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Marburger Zagesanzeiger

Wählerlisten verzeichnet sind.

Eine andere Frage, die sich

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Lanbrszettimg

Sonnabend, W 12. Zum 1926

Massen, die das Enteignungsgcsctz ersehnen- müssen also über 20 Millionen Stimmen an die Urne bringen. Sind nun in den. Wähler­listen nicht alle Wahlberechtigte eingeschrieben oder fehlen, sagen wir einmal eine Million Namen, dann vermindert sich entsprechend dir Zahl der für die Annahme des Gesetzes not­wendigen Stimmen. Aus diesem Grunde ist es Pflicht auch all derjenigen, die dem Volks­entscheid fern bleiben wollen, sich vorher da­von zu überzeugen, dah ihre Namen in den

bechMsche Zeitung

PieOberhessische Zeitung" er- ß^int sechsmal wöchentlich. Be­zugspreis monatlich 2 GM. aus- echiießl. Zustellungsgebühr, durch diePost2225 KM.Für etwa infolge Streck«, Maschinendefekte oder elementarer Ereignisse ausfallend« xtuounern wird kein Ersatz ge­leistet. Verlag d. Dr. §. Hiheroth. Druck der Unib.-Buchdruckerei b. Zeh. Aug. Koch, Markt 21/23. Fernsprecher: Nr. 54. u. Nr. 55. Postscheckkonto: -Amt Frankfurt t M. Nr. 5015. Sprechzeit

Redaktion von 1011 und

-*M1 Uhr.

IlelnnmelitlsKeLiige in Sorem

München, 11. Juni. (WTD.) 2n der heutigen Besprechung der Kcalitionsparteien ist auch zu der Frage einer Auflösung des Landtages Stellung genommen worden. Wie verlautet, ist die Auffassung durchgedrunngen, daß eine Landtagsauflösung im ge­genwärtigen Augenblick nicht opportun sei, da durch eine Reuwahl im jetzigen Augen­blick die Zusammensetzung des Landtages kaum in einer Weise geändert werden dürfte, die eine bürgerliche Koalitionsbildung in an­derer Zusammensetzung ermöglichen könnte, ist also anzunehmen, dah der Antrag der nationalsozialistischen Gruppe, den Landtag unverzüglich aufzulösen, von den Koalitions­parteien a b g e l e h n t wird.

Französische Kammer.

ff. Paris, 12. Juni. Die Kammer vertagte sich auf Dienstag. Die Fortset­zung der Marokko-Interpellation findet am .Freitag statt. . . .. .... .

St. Bii SoSte. 61.

Marburg a. Laba

Der Anzeigenpreis betrügt für den Ivgespalt. Zcilenmillimeter 0.08 GM., kleine Baranzeige« 0.06 GM,, amtliche und aus­wärtige Anzeigen 0.10 GM. Bei _ schwierigem Satz sowie bei Platz­vorschrift 50', Aufschlag. * Sammelanzeigen 100 °/, Aust schlag. Reklamen der Millim.

0,40 GM. Zeder Rabatt gilt al« Bairabatt. Ziel 5 Tage. Beleg« werden berechnet, ebenso Auskunft durch di« Geschäftsstelle und Zusendung der Angebote. Er­füllungsort Marburg.

1 Goldmark V«,,Dollar.

Versammlung des Völkerbundes ist, verzich­tet Brasilien in diesem Augenblick auf den Sitz als nichtständiges Mit­glied im Rate. Entsprechend dem Schluhab- satz des Art. 1 des Völkcrvaktes siebt es nun­mehr bei Brasilien, zu gegebener Zeit dem Bölkerbundsickretariat die Entsch.ichung mit- zuteilcn, da« es die Ehre ablehne, dem Völkerbund anzugehören, auf die cs immer den grünten Wert gelegt hat

Bei der brasilianischen Regie­rung sollen, wieAssociated Preh" aus Rio de Janeiro meldet, von verschiedenen süd- amerikanischen Ländern zustimmende Antworten auf die diplomatischen Mit­teilungen Brasiliens zur Darlegung des brasi­lianischen Standpunktes gegenüber dem Völ­kerbünde cingetroffen sein. Die öffentlich: Meinung, wie sie sich in den Zeitungen widerspiegelt, wünsche, dah sich Brasilien vom Völkerbünde zurückzicbe.

Als Mello Franco gestern den Ratssaal, ver­lassen batte, trat der Välkcrhnndsral noch ein­mal zu einer geheime n Sitzung zusam­men, die einigen noch unerledigten Punkten der Tagesordnung galt. Die geheime Sitzung dauerte nur eine halbe Stunde. Mit ihrer« Abschluss wurde gleichzeitig die 40. Tagung des Völkerbundsratcs für beendet er- klärt-^Die nochste Tagung ist vorläufig auf den 3. September angesetzt worden. Die verschiedenen Anträge auf Ausbau des allgemeinen Sicherheitssystems und der wirtschasllichen und finanziellen Hilfe­leistungen auf Erund des Artikels 16' des Völkerbundspaktes -wurde am Sie Tagung im 'September verschoben.

Brasiliens ASsase an -en VslkerSnn-

Ias Ende der 40. Tagung des WkrrbnndSraleS

nach im Depublikschuhgesetz die Abschnitte 4 und 5 im Zusammenhang mit § 7 gestrichen werden, die die Teilnahme an Geheimver­handlungen und den Waffenbesitz behandeln. De: diesen' Vergehen könnte danach nicht mehr auf Zuchthaus erkannt werden.

hat. ist die. ob er dem Volksentscheid fernblei­ben soll oder ob er durch Abgabe einer ungiil» tigen Stimme oder durch Beantwortung de: auf den amtlichen Wahlzetteln verzeichneten Fragen mitNein" seine Meinung abgebcn soll. Die bürgerlichen Parteien, die sich offi­ziell gegen den Volksentscheid ausgesprochen haben, haben die Parole ausgegeben, dem Volksentscheid fernzubleiben. Es ist emp­fehlenswert, dieser Parole nachzukommen. Denn schon allein durch einen etwaigen größeren An­drang zu den Wahllokalen wird ein Eindruck erweckt, den die Schürer dieser Volksbeweguns erwünschen. Die Aufmerksamkeit der Ilnbe- f tetligten wird bestärkt. Politisch Unerfahrene. Schwankende und Zweifler sehen ein Bild, das ihnen einen Erfolg der Aktion vortäuschen könnte. Alle, die kein Interesse an der Fürsten- enteignung haben, haben auch kein Interesse daran, den Rummel zu unterstützen, mit dem die Kommunisten ihre Wähler zur Urne trei­ben. Schon aus diesen rein psychologischen Gründen ist es vorteilhafter, dem Volksent­scheid selbst fern zu bleiben. Bekanntlich üben

Ile ztirsteiMtiage

Im RkWaussKuß

Berlin, 11. Juni. 2m Veichstagsaus« schuß für Rechtspflege teilte der Dvriitzende, Mgeordneter Dr. Kahl, am Freitag mit, dah er noch nicht bestimmen könne, Wann das Gesetz über die vermögensrecht­liche Auseinandersetzung mit den Fürsten beraten Werden könne. Der Ausschuß gab dem Dorsitzenden die Vollmacht, diesen Ent­wurf selbständig auf die Tagesordnung zu setzen.

Weiter beschäftigte sich der Rechtsausschuh mit dem völkischen Antrag . auf Aushe­bung d es Republikfchuygesetzes. Rach ausgedehnter Debatte wurde der An- .trag ab g eich n t, dagegenn ein Antrag

Rosenfeld.(Doz.) angenommen.,.wo.» .

Gemessen an der letzten Wahl _ Deutschland 40 Millionen Wahlberechtigte. Di«

M Hindenburg

Das deutsche Volk hat nun erfahren, wie der Mann, 'dem es höchste Achtung und Werr- schätzung entgegenbringt, über den kommenden Volksentscheid denkt. Das Gesetz, das biciem Volksentscheid zugrunde liegt, ist gegen An­stand und Moral. Das ist Hindenburgs Mci-

nung.

Bei der Beurteilung der ganzen Angelegen­heit vergesse man nie: Es handelt sich letzten Endes nicht um die paar Millionen, die den Fürsten widerrechtlich genommen Werden sollen. Diese Parole ist nur der Deckmantel, unter dem sich etwas ganz anderes verbirgt.

Wer sich über den Zweck und die Ziele der Volksbewegung orientieren will, der lese die Rote Fahne" nach. Dort tritt die Wahrheit zutage. Dort liest man unverhüllt in krasser Nacktheit und grober Sprache all das, was di- anderen, die nur Mitläufer sind, klüglich ver­schweigen. Der Schlag, der gegen die Fürsten­häuser getan werden soll, ist nur der Anmng eines Kampfes. Ist nur die Eröffnung einer Aktion, die sich gegen den Besitz des Einzelnen, gegen die Kavitalbildung und den-Wahlstand des deutschen Boltes richten soll. Gelingt der Plan, der diesem Volksentscheid untergelegt ist, dann werden sich die Kommunisten sicherlich nicht lange besinnen, den zweiten Schlag zu führen. '

Es ist in Kreisen der kommunistischen Partei ein offenes Geheimnis dah die Zentralleitung in Berlin fest entschlossen ist, wenn der Volks­entscheid ein positives Ergebnis bringt, alles vorzubereiten., uni ein zweites Volksbegehren, berbeijufüfiren. das diesmal die Enteignung des - Grundbesitzes vorsieht. Auf dieser Linie soll der Kampf weitergehen. Das Endziel Hegt im Moskauer Ideal. In einem unverfälschten Bolschewismus, im Terror der proletarischen Massen übet. das Bürgertum, über Geist.

Wissenschaft und Kultur? >

Jin Verfolg parteipolitischer Motive hat sich auch eine bürgerliche Partei bereit gefunden, dieser kommunistischen Volksbewegung Helfer­dienste zu leiben. Wenn sie auch offiziell es ihren Wählern freigestellt hat, sich zu dem Volksentscheid zu verhalten wie sie rollen, so agitiert sie doch in ihrer Presse unverhüllt für eine Annahnie des jedem Nechtsgrundiatz hohn- sprechenden Enteignungsgesetzes. Man lass» sich durch diese Hetze nicht täuschen, lind be- donke immer, dah es die Kommunisten sind, die geschworenen Feinde des Bürgertums, die diese Bewegung angezettelt haben Wenn man das weih, dann wird es auch nicht schwer sei», sich darüber klar zu werden, auf welche Seite man zu treten hat.

Wie hat man sich beim kommenden Volks­entscheid zu verhalten? Es ist zunächst streng: Pflicht jedes eineinen, sich davon zu iiberzeü- gen, dah sein Name in den Wählerlisten ent­halten ist. Diese Feststellung ist sehr wichtig. Denn wie jeder weiße- hat das dem Volksent­scheid 3ugrunbeltcgeube Gesetz einen ver­fassungsändernden Charakter. Das heißt, wenn der Volksentscheid seine Annahme bringen soll, dann müssen über die Hälfte der Wahlberech­tigten für ihn stimmen.

8a5 gMicht mit Abb d Stirn ?

Paris, 11. Juni. tWTB.) Wie Havas l titittcilt, darf man nicht erwarten, daß 3hb e l Krim, der ein Führer der Debclleu gewesen sei, mit dem gleichen Wohl- i ivollcn behandelt werde, wie es die fran- Osische Regierung Mulah Sj a f i ö habe angedeihen lassen, dessen Würde als Sultan rean habe respektieren müssen. Die Höhe des Abd el Krim zu belassenden persönlichen Vermögens sei noch zu bestimmen. Es sei Licht uDwahrscheinlich. daß ein Teil seines vermögens dazu verwendet werden wird, : die Familien der spanischen Offiziere zu ent­schädigen, die infolge schlechter Behandlung : Ur der Gefangenschaft gestorben seien. Was den Ort anbetreffe, an den Abd #1 Krim deportiert werden solle, so spreche man in amtlichen Kreisen von Korsika. Jedensalls derbe es Abd el Krim keinesfalls gestattet 'ein auf muselmanischem Gebiet Wohnsitz zu i .Mimen.

die russischen KWdder

Eine Protestnote an Moskau.

London, 11. Juni. Wie Reuter erfährt, (at die britische Regierung nunmehr einen endgültigen Beweis in Händen, dah ein Teil des dem Gewerkschaftskongreh während Ihes Generalstreiks angebotenen Geldes von Sb-er Sowjetrcgierung selbst stammt Ä Cs ist beschlossen worden, an die Sowjetregie- M «ng eine Rote zu senden, in der Einspruch er- Mhobcn wird gegen ein Vorgehen, das als un- Mberechtfertigte Einmischung in die inneren An- 1 «klegenheiten Grohbritanniens angesehen wird. * Jlan nimmt an, dah die Note bereits nach

Moskau unterwegs ist. Der Erund dafür, dah MKt früher ein Schritt unternommen wvrde., ist der, dah die britische Regierung zunächst noch keine volle Sicherheit über ihre Unterlage batte. Als sich eine endgültige Bestäti- r» u n g für die Verantwortlichkeit der

Towjctregierung ergab, war man der An'icht. dah cs unmöglich sei, den Dingen wei­ter freien Lauf zu lassen. Man siebt in dem Ecneralstreik keineswegs einen industriellen Z Streik, sondern den Versuch, eine A e n d c - 1 tung in den Methoden der englischen Regierung herbcizuführen. Andererseits W der Kohlenstreik ein rein industrieller. Es ist indessen nicht möglich, dah beschlossen wer­ben könnte, die Frage der Geldsendungen an den Vergarbeiterverband in einem zweiten Meinungsaustausch mit der Sowjetrcgierung später aufzuwerfen. Die ganze Angelegenheit befindet sich gegenwärtig noch im Beratnngs- stodium. Der a lgemeine Eindruck in gut Unterrichteten englischen Kreisen gebt dahin, bah die Frage der Wiederaufnahme der Ber- iandlungen mit der Sowjetrcgierung über die verschiedenen noch ausstehenden Punkte sich schwieriger gestaltet hat angesichts der Tat- ' fache, dah letztere für fähig gehalten werden konnte, die Unruhe in England in einer Zeit Rationaler Krisis zu nähren.

M o s k a u, 11. Juni. Der Zcntralrat der Gewerkschaften der Sowjetunion hat dem triti= ... ^'crparbeiterverband die fünfte Rate seiner Svende im Betrage von 3 0 0 0 0 0 Rubel überwiesen. Insgesamt wurden bis- ber 3 627 000 Rubel überwiesen.

Sik totfall auf Graf BeWen

Genf, 11. Juni. Iwan d e I u ft b, bet gestern- nachmittag im VölkerbuubshanS den ungarischen Ministerpräsidenten Graf Btzhlen insultiert hatte, beschränkte sich vor dem Po­lizeikommissar nur die Erklärung, baß er aus politischen Gründen gehaubcll habe und seine Tat nicht bedauere.

Der Bundesrat hat am Freitag den Zwischenfall nach allen Seiten h'.n besprochen und insbesondere die Frage erörtert, ob be Fristh wegen seines Angriffs ans den Grasen Kelltkn der ka nt o n a len Gerichtsbar­keit von Genf zu überantworten oder dem Bunbesgericht zu übergeben sei. Erne Entscheidung in dieser Frage ist noch nicht getroffen worden . Einstweilen wurde bas Gen­fer Gericht mit' der strafrechtlichen Verfolgung Iwan de Jusths beauftragt. Das von oe * Jnsth begangene Vergehen fällt unter Artikel 43 des'Bundesstrafrechts, der eine Strafe bis zu zwei Jahren Gefängnis und 2000 Franken Geldstrafe vorsieht. Sollte sich der Bundesrat für die Anwendung des Artikels 43 .. entscheiden, so wird be Justh vor den eibge- nössischen Geschworenen zu erscheinen haben, die in Genf tagen werden. Es kann sein, bah die ungarische Regierung die Aus­lieferung de Jusths verlangt, der in Bu­dapest i n contumaciam wegen Unterschla­gung z u zwei Jahren Gefängnis verurteilt wurde . Seit zwei Monaten hielt er sich in Paris auf. -

Genf, 11. 3uni. Wie cs gestern Mello Franco in seiner Erklärung angekündigt hat, lieh der Präsident der brasi-lioni­schen Revublick dem Präsidenten des Völkerbundes ein Dokument zugehen, wo­rin der Standpunkt. Brasiliens dargclegt wird. Es geht daraus hervor, dah sich Brasilien nicht nur vom Völkerbunds rat z u r ü ck z i e h t. sondern auch aus dem Völkerbund.

Wie von unterrichteter Seite verlautet, führt die Rote Brasiliens aus, dah man im Begriffe stehe, eine Liga rast aus - schlieglich europäischer und jeden­falls nicht amerikanischer Grohmächtc zu schaf­fen, die von dem ursprünglichen Völ­kerbund ganz verschieden sei. Bra­silien könne die ihm zugcschriebenen Absichten nicht als richtig anerkennen und es müsse im Gegenteil die Aufmerksamkeit aus die Ge­fahren lenken, die jetzt dem Völkerbund drohen. Es bleibe seinerseits de« ameri­kanischen Idealen treu, ohne die man niemals die Kraft haben werde, den Angriffs­krieg als ein internationales Verbrechen zu bestrafen und das gewaltsame Verfahren durch ein Verfahren obligatorischer Schiedsgerichts­barkeit zu ersetzen. Die Note schlieht dann mit folgenden Sätzen:Brasilien hat, schmerzlich bewegt, aber mit der Ruhe des BewuHtscins un crlählichcr Pslichterfüllnng, von seinem Veto­recht Gebrauch gemacht und es hätte gewünscht, dah seine Absicht verstanden worden wäre. An dererseits hat cs niemals die Absicht gehabt, auf dem Veto nnbedingt zu be- Rehen. Da die gegenwärtige Brerteljahrs- tagung des Rates die letzte vor der September-

Mmmenkunst der kleinen Enlenle

Prag, 11. Juni. Vcnesch wird sich von der genfer Bölkerbundstagnng direkt zu der Zu­sammenkunft der Kleinen Entente begeben, «clche am 17. Juni dn Veldes stattfindcn soll. Wde diePrageX Abendzeitung" meldet, mird die für morgen angekündigte Erneue- eung des Vertrages zwischen der Tschechoslowakei und Rumänien «nd des Vertrages zwischen Rumänien und I ug o s l a w i e « auf weitere drei Jahre er= märtet. Die Verträge zwischen Jugoslawien und anderen Staaten der Kleinen Entente Wurden erst vor kurzer Zeit erneuert.

tofntlltorahmg

ff. Berlin, 12. Juni. Gestern abend trat bas Kabinett zu einer Sitzung zusam men, in der zunächst über den franzö­sisch-deutschen Handelsvertrag und über den Stand der Pariser Verhand­lungen berichtet wurde. Das' Kabinett be­schäftigte sich weiter mit der Frage der landwirtschaftlichen Zölle und beriet über das Volksbegehren zur A u f w e r t u n g s f r a g e.

Wie dasBerliner Tageblatt" wissen will, kam in der Sitzung auch die Ange- legenheit D o r p m ü 11 e r zur Sprache. Heber den Fall Torpmüller wird ^>as Ka­binett seine Entscheidung am Dienstag tres- fen.