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er sowohl in Parts wie in London und Rom dar. In den letzten Tagen hat er sie auch Vertretern der Reichsregic- rung mitgeteilt. Er formulierte seinen StandvunSt lediglich als Vertreter des Böllerbundsrates, nicht etwa der kleinen Entente oder Polens."
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zum Miaisterbesuch in Machen
München, 19. Avril. Reichskanzler Dr. Luther, der gestern den Generaldirektor der Rhein-Main-Donau-Aktiengesellschast, Staatsrat Dr. Erahmann, zum Vortrag über die Erohschiffahrtsstrecke Rhein-Main-Donau empfangen hatte, begab sich beute vormittag in Begleitung des bayerischen Gesandten in Berlin, Dr. v. Preger, im Flugzeug nach Passau zur Besichtigung des Kachlet-Werkes. Die Landung in Schleisheim erfolgte um 12.15 Uhr mittags.
Reichsminister Dr. Reinhold begab sich mittags in Begleitung des Ministerpräsidenten Dr. Held und des Staatsministers a. D. .Dr. Schweyer im Auto nach Auskirchen zur Besichtigung des Kraftwerkes ,,Mittlere Isar", der eine Besichtigung des Kraftwerkes Kochel folgt.
München, 19. April. Rach der Besichtigung der Grotzkraftwerkanlagen der mittleren Isar bei Auskirchen fuhren Reichskanzler Dr. Luther und Reichsfinanzminister Dr. R e i n- hold im Kraftwagen zum Starnberger See. Infolge der bereits vorgerückten Stunde wurde, die Besichtigung des Walchenseewerkes auf- gegeben. In Feldafing wurde Halt gemacht und der Tee eingenommen. Dann erfolgte die Rückfahrt nach München, wo die Herren abends wieder eintrafen.
Der Anzeigenpreis beträgt für den 10 gespait. Zeilenmillimeter 0.08 GM., kleine Baranzeigen 0.06 GM., amtliche und auswärtige Anzeigen 0.10 GM. Bei schwierigem Satz sowie bei Platzdorschrift 50°/, Aufschlag. — Sammelanzeigen 100 % Auf» schlag. Reklamen der Milli«. 0,40 GM. Jeder Rabatt gilt al« Barrabatt. Ziel 5 Tage. Belege werden berechnet, ebenso Auskunft durch di« Geschäftsstelle und Zusendung der Angebote. Erfüllungsort Marburg.
1 Goldmark — Dollar.
Unveränderte Miete im Mai.
i „Berl. Tageblatt weiß zu melden, °aB die Mietsätze in Preußen für den Mo- xat Mai keine Heraufsetzung erfahren wer- etn.
Vie ^Oberhessisch« Zeitung" er- scheint sechsmal wöchentlich. Bezugspreis monatlich 2 SM. au«- schließ!. Zustellungsgebühr, durch pj«Post2.25 SM.Für etwa infolge Llreiks, Mafchinendefekte »der elementarer Ereignisse ausfallend« Nummern wird kein Ersatz geleistet. Verlag v. Dr. §. Hitzeroth. Druck der Unid.-Duchdruckerei d. Job. Aug. Koch, Markt 21/23. Fernsprecher: Nr. 55. n. Nr. 666. Postscheckkonto: Amt Frankfurt a. M. Rr. 5015. — Sprechzeit »er Redaktion bo» 10—11 und
*,',1—1 Uhr.
„Times" berichtet zu den deutsch-russischen Bertragsverhandlungen u. a., Chamberlain habe in Berlin wisse« lassen, dab die Ansicht des Foreign Office über den geplanten deutsch-russischen Vertrag nicht ungünstig sei. Den anderen Locarnomächten sei als Ansicht der britischen Regierung mitgeteilt worden, diese sei überzeugt, daß der Vertrag sich dem in Locarno geschaffenen Rahmen ein füge und Deutschlands Eintritt in den Völkerbund nicht verhindern werde.
Dr. Bene sch habe nun in Uebereinftim- mung mit Polen die Aufmerksamkeit der britischen, französischen und italienischen Regierung auf die Notwendigkeit einer Erörterung der Wirkung des neuen Vertrags auf die Frage des Eintritts Deutschlands in den Völkerbund im nächsten September gelenkt. Er habe eine Liste von Fragen aufgestellt, die er den Unterzeichnern der Locarnovernäge mitteilte, und hokke, dah sie von der deutschen Regierung befriedigend beantwortet werden könne, bevor der Eintritt in den Völkerbund möglich werde.
Die Haltung der französischen Regierung endlich sei der britischen nicht unähnlich, doch wolle Briand den volle« Wortlaut des neuen Vertrags abwnrten, bevor er sich bindend äussere.
Zu diesen Londoner Meldungen schreibt die Prager Presse: „Die von den „Times" gebrachte Darstellung entspricht nicht ganz den Tatsachen. Auf eine in Prag erfolgte Anfrage einiger Signatarmächte der Locarno-Verträge formulierte der tschechische Außenminister keineswegs politische, sondern ausschließlich juristische Gesichtspunkte. die er für wichtig hielt im Hinblick darauf, dab bei den kommenden Verhandlungen des Völkerbundes angesichts der neuen Tatsachen wieder eine Krise entstehen könne. Diese Tatsache legte
Simsersast in Peking
Paris, 19. Avril. (WB.) Nach einer Meldung der Agentur 2ndo Pacific aus Peking macht sich dort eine Hungersnot fühlbar. Rach einer weiteren Meldung der Agentur hat sich auch der kürzlich von Kuo- wintschun befreite Präsident T s a o - K u n in das im Gesandtschaftsviertel gelegene Hospital geflüchtet. Es herrsche eine furchtbare politische Unordnung. Die Truppen stünden vor den Toren der Stadt und es sei keine ernst zu nehmende Verständigung erzielt worden, um Frieden und Ordnung wieder herzoftellen.
per Stan» »rr SerWIungen in Marokko
Paris, 19. April. Heute vormittag hatte Ministerpräsident Briand eine Besprechung mit Kriegsminister P a i n l e n e, dem Eene- lalresidenten von Marokko, Steeg, und Marschall P e t a i n. Wie der „T e m p s" mitteilt, ist der gegenwärtige Stand der Verhandlungen mit den Rifleuten nach den im Laufe der Nacht eingetroffenen telegraphischen Berichten General Simons geprüft worden. Kriegsminister Painleos erklärte beim Verlassen des Quai d'Orsay, man treffe auf Einige Schwierigkeiten. Die im Hinblick aus die Fortsetzung der Verhandlungen getroffene« Maßnahme« find jedoch nicht ab- geändert worden. Entgegen anders lautenden Meldungen der Morgenpresse ist, wie am Nachmittag festgestellt wird, die nächste Verhandlung mit den Rifleuten aus den 2 2. Avril festgesetzt worden.
Rach »rr Rückkehr
Dr. SirelemnnnS
I, Reichsaußennttnister Dr. Stresemann »ift nach Beendigung seines Urlaubs am Mon- -tag »nieder in Berlin eingetrofsen und hat die Amtsgeschäfte wieder übernommen. Nach seinen Ausführungen in -Stuttgart auf dem Lan- iesparteitaq der Deutschen Volkspattei für Württemberg erwartet man in politischen und diplomatischen Kreisen, daß sie der Auftakt für eine neue außenpolitische Aktion der deutschen Regierung sein werden. Tie Vorbereitungen hierzu in der erneu-Frage, nämlich den Locarno-Rückwirkungen, wurden bereits in der vergangenen Woche durch den Reichskommissar bei der Rhttnlandkommissron, den Boychafter Freiherr Langwerth von Simmern. durch seine Reise nach Paris und ferne Rücksprache in Berlin getroffen. Aus den «orten Stresemanns in Stuttgart ergibt sich aller Deutlichkeit, daß Deutschland der dielen Worte, die von der anderen Seite gewacht worven sind, müde ist und daß man nunmehr endlich Taten erwartet.
Stresemann erinnerte in Stuttgart Briand «n das Wort von der bereits erfolgten Ausnahme Deutschlands in den Völkerbund und ttklätte, daß diese Worte keine Geste, keine Phrase bleiben dürsten. Das seitherige Verhalten der ü&rigen Locarno-Mächte läßt seden- i Ms die Deutung zu, daß man zwar den Locarno-Vertrag in Kraft gesetzt sehen möchte, so *Kit sich daraus Verpflichtungen für ■ Deutschland ergeben, daß man sich aber aus 'eine formelle Inkraftsetzung durch den Gin« fcrtt Deutschlands in den Völkerbund versteift, iWald Deutschland auf Grund seiner rnorali- t Mn Aufnahme im Briand'schen Sinne die Einlösung der Gegenrechnung verlangt. Mit wichen Manipulationen kann sich Deutschland ’W länger einverstanden erklären, wenn es Nit allmählich zu der Ueberzeugung kommen N, daß an der Nichtaufnahme Deutschlands 'S den Völkerbund während der letzten Genfer '-'Ning nicht Brasilien der Allernschuldige gc« S^len ist. Es handelt sich bei diesen von Deutschland verlangten Rücstvirkungen nicht nur N solche am Rhein, sondern auch jim lene .die , N in den Luftfahrt- und Entwafs - ^ungsoerhandlungen äußern müßten.
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ft. Berlin, 20. April. Der Reichstagsabgeordnete Hermann Müller bat im Auftrag der sozialdemokratischen Fraktion bei dem Borfitzcnden die Einberufung des auswärtige« Ausschusses zwecks Erörterung des deut sch- russischen Vertrages beantragt. Der Abschluß der Verhandlungen über den Vertrag wird, dem „Lokal-Anzeiger" zufolge, noch für diese Woche erwartet.
Berlin, 19. Avril. Die „Times"-Mel- dung über eine Rundnote Chamberlains kann, wie i« politischen Kreise« erklärt wird, zu Mißverständnissen Anlaß geben. Es ist natürlich ganz selbstverständlich, daß, wenn eine andere Regierung vertrauliche Mitteilungen macht, die andere Regierung sich darüber befriedigt ausspricht. Bon einer Rundnote der englisch»« Regierung kann aber nicht die Rede fein.
Ferner wird von zuständiger Seite zu der Meldung über ein angebliches Memorandum des tschechische« Außenministers Bene sch in der Frage der deutsch-russischen Verhandlungen erklärt, daß in Berlin hierüber nichts bekannt sei. Ob Venesch an die Ententemächte ein solches Memorandum gerichtet hat, entzieht sich der deutschen Kenntnis. Bei der deutschen Regierung ist ein solches Memorandum jedenfalls nicht einsegangen.
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Prozeß Wer — Dombrowski
München, 19. April. Vor dem Schöffengericht wurde die Beleidigungsklage Hitlers gegen den früheren verantwortlichen Schriftleiter des „Berliner Tageblattes", Erich Dombrowski, verhandelt. Ter Klage liegt eine Meldung des „Berliner Tageblattes" zugrunde, in der der Abweisung der Revision Hitlers gegen den Freispruch des Sanitätsrats Pittinger durch den Obersten Gerichtshof eine Erläuterung hinzugefügt war. Es handelt sich dabei um den Borwun, daß Hiller und seine Bewegung mit französischem Geloe gespeist wurde, eine Behauptung, die von dem verstorbenen englischen Politiker Morel aus Grund unbestrittener Informationen von Pariser Pcr- sönlichkttten aufgestellt worden war. Ter den nickt erschienenen Beklagten vertretende Rechtsanwalt Eohn ersuchte in erster Linie um Einstellung des Verfahrens auf Grund des preußischen Amnestiegesetzes, in zweiter Lime uni Freisprechung, da »weder ans der Ueberschrift, die einer der Redakteure des „Berliner Tageblattes". nicht Dombrowski, gemacht hat, noch aus dem Inhalt der fraglichen Meldung ine Absicht oder das Bewußtsein der Beleidigung hervorgehe. Rechtsanwalt Roder trat der Anwendung des preußischen Amnestiegesetzes entgegen. Hierauf nahm Hitler in längeren Ausführungen zu der fraglichen . Stelle das Wott - und erklärte, daß ihn unb seine Bewegung der Vorwurf, im Solde Frankreichs zu stehen, besonders schwer tteffen müsse, weil, gerade die Nationalisten in Frankreich den Todfeind der deuffchen Ratton sehen. Als Privatmann hätte er das „Tageblatt" nicht verklagt. Tann erfolgte die Urteilsverkündung. Der Beklagte toitröe wegen übler Nachrede zu einer Geldstrafe B on 1000 Mark, und im Nichtbe»tretbungsfalle zu 20 Tagen Gefängnis verurteilt. Dem Privalkläger wurde die Befugnis zuerkannt, das 'Urteil im „Berliner Tageblatt" und der „Münchener Post" zu veröffentlichen. , In der Begründung des. Urteils . toiro .ausgeführt, daß die. Wahrheit, des .Bor
wurfs nicht erwiesen sei und daß ein Wahrheitsbeweis nicht versucht worden sei. Das „Berliner Tageblatt" habe selbst geschrieben, Hitlers Integrität in der Finanzrerungsfrage stehe außer Zweifel. Auf Grund dieses Sachverhalts könne angenommen und ftstgestcllt werden, daß die Behauptung unwahr ist. Ob der Beklagte die Absicht gehabt hat, Hitler zu verletzen, möge dahingestellt bleiben. Tas Bewußtsein der Beleidigung sei bei dem Bildungsgrad des Beklagten ohne weiteres klar. Die Anhänger Hitlers, die in großer Zahl anwesend waren, nahmen das Urteil mit Beifall auf.
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Franzöfisch-polnische Zusammenarbeit im Völkerbund.
Nach sechstätiger Bereisung Polens unb nach kurzem Aufenthalt in Danzig ist der französische Delegierte beim Völkerbund und sozialistische Deputierte Paul Boncour auch einige Tage in Berlin gewesen. Angeblich ohne politische Mission, ohne politische Absichten. Trotzdem muß man die Anwesenheit Paul Boncours in Berlin angesichts seiner Persönlichkeit unb angesichts der in diesen Tagen neu berührten außenpolitischen Probleme als politische Tatsache werten. Während seiner Bereisung Polens, bei seinem Aufenthalt in Danzig und Berlin bat sich Paul Boncour verschiedentlich geäußert, weniger über den Zweck seiner Reise, sondern über die Bedeutung des einen ober anberen Eegenstanbes, ber seine Aufmerksamkeit fand. Er hat in Warschau den polnischen Soldaten als Wächter dec europäischen Zivilisation bezeichnet, eine Aeußerung, die nicht nur in Rußland starke Beachtung gefunden hat. Schließlich ist Paul Boncour nicht nur französischer VMerbunds- belegierter, sondern französischer Kammer- deputierter und im besonderen Spezialist für Heeresfragen. Er hat während des Ruhrkrieges den 400 Millionen-Rüstungskredit für Polen stark befürwortet. Wenn er beute nun gleichsam das Ergebnis dieses Riistungskre- dites, nämlich das polnische Seer, besonders anerkennend behandelt und ihm eine Mission zumeist, über die man zu der Auffassung kommen kann, daß et seine Reise durch Polen nicht nur in ber Eigenschaft eines Völkerbundsdele- gierten, sondern mehr noch als verantwortlicher Volksvertreter in ber französischen Kammer gemacht hat. Paul Boncour hat feststellen müssen, daß seine Aeußerungen über beit polnischen Erenzwächter eine andere Auslegung gesunden haben als die, die er vielleicht beabsichtigte. Er erklärte in Berlin, er habe mit seiner Bemerkung lediglich aussprechen wollen, daß das organisierte Europa in der Ostgrenze Polens zurzeit seine eigene Grenze sehen müsse, so daß er als Vertreter dieses organisierten Europas ein Interesse daran haben müsse, fest- zustellen, ob diese Grenze tatsächlich al» gesichert angesehen werden könne- Man wird aber die Aeußerung Boncours nicht trennen können von der Bemerkung des damaligen französischen Ministerpräsidenten Painlevö, die in einem von ihm verfaßten Vorwort zu einem von Charles Henry herausgegebenen Bilch über das polnische Heer enthalten ist und lautet: „Für Frankreich ist Polens Heer ein französisches Heer an ber Weichsel!"
In Danzig hat sich Paul Boncour ber bärtigen Presse gegenüber gleichfalls über seine Reise durch Polen geäußert unb erklärt, daß er die Objekte der Prozesse beim Völkerbund selbst in Augenschein zu nehmen wünschte, da die Dinge, aus der Ferne betrachtet, teilweise schwerer aufzufassen seien als an Ort unb Stelle. Der Besuch Danzigs habe bem gleichen Zweck gegolten. Bei seinen Aeußerungen in Berlin ist er noch etwas beutltdjer geworben, er hat zwar ebenfalls seine Besichtigungsreisen vom Stanbvunkt bes Völkerbundsdelegierten erklärt, dabei aber nicht verhehlen können, daß er sich bei den bevorstehenden Völkerbundberatungen zu den einzelnen Punkten als französischer Delegierter zu stellen haben werde. Was er hierüber sagte, wirb zwar in Deutsch- lanb nicht jonberlidj überraschen, trotzbem aber ein gewisses Mißtrauen gegen die französische Völkerbundsvolitik nicht nur nicht beseitigen, sondern eher verstärken. Zunächst die Frage der europäischen Abrüstung. Wie oben gesagt, ist Paul Boncour in ber französischen Kammer Spezialist für Rüstungsfragen. Wenn er heute den Standpunkt vertritt, baß Polen bei ber Frage ber europäischen Abrüstung ein befonberes Problem darstelle, das er in Warschau bereits mit dem polnischen Erenzwächter umschrieben hat, dann wird es nicht zu vermeiden fein, daß man in die Ehrlichkeit der französischen Abrüstungsoolitik immer mehr Zweifel setzen muß.
In diesem Zusammenhang erwähnte er auch den Eintritt Deutschlands in den Völkerbund. Er ist überzeugt, daß die Mehrheit der Vollversammlung des Völkerbundes sich für den Eintritt Deutschlands und für die Zuweisung eines ständigen Ratssitzes ausfprechen wird. Aber ebenso überzeugt ist er davon, baß die Vollversammlung auch für die Zuweisung eines Ratssitzes an Polen ein- treten wird. Die Begründung, die Paul Bon- cour für diese angebliche Auffassung ber Mehrheit ber Völkerbunbsvollversammlung gegeben hat, ist insofern überraschenb, als sie sich haargenau deckt mit ber Begründung, die man ' französischerseits für die Unterstützung des polnischen Ratssitzansvruches seinerzeit gab: „Gerade die Staaten, die Reibungsflächen gegen- .einander besitzen und zwischen denen Differenzen bestehen, müssen im Interesse einer trieb»
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