Marburg
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fifät sich die Arbertsgeineinschast dieser Frage an- nehme. Er behandelte dann die Qualität der deutschen Arbeit. Die Akkordarbeiter vollbrächtett teilweise wieder Friedensatbeit, die Lohnarbeiter hingegen durchschnittlich nur 40 Prozent der Friedensarbeit. Die unproduktiven Löhne müßte n beiseitig werden, um Deutschland wieder konkurrenzfähig im Auslände zu machen. Die Kohlenpreise dürften nicht über die Weltmarktpreise hinausgehen. Die Leipziger Messe sei ein Beispiel. Di» tschechischen Waren seien b e b e u $
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‘ Die hellenische Regierung erklärt außerdem, daß sie •trat ist, nach Maßgabe der Billigkeit und Gerrchtig- Int den Familien der Opfer eine Entsch ädttgu ng tu gewähren und nimmt dabei gern dir Mithftje de? Obersten Perone an, zu dem Zwecke, Informator'n, die zur Entdeckung der Schuldigen geeignet sind, le erlangen.
den kann Dir griechisch« Regierung ist bereit, jede Genugtuung, die sich mit ihrer Würde verträgt, und jede vernünftige Entschädigung zu gewähren, kann aber de-
London, 30. Ang. Reuter meldet aus Rom: Di« italienische Regierung hat die griechische Antwort für unannehmbar erklärt und wird di« nötigen Beschlüsse fassen.
Korfu und Samos besetzt.
Paris, 1. Sept. Wie Hava» ans Athen meldet, haben die Italiener Korfu besetzt. Diese Nachricht rief große Erregung und Bestürzung hervor.
Pari», 1. Sept. Wie die Blatter aus Athen melden, hat die italienische Gesandtschaft gestern abend 5 Uhr de« Ministerium de» Aeuhern eine Rote überreicht, in der ste «itteilt, -atz um 4 Uhr nachmittags die Insel Korf« von einer italienischen Flotte besetzt worden sei. In der Rote wird erttärt, daß diese Maßnahme einen friedlicheu und vorübergehende» Charakter habe. Gleichzeitig hat die italienische Gesandtschaft der griechischen Regierung ein zweites Ultimatum übergeben, das innerhalb 5 Stunden die Annahme der von Italien für die Ermordung der italienischen Offiziere geforderten Reparationen verlangt.
Paris, 1. Sept. Rach einer Havas-Melduug aus Athen berichtet ein Telegramm aus Korfu, daß die italienischen Granaten mehrere Personen, die in di- Polizeischule geflüchtet waren, getötet hätten. Rach dem „Journal" soll die Zahl der Toten 15 betragen.
Pari», 1. Sept. Wie „Journal" aus London meldet, soll auch die Insel Samos besetzt worden sein.
Paris, 1. Sept. Rach einem Telegramm des „Petit Parisien" ist über Griechenland der Belagerungszustand verhängt worden.
Italien eine?treten sei. WaZ nun besonders die italie- nisch- Militärmiffibn anlangt, so ist es Tatsache, daß die griechischen Zeitungen, sei es gegen die Mission, lei es gegen die Person ihres Führers auch nur den geringsten Angriff in offener oder masftetter Form gemacht haben. Dazu lag umso weniger Veranlassung vor, als die Grenz- festsetzungskommission Gri-chrnland ein großes Stück der Kasa-Kastoria zugespivchen hat. So wie die B-haupiuug einer griechischen Hetzkampagne gegen Italien zurückge- wiesen wird, so weist man auch die Behauptung zurück, daß das Verbrechen unter den Augen der griechiickren Behörden verübt worden sei. Der nächste griechisch« Posten l-eiand sich« in einer Entfernung von 9 Kiioin. vom Tatort und ist von ihm dtttch einen dichten Wald getrennt. Demzufolge hat der Posten von dem Vorgang nichts sehen können.
ftihrungen führte der Redner Ziffern an, aus denen hervorgebt, daß die deutsche Ausfuhr, in Goldmark umgerechnet, i« Mai 614 Millionen, im Juni 300 Millionen, im Juli dagegen nur noch 105 Millionen betragen habe.. Mit dem Zurnckgkhen der Ausfuhr wachse die Schwierigkeit, Devisen zu beschaffen. Der Redner warf dann den Gedanken auf, daß eins Goldnotenbank gegründet werden müsse. An dieser müsse natürlich auch die Reichsbank maßgebend beteiligt sein. Aber ohne internationale Beteiligung ! würde sich der Plan kaum verwirklichen ltssen. Es gelte, wertbcsländige Zahlungsmittel zu schaffen.
Hinsichtlich der Lohnfrage gab der Minister ferner Freude darüber Ausdruck, mit welcher Jnteu-
Die „Ob«rhe!!ü<de Zeitung" etideinl ietbemol wöchentlich. — Bezugspreis monatlich 453000W. freibleibend mit Zusirllungrgebiihr. Für ausfallende Nummern ins. Streiks oo- elementarer (rieignüie kein Ersatz. — Verlag von Dr. C. Hitzerotd. — Druck der U»iw-Buchdruck«rei von Job. Bug. Koch, Markt 21:23. — Fernsprecher Sä, Postscheckkonto! Rr. 5015 Amt Frankiurt a. Main.
Die in der italienischen Rote gestellten Forderungen haben einen besonders schweren und Griechenland demütigenden Charnkter. Es wird daran erinnert, daß selbst das zaristische Rußland nach der Ermordung der russischen Konsuln von Monästir und Mi'.rovitza durch Mba- nier der Türkei Aboul Hamids eine weniger demütigende' Sühne cniserlkgte. Uebrigens steht keineswegs fest, daß die Mörder Griechen sind. Die griechische Regierung wird mit Freuden jeden Beweis eutgegennehmen, bei
mütigende Bedingungen nicht annrhmen, die in den Annalen der diplomatischen Geschichte ohne Vorgang dastehen.
Rom, 31. Ang. Rach einer Meldung der Agenzte Stefani gab Mussolini im Ministerrat den Wortlaut der Antwort der griechischen Regierung bekannt. Die Aut- wort sei nnau.kehmöar, und es seien inwlgedess.n entsprechende Beschlüsse gefaßt worden. Der Murinem Imster nick» der Kriegsminister hätten ebenfalls Erllänin- gen dazu abgegrb.m
Paris, 31. Lug. Wie Havas mittetit, hat bet griechische Geschäftstrger in Paris der Botschaf« terkonferenz das Beileid der griechischen #► gierung für die Mordtat in Janina ausgesprochen.
Paris, 31. Aug. Wie der „Malin" mitteilt, habe» die Beratungen der Botschasterkonserenz über da- Telegramm, das kürzlich an Griechenland gerichtet wurden( sehr lange gedauert. So einmütig man die Tat vev-, urteilte, so sei man sich doch nicht über die zu ergreifende», Maßnahmen ganz einig gewesen. Besonders bezüglich der Sanktionen lind Reparationen habe der englische Vertreter gewisse Einwendungen gegen die besondere Aktion Mussolinis gemacht. D>et „Malin" schildert dann das Chaos/ in dem sich Griechenland befindet, und seine unheilvolle. Finanzlage, die es Griechenland nicht gestatte, den moto». rieten und finanziellen Forderungen Italiens Folget zn geben.
London, 31. Aug. Die Presse befaßt sich eingehend; mit dem italienischen und griechischen Konflikt. Die, Blätter raten der itali irischen Regierung Mäßigung 6«, uiH treten für eine Verweisung der @ t* M t «•, frage an den Völkerbund ein. In einer Rmtev- melduug heißt es, dem Vernehmen nach beabsichtige die Kritische Mgierung für den Augenblick keinerlei Mion., Der allgemeine Eindruck in den verantwottlichen Kreise» gehe dahin, daß die Bckingungen des italienischen lütt» matums verhältnismäßig streng seien. Es erscheine fak, sicher, daß Griechenland diese Frage an den Völkerbund überweisen werde. - , - ,
Die „Moruiug Posff^ schreibt, eS fei nicht nur itckliö- nischcs, sondern auch europäisches Interesse, daff vollste Buße für die begangenen Verbrechen geleistet werde Das Blatt nimmt än, daß die Verweisung an den Völkerbund für Italien wahrscheinlich nicht befriedigend sei. Es hält es für möglich, daß die Schuld bei nn(rf gesetzlichen Banden liege. Es würde furchtbar sein, wenn durch die Verbrechen Europa in eine» neuen Krieg gestürzt würde, dessen schließlich« Entwicklung unberechenbar sei. Das Blatt legt Italien nahe, den Impuls durch kühles Urteil kontrollieren zu lassen. — Der Leitartikel der „Times" ist überschrieben: „Spiel mit dem Feuer".
Auskunft durch die Geichäftsst. und Vermittlung der" Angebote 20000 M, bei Uederiendung durch uns 10000.— Mk. ohne Porto.
1. daß die griechische Regierung der ftalienischen Negierung in der umfassendsten und amtllchsten Form ihr Bedauern ausfpMt. Zu diesem Zwecke wird der ftasienische Gesandte den Besuch des Ortskommandanten don Athen empfangen.^? . • J
f*_ 2. Die griechische wird zu Ehren der!
| Bpfer in der katholischen Kirche in Athen einen Go t - le 5 bien ft abhaltenlassen, dem alle Mitglieder der Regierung beiwohnen werden.
3 An demselben Tage werden der italienischen Flagge in der folgenden Weise Ehrenbezeuguu- . Den erwiesen lverden. Eine Abteilung der Athener Garnison wild sich zur italienischen Gesandtschaft begchen i die Nagge grüßen, indem sie ihr bi« übliche« Ehren • erweist . j
echnet. Bei
Amtliches VerAndigungsblatt des Kreises Marburg.
Anzeiger für (das früher kurhessifchej Oberhessen
Unsere wirtschaftliche Lage
(Ertlätw ins MswiitlMmiltns.
irg. 'M uflage) ptembetr uhr. ptembet Uhr.
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das tun müssen, was Herr von Siemens mit den Worten: ..Ausnutzung der Konjunktur im Betriebe" bezeichnet ha!. Ein Betrieb müsse toieber in die Lage kommen, einen Auftrag durch Zuhilfenahme von Ueb-rstunden zu erledigen. Was die Kohlen- und Rohstoffpreife anbelange, so müsse man von den Kohlen veufchigen, daß sie-die Weltparität nicht überschreiten. Wenn dies nicht allein durch eine Senkung der Kohlenpreise erreicht werden kann, müßte im Not,alle auch für einzelne Syndikatsbezirke die Kohlensteuer freiwillig herabgesetzt werden. Auf den übrigen Gebieten der Rohstoffe müsse ebenso, sobald es gelinge, in irgend einer Form, die Geldentwertungszuschläge auf die Warenpreise zu beseitigen, eine scharfe Revision dieser Rohstoffpreise cintreren. Ausftihrkoiitrolle und Auskuhr- abMxn sind eine Frgge wirtschaftlicher Zioxckmäßiyte-t unb danach zu behandeln. Der Minister schloß mit d-m Ausdruck der Ueberzeugung, daß die Katastrophe zu irgend einem Ergebnis führen müßte, das könne nur sein die Herstellung der Volksgemeinschaft, die uns bisher fehfte. Auf die Zusammenarbeit gründe er seine Hoffnung auf ein wiedercrstarkendes Deutschland.
Nach Abschluß dieser Beratungen wird der wirtschaftspolitische Ausschuß gemeinsam mit dem Außen- haiidelskontrollausschuß über die endgültigen Vorschläge beschließen.
Wissel kritifierte die Rede des Ministers. Es handel» sich um ein nur dürftiges Programm, aus dem er drei Punkte entnehme: 1. die Vermehrung der Arbeitsleistung, 2. Verminderung der Löhne und 3. Freigabe der Außenhandelskontrolle. Dann führte Geheimrat Bücher aus, daß zur Sicherung der Ernährung Devisen beschafft werden müssen. Es müsse eine neue Währung geschaffen werden. Er sprach davon, daß es zu einem positiven Erliegen >r deutschen Wirtschaft kommen könne, wenn nicht Maßnahmen ergriffen würden, um den Export mit allen Mitteln zu steigern. Er bezweifelte die Wertbcständigkeit der Goldanleihe. E» müsse ein wertbeständiges Zahlungsmittel geschaffen werden. Schaffe man die Ausfuhrabgabe ab, so mache das nicht viel aus.
8om Wlttdurd.
Genf, 1.Sept. Die Tagung des Völkerbundes wukd« gestern vormittag unter dem Vorsitz des japanische» Mitgliedes Jshii eröffnet. Auf der Tagesordnung stehe» u. a. vorbereitende Maßnahmen für die künftige Volksabstimmung im Saargebiet, Demission des kanaoische» Mftgliedes der RegietuiMkonnmssipn Ward und Betätigung der Ersahmitglieder der Regierungskomm!fs-o» , des Saargebiets. Wie bei den früheren Tagungen, ist auch diesmal eine Abordnung des Landesrats des Saav-' ■gebiete in Genf eingetroffen. !
Die Aufmerksamkeit soll vor allen Dingen ans b», Notlage der Staatspenfionäre und Krichsbeschädigte» int Saargebiet gelenkt werden.
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Berlin, 31. Ang. Jur Verordnung des Reichs. Präsidenten über die Ablieferung ausländischer Bdr- mögensgegenftände vom 25. August 1923 sind Heu« DurchMbrungsbestimmungen erschienen, die st cd u. a, mir der Höbe der Rblteserungspftickt, den abzuliefcrm den Vermögensgegellständen, d-r Art der Ablteferung und der Verrechntrng des Gegenwertes beschäftigen und Sickcnings- und Strafbestimmungen bring n. öti besonders bemerkenswert tst »ervorznbeben. datz nach»' weislich nach dem 1, August dich zum, Znkrafttretrch
Gin weiter üete.
Paris, 31 Arrg. Wie der „Populaire" meldet, hat feer Präsioeift des Generalrats des Departements Bar, feer Sozialist Fourment, bei der Eröffnung des Gen»- mlrats eine Rede gehalten, in der er u. er. erklärte:
Es ist nicht zweifelhaft, daß augenblicklich die öffentliche Meinung der Welt unsere Halt«»» mißbilligt. Mtt Ausnahme e Niger auswärtiger Politiker, deren Erlläruugcn nufere offiziöse Presse nt* Vorliebe wiedergibt, erheben sich in fast allen Länden», bet Welt die Führer und dir Blätter aller Parteien ‘ gegen unsere Ansprüche. Es handelt sich dabei um die, Reparation sfrage. lieber den Grundsatz der Verpflichtung, die Deutschland auftrlegt ist, kann kein Streit sein. Der Grundsatz ist gerecht, und er steht im Ftto* bensvertraq. Aber der FriedenSvettmg selber erkennt an, daß Deutschland nur soweit Reparationen z» leisten hat, als es dazu kmstande sein wird, und daß seine Verpflichtung in seiner Zahlungsfähitzkeit sei« Grenzen hat. Deshalb wendet sich Fourment auch gegen dte Ruhrbes etzung, ohne von den Kosten spreche» zn wollen. Abgesehen davon, habe Frankreich feit bet Rilhrbesetzuna nur ein Viertel der Kohle bekommen, bi» Deutschland in der gleichen Zeit des Vorjahres geliefert hatte. Der Wert des Franken sei gefalle», und da» htebeii teurer geworden. Außerdem bestehe die Gefahr, baß Deutschland, das. schon so krank sei, aiterinanberfÜe, Wie wolle man da noch hoffen, von Deutschland Repa- rntioi«n zu erhalten. Treffe nicht dadurch Frankreich sich selber? Fourment sprach sich dann schließlich bifttr aus, daß die Sache vor den Völkerbund ober vor das Haager Schiedsgericht gebracht werde. Wie ost habe mau nicht vor feem -Kriege Deutschland den Bor- trnrri gemacht, daß ei et» Internationales SrhiedSgevjcht abtehne. Wolle man jetzt Frankreich der Kritik auS- tefcen, die man berechtigter Weise ttu dem deutsche:» Kaiserhaus geübt habe? , , „7
- • Privatindustrie hätte bezahle» müssen.' Das gehe
j Athen, 31. Aug. Die griechische A ntwort-intcht so weiter. Der Staat könne nicht mehr helfen, ’ ote wurde gestern Abend der itali.-vischeu Gesandtschaft^ und die I nl) u st r i e müsse sich auf eigene
Acußern^iber^"'^° Sekt»» im Mimsterium j F u b e ste llen. netteren Verlauf seiner Aus-
i Berlin, 31. Aug. In der heutigen Sitzung ' des wirtschaftspolitischen Ausschusses des Reichswirt- schaftsrats gab Neichsminister v. Raumer eine programmatische Erklärung ab. In dieser kam der Minister nach den Abendblättern u. a. auf die steigenden Löhne und die Vermehrung der Inflation zu sprechen. Arbeitgeber und Arbeitnehmer hätten oas Bestreben, sich vor der Entwertung der deutschen Mark zu schützen. Es sei ein Zurück gehender Arbeitsleistung zu bemerken. Außerdem beginne infolge der zu hohen Löhne der Absatz zu stocken. Neue Aufträge ginge-» überhaupt nicht mehr ein, sondern nur noch Reparatur auf Ljcgfl e. Eine Äa?_ pitalnoi ohnegleichen sei aufgetreten, so daß durch-
Die Note erklärt, die griechische Regierung betrachte die in bet Verbalnote der italienFcheu Regierung eut- hafteite Behauptung, nach der die griechische Reg j e- <u n g sich eines schweren Verstoßes gegen Ftalien sck-ul big geuiacht habe, als ungerecht und sie befinde sich in der UitmSgllchkcit die unter Nummer 4, 5 und 6 der Per- ^Guote aufgeführt«« Punkte anzunehrseu, b.i sie die Ehre B n b Souveränität des Staates heeinträchtigen. Nicht-chestottrniger trägt die griechisch« Regierung der Tatsache Rechnung, daß bas hassenswette Verbrechen aus hellenischem Gebiete und gegen die Angehörigen einer, e'.'ßeu befreundeten Macht, die mit einer internationnten t -ffion beauftragt waren, begangen wurde. Sie erklär! sich daher bereit, anzunehmen:
$« eine» nette» firitot?
Der griechisch-italienische Konflikt hat sich über Rächt noch weiter zugespitzt. Griechenland lehnt die demütigenden Bedingungen Mussolinis ab und er- ffärl, daß man ja noch nicht einmal wisse, wer die lat vollbracht habe. Wohlwollende Neutrale, be- fonders das griechenfreundliche England, taten zum kchieosgeticht, wenn auch die Annahme dieses Rates von feilen Mussolinis sehr bezweifelt wird. Der „Rew Pork Herold" schreibt sogar. Italien Hobe die sVntersiutzung der Mussolinischen Forderungen sri- Ifens der Botsch-fterkonferenz erwartet und bedaure Unumwunden die „Mäßigung". Italien sowie Frankreich wünschten übrigens nicht das Eingreifen des Völkerbundes, da in diesem Falle Frankreich der England genötigt werden könnten, gegen Italien zu ft im men in einem Zeit-
4. Militärische Ehr«,» werben in aller ^«er- ’ [ Mteit in Prevesa lEpiruS) erwwsen toetben ft» feem - »Ausenblick, wo die Leichenzug sich an Bord fees ] ftalienischen Schiffes begDt.
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Athen, 31. Aug. Die Agene« b'Athenes meioei, ► Behauptung der italienischen Press«, daß di« gri«chi- Wen Blätter eine systematische Campagne g?gen Jta- Mn und besonders auch die italienische Militärmisfton g-- Mhtt hätten, was für die Verantwortung oder sogar für Die Mitwisserschaft der griechischen Regierung in Sachen Wrr Ermordung der italienischen MilLtärdetegation bc» Weisktästig sei, tust in Griechenland großes Erstaunen Mtvot. Dabei spricht man davon, daß die gn'echsschc Dresse seit langem und gerade in letzter Zeit sich inijt l Walten in seht sympathischen Ausführungen beschäftigt
»»b für eng« Freundschaft zwische« Griechenland und I
i‘iS~ punkt, in dem beide feie 41 n t e r st ii tz ung Mussolini» im Ruhtkonflikt anstrebten. Nach W bein „New Bork Herald,, soll England sich inoffiziell
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Wenn sich jedoch Griechenland über die englischen h .. Seit Ende ^üli feien die Ratschläge hinwegsetze, so halte man eine Znteroen- °^Ve d",-i bis vier«af 0 stark a!
dec Völkerbundes für unvermeidlich, da in ^7.. . < ,, smL J Q .
. ■ . < . , n.egen wre der Dollar. Mit dem Zuruck-
,?sa Tb»,d) b'e bSt,Ilber Knessgefahr fle-J der Ausfuhr nehme die Möglichkeit ab Va- der Vorkerbundssatzung wy r „ ta i n» fi anb zu bekommen Die Aus- i , äab<n des Reiches seien so gewaltig,
^n, als entweder nachzugeoen oder sich aus dem fte durch keine Steuern gedeckt , Suruckzuziehen. Die langwterig-n «et4mcr&en Gs jcf bedauerlich, daß im gegentnär.
rigen Augenblick nur die Notenpresse als [ bm euiopa,|^rt einziges Äush.lfsmittel in Frage käme. Von der
'’p-, s.‘ 5-^ u, rv , . . kfinanziellen Seite fei die Erneuerung der
L ST ntWr Mark nicht hetbeizufühten, sondern nür durch"
| ch.S?. g Wetterwinkel Europas ft j c Wirtschaft. Die Wirtschaft müsse also
i “’ s und von dem man l |ebec jn Otdnuug gebracht werden. Daneben
|At| - to0^erTnT?e’ T Vr ntüfeten selbstverständlich auch die Ausgaben
NI l Sna " ~ nuf s""-n F°r-1 soweit wie möglich zurückgestellt werden. Es sei
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.^n^brsohnlichen Gnst und den lebhaften Wünscht jht zugängig gemacht wird, wenn auf dies« W«!le dir brr griechischen Regierung, Italien die gerechteste Ee- Tätigkeit der militänschen Geticktsbchördeu gesörbett wer. »«gtiiung zu gewahren, anerkennen toi». beit kann Die arieckischc Reaierana ift
Der ilnieigenprei« betrügt für den Sgejp. Zeilenrnttlirneter 40000 Mk. Lmtliche unk ttusto. »nsetsen 60 000 MI. Bet schwierigem Satz 50*!. Aufschlag. Sammelanjelgen rp 100% Ausschlag. Spät einlaufend« ober den Raum i bet l!« Seite einnehmende An- JA, n]|D[L
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