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Reichspräsi-

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Nr. 16 ßl.Mrs.

Marburg tu Lada

Marburger ZageSanzeiger

SeMKe Lanretzettuag

ft Berlin. 20 Ian. Nachdem im Lanke des gestrigen Abends die Fraktionen des Ze« trnms, der Deutschen Volksvartei. der Deut­schen Demokratischen Partei und der Bayeri­schen Volksvartei ihre Zustimmung zu der vom Reichskanzler Dr. Luther vorgeschlagenen Be­setzung der Reichsminifterien mitgeteilt haben, hat.der Reichskanzler dem Reichspräsidenten mitgeteilt, das das Kabinett der Mitte nun mebr gebildet ist. Das Kabinett bat die Zu­stimmung des Reichspräsidenten gesunden und setzt sich, wie folgt, zusammen:

Reichskanzler: Dr Lntber, Aeuheres: Dr. Stresemann. Inneres: Dr. Külz (Sem.), Finanzen: Dr- Reinhold (Dirn.), Wirtschaft: Dr- Curtius (D. $»), Arbeit: Dr. Brauns (Ztr), Justiz: Dr. Marr (Ztr.), Reichswehr: Dr- .Gehler,

Post: Stingl (Bayer. Bv.), Berkehr: K r o b n e (D. Bv-).

Das neue Kabinett

Rur bin» bas eingreifen beb RrWvrWettw

ÄbechMsche Zeitung

Einbruch beim Abg. Dittman«.

fk. B e r l i n, 20. Jan. Wie derBörsen­kurier" meldet, ist bei dem sozialdemokrati­schen Abgeordneten D i t t m a n n ein Einbruch verübt worden. Da Schriftstücke entwendet wurden, vermutet man, dem Blatt zufolge, einen Diebstahl aus volitischen Gründen.

Mwech, ben 20. ZlMMtt 1926

<pie ^vberhesstsch« Zeitung" er- scheint sechsmal wöchentlich. Be­zugspreis monatlich 2 SM. aus- schließl. Zustellungsgebühr, durch htePost2.25 SM.Für etwa infolge Streiks, Maschinendefekte oder elementarer Ereigniste ausfallende gkummern wird kein Ersatz ge­leistet. Verlag v. Dr. §. Hitzervth. Druck der Untv.-Buchdruckerei t>. H>h. Aug. Koch, Markt 21/23. Fernsprecher: Nr. 55. u. Nr. 666. Postscheckkonto: Amt Frankfurt a. M. Nr. 5015. Sprechzeit der Redaktiou von 1011 und

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KuijiiMbineiiitbtr zwMenssll

Peking, 19. Jan. (WTB) Streitigkeiten über j)en Transvorl chinesischer Truvven aus der chinesischen Ostbahn haben zu einem ernsten Kamvk um die Verwaltung der Bahn geführt. Ser russische Generalkonsul in Charbin hat dir Beziehungen zu den chinesischen Behörden ab­gebrochen- Die Cbinesen sind zur Anwendung von Waffengewalt entschlosien. Der gesamte Eisenbahnbetrieb ist ein­gestellt. Die Russen scheinen gleichfalls Truppe« zusammenzuzieben.

Die Zustimmung der Fraktionen.

TU Berlin, 19. Jan. Die Fraktionen der Deutschen Bolkspartet, des Zen­trums und der Bayerischen Volkspartei be- I schlossen nach kurzer Beratung, der von Dr. I Luther vorgelegten Kabtnettsliste ihre | Zustimmung zu erteilen. Die letzte Entschei- I düng lag nunmehr bei den Demokraten. I

In der Sisung der Frakrion der Demokrati­schen Partei in der die Liste des Reichskanz­lers für das Kabinett zur Entscheidung vorge­legt wurde, wiederholte der Fraktionsvor- 1 sitzende Koch seine Bitte, ohne Rücksicht aut seine-Person die Entscheidung nach rem sach­lichen Gesichtspunkten zu treffen. Es wurde nach langer Debatte, wie das Nachrichtenbüro I des Vereins Deutscher Zeitungsverleger bort, I mit ganz kleiner Mehrheit folgend. Ent- schliehung gefaht:

Die Fraktion hält die »ou ihr geltend ge­machten schweren Bedenken gegen die Art der Kabinettsbildung aufrecht. S,e er­blickt insbesondere in der Berücksichtigung des gegen alle parlamentarischen Gepflogenheiten erhobenen, aus vartikularijtijchen Gründen hervorgegangene« Einspruch der Bayeri­schen Volksvartei gegen die Ernennung ihres Fraktionsvorfitzenden zum Innenminister eine schwere Bela st uns der Reich s - Politik. Sie hätte erwartet, dah der mit der Kabinettsbildung Beanftragte und die be­teiligten Parteien diesen Einspruch nachdrück­lichst zurückgewiesen hätten. Nachdem aber de: Fraktionsvorfitzende erklärt hat, dem neuen Kabinett nicht angehören zu woIIen, und seinerseits den Eintritt in die Koalition empfohlen hat, und nachdem durch die Be­rufung des Herrn Dr. Külz an seiner Stelle die Teilnahme eines Fraktionsmitgliedes ge­sichert ist, das den politischen Standpunkt des Frccktionsvorfitzenden in vollem Umfange teil., stimmt die Fraktion der Bildung des vorgesehenen Kabinetts z«, damit im Interesse des Staates, der Wirtschaft und der Bolkswoblfahrt ein parlamentarisches Ka­binett sofort zustande kommen kann.

' Die demokratische Reichstagsfraktion hat, durch das Schwerwiegende ihres Ent- schlusies in der Frage der Regierungsbildung . veranlagt, beschlosien den Pa rteiaus- I j ch.n-ß zum Sonntag, den 24. Januar nach-

Berlin einzuberuien. Der Parteivorstand tritt am Sonnabend nachmittag 2 Ubr in Berlin miammen.

Nach dem Empfang der Parteiführer beim Reichsvräfidenten fand eine kurze orientierende Besprechung der Fraktionschefs bei Dr. Luther statt. In eine sachliche Debatte wurde dabei nicht mehr eingetreten. Dr. Luther be­schränkte fich darauf, den Führern der Frak­tionen die Liste des beabsichtigten Kabinetts ^ekanntzugeben.

Diese lautet wie oben angegeben.

Das Ernährungsministerium ist zur Zeit nochnichtbesetzt. Es wird wahr, fcheinlich ein Herr erhalten, der dem Zen­trum nahesteht. Wenn eine Besetzung jetzt noch nicht erreicht werden sollte, so würde der Reichskanzler selbst das Ministerium '«nächst verwalten. Das Ministerium für die besetzten Gebiete bleibt zunächst unbe­setzt, wird aber provisorisch von Dr. Marr verwaltet werden.

Die Fraktionen des Zentrums, de, Deutschen Volksvartei und der Bayerischen Volksvartei haben nach kurzen Fraktionssitzungen der von Dr. Luther vorgelegten Ministerliste rüge« stimmt. Die Demokraten haben der Ka- I binetlsliste Dr. Luthers gleichfalls rüge» stimmt,

und zwar von den 20 anwesenden Abgeord­neten mit 10 gegen 10 Stimmen, wobei die Stimme des Vorsitzenden Koch-Weser de« A u s s ch l a g gab.

Man muh sich darüber klar fein: Mr durch den bringenden Appell des Reichspräsidenten an die Parteien, nur durch den von ihm emp­fohlenen Schritt Luthers, den vier Regie­rungsparteien eine fertige Oto i n i ft e r liste vorzulegen, ist die Bildung des Kabi­netts ermöglicht worden.

Es war das die einzig mögliche Antwort auf d.e fortgesetzten D.ktaturgelüste einzelner Parteien. Denn es ist nichts anderes als Diktatur einer Gruppe, wenn die Berufung eines bestimmten, parteipolitisch besonders tä­tigen Mannes auf ein so wichtiges Mini­sterium wie das des Innern zur conditio ftite qua non gemacht wird. Es ist ferner eine Parte.d-ktatur, die kaum noch Überboten wer­den kann, wenn die Betrauung eines Poli­tikers mit der Kabinettsbildung abhängig ge­macht wird von der vorherigen Zu­stimmung der Fraktionen.

Das sind nur zwei Beispiele aus der Fülle von Forderungen, die während der letzten Phase der Regierungsbildung gestellt worden sind. Diese Berkennung des Mesens par­lamentarischer Regierungsform muh, ohne Rücksicht auf die Arbeitsfähigkeit und Er­folge des neu gebildeten Kabinetts, auch fernerhin' aufs schärfste verurteilt werden. Und aus der Kritik muh sich, auf versassungs- mähigem Wege, eine Deform der bestehenden Mißstände ergeben, die uns vor einem ähn­lichen beschämenden Schauspiel in Zukunft bewahrt.'

Das -reu gebildete Kabinett ist ein Rot­behelf. Darüber ist nirgends ein weifet. Es wird ohne Anlehnung an eine der starken Flügelparteien nicht regieren können. Dach der Ablehnung der ©roßen Koalition durch die Sozialdemokratie wäre es nicht fraglich, an welchen Flügel diese Anlehnung zu er­folgen hätte. Aber der Derlauf der Ber- handlungen zeigte, dah Demokraten und Zen­trum nicht mit nötiger Klarheit diese Schluß» Folgerung zu ziehen wissen. Sie müssen wis­sen, dah die Deutsche Bolkspartei entschlossen ist, sich nicht, wie die »Germania" bereits verkündet, »nach links abdrängen" lassen wird, sie müssen ferner wissen, dah nach der Zu­sammenarbeit im vergangenen Sommer ein Zurückdrängen der Deutschnationalen in die Opposition sachlich nicht gerechtfertigt ist.

Es wird davon, wo die neue Regierung ihre parlamentarische Stütze sucht, abhängen, ob sich an die Arbeit des Sommers 1925 an­knüpfen läht oder nicht. Damit steht und fällt das zweite Kabinett Luther. 6.

Neue Verstärkungen für Syrien

P a r i s, 19. Jan. (WTB.) Nach einer vom »New York Serald" wiedergegebenen Meldung aus Kairo werden demnächst in Bei­rut französische T r u v v e n v e r st ä r- kungen jn Höbe von 1 7000 Mann aus Toulouse erwartet- Die französische Regierung habe auf Verlangen des Oberkommisiars de Jouvenel beschlosien. die Stärke der französi­schen Truvven in Syrien auf 100 000 Mann zu bringen. Gerüchtweise verlautet, der Ober- kommisiar werde noch in diesem Monat aus volitischen Gründen nach Frankreich zurück- kebren.

Paris, 20. Jan. W e Havas aus Da­maskus berichtet, sind in dem Stadtviertel Midan mehrere Schüsse gewechselt worden. Einige französische Äoteiiungen üoei.wachen die Eisenbahn nach Hasbaya. 500 gestern verloren gegangene Gewehre wurden dem Gegner w-eder abgenommen.

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Berlin, 19.

Heute vormittag fand eine neue Bespre­chung zwischen dem Reichskanzler und den Führern der Mittelparteien statt, an der auch der Autzenmintster Dr. S r c e s e - Dr. Brauns,

s p r u ch gegen die Besetzung des I Ministeriums mit dem Abg. Koch fest.

Irr Mell ßinbenbutgb

Berlin, 19. Jan. Der Herr Reich s- präsident empfing heute nachmittag um b Uhr die Vertreter der für die Koalition der Mitte in Frage kommenden Parteien. Für die Deutsche Bolkspartei erschien Reichs­minister a. D. Dr. Scholz, für das Zentrum Reichskanzler a. D. Marx, für du Bayerische Volkspartei Abgeordneter Dr. Leicht, für ine Demokraten die Abgeordneten Reichsmimster a. D. Koch, Tr. Haas und Erkelenz.

Der Rcichspräfvent gab den erschienenen Herren folgende Erklärung ab:

Ich habe Sie zu mir gebeten, meine Herren, um vor Ihnen auszusprechen, daß meines Da­fürhaltens nunmehr eine Regierung zu­stande kommen m u & Nachdem durch das Ausscheiden der Deutschnatwnalen Volkspartei der bisherigen Mehrheitsregierung die Grund­lage entzoMN worden war, nachdem trotz der hingebungsvollen und sehr da.ck nstverten Be­mühungen- des Herrn Abg-ordneten Koch die andere Möglichkeit einer Mehrb-itsregi.rung, nämlich die sogenannte große Koalition, ich ebenfalls nicht hat ver-wirkli-chen

der Pofttninister Stingl und Reichs­wehrminister Dr. Gehler teilnahmen. In dieser Besprechung hielt die Bayrische Bolkspartei an ihrem Wider-

" " des Jnntzn-

Es wurde schließlich eine Verein­barung der Deutschen Volkspartei, des Zentrums und der Bayrischen Volkspav- tei dahin erzielt, daß den Demokraten der Bergleichsvorschlag gemacht werden soll, dem Abg. Koch das F i n a nz m i nst e r i u m zu übertragen. Der demokratische Abg. Külz sollte nach dem Vergleichsvor­schlag das Innenministerium er­halten, der deutsch-volksparteiliche Abgeord­nete Curtius das Reichswirfs- sich a f t s m i n i st e r i u m.

lassen, blieb, als zwar weniger tragfäsiige, aber immerhin noch durchaus gangbare 2öiung ok I Regierung der Mitte übrig. Lvllte auch dieser Versuch scheitern, so wäre damit das deutsche Vaterland vor eine Sage öon I größtem Ernst gestellt, da j dem G dan­ken einer anderen Regi?rungsb ldung schwerst Bedenken entgegenfte^n. Ich hab' es deshalo I aufrichtig begrüßt, daß die von Ihnen, m ine Herren, gcführien vier Partei n sich grundlatz- lich bereit erklärt haben, eine Koalition der I Mitte einzugeh-n.

Herr Reichskanzler Dr. Luther hat mich fortlaufend darüber unierrichlet, welch' g og'N l Schtvievipk'sten durch die einzelnen Pariii.n I bisher haben überwund n w'vden müssen, um i 'einer praklifchen Lösung näher zu kommen. I Es ist ihm leider nicht gelungen, diese I Schwierigkeiten ganz aufzuräumen. Au. I der anderen Seite verträgt aber die Lage des I Landes eine längere Verzögerung nicht mehr. Was nach einem voll gen Scheitern der Versuche dieser lebt n Woch , e ne parlamentarische Regierung der Mitte zustande I zu bringen, folgen wurde, ist nicht z u u b e t» sehen . Un'-n diesen Umständen habe ich mich für verpflichtet gehalten, den Herrn R ichs- kanzler Dr. Luther zu bitten, nunmehr aut Grund seiner bisherig n B mühungen den Par­teien einen Plan zur endgültigen Be­schlußfassung über die Besetzung der Mi­nisterien vorziilegen. Ich bin von vornh.'rein überzeugt, daß der Herr Reichskanzler dabei nicht alle an sich berechtigten Wunsche der Parteien erfüllen kann, btn mir aber klar, daß es einen anderen Weg, baldigst au« der Krise herauszukommen, nicht gibt. IN Ausübung meiner versa,sungsma,.wen Verant­wortung muß ich es begrüßen, daß der Herr Reichskanzler Sw nunmehr ersuchen w:ll^tt,m noch heute abend Ihre e n dg u(Tt g e Stellungnahme zu fernen Vorschlägen mitzuteilen. Ich bitte bie hier vertretenen Parteien, ihre restlichen Bedenk n h.nter die großen vaterländischen Gesichtspunkte zuruck- zustcllen und jedes Opfer zu bringen, damit endlich das betrübende Schauspiel 'der unaus- gesetzten Regierungskrisis befritigt und die Mög­lichkeit fruchtbarer Arbeit, die yetzt mehr denn je erforderlich ist, toi.bet geschaffen wird.

Mall ter kleinen Entente

Bukarest, 19. Jan. In Regierungs- treifen herrscht über einen Aufsatz von Tschitscherin in derJswestija"große Aufregung, weil der sowjetrussische Autzen- kommissar darin scharf gegen Rumä­nien Stellung nimmt und die Heraus­gabe Bessarabiens fordert. Gleich­zeitig ist man über die Erklärungen Be- «esK und Tschitscherins beunruhigt, in denen sie für unbedingte Zusammenarbeit mit Sowjetrußland eintreten. Man sieht darin eine Isolierung Rumäniens, die gleichbedeutend mit dem Zerfall der Kleinen Entente sei. Die ungarische Frage sei wichtig, aber Bessarabien sei eine Lebensfrage für Gcotzrumänien. In

-.,.,1 fanoen wichtige Bespre­chungen zwischen dem Aiibe nürer Luca und den G-tandt-n der Tschechoslowakei und Südslawiens statt, die aber zu kei­ner Einigung führten.' Man hält bieSage der Kleinen Entente für sehr heikel und eine Auflösung für unabwendbar, wen« Prag und Belgrad nicht noch im letzten Augenblick für die Interessen Rumäniens zu gewinnen seien.

Dr. Luther ersuchte hierauf die Frak­tionen der Mittelparteien, für heute abend noch einmal ihre Mitglieder zusam­menzurufen, damit die Verhandlungen über das neutrale Kabinett der Mitte unbedingt heute zum Abschluß gelangen. Er beabsich­tige nicht, vorher noch mit den Fraktionen in Fühlung zu treten. Die entschei­dende A"u s s p r a ch e solle vielmehr in Anwesenheit des Reichspräsi­denten erfolgen, der sämtliche Führer der Mittelparteien um 6 Uhr empfangen

Ei«». Mlllioncnsvende für das amerikanische Flugwesen.

Remy ort, 18. Jan. Der Finanzmann Daniel Guggenheim teilte Sover mit, dah er zur Förderung wissenschaftlicher Ver­suche im Zusammenhang mit dem Bau von Lustfahrtzeugen 14 Million Dollars zur Ver­fügung stelle und bereit sei, weitere 2 Milli­onen zu spenden, bis das Flugwesen, sowohl der Fracht- wie der Passagierdienst sich selbst erhalte« könne.

Zum Fall Stratil-Sauer.

L e i v r i g, 19- San. (WTB.) Da das Leip­ziger Mesieamt an der Reise Stratil- Sauer Interesse nimmt, bat es kürzlich an seine ehrenamtliche Vertretung für Afghani­stan in Kabul gefabelt, und diese um Mittei­lung über bie Lage Stratil-Sauers gebeten. Hierauf ist solgenbes Telegramm eingegangen Stratil-Sauers Lage ernst aber nicht hoff­nungslos, Verbandlungen schweben noch. Wir werben euch brabtlich auf dem Laufenden hal­ten."

Die italienische« seriegsschulden.

London, 20. Jan. Raq einer 'tät­lichen Meldung wurde gestern nachmittag in beit Besprechungen zwischen Churchill unb Bolpi über bie Hauptpunkte in bei Frage der italienischen Kriegsschulden ein bedeutender Fortschritt erzielt.