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Amtliches Verkündigungsblatt des Kreises Marburg

Anzeiger für (das früher kurheffifche) Oberheffei

1923

men. Die Meister haben bereits gestern mittag beit

Anilinwerke.

Berlin, 15. Mai. Die Besetzung bei Anilin-

9 Uhr die Bettreter der sozialdemokratischen Par S?6 10 Uhr die Vertreter der bürgerlichen Patteien

<*. M., 15. Mai. Die Höchster FarAwerke militärisch besetzt wordnt. Es wurde der. Belagerungszustand verhängt. Die Fran-

wird wie eea durch emaillieren e. vernickeln

Marburg Mittwoch, den 16. Ms!

nicht abrefßen dürfe und deshalb ein präzise» Angebot, besonders in der Frage der ®a» gemalt werden müsse. Auch in der Auffassung, J "ine andere als die gegenwärtige Regierung zu dieser - -abe berufen sei, herrschte große Einmütigkeit, t $et liu, 15. Mai. Wie auS parlamentarischen Shei» ^derlauttt, wird der Reichskanzler morgen vor- 9 Uhr die Vertreter der sozialdemokratischen Partei,

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dluSsprache über die politische Lage empfangen. ' «elteftencat beS Reichstages wird unmittelbar vor Plenarsitzung, die nm halb 11 Uhr beginnt, zusammen-

Es wird sich banst entscheiden, ob es noch vor Pfingstfest zu einer großen politischen Aussprache >«en wird.

nische Regierung ist nicht in der Lage, sowohl in Rücksicht auf den Gesamtbetrag der Reparationssumme wie auf die Modalitäten der Zahlungen, den Garantien im Repa- rationsplan, der den Hauptteil deS oben erwähnten An­gebots auSmacht, seine Zustimmung zu geben. Die japanische Regierung will sich über die Einzelheiten dcS neuen beutfefcn Vorschlags nicht äußern. Sie wünscht indessen, bk deutsche Regierung möge weitere geeignet Lchritte in der Richtung unternehmen, die eine baldige, freundschaftliche Regelung der ganzen Reparationlsrage aus einer billigen Grundlage erleichtert.

mnen gemeinsamen Plan ausarbeiten und ihn Deutschland aufzwingen.

De Note ist den Parteiführern nur zur Kenntnis ge- *6en worden. Einfluß 6et der Gestaltung hatten sie

I abends zogen sich die Franzosen wieder nach Diez zurück und führten die verhafteten Herren mit sich, aufier Kluge, der ausgewiesen wurde. Sie Hinter- fteßen Plakate, in denen sie Limburg und die bis an den Emsbach liegenden Ortschaften Eschenhofen, Mühlen, Ennerich und Lindenholzhausen für besetzt erklätten. Die Mannschaften jagten beim Abrücken, daß ste in einigen Tagen wiederkommen würden. Der Zugverkehr und der Postdienst wurden abends wieder ausgenommen.

D ü s s e l d o r f, 16. Mai. Hebet die Besetzung der chemischen Fabriken vermals Weiler ter Mer wird noch gemeldet: Gegen 5 Uhr früh zog eine etwa 6080 Mann starke Abteilung Belgier mit Maschinengewehren und Tanks vor die beiden Werke Wedekind und Weiler ter Mer und besetzte die Ausgänge. Die Arbeiter wurden nach Hause geschickt. Kurz darauf wurden von einem Kom­mando zwei Direktoren aus der Stadt herbeigeholt. Die Besatzung erklärte ihnen, daß sie gekommen sei, um die seit dem 11. Januar 1923 eingestellten Sach­lieferungen mit Gewalt abzuholen. Seitens der Direktion wurde erwidert, baß sie jebe Mitwirkung hierbei entsprechend den Weisungen der deutschen Regierung ablehne. Eine Versammlung der Ar­beiterschaft sollte gestern zu der Lage Stellung Netz­

werke in Ludwigshafen durch französische Be­satzungstruppen stellt einen neuen groben Rechts­und Vertrauensbruch dar. Tie deutsche Regierung wird sofort entsprechende Rechtsverwahrung ein­legen.

Dauernde Besetzung von Gelsenkirche« angedroht.

Gelsenkirchen, 15. Mai. Die Stadt Gel­senkirchen, die seit einiger Zeit nur noch eine Keine Besatzung hatte, erhielt heute morgen die Mittei­lung, datz sie nunmehr im Innern von einer grö- tzeren Truppenmaffe belegt werden würde. Im Laufe des Vormittags erschienen 3 Offiziere und 20 Mann auf dem Rathaus und teilten dem Ober­bürgermeister mit, datz ste als Quartiermacher für ein Bataillon kämen, für das die frühere Unter­kunft der Schupo auf dem Flugplatz auserschen sei. Dleichzeittg wurde angekündigt, datz zwei weitere Bataillone folgen würden. Ein Grund für die Be­setzung wurde nicht angegeben, sondern es wurde lediglich betont, datz es sich nunmehr um die d a u - ernde Besetzung handele.

Auch Japan ist ««befriedigt.

?£tHn, 15. Mai. Die japanische Botschaft hat Rachmittag dem Auswärtigen Amt folgende Ant- ^ote ihrer Regierung auf die Note der Reichsregie-

an den General Rechtsverwahrung ein. (Et bestreitet darin, datz die Besatzungsbehörde zum Er» lag einer derartigen Verordnung berechtigt sei, die einen Eingriff in das Privateigentum bedeute und mit dem Unterhalt der Sicherheit und den Bedürf­nissen der Besatzungstruppen in keiner Weise be­gründet werden könne. Die Verordnung könne deutscherseits als für deutsche Untertanen und für die deutschen Behörden nicht als rechtsverbindlich angesehen werden. Er ersuche daher um unverzüg­liche Aufhebung der Verordnung.

Protest gegen das Todesurteil.

Düsseldorf, 16. Mai. In einem Schreiben des stellvertretenden Regierungspräsidenten in Düs­seldorf, Regierungsrat Lutterbeck, das dieser an den General Devignes richtete, wird energisch Einspruch gegen das Duffeldorfer Todesurteil erhoben. Es heitzt in dem Schreiben u. a., der Richterspruch sei gar t/in solcher, sondern ein militärischer Willkürakt.

I (Wiederholt, da nur in einem Teil der gestrigen I Auflage.

Limburg (Lahn), 15. Mai. Zur Besetzung von Limburg durch die Franzosen wird uns noch ergänzend berichtet: Sofort nach ihrem Einrücken besetzten die Franzosen das Stadthaus, das L a n d r a t s» m t, die P o st und den Bahnhof. Die Hotels, die voll von Ausgewiesenen wäre«, und das Geschäftsgebäud» desNassauer Boten" wurden umstellt. Bürgermeister Dr. Kruhmann und Po- lizeikommisiar Kleiter wurden aus dem Bett heraus verhaftet. Später wurden weiterhin verhaftet der Stellvertreter des Landrats, Regrerungsaffeffor ! Sauerborn, und Stadtdirektor Biondino sowie dir Beamten der Fahndungsstelle Kluge, Gräf« und Dautzenberg. Kurz nach dem Eintreffen wurde das Gerichtsgefängnis einer scharfen Revision unter­zogen. Offenbar suchte man von de« Deutschen fest­gesetzte französische Spione. Die Untersuchung ver- j lief ergebnislos. Ebenso wurden die Hotels genau durchsucht nach bestimmten Personen und Akten. Im Gebäude desNassauer Boten" wurde eine genaue Hausdurchsuchung vorgenommen, ebenso in den Privatwohnungen des Verlagsdirektors Becker und des Chefredakteurs Dr. Sieber, auch in den verschiedenen Eewerkschaftsburos sowie beim Orts- vorsitzenden der Deutschnationalen Partei wurden Haussuchungen abgehalten. Etwa 70 Personen, die ihre autzerhalb liegenden Arbeitsstätten aufsuchen wollten, wurden in der Frühe festgenommen und mutzten unter starker militärischer Bewachung bis zum Abend auf* dem Platz vor dem Landgericht stehen.- Sämtlicher Zugverkehr ruhte. Um Uhr I

J. H. Schäfer

I Kaserneaatr. 21

Sanktionen.

Kettwig, 16. Mai. Am Montag sind hier starke französische Truppenabteilungen eingerückt und haben das Rathaus umstellt. Mehr als 10 Millionen Mark sind beschlagnahmt worden. I Außerdem wurde ein Geldschrank, in dem sich un­gefähr 12 Millionen Mark befinden, versiegelt. Die französischen Maßnahmen haben den Zweck, die der Stadt auferlegte Geldbuße einzutreiben.

Düsseldorf, 15. Mai. Bei der Zahlstelle Derendorf der Düsseldorfer Erwerbslosenfürsorge beschlagnahmten gestern die Franzosen die Kaffe mit 25 Millionen. Der Betrieb mußte deshalb ein­gestellt werden.

Paris, 15. Mai. Havas meldet aus DLffel- dorf: Die infolge der Sabotage von Lünen gestern beschlossenen Sanktionen, die in einer viertägigen Einstellung des Verkehrs zwischen Lünen, Bochum | und dem nicht besetzten Gebiet bestehen sollten, sind | auf 12 Tage verlängert worden.

M ü n st e r, 16. Mai. Wegen der vor einigen Tagen erfolgten Schließung des Bahnhofs Lennep hat der französische Kommandant bei Haftung des Bürgermeisters der Stadt eine Geldbuße von 200 Millionen Mark auferlegt.

Essen, 15. Mai. Der Landrat des Land­kreises Effen, Dr. Schöne, richtete an den General Tegoutte ein Schreiben, in dem er gegen die bei: Stabten Kettwig unb Werben auferlegten Gelb- butzen von 25 Millionen Mark sowie gegen bie be­absichtigte Festnahme von Geiseln im Falle bei Nichtzahlung bet Eeldstiafen schärfste Verwahrung einlegt.

Duisburg, 15. Mai. Der belgische komman- bteienbe General erließ eine Verordnung, wonach den Militärbehörden das Recht zustehen soll, die Schaufenster der Läden zum Anschlägen aller amtlichen Bekanntmachungen in Anspruch zu nehmen. Gegen die Verorvnung legte der steii- üertietenbe Regierungspräsident in Düsseldorf, Oberregierungsrat Lutterbeck, in einem Schreiben

3Bas nun?

Bon einem parlamentarischen Mitarbeiter wird fsi milgeteilt:

Reichsregiernng und Reichstag haben zn der neuen «ab wie man sich nicht verhehlen darf, geradezu nie­tzerdrückenden Lage noch keine Stellung genommen. Vor Pfingsten find auch größere Entscheidungen nicht I« erwarte«. Dah aber sehr gewichtige und bet« »en gegebenen Verhältnissen autzerorventrich ttefeinschneidende Entschlüsse nach innen jmb außen gefaßt werden müssen, ist klar.

Gil neuer AomM

wird von bett Franzosen jetzt in Szene gesetzt. Nach­dem oie englische Antwortnote ihnen gezeigt hat, Ibas Englanb restlos an threr Seite steht, unb bis englische Kritik zwar prinzipiell den Boden für die spätere Auseinandersetzung ebnen soll, zurzeit aber nichts ist als ein Täuschungsmanöver uns gegenüber, fühlt man sich ganz als Herr der Lage

Le Pettt Journal" läßt sich sogar von seinem Londoner Korrespondenten melden, datz man in Englanb in bet Reparationsfrage endlich zu Toten schreiten wolle. Man wolle Deutsch- lau b zu verstehen geben, datz es seine Schulden be.

Neue Truppen für Dortmund.

Do r t m u n b, 15. Mai. Der vor kurzem an- gekünbigte neue Truppeneinmarsch ist gestern er­folgt. Gestern sinb in Dortmunb 400 Infanterie- Mannschaften eingezogen, bie in bet Turnhalle bes Turnvereins Eintracht einquartiert worden find.

Die Effener Fernsp.echleitunge« durchschnitte«.

Essen, 15. Mai. In Essen sind heute sämt­liche Fernsprechleitungen von den französischen Be­satzungstruppen durchschnitten worden.

Essen, 16. Mai. Die Franzosen scheinen bie Absicht zu haben, in allen größeren Stabten bes In­dustriegebiets {eben städtischen und internationalen Fcrnsprech- und Telegrammverkehr zu unterbinden. Ihre Maßnahmen in Effen, Mülheim, Duisburg, Düffeldorf und Bochum zielen schon seit Anfang Fe­bruar folgerichtig darauf ab. Seit getaumet Zeit dringen sie systematisch in die Kabelschächte ein und zerstören zahlreiche Verbindungen rnnethald des bs» fegten wie auch nach dem unbesetzten Gebiet. Handel und Industrie, die dadurch fast ausschließlich auf den brieflichen Verkehr angewiesen sind, erwachsen durch dieses Vorgehen große Nachteile.

Der Kampf gegen die Eisenbahner.

Düsseldorf, 15. Mai. Auf Befehl der fran- zöfischen Besatzungsorgane mußten 45 Eisen­bahner mit ihren Familien ihre Dienst­wohnungen räumen.

Köln, 15. Mai. Das unmenschliche Vor­gehen der Franzosen bei den E i s e n b a h n e r n er- uhr heute morgen eine neue Bestätigung. In Altenkirchen wurden heute morgen 8.45 Uhr wie­derum 25 Familien, insgesamt 100 Personen, ohne vorherige Ankündigung aus dem besetzten Gebiet ins unbesetzte Deutschland abgeschoben. Es wurde ihnen keine Zeit gelaffen, das Allernotwendigste mitzunehmen, sogar die Wäsche und bergt mußte zurückgelassen werben.

zahle unb wolle Frankreich unb Belgiener-

n Ruhrgebiet nicht bas -n Erfolgen Beschluß gefaßt, bie Arbeit solange ruhen zu kaffen,

gebracht habe, was man geglaubt hatte. Die Frage bis bie Werke von bet Besetzung wieder befreit find tonne nur durch eine gemeinsame Aktion. '

der Alliierten gelöst werben. Wenn Deutschland j Deutsche Rechtsverwahrun^gegen die Besetzung der der Anregung Curzons, ein neues Angebot zu -

wachen, nicht Folge leiste, so würden die Alliierten

Ife# t r I i n, 15. Mai. Heute Vormittag fand noch Kaöintt tssttzung zur Behandlung der durch W^knglische und üalienische Note ausgerollten Fragen t&Z *ßibe« lediglich die Besprechungen »toi« EC? ben zuständige« Ministern fortgesetzt. Zurzeit steht nicht fclt ob im Laufe des Tage» eine Kabinetts- kitzesg anberaumt wird.

LLSerlia, 16. Mai. Der Reichskanzler empfing Iffen die Abgeordneten OuS dem besetzen Gebiet und ihnen Fragen, die Ruhr und Rhein be» Besonders wurde die durch die Franzosen her» i5sgeruseue YerkehrSerschwerung erörtert An der Unter« e*8» «ahmen auch die Minister v. Rosenberg und W»uns teil 5

Pyfrf Zeutruinsfraktionen von Reichstag und Landtag i« einer gemeinsamen Sitzung die Ansicht zum ^Wruck, dah der Faden der Verhandlungen mit der

Di« »OderheIML« Zeitung erscheint letbemal wöchentlich. Le,,ore» moeatlldi 3600 Ml. mit Zustellungsgebühr. Für ausfallend« Nummer« inielge Streit» eoer Wf 113 elementarer (Eteigntile kein Lrmtz. »erlag von Dr. L. Hi,er,td. Druck der linio^Buchdruckerei von Job. Sug. «och, Markt 2123. nerntprecher 56, Post. iLeckkonto: Nr. 5015 Amt Frankfurt «. Main.

Besonders gilt das für die Retchsregierung. Das bestich kam» man jetzt schon sagen, daß eS zu keiner - UabinettSkrise, zu feinem Mi nist er wechsel »stnd iu keinem Kanzlersturz kommt Die »artetet find durchgängig der Meinung, datz das Kabinett E u n o, das das Rudrunternehmen auf sich i. tzwommen bat, nicht gehinden werden darf in den i «-tznahmen zu seiner Becndigr-ng. Von feilen der E Einten spielen hier auch noch andere Erwägungen Bi derart, datz man geltend macht: Die Regierung stmw sei ja die, von dem Auslande und weiter polt« M #dxr und wirtschaftlichen Kreisen des Inlandes ge- > Wünschte Regierung der .Diskontfähigen Männer'. M jtrner verweist man von jener Seite darauf, datz be- ßstnmte Politische Kreise dem Kanzler Cuno nachge» M KhMt Haden, er sei der erste Kanzler der Neuzeit, I Ni endlich einmal nein gesagt habe, und man ber- M steift Wetter darauf, datz der Deutschnationale Adge- I kr-neie Hergt, Cuno beit Nattonal-HeroS genannt verweist endlich daraus, dah namentlich _Baheru ganz autzerordentlickie Hoffnungen aus I B t stanos Politik gesetzt worden feien. Unter diesen El Jteftönben in eine Bresche zu springen, lehnen die feiialbeniofraten ab, weil sie sagen, datz man daraus IH»rt wieder mit dem Wort von dem Dolchstotz in

Rücken bei der Hand sei Das aber wolle man M M nicht wieder zum zweiten Male sagen lasten. So- I Mel Partei-Taktik in diesen Erwägungen steckt, und I Sur st lehr bedauerlich ste vom Standpunkte der parla-1 « »entaritoen und volittschen Verantwortlichkeit sind. Et st nmh man mit derlei Dingen doch, als mit politt-1 E M" Faktoren rechnen. SS tft auch rtchttg, datz der I

weiteren Schritten daS Parlament in höherem rosen forderten gestern abend von den Farbwetten DWV herbeizieben wird alS bisher, aber noch etwas ffinf Automobile. Die Direktion wertnrtnert. st, ifeteS ist von ankerordentlicher Wichtigkeit. l ,

endlich einmal ernst gemacht werden mit den , rauSgabe. Daraufhin umzingelte» die Frn'- ofen Ifltonttie* und ihrer Ausgestaltung und Verbürgung. I 'wüte nacht die Werke mit Truppen, Tanks und Mk dem Prinzip der Freiwilligkeit kommen wir nicht Minenwettern und versagten heute früh den 12000 Ar- £raJt5- Der Egoismus ist noch allemal der Sieger beitem den Zuttttt. Unter den Arbeitern verbreiteten -L.E'stben. Und wo eS um Sonderintereffen geht, da hl, w

k ßEieuen bestimmte Gruvven auch nicht davor zu-1 MugblStter, die von de» Ablehnung des «erlan- \< M aus der Rot von 9and und Volk Kapitalien zu 6cn8 und van einer Sabotagegefinnung der In. «rgen. Gie Regierung mflffe jetzt einsehen, dah sie duitttellen sprechen und die Arbeiter auttordem der bisherigen M-ihoden nicht durchkommt. Wir Stinnesgruppe keine Gttol,schatt $n leisten. Die Ar. - in Angriff nehmen müssen, a.'S das bisher der ^iterschaft bewahr.e völlig- Ruhe u«d »erfülle nach | w war. Richt mehr Freiwilligkeiten sondern Zwang I viufe zu gelangen.

zwar iu Form lückenloser gesetzlicher «ottchristen Heute früh wurde Sandrat Zimmermann deS

-ß Matznahmen würden uns in bitten Dingen Wei-1 $>.,«,,« «,arf.R h,n

1* Hingen, und hier dürste« die ernsten Kiimpfe 3u X ® L 1

> «bartcit fein. Inart und durch be« Separkisten Schulinspektor Dr.

'HindttchS erfet?t, deffen Einsetzung et» Landrat die

Franzosen im Jahre 1919 »ersuchten.

Offenburg, 15. Mai. In Kehl sinb jetzt auch bie letzten Paßvorschiiften in Voll- 3 u g gesetzt worben. Sie sollen vom 20. Mai ab geltem.

Die Familien bei aus Kehl Ausgewiesenen müffen alles zurücklassen. Die Frau eines Ausgewiesenen mußte sogar Teppische, bie sie bei bekannten Familien untergebracht hatte, wieder zurückgeben.

Offenburg, 15. Mai. Auf Erunb beson- berer Verhanblungen haben bie Franzosen bas Postamt geräumt, so baß bet Postbetrieb jetzt wie­der aufgenommen werden kann. Der Fernsprech­verkehr wird an: Donnerstag wieder aufgenommen werden. Die französischen Leitungen befinden sich in einem besonderen Umschalteraum und werden von Franzosen bebient.

Dortmunb, 15. Mai. Heute nachmittag zwang eine französische Abteilung die Firma Meyer u Günther, ihr Geschäft sofort zu schließen, weil sie Äh geweigert hatte, an französische Truppen zu ver­kaufen. Als verhaftet erklärt wurde der Teilhaber der Firma, der 74jährige Rosenbaum. Die An­gestellten Josef Meyer und Friedrich Elsbach gingen an deffen Stelle in Haft.

Duisburg, 16. Mai. In der Nacht zum Sonntag erfolgte vor dem Ruhrstauwerk eine schwere Eiplosion. Durch den gewaltigen Luftdruck wurden viele Fensterscheiben zerirümmert. Das Ruhrstauwerk selbst ist nicht beschädigt worden, da der Sprcnglörper kurz vor dem Stauwerk explo­dierte. Ein Teil des Sprengkörpers flog in das in der Nähe liegende Maschinenhaus der rheinischen Stahlwerke unb durchschlug ein großes Hallen« jenster. Menschenleben sind nicht zu beklagen. Uebet

,re" ES ist auch rtchttg, datz der Die Vorbereitung für diese kommenden Taten

t«S in d°" SE°» zu- B-.

- -- ' sHung Deutschlands, insbesondere in der Besetzung

der großen industtiellen Werke, zu erblicken, über , , die wir gestern bereits berichteten.

i; Zweifel: In den Patttten gäbet eS. Ste

i Wcn den starken Wunsch, bei der kommenden I e

beT Dtnge nicht in der gleichen Weife aus« Uerdinge«, 15. Mai Die ttefiae chemikwe U »fchaltet zu werden, wie daS bisher der Fall war. I , ... chemische

UM mangelnde Verbindung zwischen Parlamenr unv IS brit SS3eilei * ter mect ist militärisch besetzt I M-aierung hat nach ihrer Ansicht Verhängnis- worden, spelle Folgen gehabt. Die Parteien alS die Höch« 6 Sottet des Volkes müffen mm eine stärkere :: MwstSt entwickeln und es kann heute schon i Mett werden, datz die Reichsregierung bet I verschärfte

Ter3n$eigeiwreis beträgt für be« 9ge|p. Zeilenmillimeter 80.00 Mk. <«l. Anzeigen und

Famili«n»«nz. gegen dar, 50 Mk. Amtliche unv au»w. Anzeigen 102 Mk. Bei Ichwieri^em ro

Sa? 50*1, Aufschlag. Spät einlaufende oder den Raum über l/, Seite einnehmende Ja Allllrl- «uzeigen werden nach der Ie$tipalte«breite berechnet. NeNamen der Zeilenmillimeter 300 Mk. Jeder Nadatl gilt al» Scrrabatt Belege werden berechnet. Bei Au»« tunst durch die Ee,chästsst. und Lermittlnnq der Angebote 50 M, bet Uebet|enbung durch uns 100. Mk. ohne Porto.