Sie Sage io Saften
(Nachdruck verboten.) zimmer, wo sie die Arme entkleidete und zu Bett
15. Kapitel.
Belegschaft ist aufgefordert worden, sich bis 4 Uhr des Wiesentales kommen keine beunruhigenden Nachrichten, nachmittags zu erklären, ob sie arbeiten will.
England und die Währungsreform.
L o n d o n, 20. Sept. Der diplomatische Bericht-
' Anter Bertiikfnhttzung aller in Betracht kommenden mora- Wchem Imponderabilien und wirtschaftlichen BorauSsetz- UUUen? Welche Mittellungen sind hierüber der Deutsch- «Üionalen Partei tatsächlich zugegangen?
brachte. Bald trat dann eine Reaktion, und sie versank in einen totenähnlichen Schlaf, aus dem sie bei meiner Rückkehr noch nicht wieder erwacht war.
„Ist alles in Ordnung?'" wandte Sterling sich an mich.
„Za, alle drei sind auf dem Posten."
dringenden Verdachts des Berstotzes gegen das republikanische Schutzgesetz und gegen die Verordnung über das Verbot der militärischen Verbände aus. Es wurden 70 Personen verhaftet und zugleich eine Durchsuchung ihrer Wohnung angeordnet. Rach eingehender Vernehmung wurden die meisten Festgenommenen wieder freigelassen.
Der Deutsche Eijeubahuerverband gegen jede Diktatur.
Nürnberg, 20. Sept. Eine Funktionär-Ver-
Der Fall Dobirrjerv.
Detektivroman von Donald O. Fexer.
IStnrig berechltgle Uebersetzung aus dem Schwedischen von T. von Kraatz,
34. Fortsetzung. „Gut, dann wollen wir mal einen Ausflug nach
Wieder versank er in Gedanken, bis er schließltch zsorra Vägen unternehmen. Ich denke, er wird vor
'sagte: „Donald, du kommst nicht mit hinauf, son- Eintritt der Dunkelheit nach Hause gehen — schon,
Wtn fährst gleich weiter nach dem Polizeiamt. Lim umzukleiden. Bis setzt.ahnt er ja noch
Deine Leute halten sich doch bereit?" nichts Böses und hat deshalb keinen Anlaß, seine
und Südslawien teste Wirtschaft?- und HandelSbe- ztrhungen herstellt; 4. Abschluß eines politischen und militärische« Vertrages, der ei« enges Zu- samme«,wtrksn von Südslawien und Italien auf dem Balkan und in Mittrteuropa vorsieht. Dieser Vertrag der geheim bleiben soll, wird setzen, daß Jugoslawien in der Adria keine Kriegsflotte schaffen darf.
Deutsches Reich.
Einberufung des sächsischen Landtages.
Dresden, 20. Sept. Die sächsische. Regierung hat nach einer amtlichen Mitteilung beim Landtag die baldige Einberufung des Landtags, tunlichst auf die erste Oktoberwoche, beantragt.
Beamtenfrage».
Berlin, 20. Sept. Auf Einladung des Deutschen Beamtenbundes und des Rcichsbundes höherer Beamten haben sich am 20. September die Vertreter der deutschen Presse in den Räumen des Deutschen Beamtenbundes zu einer Besprechung über die schwebenden Beamtenfragen in Verbindung mit der gegenwärtigen Lage des Reiches cingefunden. Den Hauptinhalt bildete die
befferte sich aber sofort und sagte lachend: „Verzeihung! Zch meinte natürlich adieu."
Stoll warf ihm einen eigentümlichen Blick zu und verließ uns mit einem wortlosen Gruß.
„Bist du Benn toll, Max?" rief ich erregt aus. „Du läßt ihn ganz einfach laufen?"
„Er mutz ja nach Hause," lächelte Sterling. „Hast du ihm nicht angemerkt, daß er wutzte, er sei entdeckt? Run kommt für ihn alles dararif an, seiner Frau vor seiner Verhaftung Mitteilen zu können, wo er den geraubten Radiumschatz verborgen hat. Wenn ihm das nicht gelingt, wäre sein ganzes Wagestück ja vergeblich gewesen. Wieviel die Polizei weiß, kann er nicht beurteilen. Bestenfalls kann er darauf rechnen, nach einigen Jahren wieder freigelassen zu werden. Aber während dieser Zeit mutz jemand sich des Radiums annehmen und es sorgfältig verwalten — und dieser Jemand kann niemand ander ssein als Tatsana. Deshalb müssen wir ihm Gelegenheit gebe», ihr Mitteilung zu machen, bevor er ins Gefängnis wandert."
„Aber Tatjana ist doch gar nicht da!" wandte ich ein.
„Nein, und gerade aus diesem Grunde wird er versuchen, sie durch irgendeine schriftliche Mitteilung darüber zu unterrichten, was sie während seiner Haftjahre zu tun hat."
„Er hat aber doch allen Anlaß, zu vermuten, daß sie infolge ihres Besuchs bei Dexelius als seine Helfershelferin ebenfalls verurteilt werden wird."
„O, sie wird sich schon herausreden. Sie braucht ja nur zu sagen, sie sei hypnotisiert und deshalb unzurechnungsfähig gewesen "
„Aber wäre es nicht doch sicherer, Stoll gleich zu verhaften und ihn zu zwingen, den Aufbewahrungsort des Radiums anzugeben?"
„Zwingen'' — Einen Mann wie Stoll? Ter wird sich fein Geheimnis nicht entreißen lassen, verlaß dich drauf. Bedenke doch, daß cs sich um einen Schatz handelt, der Millionen weit ist» und daß Stoll mit Recht hoffen darf, die Erträge dieses Schatzes einmal zu genießen. Nein, nein,. mein
3or Saat in den deWen Wielen.
Die Revision verworfen.
«Ja, gewiß." . Wohnung zu meiden."
„Gut, dann hole sie ab und stelle ste Norra verabschiedeten uns also von meiner Frau, Vagen 63 folgendermaßen auf. Ball pafjt am es un$ nachdem ich noch rasch einen Revolver zu mir auf den Boden, denn es ist nicht unmöglich, atz er ^steckt hatte, begaben wir uns aus den Weg.
An der Ecke von Västmanna- und Odenstratze stellst du an der Hintertür auf, und Landerholm er- unerwartet''auf^^Stoll^ stießen nämlich völlig Mit den heikelsten Auftrag: er hält im Portier- unerwartet auf Stoll.
«zimmer Wacht — wohlbewaffnet, vergiß das nicht! Er kam hastig d,e Odenstratze herunter und Gib ihnen die Personalbeschreibung. Die Narbe »and plötzlich vor uns, als wir aus der Västmann- genügt ja schon, und dann komm erst einmal sofort stratze kommend um die Ecke bogen. Es fiel mir nach Hause." sofort auf, daß er noch tm Arbeitsanzug war, und
“L ... - -y - , . sobald er uns erblickte, wechselte er merkbar die
' Vor meiner^ustür wurde Frmüein Strom für Da er es aber doch wohl für untunlich hielt, ^n Rest d« Tages beurlaubt, worauf Sterling « öfteres an uns vorüberzugehen, lüftete er nach oben ging, um Tatjana zu verhören und ich ^gtze und sagte mit einem eigentümlichen weiterfuhr. Lächeln:
Binnen einer Stunde hatte ich alle von Ster- Herr Holmes! Schon zurück in Stockholm ?" png vorgeschriebenen Maßregeln getroffen und trat äderte Sterling mit trefflich gespieltem
Gleichmut, „ich hielt meinen Auftrag für erledigt.
Wie ich sehe, sind Eie indesien noch hier — und noch
Als ich nach Hause kam, sand ich Sterling und dazu in Verkleidung. Sind denn etwa irgendwelche Meine Frau in eifrigem Gespräch vor. Auf meine Schwierigkeiten entstanden?"
- Frage teilte mir Alice mit, die junge Russin habe „Es haben sich allerdings kleine Hinternifle er- w nach ihrer Ohnmacht unter Tränen beschworen, geben," entgegnete Stoll. „Aber — Sie verzeihen! sie gehen zu lasten und immer wieder beteuert, sie Ich habe es sehr eilig, da ich Stockholm noch heute verde keinen Fluchtversuch machen. Alice sah jedoch verlasse. Monsieur Iwan wird sich mit Ihnen in rin, daß sie sich in einen an Unzurechnungsfähigkeit Verbindung setzen, um Ihnen das vereinbarte Ho- zrenzenden Semüt^ustand befand und brachte sie norar auszuzahlen. Leben Sie wohl!"
mit Hilfe unseres Mädchens nach ihrem Schlaf- «Auf Wiedersehen!" erwidert« Sterling, ver-
$it Unnniehntt SWitMuno.
Mannheim, 21. Sept. Zur "estrigen B-setzunp „ Berlin 20 Sevt Die volitLicke Polizei
des- Schlosser erfahren wir noch folgendes: Man Die Sütntot in 5WMN. hob gestern abend eine Versammlung der Ju -
X'mÄ größere GeÄb^träg^ chr Schloß Paris, 20. Sept. Nach einer Havasmeldrmg aus g end gruppe „Prinz Louis Ferdinand" wegen . Es ater seft daß dtt Madrid hat General Primo de Rivera gestern ...
M „beschlagnahmen . Es steht aber ftfl, datz l. einem Ministerrat, der unter dem Vo-sttz des Kö- ßftanzosen mrt hing« .Nase wreder abziehm werten, nigg abge£;nlten wurde, dem letzteren die Mitglieder irtensalls rst nn Schloß ferne bedeutende eumnu vorhan« endgültigen konstituierten Direktoriums vorgcsteüt kn. Die Bevölkerung ist natürlich über das Erschttnen ^s Programm auseinandergesetzt. Nach Schlug
bei Franzosen sehr aufgeregt, doch fügt sie sich m Beratung erklärte der General den Journalisten,
ihr Schicksal und vermeidet jeden Zulammenstotz mit den patz er sämtlichen Behörden Befehl erteilt habe, eine Fremdlingen Menschenansammlungen sind selbstverständ- rasche Untersuchung der gestern an der Börse in Bar- lich dock atfcn die Leute auf den Wink der Besonnenen celona umlaufenden Gerüchte über die angebllche Er- rnbia auseinander und an ihre Arbeitsstätten. Es hat mordung des Präsidenten des Direktoriums und über ob noL swn ösi che Verstärkung angebliche Matznahmen gegen die Eisenbahngesell- nfcte ten Anschein, als ob noch ftanzoiucye " toflften fotote ötc Haltung der Eisenbahner vor-
eintreffen sollte. zunehmen. Die Verantwortlichen würden vom Kriegs-
Eine weitere Meldung besagt: ycricht summarisch abgcnrteilt und das Urteil binnen sammlung des Deutschen Eienbahncrverbandes und
Durch dir Besetzung des Schlosses Hai die Besetzung 24 Stundn vollstreckt werden. des Deutschen Verkehrsbundes faßte eine Entfchlie-
Mannheims eine wertere Anstehnung erfahren. Der Paris, 20. Sept. Nach einer Havasmeidung tzung, in der es heißt: Die Mitglieder der Ver-
Grund, über den in der S-aül die verfchirtensten Gerüchte aus Madrid ^?den auf Befehl des Direktoriimrs kehrsorganisationen der Dahn und der Post stehen
Ml Umlauf find, ist aulhendstch^noch nicht bttannt. ^Da o6erJfJe% Zivilgerichts ist zu- auf dem Boden der Reichsverfassung und lehnen
bas Schloß an den Ausgangen zur Rtet w Iti(tgctretcu, _ Der König hat eine Verordnung, die j ed e Di ktat ur ab. Sie fühlen sich durch ihren
Mannheim llegt, durste es sich um r,ne Au so e y g starke Bürgrrgarden (Somaten) in sämtlichen Provln- Eid als Reichsbeamte und Reichsarbeiter und leisten
des Brückenkopfes der Rhcinbrucken HEln. tn b tt afrikanischen Besitzungen Spantes vor- «Jtetunn h,r
«Die Schloßbesetzung kam vollständig übcr-asthend. samt- ^ht, unterzeichnet. . . bem ?e*d)e Dienst Tue Rettung des Reiches
Uchr Zugangsstraßen zum Schloß werden von stacken __*___ 'st nur auf dem Wege der Demokratie tm Rahmen
Maschinengewehrposten beseht gehalten. Am der bestehenden Verfassung möglich. Zeder
rechten Flügel tes ..... o?k. ItttiMim Hk Seiften bet italienilften Putschversuch in der heutigen schwe-
skhen die französischen Posten bis »ur Lrnoenhomberchh- KkSnrkllMMiffiMd ien Zeit ist als verbrecherische Hand-
rnng an ter Vorderfront des Schloßhvses und beherrschen vrenjl0Mmffst0U. lungsroeife zu bezeichnen. Das Bahn-
vsn hier aus die brette Stratze, die von ter tiq,« ten Paris, 20. Sept. Nach einer Havas-Meldung UJÜ) Postvcrsonal wird daher allen ievaratistischen
Franzosen schon vor einiger Zeit besetzten Neckar-Fru-d- ou5 Prevesa sind die Leichen der italienischen Mitglie- “7 " I J
ridtbrflde und zum ebenfalls besetzten Neckarbahnhof führt, der der albanischen Grenzkommission an Bord des im- und reaktionären Bestrebungen entgegentreten und
Die auf dem linken Flügel tes Schlosses an der Jesuiten- ürutschen Kreuzers San Martino gebracht worden, jeder Diktatur ihren Dienst verweigern.
«rite siebenten Bosten stellen die Verbindung mit dem am Das griechische Kriegsschiff .Tonim" gab dabei eine 3 Märr brtrtttn Mannheimer Hauptzollamt sowie dem Salve ab. Die Leiche des aus Albanien stammenden, ter Der bauptbahnhos Mann- der italienischen Mission angehörigen Dolmeffchers Manntelmer Hafen ter. ^er vamiaaynooi Craveri Wirt auf dem Landwege nach Albanien
herm ist entgegen aMertlauteuten eseruchven nlwc v ^H„gefiihrt. Der Einschiffung der Leichen wohnten erstatter des „Daily Telegraph" schreibt, der Gin» feöt. In ^Sch°ß,das^größtkn ,-imttiche Behörden und eine zahlreiche Menschen- druck der britischen Sachverständigen von den Wäh-
Jinfc eine große Anzahl staatlicher uno itami-.et tUengg j,et Vorher hatte ein der Grenzkommisflon an- ' V, r»;
Hörden, darunter auch sämtliche Gencht-tehörden, unter- gehöriger ftanzösischer Oberst und der die griechischen rungsreformen der Regierung Stresemann sei im gebracht. Truppen befehligende Oberstlrntnant das Wort ergris- allgemelnen sehr günstig, vorausgesetzt, daß sie
Mannbeim 20 Sept. Tn Franzosen, die heute fen, um die Ermordung der ttalientschen Ossiztere zu die nötige Kraft habe, den Plan trotz gegnerischer früh das Mannheimer Schloß besetzten, haben sämtliche v«r^teil^ Der italienische Admiral Ellleco beant- Angriffe zur Durchführung zu bringen. Länge durch Posten mit aufgepflanztem Geivehr be- wortet« de Rede» mit einer kurz m Ansprache.
setzt An verschiedenen Punkten wurden auch Maschimn- gewehre ausgestellt. Die Telephonverbindung mit dem Innern tes Gebäudes ist unterbrochen. Den Bewohnern M 5lKu ÖM MW.
tes Schlosses (meist Beamte mit ihren Jarnckien) ist tec Parts, 20. Sept. Der Belgrader Korrespondent Aus- bezw. Zugang durch Vorzeigung eines mit oem bf,g .Matin" übermittelt seinem Blatte folgende Er- französischen Stempel versehenen Personalausweijes er» ^zrung, die ihm vorgestern abend ein über die Autzen- laubt. Da in dem Schlosse verschobene Verwaltungen, be5 Kabinetts Paschttsch sehr gut unterrtch-. iwie das Landgericht, tes Amtsgericht und die Finanz- teter südslawischer Polittker abgegeben haben soll: 'behörde untergebracht worden sind und diese Beamten bi" Seit fünf Tagen würden zwischen Rom und Belgrad :tritt nickt bineingelassen werten, können sie die ihnen «roten ausgetauscht mit folgendem Verhandlungsziel: >oblieaeicke Arbeit nickt fvttführen. 1. E i n v e r l e i b u n g vo n F i u m e und seines Lan-
oblugemn Äroen mwr wnmy . pungsplatzes tn Italien; als Gegenleistung dafür
Wie von besonterer Selle ""geteilt Wirt, l erkennt Jtali-n die südflawtsche Souveränität über Besetzung tes Schlot ses eme BrrgeltungEatzregel fern für fc(n Hasen Baros und das Delta an; 2. Berich- die Vor etwa 5 Wochen in ter Presse bereits mitgeieüten r s g u n g der italienisch-südslawischen Grenze in Schießerei an ter Rheinlust. Ter Verkehr Von und zu Slowenien zugunsten Südslawiens und eine Freizone tem Schlosse soll, wie verlautet, durch Personalauswerse ffll Südslawien tm Hasen Fiume; 3. Alsbaldiger Ab- ßetegelt werten. schlub eines Handelsverftages, der zwischen Italien
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„ m Düsseldorf, 21. Sept. Das Revisionsgericht
4. Wen« ter Kampf als machtpofttisck-r Kamp, ausste f)Q( h;, von dem am 8. September zum Tode ver- " urteilten Studenten Raube eingete6te Renisnn »rchen Machtmrrrerr
Auf alle diese Fragen muß das deuffche Volk, wir verworfen.
tzcfagt, eine offene, ehrliche und rückhaltlose Antwort Ver- «nsgewresen.
langen Es ist notwendig, daß man auch in Bayern Dortmund, 21. Sept. Nachdem am 18. d.M.
K 81 Bergarbeiterfamilien aus Ickern von den Fran- Freiburg, 20. Sept. Trotz tes Verbots der badi-
beschlagnahmt hat in zosen ausgewtesen worden waren, wurden am Mitt- Regierung für Versammlungen, Kundgebungen «sw. Sestalt ter bayerischen Pfalz woch noch 30 und gestern 40 Bergarbetterfamilien rottete sich heute vormittag eine größere Menge junger
Cine ähnliche Erklärung wie die teuischnationale haben gusgewicsen. Die Bergleute, die zur Belegschaft der Elemente vor tem Gewerkichaftshause zusammen, sodaß
bte SSertteter ter Vaterländischen Verbände nach einem ye(^e 3 ^nd 4 gehören, hatten sich gew e i - mehrere Züge ter Schutzpolizei eingesetzt werden mutz- vottrog tes Abg. Geisler gefaßt. gert, unter französischer Verwal- teR- Diese ging gegen öw Demonstranwn zu tmete»
. * tung auf den Zechen zu arbeiten. holten Malen vor, fm,terte tert P^ und drängie tzi-
| S.ettn 20. 6» ÄWKÄÄ n?Ä’n
hentm^ten^Antrft^dttl^Landtag aus den ersten Essen, 20. Sept. Zn Carnap versammelten Die Polizei brar^ll ober bisher von der Waffe keinen
TM nach tem Zusammentritt des Reichstages ein;ube« sich gestern vormittag mehrere hundert Bergmanns- ^raucy zu maMn-
rufen, bamit zu teu vom Reichskanzler erwarteten Er- ftauen auf der Zeche Matthias Stinnes 1 und 2, . " ü~ "
klärungen über das Schicksal preußischer Gebietsteil: sofort um gegen die geringe Bezahlung zu oemonstrieren. S
g* twn "«-ßifchtt Seite Stellung genommen werden Die Nachmittagsschicht fuhr nicht ein. Die Früh- Jn X JchrtenTS sich S Ster
wta’ 14 . schicht ist heute ebenfalls nicht eingefahren. Die Opfer aus drei erhöht hat. Aus den anderen Orten
Frage der Abgrenzung der Interessen Beamtenschaft gegenüber ter Allgemeinheit I, Rete und Gegenrede kam die Auffassung zum Ausdrucks,' daß gemäß dem Programm der einladenden Orgaussatia« nen das Staaisinteresse den Interessen beüiinmter Vflfz, kreise vorangestellt werden müsse, daß aber antererscits oje Rotlage tes Reiches nicht dazu führen dürfe, die recht, lichen und wirlsckaftlicken Grundlagen für das Gerne.n, wohl tes heute besonders notwendigen Berussbeamren» tums zu untergraben.
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Sin neues Mitglied der Saar-Regiernng.
Genf, 20. Sept. Der Völkerbundsrat ernannte teute ten kanadischen Major George Washing. ton Stephens zum Mllglied der-Lkegierungskommts. sion tes Saargebiets anstelle des bisherigen kan«, diichen Mitgliedes Waugh, dessen Dcm'ssion ter Rat mit tem Ausdruck des Dankes für seine dreilährige Tät^ feit annahm. Stephens, ter von ter kanadischen Regi> rnng vorgeschlagen wurde, ist 1866 in Montreal geboren, Er hat in Frankreich. Deutschland und der Schwetzj studiert und war bisher Präsident ter Hasenkommiff'o« von Montreal. Er spkll eine bedeutende Rolle in teu Wirtschafts- und Finanzleten Kanadas.
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Ausland.
Ein polnisch-österreichischer Vertrag.
Warschau, 20. Sept. Wie die Polnische Telegra. phenagentur meldet, ist anläßlich ter Anwesenheit tej österreichischen Bundeskanzlers Dr. Seipel und tes Bun» besministrrs für auswärtige Angelegenheiten Dr. Grünberger ter Entwurf eines Schiedsgerichtsvertrages zwift scheu Oesterreich und Polen pamphiett worden. Dieser Vertrag soll alle etwa auftauchenden Streitfragen zwischen ten beiten Säubern, die in dem Vertrag ausdrück'schj vorgesehen finb, ter obligatorischen schvedsgerichtl che» Verhandlung unterwerfen. 5
Das amerikanische Alkoholverbot.
London, 20. Sept. Reuter meldet aus Washington: ®ro66rltannten habe auf die amert. kanischen Vorschläge wegen der Vereinbarung über die Frage der Alkoholvorräte an Bord fremder Schiffe geantwortet. Die amtlichen Stellen vezetch- neten die Antwort als im allgemeinen nicht sym. p a t h i s ch,
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LuikwIrWzfl Mh LebNWilirlmi.
Am Mittwoch vormittag trat die Landwirt» schaftskammer für den Regierungsbezirk Cassel im Ständehaus zusammen. Präsident Kammerherr von Keudell eröffnete die Tagung mit einer längeren Ansprache, der wir folgendes entnehmen;
In einer Zeit schwerster vaterländischer Not tre» ten wir heute zusammen, wo wir alle mit fieber» _ Hafter Erwartung den Entscheidungen entgegen»
Serk Süd »ers sagen $eran dieser den V S-chei «rußte tischen Slsd Setter tztödt «ottve ten d< fern, gürte sir k ihrem der ? »ohl dem l treten schleusst li serho einer könne' chen ' cinma die A' Die S und t mtthtt Elfte' die ni bis 4C Jahr
Ernte tief' vun auf d'
Tr Rahn denn onen les, d Dieser luta lastet macht linfit. gern. : meist
sehen, welche die nächsten Wochen für unser armes, Mstj schwergeprüftes Vaterland bringen werden. Und sten i! im Vordergrund unseres Gefühls steht die bange der 5 Frage, ob der heldenhafte Widerstand, den unsere ßetl
Brüder an Ruhr und Rhein gegen ftanzösische Ee» fen walt und Kulturschande nun schon 8 Monate lang nen d
aufrecht erhalten, den Lohn finden und die Früchte Hand
zeitigen wird, die wir alle von ihm zum besten un» nennt
{eres Vaterlandes erwarten. Wir wissen es nicht, regen
aber ich vermag diese Versammlung nicht zu eröff» die w
nen ohne dieser Hoffnung Ausdruck zu geben und steuz
ohne unserer heldenhaften Bruder an Ruhr und diesen
Rhein mit tiefster Teilnahme zu gedenken. Das be
was sie für uns in diesen 8 Monaten ertragen und Wirts schweigend erduldet haben, geht fast über Menschen- i tem 5 kraft, es muß in die Herzen des deutschen Volkes Was gegraben werden, wie die Heldenlieder aus alter 4 del, ir Vorzeit. Ruhr unb Rhein sie werden auf ewig dem darüb Deutschen Sinnbild deutscher Treue und deutschen i Zahle Heldensinnes sein und bleiben! A vorur
Wir wollen uns heute nur mit einem Ausschnitt 1 Preis, aus der vaterländischen Not beschäftigen, nämlich ? Preis, den Wirkungen, die die finanzielle Not auf die Fi* f ganz nanzen unserer Kammer ausübt. Der Vorstand hat ; wenn Ihnen eine Vorlage unterbreitet, die eine Sonic» Eol
rung unserer Finanzen auf einer wertbeständigen Grundlage vorsieht. Wer die Stimmung in der Bevölkerung richtig erkennt, der wird mit ernster Sorge die Feststellung gemacht haben, daß das
lieber Freund, wir werden gut tun, Stoll in aller Ruhr zu folgen und ihm Gelegenheit zu geben, allerlei vergebliche Fluchtversuche zu machen und schließlich eine den Umständen' angepaßte Mitteilung an seine Frau zu versassen, bevor wir ihm die Handschellen anlegen. Glaube mir, durch seine Frau werden wir das Radium wieder bekommen I"
Die Begegnung mit dem Manne, den et unter dem Namen Holmes kannte, hatte Stoll natürlich im Nu darüber aufgeklärt, daß fein Spiel verloren war. Aber darüber, wieviel dieser Holmes wußte, war er sich nicht klar. Ueber den Mordfall Dobin» jew hatten die Zeitungen nur ziemlich mutlos ge» äußert, daß es sehr schwer sein werde, Licht in diese dunkle Sache zu bringen. Wer der Ermordete war, wußte nur Tatjana, und auf deren Schweigen rechnete er unbedingt. Die Hauptsache war jedenfalls, daß er das Radium in Händen hatte. Keine Macht der Erde sollte es ihm entreißen, und es mußte eine Zeit kommen, in der er das Leben in vollen Zügen würde genießen können.
Diese Gedanken beruhigten ihn, und er setzt« seinen Weg in verhältnismäßig befriedigter Stimmung fort, bis er sich beim Einbiegen in den Norrs Vägen zufällig umsah und entdeckte, daß Sterling und ich ihm gefolgt waren.
Was nun? Sollte er versuchen, zu entkommen? Rein, das lohnte si chnicht. Sein Gehirn arbeitete fieberhaft, und er sagte sich, daß sicherlich ausrei* chende Vorbereitungen getroffen wären und er einer Perfnftung nicht mehr entgehen könne.
Ruck galt es nur, zu Tatjana Heimzugelangen, ihr zu sagen ,wo das Radium sich befand, gnd ihr für alle Fälle.hinreichende Verhaltungsmaßregeln nt geben. Sie mußte versuchen, den Schatz mit der Zett allmählich in Geld umzusetzen — und zwar am besten in Amerika — und mußte dann warten, bis er seine Strafe verbüßt hatte und sie zusammen ei« (Lotterleben führen konnten.
(Fortsetzung folgt)
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Qewir für si ist, ei cis e höchst sende enges täten {ten ( Schla ähnli Erfas werd, eil Saue große ein Set legen unser gegen Berb man gegen rung! iige bet Akt Fürst ten
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