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Drei Kinder ertrunken.

fk Düsseldorf, 25. Ian. Wie die Düsseldorfer Nachrichten" aus Ratingei, melden, gingen 5 Kinder im Alter von 5 bis 7 Jahren in einen Steinbruch, in dem sich Wasser befand. Als die Kinder die dünne Eisdecke des Wassers betraten, bra­chen sie ein. Zwei von ihnen feinten in erstarrtem Zustand aus dem Wasser ge­zogen werden. Die anderen drei konnten nur als Leichen geborgen werden.

Grohfeuer.

Stettin, 23. Zan. (WB) Auf dem Gute Raffelwitz auf Rügen vernichtete ein Erotzfeuer in der Nacht zum Samstag den Viehstall. Fünfzehn Pferde, 140 Schafe 33 Kühe, 23 Schweine und 400 Zentner Getreide fielen den Flammen zum Opfer

Feuersbrunst in einem schlesischen " Ze.

fk. Berlin, 25. Ian. Wie derMontag" aus Breslau meldet, wütete in dem schlesischen Dorfe öemmersdorf bei Reichenbach auf dem großen Gute des Gemeindevorstehers Erund- mann eine gewaltige Feuersbrunst. Es wur­den ungefähr 1000 Zentner Getreide, Heu und Stroh vernichtet.

Die Mordtat in Eppingen.

Heidelberg, 23. Jan. Die hiesige Staatsanwaltschaft hat jetzt auf die Er­mittelung des Täters, der in der Nacht zum Montag die 17 jährige Frieda Hecker in der Nähe von Eppingen erstochen hat, eine Belohnung von 500 Mark aus­gesetzt. In Haft befindet sich zwar noch ein gewisser Hellmut Zimmermann, des­sen Alibi allerdings am Abend der Tat durchaus nachgewiesen werden kann, der aber anderseits mit dem Mädchen längere Zeit in Verbindung gestanden hat.

Selbstmord.

Ludwigshafen, 23. Jan. Der 61 Jahre alte Zimmermann Anton Pletnh hat sich in seiner Wohnung in der Friesenhei­merstratze erhängt. Der Grund zur Tat ist unbekannt.

Eattenmord in Chemnitz.

fk. Berlin, 25. Ian. Der 72iährige Rent­ner Josef Kugler wurde in seiner Wohnung in Stein bei Chemnitz mit durchschnittener Kehle aufgefunden. Unter dem dringenden Verdacht, den Mord begangen zu haben, wurde seine 35jährige Ehefrau verhaftet.

Baron Tessin unter Anklage des Bruder­mordes.

fk. Berlin, 25. Jan. Wie der Berliner Montagspost" aus Tübingen berichtet wird, beginnt heute vor dem dortigen Schwurgericht die Verhandlung gegen den Freiberrn Man­fred von Tessin und seinen 18iäbrigen Stiefbruder Kurt von Tessin, die beschuldigt find, den gewaltsamen Tod ihres ältesten Bru­ders, d«F,.Rittergutsbesitzers und Majorats- Herrn out Schloßgut Rochdorf an der Enz, ix .iter von Tessin, herbeigeführt .zu haben. Die Anklag gegen Manfred von Tessin lautet auf Mord, gegen Purt von Tessin auf vor der Tat zugesagte Begünstigung.

Der Brand in Pennslvanien.

Allentown, 23. Zan. (WB.) Nach den letzten Meldungen hat sich die Zahl der Toten auf 12 erhöht.

die Bübnenwelt um eine eigene Achse, um einen eigenen Mittelpunkt sich ordnet, und man in sie hineinsieht, wie man von irgend einem Punkte aus in die Landschaft oder aus ein Städtebild binblickt,. Durch diese Be­freiung wurde der Biibnenraum ein Glied im Theatergesamtbau, der dem Zuschauerraum volles Gegengewicht hält und die Bühnenbild­nerei zugleich innerlich erlöst wird, in­dem sie nunmehr die Dimensionen der Höbe. Breite und der Diagonalen frei benutzen und die Welt jenseits des Vor­hanges ungeheuer bereichern konnte. Diese wird in der Tat eineWelt", ein Labyrinth, eine Unendlichkeit. Unserer heutigen An­schauung ist die Annahme geläufig, daß zuerst das vom Dichterfrei" erfundene Sttück da sei. und aus diesem die Raumgestalt abgeleitet werde. Das trifft auf das höfische Theater keinesfalls zu. Die Bübnenbildnerei vollzieh, hier eine freie Konzeption derselben Idee, des­selben Erundmotivs das die Dichtung Musik) in anderen künstlerischen Mitteln gestaltet. Die eine und die andere Form steht nebenein­ander. vielmehr tritt deutliche die Abhängig­keit der Dichtung, der Bewegung im Raum, von der Raumgestalt, von dertoten"Bühne zu Tage. Diese gibt dem Spiel seine Achsen (ein Ausdruck Gregors). Sie diktiert den Stil der Bewegung, und läßt darum die Figuren im Raum wie Marionetten, den Klang als Wider­hall von den Wänden erscheinen. Run kann zwar unter Umständen die Bewegung die innere. offenbar den gegebenen Raum durchbrechen und zeichnerisch-abstrakt ein neues Raumbild, eine höhere Sphäre schassen. Es kann aber auch die Bewegung in dem Raum verbleiben, die Majestät ihrer Gestalt als ab­solut bindend anerkennen. Dann wird die Raumgestalt von überhöhender Bedeutung und das Spiel ist ein Heraustreten des in ihr ver­hafteten Rhythmus So ist es im höfischen Theater in der Zeit seines höchsten Selbstbe­wußtseins, in seiner eigensten Entfaltung. Die Raumgestalt ist der Protagonist des Schau­spiels. Sie ist nicht nur ganz Ausdruck der Bewegung, sondern sie bewegt fick selbst. Der Raumleib tanzt! Es ist nur eine Uebersvitzung des Prinzips und eine drastisch hinweisende Gebärde, wenn Servandoni Schauspiele durch bloßen Wechsel von Kulissen, Prosvek'en, Ma­schinen. durch die bloße Bewegung der Raum- gestalt erdichtet.

Das höfische Barroktbeater ist für die Aesthettik und die Geschichte des Theaters von Lesonderr« Belang, »eil es Ms auf iw

Marburger Etadtzeitlmg

Marburg, 25. Januar (Hartung).

TageSanzeiger.

Wontag, den 25. Januar.

Volkshochschule: 8 Ahr abends, Oberreal­schule, Dortrag. , ~

Alpenverein: 8.30 Ahr, Hörsaal Geolog. In­stitut: Lichtbildervvrtrag.

Jnnungsausschuß, Kreis-Handwerkerbund:

2.30 Ahr Stadtsäle: Kundgebung gegen den Gesetzentwurf zur Förderung des Preis­abbaues. Redner: Syndikus Dr. Hart­mann, Kassel.

Konzertverein: Gesamtchvr.

Hotel Cafe Bersch, Kasernenberg: 4.30 Ahr und 8 Ahr abends Künstlerkonzert.

Schützenhof. Wehrdaer Weg 2: Jazzband- Konzert.

A. T., Pilgrimstein: Der kleine Robinson. Hauptrolle Jackie Cvogan.

Zentraltheater, Kasernenstr.: Gräfin Mariza.

4 Universität. Der Privatdozent an der hiesigen Universität Dr. Weyrich hat einen Ruf auf den Lehrstuhl der Mathema­tik an der deutschen Technischen Hochschule in Brünn erhalten und angenommen; seine Ernennung zum a. o. Professor in Brünn unter gleichzeitiger Verleihung des Titels und Charakters eines ordentlichen Professors ist bereits erfolgt.

Vom gestrigen Sonntag. Das eingetretene Tauwetter machte hier dem Rodel- und Skisport zum großen Teil ein Ende. Nur wer ins Gebirge ging, kam auf seine Rechnung.

Der Konzertoerein veranstaltet, wie bei den Brucknersinfonien so auch diesmal vor seinem Sinfoniekonzert (19. Febr.) einen Einführungsvortrag mit Beispielen am Flü­gel aus den zur Ausführung kommenden Werken von Kann, Wagner und Rich. Straub, und zwar Sonntag, den 14. Februar. Jn- betreff der Proben vergl. Anzeige.

* Symphonie-Konzert. Die Kapelle unseres Ausb.-Batls. veranstaltet am Freitag, den 5. Februar in diesem Winter ihr 1. Symphonie-Konzert. Als Hauptwerk kommt Tschaikowskys be­deutendste Symphonie, die pathetische, zur Aufführung. Zm 2. Teil hören wir dre Stücke für Streichorchester von Hugo Kaun und Les Preludes von Franz Liszt Das Orchester wird verstärkt durch die Kapelle des 1. Bails. 15 Znf.-Regt. Ei eßen und durch hiesige Berufsmusiker. (Siehe Inserat.)

Wie wir hören, ist am 4. März ein 2. Symphonie-Konzert unter Mitwirkung der Frau Gertrud Bindernagel, Opern­sängerin an der Staatsoper Berlin, ge­plant.

Weigvltshausen. Den würdigen, hochbetagten Mitkämpfern von 1870/71, den Kameraden Invaliden Johannes Schopp und Landwirt Johann Jakob Franz vom hiesigen Kriegerverein, wur­de das Kriegervereins Ehrenkceuz 2. K> seitens des Preußischen Kriegerverbandes verliehen. Der Vereinsvorsitzend? Bürger­meister Willershausen nahm in Ver­tretung die Uebergabe vor.

energischste klarmacht, daß das Theater ein eigengesetzlicher, eigenartiger, selbständiger Bau ist, an dem die verschiedenen Künste als Handwerker" mitwirken. Dem widerspricht ja keineswegs, daß die Beiträge der einzelnen Künste auch außerhalb der Schaubühne unter Umständen eine eigene Existenz, einen eigenen ästhetischen Wert anderer Art behaupten kön­nen. Darum ist es kaum zutreffend, wenn Josef Gregor das Drama als Grundlage des Theaters bezeichnet. Mit dem Worte Drama wird doch nicht auf eine Bewegung schlechthin, sondern auf eine literarische, auf eine wort- künstlerische Form gezielt. Diese ist aber sicher nicht Grundlage des Theaters und die Be­wegung als Grundlage des Theaters zu be­zeichnen. ist wenigstens in soweit überflüssig und verwirrend, als in dem Werte Theater oder Tbeatralik dies schon enthalten ist. Wir brauchen also für das Theater keine andere Grundlage zu finden als für jede Kunst, näm­lich eine psychologische. Im übrigen ist das Theater sich selbst Anfang und Ende. Es ist eine ästhetische Form, die sich auffüllt aus allen möglichen Materialien und darum unter der Herrschaft bald dieses bald jenes Stoffes und Einflusses zu stehen scheint und auch tat­sächlich steht. Mag sich ihre Individualität weniger klar herausheben als die engere, ge­schlossenere der einseitigen Kunstformen, da­rum bleibt sie doch in ihrer Freiheit und Souveränität unbestreitbar. Daß sie auch auf hoher Entwicklungsstufe als Handwerk- ge­übt werden kann, unterscheidet sie nicht von anderen Künsten, und daß sie dem Leben tiefer verhaftet bleibt, ist zwar ein Grund dafür, daß ihre Erscheinung sich nicht so scharf abhebt, ober kein Grund ihre Bedeutung herabzu­setzen. wie es Max Hermann tat, indem er sie von denHochkünsten" unterschied. Vielmehr umgekehrt ist die szenische Kunst die eigentliche Hochkunst, ganz unerreichbar in der Kraft, den Reichtum der Welt in sich zu versammeln und die Menschen in höchste Verzückung zu ver­setzen. Freilich können darum Gipfel­leistungen nur höchst selten erreicht werden, und nur dann, wenn die Einzelkünste dienend ihr Bestes bergeben, opferbereit verzichtend auf Eigenwillen, dem Theater allein die Ehre gebend und seinem Gesetz sich unterwerfend. Dieses Gesetz will, wie jedes Kunst- ober Na­turgesetz. immer neu entdeckt sein, und auf keine Formulierung können wir uns endgültig verlassen.

Sullm-Milüm

25. Januar.

177®. Gelehrter urib Publizist Jos. v. OorreS geboren in Koblenz. Gab zur Er­weckung deutschen Sinns denRheinischen Mer- cur" heraus, trat später als Kämpfer für die kath. Kirche aus. Begründete dieHistor.-polit. Blätter". Hauptwerk:Die christliche Mystik".

1851.' Bedeutender norwegischer Schriftstel­ler Arne Garbors geboten aus Time m Fäc­hern.

1876. Der Dramatiker Herbert Eulenberg ge­boren in Mühlheim a. Rh. Für feineBc- lircke" erhielt er 1912 den Volksschillerpreis. Sehr bekannt sind ferneSchattenbilder", 3 Bände.

1886. In Berlin kam der Musikdirigent und Komponist Wilhelm Furtwängler zur Welt. Seit 1922 Dirigent der Leipziger Gewandhaus­konzerte.

Spiel und Spott

Fußball.

lieber den Verlauf der einzelnen Spiele ist nicht viel zu berichten. Durch das eingetretene Tautoefier waren die Plätze teilweise in einer sehr schlechten Verfassung, sodaß ein großer Teil der Spiele abgebrochen werden muhten, öo ging es dem Spiel der Vereinigten in Hann.°Münden. Es ist unverständlich, bah der Techn. Bezirksausschuß dem Ersuchen des Vereins aus Münden nicht stattgeben konnte und daS Spiel verlegte, wo doch das Spiel aus die Meisterschaft ohne Einfluß bleibt Der ganze Platz glich buchstäblich einem See, aus dem nur ganz vereinzelt einige trockene 'Stellen wie kleine Inseln hervorragten. Teil­weise war das Wasser und das gerade vor dem einen Tor bis zu 20 Zentimeter tief. Rach 20 Minuten brach dann der Schieds­richter, der in Shimmyhalbschuhen seines Amtes walten wollte, das Spiel ab. Dis da­hin lag die in guter Verfassung befindliche Mannschaft der Marburger bereits mit 3 Toren in Führung, sodaß man also bis zum Schluß wohl ein ziemlich hohes Ergebnis er­warten durste, insbesondere als erst in der zweiten Hälfte die Schimmelreiter gegen das bessere Tor zu spielen hatten.

Hier in Marburg fertigte die zweite Mann­schaft der Vereinigten den C-Meister etwas sehr knapp mit 3:2 ab. F. V. Marbach kämpfte eifrig um ein gutes Resultat und hat es auch ehrlich verdient. Die dritte Mann­schaft des D. s. D. K. schlug die zweite von Marbach mit 6:0. Diealten Herren mit teilweise sehr jungen Gesichtern" des D. f. D. K. spielten gegen die vierte Mannschaft ihres Vereins und unterlagen mit 2 :4.

Germania 2. wartete vergeblich auf die Gäste aus Gladenbach.

Schlimmer ging es dem F. V. Ockershausen. Er fuhr verabredungsgemäh nach Biedenkopf, doch zog es der dortige Verein vor, nicht aan- zutreten, sodaß die Reise umsonst ausgeführt worden war. Ein sehr seltsames Verhalten.

Im Stadion spielten vormittags Ribelungia und Arminia, wobei erstere mit 6 :2 Sieger blieben.

Der Männer-Turnverein weilte in Gießen und konnte gegen die dortige freie Turner­schaft mit 4:0 siegreich bleiben.

In Kassel konnte Kurhessen das Spiel gegen Hessen 09 mit 3 :0 für sich entscheiden und so weiter Kandidat bleiben, vorausgesetzt, daß sie nächsten Sonntag das entscheidende Treffen gegen Sport für sich gewinnen können.

In Frankfurt standen sich im Pokalspiel die alten Rivalen Fußballsportverein und Eintracht gegenüber. Erstere blieben mit 2 :1 Sieger.

In Köln schlug V. f. R. Köln den Rhehdter Spielverein mit 2:1 und errang sich da­durch die Rheinbezirksrneisterfchast.

Hockey.

Die Damen von Kurhessen Kassel konnten auch das Rückspiel gegen V. f. B. K. für sich entscheiden. Mit 4:1 gewannen sie das Spiel, das bis zum Wechsel noch 1 :1 stand.

Handball.

Die Runde Polizeisportverein Kassel, gegen F. C. Wetzlar wurde dahingehend geändert, daß im Vor- und Rückspiel die Entscheidung ausgetragen wird. So muhte Wetzlar gestern nach Kassel, wo es ihnen gelang, den Gegner mit 3 :2 niederzuringen. Ä 5-

Kirchliche Nachrichten.

Dienstag, den 26. Januar. Marbach. 7 Ahr: Pfarrer Waltemath.

Mittwoch, den 27. Januar.

Philippshaus. 8.15 Ahr: Superintendent Landau.

Juli en stift. 8 Ahr: Pfarrer Waltemath.

An unsere

Agenturen!

Die Bestellungen der Exemplare für Monat Februar muh bis spätestens 31. Januar in unseren Händen sein Wir weisen daraus hin, da'g die Bestellun­gen per Postkarte zu erfolgen hat.

Die rückständigen Abonnementsgelder sind sofort einzusenden, andernfalls die Beträge per Nachnahme erhoben werden.

Verlag der Oberhesfischen Zeitung.

Wetterbericht.

fk Wettervorherfage bis DlenStag abend: Größtenteils bewölkt mit einzelnen leich­ten Regenfällen und frischen südwestlichen Win­den. Temperatur mehrere Grad über Null.

SeNe 6

fette WttMftSmttdimgen

r. Berlin, 25. Jan. Der Markt eröffnete sehr gut behauptet, da etwas Nachfrage für Weizen und Weizenmehl besteht. Im Berlanfe gingen aber die Preise um 23 M zurück» weil die Interessenten, nachdem sie ihre ersten Bedürfnisse gedeckt hatten, eine große Zurück­haltung übten. Weizen 241247 (per März 264, per Mai 271), Roggen 145150 (per Mär, 173, per Mai 185). Safer 158169 (per März 180, per Mai 186), Weizennmehl 32,50 bis 38, Roggenmehl 2224, Weizenlleie 1W0 bis 11,50, Roggenkleie 9,7510,25.

r Frankfurt, 25. Zan. Der Effekten­markt eröffnete wieder in fester Haltung. Namentlich Montanwerte find weiter ge­fragt. Das Geschäft ging allerdings vor­läufig etwas ruhig. Doch wird heute im Verlauf der Börse noch mit einem leb­hafteren Geschäft gerechnet. Phönix 79,25, Rheinische71,25, Mannesmann 78, A. E. E. 100, Farbenindustrie 126,75, Kriegs­anleihe 237,25.

r Frankfurt, 25. Zan. Der Auftrieb bestand aus 1065 Rinder, 345 Kälber, 238 Schafe, 3778 Schweine. Der Austrieb an Rindern war gegen dem Vormarkt um rund 500 schwächer, Kälber etwa 100, Schafe 200. Rur Schweine waren etwa 100 mehr angetrieben.

r. Frankfurt a. M., 23. Jan. Die Ten­denz ist bei Eröffnung etwas schwächer, roa« darauf zurückgeführt wird, daß die ausländi­schen Notierungen namentlich in Chicago weiter stark im Fallen find. Nur für Weizen besteht etwas Nachfrage. Die Preise find für Weizen und Roggen um 25 Pfg. niedriger. Weizen 25,5026, Roggen 17,25, Weizenmehl 40,5041, Roggenmebl 2628,50, Weizenkleie 1111,25, Roggenkleie 11,2511,50.

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fette WrstimMnsm

r. Berlin, 25. Jan. Nachdem vorbörslich überwiegend höhere Kurse genannt worden waren, gestaltete sich die Kursbildung bei Er­öffnung der Börse nicht einheitlich. Zumeist waren die Notierungen gut behauptet. Ber schiedentlich traten auch infolge Realisationen der Spekulation Abschwächungen von 12 % gegen die hohen Kurse ein. Das Geschäft war etwas ruhiger. Rentenwerte wenig verändert.

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Mitteilungen aus fern Mtt mie

Gehobene Abteilung der Volksschule.

Als erster Unterzeichner der von ca. 1000 Bürgern an die städtischen Behörden gerichte­ten Eingabe um Einbau einer sechsstufigen, nach dem Lehrvlan einer vollentwickelten Mit- telsfchule arbeitenden schulgeldfreienGeho­benen Abteilung" in den Organismus der hie­sigen Volksschulen halte ich mich für verpflich­tet, in diesem Augenblicke nochmals zu er­klären, daß wir an unserem im vergangenen Jahre vorgelegten Entwurf unbedingt festhal­ten müßen, wenn diese Einrichtung für die Marburger Bürgerschaft von Vorteil sein soll.

Die Verhältnisse haben sich für die Verwirk­lichung dieses für unsere Volksschüler so über­aus fortschrittlichen Planes so günstig ge­staltet, daß wir von unseren Mindestforderun­gen nicht abgeben dürfen, ohne das ganze Projekt zu gefährden. Wenn wir an seine Stelle nur ein Scheingebilde einer gehobenen Abteilung setzen wollen, so würde dieses un­serer Auffassung nach den Keim eines bal­digen Zerfalls von vomhere: > in sich tragen. Nur ganze Arbeit kann zum Ziele führen!

Prof. C. Tönniges.

Stundenplan des Frankfurter Rundfunksenders.

Dienstag, 26. Januar.

12.00 Uhr: Nachrichten. 3.00 Uhr: Wirt­schaftsnachrichten. 3.30 Uhr: Stunde der Jugend. 4.00 Uhr: Wetter- u. Wirtschafts­nachrichten. 4-30 Uhr: Verdi. 6.00 Uhr: Lesestunde. 7.00 Uhr: Vorir.: Das Gefrier­fleisch. 7.30 Uhr: Vor.: Die Vögel. 8.06 Uhr:Das Mustkantemnädel".