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Montag.

»en 11 gonuot 1926

TieSderhcsiischr Zeitung" er scheint sechsmal wöchentlich. Be­zugspreis monatlich 2 GM. aus- schließl. Zustellimgsgebühr, durch »iePost2.25 GM.Für etwa infolge Streiks, Maschinendefekte »der elementarer Ereignisse ausfallende Nummern wird kein Ersatz ge­leistet. Verlag d. Dr. §. Hlherolh, Druck der Unib.-Buchdruckerei t>. cz^h, Aug. Äoch, Markt 21/23. Fernsprecher: Rr. 55. u. Rr. 666. Postscheckkonto: Amt Frankfurt a. W. Nr. 5015. Sprechzeit tet Redaktion von 1011 und »1,11 Uhr.

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Marburger Zagesanzetger

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Sos Ergebnis »er änlctWung in Ungarn

Aufgrund der bisherigen Erhebungen er­gibt sich nunmehr folgendes Bild von der Entwicklung der Frankenfälschungsangele-' oenheit: Die Idee der Frankenfälschung stammt von dem Prinzen W i n d i s ch - G raetz, welcher bereits früher die Durch­führung beschlossen hatte. Unter Betonung parriotrscher Ziele gelang es ihm, den Po­lizeichef und Beamte des Kartographischen Instituts zu gewinnen. Bald wurden die Arbeiten im Kartographischen Institut ins Werk gesetzt. Geroe begann mit eini­gen Angestellten dieses Instituts mit der Verfertigung der notwendigen Klischees. Nachdem das notwendige Papiermaterial im Inland nicht beschafft werden konnte, stellte Geroe mit einem Komplizen das Papier in den Kellerräumen des Instituts aus Halbfabrikaten her, die aus Deutsch­land beschafft wurden. Auch der Druck der Falsifikate erfolgte im Keller des Karto­graphischen Instituts. Der Druck wurde Ende September beendet. Damals stan­den 2530 000 Stück zur Verfügung.

Die Leute, die die Verwertung der Fal­sifikate übernommen hatten, wurden vom Sekretär des Prinzen Raba organisiert. Aristides Jankovich, der allem Anschein nach die Verwertungsarbeiten leitete, wohnte zwei Wochen beim Prinzen. Die die Verwertung übernehmenden Personen prüften zuerst Die Falsifikate und vernich­teten einen bedeutenden Teil als unbrauch­bar. Dabei konnte der Budapester Die­ner des Prinzen, Kaspar Kovacs, sieben Stücke der Falsifikate entwenden und für die eigenen Zwecke verwenden. Die Or­ganisation der Verbreitung und Verwer­tung wurde Anfang Dezember beendet. Die jungen Leute, die die Verwertung übec- «ahmen, sind teils nach Hamburg, teils nach Italien und Mailand gereist. Be­vor sie jedoch größere Mengen der Fran­kenscheine in Verkehr setzen konnten, wurde Jankovich beim Versuch, die Scheine in Holland umzusetzen, verhaftet. Diese Nach­richt erschien bald in der Presse. Der Sekretär des Prinzen forderte hierauf die übrigen Teilnehmer telegraphisch auf, die Arbeit sofort einzustellen und heimzukeh­ren. Gleichzeitig wurden die Klichees im Keller des kartographischen Instituts vernichtet und die Maschinen in Stücke ge­schlagen und als Brucheisen verkauft. Auch die Falsifikate wurden vernichtet mit Aus­nahme derjenigen, die von der Polizei be­schlagnahmt wurden.

Rach den bisherigen Daten der Erhebung «gaben sich keinerlei Momente, aus welchen daraus geschlossen werden konnte, daß die Vor­bereitung oder Durchführung des Verbrechens von irgendeiner politischen Partei oder «litischen Kruppe beziehungsweise irgend, entern Verein oder einer Organisation geleitet »der begünstigt worden wäre. Sie kann viel­mehr als individuelle Aktion einiger zu diesem 3weck vereinigten Personen bezeichnet werden. Rachdem die wesentlichen Einzelheiten des ^«brechens aufgeklärt ward, übergab die Polizei die Akten der in Saft genommenen Perdachtigeu dem Staatsanwalt, der eventuell die notwendigen Ergäuzungsarbeitev in Boll, Oe setzen kann.

, Budapest, 9. Jan. In Vertretung des demokratischen Blocks erschienen heute mittag die Abgeordneten Vaszonyi, Payer, Rvppert und Heghmeghi Kis beim Mini­sterpräsidenten'Grafen Bethlen und über­reichten ihm in der Angelegenheit der rassenschützlerischen Presse und des Blat­tesVilag" ein Memorandum. Der Mini­sterpräsident habe erklärt, so teilten sie später mit, daß er nötigenfalls auch gegen die rassenschützlerischen Blätter dieselben Maßnahmen wie gegen denVilag" er­greifen werde, jedoch betonten die Ver­treter des demokratischen Blocks ausdrück- Ich, daß sie von der Antwort be3, Mi­nisterpräsidenten nicht befriedigt seien.

Nach einer Meldung desMagyar OrS- hag- werden die Kosten der § er fiel» iu.ng der Frankenfälschungen ungefähr 1,5 Milliarden ungarische Kronen betragen hoben, die nach den bisherigen Zeugen» oussagen von dem Prinzen Windrschgrätz Legeben wurden.

Budapest, 9. Jan. Der Budapester sranzösische Geschäftsträger G u e y r a u d dementiert imNemzeti Ujsag" entschieden das Gerücht, als ob Frankreich einen Schadenersatz von 400 Millionen Franken *°a Ungarn verlangt hätte. Die Fäl-

Zur Rrsirrunsskrisr

Nochmals ein Neesuch zur ZMimg der Stoßen Mitten?

Amtlich wird bekanntgegeben:

Der Sen Reichspräsident hat in der Frage der Regierungsbildung sich entschloßen, die bevorstehenden Fraktionsbeschlüsse abzuwar­ten, ehe er eine bestimmte Persönlichkeit mit der Bildung des Kabinetts betraut. Für Montag hat der Rcichcrräsident die Führer des Zentrums und der Demokraten, die Abtt. Fehrenbach und Koch, zu sich gebeten, nm sie zu ersuchen, alsbald eine endgültige Klärung der Frage der Große« Koalition zu veranlassen, da er eine weitere Hinauszögerung der Regierungsbildung nicht für tragbar halte.

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In parlamentarischen Kreisen wird damit gerechnet, daß die Führer des Zentrums und der Demokraten die Sozialdemokraten um eine endgültige Antwort bitten werden Da der grundsätzliche Standpunkt der Sozial­demokratie bereits feststebt, und nach den be­kanntgewordenen Auslassungen eine Aende- rung nicht zu erwarten ist, wird in parlamen­tarischen Kreisen angenommen, daß der Reichspräsident dann spätestens am Mittwo< abend oder Donnerstag früh eine Persönlich­keit mit der Kabinettsbildung beauftragt, die voraussichtlich Dr. Luther sein wird.

Der Beschluß des Zentrums

Berlin, 10. Jan. Der Reichsvartei- vorftand und die Fraktionsvorstände der Zeutrumsvartei des Reichs­tags und des Preußischen Landtags beschäftigten sich in ihrer Sitzung am Sonntag, die sich von 11 Uhr vormittags bis nach 8 llhr mit einer kurzen Mittagspause binzog, mit der politischen Lage. In der neunten Abend­stunde wurde folgendes offizielles Com- m u u i q u e ausgegeben:

Am 10. Januar tagte« im Reichstags- gebäude der Vorstand der Deutschen Zen- trumsvartei und die Vorstände der Zentrums­fraktion des Reichstags und des Preußischen Landtags. In den Berichten aus allen Lan­desteilen fand die ungeheure, von Tag zu Tag steigende wirtschaftliche Not weitester Volks­schichten einen erschütternden Ausdruck. Dar­aus zog die Versammlung die Folgerung, daß zur Urberwiadung dieser Notlage nur eine Regierung aus breitester Grund­lage berufen sein kann. Das ist die Große Koalition. Der Verantwortung zur Bil­dung einer solchen Regierung kann sich keine Partei entziehe», der es ernst mit der Fort­führung einer zielsicheren friedlichen Außen­politik und der Aufrechterhaltung unserer Ver- fasiung, der Gesundung der Wirtschaft und der Linderung der sozialen Notstände ist. Un­verantwortlich wäre es, in der gegen­wärtigen wirtschaftlichen Krise noch eine Staatskrise heraufzubeschwören. Sie würde zur völligen Verelendung unseres Volkes, insbesondere der Arbeitermassen, füh­

ren. Die Versammlung erwartet daher von der Zentrumssraktion des Reichstages, daß sie alle Entschlossenheit und alle politischen Mittel aufbietet, eine solche Entwicklung zu ver­hindern.

Die Demokraten nach wie vor für die große Koalition.

ft. Berlin, 11. Jan. Wie dieMon­tagspost" wissen will, werde der demokra­tische Führer, Abg. Koch, dem Reichsprä­sidenten in der heutigen Unterredung Mit­teilen, daß die Demokraten nach wie vor nur eine Regierung auf der Grundlage! der großen Koalition für möglich halten, weil keine andere Koalition, nach dem Aus­scheiden der Deutschnationalen, im Reichs­tag über eine Mehrheit verfüge. .,

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Kassel, 10 Jan. Am Sünntasvormittag fand hier eine Konferenz der sozialdemokrati­schen Vertrauensleute des Bezirks Hessen - Kassel statt, in der Abg. Scheidemann über die Frage der Regierungsbildung sprach. Seinem Referat folgte eine längere Dis­kussion, nach der mit 13 9 gegen eine Stimme folgende Entschließung an­genommen wurde:

Die Vertrauensleute des Bezirks Hesieu- Kasiel erwarten von der Reichstagssraktion, daß sie mit allen geeigneten Mitteln dahin wirkt, datz die Parteien, die die Weimarer Veefasiung geschaffen haben, die Reichs- regierung übernehmen. Da unter den gegen­wärtigen Verhältnissen die Verfassungs- varteien nur unter Hinzuziehung der Deut­schen Dolksvartei als Grotze Koalition eine Reichsregierung bilden können, muh im Jnie- resie der Republik und der Zusammenarbeit der republikanischen Parteien aus die Grotze Koalition eingegangen werden. Die Ver­trauensleute sind der Meinung, datz neben den bisherigen Erklärungen eine Zusicherung der Volksvartei bezüglich der Fürstenabfindung und der Sozial­politik die Voraussetzung dafür ist.

Der außerordentliche sozialistische Parteitag.

ft Paris, 11. Jan. Die Nacktsitzung des außerordentlichen sozialistischen Parteitages ist um Mitternacht zu Ende gegangen und die Weiterberatung auf heute vormittag ver­tagt worden.

Paris, 10. Jan. Der Mandatsausschub des außerordentlichen sozialistischen Partei­kongresses, der im Laufe der Mandatsprüfun- gen die von den einzelnen Bezirksparteitagen vorgenommenen Abstimmungen zur Kenntnis zu nehmen hatte, hat folgends festgestellt: Es haben sich 1769 Stimmen gegen die Beteiliguns, also für den Standpunkt der extremen Richtung, und 1306 für den revisio­nistischen Standpunkt, also für die Richtung Renaudel, ausgesprochen.

schungsangelegenheit sei nicht eine Angele­genheit der französischen Regierung, weil sie keine diplomatische oder politische An­gelegenheit zwischen Frankreich und Un­garn bilde, sondern sie sei ausschließlich eine Sache der Bank von Frankreich, welche ein privates Geldinstitut ist. Gueyraud dementiert das Gerücht über die Aufhebung der Paßviseu und erklärt, nach seinen Jn- formattonen beurteile die französische öffentliche Meinung die Ereignisse nüch­tern, da ihr bekannt sei, daß es sich hier nicht um eine politische oder diplomatische Sache, sondern um eine Strafsache handele. Der Vorfall werde keine schlimmen Rück­wirkungen auf die Beziehungen zwischen den beiden Staaten ausüben. Die Ent­schiedenheit, mit der Graf Bethlen dem Gesetze auf der ganzen Linie Geltung ver­schaffe, mache im Ausland den besten Ein­druck.

Teilnahme Rußlands an der vorbereiteudeu Entwaffnuugskonfereuz?

Loudon, 9. Jan. Einer Genfer Meldung derCentral News" zufolge, hat die Sowiettegierung die Einladung des Völker­bundes angenommen, einen Delegierten zu ben Beratungen der Eutwaffuuugskousereuz ä entsende«.

Sie Lage in Marokko

fk. Paris, 11. Jan.Journal" gibt eine Meldung aus Rabat wieder, daß den Franzosen treu gebliebene Stämme in der Gegend von TazaFez sich im Senhadjagebirge vereinigt hätten, wodurch die französische Front zwischen Tazu und Fez 20 Kilometer nach Norden vorge­schoben worden sei. Die ganze Gegend des oberen Leben, wo der französische Voo- marsch im Lande der Zuli zum Stehen gekommen war, sei nun in den Händen der Franzosen.

fk. London, 1. Janl. Reuter mel­det aus Tanger: Nach Mitteilung von zuverlässiger Sette wird die Bildung eines amerikanischen Rifkomttees ähnlich dem englischen Rifkomitee geplant. ES verlau­tet, daß der wichtigste Förderer dieses Ge­dankens Myrick sei, der einen hervorragen­den Platz im öffentlichen Leben Amerikas einnehme, und, wie es heißt, von einer Anzahl einflußreicher Amerikaner sehr tat- kr ästige Unterstützung erhalte.

8bn Sauds König een Sedschas fk London, 11 Jan.Daily Tele­graf" meldet aus Dschjiddab: Am Freitag hat die öffentliche Versammlung in Mekka Jbu Sauds zum König von H«d- schas ausgerufen. ,,

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Raubüberfall in Mexiko

fk. Mexiko» 11. Jan. Nach Priotamel« düngen aus Guadalajara überfiele» 20 be­waffnete und vermummte Räuber eine» Per­sonenzug zwischen Guadalajara und Mexiko. Eie ermordeten die Mehrzahl der Reisenden und zahlreiche Soldaten der Begleitung. Zwischen de» Satte­stellen Negrete und Gurecuaro überfiele» die Räuber, die de» "Zug in Guadalajara bestiege« hatten, plötzlich die Soldaen und die Reisende« mit Messern. Bo» der militärischen Beglett- mannschaft wurden alle bis auf 7 getötet. Die mit dem Leben davongekommenea Soldaten sind schwer verwundet. Der Zag wurde mit den Opfern der Räuber in Brand gesteckt. Di« Räuber standen unter dem Befehl eine» früheren Obersten. Sie entkamen aus der Lo­komotive mit 300 000 Pesos. Die telegraphi­schen Verbindungen wurden durchschnitten. Die Verfolgung ist eingeleitet.

fk Mexiko. 11 Jan. Bisher find aus de« Trümmer» des zwischen Negrete und Gnre- ruaro von Banditen überfallenen Eisenbahn« zuges 20 mit Brandwunde» bedeckte Leiche« geborgeu morde». Kein Wage«, des in Brand gesteckten Zuges ist von de«: Flammen verschont geblieben. Die Banditen sollen das Verbrechen begonnen haben, wett sie in dem Zuge den General Ferreira ver­muteten. Die Lokomotive, die die Baudite« zur Flucht benutzten, ist einige Stationen von dem Schauplatz des Berbrecheus. entfernt, apk» gefunde» worden. J N-N

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6000 Mark Belohnung für Aufdeckung von Fememorde».

B e r l i n, 10. Jan. Am Montag werden 's« den Säulen von Berlin und einer Reihe von Städten im Reich Plakate der Berliner Poli­tischen Polizei kleben, auf denen 6000 Mark Belohnung für die Aufklärung von Fe­memorden ausgesetzt werden. Es handelt bell sich erstens um den Fall des Wachtmeisters Legner, der im März auf dem Truppen­übungsplatz Döberitz ermordet und vergraben wurde: zwestens um den Fall des ehemaligen Feldwebels Wilms, der tm Juli 1923 mit zwei Schußverletzungen aus der Havel gelandet wurde: und dttttens um den Fall des tm Sep­tember 1923 im Kesselbruch des Döberitzer Truppenübungsplatzes mit zwei Schußverletzun­gen aufgefundenen Leutnants d. R. Sand. In allen Fällen kommen Angehörige der damals bei der Reichswehr bestehenden Arbestskommcat- dos, der sogenanntenSchwarzen Reichswehr"- als Täter in Frage. Ms Täter, Mittäter oder Mitwisser dieser Verbrechen sind nach den po­lizeilichen Feststellungen außer den bereits ver­hafteten noch 14 Personen dringend verdächtig, die zurzeit flüchtig sind. Sic werden in den Plakaten mit Namen angeführt. Ferner wer­den elf namenllich angeführte Personen und alle Personen, die Bekundungen über Feme­morde machen können, aufgefordert, sich an die zuständigen Polizeidienststellen zn wenden. Die Angaben werden auf Wunsch vertraulich' behandelt.

Strafexpeditiouen gegen ehemalige Sestah ratiste». ' j

Rüdesheim, 10. Jan. Nachdem erst vor kurzem eine Anzahl junger Leute ettte Strasexpeditron gegen ehemalige Angehörige des Vollzugsausschusses derRheinischen Republik unternommen und den Betreffenden übel mit« gespielt hatten, haben sich nunmehr im be­nachbarten Geisenherm ähnliche Vorfälle ereig­net, wobei den Separattsten ebenfalls Türen und Fenster eingeschlagen wurden. In beide« Fällen handelt es sich um Unbekannte, b«e nicht ermittelt wecken konnte».

Rückkehr der e«glischeu RheiuflvtMe «»ch England.

fk Köln, 11 Ja». Die englische Rhein­flottille hat gestern Köln verlassen. Sie fährt nach Sttaßburg, durch die stanzösischen Lnuäte nach Le Havre und von, dort durch bm ftwwl nach England zurück.