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1923

St. 175

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fett, um die Regelung des Reparationsproblems

Personen wurden getötet.

beiterschaft zusammenzuführen.

Curzon habe noch keinen Beschluß darüber gefaßt,

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auskckMch Ende bteieä JahreS tret werd« wir».

ongedroht.

Ein amerikanischer Minister im Ruhrgebiet.

Der amerikanische Arbeitsminister James I.

wird wie M dun* em linieren e vernlcMel»

yo er seine Ferien verbringen werde.

Paris, 27. Juli. Der Londoner Korrespon­dent des „Temps" stellt fest, daß über die von der Pariser Morgenpr^se in Aussicht gestellte Zusam- menkunft zwischen dem Ministerpräsidenten Poin- car6 und Lord Türkin keine offizielle Bestätigung

Rogied'ensten standen, haben Mitte dieses Monat» ^ebenfalls wegen ungenügender Entlohnung die Arbeit niedergelegt und Kochern verlasse«.

nalen Handel in Gang zu halten. Wenn die gegen­wärtige Lage nicht geändert werde, so werde bald die Zeit kommen, wo Mitteleuropa für die Einfuhr­güter keine Zahlung mehr leisten könne. Das Er­gebnis würde ein immer weiter fortschreiten­der Zusammenbruch des internatio- nalenHandels sein. Reparation en seien unmöglich, solange keine finanzielle Stabilität erreicht sei. Die Regierung würde keine Anstrengungen unterlas-

Gefahr sorialer Unruhen in DeutiLland störe die Ruhe des französischen Mini' sterpräsidenten. Bei Besprechung der Revaro- tiousderhandlungen mit französischen Journalisten hatc gestern abend eine hochstehenoe offizielle französische Per­sönlichkeit sich in höchstem Gacke vertrauensvoll aber die Lage geäußert und erklärt, wenn auch eine Verständigung vielleicht noch in weiter Zukunft liege (ll, fittrie| doch angenommen werden, daß eine entscheidende An- näberung zwilchen dem belgischen, dem italienischen und dem französischen Standpunkt die Engländer in dem Sinne beeinflussen werde, daß sie die Vorschläge jeder einzelnen der drei Mächte sorgfältig prüften. Di« französischen Vorschläge seien bereits in mehrere» Punkten abgeändert Morden, um den Belgiern entgegenzukommen, damit in i London nicht der Eindruck irgendwelcher tiefer gehenden Meinungsverschiedenheit zwischen Paris und Brüssel ent- siebe. Die Franzosen gäben »war mit dem unaukhalt« samen Sinken der Mark die Möglichkeit sozialer Wirren

kurse sei es sehr schwierig, finanzielle Abmachungen mit dem Ausland zu treffen und den intcrnatio-

künftig ihre Euter auf der Regiebahn beför­

dern lassen wollen oder nicht. Im Falle der vv,.w „„„

Weigerung wurde eine Sperrung der Landstraßen I ter n£uj)' t>em Rücktritt von Str Eric Drummond vor-

In Kurenz bei Trier versuchte ein Marokkaner am Hellen Tage die 60 Jahre alte Inhaberin einer

Der Bahnhofsvorsteher der französische« Regie in D i e z wurde beim Diebstahl von zwei Säcken Dienstkohle ertappt und vom französische« Bahnhofskommandanten zur Anzeige gebracht.

Koblenz, 27. Juli. Luxemburgische Arbeiter, die beim Betriebswerk in Kochem a. d. Mosel i«

Praa. 27. Juli. Wie die .Bobemia' ersSYN. fieivirti sich Antzemntntster Dr. Bcnesch ernstbast um den Bosten dcS Generalsekretärs des völkerdmwe*.

vorliege. Lord Curzon werde sich nach Schluß der Pcrrlamentstagung zur Kur nach Barnolet d'Orne begeben. Es sei allerdings möglich, daß er sich auf der Durchfahrt in Paris aufhalten werde.

Zu lebenslänglicher Zwangsarbeit Lrgnadigt.

E s s e «, 27. Juli. General Degoutte hat gestern mitgeteklt, daß der zum Tode verurteilte Görg« lebenslänglicher Zwangsarbeit begnadigt wo«• den ist. Die Begnadigung ersolgt« ans Jnterveutto» des Papstes.

Aachen, 27. Juli. Bier Deutsche 7m Alter' von 18—20 Jahre«, Graf Keller aus Reisse, der Student L. Schulze aus Münster, 6g. Ringenberg au» Dortmund und der Bergmann Karl Lorbeer waren von dem belgischen Kriegsgericht wegen tot« bereiteter Sabotage verurteilt worden und zwar Die drei Erstgenannten zum Tode und Lorbeer zu le« bensliinglicher Zwangsarbeit. Bei dir heutige« Berufungsinstanz wurde das Urteil oczcu die drei ! ersten in lebenslängliche Zwangsarbeit und gege« Lorbeer in 20jährige Zwangsarbeit «mgewandelt.

(Wiederholt, weil nur in einem Teil der gestrige» Auflage enthalten.)

Part- passieren werde.

Die englische Politik.

London, 27. Juli. Premierminister Baldwin stirach in Glasgow über die Abhäugigkeii Eng­lands von seinem industriellen System. Der etfte Schritt, der getan werden müsse, um die Des- Organisation der ausländischen Märkte zu bete rupfen, sei die Regelung der Reparations­frage mit den Deutschen. Die Besetzung des Ruhr­gebiets habe dieselbe Wirkung auf den internet: o-- ttotcK Handel, wie wenn man die Klinge «i«es Taschenmessers in ein Uhrwerk <1 «ejjttt0%* Jizior^oes Statik «r Wechjet-

Ludwigshafen, 27. Juli. Di« von den! Franzosen in Oppau festgehaltenen Beamten der I Badischen Anilin- und Sodafabrik find fetzt wieder I freigelassen worden mit Ausnahme der dreiI stellverrretenden Direktoren Dr. Krauß, Dr. Meh-1 nsr und Dr. Scharff, die nach wie vor ihrer Freiheit I beraubt find.

Krefeld, 27. Juli. Die Franzosen besetzten gestern die hiesige Reichsbank und beschlagnahmten I 700 Millionen Mark. Zwei Direktoren wurden ausgewiesen. I

Die französische Earnisonverwaltung in Trier! richtet auf dem Palastplatz öffentliche Freu-! denhäuser in einigen dortigen Miethäusern! ein. Die bisherigen Bewohner dieser Häuser wur-1 den zwangsweise ausgesetzt und erhalten leere I Eisenbahnerwohrrungen zugewiesen. I

Di« Franzosen beschlagnahmen Lebensmittel- I Vorräte.

i Dortmund, 28. Juli. Gestern sind hier im Magerschlachtviehhof 100 Zentner Kartoffeln für die Bevölkerung angefahren worden. Sie wurden ! rücksichtslos von den Franzosen beschlagnahmt. | | Auf der Hohensyburg bei Hagen traf gestern der französische Kriegsminister zur Besichtigung ein. |

Der Kampf gegen die Eisenbahner.

Frankfurt a. M., 27. Juli. Am 24. und 25. Juli wurden aus Diez, Nassau und Bad Ems 44 Eisenbahner mit Familie unter Zurücklassung des gesamten Hausrats ausgewiesen.

Ems, 27. Juli. Tis Geschäftsleute be- I sonders der großen Betriebe an der Strecke Diez I — Langenschwaldach sind vyn dem Kreis­delegierten von Langenschwalbach.und Diez zur Ab- I gäbe einer Erklärung aufgcfordert worden, ob sie

Meder drei Mann in Abwesenheit zum Tode verurteilt.

Berlin, 27. Juli. Nach der „Boss. Ztg." stände« gestern vor dem französisch:» Kriegsgericht in Werbe« mehrere frühere Beamte der Essener Schutzpolizei «ne andere Pvlizeibramte unter der Anklage wegen Spionage. Angeklagt waren Hauptmann Stubbendors, Regierungs- asscssor Minhus, Polizeiwachtweister Koich und Bür»- diener Brauer, ferner in Abwesenbeit drei ander: Schuvo- beamte. Nach der AnNag: haben Kosch und Brauer en« Telephonabhörvorrichtung derartig anzubringen versucht, daß die Gespräche der französischen Kriminalpolizei Ver­den aufgefangen werden könnten. Der Plan würbe ober verraten und die Beamten sesigrnommeu. Das Gericht sprach Stubbendorf unb Niehus frei und Verurteilte Losch und «rettet unter Zubilligung milderrcker UmstLuoe |tf lebenslänglicher Zwangsarbeit. Die drei abwesende« A»- ' geklagten wurden zum Tode verurteilt. Wegen «nbeier. Vergehen mucken Stubbendorf und Niehus zu drei beye. fünf Jahren Gefängnis verurteilt.

Sßitten, 27. Juli. Das Militärpolizeigericht verurteilte gestern die Kaufleute Freischmidt und I Overberg aus Witten zu 6 Monaten Gefängnis und 5 Millionen Mark Geldstrafe, weil fte in einem. Kaffee, als die Kapelle das Deutschlandlied spielt«, mitgesungen hatten Als erschwerender Umftanb wurde ungesehen, daß der Vorfall sich am 14. Juli, dem Tage des französischen Nationalfeier­tages, abgespielt hat. Vom Verteidiger wurd« Berufung eingelegt.

M j, H. Schäfer

MI Kasernenstr. 21

ernste Gefahr für das Ruhrgebiet und das Rheinland. „Die Stimmung hat sich dort sehr gcwandell, und da di- Bevölkerung von ben alliierten Truppen in Schach ge­halten wird, wird sie wahrscheinlich keine schwereren Eigentum-vergehen wagen, zu denen es im übrigen Deutschland vielleicht kommen wird. Wenn wirllich int Osten des Ruhr­gebiets etwas derartige- eintreten sollte, so wird es unter den gegenwärtigen Umständen deutsche- und nicht [alliiertes Eigentum sein, bas zerstört wird." So faßt nach dem „Newyork Herold" eine amtliche Slell- m Paris die Lage in Deutschland aus.

Pari», 27. Juli. Au» dem Qum dOrsey wurde gestern abend Zeitungsvertretern erklärt, daß man in Pari» noch immer auf den Zusammen­bruch Deutschlands rechne. Die kommunistischen Treibereien in Deutschland, die am 29. Juli »tätet I vor sich gehen sollten, würden in Paris außer- | ordentlich günstig ausgenommen. Gegen solche Uiu

Hanken ausführen, die jä>och in gleichem Wortlaut Wrhalten find.

);• Paris, 27 Juli. Die heute vormittag veröffent- Echte Roke, in der mitgeteilt wurde, daß eine vollkom- toene Einheit über die t>*t der französischen 'und der belgischen Regierung nach London zu richtende Antwirt «zielt wurde, wird vom Brüsseler Korrespondenten des Journal des Debats" angezweifelt. In offiziellen bei- > Gischen Kreisen, schreibt er, werde erklärt, daß in diesem Halle ein wenig den Ereignissen vorgegriffen worden sei gewiß bestehe über die auf die englischen Vorschläge zu er* teilende Antwort zwischen Frankreich und Belgien efr Volles Einvernehmen. Das Hobe sich übrigens bei den letzten Besprechungen des belgischen BotschasterS in Paris Wit dem Ministerpräsidenten Poincare deutlich gezeigt. Aber der Wortlaut der belgischen Note fei noch nicht festgesetzt. Die Verhandlungen gingen weiter. Es weroe hfnzugefügk, daß matt binnen einer kurzen Zett gu e:rer Lösung gelangen werde. Das sei nur noch eine Frage

Marburg

SmMM. Den 28. W

fctueti

Le T'MÜM Mi ist Wmmb.

Parts, 27. Juli. Minister Le Trocquer hat einem Berichterstatter der »Jouniee Industrielle", der aus der Besorgnis der französischen Industrie Wege« der Kohlenversorgung kein Geheimnis machte, ver- sickrert. daß vor bret Tagen im Ruhrgebiet noch Vor­räte von 1380 000 Tonnen Koks und 2100 000 Tonne« Kohlen zu räumen gewesen seiet,. Der Berichterstatter machte Le Trocquer darauf ausmerksam, baß tn bat tetzten bret Wochen die Zufuhr aus dem Ruhrgebiet nachoelasien habe, worauf der Mtntster erklärte, et könne ihm nicht alle Gründe für diese voräbergchenve Verminderung angeben. Abgesehen von diesen Grün­den sei eS immer schwer, ständig gleiche Mengen zma Abtransport vollziehe. Einer der Hauptgrünve für das Nachlassen der Zufuhr In der lebten Zett fei die Eröffnung von neuen Abfuhrstellen und die Ct- ganttatton ter RSumng gewesen. Dazu komme noch bas Versa gelt -iu-S Unternehmets, desieit man sich bäte entledigen müssen. Mehr könne er darüber nicht lagen.

Zur Lage in Leu Wtzles Wielen.

Paris, 27. Juli. .Nach BlättermrLuWen au, Brüs­sel tritt der Dbertommanbirrenbe der belg schen Besatzung General Ruequch, da er die Altersgrenze erreicht hat, von seinem Posten zurück. Er wird ersetzt durch den jetzi­gen Gouverneur der Bezirke Eupen und Mulmdy, General Baltia, dessen Posten am 31. Dezember dieses Jahres aufgehoben wird, da von diesem Tage an Eupen und Malmedy in den Rahmen der belgischen Verwaltung eingcschlofsen werden.

Aachen, 27. Juli. Die Besatzungsbehörde nahm, wie das „Echo der Gegenwart" meldet, weitere fünf höhere Beamte der hiesigen Regierung, darunter zwei Regierungsräte, fest.

Paris, 27. Juli. Havas meldet aus Düssel­dorf, daß wegen eines angeblichen Angriffes auf einen französischen Posten in dem Bahnhof Steele am 21. Juli auf dem gesamten von der betreffenden I Division besetzten Gebiet für 15 Tage der Verkehr von Straßenbahnen, Automobilen und Motor­rädern verboten worden ist.

Harding, der .Weise".

London, 27. Juli. Präsident Harding er­klärte tn Vancouver, wenn die Europäer dis Lehre, die ihnen Kanada und die Vereinigten Staaten gäben, beachteten, dann würden sie auf ihre stän­digen Meinungsverschiedenheiten verzichten. ^>n Nordamerika lebe man seit mehr als einem Jahr­hundert unter verschiedenen Fahnen. Das sei eilt Beispiel, daß der Frieden ohne Rücksicht auf irgend­welche Meinungsverschiedenheiten immer gewahrt werden könne, wenn dir Menschen ihn zu wahren wünschtet?. — Herr Harding redet noch weiser als Wilson! Er tollte einmal handeln — wenn es die Dollarmagnaten erlauben.

Die britische Landesvertcidrguug.

London, 27. Juli. Der parlamentarische Be­richterstatter des „Daily Telegraph'' meldet, Bald- toin werde in der nächsten Woche im ft'.rterhaüs eine wichtige Erklärung über die Frage der Berteidi- gung des britischen Reiches abgeben.

Die ..Oderhesiijche Zeitung" eticbtinl tetbsmal roödtentltd). — Sejugswets monatlich 20000 Mt. mit Zustellungsgebühr. Für ausiaUtnle Nummern infolge Streits ooet elementarer Ereignisse kein Ersatz. — Vertag von Dr. L. Httzerotd. — Druck der Lniv^Luchdruckerei von 3ob. «ug. «och. Markt 21.23. - Nernwrecher 55. Voü- scheckkonto: Nr. 5015 Smt Rranfiutt a. Mai».

affektiv, nur ein Teil des Rheinauer Hafens war besetzt. Jetzt ist auch der Ort selbst in die Besetzung jamen Sinken der Marr ote wcogucyr«: ' mDtben

üt Teutschlmck zu, sie erblickttn Jaber .bann kernerlet! emgeschtosien worven.

Davis ist nach einer 14tägigen Reise nach Eng­land und verschiedenen anderen Ländern des Kon­tinents gestern in P a r i s angekommen. Er beab­sichtigt heute eine Autofahrt durch das Ruhi­ge b i e t anzutreien und wird dann unmittelbar nach Eitgland zuruckkehren. tiiach dem „New Pork Herold" verhehlt Davis nicht, daß er wenig Sym­pathie für diejenigen Amerikaner empfinde, die es w w

nicht unterlassen können, nach 14tägigem Aufent- VZirtschaft im Keller zu vergewaltigen, als sie Ge­halt auf dem Kontinent Europa vorzufchreiben, was heraufholen wollte. Den zu Hilfe eilende« cs zu tun und zu lassen yätte. Ihn perfönlich $iiLn geIang e5> gewürgte und schwer mißhan- interelfierten Arbeiter- und Aus wände- beIte ~tau 6e|teien und den Marokkaner zu ver- rungsfragen. Er habe infolgedessen tn ^iben.

Europa mit Angehörigen der arbeitenden Klasse I Pgrj §, 27. Juli. Nach einer Havas-Meldung und Leuten zu tun, die auszuwandern beabsichtigen. aue Düsseldorf ist am 24. Juli 6 Uhr abends in Seine Reise nach dem Ruhrgebiet habe den Zweck, Euskirchen ein Wagen, dessen Insassen Zivi- ihn mit dem Stand der Dinge in den gre- Ljjtcn roaien| mit einem zur ebenen Erde durch- ßen Merken bekanntzumachen und ihn fgh^nden Zug zusammengestvtzen. Zwei ! mit mehreren führenden Persönlichkeiten der Ar- ....

b Slehm beseh!.

Mannheim, 27. Juli. Heule früh 4 Uhr er­schwert ein Offizier und 20 Mann auf der Polizei­wache des Mannheimer Vorortes Rheinau und er­klärten, daß Rheinau besetzt sei. Die dort anwesen­den Wachmannschaften wurden sofort von den Franzosen vertrieben. Bisher war die Besetzung des Mannheimer Vorortes Rheinau noch nicht

, Paris. 27. Juli. Die Agentur Havas ver- «entlicht eine Note, in der es heißt: Die franzö- «che und die belgische Regierung habe den Mei- Iwngsaustausch über die letzte britische Repara- tfonsnotc beendet. Die beiden Kabinette sind voll- stmmen einig, aufs neue zu bestätigen, daß eine Verhandlung mit dem Deutschen Reich nur nach Ginstellung des passiven Widerstandes ins Auge ge­faßt werden kann und daß die Räumung des Ruhr­gebiets nur erfolgen kann, wenn Deutschland genü- ~ „ , ynb Zahlungen geleistet hat. Dieselbe Gleichheit L,|ta’nbe JU bringen. Wir haben aber nicht der Ansichten ist in Paris und Brüssel hinstchilich Kie gjj a, allein zu entscheiden, der Formel, die dem britischen Vorschlag gegeben „ ms..»»»«.

^b«n -W-» Augenblicklich «I nut »-»»<-"« »«»'» “*

«och erforderlich, den Text der Antwort Belgiens Paris, 27. Juli. Der „Newrork tzerack schreibt »d F,an,.-ich- I-ft,n,-°-n.

Pi sein, daß jedes der beiden Kabinette für sich eine Antwort erteilen werde, in der fie ähnlich« Ge­

ben Stunde«.

Tn dieser Beziehung P der Brüsseler Svrrekpenrent des „TempS" nicht so optimistisch. Er meldet, man glaube b Brüssel nicht, daß die Antworten Frankreich» und Belgiens vor dem 1. August überreicht werden Nnnten. (Die Havasuote offiziöse« Ursprungs sprach von der vebermittlung am kommeicken Sonntag.) Im übrigen bemerkt der gleiche Berichterstatter, baß der sranzLjische AntworteiUwurf wohl in Brüssel vorli-ge, baß aber oie belgische Antwort noch nicht entworfen sei, also auch nidjl poincare Vorgelegen haben könne. Der Berichterstatter Will jedoch in autorisierten Brüsseler Kreisen bute vor- Wittag eine optimistische Stimmung festgestellt hab-n.

London, 27. Juli. Der diplomatische Bencht-rstat- In des „Daily Telegraph" warnt davor, zuviel Wesens davon zu machen, daß Belgien und Frankreich getrennte Antworten sende«. Er »eint, die belgische Austastung Unterscheide sich von der französischen mehr im Maß als.---------- •. ..

In Wesen. In der Frag- des passiven Widerstandes be- ruhen habe man nichts etnzuwenden. Wenn sie sich

|efie Brüssel vielleicht weniger eifrig darauf,,daß Eng-«aber im Ruhrgebiet oder im Rheinland verbreiten land ihn verurteilen solle, er sei vielleicht geneigter als!f0[[ten, seien die Truppen stark genug,

Frankreich, Angaben über das Bcsetzungsregime nach der Kundgebung im Keime zu ersticken.

deutschen Kapitulation zu machen sowie Über die Be-I e e

hutimg des Ausdrucks „fortschreitende Räumung", doch! •

Werde Brüssel vielleicht in einer separaten Rote ober in | Lord Curzon» Besuch i« Fraakretch. diplomatische» Besprechungen Großbritannien oussordern.! London, 27. Juli. Der diplomatische Bericht- * mÄ«n" -rstafter der „Evening News" erfährt zu der fran-

Urauf bescheMken, oie französische These über den Umgang retse nach Frankreich unternehmen und dort tn 10 »ck die Dau« solcher Pfänder zu mildern, um dadurch die I Tagen mit Poincar^ zusammentreffen werde, Lord Grundlage für eine gemeinsanuMinteralüierte Polin! - ' ' "* r ** r

Herzustcllen. In der Frage der Sachverständigenkommis ßio« feie« die Meinungsverschiedenheiten zwischen Bel- j Dien und Frankreich ausgesprochener. Für den Augen! blick werde jedoch versucht werden, die unwesentlicheren Differenzen im Hintergrund zu halten. Im allgemeinen Sune man sagen, daß die Alliierten England« eine probi- Dorische Lösung nicht al» sehr drängend anzusehen schienen, jotange Deutschland nicht ka-ittttiert habe ober zsisammen« gebrochen sei.

Part», 2T. Juli. Dem .Matttf zufolg« handelt H ruf» bet der letzt ferttg gestellte« französisthen «nt- Hoort nicht nur um «tn Kegenprojekt, sondern eS greis«

b eine Krim des englischen Texte» ein und nehme aussührttch aus daS brittsche Memorandum Bezug, HaS den englischen «ntwortentwms begleitete. Die Nollen feten nunmehr vertauscht, so fährt der »Ma­nu* fort, Potncarr begnüge sich nicht damit zu «nt* Worten, sondern er stelle seinerseits Frage«. In der tommenben Woche werde ohne Zweifel aus den Notenaustausch ein mündlicher GedarKemmstausch folgen. Die belglschen Minister Tbenuts mck Jaspar werden nach Paris kommen. SS wäre auch davon bte Rede, daß Lord Turzon auf seiner Erholungsreise

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Amtliches Derkündigungsblatt des Kreises Marburg.

Anzeiger für (das früher kurhesiische) Oberhessei