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1924 namentlich von Amerika nach Deutsch­land fliehenden Kreditstromes liefe einen Umstand in die Erscheinung treten, dec für unsere weitere wirtschaftlich« Entwicklung die größte Aufmerksamkeit beanspruchen darf: die geschwundene Kaufkraft der hei­mischen Bevölkerung. Sie teor in dec In­flationszeit nicht in die Erscheinung getre­ten, vielmehr hatten die Neuausgabe von Bankiwten und die Erweiterung der Bank­kredite jeweils neue Käufer auf den Markt gerufen. Mit der Stabilisierung der deut­schen Währung war bann tatsächlich die Verarmung dec Konsumentenschichten offen­bar geworden, was sich in einer Senkung bezw. in einem verhältnismäßigen Tief­stand des deutschen Preisniveaus ausdrückte. So bewegte sich die Grotzhandelsindexzif- fer des Statistischen Reichsamtes in der Zeit von Januar bis Juli 1924 von 117 über 124 auf 116. In der zweiten Hälfte des Jahres 1924 setzte dann im Zusammen­hang mit den Auslandskrediten unter Ausdehnung des inländischen Zahlungsmit­telumlaufs jene Steigerung der Jndexziffec ein, die im Jahre 1925 weiterging und im Februar mit 139 ihren Höhepunkt er­reichte. Noch im Juli hatte sie einen Stand von 135, um dann nach und nach abzu- bröckcln und gegen Ende des Jahres wie­der aus 120 zurückzugehen.

Diese unter Krisenerscheinungen sich voll­ziehende Preissenkung ist eine zwangs­läufige, da die Wege der Inflation und der unbegrenzten Aufnahme ausländischer Kredite für Deutschland nicht mehr gang­bar sind. ES mutz schlietzltch einmal da­hin kommen, daß der deutsche Produktions- mittelapparat und die deutsche Arbeit die wirtschaftlichen Bedürfnisse dec Bevölkerung rung zu Preisen befriedigen, die der Be­grenztheit der Einkommen und der Spär­lichkeit der Vermögen entsprechen. Gleich­zeitig muß eine solche Entwicklung eine günstige Wirkung auf die deutsche Handels­bilanz ausüben. Denn für die Ausfuhr sind Billigkeit und Güte der Ausfuhrwaren sowie die Fähigkeit des ausführenden Lan­des, den Abnehmern günstige Lieferungsbe­dingungen einzuräumen, die beste Waffe zur Behauptung und Erweiterung der Absatz­gebiete. Diese gleichen Eigenschaften der deutschen Produktion wirken einfuhrhem­mend und machen uns daher unabhängiger von einem in seinen letzten Auswirkungen zweifelhaften Zollschutz.

Die Notwendigkeit einer derartigen Sen­kung des deutschen Preisniveaus ist von der Regierung durchaus anerkannt worden. In der bekannten Rede des Reichskanzlers Dr. Luther vom 8. August wurde sie program­matisch festgelegt. Daß jedoch der Preis­abbau an dem als Termin gesetzten 1. Okt. vollzogen sein würde, konnte von vorn­herein nicht angenommen werden. Zu einer solchen Umstellung war unser seit zehn Jahren von der freien Konkurrenz entwöhnter Wirtschaftsapparat nicht fähig. Die Tatsache, daß er sowohl in der eigent­lichen Produktion als auchttrn Handel über­setzt ist, hätte unter anderen Verhältnissen bei sich verringerndem Absatz stark pceiS- senkend wirken müssen. Bei der heut« über­aus entwickelten Derbandsbilduna, die alle Teile des Wirtschaftslebens ergreift und sich zum Teil Ziele gesetzt hat, die nicht immer volkswirtschaftlich erstrebenswert sind, war das Gegenteil der FaN. In dem Bestreben, alle nun einmal bestehenden Betriebe und Unternehmungen am Leben zu erhalten, wurde zu weit gegangen. Dadurch wurde die Preisbildung zu sehr nach den Kosten der zu teuer produzierenden Unternehmun­gen ausgerichtet, Unternehmungen, die bei freier Konkurrenz längst von dec Bildfläche verschwunden wären. Eine derartige Preis­politik wirkt sowohl ausfuhrhemmend als auch einsuhrsteigernd. Aus­fuhrhemmend insofern, als sie den wirklich produktiv arbeitenden Unternehmungen die Möglichkeit einer rationellen Massenproduk­tion entzieht, einfuhrsteigernd insofern, als sie zum Bezug preiswertec Auslandswaren anreizt. Wenn bann schließlich diesem An­reiz mit Schutzzöllen entgegengetreten wer­ben soll, so werden leicht neue Momente geschaffen, welche die Anpassung der Pro­duktion und der Preise an die Aufnahme­fähigkeit der heimischen und ausländischen Märkte verhindern und die Ueberwindung der Wirtschaftskrise erschweren.

8. dem 4. Jan»« 1925________

Marburg und Umgegend

Marburg, 4. Januar (Hartung).

* 100 Jahre Probrnzralschul- leltegium. Am 31. Dezember waren 100 Jahre vergangen, seitdem tue zur Aufsicht der höheren Schulen in den preußischen Provin­zen bestellten kollegialen Schulbehörden, dte Provinztalschulkvllegien, ins Leben traten.

Deutsch-E van g. Frauenbund. Am Montag den 1!. Januar, 8 Uhr abends finbet im Großen Hörsaal des Landgrafen- baufes der zweite der vom Deutsch-Evang. Frauenbünde veranstalteten öffentlichen Vorträge statt. Herr Prof Dr. Bredt wird über das Konkordat sprechen. Obwohl die Frage der Konkordats mit im Vordergründe des Interesses stebt und von größter Wichtig­keit für die evangelische Kirche ist, sind nur Wenige darüber unterrichtet. Ein aufklären» ber Vortrag von so berufener Seite ist habet sehr Mi begrüßen, und bet Besuch kann aufs wärmste empfohlen werben.

Kavallerie-Verein Marburg. Folgenden Kameraden wurde durch die Lei­tung des Preußischen Landeskriegerverbandes das Kriegeroereins-Ehrenkreu» 2. Klasse für langjährige treue Dienste im Kriegervereins- wesen verliehen: Konrad Trostmann, Louis Trenk, Fritz Balz, Heinrich Kamm, Johann Kleinberg. Ludwig Heerlein. Die Uebergabe hat am 2. Januar durch den Kreiskrieger- Derbands-Vorsitzendon stattgefunden.

Sammlung für Hevhata. In den ersten Tagen des neuen Jahres wird der Bote Hephatas an unsere Türen klopfen und um Gaben für diese größte Anstalt christlicher Liebe in unserem Hessenlande bitten. Ei kommt in ernsten Tagen voll Sorge und Not, und Dielen wird es nicht leicht fein, wie sonst zu geben. Aber Sorge und Not liegen auch auf Hephata. Die Arbeit, die dort getan wird, ist heute nötiger denn ie. Darum darf Sevbata auch bitten. Wenn beute gespart werden muß, dann sollten zuerst alle Ausgaben für das was Luxus ist, unterlassen werden. Geschähe das recht, dann würde doch bet Manchem noch etwas übrig bleiben zur milden Gabe. Und wo nut gegeben werden kann unter Verzicht auf Berechtigtes, ia Notwendiges, da denke man daran, daß alles, was wirklich ein Opfer ist. erst rechten Wert hat. So darf wohl dar­um gebeten werden: weist Hephata nicht ab! Gebt nach Kräften mit williger Hand! Se- phata hat in der letzten Zeit in Marburg be­sonders treue Freunde verloren. Es seien un­ter ihnen nur zwei genannt. Der eine ist der greife Pfarrer Scheffer, ein Mann von selte­ner Güte und Treue, der andere Geheimrat Tuczek, der von amtswegen feit langen Jahren die Arbeit Hevbatas zu prüfen und zu begut­achten batte und durch das, was er dort im­mer wieder sah, zu einem warmen Freunde der Anstalt wurde. Möchten neue Freunde mit derselben Treu« an ihre Stelle treten! Hephata bat es in diesem Jahre mit der ihm bewillig­ten Kirchenkollekte nicht gut getroffen. Die außergewöhnliche Kälte, am 1. Advent bat viele vom Kirchgang abgehalten und so den Ertrag der Sammlung recht beeinträchtigt. So ist es dringend zu wünschen, daß die Haus- kollekte diesen Ausfall wieder gut mache, da­mit die Arbeit an den Elenden und Gefährde­ten nicht gehemmt werde.

Ockershausen. Am 4. Januar begeht bet ehern. Schreiner und jetziger Schlüssel­mann im Wolsffchen Hospital, Köhler, seinen 89. Geburtstag. Körperlich und geistig noch fl<rnj rüstig, ist er den alten Marburgern bekannt durch die Anserttgung von Zäunen, Gartenlauben und Möbeln aus Naturhöl^rn.

Wehrshausen, 31. Dez.Der Hund betfet nicht," so behaupten wenigstens alle Hunde besitzen Fährt da neulich ein Radfahrer durch unser Dorf im raschesten Tempo, ne­ben ihm her läuft rn vollem Galopp sein Hund. Letztever wendet sich plötzlich zur Seite, fährt in ernt Kinderschar, reifet einen kleinen Jungen ju Boden und verletzt ihn durch Btsse, um dann wieder butter seinem Herrn herzu- jagen. Man muss sich fragen, tote der Hund, der sonst gewiß nicht bissig ist, dazu kommt, sich sozusagen im Borbeilausen eine solche Tat zu erlauben. Jedenfalls wollte er den Kindern damit anbeuten, baß fte Platz zu machen hätten, wenn sein Herr mit dem Rade dahmsaust.

Kirchham, 30. Dez. Der heutige Neujahrsmarkt brachte Viel Sferfebr tn unsere

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«in Rückblick

Bei einem Rückblick am Jahresschluß auf vaS nun abgelaufen« Jahr 1925 muß vor altem die Uneinheitlichkeit der Konjunktur auffallen. Der Juli des Jah­res zerteilt die Entwicklung in zwei ver­schieden e Hälften, deren erste eine ausge­sprochen günstige Konjunktur war und deren zweite in die Krise hinein führte, in der wir uns zur Zeit noch bewegen. Für die günstige Konjunktur der ersten Jahreshälfte haben wir mannigfache Belege. ES senkte sich beispielsweise die Ziffer der unterstütz­ten Vollerwerbslosen von 540 000 im Ja­nuar 1925 auf 198 000 im Juli 1925. Sodann können wir die Eisen- und Stahl­erzeugung, sowie die Produftion dec Walzwerke als Konjunkturmafestab heran- ziehen. Die deutsche Eisen- und Stahl­gewinnung nahm eine günstige Entwick­lung. Während die Roheisenerzeugung mit 411 000 Tonnen Monatsdurchschnitt im Jahre 1923 ihren tiefsten Stand erreicht und auch im Jahre 1924 erst einen Mo­natsdurchschnitt von 651 000 Tonnen auf» tutoeifen hatte, betrug sie im Januar 1925 910 000 und im Juli 886 000 Tonnen. Im März war mit 991 000 Tonnen die Dorkriegsproduktion auf dem neuen Reichs­gebiet überschritten und die auf dem alten bis zu 62 Prozent erreicht worden. Die Ergebnisse für die Rohstahlerzeugung waren noch günstiger. Januar bis Juli 1925 wurden im Monatsdurchschnitt runb 1 100 000 Tonnen gewonnen, während sich die Monatsdurchschnitte der Jahre 1923 und 1924 auf 525 000 bzw. 820 000 Ton­nen gestellt hatten. Die Produktion hatte 80 Prozent der Vorkrieqsproduktion auf dem alten Reichsgebiet überreicht. Die Vorkriegsproduktion auf dem neuen Reichs­gebiet war um 10 Prozent überschritten worden. Eine Steigerung wiesen auch die Leistungen der deutschen Eisenwalzwerke auf. Während im Jahre 1913 die Jahresleistung 15 600 000 Tonnen Walzeisen betrug, also einen Monatsdurchschnitt von 1 300 000 Tonnen ausmachte, waren 1923 nur 35 Snt und 1924 nur 52 Prozent dieser lktion erreicht worden. Demgegenüber stellte sich die Erzeugung im ersten Halbjahr 1925 auf 5 600 000 Tonnen, das sind etwa 72 Prozent der Halbjahresproduktion von 1913.

Seit dem Konjunkturumschwung im Juli stieg di« Ziffer der Erwerbslosen von 198 000 auf über 600 000 zu Beginn des Dezembers. Die Roheisenerzeugung hatte sich im Oktober bereits auf 742 000 Tonnen ermäßigt, die Rohstahlerzeugung auf 928 000 Tonnen und die Walzwerks- Produktion auf 773 000 Tonnen. Die Zahl der Konkurse, die im Januar 1924 290 betrag, belief sich im Oktober 1925 auf 1165, im November auf 1344. Dabei find die Zahlen der Zusammenbrüche, Bei denen die Konkurseröffnung mangels Masse unterblieb, statistisch nicht erfaßbar, daher unbekannt. Im November stellten sich 920 Unternehmungen unter Geschäftsaufsicht, während auf den Januar nur 250 entfielen. Die Zahl der wöchentlichen Wechselproteste steigerte sich von 2690 im März auf 5406 im November.

Di« Ursachen für die Plötzlichkeit und die Intensität dieses wirtschaftlichen Um­schwungs liegen nicht ohne weiteres auf der Hand. Man mutz jedoch annehmen, daß die günstige Konjunttur der ersten Jah­reshälfte den Eharatter einer gewissen Scheinblüte trug. ES scheint festzu­stehen, daß feit dem Juli des Jahres das Ausland in der Kreditgewährung an Deutschland sich eine gewisse Zurückhaltung auferlegte. Wie Weit diese Tatsache auf den eigenen Entschlüssen der ausländischen Kreditgeber beruht und wie weit sie mit der Politik der großen Notenbanken und des Reparationsagenten zusammenhängt, kann hier nicht näher untersucht werden. Jedenfalls scheint sich die deutsche Aus­landsverschuldung auf etwa 3,5 Milliarden Mark stabilisiert zu haben in der Weise, daß den neu hinzutretenden Krediten eine entsprechende Abdeckung alter Kredite ge- genübersteht. _ _

Dieses Abebben des feit der Rattftka- tion des Dawes-GutachtenS im Spätsommer

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Stabt. Buden voller Art waten auf dem Marktplatz und den Settenftrafeen ausgestellt, auch der wahre Jakob bot seine billige Ware aus. Ein Tänzchen für dir auswärtige Jugend beschlafe den althergebrachten Ncujahrsmarkt.

Niederwald. Wegen des zunehmenden Hochwassers durch die Ohm mutzte nachts die Feuerwehr alarmiert werden. Die Wellen schlugen über sämtliche Schutzdamme und die ganze Dorflage stand vor den Fluten. 3n aller Eile wurden Aotstanbsarbeiten vor­genommen. Hierbei geriet ein Arbeiter _ in die teilten Fluten und konnte nur mit Mühe gerettet werden. Die Feuerwehr blieb bis zum frühen Morgen in anstrengender Tä­tigkeit.

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Kass ei. Am I. Januar vollendete ein um das deutsche Fleischergewerbe hochverdien­ter Veteran, der Ehcen-Obermeister der Freien Fleischer-Innung zu Kassel, Heinrich Stöhr fett, sein 80. Lebensjahr. Heinrich Stöhr entstammt einer alten Kasseler und hessischen Familie, die schon im Mittelalter nicht allein in Kassel, sondern an vielen an­deren hessischen Plätzen zahlreiche ihrer Mit­glieder in der ehrbaren Metzgerzunft tätig sah. Auch der Großvater und der Vater unseres Jubilars waren in Kassel angesehene Mitglieder der Metzgerzunst.

Hungen. Sämtliche hessische Hitten ver­sammeln sich am 8. Januar in unserer Stadt zu einem Hirtenappell. Sie hören zuerst einen Vortrag des Gießener Professors Snob über Schafzucht und veranstalten bann durch den Ort einen Festzug, an dessen Spitze der Führer der Schäfer auf einem Esel einherreitet. Auf dem Festplatze fingen die Hitten gemeinsamSchäfers Sonntags­lied' und veranstalten bann nach verschie­denen Deden für die Schäfer und Schäferinnen ein Hindernis-Wettrennen. Läuferpaar wird zum Schäferkönig bezw. Schäferkönigin er­härt. Zuletzt wirb den Hirten ein Schaf­zuchtfilm vorgesührt.

Frankfurt a. M. Aach dem heutigen Pvlizeibericht hat der 20jährige Kaustnann Paul Halberstadt in der Mtkönigstraße 4 heute früh seine Mutter, als sie noch im Veite lag, erschossen. Aach der Tat schrieb Halberstadt einen Brief, in dem er die Tat eingestand und benachrichtigte telephonisch die Polizei, der er mitteilte, baß er sich auch selbst erschießen wolle. Offenbar hat er sich seine bevorstehende Entlassung sosehr zu Herzen genommen, bah er beschloß, gemeinsam mit seiner Mutter aus dem Leben zu scheiben. Als die Mordkommisfion am Tatorte erschien, konnte sie nur noch feststellen, bah beide, so­wohl Mutter wie Sohn bereits tot waren. Die Leichen wurden dem Friedhof zugeführt.

Bebra. Der Kraftwagen beS Direktors der Thüringenwerke wurde auf der Fahrt von Debra nach Eisenach von drei Wegelagerern angefallen, die durch Steinwürfe die Scheiben zertrümmerten und anscheinend die Insassen ausrauben' WöTIlefC'" <be'Banditen sind indes an die falsche Adresse gelangt. Der Chauffeur hielt ?ofort an, boxte in wenigen Sekunden die drei Wegelagerer so kräftig nieder, daß sie heulend an der Erbe lagen. Sann packte er die Gesellschaft in das Auto und übergab sie der Polizei.

Aus dem Wildenburger Land. Im Laufe des Jahres hatten die Schwarz-' kitte! in unseren Fluren viel Schaden an­gerichtet und die Landwirte freuten sich, als bei dem Schneesall den Schweinen sehr stark zu Leibe gerückt und manches von die­sen Tieren zur Strecke gebracht werden konnte. Dochblinder Eifer schadet nur. Kommt da ein Jagdpächter aus dem nahen Siegerland, um vor den Festtagen einen Wildschweinbraten zu besorgen. Das Jagd­glück ist ihm hold. In der Nähe des Hofgutes Oberstöcken läßt sich ein pracht­volles Exemplar sehen, ein Schutz und bas Tier wälzt sich in seinem Blute. Schon eilt der glückliche Hubertusjünger, um seine Bente zu sichern, als auch, durch den Schutz aufmerksam geworden, der Hofbesitzer hin­zukommt und feststellt, daß seine höchträch- tige Muttersau ein Opfer des Jagdeifers geworden ist. Ueber die aufgestellte Rech­nung soll der Jäger ein recht langes Ge­sicht gemacht haben.

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