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Montag, W is. zanuar 1926

sei Redaktion von 1011 und >1,11 Ubr.

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Sie RegirrmiMstung

«Berlin, 16. Jan. Die Besprechungen des Reichskanzlers Dr. Luther mit den «ihrem der Mittelparteien wurden heute nachmittag um 5 Uhr im Reichstagsgebäude fortgesetzt und waren um 6.15 Mr beendet. Die Verhandlungen sind nach nicht endgültig abgeschlossen, sondern werden am Montag nachmittag fortgesetzt werden. Wie das Nachrichtenbüro des Vereins Deutscher Zei- tungsverleger über das Ergebnis der heutigen Besprechungen aus parlamentarischen Kreisen erfährt, soll ein wesentlicher Fortschritt er­zielt worden fein nnd zwar dadurch, dah die Bedenken der Deutschen Dolkspartei gegen {ne Uebernahme des Innenministeriums durch e-nen Demokraten beseitigt sind. Die Demo­kratische Partei wird voraussichtlich ihren Fraktionsvorsihenden Koch für diesen Posten bestimmen. Wie das B.D. Z.-Büro weiter hört, wird Reichswehrminister Gehler vor- . aussichtlich dem neuen Kabinett angehören.

Das neue Reichskabinett.

[ Einer Information des Nachrichtenbüros Je? Vereins Deutscher Zeitungsverleger ans rarlamentarischen Kreisen zufolge wurde Sonnabend in der achten Abendstunde im Reichstag folgende Ministerliste für das kom mende Reichskabinett als wahrscheinlich ar nennt:

Reichskanzler Tr. Luther, Reichsauhenminister Dr. Stresemann (Dt. Bot.), ~ '

Reichsminister des Innern Dr. Koch (Dem.), «eichswirtschaftsminifter Bürgers- Köln

IZtr.), . ~ x

Reichsfinanzminister Reinhold (Dem.), Reichsarbeitsminister Brauns (Ztr.) Reichsminister für Ernährung und Landwirt- I schait Sevv (Dt. Bv ), ,

Reichsjuftirminister und Minister für die 6e- i | letzten Gebiete Marx (Ztr.),

Reichsvostmimster S t i n g l (Bayr. Bpt.), Reichswehrminister Gehler (Dem.)

Die Bayrische Bolksvartei hat vorläufig dieser Ministerliste noch nicht zugestimmt. Für- endgültige Entscheidung wird fie in einer Fraktionssitzung am Montag Nachmittag tref- : kn.

f Tr. Luther berichtet dem Reichspräsi­denten.

ff. Berlin, 18. Jan. Wie aus parla­mentarischen Kreisen verlautet, hat der Reichskanzler gestern vormittag dem Reichs­präsidenten über den Stand der Kabinetts- i bildung berichtet.

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RiMrWe Errichmg der Franzest»

Eine Rede Painleves.

Paris, 17. Jan. In Anwesenheit des Präsidenten der Republik und des Kriegs- Vlinisters Paiuleve hat heute nachmittag der Verband der Gesellschaften zur körper­lichen Ertüchtigung und Vorbereitung für den Militärdienst anläßlich des 50 jährigen Bestehens der Gesellschaft eine öffentliche Versammlung abgehalten, bei der eine An­zahl Minister und Marschälle und eine Reihe ausländischer Militärattachees zu­gegen waren. Kriegsminister Painleve hielt eine Rede, in der er unter anderem erklärte, es sei notwendig, die Bürger für die Pflicht, die sie der Gesamtheit schul­dig seien, auszubilden. Trotz der fried­lichen Epoche müsse man erwähnen, daß entgegen den Gefühlen, die in Frankreich herrschten, bei anderen Völkern unheilvolle Kräfte am Werke seien. Daher müsse Frankreich wachen, um niemanden in dem Glauben zu lassen, daß es in dem Begriffe sei, sich selbst aufzugeben.

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Nsmonltmtwn in Paris

fk. Paris, 18. Fan. Eine von den ge­werkschaftlich organisierten staatlichen und städtische» Beamten. Angestellten undArbeitern tit Sonntag anberaumte Kundgebung war. wie bereits ange-Lndigt, verboten worden. Trotz dieses Verbotes versammelten sich, wie 8ooo5 berichtet, etwa 4000 Manifestanten. Pls die Manifestanten einen Zug unternehmen wollten, griff die Polizei ein und zerstreute d>« Menge.

Das Ringen um DMWgM Znkumt fitne Mr strekiaanns. - Jer drMe MW in der IeWWMse nbMni

München. 17. Jan. Reichsautzenminister Dr. Stresemann sprach beute in München im Rahmen einer van der Deutschen Voltsvartei veranstalteten Reichsgründungsseier. Unter Bezugnahme aut die Ausführungen des bayil- schen Staatsraies Dr. Schmelzle, der Bis­marcks Mäßigung und Klugheit in der Be­handlung der Bundesstaaten gerühmt batte, sagte der Reichsaußenminister, Bismarcks Aus­spruch:An einem zufriedenen Bayern und Sachsen liegt mir mehr, als an 100 Para­graphen". gelte auch für die Gegenwart. Rur solle man auch daran deuten, dah diese Zu­friedenheit ebenfalls nicht durch Paragraphen allein zu erreichen sei, sondern auch jenem Ge­fühl der Zusammengehörigkeit des Reiches und der in ihm vereinigten Stämme, das uns als wichtiges Akiioum aus dem verlorenen Krieg geblieben sei. Die Auf­gabe der Gegenwart sei, in Deutschland das Instrument von Staat und Volk in der Ein­heit zu erhalten, um es für die Erreichung einer besseren deutschen Zukunft einjetzen zu können. Dazu gehört eine einheitliche natio­nale Politik. Wer die nationale Einheit wolle. Dürfe nicht 2 Deutschland formen, von denen das eine dem anderen - das nationale Empfinden adsvreche. In seinen weiteren Ausführungen gab Reichsauhenminister Dr Stresemann eine Darlegung der Grundge­danken. die zum Dawesabkommen und zu Locarno geführt hätten. Wer beute die Arbeitslosigkeit, das Elend und die Kreditnot auf das Dawesgutachten »urückfübre, fälsche bewußt oder unbewuht die geschichtliche Ent­wickelung. Wenn die frühere Willkür der von Deutschland erzwungenen Reparationen auf- recht erhalten worden wäre, hätten wir wahr-., scheinlich diesen Winter überhaupt nicht über­standen. ohne das Dawesabkommen wäre die deutsche Währung nicht haltbar gewesen. Die Investierung fremden Kapitals in Deutsch­land sei bei dem Mangel an Svarkavital eine Notwendigkeit und schaffe im übrigen eine Jnteressengeme insch alt, die auch der deutschen Politik nützen könne. Weder das Dawesabkommen, noch Locarno seien endgül­tige Lösungen für alle Zeiten, aber sie seien wichtige Etappen auf dem Wege zu einem Frieden, unter dem wir allein, ebenso wie alle anderen Völker vorwärts kommen können. Der Pessimismus, der unsere Lage als un­verbesserlich anstebt, sei gemessen an der Ent­wickelung der letzten Jahre, ungerecht­fertigt und im übrigen geeignet, uns im Auslande zu schädigen, anstatt zu nützen. Der beschränkende Glaube an die endgültige Lösung der Revarationsfrage durch das Dawesabkom- men fei im übrigen im Auslande gegenwärtig stärker verbreitet, als im Jnlande. Ob Lo­carno für die weitere Entwickelung des Bee- bältnisies Deutschlands zu anderen Staaten die Vorteile bringt, die davon erwartet wer­den, könne in dieser Stunde von niemand ge­sagt werden. Die Räumung der nördlichen Rheinlandzone solle man nicht nur vom Standpunkt der dadurch geschaffenen Erleichte­rungen für diese Teile des besetzten Gebietes, sondern auch vom geschichtlichen Gesichtspunkte der damit erfolgenden Erschütterung und Wendung der eingehend von Loch und Cle- mcnceau betriebenen Rheinlandvolitik würdi­gen. Man könne wohl betonen, dah die Auf­hebung des Delegiertensystems, die in Aussicht gestellte weitgehende Verminderung der Gen­darmerie und viele andere Erleichterungen ebenso anerkannt seien, wie die deutsche Re­gierung keinen Zweifel darüber lasten könne, daß sie eine Lösung der Frage der Stärke der Befatzungstruppen in der angegebenen Stärke nicht annebmen könne. Der Reichsauhen­minister bezeichnete dann das Eintreten Deutschlands für die deutschen Minderheiten in Europa als eine Pflicht des Deutschen Reiches. Wir werden, so schloß Dr. Strese­mann. weiter kämpfen müsten Tag für Tag, Schritt für Schritt, aber ein Recht, diese Punkte zu kritisieren, hat nur der, der andere Wege zu weisen vermag Wer das nicht kann, aber jede Aktivität lähmt, würde unsere Außenpolitik zu jener passiven Planlosigkeit verurteilen, die Bismarck mit Recht als un­tragbar für ein Land inDeutschlands Lage schon zu Zeiten erklärt bat, da diese Lage eine bessere gewesen ist, als die, in der wir leben.

eine Demarche in der Frage der Rheinland- besetzung.

fl. Loudon, 18. Fan. Der divlomatische Berichterstatter desDailv Telegraph" schreibt:, Der deutsche Botschafter bube wäh­rend des Wochenendes im Namen 6 ft eie-'

manns dem Unterstaatssekretär im eng­lischen auswärigen Amt eine wichtige M.ttei- teiluug gemacht. Gleichzeitig mit dieser De­marche hätten solche in Paris und Brüs­sel stattgefunden. Für Zweck sei in erster Linie gewesen, die Absicht der Be­satzungmächte beriigl. der Stärke dermilitärischen Kräfte zu erfahren, die sie in der zweiten Zone (Koblenz) und in der dritten Zone (Mainz) nach der Räumung der 1. (Kölner) Zone noch aufrecht zu erhalten beschlosten haben. Gegen den Beschluß der Botschafterkonserenz, daß die gesamte Garnison der Alliierten in der zweiten und driten Zone 73 600 Manu (60 000 Franzosen, 8090 Englän­der, 7000 Belgier) betragen soll, habe Strese­mann energischen Protest erhoben, da dieser Beschluß dem Artikel 429 des Versailler Vertrages widerspreche und mit dem Geiste von Lovarno unvereinbar sei.

Dem Korrespondenten zufolge ist dem deut­schen Botschafter mitgeteilt worden, daß der Beschluß richtig wiedergege­ben worden sei. Fn der anschließenden Erörterung habe der deutsche Botschafter die unglücklichen Rückwirkungen dargelegt, die ein solcher Beschluß auf die innerdeutschen und die internationale Lage haben könnte. Der Be­richterstatter erfährt, daß Berlin äußerste Uu- zufriedenheit mit der Antwort, der Alliierten zeige. Der Korrespondent versucht, auseinan­der zu setzen, daß keine stichhaltige Be­gründung der deutschen Ansicht bestehe, wonach Artikel 429 des Versailler Vertrages verletzt worden sei; denn dieser Artikel beziehe sich allein auf die Besetzungs- periode und nicht auf die Stärke der Besatzungstruppen, im besetzten Rheinland oder in einer bestimmten Zone. Dies sei eine Frage der Vereinbarung uckter den alliierten Mächten.

DerSaturdai Review" zur Rheinlanv- besetzung.

London, 16. Jan. Die Entscheidung der Botschafterkonferenz: eine Garnison von 60 000 französischen Soldaten im Rhein­land nach der Räumung der Kölner Zone zu belassen, ist, so sagt dieSaturdai Re­view", ein ernster Fehler, der Nicht­beachtung deutscher öffentlicher Meinungen. Man habe Deutschland erwarten lassen, daß aufgrund der Ergebnisse von Locarno die Besatzungsarmee um ein Drittel herabge­setzt werden würde. Man gewinne den Eindruck, daß die gesamten Locarnokonzes­sionen nun illusorisch wären. Niemand wisse im übrigen, weshalb die Botschaf­terkonferenz überhaupt noch fortbestehe, da es ja beka nnt sei, daß alle ihre Entscheidungen wenig förderlich seien. Wenn die Botschafter­konferenz nicht beseitigt werden könne, solle man sie wenigstens nicht mehr in Paris zusammentreten lassen; denn der Ge­sundheitszustand Lord Crewes (des eng­lischen Botschafters) sei so schwankend, daß er nicht immer in der Lage sei, den eng­lischen Standpunkt mit der Festigkeit zu verteidigen, die ein jüngerer Mann auf­bringen würde.

Lord Parmoor über die Abrüstung.

Lo n d o n, 17. Jan. LordParmoor erklärte in einer Rede, Deutschlands Ein­tritt in den Völkerbund mit vollem Recht auf einen Sitz im Rat wird einen Schritt von größter Bedeutung darstellen. Ande­rerseits besteht eine gewisse Gefahr darin, daß der Grundsatz der einseiti­gen Abrüstung zugelassen wird und die übrigen Staaten Europas sich nicht zu einer Abrüstung gleichen Umfanges bereit« finden, die den Grundsätzen entspricht, die sie förmlich annahmen, ehe Deutschland zur Unterzeichnung des - Versailer Vertrages veranlaßt wurde.

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Zur Rede Mc. GarrahS.

Das Mitglied deS Generalrates der Reichsbank, der Amerikaner Mc'. G a r r a h , hat in Ncwyork eine Rede über den eng« tisch-amerikanischen Wettbewerb gehalten und ist dabei auch auf Deutschland» Wirtschaftslage zu sprechen gekom­men. Der Schluß feiner Rede hat, tote daS Wolffbüro feststellt, zuMißverständnissen" Anlaß gegeben. Wir sind heute in der Lage, den genauen Wortlaut Des Schlutzteils der Rede wiederzugeben. E» läßt nun allerdings an Deutlichkeit nicht« mehr zu wünschen übrig. Klarer kann der Grad von Deutschland- Der« sklavung nicht aufgezeigt werden.

Newvork, 16. Jan. (WTB.) Der Prä­sident des Bond Club, Granberry, bat eine Erklärung über die gestrige Rede Mc. Gar» rabs erlassen, in der er sagt:Sie Erörte­rungen Mc. Earrahs standen nikht im Zusam­menbang mit dem Daroesplan (?). Es waren bei der Rede über 350 Mitglieder des Clubs anwesend, und jedes von ihnen hatte von Mc. Garrabs freundlicher Gesinnung gegenüber Deutschland und seinem Ovitimismus in Be­zug auf die Aussichten für die Zukunft einen tiefen Eindruck. Mc. Earrab zollte in der Tat dem deutschen Volke einen wirklichen Tribut. Es ist sehr schade, daß eine so freundliche, auf­bauende Bemerkung durch ihre Uebersctzung ins Deutsche so entstellt wurde, daß sie eine entgegengesetzte Meinung erwecken konnte. Daran kann nur ein Mißverständnis bei der Uebersetzung schuld sein. Das deutsche Volk bat keinen besseren Freund in den Vereinigten Staaten als Mc. Darrah."

Man vergleiche mit dieser Erklärung den -jetzt vorliegenden genauen Wortlaut des Schluffes der Rede von Earrab:

Wir sehen, wie das deutsche Soll, nachdem der Mechanismus des Dawesvlanes geschaffen worden ist, aus dem Bankerott auftancht. Seine Kolonien sind dahin, der Umfang seines früheren großen Absatzmarktes in Rußland ist jetzt praktisch bedeutnngslos, sein privates Ka­pital ist begrenzt und das Auslandskapittzl natürlicherweise zurückhaltend. Das Land ist übervölkert, die Löhne niedrig und dir Lrbens- kosteu hoch. Die deutschen Grenzen find. von Zollschranken umgeben, die früher vor depr Kriege nicht bestanden habe». Das sind die Bedingungen, unter denen Deutschland sich 6t- zwungen sieht, Aufbauarbeit zu leisten mid mit den Zahlungen zu beginnen. Sie inter­essieren sich für die Frage der Reparationszah­lungen. Kann und wird das deutsche Volk zahlen? Ich zögere nicht, zu antworten: Es wird zahlen, wenn es kann!" und außer­dem:Das deutsche DoN wird unzweifelhaft zu seiner Zeit zahlen können!" Ma» kam» nicht verfehle», von Zeit zu Zeit auf den be­merkenswerten Wechsel hinzuweisen, den das deutsche Volk in seinem Geiste darchgemacht hat. Wenn ein Volk den Willen und das Be­streben bat, von 10 bis zu 14 Stunden im Tag jede Arbeit zu tun, zu der sich Gelegenheit bietet, wen» eine Fran entern Pferd oder einer Kuh helfen will, eine Last zu ziehe», und wenn ei» Knabe einen Eartenpflug riehen will, während sein B a t er ihn lenkt, dann muß notwendigerweise dabei auf dem Wege ru Einkünften undErsparnisieu etwas beraos- kommen. Letzten Endes müffen vom deut­schen Boll selbst die Ersvarniffe kommen, die den Hauptteil des für industrielle Unterneh­mungen notwendigen Kapitals schaffen wer­den."

Schaffung einer Bunderreservebaut.

London. 16. Jan. Der Vertreter der M o r n i n g Post" in Newyork schreibt: Bo» den zahlreichen Gerüchten, zu denen die Amerikareise des Gouverneure der Bank von England. Montag» Norman, Anlaß gab, ist dos folgende das glaubwürdigste: Mit Rück­sicht auf die Tatsache dah Amerika und Groß­britannien die einzigen Nationen seien, die Darlehen gewähre» könnte«, sollen, wie man behauptet, die vereinigten Bankbtlfsquelle» »er beiden Länder benutzt werden, um eine Btrndesreservebank für Europa zu errichte», die de» Rationen in wirtschaftlicher Beziehung