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W u. Zaimlir 1926

x* ^oderhesfisch« Stitimg* er ttrtrt sechsmal wöchentlich. Be- E^preiS monatlich 2 GM. au«- s^ießl. Zustellungsgebühr, durch pt«Pvst2.25 GM.Aür etwa infolge Otreiks, Maschinen defekte »der ^rmentarer Ereignisse ausfallend« Aiwunern wird kein Ersatz ge­leistet. Verlag v. Dr.§. Hiheroth, Druck der Univ.-Vuchdruckerei d. Aoh. Aus- Koch, Markt 21/23. Fernsprecher: Nr. 55. u. Nr. 666. Postscheckkonto: Amt Frankfurt a. M. Rr. 5015. Sprechzeit i>« Nedaktiou von 1011 und «1,11 Uhr.

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Nr. 9 61. fahre. Marburg a. Lahn

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Sie Setze gegen Deulschlanb und Ungarn

fk. Budapest, 12. Jan. Den Blättern ytfolge soll der im Zusammenhang mit der Frankenfälschnngs - Angelegenheit verhaftete SerS angegeben haben, vor mehreren Mo­nate» habe sich ein Deutscher namens Schulte bei Vl a d o s s v gemeldet und ihm mitgeteilt, dass in einer bayerischen Stadt eine vollständige Werkstatt für die Ler- stcllung von 500-Frankenscheinrn eingerichtet sei. Der angebliche Schulze habe Nadossy weiter erklärt, dah, bevor man den Druck der Noten beginnen konnte, die deut >e Polizei von der Werkstatt Kenntnis erhielt, so dah die Falscher kaum Zeit gehabt hätten, die Werk­statt in die Luft zu sprengen (!) and -ie Beweisstücke zu vernichten. Schulze habe schliehlich seine Dienste zur Herstellung falscher Tausendfranken-Scheine angeboten. Eerö habe weiter ausgesagt, er habe Schulze öfter i» Gesellschaft des Prinzen Win- tzischgräh gesehen. Als in Budapest «ft der Frankenfälschung begonnen worden war, sei Schulze verschwunden. Er, Eerö und seine Genossen hätten später erfahren, dah die Prnüser Polizei über die Frankenfälschungen durch Schulze unterrichtet worden war. Die Budapester Polizei ermittelte nun den Blättern zufolge, dah Schulze den Plan der Frankenfälschung in Budapest für teures Geld an die französische Polizei bekanntgegr tat habe. Die Personalbeschreibung Schulze soll mit der des Erzberger­wörde rs Förster-Schulze überein - stimmen.

Paris, 11. Jan. Jules Sauerwein wmMatin", der auf einer Reise nach Un­garn begriffen zu sein scheint, batte gestern in Bordeaux mit dem Grafen Joseph Karol» dem Vertreter der Lcgitimisten-Partei, de: bei der Exkaiserin Zita die Rolle eines Sekre­tärs und bei deren ältestem Sohn die Rolle eil« Erziehers spielt, eine Unterredung. Graf Fosevb Karoly erklärte zu der Angelegenheit der Frankenfälschung, man dürfe nicht einen Augenblick glauben, dah die ungarische Aristo, kratie an dieser Tat beteiligt sei. Der Führer der aristokratischen Partei, Graf Avvonyi, sei ein gemähigter Mann. Die ungarischen Legi­timisten hätten mit den verhafteten Ver­brechern nichts gemein. Die Ausführungen des Grafen Karol» hätten keine Bedeutung; wenn er nicht den Versuch gemacht hätte, die tzanze Verantwortung aus die Deutsch-Völkische Partei abzuwäl» reu, indem er sagte, wenn ein politisches Komplott hinter dieser Angelegenheit stecke, daun seien es die Deutsch-Völkischen, die es in ihren Eebeimorganisationcn geschmiedet hät­ten. Sie hätten seit langem den diabolischen Gedanken, Falschgeld in den Dienst der monar­chistischen Idee zu stellen. Wir sind, fuhr Karoly fort, in Ungarn ihre Filiale ge­worden. Oesterreich zu annektieren und aus Ungarn einen Vasallen Deutschlands zu wachen, das w ar der Gedanke, den die Adjudanten von Ludendorff und die ungarischen Abenteurer gehabt haben. Die Fälscher und Verschwörer von München und Budapest sind unsere Gegner, wie sie die Geg­ner Frankreichs find. Fragen Sie de» Grafen Avvonyi. wie er darüber denkt und Sie wer­de» olle Detaills dieser üblen Fälschungs- angclegenheit erfahren.

Englische Phantasien.

London, 11. Jan.Westminster Ga­zette" schreibt, sie sei als erstes Blatt in der Lage, dieinnere Geschichte" des ungarischen Kv.nplvtts zu enthüllen, das aus die Aus­rufung der faschistischen Monarchie dl Ungarn mit Erzherzog Albrecht als König abgezielt habe. Me Anhänger des jugendlichen Erzherzogs Otto seien in die Verschwörung nicht verwickelt. Das Blatt ersährt, der öffentliche Ankläger habe außer der Verhaftung des Prinzen Windischgrätz auch die Verhaftung des Kabine ttchefs des Aegenten Bartha, des Schwieger­sohns des Regenten Zolkafay und des De­bütierten Julius Gömbös. des Führers der Dationalistenpartei, und des Bischofs Zadra- deez beantragt. Ferner habe er von dem Präsidenten die Aufhebung der Parlaments» immunität der Deputierten Eckhardt (des Präsidenten der erwachenden Magyaren) und IIlain verlangt. Im Jahre 1923 habe er (Ulain) mit General Ludendorff und Hitler in München einen Vertrag unter­zeichnet, in dem versprochen worden sei, den bayerischen Rationalisten Lebensmittel zu sen­den, wofür 10 000 Bayern den ungarischen Faschisten bei einem Aufstand in Ungarn, der zugleich mit einem solchen in Bayern statt» finben sollte, zu Hilfe kommen sollten. Seit­her liege Deweismaterial vor, daß die Um­gebung des ungarischen Regenten,-

Ist ftanMiWn EoziaMn sollen m die Regstem- Der 9WWitait fettet EiMetdmo bis Donnerstag

Berlin, 11. Jan. (WB.) Der Reichs­präsident empfing heute nachmittag 5 Uhr di: Abg. Fehrenbach (Z.) und Koch (Dem.) zu einer gemeinsamen Besprechung über die Frage der Regierungsbildung. Hierbei legte der Reichspräsident dar, das er trotz gewisser Bedenken seine Entscheidung über die Be» trauung einer bestimmten Persönlichkeit m« der Regierungsbildung ausgesetzt habe, um die beiden Parteien, die auch nach dem Schei­tern des Versuches des Abg. Koch noch nicht alle Möglichkeiten für die Schaffung der Gro­ben Koalition erschöpft sähen und erneute Verhandlungen begonnen hätten, in ihren Ab­sichten nicht zu stören und zunächst deren Be­schlüsse abzuwarten. Er müsse aber nunmehr dringend bitten, mit aller Be­schleunigung eine endgütige Klärung darüber herbeizuführen, ob eine konkrete Mög­lichkeit der Schaffung der Groben Koali­tion vorliege. Eine weitere Verzögerung durch Wiederaufnahme von programmatischen Er­örterungen der Parteien erscheine ihm nicht vertretbar; deshalb bitte er, bis späte­stens Donnerstag vormittag ihm das Ergebnis der zwischenvarteiftchen Ver­handlungen mitzuteilen.

Die Abg. Fehrenbach und Koch antworteten übereinstimmend, dass sie den Ausführungen des Reichspräsidenten über die Dringlichkeit der Regierungsbildung beitreten und daher alles zur Beschleunigung der Klärung Not­wendige veranlassen würden. Sie stellten die Mitteilung über das Endergebnis der Ver­handlungen für spätestens Donnerstag vor­mittag in Aussicht.

Letzter Brrsmtz zur Bild« te Wen Mitten

Berlin, 11. Jan. Heute mittag hatten im Reichstage die Abg. Fehrenbach, Marr (3.) und Koch - Weser (Dem.) eine Besprechung mit dem Abg. Müller-Fran­ken (Soz.) Sie wiesen ihn erneut auf die Not­wendigkeit der Bildung einer groben Koali­tion hin. Der Abg. Müller-Franken erwiderte aber, dab er keinerlei Erklärungen abgeben könne, dab er die Entscheidung viel­mehr seiner Fraktion überlassen müsse, die am Dienstag nachmittag nach dem Plenum zu-- sammentritt.

Der vreubische Ministerpräsident für die grobe Koalition.

fk. Berlin, 12. Jan. Der vreubische Ministerpräsident Brann tritt in einem demBerliner Tageblatt" gewährten Interview entschieden für die Beteili­gung der Sozialdemokratie an der Reichsregierung ein, die, nachdem sie Jahr­zehnte lang für das parlamentarische System gekämpft habe, es ietzt nicht verneinen dürfe, indem sie ihre positive Mitarbeit versage. Unter Berufung auf seine fast fiebeniährige Erfahrung als Minister erklärte er, die So­zialdemokratische Partei werde vieles tun kön­ne», um die Auswirkungen der herrschenden furchtbare» Wirtschaftskrise erheblich zn mil­

der». Bo»Bedingungen" undProgrammen" halte ich nach meiner Erlabrung nichts. Es kommt jetzt alles darauf a», dab die vier Par­teien, die die grobe Koalition bilden müsse», von de::- ernsten Willen beseelt sind, unter zeit- weiter Zurückstellung eigener Grundsätze und Forderungen das zu tun, was die schwierige politische und wirtschaftliche Lage unseres Volkes heischt. Die Politik der grobe» Koa­lition auch im Reiche mehrere Jahre konse quent durchgeführt, würde so sichtbare Erfolge »och innen und aussen zeitigen, dah daran alle Vt ^umdungen von rechts und von links wir­kungslos zerschellen mühten. Deshalb muss die Soz'aldemolratische Startet Vertrauen zu ihrer inneren Kraft beweisen und die Verantwor­tung an der Reichsregierung mit übernehmen.

Außerordentlicher Parteitag der Sozia­listen.

Paris, 11. Jan. (WTD.) Der außer­ordentliche Parteitag hat heute vormittag die allgemeine Diskussion über die Frage einer Beteiligung der Sozialisten an der Regierung fortgesetzt. Der Sozialist Bracke sprach sich gegen eine solche aus und erklärte: Wenn die Radikalen zu uns Sozialisten sagen: Uebernehmt unsere Verantwortung!", so wollen sie uns damit sagen:Uebernehrnt unsere Verantwortung" Hierauf ergriff der Führer der Sozialisten, Abg Leon Blum, das Wort und erklärte, die effektive Be­teiligung an der Regierung sei am gefähr­lichsten. So paradox es klinge, Koalitionen zwischen Extremen, wie z. B. die große Koalition in Preußen oder die Allianz zwi­schen den Klerikalen und den Sozialisten in Belgien, seien nicht so bedenklich, denn durch ihre Unwahrscheinlichkeit an sich schon machten sie jede Verwirrung unmöglich. Auf die jetzige Lage in Frankreich eingehend, er­klärte Blum, selbst, wenn man annehmeu wollte, dah eine Verständigung über die Lösung der Finanzkrise möglich wäre, so wür­den sicher in Fragen wie Marokko, Syrien, Wahlreform, Militärgesetz, Sozialversicherung ufto. Meinungsverschiedenheiten vorhanden sein, und wenn sogar über diese Fragen eine Einigung in der Kammer zu erzielen wäre, würden die Radikalen, wenn der Senat sich widersetze, doch nicht zu einer Auflösung schreiten. Wenn die Sozialisten jetzt ihre Bedingungen stellen würden, müßten sie als­bald wieder wegen anderer Fragen Be­dingungen stellen. In dieser Diskussion würde die feindlich gesinnte öffentliche Meinung nur ein Feilschen erblicken. Eines Tages würden dann die Sozialisten doch gezwungen werden, gegen ihren Willen umzumarschieren. Die Sozialisten wüßten, daß eine linke Mehr­heft ohne sie nicht möglich sei, und bemühten sich deshalb, die Männer der Linken an der Regierung zu halten.

Die französischen Sozialisten für die Teilnahme an der Regierung.

fk. Paris, 12. Ja». Der Kongreh der Sozialistischen Partei hat sich mit 17 6 8 ge - gen 1331 Stimmen bei 16 Stimm­enthaltungen für die Teilnahme an der Regierung ausgesprochen, unter der Bedingung, dah die Sozialdemo­kratie die Mehrheit der Minister- Posten erhält und sich diese selbst aus« wählen kann.

ches auch die Auffassung des letzteren selbst sein möge, tief in die Fälfchungsangelegenheit verwickelt sei.

Eine englische Stimme.

fk. London, 12. San.Evening Standard" schreibt in einem Artikel, das Echo de Paris" mache den Lersnch, ohne irgendwelche Beweise für seine Be­hauptung zu haben, die ftanzöfische Öffentlich­keit davon zu Überzeugen, dah die ungarischen Komplotte in Deutschland geschmiedet worden seien. Es gebe immer noch Leute in Frank­reich, die bereit "find, alles mögliche an den Haare» herbeizuziehe», um gegen Deutsch land Stimmung z» machen.

Evening Standard" hätte, noch hinzusügen können, dab es auch in Deutschland eine ge­

wisse Pattei gibt, die immer noch bereit ist, alles mögliche, ohne Rücksicht darauf, ob es wahr oder falsch, uns nützlich oder verderblich ist, an den Haaren herbeizuziehen, wenn sie damit nur den inneren Unfrieden in Deutsch­land fördern kann.

Budapest, 11. Jan. (WTD.) Das Ungar. Telegr.-Korr.-Düro meldet aus Belgrad: Prawda' dementiert amtlich das Ge­rücht, daß die Kleine Enten te Schritte gegen Ungarn unternehmen wird. Der französische und der tschecho­slowakische Gesandte haben die amtliche Mit­teilung erhalten, daß Jugoslawien gegen Un­garn keinerlei Schritte unternehmen werde. Das Blatt dementiett auch die Nachricht, daß der Budapester jugoslawische Gesandte in Belgrad eingetrvffen sei. Er habe mit Ge­nehmigung des Ministers des Aeuheren die­ser Tage einen Urlaub von 10 Tagen an­getreten und fei nach Triest gereist.

Der MnbsieMerW in Mexiko

Mexiko, 1. San. Allem Anschein nach ist den Banditen, die, wie bereits gemeldet, zwischen Mexiko und Quadaljara einen Zug angriffen, kein Ausländer zum Opfer gefallen. Unter den Passagiere» befanden sich überhaupt keine Amerikaner. Dagegen wurden viele mexikanische Reisende, die gesamte militärische Begleitmannschaft und das Zugpersonal ans brutalste Art getötet.

Einzelheiten über den Uebersall.

fk Mexiko. 12. San. Die Ueberlebenden des von Räubern überfallenen Inges berichten Einzelheiten über den Uebettall. Die Zahl der in brutalster Weise hinge- schlachteten Passagiere betrug 5 0. Die Böden der Eisenbahnwagen waren mit Blut überschwemmt. Diele Leute, die der Plünderung keine Widerstand leisteten, wur­den ermordet. Schliehlich fuhren die Räuber mit der Lokomotive nach der Station Eurecuaro, plünderten sie aus und flüchteten in das Gebirge. Der Zugführer, der ent­kommen war, fand eine nicht zerstörte Tele- grapheiileitnng und erbat telegraphisch um Hilfe.

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Der UMintee ZMMmmgs- »W Unstimmigkeiten über das EntwaffuuugS» Programm.

Londou, 11. Jan. Wie Reuter zu wissen glaubt, bestehen beträchtliche Mei- nungsverschieLeuheiteu über die Ausdehnung der Arbeiten des vordere!» ten»en Ausschusses für die EntwaffunngS» konferenz, dessen Zusammentritt deshalb wahrscheinlich verschoben werden wird. Die Bereinigten Staaten wünschen die Abrü­stung zur See von der Abrüstung zu Lande zu trennen, während Frankreich, Italien und Japan sich jedem derartigen Dren» nungsvorschlag widersetzen.

Verlängerung der Gültigkeit der britischen Sndustrieschntzvakte.

fk. London, 12. San. Den Blättern zu­folge hat die Regierung beschlossen, Teil I der Sndustrieschutzpakte, der sich aus den Schutz der Schlüsselindustrien bezieht und der im August dieses Sahres zu Ende geht, für wei­tere 5 Jahre zu erneuern unfern Parlament in der kommenden Saison eine entsprechende Vorlage zu unterbreiten.

Italienische Mahnahmen gegen den Schul­unterricht in Südtirol.

Innsbruck, 11. Jan. In der Gemeinde Montan erschienen kürzlich Karabiuieris und Milizsoldaten um privatem deutscheu Unterricht nachzuspüren. Einige Lehr­mittel wurden weggenommen. Zwei Lehre­rinnen wurden vor das italienische Amt ge­laden. Die Untervräfekt befahl hernach die Einstellung des Unterrichts. Die beiden Lehrerinnen wurden bedroht, dab sie im Wiederholungsfälle in die Alpenprovinzen auf drei Monate deportiert würden.

Wahlunruhen in Beirut.

Paris, 12. Jan. Wie Savas aus Beirut meldet, hat im Verlauf der Wahlen in Alappo eine Kundgebung stattgefunden, weshalb die Wahllokale geschlossen worden find. Etwa 1300 Manifestanten seien in das Gefäng­nis eingedrungen und hätten die Tore ge­öffnet. Die Ruhe sei jedoch wieder hergestellt worden. Ein Zivilgefangener, ein Polizist und acht Manifestanten seien getötet worden. Ein französischer Offizier wurde verwundet.

Abreise der italienischen Kriegsschulden- Delegation nach England.

sk Rom, 12. Jan. Die italienische Dele­gation für tue Verhandlungen mit England über die Kriegsschulden reiste heute nach Lon­don ab.