o n A b ft a n d genommen habe, das Ma- wkkv-Problem in seiner Gesamtheit auf- surollen. Mussolini habe von Paris Zu- Ucherungen erhalten, wonach Frankreich italienischen Ansprüchen seine Unter« "u.tzung leihen werde. .

Wlritt »ci Minttl« W Kommt $einmre trabte?

Paris, 15. Sunt. Der nach Schluß der Kammerfitzung abgehaltene Kabinettsrat war übereinstimmend der Ansicht, daß es nicht möglich sei, nach dem heute vormittag er­folgten Rücktritt des Finanzmini- sters Peret eine einfache Umbil­dung des Kabinetts vorzunehmen, und daß das Kabinett deshalb insgesamt zu­rück t r e t e n solle. Ministerpräsident B r i - and hat sich bereits ins Elysee begeben, um dem Präsidenten der RevDblick den Ge­sa m t r ü ck t r i t t des Kabinetts zu über­bringen.

Der Präsident der französischen Republik, Dumergue, hat die Kollektiv- d e m m i s i o n des Kabinetts angenom­men und es mit der vorläufigen Weiter­führung der Geschäfte beauftragt.

Sm Verlauf des Ministerrats, der heute vor­mittag stattsand, hatte Finanzminister Peret dem Präsidenten der Revublik seine Demission angeboten, da er angesichts der Hausse der ausländischen Devisen und des Ausbleibens der tatkräftigen Un­ter st L tz u n g, aus die die Regierung gerech­net habe, seinen Posten nicht mehr wirksam ausküllen könne. Andererseits halte er cs für notwendig, eine parlamentarische und politi­sche Umbildung des Kahinetts ent­sprechend den Wünschen der öffentlichen Mei­nung möglich zu machen, da die OefsentUchkeir angesichts der gemeinsamen Gefahr 'eine ge­meinsame Anstrengung fordere. Aus diesen Gründen trete er zurück. Der Präsident der Revublik machte Peret darauf aufmerksam, daß er nicht in der Lage sei, die Demission ent­gegenzunehmen; er müsse sich an den Minister. Präsidenten wenden. Peret hielt jedoch an seinem Beschluß fest und übergab dann Briand seine Demission. Noch in den Nachmittagsstunden war Briand ziemlich opti­mistisch. Er erklärte den Sournalisten, e: werde bereits beute abend im Kabinett zur Er­nennung des neuen Finanzministers schreiten, der sich sobald wie möglich der Kammer vor­stellen soll. Eine allgemeine Kabinettskrise halte er für nicht gegeben. Abends um 6 Uhr sand dann ein neuer Kabinettsrat statt, bei dem der E e s a m t r ü ck t r i t t der Re­gierung beschlossen wurde.

Der fsiranzösische Franken, der gestern nachbörslich in London mit 172,25 notiert wurde, ging heute morgen um 10.30Uhc auf 178,50 zurück. Der belgische Franc gab

gleichfalls stärker nach und notierte 173,75 gegen 168,68. Beide Francvaluten erreich­ten einen bisher noch nicht dagewesenen Tiefstand. Um 10.45 Uhr wurden die No- ticrungen mit 178,00 und. mit 173,50 festgesetzt.

Sie italienische Valuta, die gestern mit­tag bereits auf 137,00 und darüber zu­rückgegangen war und nachbörslich sich auf 135,50 erholen konnte, setzte heute morgen wieder mit 137,00 ein und notierte um 10.45 Uhr wenig verändert 136,87.

Gestern nachmittag veranstaltete die den Parteien des Linkskartells, hauptsächlich den Sozialisten riahestehende Beamtenvereini­gung vor der Abgeordnetenkammer, auf der Place de la Concorde und vor dem Finanz­ministerium in der Rue de Rivoli eine Teucrungskundgebung. Kommunisten schei­nen sich angeschlossen zu haben. Es kam zu Zusammenstößen mit der Polizei. Es wurden etwa 120130 Verhaftungen vvr- genommen.

In cingkweihten politischen Kreisen wird das Gerächt von einem Kabinett Hernot als durchaus unwahrscheinlich bezeichnet, da die heutige Kammermehrhcit Briands, die für die Auswahl Doumcrgues richtunggebend sein muß, äntikartellistisch ausgefallen fei. Dagegen er­örtert man drei Möglichkeiten: Die erste und wahrscheinlichste fei ein Kabinett Briand mit Poincare als Finanzminister. Sollte Pomcare'das Finanzmrnistenum ohne die Mt- nisterprasidenischast nicht übernehmen wollen, so glaubt man, daß Briand, der seit längerer Zeit Zeichen von Amtsmüdigkeit an den Tag legte, aus die Leitung der Geschäfte verzich­ten und sich in einem Kabinett Poin­care auf das Minrstertum des Aeußern beschränken werde. Als dritte Möglichkeit spricht man von einem sogenannten Kabinett der Persönlichkeiten, für das neben Briand Barthou, Steeg, Herriot, Po- i n c a r e und Pa 1 nlev 6 in Frage kämen. Caillauxist von diesen Kombinationen aus­geschieden, weil er das für ihn in Betracht kom­mende Finanzporteseuille nur zugleich mit dem Ministerpräsidium übernehmen will.

Bor dm Rücktritt BeiMs?

Prag, 15. Sunt. Parteiamtlich wird ge­meldet: Der Zentral-Crekutioausschuß der Tschechoslowakischen Sozialistischen Partei be­schloß in seiner heute abend vom Abgeord­neten- und Senatorenklub gemeinsam abgehal­tenen Beratung, aus der augenblicklichen De­mission der Regierung zu bestehen. Aus diesem Grunde hat er bereits seinen Ab­geordneten, Außenminister Dr. Benesch, zur sofortigen Demission aufgefordert.

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Moskaus Antwort an England

Moskau, 15. Sunt. Sn der heute dem britischen Geschäftsträger in Moskau überreich­ten Antwort auf das britische Memo­randum weift die Sowietregierung darauf hin. daß in Rußland kein allgemeines Balutaausfuhrverbot bestehe, son­dern lediglich eine Ausfuhrregelung, durch dke in jedem einzelnen Fälle Bewilli­gung zur Ausfuhr von Baluten erteilt werde. Gleichzeitig lenkte die Sowjetregierung die Aufmerksamkeit der britischen Regierung auf die Tatsachen widersprechenden Erklärungen einiger ihrer Mitglieder, als ob die dem Generalrat der Gewerkschaften überwiesenen Summen von der Sowiet­regierung stammen, während sic in Wirk­lichkeit durch den Zentralrat der Gewerks

.schäften der Sowjetunion gesandt wurden.

SkÄMranzoMos

Anfwerttmgsabkvmmn

mtb. Paris, 15. Sunt. Zwischen der deut­schen und der französischen Regierung ist ein Abkommen über die D u r ch f L h r u n g der deutschen Auswertungsgesetze ab­geschlossen, das am 4. d. M. in Berlin ratifi­ziert worden ist. Sn dem Abkommen wird der Grundsatz der Meistbegünstigung aus dem Gebiete des Aufwertungsrechts verein­bart. Die französische Regierung gibt den deutschen Staatsangehörigen die bis­her auf Grund des Versailler Vertrages unter Zwangsverwaltung gestellten deutschen Markanleihen frei; sie empfängt dafür von dem Einlösungsbetrage, den die deutschen Gläubiger dieser An'ühen nach dem deutschen Ablösungsgesetze aus die freigegebenen An­leihen erhalten, soweit die freigegebenen An­leihen Reichsanleihen sind, ein Bter- tel, soweit sie Länder - oder Gemeinde­anleihen sind, die Hälfte. Des weiteren bringt das Abkommen eine Aufwertung der deutschen Reichsangehörigen ge­hörenden Mar tan leihen, die elsaß- lothringische Gemeinden vor dem Waffenstillstand ausgegeben haben. Ueber die Durchführung des Abkommens wird das Wei­tere später bekannt gegeben werden. DieSnter- esienten wollen daher von Anfragen bis auf weiteres absehen.

Beginn des Winzerorozesses.

ft. Trier, 16. Juni. Vor dem Großen Schöffengericht beginnt heute die Verhandlung gegen 29 Winzer des Kreises Bernkastel wegen der Unruhen am 25. Februar d. I. Die Anklage lautet auf Landfriedensbruch, Saus- l friedensbruch und.Sachbeschädigung. t

MeisMameWaihl"

Peret, Frankreichs Finanzminister, hat au8 der Ergebnislosigkeit seiner Sanierungsbe­mühungen die einzig mögliche Konsequenz ge­zogen: er ist zurückgetreten, als er einsehen mußte, daß trotz aller Manöver und Befänfti- gungsversuche der Frank sich nicht mehr halten lieh. Was die Regierung, vor allem Peret zu tun gedachte, um dem Währungs­chaos ein Ende zu machen, ist während der ganzen Dauer der Krise niemals ganz klar ge­worden, war vielleicht dem Finanzminister selbst, dessen Pläne sich bei jedem neuen Kurs­rückgang änderten, nicht ganz klar. Ein ein­heitliches Programm war jedenfalls nicht vor­handen, obwohl das um Hilfe angcrufene Ausland und große Teile des sran-öiischen Volkes es forderten.

Die Entwicklung am Devisenmarkt nahm In den letzten Wochen folgenden Verlauf: Mitte März begann der Rückgang des Franken. Er verlor in mähigen Schritten etwa 12 Prozent im April, in etwas heftigeren Sprüngen wei­tere 12 Prozent im Mai. In den ersten Wochen des Juni erreichte dann das englische Pfund den zunächst höchsten Stand von 176 Franken. Unter dem Einfluß der Beendigung des Marokkokrieges und starker Interven­tionen siel das Pfund auf 146, um in der nächsten Woche auf 156 und bis heute auf 179 Franken zu steigen. Die starken Schwan­kungen, namentlich die vorübergehenden Er­holungen waren in erster Linie den Interven­tionen der Dank von Frankreich zu danken. Aber diese Interventionen waren recht kost­spielig. und man kann wohl annehmen, daß der Dank zuletzt ein wenig die Luft ausge­gangen ist. DieMarneschlacht des Franken", wie die französischen Blätter den Kamps um die Währung nannten, hat etwa 200 Milli­onen Gokdfranken, nach anderen Schätzungen sogar 400 Millionen Goldfranken verschlungen. Da die Summe, die der Regierung aus dem Pkorgan-Kredit zur Verfügung gestellt waren, nur etwa 90 Millionen Dollars betrug, ist bi« Jnterventionsfähigkeit der Regierung und der Dank von Frankreich seit einigen Sagen wahrscheinlich erschöpft, zumal Peret zuletzt auf die weitere Heranziehung der Morgan- anleihe verzichtet hat.

Die Kursrückgänge des Franken lassen sich zwar int allgemeinen erklären, im Einzelnen war es jedoch nicht immer möglich, die Zu« fammenhänge zu erkennen. Die Arbeit der Regierung wurde dadurch naturgemäß außer­ordentlich erschwert. Die letzten Kursbewe­gungen mögen zu einem Teil auf ungeschickte Kooperation zwischen Bank und Regierung zurückzuführen sein (wenigstens behauptet die französische Presse, daß die Abwickelung der Serminengagements der Bank und des Fi­nanzministeriums zusammengefallen seien), zu einem größeren Seit aber auf die Ankündt- gung der Wiederaufnahme von Caillaux Währungsprogramm. Dieses Programm gibt allerdings zu großem Bedenken Anlaß. Der Rotenumlauf würde danach 60 Milliarden betragen, während für die Bons der natio­nalen Verteidigung in Höhe von 50 und für die Bons des Rationalkredits in Höhe von 40 Milliarden Franken Zahlungsmittel aus- gegeben werden sollen. Es ist mehr als fraglich, ob dieses Experiment, das zum min­desten eine einheitliche, stabile Finanzpolitik und geordnete Finanzverhältnisse voraussetzt, auch nur geringe Ersolgsaussichten gehabt hätte. Man hat dem französischen Finanz­minister vorgeworsen, daß er sich in der Fran­kenfrage zum Anwalt der Hochfinanz gemacht habe. Dieser Borwurf mag zu weit gehen, jedenfalls aber sind Perets Sanierungspläne auch die der Hochfinanz, die mit der 3nter- ventionspolitik und der endgültigen Stabil!» fierung, wie sie die linken Parteien forderten, niemals einverstanden war. Aachdem die Finanzpolitik der Regierung ein so schweres Fiasko erlitten hat, wird die Forderung der Finanz und Wirtschaft nach demKabinett der Konzentration", das heißt, nach dem Kabinett des nationalen Blocks, dringlicher werden.

Für die Währung ist dieser Zustand kata­strophal. Schon jetzt rechnet man mit ziem­licher Bestimmtheit auf ein weiteres Sinken des Franken: an der Pariser Börse wird das Pfund im Terminhandel mit 180 für das Ende des Monats notiert. Auch dieser Kurs scheint noch reichlich optimistisch zu fein. Für die kommende Regierung oder für den kom­menden Finanzminister gibt es allem Anschein nach keinen anderen Ausweg aus der Wäh­rungskrise als die Hilfe des Auslandes. Aus Amerika wird man kaum rechnen können, da das franzöfisch-amerikanische Schuldenabkom­men wenig Aussicht auf Ratifikation in die­sem Jahre hat und ohne die Ratifikation An- leihegefuche erfolglos sind. Auch das übrige Ausland ist^nur ^unter der Bedingung der