Seute MgtemngserktSmng
abhängig.
zur AbrAluuMenserrnz an
StenAas, W 26. Januar 1926 pie ^oberhessisch« Zeitung" et' tretet sechsmal wöchentlich. Be- ^gspreis monatlich 2 GM. aus» Mießl. Zustellungsgebühr, durch hi«Post2.25 GM.Für etwa infolge Streiks, Maschinendefekl« »bet ^«entarer Ereignisse ausfallende Mumme rn wird kein Ersah gehlster. Verlag b. Dr. §. Hitzeroth, Druck der Univ.-Buchdruckerei v. a^h. Aug. Koch, Markt 21/23. Fernsprecher: Rr. 55. u. Rr. 666. Postscheckkonto: Amt Frankfurt £ W. Nr. 5015. — Sprechzeit iiet Redaktion von 10—11 rmd -1,1—1 Uhr.
Marburg a. Ma
Ter Anzeigenpreis beträgt für! de« lOgespalt. Zestenmillimeter 6.08 GM., kleine Baranzeige» 0.06 GM., amtliche und auswärtige Anzeigen 0.16 GM. Bei schwierigem Sah sowie bei Plah- vorschrift 50«/, Aufschlag. — Sammelanzeigen 100 ’/« Aufschlag. Reklamen der Milli«.
0,40 GM. Jeder Rabatt gilt al« BarrabaN. Ziel 5 Tage. Belegs werden berechnet, ebenso Auskunft durch die Geschäftsstelle und Zusendung der Angebote. Erfüllungsort Marburg.
1 Goldmark — -/«.»Dollar.
Die Marine'Meutrttj 1917/18 e. Tretba gegen Dittman»
Ser msM'tbineMe Konflikt
Tschangtsolin trimmt de« russischen Konsul i«
Lharbin gefangen.
Paris, 25. 3<m- Dem ,31 em Bork Harald" wird a«s Peking gemeldet, Tschangtsoli« habe von dem Ultimatum des Sowjetbotschafters kein« Notiz genommen. Lr habe sogar den russischen Konsul «ud sämtliche Mitglieder der rns- stschen Handelsvereinigung in Tbarbi« verhaften lassen und das russische Konsulat geschlossen. Er habe die Absicht, sämtliche Berbiuduugeu rwischen Sibirien und Mukde« $* unterbinden. Die Russen hätten 10 000 Mann Truppen in der von Lharbin Msammengerogen, und da die Japaner im stillen Vorkehrungen getroffen haben, sei mit einem Einmarsch der Russen in chinesisches Gebiet ru rechnen. Die Lage sei gespannter denn je
Berlin, 25. Zan. Die amtliche Annahme der Einladung Deutsch- land» zur Abrüstungsvorkon- s e r e n r, die aus dem Grunde nicht erfolgt war, weil das zurücktretrnde Reichs- labinett es nicht mehr für angebracht hielt, eine Maßnahme von solch grundsätzlicher Bedeutung zu vollziehen, ist als erste Maßnahme heute vom Kabinett vollzogen werden. Die Regierung hat, rote die Deutsche diplomatische Korrespondenz bemerkt, au dem Zustandekommen der Abrüstungskonferenz und an einem positiven Ergebnis aller in dieser Richtung gehenden Bestrebungen als einzige abgerüstete Großmacht inmitten gerüsteter Nachbarn ein viel zu offenkundiges und s e l b st v e r- ständliches Interesse, als dah sie nicht ihrerseits das menschenmögliche dazu tun würde, um der Konferenz zu einem Erfolge zu verhelfen.
fk London, 28. Zan. Nach einer Havasmeldung ans London soll der Bericht der, alliierten Kontrollkommission in Berlin über die Durchführung der Deutschland auferlegteil Verpflichtungen auf dem Gebiete der Entwaffnung, Reorganisation der Polizei, des Oberkommandos der Reichswehr noch stark im Rückstand sein. Die Verzögerung dieser Mahnahmen werde zur Folge haben, dah die alliierten Kontrolloffiziere länger in Berlin verbleiben als ursprünglich vorgesehen war.
verhältnismäßig wenig Beschwerden Vorlagen. I (Hört, hört! rechts.) Der sozialdemokratische «bg. Roske war längere Zeit an Bord von S M. S. „von der Tann" und bat dort das Leben der Offiziere und Mannschaften kennen gelernt. Auch er hat nachher keine Beschwer-, de« vorgrbracht. I
v. Trotha geht dann auf die Verpfle- I aungsverhältnisse ein. Auf den ein» I seinen Schiffen bestand Selbstverpflegung. Der dem Gelbe, daß für die Verpflegung nutzbar gemacht werden konnte, bestand zwischen Of- I fixieren und Mannschaften anfangs ein Unterschied von 1.15 Mk., der sich aber I nach und nach auf 25 Pfg. verminderte (Hört, hört! rechts). Die Verpflegungssätze wurden im weiteren Verlause des Krieges I wesentlich echöht. An Vrot bekam die Mannschaft weit über das doppelte dessen. I was der Bürger in den Großstädten I erhielt. Ebenso war es beim Sett. 3m Kriege wurden die M e n a g e k v m m t s s t - I ort en eingeführt. Auch aus der Schilderung I des Abg. Dittmann ergibt sich, daß sie zu I einer neben dem militärischen Apparat sich I entwickelnden Organisationen wurde, dre von den Derpflegungsfragen überging zur Behandlung von P o 1 i t i s ch e n Z r a g en. M>er wenn eine Truppe ihrer vaterländischen Pflicht genügen soll, so mutz sie eingestellt sein auf den einzigen großen Gedanken: I Hier geht es für das Vaterland mit erhobener Waffe! Der Zeuge besprach dann die I
Vorkommnisse von 1917.
Kodes, eines der erschossenen Matrosen, I hat in der betreffenden Versammlung gesagt: I
Die Heizerwache hat uns eigentlich einen j schlechten Streich gespielt, denn m 14 Tagen oder 3 Wochen wollten wir zu entern großen Schlage ausholen." Diese Rede wurde uns bereits am selben Tage, als sie I gehalten war, von allen Seiten bekanntgege- I ben. sodaß an ihr kein Zweifel ist. Schon das allein ist der Aufruhr. (Unruhe links.)
• Ein Matrose hat ausgesagt, es sei tn der 05er- I sammlung am 1. August im Restaurant „St- I voll zunächst eine Propagandarede für die USP. gehalten und dann gesagt I
I worden,
die Matrosen müßten sich fest znsammen- schlieben und nötigenfalls mit Gewalt gegen ihre Vorgesetzten vorgeben, (»ort, bört! rechts.) Jedenfalls stand hinter I dieser Arrfruhrversammlung die U.S.P.
In das Gerichtsverfahren habe ich nicht eingegriffen. Aber als Chef des Stabes war es ntrine Pflicht, auch für den Fall von Todesurteilen dte nötigen Vorkehrungen zu treffen. Der Zeuge kommt dann auf den Flo t t e n - I Vorstoß zu sprechen. Unmöglich konnte
vor jedem Kampf-Vorstoß erst im großen Haupt- I quartier inSpaa angefragt werden, denn dort konnte man garnicht die vielen Vorbedingungen kennen, die jeweils für etn Auslaufen der Flotte entscheidend waren. Mit, eenem Vorstoß gegen bett Kanal wäre unsere Fro nt z u L ande enil astet worden. Die I Vorbereitungen zu Vorstößen geheim zu | halten, war eine unbedingte P , licht
gegen die Besatzungen. Die vorbereiteten Ope- I rationell haben wir immer erst dann ms Große
Lauptauartier geschickt, wenn die Flotte m See ging. Selbst mit den Funkmeldungen
I mußten wir vorsichtig umgehen. Demnach ist es für den hier rn Frage kommenoen Vorstoß
I keine Frage, daß nicht einmal die Mit- I gtieber des Stabes im Bilde waren. I So war der Plan gefaßt worden,
I mit einer starken Gruppe in die flandrische Küste bineinzuftoben und zu gleiwer Zett
I mit einer starken Gruppe gegen die Tbemse- I mündung vorzusehen und dort das ^ganze I Transportwesen des Feindes ans den ,rügen I zu beben. Dabei muhte selbstverständlich I die Hochseeflotte mit binausgeben. Ich kann I keinen anderen Ausdruck finden, als daß sich noch nie im Kriege ein so stark und sicher
I vorbereitetes Unternehmen hat durch,Uhren I lassen
Ich kann nicht begreifen, wie in Zeiten eines I solchen schweren Ringens die starke militärische
Krast der Flotte im Käsen liegen bleiben konnte. I Als wir uns über die Durchführung des Unter» I nehmens einig waren, habe ich auch an den
Chef des Stabes der Seekriegsleitung, den da- I maligen Admiral von Levetzow die Frage gerichtet, ob die Regierung im Bilde ; I wäre und darauf zu stimmende Ant- ! I wort bekommen. - (Bewegung links. Abg.
Dittmann: Entscheidend ist, ob die Regierung des Prinzen Marx unterrichtet war.) Das kann ich so genau nicht sagen. Mit dem Moment, als auf Befehl der U-Bootskrieg eingestellt wurde, hatte die Flotte ihre operative Freiheit vollkommen ttmber bekommen. Auf die Frage des Abg. D i t t m a n n, ob der Zeuge aus eigenem Missen angeben könne, daß Prinz M a x v 0 n B a d e n f e i n e Zustimmung zum Vorstoß gegeben habe, erklärte der Zeuge: Nach Ausbruch der Unruhen war der Vorswß unmöglich geworden. Der nach Berlin geschickte Kapitän Mad-.sch hat dem schon im Bett liegenden Kanzler Prinz Max vorgetragen und in der Meldung, tife er mir nachher erstattete, hat er mit keinem Wort erwähnt, daß Prinz Max geäußert hätte, er wisse garnichts von dem Vorstoß. Auf die Frage des Abg. Dr. Rosenberg (Kom.) erwidert der Auge, dah die Flottenleitung der s i ch e r e n U e b erzen g u n g gewesen wäre, daß wir mit einem Vorstoß der englischen Seemacht einen ganz gewaltigen Stoß versetzt hätten'
Auch »er englische Minister Churchill habe erklärt, dah die Entscheidung in den letzten Tagen an einem dünnen seidenen Fädchen gehangen habe. Der Faden sei JWri"£ty lands gerissen, weil drüben die Bolksstim- «ans mcht zusammenhielt.
Der Sachverständige (Steueral von Kuhl ' führte aus, daß die Heeresleitung immer «ne Landung der Engländer an der holländischen Küste befürchtet hätte, was für den rechten deutschen Flügel geradezu katastrophal gewtttt haben würde. Ein Flotten vor stoß im Jahre 1918 wäre eine a u ße r o rde ni li che Beruhigung und Entlastung gewesen.
Der Sachverständige Dr. Herz teilte mit, der damalige Staatssekretär und Vizekanzler v. Payer habe chm geschrieben, er habe von dem Plane einer großen Seeschlacht gegen England erst aus dem Münchener Tolch- stoßprozeß Kenntnis erhalten Dr. Herz fragt, ob es richtig sei, daß einzelne Abteilungen sich geweigert hätten, das Do - des urteil an beiden Matrosen zu vollziehen. Vizeadmiral von Trotha erklärte, I davon nichts zu wissen.
Abg. Brüning haus (Dt. Vpt.) stellte fest, daß nach den Aussagen von Trothas b« Flotte noch nie so stark gewesen sei, als in dem Augenblick, als der Vorstoß geplant
Im Untersuchungsausschuß für die Ma- I rineborgänge wies der Vorsitzende, Abg. I Dr. Philippi (Dntl.) auf bt.e Kritik m der Presse hin. Es mag sein, daß bet Verlaus der Sitzungen nicht immer der Würde des Parlaments entsprochen hat, I (Sehr wahr, rechts), aber andererseits wollen wir doch die Schwierigkeiten nicht verkennen, unter denen unsere Verhandlungen gestanden haben. Der Auftrag an den Abgeordneten Dittmann ist auf einstimmigen Beschluß des Ausschusses erteilt, die Zuziehung der Presse mit 13 I gegen 9 Stimmen beschlossen worden.
Der Vorsitzende teilte dann den Beschluß der Vollsitzung des Ausschusses zu der D ittmannsch en B r o sch ür e. und das Schreiben des Reich swehrmini- sters zu dem Fall Canaris mit. Er gibt dem Ausschuß weiter Kenntnis von folgendem Schreiben, das von Vizeadmiral v. I Trotha eingegangen ist: „Nachdem mit soeben durch den Herrn Ches der Marinelei- I tunq dienstlich betanntgegeben Worten ist, daß der Herr Reichswehrmi Niste r sich entschlossen habe, die zum Ausschuß entsandten Kommissare vorläufig nicht mehr zu entsenden, bin zch nicht AMMMö Nimm! die EWübUNH I heiler 2rnittag^zu 'eNiE ^ Ich lege j - - 1 aber großes Gewicht darauf, über die in
Frage stehenden Vorgänge Auskunft zu
Berlin 25. Jan. Der Aeltestenrat bts Reichstages ist zu einer Sitzung euf Dienstag mittag einberufen worden, im die letzten Dispositionen für die große politische Aussprach>e ju treffen, die am Dienstag nachmittag 2 Uhr mit der Programmerklärungdes Reichskanzlers Dr. Luther ihren Anfang nimmt. Wie wir aus parlamentarischen Kreisen hören, wird die Sitzung voraussichtlich nach der Regierungserklärung vertagt werden, um den Fraktionen Gelegen- beit zu geben, zu der Regierungserklärung Stellung zu nehmen. Ma« rechnet damit, daß die Debatte sich b i s z u m F r e, t a g hinziehen wird und daß an diesem Tage bann die Abstimmung über die Billr- -ungsformel der Regierungsparteien und die Mißtrauensvoten der Opposition erfolgen werden. Bisher sind Mißtrauensvoten von der völkischen und bet kommunistischen Fraktion angekündigt worden. Die Deutschnationalen, die <5o« zialdemokratckn und die Wirtschaftliche Vereinigung machen ihre Stellungnahme von dem Inhalt der Regierungserklärung
war.
Der Sachverständige! Dr. Delbrück führte aus, dah bisher noch nicht der geringste Beweis dafür erbracht worden fei, daß das geplante Flottenuntemehmen durch die Zustimmung des verantwortlichenReich s kanz- lers gedeckt worden sei. Im übrigen sei er der Auffassung: Lieber btt ganze Flotte m Grund geschossen, als daß sie sich so ergeben hat, wie das nachher geschehen ist.
Eine neue Sitzung mit Hinzuziehung von Pressevertretern wird voransftchtllch erst in etwa 14 Tagen stallftnben.
Ein EKtelbcn «eßlttS
Die Ausgabe der Kommissare des Reichs» ioehrministerinm».
Berlin, 25. Jan. Der Reichswehrminister hat an den Vorsitzenden des Untersuchungsausschusses des Reichstages, Abgeordneten Dr. Philippi, folgendes Schreiben gerichtet:
„Die Vorgänge im Untersuchungsausschuß am 23. d. Mts. veranlassen mich zu folgenden Erklärungen:
1 Der gegen Korvettenkapitän Canaris'erhobene persönliche Vorwurf, daß er an der Entweichung de? Oberleutnants Vogel beteiligt gewesen sei, ist völlig unbegründet, wie durch ein von meinem Herrn Amtsvorgänger veranlaßtes gerichtliches Verfahren festgestellt ist. Die Untersuchung hat seinerzeit die völlige S ch u l d l o s i g k e i t des Korvettenkapitäns Canaris ergeben. Canaris war zur Zeit der Tat gar nicht in Berlin, sondern war damals in Familienangelegenheiten nach Süddeutschland beurlaubt.
2. Fn Uebereinstimmung mit dem Chef der Marineleitung hatte ich den Kommissaren des Reichswehrministeriums die Wei- i Jung erteilt, sich jeglicher Parteinahme bei Abgabe ihrer Erllärungen zu enthalten, wie dies in jahrelanger reibungsloser Zusammenarbeit mit dem Ausschuß auch bisher geschehen ist. Die Aufgabe des ReichswehrministerlumS kann nur fein, den Ausschuß bei Sichtung und Benutzung des ungeheuer umfangreichen Ma- I terials zu unterstützen, bamit der Ausschuß der ihm gestellten Aufgabe, zu einem I objektiven Gutachten zu gelangen, gerecht | werden kann. Ich habe mich dabei in volll-
geben." I
Der Vorsitzende beantragt darauf, den Vizeadmiral v. Trotha als Aus- I kunftsPerson zu vernehmen. Rach 1 kurzer GeschästsorbnungSdebatte wird die sofortige Vernehmung des Vizeadmirals v. I Trotha beschlossen Der Vorsitzende teilt mit, daß u. a. auch Admiral v. Capelle um seine Vernehmung gebeten habe.
Hierauf gibt Abg. Graf v. d. schulen- I bürg (Dntl.) unter dem Beifall der Rechten folgende Erklärung ab: „3n den Sitzungen I am 22. und 23. Januar sind besonders von I dm Zuhörern beispiellose Schmähungen gegen das Offizierkorps der alten Wchrmacht gerichtet worden. Ich erkläre daher für die alte Wehrmacht und für mich selbst, daß ich diese Derleumdungm mit allem Nachdruck zurückweise. Die alte Wehrmacht hat in hingehender todesmutiger Treue bis zu ihrer letzten Kraft vier lanae, schwere Jahre dem Ansturm der Feinde st and gehaltm und die Gren- zm des Vaterlandes geschützt." Darauf wird
Bireadmiral von Trotha
als Auskunftsperson vereidigt. Er wendet sich gegm die Darlegungen des Abg. Ditt- ma n n, daß Mannschaften auch in bringen- ben Fällen keinen Urlaub bekamen, während z. B. ein Offizier schon anläßlich einer Aiederkunft seiner Frau beurlaubt wurde. Dieser Offizier habe seinm Wohnsitz tn Wilhelmshaven gehabt. Andererseits sei der Bedarf an Mannschaften ungeheuer groß gewesen. Bei einem großen Kreuzer ober bei einem Linienschiff, auf dem jeder i Wann im Jahre 10 Tage Urlaub haben sollt«, mußten im normalen Betrieb immer ungefähr 30 Mann auf Urlaub fein. Ein weiterer Ausfall von etwa 20 Wann kann auf das Konto von Erkrankungm, ein dritter Ausfall von 25—30 Mann auf Ausbildungskurse, um bas Schiff auf der Höhe seiner Leistungsfähig- kett zu hallen. So fielm insgesamt auf einem solchen Schiff sicher 100 Mann aus, zusammen weit mehr als die Gefechtsbefahung eines schwerm Turmes. So schmerzlich es
I war, so konnte man selbst manche berechtigten I Wünsche nach Urlaub nicht allen erfüllen. I Jeder Dvrgefetzte, soweit ich sie als I Mensch iennen gelernt hab«, hat fein I hestes getan, um den berechtigten Wünschen gerecht zu werden. Ich kann ferner bezeugen, baß Admiral Scheer bei verschiedenen G-- I legenheiten auf das ernsteste darauf hinge« wiesm hat, daß gerade in Kriegszelten die I Strafanwendung auf das sorgfältigste I und unter Berücksichtigung aller Verhältnisse und auch des Druckes, unter dem die Mann-
I schäften standen, in Ruhe und vh ne I Uebertreibung zu handhaben wäre. I Außerdem ist auch das Reichsgesetz vom 25. I April 1917 eine weitgehende Milderung der I Strchbestirnmungen eingetreten. Tatsächlich haben sich die Bestrafungen imÄriege
I gegenüber der Friedenszahl nicht 6er- I mehrt.
I Der sozialdemokratische Abg Ebert hat im [ Hauptaasschub erklärt, baß aus der ^«ri«e
0berlMsche
Marburger jÄ D
TagesaWiger «X S B MB ji B i 1 Lan-eWtlms
ÄmemerKrtdasMrr kuchMfchL)<Vberi,rssm/->KmtlichLS AevkündiMiSöbMfiwdk^War^