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MINlvo», den 7. Avril 196

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Re» keine AerhandlMgen über die Ralefrage

Der Besuch des deutschen Botschafters' bei Briand.

Paris, 8- April. Bon zuständiger Seite «ird heute darauf aumerksam gemacht, daß der Besuch des deutschen Botschafters von Lösch am Quai d'Orsay am letzten Freitag in keinem Zusammenhang mit der Studienkom­mission für den Völkerbund stehe. Die anders­lautenden Informationen desSlotin, die von der französischen Presse übernommen wurden, seien aus der Lust gegriffen. Das osfiziellc Kommunique der deutschen Botschaft, dos feststellt, da« im Rahmen der volitischen Lage die Luktsahrtoerhandlungen und Wirt- schaitsbesvrechungen zur Sprache gebracht wur­den, entsprechen vollauf der Tatsache. Es sei in ihm nichts fortgelasien. Für den Besuch v. Löschs macht man geltend, das? der deutsche Botschafter den französischen Ministerpräsi­denten wegen der gespannten innervolitischcn Lage in Frankreich lange Zeit nicht gesehen bade, und genau derselbe Grund habe den eng­lischen Botschafter Lord (Storno bewogen, sich Im Quai d'Orsay einzufinden. Mit der Aus­nahme der Verhandlungen über die Studien- kommission des Völkerbundes zur Prüfung der Ratsfrage fei nicht vor der Rückkehr des Reichsaubenmivistcrs nach Berlin zu rechnen.

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Die weitere Unterordnung unter das amerikanische Kapital

Moskau, 6. Avril. In einer Unterredung mit Moskauer Presievertretern erklärte Tschi­tscherin zur Frage der Abrüstungsvorkonferenz, bat? die Sowietregierung wiederholt unzwei­deutig erklärt habe, sie könne angesichts der hartnäckigen Weigerung der schweizerischen Re­gierung, den minimalen rechtmäßigen For­derungen der Sowietregierung hinsichtlich der Ermordung Borowskis entgegenzukommen, keinesfalls an Beratungen teil­nehmen, die auf Schweizer Boden stattfinden. Tschitscherin fuhr fort: Die Tagung der Genfer Kommission wird einen neuen Beweis der Machtlosigkeit des Völter- bundes, irgendwie zur Festigung des Friedens ieizutragen, darftellen. Die unmittelbare Ur­sache des Genfer Zusammenbruchs liegt in den inneren Widersprüchen der Politik Chamberlains, der alle Staaten gegen die Sowict-Union zusammenzufasien suche, ohne dem zwischen ihnen bestehenden Antagonismus Rechnung zu tragen. Zur Frage einer deutsch- französischen Annäherung erklärte Tschitscherin: Um Briand zu beruhigen, muh ich meine wie­derholten Erklärungen in Erinnerung rufen, das? die Sowjet-Union mit allergröszter Sym­pathie einer unmittelbaren deutsch-französischen Annäherung als den Weg zur Befriedung des Kontinents auf den Grundlagen, die nicht Zur Herrschaft außenstehender Mächte führen, ent- »egcnsieht. lleüer die Stellungnahme Ame­rikas zu Locarno und Genf sagte Tschitscherin, der Endeffekt bleibe immer die weitere Unter­ordnung Europas unter die Herrschaft des amerikanischen Kapitals.

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Abb el Stirn tust rum heilige» Stiege »uf

Berlin, 6. April. Wie dieTägliche Rundschau" meldet, scheint Abd el Krim einem Friedensschluß noch wenig geneigt zu sein, wie aus einem Rundschreiben an seine Unterführer hervorgeht, in dem es heißt: Ver­einigt Euch und bildet einen Wall gegen' die Christen . Metzelt sie nieder, wo Ihr auf sie stoßt. Setzt dem Feinde überall zu. Schneidet ihm die Verbindungswege ab. Tretet in den heiligen Krieg ein, um unsere Nation zu ver- teidigcn und unser Vaterland zu retten. Trotzt dem Tode aus Liebe zu Gott.

Die Blätter melden aus Rabat, daß die Truppen Abd el Krims im Abschnitt von Taza unerwartet die Offensive ergriffen haben. Die französischen Vor.osten wurden zurückgedrückt, haben dann aber mit Unterstützung aktiver französischer Truppen eine Gegenoffensive un-

Keine

für DeutMand

Dor einigen Tagen lief durch die deutsche Presse die Meldung, daß Mussolini in London Verhandlungen über die Abtretung des eng­lischen Kolonialmandats über das frühere Deutsch-Ostasrika angeknüpft habe. Die Mel­dung ist zwar bis jetzt noch nicht bestätigt worden, aber auch ein offiziöses Dementi aus dem Foreign Office ist ausgeblieben. Ledig­lich derDaily Telegraph" nimmt sich der Sache an und behauptet, daß diese Nachrichten sämtlich unbegründet seien. Er erklärt, daß wohl die im Augenblick zwischen London und Rom stattfindenöen Desprechungen über den Dau einer italienischen Eisenbahn in Abes­sinien die deutschen Beunruhigungen hervor- gerufen haben. Das alles kann jedoch keines­wegs die Tatsache widerlegen, daß Mussolini in der letzten Zeit öfters seinen kolonialen Ambitionen sehr starken Ausdruck gegeben hat. Man weiß sogar, daß diese italienischen Gelüste in der Hauptsache zu der Spannung beigetragen haben, die zur Zeit zwischen Pa­ris und Dom besteht. Mussolini kann es der französischen Presse nicht verzeihen, daß sie in ihrer Erörterung der italienischen Koloniat- wünsche Rom Unfähigkeit in der Derwaltung kolonialer Gebiete vorgeworfen hat.

Wenn also auch angesichts dieser Mussolini- scheu Kolonialziele die Wahrscheinlichkeit einer solchen Anfrage in London besteht, so ist doch anzunehmen, daß sie im Foreign Office wenig Gegenliebe gesunden hat. Cs besteht für England nicht der geringste Grund, sich einer Kolonie, wie sie das ehemalige Deutsch- Ostafrika barstellt, zu entledigen. Die Eng­länder haben in der letzten Zeit viel Geld in diese koloniale Neuerwerbung hineingesteckt. Wenn auch alle Wünsche, die sie vielleicht etwas allzu optimistisch in das neue Unter­nehmen hineinlegten, noch lange nicht er- süllt sind, so sind sie doch überzeugt, daß sie die Früchte ihrer Arbeit bald ernten können. Sehr bezeichnend sind die Auslassungen des East Africa", die er über den Handel der Kolonie veröffentlicht. So schreibt das Blatt: Deutschland macht die größten Fortschritte in der Eroberung der ostasrikanischen Märkte. Wit Hartnäckigkeit, mit bis ins Kleinste gehender Aufmerksamkeit, vielfach unter Zu­hilfenahme echt teutonischer Tricks, mit linier-

tcrnommcn und dabei einige der verlorcn- gcgangenen Dörfer zurückgewonnen. Das Communique besagt weiter, daß an gewissen Stellen die französisch-spanische Linie wieder erreicht wurde. Die französischen Verluste be­laufen sich auf ä Tote und 3 Verwundete. Meldungen aus spanischer Quelle besagen weiter, daß die Rifleute im Sektor von Larasch ebenfalls Angriffe unternommen haben. Das unerwartete Vorgeben der Riflcute. von dem man noch nicht weiß, ob es sich um eine Teil- offensive bandelt, oder ob sie auf der ganzen Front fortgesetzt werden soll, erregt hier starkes Aufsehen, da man nach den letzten Ein­drücken mit der Möglichkeit intensiver Frie- dcnsvcrhandlungen gerechnet hatte.

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Die Eröffnung btt zlugsaist»

Berlin, 6. April. Heute vormittag erfolgte auf dem Berliner Zentralflug­hafen Tempelhof der erste fahrplanmäßige Start der Deutschen Lufthansa in diesem Jahre. Zum Start der ersten Maschine hatten sich auf dem Flugplatz neben der Direktion der Lufthansa Vertreter preußi­scher und Reichsbehörden eingefunden. Die Flughallen haben geflaggt. Ein Albatros- Focker unter Führung des Piloten Babe- kuhl machte sich auf den Luftweg nach Zürich und es darf als poetischer Auf­takt für die Saison erwähnt sein, daß das erste Flugzeug ein junges Paar auf seiner Hochzeitsreise nach der Schweiz führte. Um 9 Uhr folgte ein Dornier- flngzeug mit dem Piloten Noack am Steuer, dessen Ziel das befreite Köln ist. Köln soll ohne Zwischenlandung in vier Stunden erreicht sein. Heute mittag um 11.20 Uhr landete die erste Maschine, aus Hamburg kommend, in Tempelhof. Das Gegenflug­zeug startet am Nachmittag um 3.15 Uhr.

Im Reich werden heute außer den drei genannten noch folgende Sttecken eröffnet:

1. Hamburg, Bremen, Dortmund, Essen, Düsseldorf, Köln.

2. Essen, Dortmund, Frankfurt.

3. Dortmund, Essen, Köln, Frankfurt, München.

4. Bremen, Hannover, Braunschweig, Leipzig.

stützung der deutschen Regierung und infolge günstiger Kreditbedingungen ist Deutschland auf dem Wege, die gleiche Position in diesem Handel zu erringen, die cs vor dem Kriege besah." Diese Befürchtungen Englands sind leider nicht ganz berechtigt. In Wahrheit rangiert Deutschland in der Reihe der Be­zugs- und Absahländer Britisch-Ostafrikas weit hinter England und hat ungesähr den gleichen Anteil inne wie Japan, Holland und Belgien.

In Erörterung der Kolonialproblcme be­stätigt die englische Presse, daß man den deut­schen delegierten in London zu verstehen ge­geben habe, Deutschland werde nach seiner Aufnahme in den Dölkerbund das Recht haben, ein Kvlonialmandat zu beanspruchen. Man müsse sich jedoch in Deutschland darüber klar sein, daß an eine unmittelbare Rückgabe der deutschen Kolonien in Form von Dölker- bundsmandaten auch nach dem Eintritt Deutschlands in den Dölkerbund nicht zu denken fei. Diese Auffassung Cer englischen Presse dürste sich mit der der veskntwortlichen Stellen in Lyndon decken. Was die früheren Versprechungen daher für einen Zweck gehabt haben, ist nicht ersichtlich.

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Mussolinis Stift muh Tripolis

Beginn einer nenen See- und KolonialpoliM

ff. Rom, 7. April. Dir Blätter melden, daß morgen zu der Stunde, in der Mussolini nach Tripolis abreisen wird, sämtliche Dampf- vfeiien der italienischen Schiffe in allen Häfen und auf allen Meeren das Ereignis der be­deutsamen Reise begrüßen werden, das ietzl schon die Aufmerksamkeit der ausländischen Regierungen errege. Alle italienischen Rat­häuser der Seestädte werden den ganzen Tav über flaggen und am Abend beleuchtet fein, um den Beginn einer neuen See- und Kolo­nialpolitik iura Ausdruck zu bringen.

MmmeMüH aller eifentotoerarganHalioncn

Berlin, 6. April. Wie dieVosfftche Zeitung" meldet, sind zwischen den Spitzen- Organifationen der Eisenvahner Verhandlungen eingeleitet woroen, die den Zweck Haven, das Eifenbahnpersonal zu einer Kampffront gegen die Reichsvahngesellschaft zusammenzuschlieSn. Von allen Organisationsvertretern ist.bereits zugesagt worden, daß sic sich für die Herbei­führung dieses Zusammenschlusses cinsetzen werden. Ein Vertragsentwurf sieht die Schaf­fung eines Kartellverhältnisses vor. Durch Annahme dieses Vertrages würden sich die Organisationen bei voller Aufrechterhaltung ihrer fonsttgen Selbständigkeit verpflichten, daß alle Handlungen und Maßnahmen, die im Interesse der Eisenbahner notwendig sind, von allen Eisenüahnergewerkschaften gemeinschaft­lich dnrchoesührt werden. Zur Verwirklichung dieser Abficht ist zunächst die Gründung eines Ausschusses vorgesehen, in dem zede große Ge­werkschaft durch ihren Vorsitzenden vertreten ist.

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Ilm die ErWimg der Bierftemr

Einspruch des Reparationsagenten gegen den Aufschub der Biersteuererhöhung.

B e r l i n, 8. April. fWTB.j DasBerliner Tageblatt" meldet, daß der Reparations­agent gegen den Aufschub der Erhöhung der Viersteuer bis zum 1. Oktober 1926, wie er in dem angenommenen Steuerkompromiß vorgesehen ist, E i n s p r u ch erhoben habe. Das Auswärtige Amt und das Reichssinanzministe- rium sollen gegenwärtig bemüht fein, die Zu­stimmung des Generalagenten zu der im Steuerkompromiß vorgesehenen Regelung zu erhalten.

Wie die Telegraphen-Union erfährt, handelt es sich hierbei um eine Meinungsverschieden­heit zwischen der Reichsregierung und dem Kommissar für die verpfändeten Einnahmen der jedoch feine Zustimmung zu den beschlosse­nen Steuermaßnahmen bereits zum 30. Juni 1926 erteilt hat. Die Reichsregierung ist ferner mit dem Kommissar übereingekommen, daß gewisse grundsätzliche Fragen über das Veto­recht des Kommissars dem im Londoner Ab­kommen vorgesehenen Schiedsgericht vorgelegt werden sollen. - - .

Hindenburg

am 7. April 1926 sechzig Fahre Soldat.

In treuer Dankbarkeit und mit herzlicher Verehrung blickt die weit überwiegende Mehr­heit des deutschen Volkes auf H i n d enburg, der heute an der Spitze des Reiches feit bei- nahe Jahresfrist steht und im Weltkrieg fein größter Feldherr, fein Retter und seine Stutze ivar, gleich hervorragend als Mann der Tat und des Handelns, wie als Vorbild der Pflicht­treue und der Selbstüberwindung, des sitt­lichen Halles und des Vertrauens.

Am 7. April begeht Hindenburg, und mit ihm zusammen sein Volk, das Gedenken des Tages, an dem er vor GO Fahren in das Heer getreten ist. Nur wenigen alten Soldaten ist cs vergönnt, einen solchen denkwürdigen Tag zu feiern, noch dazu in körperlicher und gei­stiger Frische. Hindenburg aber ist zur höch­sten soldatischen Würde, zum Feldmarschall, emporgestiegen, nicht durch Gunstbezeugungen und aus Gnaden, sondern durch eigenstes Ver­dienst im harten Kampf, durch überragende Eigenschaften als Charakter und Persönlich­keit, als Soldat und Mann. Ihn trägt die Verehrung und ihm folgt die Dankbarkeit. Klar und fleckenlos liegt feine glänzende Lauf­bahn vor uns, die ihn an die Spitze des Rei­ches geführt hat.

Geboren am 2. Oktober 1847 zu Posen, trat der junge Hindenburg, erzogen im Kadetten­korps, am 7. April 1866, also vor 60 Jahren, als Leutnant in das 3. Garde-Regiment. In der Schlacht bei Königgrütz wurde er, gestreist von einer Kartätschkugel am Kops, leicht ver­wundet. Bei St. Privat wurde sein Regiment in siegreichem Sturm schwer gelichtet. Der Regimentsadjutant fiel, Hindenburg trat an seine Stelle für den weiteren Kriegsverlauf. Dann folgte der Aufstieg: viele Jahre im Gene­ralstab, als Kompagniechef und als Regiments­kommandeur in der Front, schließlich Chef des Generalstabs des 8. Armeekorps an der Seite des Erbgroßherzogs von Baden, hierauf Som- manbeur der 28. Division (Karlsruhe), endlich Kommandierender General des 4. Armeekorps Magdeburg). Wer die Gelegenheit und hier­mit das Glück gehabt hat, unter Hindenburg in der Front zu stehen ober ihm im Dienste des Generalstabes näher zu treten, der hat von ihm einen tiefen Eindruck für das Leben ge­wonnen: wohlwollend und gütig als Mensch, gewissenhaft und ruhig im Dienst, ein Bild ernster Pflichterfüllung und niemals versagen­den Vertrauens so ist er durch alle Dienst- stellen und Aufgaben des langen Lebens sich gleich geblieben "bis zur Gegenwart, sich selbst überwindend, ohne Streberei, ohne Haschen nach Glunft und Vorteil, mir der Pflicht, dem Dienst, dem Baterland gehorchend.

Als er im Frühjahr 1911 in den Ruhestand trat, schied er ruhig und ungekränkt:Es ist der berechtigte Wilie und die begründete Ein- sicht meines Kaisers und Königs, daß die Alten den Jüngeren Platz machen felbftoerftünb- liches Soldatenlos!'" Dann hat er bis nach Ausbruch des Weltkrieges zu Hannover im Ruhestand gelebt, ursprünglich zur lieber- nähme einer Stelle nicht vorgesehen.

Die Stunde schlug: man brauchte einen Mann wie Hindenburg an gefährlichster Stelle, wo es galt, überragende Tugenden der Führung ein» zusetzen. Es kam für Hindenburg selbst über­raschend, als et schon etwa drei Wochen nach Kriegsbeginn zum Führet im Osten berufen wurde. Es ist alles Sage und Märchen, daß er seit langem aus die Kriegführung gegen die russische Uebermadht bis ins Einzelne vorberei­tet gewesen sei. Nein, alles hat sich ganz von selbst heraus entwickelt, mitten ins Dunkel der Lage griff er hinein, durch eigenen Entschluß den Weg zum Sieg findend. Tannenberg, die beiden Masurenschlachten, Iwangorod, Lodz, die Siegeszeit in Polen 1915 bis zur Versagung der Russen so heben sich die Großtaten Hin­denburgs glänzend hervor. Gewiß wäre cs besser gewesen, ihn schon im Spätsommer 1915 an die führende Stelle zu bringen, allein wid­rige Einflüsse hielten ihn an einer weniger her- nortretenöen Stelle nieder bis zum zweiten Male im Weltkriege die Stunde seiner Be­rufung an die entscheidende Führung kam. Ende August 1916 wurde er Chef des General« stabs des Feldheeres, hiermit die Seele der Ge­samtleitung. Was er getan hat, um den deut­schen Widerstand an allen Fronten zu stärken, das ^uw-Mfen überhaupt zu leisten dar­über ist dos dankbare deutsche Volk sich klar. Der gute Ausgang freilid) picht als glatter Sieg, aber als erträglicher und ehrenvoller Ab­schluß war nabe, da brach das Werk, über­lastet durch den übermächtigen Truck von den Autzenfeinden her. durch innere Umstände zu­sammen. Auch Hindenburg stand in den düste­ren Novembertagen 1918, von ungeheurer Ver­antwortung umgeben, vor den Trümmern des Reiches. Er ist es vornehmlich gewesen, dem der llebergang vom Krieg zum Frieden unter den noch möglichen Bedingungen der Ordnung zu verdanken war. Er schützte durch Einsatz