Milas, ten iS. Mai 1926
®tt «Oberhrsstfche Zeitung" erscheint sechsmal wöchentlich. Be- pigSpreiS monatlich 2 GM. au«- schließl. Zustellungsgebühr, durch -i«PostL25 GM.Für etwa infolge Streiks, Maschinendefekte oder elementarer Ereignisse ausfallend« Mmomern wird kein Ersatz geleistet. Verlag b. Dr. §. Hiherotb, Druck der Unib.-Buchdruckerei v. Zoh. Aug. Koch, Markt 21/23. Fernsprecher: Nr. 54. u. Nr. 55. Postscheckkonto: Amt Frankfurt o. M. Nr. 5015. — Sprechzeit der Redaktion von 10—11 und
*'2l—1 Uhr.
LandeAttung
Marburger ragtsarmiger
SberheUfche
Rr.m 61. Sabrs. Marburg o. Lahn
Der Anzeigenpreis beträgt für den 10 gcspalt. Zeilenmillimeter 0.08 GM., kleine Baranzeigen 0.06 GM., amtliche und aus- \ wärtige Anzeigen 0.10 GM. Bei schwierigem Satz sowie bei Platz- Vorschrift 50°/, Aufschlag. — Sammelanzeigcn 100 % 2lu> schlag. Reklamen der Millim. 0,40 GM. Zeder Rabatt gilt als Barrabatt. Ziel 5 Tage. Belege werden berechnet, ebenso Auskunft durch die Geschäftsstelle und Zusendung der Angebote. Erfüllungsort Marburg.
1 Eoldmark — Ve,-Dollar.
KnZeigerfür(dasfrüherkuLhessMe)GderhMn/->AmllichLS VerkünLrgmigsblMjurdKrLisNarbWg
Sie AbrüwngKvnserenz nW vor Ende 1927
Genf, 27. Mai. Bei einem Presteemviang hat Lord Robert Cecil, der gestern abend nach London zurückkehrte, der Meinung Ausdruck gegeben, das man allen Grund habe, mit dem Abschluß der ersten Epoche der Borbereitung der internationalen Abrüstungskonferenz zufrieden zu fein, di die Lösung dieser außerordentlich schwierigen Ausgabe durch den Bölkerbund, die freilich noch geraume Zeit in Anspruch nehmen werde, endgültig aus ein praktisches Gleis gebracht worden sei- Als besonders wichtig hob Lord Cecil den Beschluß hervor, daß die Friedensstärke zum Gegenstand der Abrüstung gemacht werden solle, und das ferner jedes Land der künftigen Abrüstungskonferenz genaue und begründete Vorschläge über die eigene Abrüstung nzlter- breiten soll- Außerdem unterstrich er die Bedeutung der Untersuchungen, die zur Set Hinderung des chemischen-Krieges angestellt werden solle», und der S a n l - tionsmabnahmen, die die strenge Einhaltung der Bestimmungen der internatio nalen Konvention gegen den chemischen Krieg gewährleisten sollen- Der Abschluß von regionalen Abrüstungsabkommen erscheint Cecil durchaus empfehlenswert, weil dadurch die spätere allgemeine Abrüstung erleichtert werde. Nach seiner Meinung kann im übrigen nicht damit gerechnet «erden, da» die zweite Tagung des Abrüftungsaus- ausschusses vor September 1926 und die A b rüstungskonscrenz selbst vor Ende 192 7 zusammentreten werde.
——*--
Sie Wtit ter SWluckn
f Moskau, 27. Mai. Meldung der Tele- grcpheiiagentur der Sowjetunion. Die Meldung über den polnischen Dorschlag an Estland und Lettland auf Abschluß eines Gehet in Vertrages heranzutrctcn, steht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der Moskauer Preise. „Prato da" nennt den polnischen Dorschlag einen
gegen die Sowjetunion gerichteten agresst v e n Schritt von außerordentlicher Bedeutung
und stellt fest, daß die Regierung Polens dem Dorschlag der Sowjetunion auf Abschluh eines Deutralitätsvertrages, der allein geeignet wäre, den Frieden in Osteuropa, wirklich zu festigen, ausgcwichen sei.
Das Blatt sagt weiter: Polens Angebot einer bewaffneten Unterstützung an Lettland und Estland im Falle eines Krieges mit der Sowjetunion ebenso wie die Erklärungen Paul Boncours über die Dolle Polens und die Tatsache einer bevorstehenden Konferenz der Minister des Aeuhcren von Polen, Estland und Lettland sind Anzeichen einer Erneuerung des Gedankens einer militari- 1 chen Schranke gegen die Sowjetunion unter Polens Führung. Das Blatt hält es für unzweifelhaft, daß der polnische Dorschlag und die entgegenkommende Haltung Lettlands und Estlands entgegen ihrer wahren wirtschaftlichen und politischen Interessen auf Beeinflussung aus Kreisen, die an einer Festigung des Friedens in Osteuropa nicht interessiert sind, und die Fäden der polnischen auswärtigen Politik beherrschen, zu- rückzusühren seien. Die Oeffentlichkcit der Sowjetunion werde wachsam die Entwicklung dieser Lage verfolgen.
♦
Finnische Flugzeuge überfliegen russisches Gebiet.
tk. Moskau, 28. Mai. Finnische Flug, zeuge haben in den letzten Tagen das an Finnland angrenzende Gebiet der Sowjet-Union überflogen und Beobachtungen angeftellt. Nach hier vorliegenden Meldungen haben Mitglieder einer sich in Finnland aufbaltenden englischen Militärmission an diesen Rügen trilgenommen. ,, _
Das Schicksal Ab» el Krims
Eine strenge Untersuchung wegen gemeiner Verbrechen
Abd el Krim in den sranzöschen Linien.
Paris, 27. Mai. Abd e l Krim ist, wie Ministerpräsident B r i a n d nach Schluß des heute vormittag abgehaltenen Ministerrats bekannt gab, in den französischen Linien eingetrosfen und sofort nach Taza weitergeleitet worden. Ucber sein künftiges Schicksal befragt, erklärte Kricgsminister P a i n l c n e. die französische Regierung müsse sich vor allem herüber mit der spanischen Regieruüg ins Einvernehmen setzen.
ik. Paris, 28. Mai. Havas me'det aus Fez: Abd el Krim wird nicht vor Sonnabend in Taza eintreffen.
Nach dem heutigen Ministerrat erklärte B r i a n d, daß über das weitere Schicksal Abd el Krims ein Meinungsaustausch zwischen Pa ris und Madrid stattsinde. Die beiden Regierungen würden Abd el Krim einen Wohnsitz bestimmen. Sicher sei, daß dieser Wohnsitz weit von Marokko entfernt liegen müsse.
Das ,,J o u r n n l des Debats" schreibt, die erste Frage sei, was man mit Add el Krim tun werde General B o i ch u t habe den Vorposten Ordres gegeben, den Abenteurer m i t Ehren zu empfangen. Diese Anweisung sei vielleicht übertrieben. Abdel Krim müsse aber jedenfalls für das Leben der in seine Hände gefallenen französischen Soldaten verantwortlich gemacht werden. Es dürfe keine endgültige Entscheidung über das Los Abd cl Krims ge troffen werden, bevor man das Schicksal der fehlenden Gefangenen und die Umstände, unter denen sie ums Leben gekommen seien, kenne. Die Masjakres von Gefangenen sei ein Verbrechen des gemeinen Rechts, für die der Urheber nicht die Kriegsge setze (!) in Anspruch nehmen könne. Eine strenge und vollständige Untersuchung sei notwendig, wie ihr Ausgang auch sein möge.
Ak GeWKlt ter ilnfetBnr’ung
Nach einer „Jourckal des Debüts" veröffentlichten Agenturmeldung ans Fez ist die Unterwerfung Abd el Krims wie folgt vonstatten gegangen: Am 25 Mai ließ Abd el Krim einen für den Generalresidenten Steeg bestimmten Brief überbringen, in dem er seine Unterwerfung anzeigt und für sich und seine Familie um Schutz Frankreichs nachsucht. Darauf ließ Steeg antworten, die Unterwerfung Abd el Krims könne ohne die unverzügliche Freigabe der Gefangenen nicht angenommen werden. Nachdem diese Bedingung am 26. Mai früh erfüllt wurde, wurde Abd el Krim mitteilt, er könne sich mit den Franzosen in Nerbindung setzen, und am 27. Mai gingen zwei französische Offiziere ihm entgegen, um für seine Sicherheit zu sorgen. Ebenfalls nach einer Agenturmeldung sollen über die noch nicht unterworfenen Stämme Flugblätter abgeworfen werden, um ihnen die Nachricht ,datz Abd el Krim in Tar- auist eingetroffen sei und sich den fran- Mischen Behörden gestellt habe, raschestcns zu überbringen.
Besprechungen über die Lage in Marokko.
fk Paris, 28. Mai. „Iourna l" be richtet, daß Marschall P ckt a i n gestern eine Besprechung mit dem Generalsekretär über die Vorbereitungen der zwischen Frankreich und Spanien angesichts der Kapitulation Abd el Krims eingeleiteten Verhandlungen batte.
Frankreich würde feine Zone in Marokko sehr schnell besetzen können; sollte aber die Besetzung der spanischen Zone, die fast das ganz» Rifgcbiet umfaßt, auf sich warten lassen mühte man Mittel suchen, um die wichtige Pazifizierung der Stämme zu organisieren und Garantien gegen eine neue Akti on zu erhalten.
Außerdem sei die genaue F e st s e tz u n g der französischen und spanischen Grenze in Marokko zu erörtern. Diese Frage würde auf einer baldigst stattfindenden Konferenz behandelt werden
Ueber die Lage im Risgebiet berichtet der Korrespondent des „Petit Parisien" in Rabat: Der ganze Osten des Risge- biets sei nnterworsen, aber im Westen sei es unmöglich, vorauszusehen, wie sich die GebirgsstLmme verhalten würden.
*
Ein kurzer Rückblick sei dem Kampf Abd el Krims gegen die Eroberer seines Heimatlandes gewidmet. Sechs Jahre lang stand er gegen die Eindringlinge im Felde. Zunächst führte er g ern einsammit Rai - füll den Oberbefehl über die Stämme.^ Denn die Streitigkeiten unter den S t ü m- m e n , die sich seit jeher untereinander befehdeten, verhinderten einen gemeinsamen Ope- rationsplan gegen den europäischen Feind.
Erst als Abd el Krim nach dem Tode Rai- sulis alleiniges anerkanntes Oberhaupt der Rifkabylen wurde, gelang cs seinem diplomatischen Geschick, seiner Lleberredungskunst und seinem zähen Willen, die unbotsmäßigen Stämme in den gemeinsamen Kampf hinein- zuzwingen. Europäische Abenteurer aller Herren Länder schlossen sich ihm an. Mit ihrer Hilfe gelang es ihm, seine Aifkabhlen nach europäischem Muster zu m i l i t ä r t» scheu Verbänden zu vereinigen.
Er organisierte einen zunächst reibungslos lausenden Schmuggelverkehr, der ihm die nötigen Waffen und die notwendige Munition zuführte. Die Truppe, die, er ins Feld führte, war klein, aber gut diszipliniert und, was ihr sehr zustatten kam, mit der unwegsamen Gegend aufs innigste vertraut. In ununterbrochenen Kämpfen in den Jahren 1920 bis 1925 warf er die Spanier bis nahe an die Küste zurück.
Diese Erfolge führten ihn zu einem grenzenlosen Optimismus. Er überschätzte feine Machtmittel und griff auch die französischen Linien an der dem Disgebiet vorgelagerten Aerghalinie an und zwang so Frankreich in den Kamps.
Zunächst hatte er auch hier wesentlich^ Erfolge. Doch der geschickten Politik der Franzosen gelang es, ein Weitergreifen des Brandes zu verhüten. Eine von den europäischen Mächten durchgeführte, lückenlose Blök» k a d e der Küsten Marokkos verhinderte Mu- nitions- und Lebensmittelzufuhr. Die Stämme, kampsmüde, fielen von ihm ab, es kamen die Verhandlungen zu Udschda, ein nochmaliges letztes Aufbäumen und schließlich das unverr- "meidliche Ende. Aber der Dame Abd el Krim wird sortleben in der Welt den Islams und in der Geschichte.
Evalluntz ter stmMchrn Sozialisten
Paris, 27. Mai. (WTB.) Zum Ergebnis des Sozialistenkongresses in Clermont- Ferrand schreibt der „Petit P a r i s i e n“, die Einheitsfront, die die Mehrheit der Sozialisten und der sozialistischen Parlamentarier herzustellen hofften, sei nicht zustande gekommen. Die drei Richtungen, die sich schon auf dem Dezirkskongreß der Sozialisten des Seinedepartements zeigten, hätten sich auf diesem Aationalkongreh wieder gezeigt. Es gebe innerhalb der Sozialistischen Partei künftig eine Rechte (Renaudel- Marjquet). die bereit fei, mit der sog. Kartellmehrheit zusammenzuarbeiten, ein
Zentrum (Leon Blutn-Faure), das, wenn es auch jede Beteiligung an der Regierung ablehne, nichtsdestoweniger eine Regierung unterstützen würde, die entschlossen wäre, das sozialistische Programm zu verwirklichen, und eine Linke (M a u r i n) die ziffernmäßig wenig Bedeutung habe und für eine Annäherung an die Kommunisten eingetreten sei. Man könne also vom Sozialistischen Kongreß sagen, daß er zumindest das Zeichen einer moralischen Spaltung aufweise.
Aus der französischen Kammer.
Paris, 27. Mai. Die Kammer lehnte mit 283 gegen 263 Stimmen den Antrag des Ministers des Innern, die Wahlreform am nächsten Dienstag zu erörtern, ab. Die Regierung hatte keine Vertrauensfrage gestellt.
Ar Nvürmns FranttrW
Von R. Ling-Paris.
Die Isolierung Frankreichs ist eine unbestreitbare Tatsache, die zwar auch gewissen französischen Kreisen nicht verborgen bleibt, ohne daß ein Mittel zu ihrer Bejeiiigung gesunden wird. Ganz abgesehen von der deutsch- französischen Grenze siebt sich beute Frankreich sowohl im Norden wie im Süden, d. b. an, gesichls Englands wie Italiens in einer Lage, die wenig beneidenswert i|t. und die sich im Laufe der Zukunfl vermutlich noch weiter zu.» jpitzen wird. Die gegenwärtigen Verhältnisse sind äußerst cigenTtTnilid). 3m Verhältnis zu England sind es die Kreise der Rechtsparteien, zweifellos getragen von dem Gefühl der großen Masse, die eine sehr heftige, ia beinahe leidenschaftliche Propaganda gegen das große Insekreich treiben, während das Mussolinische Italien Anhänger und Bewunderer in eben denselben Kreisen und leidenschaftliche Gegner in den Parteien des Linkskartells, will sagen, der gegenwärtigen Mehrheit der französischen Kammer findet. Eine geschlossene Einheitsfront gegenüber dem Auslande ist nicht mehr vorhanden, und daher fehlt es auch an einer einheitlichen und planmäßigen Außenpolitik diesen beiden gefährlichen Nachbarn gegenüber. Was in,den letzten Monaten getrieben wurde, war reine Ovvortunitätsoolitik, und wenn es zeitweilig zu einer Einigung mit England oder Italien kam, so geschah es auf Kosten Deutschlands und aus dem ewigen Gefühl der Angst vor Deutschland heraus.
Was England betrifft, ^so herrscht in der großen Masse eine ausgesprochen feindselige Stimmung, die nicht nur im Privatoerkehr, in der Behandlung der Touristen, im Tagesgespräch ihren Ausdruck findet, sondern ihren Rückschlag auch in der großen Presse, ja sogar in der Politik erlebt. Als ein sehr charakteristisches Zeichen dieser Stimmung ist ein soeben veröffentlichtes Buch anzusehen, das sich zur Aufgabe setzt, Enthüllungen über den englischen Spionagedienst zu bringen und durchaus ernst genommen wird. Dieser englische Spionagedienst, der „Intelligence Service" wird ganz offen beschuldigt, in Syrien unti in Marokko eine unterirdische antifranzösische Propaganda zü treiben und sogar vor Beseitigung von Franzosen, die zuviel von ihm wissen, nicht zurückzuschrecken. Die gleiche Stimmung wiederholt sich bei der Behandlung der Schuldenfrage. Wenn auch gegenüber Amerika \immcr wieder der gleiche Einwand erhoben Wird, daß Frankreich seine Männer, Amerika irt|r sein Geld geopfert Habe und nicht einmal geopfert, dir es seine Gelder wieder rurück- fordert, so geschieht dies doch in einem weit gemäßigteren Tone als im Verhältnis zu England. Der englische Gläubiger wird nüe- der zu in „Erbfeinde", der die gemetniamt Front im Weltkriege vergessen bat und der/ falls er seine Forderungen durchdrücken sollte, 50 Prozent seiner Ansprüche erhalten würde, während der französische Rcnkner nicht mehl als 15 Proz. vorn Staate erhält. Diese englandfeindlichen Gefühle haben sich der ganzen Masse bemächtigt und werden sowohl von 2n- telleftuetten wie von Arbeitern geteilt, unby selbst wenn die Linksparteien in den Jahren, die der Regierung Poiucarüs folgten, versucht " haben, eine neue politische Einigung zwischen den beiden Ländern herbeizuführen, so geschah dies aus politischem Raisonnement heraus, ohne daß die eigentlichen Gefühle sich geändert hätten. Man sieht in England den großen Kolonialkonkurrenten, der nur darauf lauert, Syrien wegzunehmen und in Marokko im Trüben zu fischen.
Das Italien Musiolinis erlebt eine ähnliche leidenschaftliche Gegnerschaft in Linkskreisen, und der Ton der französischen Linkspresse ist derartig geworden, daß schon mehrmals Vorstellungen seitens Italien bei der französischen Regierung erhoben worden sind. Getrieben von der Furcht vor einem Staatsstreich der französischen Bewunderer Mussolinis, sind die Linkskreise bis zu einer Wahlunion mit den Kommunisten gegangen, nur um die Wahl , von Persönlichkeiten zu verhindern, denen offene Anhängerschaft an faschistische Ideen zugeschrieben wird- Ohne Frage haben die >n letzter Zeit erhobenen Ansprüche Italiens aus Erweiterung seiner Kolonien, die nur aus Kosten Frankreichs (Tunis, Syrien) geschehen konnten, den französischen Faschisten die Propaganda in Frankreich sehr erschwert. Alles in allem schwankt daher die französische Außenpolitik zwischen Furcht und der Notwendigkeit, sich mit zwei so gefährlichen Nachbarn auf guten Fuß zu stellen, hin und her. Der Leidtragende ist Deutschland, da man in ihm den Boden für Konzessionen sucht, die nichts kosten.
Die unmittelbare Folge dieser unschlüssigen Politik ist di» gegenwärtige Vereinsamung Frankreichs. Nicht einmal die von ihm ge- . fühlten neuen Staaten folgen mehr der Pa-
.- ------- — X • • • • -