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flnzeigerjurtdasMzer kuchMchelGberhrssew-Amtliches VerkünöMntzsblattjurd KreisNarburg

beide Staaten interessier

Fragen, die volles Einvernehmen ergab.

M. 9» 81. Fahrs.

Marburg o. Salm

gcrichtsvertrag unterzeichnet ran schloß sich eine Nussvrache über die

schließend daran wurden in erschöpfender Weise die handelspolitischen Beziehun­gen zwischen beiden Ländern erörtert, wobei beiderseits die Vereitwilligleit zum Ausdruck km, den Verkehr von den Hindernissen zu be- Iteien, die durch die besonderen Verhältnisse in dm letzten Monaten verursacht wurden.

Der König von Schweden in Berlin.

Berlin, 16. April. Der König von Schwe­den ist von Rom kommend heute vormittag auf dem Anhalter Bahnhof eingetroffen. Die Weiterreise erfolgt heute abend.

Sonnabend, drn 17. April 1926

Da- Ge­ben An-

Rückkehr Dr. Stresemanns aus der Schweiz. _ Locarno, 16. April. Rcichsminrster Dr. Stresemann ist heute vormtttag von hier nach etwa 14tägigem Aufenthatt nach Deutsch­land abgereist, um über Stuttgart, wo er an dem Parteitag der Deutschen Volkspartei teil­nehmen wird, nach Berlin zurückkehren.

Der gestern unterzeichnete Vergleichs- uns Echiedsvcrtrag zwischen Oesterreich und Polen ist auf anderen Prinzipien aufgebaut als der kürzlich abgeschlossene Schiedsgerichtsvertrag zwischen Oesterreich und der Tschechoslowakei. Er ist bestimmt zur Beilegung von Streitig­keiten, die zwischen den vertragschließenden Teilen entstehen sollten. Es findet zunächst ein Vergleichsverfahren statt, das obligatorisch ist, wenn nicht beide Teile darauf verzichten. Erst im Falle des Nichtzustandekommens eines Vergleichs aber auch nur auf Wunsch einer Partei entscheidet ein Schiedsverfahren. Vorn Vertrage ausgenommen bleiben Streitigkeiten über Fragen, die nach internationalem Rechte zur ausschliehlichen Zuständigkeit vor einzelnen Staaten gehören, sowie Streitigkeiten, die aus Tatsachen entstanden sind, die den Abschluß ^cs Vertrages zeitlich vorangehen und der Vergangenheit angehören.

£fe ^Dderhesilsche Zeitung" et- scheint sechsmal wöchentlich. Be- svg«preis monatlich 2 GM. aus- schließt. Zustellungsgebühr, durch tzt«Post2.2L GM.Für etwa infolge Streiks, Maschinendefekte oder elementarer Ereignisse ausfallende Nummern wird kein Ersatz ge­leistet. Verlag v. Dr. §. HItzeroth» Druck der Unid.-Buchdruckerei v. gob- Aug- Koch, Mark« 21/23. Fernsprecher: Rr. 55. u. Nr. 666. Postscheckkonto: Amt Frankfurt o. M. Nr. 5015. Sprechzeit t-et Redaktion von 1011 und

*1,11 Ubr.

Amerikanisch frauzöfische Einigung i« der Schuldenfrage?

fk. Pari», 17. Avril. Wie tzava» aus Washington berichtet, erklären die auto- rifirten Kreise, datz es als sicher gelte, datz die Grundlage, für eine Verständigung in der französischen Schuldenfrage gefunden *®s blieben noch gewisse Einzelheiten auf» zuklären. Iw übrigen spreche man vo« einer Eingliederung der Handelsschuld in die Ge­samtheit der polittschen Schulden and von Zahlungserleichterungen für die ersten Jahres» zahlunge» die wesentlich geringer sein wür­de« als diejenigen, die i« September vorige« Jahres vorgeschlagen worden seien.

einbetufim» des feMemc- kmMm MlemuMuW

Berlin, 16. April. DerVorwärts" meldet: Der sozialdemokratische Parteivor­stand beruft den Patteiausschuß zum nächsten Dienstag nach Berlin zu einer Sitzung zu­sammen. Die Sitzung wird sich mit dem Sachsenkonflikt beschäftigen. Der Patteivor- stand wird in der Sitzung den Schriftwechsel, den er in der letzten Zeit mit Vettretern beider Richtungen in Sachsen gehabt hat, dem Pattei­ausschuß unterbreiten und ihm zugleich Kennt­nis von den weiteren Verhandlungen geben, da nur so eine klare Urteilsbildung über die letzten Vorgänge möglich ist.

Der Anzeigenpreis beträgt für' den 10 gespait. Zeilenmillimeter 0.08 GM., kleine Baranzeige»! 0.06 GM., amtliche und aus­wärtige Anzeigen 0.10 GM. Bei schwierigem Satz sowie bei Platz­borschrift 50°/, Aufschlag. Eammelanzeigen 100 °ie Stuf* schlag. Reklamen der Millim. 0,40 GM. Zeder Rabatt gilt al» Barrabatt. Ziel 5 Tage. Belege werden berechnet, ebenso Auskunft durch die Geschäftsstelle und Zusendung der Angebote. 6e» füllungsort Marburg.

1 Soldmark Dollar.

Seife konservativer Parlamentarier nach Rußland.

$ London, 17. April.Daily News" daß 4 konservative Parlamentsmitglie- heute zum Studium des russischen Handels "ach Rußland abfahren.

Der dmW-mWKe MutralltStsvertras

Wathstnbes MHMarm In England

Sie RIMr-axo ter

KiwmmgWnngÄMM

London, 16. April. Nach Meldungen »us Peking befinden sich die K u o m i n g - tschung-Truvpen in wilder Flucht. Sie neue Stellung für die Kuomingtschung- | Truppen wird wahrscheinlich der N a u k a u - k Patz sein. In Peking herrscht Panik. In [ das Eesandtschaftsviertel sind siebzehn Ka- I diuettsminifter, dazu die chinesischen Vertre­ter für die Pekinger Konferenz, geflüchtet. Die reichen Chinese» versuche», ihre Wertgegen- ' stände in den Speichern ausländischer Firmen | »nterzubringen. Die Hotels find mit Fliicht- l I lingen überfüllt.

Ist FrsttrnsvechantlUMn In Marokko

Paris, 16. April. Wie der Sonderkorre- ftondent der Agentur Savas aus Udschda be­richtet, bestätigt es sich, daß General Simon « Begleitung des Generals Mougin heute ntit den Abgesandten Abd eI Krims nn einem geheim gehaltenen Punkt der Front Zusammentreffen werde. Es sei wahr­scheinlich, datz die Vertreter der Rifleute sich am Sonntag nach Udschda begeben werden, sodatz die offiziellen Verhandlung.» am Montag im französischen Konsulat begtr.« "en würden.

'k. Paris, 17. Avril. Wie der Sonder­berichterstatter der Havas - Agentur in Udschda berichtet, hat General Mougin bte Vorbesprechungen mit den Derttetern der ^iileute und dem Kaid Soddu begonnen. Von bem Eindruck, den er von diesen Besprechungen aber die Absichten Abd el Kttms erhält, wird 6 abhängen, ob auch General Simon sich borgen zum Verhandlungsort in der Nähe ö°n Taurirt begeben wird, um auch feiner»

mit den SRifbelegleiten in Verhandlun- 8tn einzutteten.

Ser SstmeMch polnlsche SchlMverstag

Wien, 16. A rik. Atinisterpräsident Graf E k r z v n s k i und Bundeskanzler Dr. Same, habe» heute vormittag den österreichisch-volni- schen Vergleichs- und Schieds-

Berliner Regierung sei seither durchaus nicht nur korrekt, sondern peinlich loyal gewesen, was sich anläßlich der Genfer Enttäuschung gezeigt habe. Unter diesen Umständen könnten die Signatarmächte von Locarno die Aufrichtigkeit Deutschlands nicht in Frage stellen, wenn Deutschland die Versicherung gebe, datz es keine Abkommen unterzeichnen würde, die diesem Gentleman- Abkommen widersprächen.

Ter Korrespondent gietzt aber sofort Was­ser in diesen Wein und bezeichnet die, Neutralitätsklauseln als ein recht schwie­riges Problem und schließt damit, daß eine deutsch-«ussische Annäherung unter allen Umständen ein ungesundes Symbol sei und zwar deswegen, weil die Mentalität und die Aussichten Sowjetrußlands eine Verbi ndung mit Moskau stets von zweifelhaftem Wert erscheinen las­sen. Der russisch-türkische Vertrag sei ein Beweis, wie berechtigt diese Anschauung sei. Er sei lediglich ein Vorläufer der nunmehr allenthalben von Tschitscherin angebotenen Paktverträge.

DieTimes" finden denselben Ton. Der Berliner Korrespondent kommentiert die Aeußerungen der deutschen Presse an­läßlich der deutsch-russischen Vertragsver­handlungen und meint, es sei nicht klar, weshalb der Strom von 'Dementis losge­lassen worden sei. Denn er habe nieman­den überzeugt und schließlich nur das de­mentiert, was niemals behauptet worden sei. Das Ergebnis sei nur eine Bestätigung der geäußerten Vermutungen.

SnsWvmst ter RSckmsiArnng

Im Mittelpunkt der Dündnispolitik Bis- marcks stand immer das Bestreben, den Flan­kendruck der Nachbarmächte von Deutschlands Grenzen weg in eine andere Richtung zu ver­lagern. Um das klar zu machen: Der Kanzler unterstützte z. B. mit allen Mitteln die kolo­nialen Bestrebungen Frankreichs snamentlich zur Zeit Ferrys), um Frankreichs Politik in der Richtung kolonialer Expansion festzulegen und die Gefahr des Revanchekrieges gegen Deutschland möglichst zu verringern.

Bismarck berechnete dabei weiter, datz eine solche Kolonialpolitik Frankreich notwendig in einen Gegensatz zu England bringen müßte, mit dem es sich nun, friedlich oder gewaltsam, auseinanderzusetzen haben würde. Auf diese Weise hoffte er England, dessen splendid Iso­lation ihm immer unheimlich war. an den Er­eignissen im Kontinent zu interessieren. Als letzte Rückwirkung: Frankreich sollte durch Englands Interesse an der Erhaltung des europäischen Gleichgewichts in Ruhe gehalten werden.

Die Freundschaft Deutschlands mit Rußland war älter als diese ersten Anläufe zu einer alle Mächte umfassenden Sicherungspolitik. Man kann den Umschwung in diesem deutsch- ruisischcn Freundschaftsverhältnis seit Bis- rnarchs Auftreten nicht besser kennzeichnen, als wenn man auf folgendes Merkmal binweist: während früher allein das Fehlen jedes Kon­fliktstoffes und die persönliche Freundschaft der Monarchen die deutsch-russische Allianz möglich machten, unterbaute Bismarck dieses schwankende Gebäude, indem er Rußland auf die Rückendeckung Deutschlands angewiesen sein ließ. Er verfolgte dabei die später auch Frankreich gegenüber eingescklagene Taktik: er verwies Rußland auf den Orient, das alte Fiel russischer Expansion. Und in die gleiche Richtung drängte er Oesterreich. So ergab sich auch hier: bei dem Dusdehnungsverlanaen bei­der Mächte in die gleiche Richtung mußte jede einzelne von ihnen sich die Freundschaft der Macht zu sichern suchen, die in ihrem Rücken stand. Und das war Deutschland.

Theoretisch gab es für Rußland und Oester­reich einen näherliegenden Ausweg: sie konn­ten sich untereinander über ihre Ziele auf dem Balkan verständigen, also eine Teilung ihrer Interessensphäre vornehmen und sich, indem sie nun gemeinsam gegen die Türkei vorgin­gen, von dem Wohlwollen Deutschlands unab­hängig machen.

Praktisch ist dieser Verständigungsversuch aber nur ganz vorübergehend in Erscheinung getreten. Denn abgesehen von dem unüber­windlichen Gegensatz der Ungarn zu den Sla­ven gab es gar kein Aequivalent, das Ruß­land für die Besetzung Konstantinopels und bte Sicherung des Weges nach dort Oesterreich hätte bieten können.

Immerhin hat der erste russisch-österreichische Verständigungsversuch genügt, dem deutschen Kanzler den Versuch einer Erweiterung seines östlichen Sichcrungssystems nahezulegen: auch hier sollte England hineingezogen werden.

Es liegt keine ganz präzise Fassung dieses Bismarckschen Planes vor. Der Grundgedanke ist jedoch deutlich: Rußland sollte Konstanti­nopel, England die Dardanellen besetzen. So Hütte sich eine Bedrohung und Sicherung des englischen Seeweges nach" Indien, der Lebens­ader Großbritanniens, ergeben, deren Wirkung durch Deutschland hätte reguliert werden kön­nen. Die ausgedehnte russische Front Hütte zu­dem auch das russisch-österreichische Verhältnis unter deutsche Kontrolle gestellt.

Es kann hier nicht darauf eingegangen wer­den, wie weit Bismarcks Plan Erfolg hatte und woran seine Vollendung scheitern mußte. Das wesentliche ist, daß Bismarck die natur, gegebene Einkreisung Deutschlands ober doch die Gefahr eines österreichischen Angrif- fes schließlich als beseitigt gelten konnte die Gefahr eines Zweifronten-Krieges dadurch aufhob, daß er das Schwergewicht der russi­schen, österreichischen, englischen zeitweise auch der französischen Machtpolitik an den äußeren Umkreis des europäischen Konti­nents verlagerte und dadurch Deutschland in dem inneren Kreis eine überlegene und ge­sicherte Stellung verschaffte. Diesem Ziel diente, wie alle anderen Verträge, auch der vielgenannte deutsch-russische Rückversiche- rungsverttag.

Seit dem Weltkrieg, dem Zerfall Oesterreichs und der Schaffung der Pufferstaaten hat sich das verhältnismäßig einfache Bild des Bis- marckschen Europa wesentlich geändert. Ader doch nicht so, daß die Grundgedanken der Bis- marckscken Bündnispolitik nicht ihre volle Gel- tung behielten.

Die Bedenken, die gegen den Abschluß der Locarnoverttüge geltend gemacht worden sind, richteten sich in erster Linie auf die einseitige

Die bevorstehende Beendigung der deutsch-russischen Vertragsverhandlungen löst in England nach den Zeitungen zu urteilen wachsendes Mißbehagen aus, obwohl die amtlichen Stellen keiner­lei Stellungnahme zum Ausdruck bringen.

Der diplomatische Korrespondent des a i ly Telegraph" spricht in einer widerspruchsvollen Betrachtung zu dem Thema, deren Tendenz der deutsch-russischen Annäherung durchaus feindlich gesinnt ist.

Er beginnt seine Ausführungen, indem er zunächst die Meinung ausspricht, daß Dr. Stresemann möglicherweise mit den Verhandlungen mit Moskau nichts zu tun habe, daß er sie sogar möglicherweise nicht gern sehe, da der Vertragsabschluß gerade während seiner Abwesenheit zu verzeichnen gewesen sei. Er deutet an, daß deutschnationale Einflüsse in der Wilhelmstraße Ursache diesör neuen Wen­dung der deutschen Außenpolitik seien. Die Haltung Frankreichs, fährt der Korrespondent fort, sei nicht so gleich­gültig und heiter, wie die der optimisti­schen britischen Diplomatie. Weder Austen Chamberlain noch die Regierung be­absichtigten in die ganze Frage einzu­greifen, weil die gegenwärtig feststehenden Tatsachen keinerlei Berechtigung zu einem solchen Verfahren gäben. Locarno war ein Gentlemanchlbkommen. Die Haltung der

gßrfteimbWiing und lluMago

Die Komvromitzvorschläge, über di? gestern in der Angelegenheit der Fürstenabfin­dungen zwischen den Regierungsparteien des Reichstages und der Reichsrcgierung eine Einigung erzielt worden ist, decken sich inhalt­lich mit dem Komvromitzentwurf, der vom Rechtsausschutz des Reichstages vor Ostern in der ersten Lesung erledigt worden ist. Nur sind auf Wunsch des Reichsjustizministers einige andere Formulierungen des Textes ge­wählt worden. Die wesentlichen Bestimmun­gen des Kompromisses gehen dahin:

Der Sondergerichtshof für die Auseinander­setzungen zwischen den Ländern und den ehe­maligen Fürstenhäusern soll autzer dem Vor­sitzenden aus vier richterlichen und vier nicht- richterlichen Beisitzern bestehen. In den Fäl­len, wo eine Gesamtabfindung stattgesunden bat, kann nur auf Antrag beider Parteien das Verfahren wieder aufgenommen werden. Bis zum Jahre 1950 dürfen die aus den Entschä­digungen gewonnenen Mittel nur zum vrivat- wirtschaftlichen Gebrauch oder zu Wohltätig- keits- oder zu kulturellen Zwecken verwendet werden. Ebenfalls bis zu diesem Jahre darf ein ausgezahltes Kapital nur mit Genehmi­gung des Landes in das Ausland gebracht werden. In der Neuformulierung wird der Komvromitzentwurf am nächsten Dienstag dem Rechtsausschutz des Reichstages vorgelegt wer­den. Bei dieser Eelegeheit wird der Reichs­innenminister Dr.Külz eine Erklärung zur Frage des verfassungsändernden Charakters des Gesetzes abgeben. Die Ettlärung steht je­doch osiiziell noch nicht fest. Weitere Verhand­lungen mit anderen Reichstagsvarteien in der Frage dieses Eesetzentwuttes find noch nicht vorgesehen.

Für das Gesetz zur Vereinfachung des Militär st rafrechtes, bei dem es sich bekanntlich um die Dienstentlasiung wegen Duellvergehen handelt, liegt dem Reichsrat bereits ein neuer Entwurf vor. Die gestern zwischen den Regierungsparteien und der Re­gierung in dieser Angelegenheit erzielte Eini­gung richtet sich dahin, datz dieser (Entwurf noch verschärft werden wird: es soll nämlich auf Aberkennung des Amtes erkannt weiden können, aber in besonders schweren Fällen, wie etwa bei leichtfertigem oder ehrlosem Verhalten, auf Aberkennung des Amtes erkannt werden müssen. Diese Be­stimmungen sollen für alle Beamten allge­mein, also nicht mehr allein für Offiziere, gelten.

Da» Fnrste»kompromiß verfasf»»gsä«ver»d.

ft. Berlin, 17. April. Im Gegensatz zumBerliner Tageblatt" Wird der Vossischen Zeitung" gemeldet, daß der Gesetzentwurf über das Kompromiß über die Fürstenabfindung von der Reichs- regierung als verfassungsändernd betrach­tet wird, Nach den gestrigen Besprechungen

der Reichsregierung mit den Vertretern der Koalitionsparteien soll nach dem letztge­nannten Blatt Reichsinnenminister Dr. Külz erklärt haben, dah nach der Auf­fassung der juristischen Sachverständigen bte Annahme des Gesetzentwurfs sehr zweifelhaft sei und eine Zweidrittel- Mehrheit erforderlich sein werde, da der Entwurf die Bestimmungen der Ver- faffung änbere.

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