Amtliches Verkündigungsblatt des Kreises Marbmg.
Anzeiger Mr (das früher kucheffifche) Oberhessen
Ur. 209
Die ,£ betbeHiidie Zeitung- erILetnt iecksmai wöchentliclu — Lezngsprei, 10.—31.12 2 Siart einschlietzlich Zuftrllungrgebüdr. Rüt ausiaHtnoe Nummern iniolg« Streits oo. etement.EieignMe fein Brias. - l'et.aj non Dr. C. Sitzerotd. — Druck »et Uni».»BuLdruckerei von 5ob. Lug. $to<fc, Markt 2123. — Reiniptedxt 55, 55oR‘<f>e<ftoBto: Nr. 5015 Lml Rtanffurt a. Main.
Marburg
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58. Ms 1923
Alle Zahlen, Me der Abgeordnete Blum vorgebracht I formell die bedrohte Lage Deutschlands an untz,
UlvlVl Ulv , [l UVl v V 441 4V v4 V l Q4Uli4*viw^«e •**'*•• ^ und hat mit seinem Vertrage die dornigsten Fragen
Völker erfahren müssen die Wahrheit darüber, was
wirksame Mittel verfügend
mit weiteren bienenl
s. 22 Dez. Nach dem oon der Repara-
Das Finanikompromitz PotnraräS.
item Holzrand mehr.
p :i f f i to e n Widerstand Her
bie Si>chrüesetzung in De»tschlanb die Reaktion ge-
Minifter und Mitglied der französischen Akademie, schrie!. im Juni 1908: „Alle an der Peripherie des
zuerst für dann für
der den
die die
6et Besprechung der Im Ruhrgebiet Verträge, die Sachlieserungen müßten Begleichung der Besetzungskostrn und Reparationszahlungen dienen.
Niisschutz Für den Amerika i »acht.
Pa r i
der Kommission mU 12 gegen 8 Stimmen angenommen. Diese Vorschläge tragen in größerem Matze alS l’t36et den Forderungen der Brauten Rechruurg und werde« sofort vor der Kammer behaudelt werden.
Deutschen Reiches gelegenen Mächte reichen fich die Hand. Sie skizzieren bereits das Reue, llnvorher«
„Ich bin derselben Meinung, wie die „Daily News daß die Zeit zum Reden gekommen ist, datz d
in den Geheimfächern dieses sogenannten Dreiverbandes verschlossen liegt, ob formelle Verpflicht
Für die Richtigkeit dieser Behauptung und als neuen Beweis für dis Lügenhaftigkeit Poincar<is möchte ich nachstehend nur einige wenige Beispiele, Aussagen alliierter Staatsmänner, Mtlitärper- sonen, Schriftsteller usw. anführen, aus denen her-
tungen bestehen, ob die drei Mächte politisch verbündet sind, ob sie bestimmte Ziele haben und über
gesehene, die Einkreisung."
Und im Februar 1911 in derselben Zeitschrift
geregelt, die es von England trennt."
Gabriel Hanotaux, der ehemalige französische
Vielleicht unterrichtet sich Herr Poincarö einmal in diesem Schriftchen. Wir können ihm auf WunM;
veeli», «. Dez. «it >ie „Boss. Zig." «N» KU« meldet, haben sich die vorfitzenden der rheini- schen politischen Parteien auf Einladung der Reichs., regierung nach Berlin begebe«, a* über die Rück- Wirkung der finanziellen Lage des Reiches auf das befttzte Gebiet mit der Reichsreaierung zu berate«. Es soll sich dem Blatte zufolge vor allem am die Frage der Vorschüsse auf die vesetzungskoste« handel«.
Abgeordnete, Slum habe, durch den vorgerufen worden (ü r n n b e fFbabt, fördert habe. (B.
Baris, 20. Dez. Die Nnanzkoumtsswn ttammer HSrte heute nachmtttag Potncarä und »inanznttntster. Diele entwickelten die neuen Vorschläge über die Teuerungszulagen für die »emnten, deren Ablehnung wegen ihrer katastrophalen Wirkung auf die Ftnan,en beinahe den parlamentarischen Sturz der französischen Regierung herbetgeführt hätte. Tie Vorschläge der Regierung wurden von
tior-^ktNtmission qnsgeaebenen offiziellen Commu-i niq-'-.- iii beschlossen morden,
1. das deutsche Verlangen, dem Nahrungsmittel-1 kredil seine Priorität zu geben, gemcitz Artikel 251 be-- Friedensvertrags den alliierten fsiegierungcn zu überweisen,
2. dem Garantieausschutz zwecks Erleichterung der Entscheidung, die entweder die alliierten Regie- rmn.en oder die Reparationskommisfion zu treffen haben, Auftrag zu erteilen, eiligst einen Bericht zu liefern über die Vorräte an Brotgetreide und Speisefetten in Deutschland.
lieber den Stand der Verhandlungen in der! Frage der Sachoerskandigenkomitees sagt das Com- muniqu6, es feien gewisse Formalitäten zu erfüllen. Die Kommission habe beschlossen, die Ernennung der Sachverständigen aufzuschiebcn, abgesehen von dem Fall der amerikanischen Mitglieder der ersten Aus- schiisses, in dem die Kommission wegen der räumlichen- Entfernung beschlossen- hat, den Genera! Daves und den Vorsitzenden ün Aufsichtsrat der. Mectrie Company in Rewyork Owen Young zur Teilnahme an den Arbeiten des genannten Sach- verfländigenkomitees aufzufordern. Ferner sei beschlossen worden, ben General Daves den Vorsitz im Ausschuß anzubietcn.
Ai KmkkillW Willah.
Von Wilhelm Scharr.
Zn einigen seiner unzähligen Reden hat sich der französische Ministerpräsident Poincar6 auch gegen die „verleumderische Behauptung Deutschlands" gewandt, „es fei von den Dreiverbandmächten zirlbe- wutzt eingekreist worden."
Parts, 22. De;. PotncarL erklärte nach HavaS ' abgefchloile-ren
1! ond»«, 21. Dcm Pariser Bench'.t.-jiatter der „Times" zusotgr brüllt? Bradburtz grslern nachmit- ta.i im Verlause einer Nnterredung die größte Befriedig ung über den erfolgreichen Abschluß der Londoner And andeiweitigen Beratungen aus und erklärte, alte ldorgeschlagenrn Vertreter seien wohlbekannte Namen, die ben größte« Respekt cinslößen würden. Jhre-Berichte im Zusammenwirken mit französischen, itallenifchen, belgischen und amerikanischen Kollegen würden maßgebend fein. Bradburtz drückte dir größt« Befriedigung auS, daß er tu der Lage geiveseu fei, die Dunste derartig bedeutender Sachverständiger »n sichern. Allerdings befänden sich die Mitglieder des Ausschusses in Stellungen, in denen sie schlecht enthärt werden könnten; aber die dringende und verzweisellk Lage, der man gegenül>er- stehe, mache das Opfer, wenn es für ein io aussichtsreich S Experiment notwendig sei, der Mühe wert. Bradburn erklärte, er habe die höchste Meinung von Stamp eU von einem der befähigten Berater für Budgetfragen, die England je gehabt habe. Ac. Keinras Fähig ellen seien sidermann bekannt. Rach dem „Time-"«Berichter, statter werd? das Hauptquartier der Ausschüsse zwcise.lo- PariS fein. Man erwarte jedoch, daß sie einen großen jteil ihrer Keit in Berlin verbringen würde».
man nicht die Feststellung der Berschlung durch die NevarattonSkommissisn gehabt. Deutschland habe be- grifsen. daß die Partie entfchctdend sei und bade des, bald alles »ar Störung d-e .A-lon Frankreichs unternommen. Der MinikrerprLstdent jtcllle dann die Behauptung aus datz alle wirtschaftlichen Schw i er t gke t le n Deutschlands, die der der Rubrbesctzung zuge'chriebrn
feien. Frankreich habe gute sich nicht mit offenen bestreikt eöen altes. D. Red.) 'Xuflen nach Sinstr ' lung des paffiven 5L i d « r st a i. d e S Deutschland in die Arme , u werfen. Dank dieser Festigkeit sei das Ver- r.a'ten DenttchiondS auch nach eintgen Wochen ein anderes geworden. Poineare bestreitet dann, daß
' Sie Sage Im beleben Met.
Dortmund, 21. Dez. Wie gemeldet, hm nie ften« zözisch-belgische Eisenbahnregie auf Grund des Mainzer Protokolls von der deutschen Eisenbahn eine tägliche Zuführung von achttausend leeren Kohlens wagen aiigrfordert. Die Anforderung ist sehr hoch, da früher, in der Zeit des stärksten Serbstverkehrs im Ruhr«, bezirk tägsich durchschnittlich nur sechstausend Wage« zulicsen Die Heranbringung f» vieler Wagen war bet, Reichsbahn nur unter erheb sicher und kostspieliger 8e*? triebsloistungen möglich. Leider stelle sich jedoch tat» heraus, daß die französische Eisenbahnregie die anrollenden, Wagen nicht übernehme« konnte. Fatz aaf alle« Zirfuhrstrecken stauen sich die Leerzüge, weil die Reg» bir angebrachten Leerzüge nicht schnell genug in das inntew weiterfahren konnte und die Uebrrgangsbahnböse daher, bald mit Leerzügen überfüllt waren. Auf ein gen bttjet; UebergangsbahnhSfe wird nur bd Tage gearbeitet, *»v wobl im Güterzugverkehr ohne Nachtarbeit selbstver«, ständlich nickt auszukommen ist. In Vohwinkel, wo, die Leerzüge den französischen Zoll passieren mftfien, tretet täglich Stockungen ein, weil die französischen Zollbeamte« von 1 -8 Uhr Mittagspause machen. So kam e«, daß, in ben ersten Tagen die Regie noch nicht die Hälfk der, angeforderten Leerwagen übernehmen konnte! 6eme m der Rnhrbezirk ringsherum so zugefahren, daß der Betried fast völlig stockt. Nach btefen Erfahrungen mutz man, Sorge haben, ob es der Regie Ül>erhaiipt gelingen die Leerwagen im Ruhrbezirk rechtzeitig an die Be< darfsfteilen zu'bringen und sie nach deren Beladung recht«, zeitig abzufabren, »»mal sie mit der Einstellung von erfahrene« deutschen Beamten zurückhält. Wenn eL nicht gelingt, das Verkehrswesen der Ruhrbezirks tu Gang $u srtzen, so wird an einen Aickeranfban der Wirtschaft des Ruhrbezirks so bald »och nicht zu denken sein.
bade, feien der schlechtesten Zett der Richrbcsetzung schließt: „Beunruhigt durch die letzten Ereignisse. entMmmen. , .. muh Deutschland der Verstärkung seiner Wehrmacht
’“Sä'« 2$ beträchtliche Summen opfern." Am 14. November
den Industriellen s«en für diese viel weniger wstspietrg l '
als die deutsche Regierung behauptet. Sie s:icn aber viel 1907 schreibt das bekannte ftanzosenfreundlich ertragreicher, als der Abgeordnete Blum angenommen „Journal de Ecndve" über die von England gegen habe. Au» die Einnahmen der Regie würden immer pro Deutschland gegründete Koalition:
duktiver. Die ftanzösische Regierung habe Gnadenakiel „Jetzt ist Deutschland an der Reihe, isoliert zust vorgenommen und werde weitere vornehmen, je nadj-l roerben. Der Dreibund hat trotz der dauernden^ dem der normale Zustand wiederkehre. Außerdem habe Versicherungen seiner Staatsmänner seine Macht Frankreich sich bereit erklärt, da SR e P a ra tton s - üet(oren ztalien wird aus verständlichen Gründen
haß die Vereinigten Staaten ihre Mit«!Oesterreich ist durch feine inneren Konflikte ge* arbeit zugesagt hätten. Frankreich könne schwächt. Unter der treibenden Kraft Eduards VII. keine Herabsepung der Reparationen zn-Ihat sich eine neue Koalition gebildet zwischen Gng- sagen,es sei denn,daß seineeigenen Kriegs- land, Frankreich, Italien und Japan. Rutzland, schulden erlassen oder vermindert toürbcn.laIg patrlüCr Verbündeter Frankreichs neutral Poincare verliest sodann die Instruktionen, die er den Bot« k schaftern in London und Washington am 8 November erteilt habe, um zu dem englischen Vorschlag der Einberufung einer Sachverständigenkonferenz Stellung zu nehmen. Amerika habe Frankreichs Vorschläge mcht angenommen. Frankreich habe von seinem Alliierten keine Zugeständnisse hinsichtlich der interalliier-j ten Schulden erreicht. Deshalb habe es sich schließuch der Reparationskommission zugewandt. Diese habe sich den französischen Gesichtspunkten angeschlossen. Gegenwärtig könne Deutschland nicht bezehlen, weil es erst
eine Währung und seinen Kredit wieder ausrichten müsie. Dem deutschen Geschäftsträger habe er erklärt, er werde alle seine Vorschläge annehmen, aber die Reparations- komMission nicht bei Seite schieben. Mft der belgischen Regierung sei er darin einig ,daß keine Verhaus« Inngen eingeleitet werden sollen, die der Autorität der Rheinlandkommijsion over des Generals Degoutte Abbruch tun kö«nten.(!) Erwerbe auch mit Berlin nicht über die Zu
griffen begegnen zu rönnen, tärische Stärke auf das sicherste entfalten." In ______________ .
feinem berühmt gewordenen Artikel im „Daily jmeden erfotcen sol'-n. Dir fett der Rudrvetttzuns Thronicle" am 1. Januar 1914 erkennt Lloyd George bcsch-iabnahinu« und grötz'entiitr abtranSportterte«
historische Tatsache anerkannt wurde. Im JahreI durch die Befavungsbebörden im besetzten Oe.; 1913 erscheint von Kommandant de Eioriense das vor Tut)em aufgebört. Wie in einer Besprechung^ Buch: Le Germaniame encereld (Das eingekreiste I b<r BerbSnde d:r -s?o!lintcreffeilten mit Vertreters Germanentum), zu Beginn 1914 die bekannte Schrift der BeiatzmiarbehSr^n ersteren »JgJ
des Obersten Boucher: T/Allemagne e. pgril I
(Deutschland in Erfahr), worin es hettzt: „Deutfi!)- Verbände vou !ich aus gewisse Holzmcngen a«, land ist augenblicklich auf allen seinen Grenzen be-- sreparationstteferun« rrgttmSmg an die VelatzungS.^ droht. Um den von allen Seiten drobenden An- machte avties:rn. Dir 'n Fracht rommen^nB^j , musi es isin» mili- bände wollen nun mit den zustantügen Oteuen n, i, muß es ,vin. wuv Grüber verbandeln, oo und in welchem Um.
fange derartige Hoiriteferunsen ;u RfarattonS«^ - - . Dir fett der RubrbesetzunS
kunft der rheinischen Bevölkerung ver- f>«»»el#, deren Freiherr er »« respektieren entschlossen fei!? (Gr läßt nur Banditen los! D. Red.) ( > /
Im wetteren »erlauf seiner Rede erklärte Poin, rare noch, damit nützliche Brrbandlungen möslich feien, fei eS nölig, datz dir deutsche Regierung An« strengunsen unternehme, um die Flnan^n zu sanieren, Reparationen <u zahlen und ernste Garan, ticit für ihre friedlich,» «bstchlen ,n geben. Dem Völkerbund könne er nicht da» Vertrauen schenken, daS der Abgeordnete Montet ivm entgegenbringe, obwohl er seine wichtige Rolle nicht verkenne Der Völkerbund In seiner jetzigen ®e» fialt könne feine Ration, die von kriegerischem Geist lftscelt sei, jurückhalten, er könne aber auch Frankreich nicht hindern, auf seine Sicherheit bedacht zu n$tc weitere Debatte über die Interpellationen ilHt dir auswärtige Poliik wurde nach d« Rede itoincarEs auf kommende« Freitag vertagt.
. „ *, , I Londo n. 21. Dez. Der City-R d-rlteur der ,.Mor«
M m*™ » MS LevßZ* I ning Post" schreibt zu der Miitrilung, hast der Gouverneur • V« E m der Bank von England Montagu Norman, Mc
ÄlHtlfrelllt 10tderRkSSrSUSMMBWSK. Kenna und Sir Josua St amv. die britschm Dele« „ . n-. rr, <rv « gierten in d»n UntcrsuchungsansschLflen der Reparat ons-
Paris, 21. Dez. Dte Reparationv.ommtssto kommift-on fein würden! In den Rruien der Citn we-de ist heute vormittag 10 Ilhr zusammengetreten. ^i5.e ßbcr M^hl allgemeine Befriedigung cm« verlautet, wird sie sich im wesentlichen mit der D|un^n ^rtKn, die Sir John Bradbury getrosten h«5e. Frage der Einsetzung 8er Sachverstän- Moniagu Norman werde zweifellos dem Ansschutz das digenausschüsse und Mit der Frage der grötztmSglichste Gttvicht und di- größtmöglichste Autori- amerikanischen Nahrungsmittelkre- tät kerleihm. Keine bessere AuSwahi des Vertreters zur dite für Deutschland beschäftigen. Jn- Behandllmg bei siatisnscheu Cett- d-s VwJcms habe Mlichm hat im R-m-n»W»* ä&'ft'SS SÄ Ä L gefh rn Regierungsrat Dr. Meyer den Delegterten nrktn Sachverständige'- in Steuerstagen wird,
die Mitteilung gemacht, daß Deutschland sich bei I rQil bn. g r 9 6; n sprtieutunft. Schließlich habe als sfeinem Verlangen nicht nur auf Artikel 251, son- ^auDt größten Bankorganisation und mit seiner ein* Hern auch aus Artikel 248 des Friedensoertrages be- geh-nd.n Kenntnis der Revieiuri-zssinanzen keine geetg- ruft. Gin Teil der Presie hatte aus der Anführung I netere Persönlichkeit zur Behandlung der Frage des deut- .des ersten Artikels geschloffen, daß sich die deutsche scheu Kapitals im Anstand gesunden werden tönnen, als Reiieruaa an die falftfie Adreffe aewaudt habe, da Me Kenna. Sir John Bradbury münte sicherlich zu Sil r 1 hl •ffJlaTki mA «no- h««« Wahl beglückwünscht werden, insbesondere, wmn der Artikel 2vl nur von den alliierten mw ff - at(; &rc; s^vorragenden Sachverständigen es möglich gierten Regierungen spricht. Die gestern aa- fhlben fo1Tk}I Einladung anzunehmen. Tie „Times" gegebene Erklärung hat den Zweck gehabt, jedes ^,$1 in ihrem finanziellen Teil, die Mrttellung über Mitzverstänonis aufzuklären, indem die deutsche Re- -oie Wahl der britischen Delegierten für die Nnters.kch- gierung darauf hingewieskn habe, datz sie auch den ungSauSschüisen werde in Esischästttk'-e'fen einen sehr gün- Urtikel 248 in ihrer Demarche im Auge hatte. st'gcn Eindruck machen. Ang >'ichtS ihrer selten g oßen Paris, 21. Dez. Die Reparat-oarkommisfio« Grsahrung und ihres Ansehens in den Stellen, dre sie hat in der Frage der amerikanischen R-Hrnnzs- inne hätten, würde es schwer gewesen letn, em bessere JMMI, MW«, Ä’Ä'Sra? S S »U »««.« « »W» »6 in dieser Angelegenheit die ^NeparatlLi'.skommis-1 ü(.rf.^!rt t>nt P(ne hochstehende offizielle Perfönttchkett sion oder die alliiertcn und affozUerten Regierungen r-cS Staatsdepartements zu der Einsetzung
»n ständig sind, den letzteren ÜSerlas- des mit der Untersuchung der deutschen
ien 'XnaroVAcn ift der Earantieausfchntz Kapitalftuchl betrauten Sachverftändlgenkomiiees aufS ,en. Lnzwt.iycn iji uer waruu,u< ein5tt; es vestche keinerlei gefetz^berische heausiragt worden, den deutschen Antrag ^.ondhabe, die es den Sachverständigen ermöglichte, |u prüfen, ohne 6er. Deschin« der Regierung ab- mnfanerttu- Lnsormattonen über die in den Banken Piw«rrte«. vorhandenen Depots elnzuziehen. Da es sich um be-
Mari» 21 Ti« w» Re, acalionskommtssion trächtliche Summ»« handele. Werde es den Saxöver < i c J r ..7.1,. „ I ständigen auf Grund ihrer verfönttchen Jnfonnatio-
$at heute vormittag ausier über dte amerikanist^en I l[(n unj) jheer allgenteinen Kenntnis der Bantwett Nahtungsmiltelkredile auch über die Tlttsetzung der lntchr schwer fciu-n, genügende Auskünfte zu erhalten, beiden Sachverständigenausschiisie beraten. Havas I um der Reparationskommifston ihre Ansichten darzu- Mfolge haben noch nicht alle Delegationen offiziell lege», was der L>aupt;weck ihrer Mission lei.
Ihre Sachverstöndigen bestimmt. Die Reparations- en
kommisflon habe die amerikanische« Sachverstän- ? *rarsi.ntanten
digen gebeten, ihre Ooreise so eimurichten, datz sie em S. Januar in Europa sind. Tie habe dem ame- haute- Sy'ff einen Fracht der
rikaNische» General Dave« den Vorsitz tm ersten etaen R^ruas-mtteNredit für Deutschland tn Hohe (Haushalt und Währung) angeboten. l» MtMonen D-S-r vorsteht.
zweiten Ausslbutz (Kapitalflucht) habe! ----*----
,d"e -** 9t-l MittSki Dir iS 8KM.
Paris, 21. De;. In der heuttgen Kammer- sttzuny ergriff Poinear^ ;o den Interpellationen Über die auLWSrtige Politik der Regierung das Wort und führte u. a. auS, er glaube, daß die Ausienpotttik seiner Regierung die Politik der ungehenren Mehrheit des Landes fei. Immer leien cS die Kommunisten, die Frankreich 'Unrecht und dem Auslände Ratzt gebe». Sie gingen sogar soweit, »n behaupten, daß Frankreich fi.t in innerdeutsch« Ange- leflenbeiten einmiicken wolle, um alldeutsche Bestrebungen #u fördern. Die französische Regierung habe keinem Offizier den Auftrag erteilt, eine reakttonöre Regierung in Deutschland zu fördern. Die Regierung Vertuet« den Standpunkt, daß die Wiedergutmachung der Kriegsschäden und die Garmttien für Frankreichs Sicherheit tm Vordergründe stünden. Auch die Ruhr- besetzung habe den denttchen Plan, die Zahlung-« einzustellen, nicht geändert. Wenn Deutschland wir7- lich big Absicht g.dabt Hütte. Liefeningen iu leisten, batte es seine Industriellen ^swingen i f»rign, dem Reiche Sredite ;u gewähren. (Man steht wie geschickt P. die inneren WirftchafiS, gegensStze bei unS auL zubeuten sucht l D. Red.) ES fei (eine Ausgabe, nochmals die Legende entschieden zu jerftftret», daß Staatssekretär Bergmann Vor- s.hlSge von irgendwelchem Wert gemacht habe. Die sranzvstfche Regierung Hütte Vorschläge deS verstorbene'.'. deutschen Botschafters Dr. Maver Lurückgewielen, wirtschaftliche Dberathmen zwischen deuschen und ! französischen Industriellen r-ttbetzuftttiren. WaS man au vorschlLgen baln. erlangen können, sei eine Zad- lung von A) Milliarden bei einer Gesamschuld von 182 Milliarden gewesen, eine Summe also, die Deutsckstrmd schon am 1. Mai 1921 hätte zahlen I müssen. Hätte man das Rubrgebiet nicht besetzt, so würde Deutschland alle Zahllungen eingestellt haben. Wenn es Herr der kohle und W Eisens gebli-ben wäre, würde es bald aus die sranzösisch« Forderung erklSrt haben: I Kommt, um sie zu holen. Dann wär« eS zu spät gewesen. Frankreiche habe zur günstigen Stunde gebandelt. Wäre mag srüh«:k vorgegangen, dann hätte