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Marburger

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Berlin, 11. Febr. (WTB.) Reichspräfi-

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Mel« brr Landwirfichaft bei Hindenburg

Reichspräsident v. Hindenburg ver» kicherte, wie eine Korrespondenz meldet, in >einer Antwort, dah er alle Kraft daran !-tzen wolle, der Landwirtschaft in der schwe­ren Notlage zu helfen. Man muffe sich Darüber klar sein, dah bei der unendlich ^>weren Wirtschaftslage die Gesundung nur bchritt für Schritt vorwärts gehen könne. ®r schloß mit einem Appell an die deutsche '-reue, an den Fleiß der deutschen Landwirte an die Erkenntnis, daß dem deutschen Bolke nur durch Einigkeit geholfen werden «rate.

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M Setliner Auffassung üble die zweite Mussvlinirebe

Berlin, 11. Febr. Wie die Mütter

ei Die Blätter weisen dann noch auf zwei mbb Punkte der Senatsrede hin, in denen Mussolini eine nicht zutreffende Darstellung der wirk­lichen Verhältnisse gegeben hat. Sn der Se- mtsrede hat Mussolini bestritten, dah er auch ür die Brennergrenze jene Garantie er­hebt hat, die für die Westgrenze Deutsch- ands durch den Westpakt gegeben worden ist. Anscheinend hat er, so schreiben die Blätter, eine eigene Nede vom 20. Mai 1925 ver­gessen, in der er ausdrücklich feststellte, daß richt nur die Grenze am Rhein, sondern auch die am Brenner garantiert werden müsse. Außerdem sind wiederholt italienische An­ragen beim Auswärtigen Amte in Berlin erfolgt, wie sich Deutschland zur Garantierung der Drennergrcnze stellen würde. Dah sich diese Anregungen nicht zu einem Dorschlage verdichtet haben, ist wohl nur darauf zurück­zuführen, dah die deutsche Regierung sich a b -

Auch über die Behandlung der Minder­heiten in Deutschland hat Mussolini Änrichtiges behauptet. Die dänische Minderheit in Rordschleswig hat eine off ent- 1 liche Volksschule und eine private Realschule Hütte! in Flensburg. Sn Ob er sch les ien gibt es für die Polen 31 Volksschulen mit polnischer schau Unterrichtssprache. Sn einer großen Anzahl anderer Schulen wird polnischer Zusatzunter- ie Asi richt erteilt. Dasselbe gllt für die wendische iirb fi Minorität in der Lausitz. Alles das sind c erst Konzessionen an die Minderheiten in Deutsch­land, die, wenn sie in ähnlicher Weise den in da Südtiroler Deutschen gewährt würden, diese dank« toll zufrieden stellen würden.

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Kre! dah sich Mussolini in seiner gestrigen Rede 5. un chweigsam hinter den Brenner zu - u : ü d $ i e f) t und seine Drohungen, die Tri- en'y Eotore über den Brenner hinauszutragen, tnpf. nicht wiederholt.

rieb« Berlin, 11. Febr. (WTB.) Rerchsprasi- u uni dent v. Hindenburg empfing heute eine hiebe« Abordnung des Reichslandbundes, vorbei bestehend aus Bauern der Provinzen Bran­denburg, Pommern, Schleswig-Holstein sowie aus Mecklenburg und Bayern, unter Führung bai des Vorsitzenden des Mecklenburgischen Land- iig et bundes Dr. Wendhausen. Als Sprecher der Abordnung führte dieser aus, dah die Rot der Landwirtschaft der Abordnung den Mut gegeben habe, sich an Hindenburg selbst zu wenden. Es sei das Wort geprägt worden »Erst Brot, dann Reparationen". Hm dem deutschen Volke seine Rahrungssreiheit zu verschaffen, habe die Landwirtschaft ihren Betrieb aufs äuherste intensiviert und durch übergroße D etr i e b s a u f w en dun g en eine Riesenschuldenlast auf sich ge­nommen, deren Kurzfristigkeit und hoher Zinssatz ihr jetzt zum Verhängnis werde. Die deutsche Landwirtschaft appelliere an Hindenburg nicht allein aus Selbst- erhaikungstrieb, sondern weil es auch für den Staat verhängnisvoll werden müsse, wenn die Landwirtschaft als Steuerzahler Ausfälle und nicht mehr als Käufer auf­treten könne. Alle Ausführungen gipfelten 'n der Forderung nach Umwandlung der kurzfristigen Schuldenverpflichtungen in einen langfristigen Stcalftebit fotoie nach ^atgegenkvmmen hinsichtlich der Wechsel- Zurückzahlung.

ein« löten, hat die Reichsregierung nicht« ü fßfei > [ e Absicht, auf die gestrige Rede des

talienischen Ministerpräsidenten im Senat ibigm 'ffiziell zu antworten, da man aus l. Mäl >er zweiten Rede Mussolinis die Absicht des

talienischen Ministerpräfidenten herausliest,

-G tot Zwischenfall als erledigt zu betrachten. mp 1 Ms bemerkenswert bezeichnen es die Blätter,

Der Kampf um die Natsfltze 9er srmizöWe Block gegen 9enti*ionb

Ein französtsches Dementi.

ff. Paris, 12. Febr. Nach demPetit Journal" hat die französische Regierung die Nachricht dementiert, datz sie eine Ab­änderung des Abstimmungsverfahrens im Völkerbundsrat verlangen werde, die Ein­stimmigkeit werde, ausgenommen in einigen Fällen (!!), wie es bisher" gewesen sei, nicht geändert.

ft .Paris, 12. Febr. Zur Frage bet' Vermehrung der ständigen Sitze im Bölker- bundsrat schreibtJournal": Man kann natürlich nicht daran denken, alle die Kan­didaturen anzunehmen, die für ständige Sitze vorgebracht werden, so gerechtfertigt diese auch sein mögen. Die neue Tatsache ist die Zuteilung eines.ständigen Rats­sitzes an Deutschland, das kein Hehl aus seiner Absicht mache, gewisse Punkte des Friedensvertrages, nämlich was die Ost­grenzen anlangt, in Frage zu stellen. Die Logik gebietet, das Gleichgewicht dadurch herzustellen, datz man in den Völker- - bundsrat die für die Aufrechterhaltung der Ostgrenzen am stärksten interessierten Mächte als ständige Mitglieder einsührt.

*

Der Völkerbundsrat und die englische Presse.

ff London, 12. Febr. Die Rückwirkungen des Aufnahmegesuches Deutschlands zum Völkerbund bei den anderen Staaten werden von den Blättern ausführlich erörtert.

Daily News" schreibt: Wir hoffen sehr, datz die Berichte, wonach die britische Negie­rung in ihrer Haltung gegenüber dem Vor­schläge über die Zulassung Polens zum Völker­bundsrat schwächer wird, nicht auf Wahrheit beruhe. Das Blatt führt aus: Polens Wunsch sei durchaus begreiflich und man könne nichts dagegen einwenden, datz es ihn vorgebracht habe. Auf der anderen Seite aber würde die Bewilligung seiner Forderungen die schwersten Folgen haben. Sie würden in hohem Matze die Ergebnisse nun Locarno zunichte machen und würde die Bildung eines französischen Blocks, innerhalb des Völkerbundes bedeuten. In Deutschland wür­de es berechtigter oder unberechtigter Weise als einen Schritt betrachtet werden, den Ein- flutz zu lähmen, den Deutschland möglicher Weise im Völkerbundsrat ausüben könne. Das Blatt schließt, daß durch die Annahme dieser Forderungen die Arbeiten des Völkerbundes in Zukunft ungemein erschwert werden wür­den. Aus allen diesen Gründen müsse man bei aller Freundschaft für Polen hoffen, daß

. der volnische Plan aufgegeben werden wird.

Der diplomatische Vertreter desDail? Telegraph" führt aus: Die Kandidatur von Spanien. Brafilien und Polen für einen ständigen Sitz im Völkerbundsrats sei nach wie vor das Hauvttbema in den verschiedensten diplomatischen Kreisen. Der Fall Brasiliens werde sich wahrscheinlich von selbst regeln, denn Argentinien und Chile würden von einer solchen Bevorzugung Brafiliens empfindlich berührt werden, und es liege für Brasilien feinen Grund vor, derartige Gefühle bei seinen Nachbarm hervorzurufen. Soweit man bört. würde Spaniens Kandidatur beträchtlich weniger Opposition in englischen Kreisen gefunden haben, wenn sic nicht in einer etwas schroffen Weise vorge- bracht worden wäre Spanien habe während Jahrzehnten das Ansehen einer Großmacht genosien und sei die erste der vormaligen neu­tralen Mächte gewesen, die sich am Völker­bund aktiv beteiligt habe.

Mit der polnischen Kandidatur verhält es sich dagegen ganz anders, und einige der Argumente, die zu ihrer Unterstützung vor­gebracht würden, vertragen sich nicht mit dem Geiste der Völkerbundssatzung, so wie diese allgemein aufgefaßt würden. Der Gedanke, daß Polen einen, ständigen Ratsitz erhalten müsse, weil Deutschland einen bekommt und weil deutsch-polnische Streitigkeiten sehr häufig auftreten, würde stes ins Leere fallen, da Polen stets im Rate vertreten sein würde, wenn derartige Streitigkeiten erörtert werden würden. Außerdem kann Polen solche Streitigkeiten nach Wunsch der Völkerbunds­versammlung vortragen. Das Argument, daß Polens ständiger Einfluß im Rate notwendig sein würde, um das Mächtegleichge­wicht z u sichern, um zu verhindern, datz Deutschland die englisch - französische Wai- schale zu Gunsten Endlands beeinflußt, lasie die Tatsache außer Betracht, daß der Gedanke des Vorhandenseins des Völkerbundes gerade

der sei, daß das alte Mächtegleichgewicht zwi­schen rivalisierenden Gruppen und Koalitionen beseitigt würde.

Belgien könne anführen und tue dies auch tatsächlich, daß, wenn irgendeine von den kleinen alliierten Mächten einen ständigen Sitz erhalten sollte, seine moralischen An­sprüche auch ein solches Vorrecht haben, das stärker sei als das von Polen.

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Ldndon, 11. Febr. Im Unterhause rich­tete Macdonald an den Staatssekretär des Aeußsrn die Frage, ob er über die in der Presse erschienenen Meldungen, nach denen außer Deutschland noch z w e i an - deren Mächten ständige Sitze im Völkerbundsrat gewährt werden soll­ten, eine Erklärung abgeben könne, und ob die Regierung hinsichtlich dieser Ansprüche irgendeine Aktion unternommen habe.

Chamberlain antwortete: Das deutsche Gesuch um Aufnahme in den Völkerbund hat, wie wohl nicht zu vermeiden war, die ganze Frage der Zusammensetzung des Völkerbunds­rates aufgerollt und auch auf anderer Seite zur Geltendmachung von Ansprüchen geführt. Solange solche Ansprüche nicht formell nörgeltet und die dafür und dagegen sprechenden Gründe gehört wo-den sind» ist es nicht möglich, irgendeine endgültige Entscheidung darüber zu treffen, in wel­cher Weise man den Interesse» des Bölker- bundsrates und überhaupt des Völkerbundes am besten dient. Soweit es jetzt schon tunlich ist, diese Frage zu untersuchen, geschieht dies seitens der Regierung sorgfältig und aufmerk­sam. Wenn es mir möglich ist, vor meiner Abreise zur Teilnahme an der Tagung des Völkerbundsrates im Mär; weitere ErNärun- gen abzugeben, so werde ich das gern tun. Aber ich habe die Empfindung, datz Mac­donald anerkennen wird, datz in einer An­gelegenheit, die Gegenstand der Erör­terung und Entscheidung des Bölkerbunds- rates und der Bölkerbundsversammlung ist, und über die zunächst eine erhebliche Meinungsverschiedenheit bestehen mutz, es wünschenswert ist, datz den Gefühlen und Ansichten Rechnung getragen wird, die in diesen Körperschaften und de» bei der Er­örterung auftretenden Argumenten vorherr­schen. Es würde tatsächlich den Zweck solcher gemeinsamen Beratungen ver­eiteln und der Nützlichkeit und dem Ein- flutz des Völkerbundes abträglich sein, wenn Vertreter dieses oder irgendeines anderen Landes im voraus durch starte Instruk­tionen gebunden wären, die irgendein allgemeines Übereinkommen unmög­lich machen würd«.

Wedgwood Benn stellte die Frage, ob Chamberlain irgendwelche Angaben darüber machen könne, welche Haltung die bri­tische Regierung gegenüber dem Gesuch dieser beidsn Mächte einnehme.

Chamberlain antwortete: Ich glaube, es bandelt sich um mehr als zwei Mächte. Gegenwärtig hoffe ich, datz das Haus mir erlauben wird, mich auf die ge­gebene Erklärung zu beschränken. Wenn Macdonald die Frage in der ersten Märzwoche, unmittelbar bevor ich mich nach Genf begebe, stellen will, so werde ich mich, falls irgendeine weitere Mitteilung in pas­sender Weise gegeben werden kann, freuen, sie zu geben.

T h u r 11 e (Arbeiterpartei) fragte, ob irgend etwas Wahres in der in der Presse er­schienenen Andeutung sei, datz Chamberlain der spanischem Regierung das Ver­sprechen gegeben hätte, ihr Anspruch auf Zulassung zum Völkerbundsrat würde von der britischen Regierung unterstützt werden.

Chamberlain erwiderte: Ich wünsche zur Zeit nicht, meinen eben gemachten Mitteilungen irgend etwas hinzuzufügen. Es wäre nicht am Platze/ es zu tum

Ruffelini imd die ..crimillo gcWcittten 3ntirituen"

Sn dem angenehmen Bewußtsein des un­tadeligen Schnitts seiner eleganten Kleidung hat es Herr Mussolini fertiggebracht. In feiner Hetzrede gegen Deutschland über die primitiv gekleideten deutschen Sndividuen zu sprechen, die die herrlichen, sonnigen Städte Stallens verschandeln. Es ist noch garnicht so lange her, da war auch Herr Mussolini ein schlecht­gekleidetes Sndividuum, da hätte er es wohl sehr übel vermerkt, wenn man ihn ob seiner minderwertigen Kleidung bespöttelt hätte.

Sm Reichstag hat schon der Sozialdemokrat Stampfer etwas Näheres über die Ver­gangenheit des jetzigen italienischen Minister­präsidenten zu sagen gewußt. Einige neue Tatsachen können dies Bild vervollständigen. Als Herr Mussolini im Alter von 18 Satiren mit einigen Lire in der Tasche auf die Walze ging und. in Vverdon, der Bezirks­hauptstadt des schweizerischen Kantons Waadt anfam, da sah er einem Landstreicher ver­zweifelt ähnlich. Da hatte er Hunger und kein Geld und muhte betteln gehen. And dann war er sehr froh, wenn sich mildtätige Leute fanden, die dem schlechtgekleideten Bett­ler einige Zehrpfennige zuwarfen.

Margerita Sarfarti hat eine Bio­graphie Mussolinis geschrieben. @6 empfiehlt sich, sie einmal durchzulesen, man wird dort manches finden, was ein recht bezeichnendes Licht auf den Dünkel und den Hochmut des jetzt Diktator eines Landes gewordenen, ein­stigen Strahenbettlers wirst. Seine Bio­graphin erzählt da u. a.:Es gibt eine Brücke in Lausanne, die im Leben Musso­linis eine geschichtliche Rolle spielt. Unter dieser Brücke pflegte er zu schlafen. Sn einer Nacht regnete es einmal so, dah er seine Zuflucht in einer kleinen Merlstatt nahm, die offen stand. Früh am Morgen wurde er dort schlafend gesunden und verhaftet. Einen Tag und eine Nacht blieb er eingefperrt. Als er wieder entlassen worden war, gelang es ihm endlich, festen Fuh zu fassen. Er sand Arbeit als Laufbursche bei einem ita­lienischen Weinhändler in Lausanne. Bar­häuptig und barfuß fuhr er in dieser Stellung, nur mit Hemd und Hose bekleidet, die Ware zu den Kunden. Er schob seinen Handwagen die Hauptstrahe entlang, wo sich die elegante Welt zusammenfand und lieferte die Wein­flaschen bei den Fremdenpensionen und Haus­besitzern ab, die am Ufer des Genfer Sees wohnten. Einer italeinischen Sozialistin. QTngelica Balabonow, die ihn befragte, erzählte et, er sei aus Stallen desertiert, weil er nicht einrücken wollte. Er lebte damals in in der entsetzlichsten Not und wurde von ita­lienischen Landsleuten unterstützt. Ein Maurer erzählte damals, daß er aus einem überflüs­sigen Leinentuch von seiner Frau Unter­wäsche für Mussolini nähen lieh."

Dies so Einiges aus der Vergangenheit des Herrn Ministerpräsidenten Mussolini. Ge­wiß, er braucht sich dieser Vergangenheit nicht zu schämen, es ist für ihn wahrlich keine Schande, sich vom kleinen, verhungerten Lauf­burschen zum unumschränkten Herrscher eines Landes heraufgeschwungen zu haben. Aber, daß er jetzt, wo es ihm gut geht, wo er die Mittel dazu hat, seine Anzüge beim ersten Schneider der Stadt zu bestellen, dah er jetzt von der Höhe seiner gesicherten Lebensstel­lung die Menschen dem Hohne, dem Ge­spött preisgibt, die dieselbe zerrissene Klei­dung tragen, die er einst trug, das ist, mit Respekt zu sagen, eine Hundsföttichkeit. Schon dieser einzige Ausdruck in seiner Rede zeigt uns. wie der Mann beschaffen ist. dem jetzt Stallen zu Füßen liegt. Aber schließlich muß ja jeder selbst wissen, wie weit er sich lächer­lich zu machen hat.

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Suiammtnldtt M Bilknbimd- ralt#

Briand und Vanderoelde für schnelle Er, ledigung der Formalitäten.

Senf, 11. Febr. Die auf Freitag ange- setzte Sitzung des Bölkerbundrates wird wahr­scheinlich kurz fein, da nur ein Punkt auf der Tagesordnung steht, die Festsetzung des Zeit- vunktes für den Zusammentritt der außer­ordentliche» Völkerbundversamm- l u n g, die über die Aufnahme Deutschlands in den Völkerbund zn beschließen hat. Für den Zusammentritt dieser außerordentlichen Ver­sammlung ist die Zeit zwischen dem 7. und 15. März ausersehen/ Der Bölkerbundrat wird vorher eine Tagung abhalten, die kaum mehr »ls fünf Tage dauern dürfte. Auf der Tages­ordnung dieser Ratstagung, steht u. a. die Be­schlußfassung üb« die Zuerkennung eines stän»