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1 Goldmark — '/».»Dollar.

einem freiwilligen Ausscheiden Schwedens und einer Neuwahl Polens die Anzahl der Ratssitze nicht vermehrt wäre, so sei jer grundsätzliche schwedische Standpunkt

sechsmal wöchentlich. De- ^preis monallich 2 GM. aus-

Anannehmbare Kompromisse

Schweden veezichle! zugunslm Polend

Enyand

Die französische Regierung gegen das türkische Abkommen.

TU. Konstantinopel. 15. März. Die französische Regierung bat sich geweigert, das kürzlich von de Jouvenal mit der Türkei geschlosiene Abkommen über die türkisch-syrische Srenzregelung zu ratif«. ziere» und den französischen Botschafter in Angora beauftragt, im türkischen Auben- ministerium wegen Aendernng der Reutrali- tätsklausel und des türkischen Durchfabrts, rechtes durch syrisches Gebiet vor,»sprechen.

London und die Vorgänge in Genf.

ff. London, 16. März. Star zufolge ist die Regierung sehr besorgt angesichts der all­gemeine» Kritik an der Haltung Chamber­lains. Es wird als undenkbar angesehen, daß Chamberlain beimkehrcn werde, ohne die Aufnahme Deutschlands in den Völkerbund erzielt zu haben. Die Blätter weisen aus die widersprechenden Genfer Berichte über die Haltung Schwedens bin. Einer Genfer Agrn-

(Sortsedung siehe Seite 2.)

1628 er.

16. März 1926

Berlin, 15. März. Tie Berliner Abend- I blätter betrachten die Entwicklung tn Genf mit I unverkennbarer Sorge. Wie bte I „Voss. Ztg." mitteilt, ist den Ratsmächten von I deutscher Sette bedeutet worden, daß der l

Austausch des schwedischen Sitzes mit dem polnischen dre schlechteste I Lösung wäre, die es für die öffentliche Mei- nung könne. SSkldK ft o xv* |

sequenz die deutsche Delegation daraus ziehen würde, wenn trotzdem der Rat sich aus diese Lösung einigen wollte, ist vorläufig noch n i ch t z u s a g e n. In der Tat tit das Echo einer solchen Lösung in der heutigen Berliner I Aveiidpresse garnicht mihzuverstehen. So ur­teilt z. B. die „D. A. Z? : Nach unserer Ueberzeugung wäre, wenn dieser Plan durchge- sührt wird, die Möglichkeit für Deutschland setzt in den Völkerbund einzutreten, nicht mehr gegeben. Der deutschen ösfentlichen Meinung kann nicht zugemutet werden, einer Lösung zuzusttmmen, die auf der ganzen Lime den SiegderFranzosen bedeutet. Bricht der schwedische Pfeiler zusammen, dann erweist sich der Bund offensichtlich wieder als Macht- instrument der Entente und Deutschland hat in Genf nichts mehr zu suchen.

Briand fit Mieden

ff. Paris, 16. März. Der Genfer Bericht­erstatter der Havasagentnr berichtet, der fran­zösische Ministerpräsident Briand habe gestern abend mit augenscheinlicher Befriedigung an- kündigen können, daß die französisch-deutsche Seite der Genfer Krise als so gut wie geregelt betrachtet werden könne. Wegen der Vertei­lung der durch die Verzichte Undens und Benesch freiwerdenden Sitze seien die Meinun­gen noch geteilt. Jedenfalls fei die Atmo­sphäre von Genf seit heute viel klarer gewor­den. Run sei der gestrigen Krise im Verlauf- des heutigen Tages eine Krise der inneren Organisation des Bölkerbnndsrates gefolgt da im Verlaufe des heutigen Tages der brasi­lianische Vertreter die Kandidatur seines Lan­des aufs neue aufgestcllt habe. Bis heute abend seien die Bemühungen des Rates, den brasilianischen Vertreter »mzustimmen, nicht von Erfolg gekrönt gewesen. Alle Hoffnung dürfte jedoch nicht aufgegcben werden. Eine Anzahl südamerikanischer Delegationen hätten beschlosien, ihren Einfluß dahin auszuüben.

i dah die Demarche Mello Franco» nicht den Bemühungen des Bölkerbundsrates zuwider- laufe.

ik. Paris, 16. März. Wie der ..Petit Pa risien" meldet, wird Brr and bte Re­gierungserklärung in Genf ausarbeiten. Em Kurier mit den nötigen Unterlagen ist gestern Abend abgegangen. Briand kehrt am Mitt- woch Abend nach Paris zurück. Am Donners­tag wird die Regierungserklärung vom Mi- I nisterrat geprüft und am Nachmittag rm Par­lament verlesen werden.

Stt Preis für die «nteritfitog der nwWen RatSvvM durch

Sus EiutrlWillel

Genf, 15. März.

Hätten sich die deutschen Herren tn Locarno ins Zeug gelegt, dort schon das wohlausge­füllte amtlich beglaubigte und abgestempelte Einirittsbillet für den Völkerbund in die Hand zu bekommen, die Reise nach Gens wäre sicher vergnüglicher gewesen. So begnügten sie sich 'aber mit immerhin etwas faulen Ver­sprechungen und haben nun die Aufgabe, daS gültige Bittet erst noch zu kaufen. Das Feil­schen um den Preis ist sicherlich nicht eine er­freuliche Angelegenheit. Besonders nicht, wenn man sich eingelassen hat, über diesen Preis erst noch zu diskutieren. So lange die deutsche De­legation in Genf davon Abstand nahm, selbst aktiv in den ganzen Verhandlungsstreit cinzu- greisen, herrschte zumindest eint Klarheit: Man wußte, was Deutschland wollte. Diese Klar­heit hat sich inzwischen etwas verdunkelt. Deutschland macht Vorschläge. Deutschland sucht dem Partner entgegenzukommen. Rückt ab von der festen Linie, die es sich selbst ge­zogen hatte. Die Folgen sind nicht ausge- blieben.

Vandervelde hatte vor einigen Tagen gesagt: Zu Beginn der Genfer Tagung hätte Deutsch­land neun Zehntel der Völkerbundsmitglieder auf seiner Seite gehabt. Das Bild habe sich zetzt geändert . Das Reich habe sich zum größ­ten Teil die Sympathien „verscherzt". Viel Wahres liegt in dieser Aeußerung la nicht. Einiges kann aber doch für sie sprechen. Dian muß auch das psychologische Moment berück­sichtigen: seit acht Tagen sitzt die übergroße Mehrheit der Delegattonen in ihren Hotels, tatenlos, ohne Arbett, nur in Erwartung, daß sich der Streit im Rate behebe. Warten macht nervös . Nervosität sucht nach Entladung. So lange Deutschland nicht unmittelbar tn den Hader eingriff, richtete sich die Sttmmung ge­gen die handelnden Akteure selbst. Jetzt ift- Deutschland auch handelnder Akteur geworden. Es macht Vorschläge. Es zieht Vorschläge in Erwägung. Diskutiert über Kompromisse, über die nicht diskuttert werden dürfte. Und Briand ist ein geschickter Agitator . Er versteht das Geschäft. Er weiß, Stimmungen aufzuwälzen, als Faktoren auszunutzen, die seiner Poltttk dienlich strtd. Das „betonte Erstaunen" ge­nügt. Es zeigt die Richtung, wohin der Aer- ger abgeleitet werden kann.

Deutschland hat einen Vorschlag gemacht. Einen Vorschlag, den wir inhaltlich für un­wägbar halten. Das genügte der Gegenseite. Der Gegenvorschlag blieb nicht aus. Daß er mehr verlangt, als man geben will, ist begreiflich. Also: wie denkt man sich setzt I die Lösung? Die nichtständigen Ratsmitglie­der sollen alle zurücktreten, um der Vollver- I sammlunz die Möglichkeit zu geben, diese neu zu besetzen. Was das heißt, weiß man. Polen I wird unter allen Umständen in einem solchen Falle gewählt werden. Es wird Ratsmitglied, I wenn auch mit einem nichtständigen Sitz. Und alles wäre so, wie es Bttand gewünscht hat.

Das wäre eine Schiebung. Die deutsche De­legation hat sich über dieses Ansinnen noch nicht geäußert. In diesem Zögern liegt schon I ein Fehler, der auch dann nicht behoben ist, I wenn der Vorschlag abgelehnt wird. Was eine Selbstverständlichkeit wäre. Denn wir kämpfen nicht gegen eine Vermehrung der Rats­sitze, sondern gegen eine Veränderung der Rats­zusammensetzung. Wir kennen nur einen Völ­kerbund, wie er bestand, als wir am grünen I Tisch zu Locarno saßen. In diesen Völker- Hund erklärten wir uns bereit, einzutreten. Wird Polen Ratsmitglied, glcichgülttg in wel­cher Form, so hat sich das Gesicht dieses Völ­kerbundes geändert . Die Voraussetzung für I unseren Eintrittswillen besteht also nicht mehr.

Das alles ist eine Tatsache. Gibt es über sie I eine Diskussion?

Jetzt taucht bereits eine andere Version aus. Man propagiert im Kreise der Ententepartner den Vorschlag, die Aufnahme Deutt'chlands in den Völkerbund bis auf den September zu ver- tagen. Man toill also die fetzigen Besprechun- I gen in Gens nur als eine Fortsetzung der Verhaichlungen von Locarno charakterisieren. Der Vorschlag ist ein Berlegenhettsprodukt. Sollte er in irgendeiner offiziellen Gestaltung an unsere Delegation gelangen, so wäre keine Antwort notwendig. Die Abreise wäre das Gegebene. So peinlich diese zugeschlagene Tür auch wäre. Dr. Luther und Dr. Stresemann reiften dann wenigstens mit ungebundenen Hän­den nach Hause. Wir hätten Handlungsfvei- heit. Attes wäre so, wie es vor Locarno war. Mr hätten keine Lösung. Aber mit einem Schritt ständen wir außerhalb der ganzen Krise im Völkerbund. Meidings, der Vorschlag ist nur eine Version, er ist nur ein Gerücht. Wir I glauben nicht, daß er erfolgen wird.

Und ttotz allem: heute herrscht in Gens I Optimismus . Warum, das weiß man nicht. 1 Aber in Kreisen der deutschen Delegation 6er-

Unb Deutschland? Die deutsche Dele­gation in Genf vertritt anscheinend den Standpunkt, daß es ihr nicht gegeben sei, Schweden zu hindern, auf seinen Rats­sitz zu verzichten und daß es auch kein Veto­recht besitze, um den Eintritt Polens auf Grund einer Wahl durch die Vollversamm­lung unmöglich zu machen. , Man hofft zwar ,daß Schweden doch nicht beabsich­tigt, schon jetzt auszuscheiden. Man hofft, baß dieser Austritt erst für einen späteren Zeitpunkt angemeldet roitfo. Aber diese Hoffnungen stützen sich auf nichts Konkre­tes. Sie sind nur Hoffnungen, mit denen man nichts anfangen kann. Das eine gibt wenigstens die deutsche Delegation zu er­kennen: die Basis der ganzen Verhandlun­gen ist immerhin nicht mehr so günstig, wie sie gewesen ist.

Tie Basis! Ja, wo ist diese Grundlage, auf der die deutsche Delegation ihre These verfechten wollte? Aufgegeben, zer­flogen in nichts, in dem Augenblick, als Die Delegation zu erkennen gab, daß bin­dende Zusicherung für eine Ratserweite­rung doch vielleicht jetzt schon gegeben wer­den könnten. Es ist schwer, den Karren, wenn er sich einmal auf der schiefen Ebene befindet, zum Stehen zu bringen. Es ist schwer, in einer Sackgasse den Ausweg zu finden.

Was wäre die vorgeschlagene „Lösung" in Wirklichkeit? Die Ratssitze werden nicht vermehrt. Aber Polen wird Mitglied des Völkerbundrates. So viel rosenrote Hoff- ttungsseligkeit und Optimismus gibt es in Deutschland nicht, die eine solche Erledi­gung des ganzen Fragenkomplexes als eine gute Sache bezeichnen könnten. Denn was wir in Wirklichkeit verhindern wollten, was der Kernpunkt der Betrugsabsichten gegen Deutschland war, das ist Wahrheit geworden: Das bankerotte Polen, das nie­mals eine Großmacht sein kann, sitzt uns jur Seite, um in freundschaftlicher Rats­kollegialität darüber zu wachen, daß nichts en seiner Grenze gerührt wird.

Paris, 15. März. Wir der Havasvertre- 1er aus Genf meldet, hat llnden tatsäch­lich von seiner Regierung jetzt In­struktionen erhalten, den nichtstän­digen schwedischen Ratssitz zu­gunsten Polens aufzugeben. Man er- I wartet noch heute abend die formelle Bestäti- | gung dieser Instruktionen durch den Auswär- I tigcn Ausschuß, der für heute nachmittag in I Stockholm einberufen worden ist.

ff London, 16. März. „I int cs" be­richtet aus Genf in Völkerbundskreisen werd: der geplante Rücktritt Undens mit tie­fem Bedauern angesehen. Der Mann, der fast I allein den wahren Völkerbundssinn wahrend der ganzen augenblicklichen Krise gezeigt habe, I werde jetzt vielleicht geopfert werden. Weder die neutralen Mächte, noch die deutsche Dele- I gation sähen diese Lösung günstig an. I

Genf, 15. März. Die Schweizerische Depeschenagentur meldet: Heute nachmittag I fand hier eine Sitzung der Vertreter der Kleinen Entente statt, in welcher sichdiese bereit erklärten, auf den von Benesch mne- gehabten Sitz im Völkerbundrat bis zum Herbst zu verzichten, damit dieser von der Völkerbundversammlung gegebe­nenfalls Polen gewährt werden könnte. Die Mächte der Kleinen Entente erwarten ie- doch, daß im September wieder eines ihrer Länder, wahrscheinlich Jugoslawien, gewählt werden wird. An bte Stelle Schwedens, das ebenfalls, wie bereits ge­meldet wurde, zurücktritt, soll Holland oder ein skandinavisches Land treten.

Noch keine Einigung.

Genf, 15. März. Die nichtosfiziellen Ratsbesprechungen gingen um 8.20 llhr^zu Ende. Formelle Erklärungen wurden der Presse nicht abgegeben. Dagegen teilten verschiedene Ratsmitglieder auf Anfrage mit, daß es zu einem Ergebnis bis jetzt nicht gekommen fei, daß man sich noch „in Seenot" befinde und daß I die Besprechungen morgen vormittag fort­gesetzt werden sollen.

Der Schweizerischen Depeschenagentur zu­folge sagte Briand, daß die Angelegenheit noch nicht geregelt sei, und Benesch habe durchblicken lassen, daß die sache schlecht stünde.

I Holland wird nichtständiges Ratsmitglied. I sf.Paris, 16. März. Wie aus Genf bc- I richtet wird, sollen die Vertreter der kleine» I Entente dem Ersatz der aus dem Bölker- bnndsrat freiwillig ausscheidenden Tschecho-

I flowakei durch Holland gestern nachmittag I ht einer Sitzung zugeftimmt haben.

Mal Stufitblnnb ab?

Genf, 15. März. In den Besprechungen I des heutigen Vormittags wurde von feiten der I deutschen Delegierten kein Zweifel darüber gelaßen, das man einen Aus - ! tausch Schwedens gegen Polen als kaum tragbar empfinde. Daher I wird im Augenblick an folgenden.- Löfnngs- I versuch gearbeitet: Schwede» und die Tschechoslowakei solle« beide gleich- I zeitig aus dem Rat ausscheiden, um I der Vollversammlung Gelegenheit zu geben, I an Stelle Schwedens Holland und an Stelle der Tschechoslowakei Polen zu wählen. Benesch erwartet neue Instruktionen aus Prag, über die sich im Augenblick aber noch nichts sagen lädt. Et selbst bat sich nicht allzu optimistisch I über den Rücktritt der Tschechoslowakei ge- ängert. Man will sogar wissen, dab er ver- I fönlich damit nicht einverstanden ist. Falls nun I pie Prager Regierung einen ablehnenden I Standpunkt einnehmen sollte, so käme statt der Tschechoslowakei in zweiter Linie Bel­gien in Frage. Man hat in Ratskreisen I geglaubt, dah man durch den gleichzeitigen

Rücktritt von Schweden und der Tschecho- I flowakei und den Neueintritt von Holland und Polen dem deutschen Standpunkt entgegen- I komme, für den es untragbar gewesen wäre, Schweden allein gegen Polen auszutauschen.

Ernste Beforgnis in Berlin.

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^rantieversicherung einiger Großmächte, bte -den glücklichen Ausgang des Weltkrieges auf ihrer Seite buchen konnten. Der Schutz hat versagt. Ja, der Umfall Schwe­dens ist der schwerste Schlag, den das Selbst- bcstimmungSrecht der mittleren und kleinen Stationen je erlitten hat. Jetzt ist der Völkerbund kein Weltbund der Nationen mehr, jetzt ist er nur das, als was ihn die vriands, Mussolinis und Chamberlains schon immer angesehen haben.

u u „ Die letzte Stütze ist gefallen. Der schwe- «Mje Delegierte in Genf, Unben, hat aus JJ* Stockholm neue Instruktionen erhalten, cs ’ out Ke ihn zu der Erklärung veranlassen, daß Schweden bereit sei, auf seinen nichtständi­gen Ratssitz zu verzichten, um Raum zu Waffen für eine andere Macht. Diese xacht wäre Polen. Die Begründung, die Schweden für seine Absicht abgibt, stützt • — - nr-+. Es

6t mit Schweden für ferne Absicht aogior, trugt = 51& ich auf Argumente juristischer Art. Es i m J igt, daß es schon vier Jahre dem Rate ' üngehöre, obwohl der regelmäßige Turnus ot- ”il drei Jahre betrage. Und dann, da bei

Man wird mit bitteren Gefühlen diese Begründung durchlesen. Sie ist eine Wort- Zauberei , die dem Buchstaben recht geben ““ Jill, aber dem Inhalt selbst ins Gesicht l"“ schlägt. Die Vorgeschichte? Der Druck

nit 2,0$ Frankreichs und Englands auf den schwe- 6t. mit Aschen Delegierten Unben ließ in denletz- 1.25 m ten Tagen keine Minute nach. Alle Mittel, _ i» iie zur Erreichung bes gewünschten Zieles la Qei dienlich sein konnten, würben herange- schleppt, um die Wirkung der Pression zu Derftärten. Unben ist Sozialdemokrat. Banbertielbe, Paul Boneour unb ber Vor- itzenbe bes Genfer Arbettsbundes, Tho­mas, haben nicht gezögert, gefühlsmäßig termia auf ihren Genossen einzuwirken. Der Er- i Ober, folg ist nicht ausgeblieben.

Unsre Vorliebe für bas schwebische Volk »its. »r in allen Ehren! Aber sie kann uns nicht [ davon abhalten, zu sagen, baß, wenn biefe ‘ Absicht Unbens sich verwirklicht, bie schwe­dische Regierung restlos kapituliert hat. Daß |ie ihren festen, ehrlichen Willen, den sie In den letzten Tagen mit so erfreulicher Energie zeigte, gebeugt hat unter das Joch einer die Welt beherrschenden Entente- wachtpolitik. Schweden wollte das Recht der kleinen Nationen im Völkerbund schüt­zen, es wollte dem Gedanken Wahrheit geben, daß dixser Genfer Bund ein Welt­bund aller Stationen sein sollte, keine Ga-

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