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Der Generalstreik in Oberschlesten.

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Stift gegen die Ausführungen de? bür-erlichen Reo-

Berliner Devisenkurse,

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Berliner Produttenmarkt.

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Dresden, 16. Okt. Nach einer Mitteilung

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Be- fstratze t einen m mit . Erst Befehl emoa»

Leipzig, 16. Okt. Der OrgamsationSiNtSschuß bet proletarischen Hundertschaften machte am Montag in Leipzig durch Maueranschlag bekannt, daß er nicht daran denke, sich aufzulösen. Er ruft die arbeitende Be­völkerung vielmehr dazu auf, in verstärktem Maße in die Hundertschaften einzutrcten.

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v«, 16. Oktober 7626.

in Million Mark für 100 Pst. «» 6Ution.

Tage verboten, weil beide Blätter in einer Reih« Ar­tikel in verschärfter Weise aegeu be t Ausnahmezustand »ich die Träger der vollziehenden Gewalt gehetzt und

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te der l Uhr Trupp

»eblich einen glänzenden Verlauf genommen. Vertreter 615 allen Teilen Sachsens, Angehörige der V. S. V,D. Xnb der K. P. D. waren erschienen. Es wurde ein Auf­ruf an die Arbeiterschaft Sachsens beschossen und sor- Okuliert. Alle delegierten kamen unbehindert in ihre Heimatorte zurück. DerKämpfer'" schließt diese Mit- tkilungen, die er überschreibtTrotz allem!" mit dem KorteBravo".

7300-7500 65096750 6500-7000

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die Bevölkerung zu EewaUta.eu g g neinandec au'g.:- reizt haben.

Die Reichsregierung und d'e Verhältnisse in Sachsen.

Berlin, 16. Okt. Zn den letzte« Tagen find ttet die Verhältnisse in Sachsen Berichte in die Oeffentlichkeit gelangt, die eine rreitgehcnde Le- »nruhigung hervorgerufen haben. Bon den zustän­dige» Stellen wird die Entwickelung dieser Verhall-

Sachsen und die Auflösung der proletarischen Hundertschaften.

W e i m ar , 16. Okt. Der Militärbesehlshaber im Wehrkreis X verbietet in Thüringen die Bildung von Verbänden, welche in der- Form von Hundertschaften, Sturmtrupps und dergl. wirtschaftlich oder innerpolitische Ziele erzwingen wollen, ebenso die Aussorderung zur Bildung solcher Verbäiche und die Teilnahme an dem­selben. Bereits bestehende Verbände jeder Art sind hier- dui ch aufgelöst.

14 089 750 000 heute früh in Frankfurt 4700000000 (schwankend).

Aus dem Thüringer Landtag.

Weimar, 16. Okt. In der heutigen Sitzung des Thüringer Landtages gab der Abg. Knauer fSoz.) folgende Ministerliste bekannt: Inneres: Staatsmini­ster Herrmann (wie bisher), Finanzen: Hart­mann (wie bisher), Justiz: Oberlandesgerichtsrat Dr. Korsch, Volksbildung: Greil (wie bisher), Wirtschaft: Tenn er (Komm.).

Im Namen der vier bürgerlichen Parteien pro^ testierte Abg. Dr. Neumann (D. Vp.) gegen die Mi­nisterliste. Abg. Frölich (Soz.) begrüßte den -Schrill der Kommunisten, an der Regierung teilzunehmen und erklärte daß seine Partei alles tun werde, um den Ausnahmezustand baldigst zu beseitige». Tie vor­geschlagene Ministerliste wurde schließlich in nament- l'cher Abstimmung mit 28 Stimmen dec oereiaigten Linksparteien gegen 24 Stimmen der bürgerlichen Par­teien angenommen.

1L. Oktober Geld I Brief

der EAlosion traf aus der Stadt Minsk-Maso- wiecki, welche eine Vahnstunde von Warschau ent­fernt liegt, eine Anfrage ein, ob Warschau von einem Erdbeben heimgesucht worden sei. Die Kata- ftrophe wurde zunächst auf einen verbrecherischen Anschlag zuriickgeführt. Nach Erklärungen des Staatsanwalts kann jedoch angenommen werden, daß es sich um Unvorsichtigkeit der mit der Einlagerung des Pulvers beschäftigten Arbeiter handele.

Welzen Roggen Sommergerste Wintergerste Hafer .

Mai, Weizenmehl / 'oggenmehl

RoggenNci« Rap, Rübsen itelnsaat Reis

Asse mit größter Aufmerksamkeit verfolgt. Sie Aeichsregiernng wird unter allen Umstände« dafür Karge trage«, daß die Durchführung verfasiungs- ttd gesetzmäßiger Zustände gewährleistet wird.

die Aushebung des Ausnahmezustandes verlang e und «gegen protestierte daß die gesamte Polizei aus­schließlich dem Wchrkreiskommando nn'erstellt wurde.

Dresden, 16. Okt. Tas Wehckreisko.nmando 4 teilt mit: Die bereits einmal aus acht Tage verboten garxsenen ZeitungenDer Kämpfer" in Chemnitz und

Ausland.

Das griechische Kabinett zuriickgetrete«.

London, 16. Okt. Der Athener Korrespondent desDaily Expreß" meldet: 'Wie verlautet, r,at das griechische Kabinett beschlossen, z n ck z n - treten. Es wird durch ein neutrales Ministerium unter Politis ersetzt werden. Tas revolutionäre Ko­mitee wird während der Neuwahlen zum Parlament bestehen bleiben.

Hierzu wird wei er gemeldet: Die Demission einiger Mitglieder des griechischen Kabinetts ist nicht ans eine ministerielle Krise, sondern auf die bereits von der griechischen Presse verösseiitlichte Bestimmung zurück- zrführe», wonach alle diejenigen Mnister, die sich an den bevorstehenden Wahlen beteiligen wellen, demis- iirninen müssen.

Massaryk in Paris.

Paris, 17. Okt. Ter Präsident der Tschecho­slowakei, Massaryk, ist gestern nachmittag, nachdem et mit dem Präsidenten der Republik Millerand Besuche ausge­tauscht hatte, im Rathaus von den Stadtbetzörden feierlich empfangen worden. Um 6'/, Uhr nachmittags empfing Massaryk die bei der französisch n Regierung beg'aubig- ten Vertreter, darunter auch, den deutschen Ge- chäftsträger, Botschaftsrat v. Hoesch Um V28 Uhr findet im Elysee ein Galadiner statt, zu dem die beglaubigten Vertreter geladen find.

Zum Warschauer Explofionsunglück.

Warschau, 14. Okt. Nach ergänzenden Be­richten über die gestrige Explosionskata- st r 0 p h e soll dieZahlderTsten nach dem Ab­eben einer Anzahl Schwerverwundeter auf 15 0 ge- tiegen sein. Die Gesamtzahl der Schwer» und Leichtverletzten wird nunmehr mit 100 0 angegeben. Unter diesen find nicht nur Bewohner der Zitadelle, sondern der auch in der Nähe befind­lichen Beamtenkolonie. Zn einem Magazin, das in die Luft geflogen ist, lagerten etwa 7 Wag­gons Pulver für schwere Geschütze. Der durch die Explosion verursachte Luftdruck war so stark, daß eine zur Zeit der Explosion in der Nahe der Zita­delle marschierende Militärabteilung in die Weichsel geworfen wurde, wobei viele Soldaten in den Wellen den Tod fanden. Kurz nach

; l 0 s t Tribüne" in Magdeburg wurden von dem Be- hlosseik - jchlshaber des Wehrkreiskommandos 4 erneut aus 14

Italien London Newyork Part« Eckwetz Oellerr.

Prag Budapest

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Berlin, 16. Okt. Bläste-m l ungen ans TvA« ken zufolge wird durch eine Verfügu ig des Miiiftirbe- fchlshabers die g e s a m t e s ä ch s i s ch e P e l i z ei - n b Gendarmerie dem Befehl des Wehrkreiskom­mandos unterstellt. WHe-'L)!iche.Beamte wer­be« mit Tixnstentlafsung bedroht.

Dresden, 1. 7Okt. Bei der Aussprache über die Aegierungserklacnng sprahen di' drei (ürgeri e < Pa-- teten der Regierung ihr Mißtrauen ans, währerch dft Redner der Sozialdemokra'ie und d.:r Kommunisten der Regierung ihr volles Vertrauen b.kunde'en. Mi-- «Werpräsident Dr. Zeigner wandte sich in scharfer

ju Ansammlungen von Mensche«, die die hohen Le» hensmittelpreise erregt besprachen. Durch sofortiges Eingreifen starker Streifen der Schutzpolizei wurden Plünderungen verhindert. Bei der Zer- i streuung der Ansammlungen wurden wegen Wider­stands gegen die Staatsgewalt und wegen Nicht- beiolgung polizeilicher Anordnungen 12 Personen festgenommen. Spat abends versuchte die Menge bie Abführung eines jungen Menschen, der allem Anschein nach in ein Lebensmittelgeschäft einbrechen voll.e, zu verhindern: ein Arbeiter, der dem Polizei­beamten den Karabiner entriß, wurde verhaftet, während der erst Sistierte entkam.

Bor der B ö r.s e fanden ebenfalls Z n s a m - : menrottungen von Erwerbslosen, größtenteils Jugendlichen statt, die versuchten, in die Börse ein­zudringen. Als ihnen dies nicht gelang, holten sie tzen gerade ankommenden Bankier Ernst Reinhardt aus feinem Automobil, schlugen auf ihn ein und brachten ihm schwere Verwundungen bei. Die Börse wurde darauf von der Schutzpolizei besetzt, her es gelang, die Menge zu zerstreuen. Infolge tiefer Vorgänge war die Börse außerordentlich Hwach besucht.

In Schöneberg wurden-gestern abend von einer Rotte junger Burschen und Frauen in der Locker»! Schiller in der Hauptstraße die Back­waren vom Ladentisch geraubt.

Berlin 16. Okt. In den gestrigen Abend­stunden herrschte in Berlin wieder völlige Ruhe. Die Polizei hat in allen Stadtgcgenden verstärkte ,Streifen in Dienst gestellt, um event. Plünderungen zu verhindern. Heute wird die Polizei in stärkerer Alarmbereitschaft gehalten werden, um eine Wieder­holung der gestrigen Unruhen im Keim ersticken zu können.

ot9io« t «er. indem er eine Säuberung des Beam.

handle sich um eine Anpassung an die Geldentwer­tung; man habe leider versäumt, sich rechtzeitig dem Goldpreis auzupasftn, denn die Selbstkosten würden nicht gedeckt. Bei den Kohlen hätten sich auch die Papier- >narkpreise erhöht und die Stadt sei schließlich gar nicht in der Lage, noch Kohlen zu kaufen. Es sei jetzt nicht möglich, den Preis aus längere Zeit voraus zu berechnen, besonders in den letzten Wochen, wo büs Geld so rapid gesunken sei. Mle Unkosten müßten in täglichem Gold bezahlt »erben und so bleibe kein anderer Ausweg. Stadtv. Döring bemerkte, daß es in Frankfurt und Cassel doch billiger fei, was Bürgermstr. Mueller bestritt. Die Einkommen vieler Leute reich­ten ja kaum aus, um allein das Licht bezahlen z« kön- m-n, auch auf die Studenten müßte «Rücksicht genommen werde«. Stadtv. Weber brachte Unstimmigkrit-n der Preisberechnung zerr Sprach«. Gas fei übrigens immer billiger gewesen wie Licht Bürgermstr. Mueller fügte hinzu, daß kein Kaufmann in der Lage sei, den Preis vorher zu bestimmen, bei der Stadt sei es gerade so Wenn jetzt die Rentenmark eingeführt würde, sei eine Besserung zu erwarten. Stadtv. Trommershaufen wies darauf hin, daß Bürgermstr. Mueller von bet Sache abgekommen sei. Die Einführung der Gold- rechnung sei eine schreiende Härte, beim jo er bekäme denn Pension, Gehalt oder Lohn nach diesem Maßstab. Diese Berechnung, die jetzt Platz greift, sei Schul» daran, daß alle oftft Leute keine Kartofftln, kein Holz und keine Kohlen taufen könnten. Es gehe eine tieft Erregung durch bi« Bevölkerung und die Stadt habe alle Ursache, bitte nicht noch zu verschärftn. Bürgermstr. Mueller be» merkte, man möge sachlich bleiben, es handle sich darum, ob die Werke weiter bestehen könnten, denn diese müßten auch mit Goldrechnung bezahlen Stadtv Troeltsch vertrat den Standpunkt der Durch­schnittsberechnung der Preift,, die Summen, die jetzt gefordert würden, könnten dft Festbesoldeten nicht be­zahlen. Es sei nicht wahr, daß die Gehälter, Löhnr niw. sich dieser plötzlichen Verteuerung angepaßt hätten. Die ganzen Einnahmen dieftr Leute reichten ja kaum ans, um das Licht zu bezahftn. Bürgermstr. Mueller trat einigen Ausführungen entgegen. Die Stadt hab« schon längst auf die tägliche Rechnu ng kommen mflffen. Wer seine Kartoffeln z. B. vor 14 Tagen bekommen, habe vielleicht 2300 000 Millionen bezahlt und heute : die Schwankungen seien überall die gleichen. Stadtv Hildemann meinte, die Werke müßten sich dann anders einrichten. Stadtv. Bonn meinte, die Ab­lesungen seien nicht so verschieden, mit bett Preisen strhe Marburg hinter anderen Städten zurück. Ter Antrag Trommershausen fei unannehmbar. Stadt- verord. Sonnenschein stellte ftst, daß eine drückende Härte wohl nicht abzustreiten sei, jedenfalls müßten die Ungleichheiten vermieden werden. Bgstr. Mueller vertrat in langen Ausführungen feinen Standpunkt; die Stadt habe wie jeder Privatmann die Pfticht, die Betriebe zu halten. Es habe schwer gehalten, die Gehälter und Löhne zu bezahlen und außerdfpn feien noch Schulden gemacht worden. Daß die Betriebe wirtschaftlich gut arbeiteten, fti nicht zu bestreit n. Stadtv. Braun machte Vorschläge bezüglich der Einkassierung durch Äb-

Biastllan. Vollrel»

Kartoffeln

Spei|eerbien, Viktoria» erbjen 19002000

Speifeerbin. 1300-1500

Deutsches Reich.

Berlin, 16. Okt. Wie dftB. Z." erfährt, wuroe heute in einigen Schulen Schönebergs, wo trotz Anordnung der Schu!>:putation noch nicht geheizt wurde, kein Unter­richt abgehalten.

Sünnes reift «ach New York.

Paris, 16. Okt. DieIournee industrielle" ver- ösftntlichl ein Telegramm aus Newvork, ' f> man dort dmenächst die Ankunft von Hugo Sünnes erroare, der über Petroleums-Konzessionen in Texas verhandeln wolle.

/ Der

/ Dollar

/ notierte gestern zu« I emtl. Kur« in Frankfurt 4389000000

in Berkin

iefefarten, die Stadt könne ebensowenig wie jeder schästsmann lange Kredit geben. Auf alle Fälle müss» eine gleichmäßige Berechnung eintreten. Was die Gold»! rechnung anbelange, so hätten dft Gewerbetreibenden schon fthr lange darunter zu leidem Stadtv. I l k schnitt das Sparen an und machte allerhand Vorschläge, z. Bi. Einstellung der Straßenbahn usw. Stadtv. Walter wies auf die abnormen Verhältnisse hin, in die maa sich schicken müsse,- dft Familftn müßten eben an Licht und Gas sparen, denn die erste Frage fti fttzt doch Kar­tofftln zu bekomm em Dafür trete alles andere m den Hintergrund. Stadtv. Fürst betonte, daß alle heut» aufgeworfenen Fragen im B -Ausschuß sehr lange durch- gesprochen seien, die Selbstkosten müßten herauskowmcm Stadtv. Trommershausen vertrat nochmals de« Standpuntt. die Ungerechtigkeiten der Preisberechnung zn vermeiden. Rach langen Darlegungen des-germstr. Mueller meinte Stadtv. Jahrrnärker, daß bie Milliardenforberungeu bei bat vielen Leuten, die vielleicht noch nicht einmal wüßten, was eine Milliarde sei, große Erregung hervorzurufen habe. Er wünscht, daß sich doch ein gangbarer Weg aus den verschiedaien Vorschläge« finden möchte, um Erleichterungen zu schaffen. Stadt»« Troeltsch wies auf eine Härte bei der Gasberechnunß bin und beantragte Herabsetzung der Mftft für Gasmesser, Dft etwa 2stündige Aussprache endete mit Annahme der Anträge her StÄckv. TrommerSha«je« utck Troeltsch.

Wettere Borlage«.

Diese betrafen eine Beihilfe für bie israelitische Gemeinde zur Unterhaltung ihrer Schule und die Be­willigung von Mitteln für die Qutttungskartenaus- gäbe der Sozialversicherung.

Erstere wurde nach kurze« Darlegungen bei Stadtv. Fürst an den Magistrat zurückverwftsen und die letztere angenommen.

Die Kartoffelstage.

In vorgeschrittener Zeit, es ging stark auf 9 Uh^ gelangte noch eine Anfrage wegen der Kartoffelver­sorgung zur Besprechung. Sie lautete dahin, ob diesige Gewerbetreibende städtischen Kredit zur Heran- fchaffung von Kartosfeln in Anspruch genommen t>ät» ten? Diese Anfrage wurde von Bürgerm. Mueller bejaht, in zwei Fällen sei dies geschehen. Stadtv. Weber fragte an, ob es wahr sei, daß Kartosfeln i« hiesiger Gegend ausgekaust und zwet Tage später mit großem Gewinn weiter verbandelt worden seien. Buch Stadtv. Troeltsch erwähnte das plStzliche Empor­schnellen der Preise. Bürgermeister Mueller führte dazu aus. daß es sich bei den ersteren um den eige­nen Bedarf des Händlers B. gehandelt habe, die anderen Kartoffeln stamrniten auS Hannover, Magde­burg usw. Die Frage, ob mit diesen von auswärts herangeschafften Kartoffeln vielleicht schon Katenhan­dei getrieben sei, lieh sich nicht ohne weiteres betrat» Worten. Jedenfalls solle man bem ©anbei keine Schwierigkeiten machen. Oberbürgermeister Trojo wies barauf hin, daß bie Polizei genau auf die Preise achte und sofort einfchreiten würde, wen»

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Frage der Vertadiguno zur S-e und des Ma punftes in Singapore erörtert werden wird.

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Bankhaus

H. Schirmer

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Markt 12 -

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Kattowitz. 16. Okt. Die Streiklage Oberschlefien bessert sich. Auf der Köniishütft uiü» der Hütte Paruschowitz wird gearbeitet. Aus der chrnbe Bahnschacht arbeiten 50 Prozent, in den Rütgerswerken 3 0 P r 0 z e n t der Beleaschast. Di: Frft- benshüntte ist in vollem Betrieb mit Ausnahme der Kokerei, die tu gen Kobftnmangels fli(liegt. Auch auf den Stickstoffwerken in Chorzow wird gearbei­tet. Dft Eisenbahn und die Straßenbahn Hviyx den Verkehr wieder auf genommen.

Deutsche Wirtschaftszahlen.

17. Oktober.

Ein Dollar (mittel): 4100000000tot ®ot>anfauf«p«is für 1 Kg. fein: 640 Dollar.

1 Eoldmark = 976190476 Papiermart Eilberankaufspreis für 1 Einmarkbuck 400 060000 tot Eoldzcllautgelb: 17 -19. Oktober 107 899 998900 Prozent («hw Eoldzollmark 1080000 000 Paviermark) Reicksbankdlrkont: 90 Prozent.

Erotzhandrlsinbex (vom 9.Okt.): 307400000: Reichrlebenshaltunasinder (8. Okt.): 109 100 000. Reichsbahninultiplikator fLrPerfoneniarist: 120000000. Reichsdahumuliiplikator für Sllteriarif«: 360 000000.

Mu5fükkung aller bankmäij. Geschäffe

Aus Bayern.

Auflösung der kommunistischen Zugendverbände.

München, 16. Okt. Rach einer Meldung der amtlichen Korrespondenz Hoffmann wird durch eine Verordnung des.Gencralstaatskommissars allen Schü­lern öffentlicher und pn'vater Schulen die Teilnahme an kommunistischen Vereinigungen und Veranstaltun-. gen verboten. Die begehenden kommunistischen Ju- geudvereinigungen werden ausgelöst. Zuwiberhand- tungfn werden mit Gefängnis geahndet, woneben auf Geldstrafe in unbeschränkter Höhe erkannt werden kann. Die gleiche Strafe gilt für die Eltern, Pflege- eliern, Vormünder und Dienst- und Lehrherren.

6tii!«rtrlne(fe - Htzm

vom 16. Oktober.

Der Sitzungssaal war bei Beginn in tiefes Tunket gehüllt, ein Lichtdrftkt bifitete die Ursache. Zwei Petro­leumlampen spendeten schließlich dem Tisch d.'s Vorsitz?»- den ihr miches Licht und nach und nach tauchten auch noeb cier Talglichter auf. Eine dunkle Sache, die sich natür­lich auch auf dem Presset sch recht unangenehm bemerkbar machte. Aber man hat sich ja an ;o vieles gewöhnen oder abgewöhnen müssen und so schickten sich die Stadtver­ordneten in diese Zeiterschcinung.

Kleine Vor la gen.

Der Stadtvcrordnetenvvrsteher brachte zu­nächst eine Reihe von Mitteilungen zur Verlefung, die man im Dunkeln anhörte und dann wnrde folgenden Anträgen zugestimmt: Nachtrag zur Ordnung betr die Beherbergungssteuer, Nachbewilligung weiterer Mittl zum Ankauf von Ziegenböcken, Instandsetzung der Fahrräler der Polizeiverwaliung, Einstellung eines Hilfsbeamten ffn bett Polizeiaußendienst und Verbesserung des Besoldungs- dftnstalters von drei Polizeibeamten.

Die Gas- und Strompreise.

Gerade zur rechten Zeit noch, es sollte über die Berechnung der Gas- und Strompreise gesprochen wer­den, konnte auch das Licht in Ordnung gebracht werden. Stadtv Trommershausen gab eine ausführlich: Begründung des Antrages und z.i'gte an der Hand von Zisftrn, daß der Berechnungsmodns, wie er zuletzt geübt, auf keinen Fall gerecht sei. Man solle den Durch­schnittspreis für alle in Betracht kommenden Tag: nehmen und danach dft Berechnung machen. Vürger- ineister Mueller betonte, daß alft Beschlüsse im Betrftbsausschnß einstimmig gefaßt worden seicn. Es

Amsterdam 1 Fr.

Kopenhagen 1 Kr.

Stockholm 1 Kr.

he der lnd sie emon- lreich«

Futtererbsen Äckerbohnen Linien Wicken

Vupin blaue < gelbe

Seradella alt« neue

Trockensckmitzel Rapskuchen Runkelrübe« Df Öhren, rot« Mohn

i Torsmelast« iviesenheu, los« Kleeheu Stroh drahtgepr.

gebündelt

Die britische Reichskonferenz.

London, 16. Okt. Die Reichskonfrren; erörterte am Montag die Hauptprobleme der ReichsverteidiZung. Sft beschloß mit Rücksicht mtf den Ebarakter der erörterten Gegenstände keinen Bericht über bi: Verhandlungen ?u veröffentlich:» 'und vertagte sich bis Mitttuoeb, wo bie

»Sächsischen Källipf-rs" hat bet sächsische Kongreß

et proletarischen Hundertschaften trotz - Verbot des KrriSkommaicheurs statt gefunden und an-

159600060015040000di

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