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60000-55001
17500-180»
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zu Benvenuto!" sagte Denning-
fragte Frau Zerboni abwehrend.
an Ihrem Verhältnis zu
Ben
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seines wahren
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bah auch meine Frau Ahnen und Ben unbefangen De«
mich sagte
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meines er ihm
6,000—62500
50000 50300
47000 - 48000
der kam sich
beit geschaffen habe." Frau Zerbont lächelte.
Haus mit Nachdruck.
,3u Benvenuto?" »Was gtanben Sie, ordnen zu müssen?"
tuttererblen 'fliferhobnen Vin'en "Kicken v'unin blau#
46000 -4700O 55000—5R00H 850o0-9o»ni
72500 75000 ekMaa
110000-115000
18000 - 20006
1950') 0, 090
»Sie wollen aber etwas von ihnen, Denninghaus". unterbrach ihn Frau Zerbont ungebnldig. „Sie wollen, dast sie in Ben Ihren Sobn sehen sollen, nachdem sie durch zwanzig Jahre sich daran gewöhnt haben, in ihm nur meinen Sohn zu seben. Sie wolle» ihn in einen Fretherrn von Denninghaus verwandeln und bilden sich vielleicht noch ein, «hm damit eine» Gefallen zu tun, während sie ihn und mich damtk lächerlich machen."
Weizen 'Können SommernetRe Wintergerste fielet ''<ais 26ei,enmehk oi»enmehl
'KooaenUeie Kaps Riibien 'einmal Keis
Sommexsprossen — weg!
Leidensgefährtinnen teile unentgeltlich mit, auf welch einfache Weise ich meine Semm-tiprouen nänzlich veieitigtr.
Fr u Elisabeth Ehrlich, Frankfurt a. M, 424 Schließfach 47
Zweites BlKtt
* ®’B Lehranstraz zur Vertretung der Eermn- nlschen Altertumskunde ist dem Privatdozenten an der B onnet Universität Dr. phtl. Heinrich Hem- p e l daselbst erteilt woroen.
Für b>e Schnstleitung verantwortl.: Dr. (£. HitzerotK. Für den örtlichen uno Provinz. £eil: Wilhelm Signet.
Sorechz'-'t der Srf-ritt!e?tiina bis 1 '.11 llbr mrm.traal.
»Weitz Beit, daß er mein Sohn ist?" fragte ttnghaus dagegen.
gewesen. Den ganzen Tag gestiefelt und gespornt — sobald der Fernsprecher läutet, die Angst: Du mutzt zum Herzog. Austerdem scheint es mir nötig, bevor Lt ernstlich darangehe, ein Leben nach meinen Wünschen zu leben, meine Verhältnisie zu orvnen."
.Sind ste das nicht, Denninghaus?" fragte Frau Zerbont. .Das überrascht mich."
.Mein Verhältnis
(Fortsetzung folgt.)
natürlich auch für die Privatbanken, unter diesen Vorbehalten wird man den Entschluss der Reichs- regierung und ccr Neichhank, die Markstützung unter allen Umständen und mit allen Mitteln fortzusetzen, nur vollkommen billigen können.
ktelchsbnnk tagte, bar, es ihre Aufgabe bleiben müsse, der legitimen Produktion eine Stütze zu sein, gilt
TT ■■ mimii ■■ijjijrmrirTr»- Tmni,' ■" ~
Dev Hevzoa und Fein Flugel- Adjutant.
Roman von Paul o. Szezepanski.
37. Fortsetzung.
Denninghaus setzte sich und machte ein Arme- stndergestcht. Frau Zerbont iah ihn lächelnd an.
»Sie bleiben, was Sie waren, Denninghaus, der Freund des Herzogs, der Vertraute der Herzogin, mein guter und Benvenutos verehrter Freund, der schöne Denninghaus und der Vorzug der Gesellschaft."
Denninghaus zuckte die Achseln.
.Hören Sie auf, Gussh. Sehen Sie sich lieber «eine Schläfen an. Meine Haare werden dünn und grau. Die Gesellschaft, die mich verzogen bat, wird tn alle Winde zerstieben, und was sich an ihrer Stelle «us sogenannte Gesellschaft zusammenfinden wird, wird nicht einmal Achtung vor meinen grauen Haaren haben."
.Die Meister war- bei mir", sagte Frau Zerbom Unvermittelt, .ganz freundliche Herablassung. Sie bat sogar um Entschuldigung wegen einer Szene, von der es zweifelhaft fein tann, ob sie sie mir oder ob ich sie Ihr gemacht habe. Das war natürlich nicht der Zweck ihres Besuchs. Sie bildete sich ein, ich hätte Einslntz euf Sie, und den wollte sie benutzen. Ste plant eine Stellung für Sie, die Ihnen keine Zeit lassen würde, vm Fliegen zu sangen. Ich habe es abgelebnt, der Dolmetscher ihrer Wünsche zu werden. Die Zeit, da ich Sie beraten Durfte, ist längst vorbei. Ebenso wie Mein Interesse für die Kunst, bei dem mich die Meister »n packen versuchte. Als Benvenuto geboren wurde, börte ich auf, zu tanzen. Jetzt, da er betraten will, höre ick auf, Tanzunterricht zu geben. Seine Kinder brauchen nicht daran erinnert zu werden, dast ihre GSrofmiutter Tänzerin war."
.Sie hatten recht", jagte Denninghaus. .Lieber Fliegen sangen, als mich von Fräulein Meister beschäftigen lassen. Es wird auch ohne sie gehen — ich will nämlich heiraten, Gnssy."
»Das Vernünftigste, was Sie tun können, Denning- *au£“, sagte Frau Zerbont. .Sie hätten es längst vm sollen."
^ Denninghaus legte die Hände in den Schoss und Wipte mit den Spitzen der Zeigefinger gegeneinander, i .«18 Llligeladjuuuu? — ES wäre keine schöne Ehe
Hraiilian. Volle#!» —
Kattoftetn —
Spelleertoen, Viktoria.
erbten ' 85000-88001)
Snei)eer6irTctnerc6 000—08000
Sonnabend, 28. April
Oftermowb
1923
Der Wert der Mark im Auslande.
SranttHrt, den 27. April 1922.
Handels- und Markina«*richten.
Frankfurt a. M., 27. April. (Börsenstimmnngs- rttb.) Am Devisenmarkt, wo sich wieder Bedarf bemerkbar machte, zogen dle ausländischen Zahlungmt'- tel erneut an. Der Dollar der gestern Abend 29 250 notierte, wurde im Frühverkebr zu 30 000 gehandelt, gellte sich bei Bösenbeainn auf 30509 und senkte sich dann wieder ans 29 725 M. Der Effektenmarkt, der gestern nachbörslich stärker zu Realisationen neigte, er«
Brau Zerbont schwieg einen Augenblick.
.Ben achtet seine Mutter Viel zu hoch, um scmals gefragt zu haben: Wer ist mein Vater?" sie dann ernst. .Trotzdem nehme ich an, dass er es weiss. Was Kindern verborgen bleiben soll, erfahren sie von anderen Kindern. Nur törichte alte Leute
sagten selbst, die Menschen beruhigen sich schnell, wenn man sie vor Tatsachen stellt und nichts von ihnen will"---
bilden sich ein, dass sie als Kinder nicht bereits alles gewusst haben, was sie nicht wissen sollten Also nehme ick an, dass Ben weiss, wer sein Vater ist. Er liebt seinen Vater nicht nur, er bewundert ihn — wenn Sie das noch nicht selbst gefühlt haben, kann ich es Ihnen bestätigen. Als er noch ein Kind war, waren Sie sein Ideal. Sie sind es bisher geblieben. Was wollen Sie mehr, Denninghaus?"
In dem Gesicht des Majors zuckte verhaltene Rührung.
.Das danke ich Ihnen, Gussh. 916er es verpflichtet mich auch. Ich bin entschlossen, Benvenuto zu le--zu adoptieren."
Frau Zerbonis Wagen röteten sich.
„Sie wollten sagen, zu legitimieren, Denninghaus. Leugnen Sie nicht. Fast hätten Sie mich verletzt. Glücklicherweise fiel Ihnen rechtzeitig ein, dass der Begriff der Legitimität erst vor einigen Tagen zer- trüimnert wurde. Es gibt keine legitimen und feine illegitimen Kinder, keine Kinder, die ein Recht hatten, aus die Welt zu kommen, und solche, die nicht hätten geboren werden dürfen. Dadurch, daß sie da sind, erweisen ste ihre Rechte, zu fein. Warum wollen Sie Ben adoptieren?"
„Um ein schiefes Verhältnis aus der Welt zu
liebt mich, wie ein Sohn feinen Vater liebt. Ick will ihm das Reckt geben, mich Vater zu nennen, und mir das Reckt, aus meinen Sohn stolz sein zu dürfen." Fran Zerboni lächelte überlegen.
ITiwoTttti^e Taaeenadm"friert.
Diebstahl mittelst Möbelwaq ns. Vor einiger Zeit wxL *n bet Sckörihauserstrasse 'n Berlin vor einem A»Kläger 6n Möbelwagen vor. Die von Passanten für Möbelträger gehaltenen, Leute luden aus- den Wagen eine kostbare Wohnungseinrichtung auf. Spä- ta: stellte sich heraus, dass es sich um einen dreisten mnbnicb handelte. Der Berliner Kriminalpolizet ist es jetzt gelungen, zwölf Mann als Täter und Hehler hinter Schloss und Riegel zu bringen. Einer der .vanyfelnbrertier stürzte sich im Uittersuchungsgesäng- " t' « s er sich überführt sah, von einer Treppe ab Mtb starb an den erlittenen Verletzungen.
g^tts nfnng eines Fischkutters. London, 26.
T Lc-.^71,cr meldet aus Vaneouver, ein amerikani- icoer Fl,chsckoner wurde in der Bucht von Salander von einem kanadischen Patrouillenboot beschossen «Me versenkte das Schiff und flüchtete unter Zurücklassung eines Mannes, der verwundet war und spater starb. Der Sckoner war verdächtigt, in ver- bolenen Gelvässern gefischt zu haben.
Rettung SchiffSrlich ger. London, 26. April Von den Passagieren und der Besatzung des unterge- gangenen porlnalesiscken Postschiffes Mossemedes, ,u- wmmen 237 Personen, war k#lne Spur zu entdecken, el'ensowenig von treibenden Booten. Das australische Schiff setzt seins Nachforschungen fort.
Der segensnen^ende Nil. Aus Kairo wird gemeldet, dass dle Reaen'älle tn dlstesspnien so reich wären, dass das Slnschweuen der Gewässer des Nils es ermöglicht Habe, in diesem Jahre 200 000 Acres Reis auzubauen.
WlktlAMk Wolllkilübttlilsl!.
Bon unserem volkswirtschaftlichen Mitarbeiter.
' Die Reichsregierung scheint sich nun doch ent« »hlossen zu haben, eine weitere Verschärfung der kevisenverordnung vorzunehmen. Es handelt sich det- k< vor allem um eine Anmeldepflicht und Bestands- eufnabme für alle in den Händen Deutscher befindlichen Devisen. Ferner soll aber auch gegen die De- llewung von Devisen noch entschiedener vorgegangen iverden als bisher. Von industrieller Seite ist gegen tiefe Massnahmen ein gewendet worden, dass sie zu einer Einschränkung der für die Produktion unentbehrlichen Kredite führen würden. In der gleichen Richtung wirkt auch die Diskonterhöhung von 12 auf 18 Prozent, die die Reichsbank soeben vorgenommen bat. Die Befürchtung ist nicht von der Hand zu fneisen, dass alles das schliesslich eilte schwere Kredtt- krise hervorbtingen wird, durch die die Aufrechterhaltung der industriellen Beliebe im heutigen Umfang schwer gefährdest werden kann. Man soll sich jedenfalls hüten, der Jndnftrie ober gar einzelnen Grossindustriellen die Schuld an der neuen Markverschlech- tcrunfl in die Schuhe zu schieben. Die Ursachen des Marksturzes liegen vielmehr klar zutage. Die Marr- fkützung auf der Basis eines Dollarkurses von 20 00h, borgenommen erst zu einer Zeit, als der Dollar längst auf 40 000 und höher geklettert, die Preise und Her- -ellungskosten schon teilweise sich angepasst hatten, musste notwendig einen starken Rückgang des deutschen Exportes zur Folge haben, der bann burch die Vorgänge im Ruhrgebiet noch Welter schwer beeinträchtigt wurde.
Aus bet anberen Seite ging bet beutfebe Einfuhr- bebarf nicht zurück, fonbent vermehrte sich noch durch dte Notwendigkeit ausländische Kohlen und andere Suslandswaren für den Bedarf der Industrie einzuführen. Unter diesen Umständen musste die Knappheit an Devisen immer grösser werden, bis schliesslich htc Reichsbank nickt mehr imstande war, die immer grösser werdende Nacksrage zu befriedigen. 9luch dte jetzt tn Aussicht genommenen Massnahmen regeln nur die Bewlrstckasstung der Devifen, vermindern aber Weder den Devifenbedarf noch stärken sie den Export, mn die Devlleneittgänae zu vermehren. Unseres Er «cktens würden Massnahme» zur Verhinderung oder Sinschränkung entbehrlicher Einfuhren wett wirksamer fein als alle Devisen-Notgefetze.
Aber auch bas Reich selbst hat entgegen ben Er- forberntffen einer battentb erfolgreichen Markstabilt- fientng mancherlei getan ober tun m'ssen, um die Jnsiationsflut immer höher anschwellen zu lassen. Zwar ist die wöcketstlicke Verm<wnma d-r Noten, dte im März ben Höhepunkt von 685 Milliarden Mark erreichte inzwilcken auf ein Drittel bis ein Vi-rtet dieser Summe zurilckgeganaen. Aber die Reicks- regierung bat gerade tn diesen Tagen einen Haushalt für die Ausführung des Friedensvertra-ws tm Jahre 1923 veröffentlicht, der mit einem Zusckussbedarf von
Billionen Mark absckloss. Und sie hat ferner dem Reichstage foeben einen Nachtragsetat vorgelegt, bu ch ben ber Finanzminister ermächtigt wirb, zur Vestret- tung einmaliger ausserordentlicher Ausgaben eilte Summe von 414 Billionen Mark durch Anleihen fluffig zu macken. Derartige phantassifche Desizu- itnb Schuldenzlfsern sind natürlich nicht geeignet, das Vertrauen in den Erfolg der deutschen Markstützttn^s- •ftion zu stärken. Gewiss befindet stch die Reicks- regientng in einer Zwangslage, denn sie muss die für die Nubrabwehr erforderlichen Rlesensummett ans irgend einem Wege aufbringen. Aber die gleiche Em- fclntlbtgitna gilt auch für die heute so hart angegriffene Grossindustrie. Sie kann nur meiter prodn zieren, wenn sie im Besitz der no wendtggen Kredite ist und gerade im Ruhrgebiet ist der Kreditbedarf ber Snbuftrie infolge ber Ahsatzsperre ins Unoeheu-rlicke tugewachsen. Sie brauckt ferner grosse Mengen von Devisen, um ben Rohstoffbedarf für bis Zukunft firn zu sickern. Der Reickshankvräsibent Havenstein bat die Zwangslage, in ber sich die Industrie befindet, jn euch anerkannt, indem er an die Privatbanken dte Aufforderung richtete, nun nicht etwa ihre Kredtt- zwssätze entfvredtenb ber Erhöhung bes Reichsbank- biskonts beraufsufehen. Auf der anderen S-'tte Ist es klar, dass ber Zweck, ber mit ber Diskonterhöhung et reicht werden soll, nur erreicht werden rann, wenn auch die Privatbanken in Bezug auf die Kredttgewährnnn . noch grössere Zurückhaltung zeigen, als sie da? bisher schon taten. Die Gefahr, die hieraus ber Produktion und auch dem Arbeltsmarkt droht ist uickl zu unter« schätzen. Was der Relchsbankprasident von der
Erzählen Sie es doch .
Jelannten, dass SU Ihre Kleider, Blusen. 6arb nen. Strümpfe us« nur mit ben weltberühmten ^Heitmann'» Farben", Marie ^Anchntopf in» Stern— selbst färben, wett diese bte be:»n sind
Elkiitz its Särettim
das deutsche Volk allzuviel Freude an der von ihm gewählten Vertretung im Reichstag bisher gehabt batte, kann man kaum behaupt n. D e Ere'gnisse bet ffbten Tag' sind auch nicht gerade geeignet, die Hochachtung im Publikum vor dem deutschen Reichstag zu erhöhen. Das ist um so bedauerlicher, als vor kurzem einmal wen gstens der Reichstag einen Anfang gemacht zu haben schien, sich auf eine höhere Stufe zu stellen und seiner Aufgabe voll gerecht zu werden,- das war, als er in dreitägiger Aussprache über die auswärtige Pol-'tik alle Lärmszenen vermied und se ne Wüde zu wahren tau6t-, Leider ist er im Anfang stecken geblieben.
Es handelte sich darum, einen Gesetzentwurf durch- zubring-n, von dessen Rotwend'gVt sämtliche bürgerlichen. Parteien tief durchdru-gen sind. In noch höherem Maße als nach der Ermordung Erzb-rgers setzte nach der 'Ermoichung Ratltmaus eine Verfolgung bürgerlicher Organisationen jeder A t durch SoziaHemokraten, Unab- tzäng ge und Kommunisten ein. Eew'lt'aten, Sprmgung hon Versammlungm und llmtügw, Verbrennen schwär,z- wetß-roter Fahnen, Mißhandlung beliebiger oder im öffentlichen Leben stehender Personen waren an der Teg'srrdnung. Es sei nur an die schmählichen Vorgänge in Dirmstadt erinnert, wo zwei angesehene Führer d-r D mtschen Volkspartei, die Herren Dr. Tingeldey uno Osann von einem entfesselten Mob be nähe g loncht worden wären. B sonders gegen vaterländische Jugendorganisationen richtete sich die Wut der Scharen, die ang'blich zum Schuh der R publ k ihre Missetaten be- gingen. Bei Beratung der Gesetze, die in Wahrheit dem «chutz der Republik dienen sollen, hatte die Deutsche Volkspartei ihre Mitwirkung und Zustimmung dahon ab- bängig gemacht, daß Vorsorge get oftn würde, d e zu erlassenden Vestimmuigen nicht einseitig gegen rechts, roie es der damalige Reichsiustizmimster Radbmch verkündet hatte, zur Anwendung getagten, sondern daß bürgerlichen Organisationen der gleiche Schutz zuteil werde. Es wurde damals veueinbart, daß der Schutz der Versammlung-'reihe t als eines wes ntiichen R chtsgutes durch eine entsprechende Aenderung des einschlägigen Paragraphen im Strafgesetz bewertüelligt werden Fll. Man durste annehmen, daß diese Bedingung schnell uno bald erfüllt ivvrden wäre, aber darin täuschte man sch. Es bat dpi Viertel Jahre gedauert, bis ein solcher Gesetzentwurf durch den Ausschuß gegäugen war und endlich an das Plenum des Reichstag s gelangte. D-rt verfüg n d c bürg rlich.-n Part ien insgesamt ü'.cr 2J6 Abgeordnete, 230 sind zur Beschlußfähigkeit des Hauses erforderlich. Drei Tegc hintereinander aber sind die bürgerlichen Parteien nicht imstande g'wesen, diese 230 Abg ordnete zur Stelle zu soffen, und so schwebt der Gesetzeutwuri immer noch, weil die Sozialdenwkraten dessen Annahme jeden möglichen Widerstand ent- egensetz.cn.
Diß diese dabei eine rühmlichere Rolle spielten als die bürgerlichen Parteien, läßt sich ebenfalls nicht behaupten . Es war ein gar klägkches Schauspiel. Wenn anfangs die Sozialdemokraten durch Vc lassen des Saales .uchtes Spiel hatten, die Veschlußunsähigkeit des Hau- s herbe.zufüho.n. so wurde ihnen bald dreies Vergnügen dadurch versalzen, daß von bü g rlicher Se te namentliche Abst-mmungm herbei’geführt wurden. Dieses Zanbr- Mittel verfehlte se ne Wirkung nicht, denn wer bei einer namentlichen Abstimmung nicht zugigen ist, geht seiner Anwesenheitlg lder verlustig. So strömten die sozie.l- dernokrat.schon Männlein und Weiblein jedesmal ebenso hurtig in den Saal zurück, wie sie ihn verlassen halten. Ein Punkt aber verdient besonderer Beachtung. Führer der sozialdemokratischen Taktik waren die Herren Ditt- mann und Müller. Dies r fühlte sich dabei mindestens cbenfo unbehaglich, wie jener sich offenbar behaglich fühlte. Darin ze gt- sich abennals, daß die tiefe Kluft zwischen Mehrhe.t-sozialisten und Unabhängigen trotz der ml groß m Sara vollzogenen Verschmelzung noch genau so tief und breit ist wie zuvor, daß aber augenblick- lich, der nnabhäng ge Teil vermöge seiner größeren An- grsisskrast bte Oberhand über den gemäßigten errungen hat. Für die bürgerlichen Parteien wird somit die
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Notwendigkeit, auf der Hut zu fein und strafft Disziplin I öffnete tn überaus fester Haltung. Das Geschäft «e» SU üben, noch stärker. . staltete sich teilweise recht lebhaft, da Gelbsorgen raum
----*---- rn bestehen scheinen und auch die poüttfdben er« er -.7, , , . ,, Wägungen in den Hintergrund traten. Rege Kauflust
Hochschulnachrrchten. 5" "esonbers stark für Montan- unb Slektroaktien
v -- x ir , .... I hervor, ober auch bte anberen Gebiete würben von ben
Berufungen an dte Tubtnger Universität, starken Kaufaufträgen für Montanpapiere günstig be«
uns wird berichtet: Prof. D. Heitmiiller in elnfluftt, sodass dies allgemein zu einer wesentliche» Bonn hat den Ruf auf die ordentliche Professur Tendenzaufbesserung führte. Montanwene wiese» für neutestamentliche Exegese in der eoanael -tbev- Stetgerungen bis zu 15 000 Prozent auf. Besonder» log. Fakultät der Mninerntöt T ii b 1 „ o o « «Ta i C?^tet tonren -berschlestsche Werte, die lebhafter um»
at °£.rr,,n ücr|ltQt ~ u o i ng e n als I gesetzt wurden. Auch der Elektromartt war günstig
-Nachfolger von Schlatter angenommen. — Prof, deponiert, wobei wiederum A. E. G. und Lahmeh« Dr. O. K r o h in Braunschweig hat bte Berufung die Führung hatten. Chemische Werte traten gleichauf die a. o. Professur für Erziehungswissenschaften !"“Snlu ^96<lr,cn *” das Geschäft, doch beweg«
in der Philosoph Fakultät her Ifninerfr+St v r/o ;« t n n<6 "ter die Gewinne in engeren Grenzen. Bank« hD_ .f; »aruttat der Unioerfttat Tubtn- I werte hatten ruhiges Geschäft bei fester Stimmung, g e n angenommen. — Prof. Ltc. H. Faber in Am übrigen Jndustriemarkte waren Zucker-, Terrain- JJi a r D u r g ist zum ordentlichen Professor der nni) Maschinenaktien begünstigt und zogen tm Kurs« praktischen Theologie in ber evangel.-theoloa Fa-1 0,L Schiffahrtsaktien lagen fest. Heimische
kultät ber Tübinaer irnrnorfitnt nie sunAtnin«, 9tenten ivenig verändert. Valutapapiere waren edel! P muriter« ernnnnt ' 1 Nachfolger vernachlässigt und zeigten im allgemeinen nur ge-
?;U£'teT® etnannt worden. ringe Kursbewegung. Nach Erledigung der erste«
x Berufungen. Prof. D. Dr. Erich Kloster- Kaufaufträge wurde ber Verkehr wesentlich ruhiger, mann in Münster hat einen Ruf als ordentlicher ob?.r on ber NaSbörfe fetzte wieder umfangreiches Ge- Profe"or für Neues Testament an di» irn;«»»r;+x4 I nn Montan« unb Elektroaktien ein, die weitere L ö n i aVb e r Sni ? bte Universität Kurssteigerungen erzielten. Dollarschatzanwelsungen Königsberg erhalten und angenommen. — notierten 27 500.
ßrof. Dr. Mar Friedri chsen in Königsberg Frankfurt a. M., 26. April. Kälber feinst« hat den Ruf auf den Lehrstuhl der Eeoaraobie an Qualität 300—330 000 M. mittlerer Qualität 240—
“,b
■ ^olz augevornmeu. 350 000, von 80—100 Kilogr. 370—380 000, über <00
x Kiel. Die orbentl. Professur für mittlere unb | kilogr. 370- 390 000 M.
neuere Geschichte an ber Universität Kiel ist bem planmäsi. a. o. Professor Dr. Fritz R ö r i g in Leip- -lifl angeboten worben. — Dem Historiker Prof Dr Phil, et jur. h. c. Fritz Hartung in Kiel, ber einen Ruf an bie Universität Berlinals Nachsol- ger von Prof, Andreas erhalten hat, würbe zugleich ein Lehrstuhl an ber Hamburgischen Universität angeboten.
. „ - --------- — --- ----- - । --le w:rden sich über bte nicht zu leugnende Tal-
•dbaficn , antwortete Denninghaus. „Sie nehmen an, lache wieder beruhigen, wie sie sich schon einmal da-
«erkvenuto weiss, teer sein Vater tft, ste sagten Ben' rüber beruhlgl haben", sagte Denninghaus. .Sie
„Und Sie glauben, Ben das Leben zu venckönern «nd ihn reicher zu machen, wenn Sie ihm statt des Namens Zerboni Ihren Namen gehen mit dem Frei- fcerrntttel dazu, und ihn berechtigen, nach Ihrem -rode Ihre .Hinterlassenschaft ml« der Frau, die Sie heiraten wollen, und mit den Kindern, bte Sie aus bHer Ehr zu erwarten haben, zu teilen. Ich bin Überzeugt, bass Namen, Titel unb erst recht das Geld
werben, den sie zu allen Zeiten I .Erlauben Sie", sagte Denninghaus empfindli^ Lber Sie überschätzen diesen Wen, .Ich wüsste nickt, was Sie an meinem “
^.knnlnghaus. -so hock ist er nickt, dass Benvenuto sitzen naben könnten *
e^V^ toe" I ^h'neVmar'aÄ «ul bie S
®ennin3bau3 machte ein ernanntes Gesicht. aufgekleb? werben soll aks ob et .sie kompromittiert, Gussv? Wer denkt daran? Sie Namen kckämen müsste"___
weiss, bass ich kein Vater bin, hat .Ich werde mit Ben darüber e* wahrscheinlich bereits als Kind von anderen Kin-1 Dennlnghans.
w"^ Kinder wissen, wissen Er- »Tun Sie es nicht", warnte Frau Zerboni. .Ich ’(Jcne rc*t —> ivie kann es Sie kompro-1 renne meinen Sohn. Er würde Sie gar nickt her» mhtteren, wenn ich Ben gebe, was ihm gebührt?" stehen. Er würde irre an Ihnen werden. Niemals
.Kropromittieren ist zuviel gesagt", erwiderte Frau s würden Sie ibn überzeugen, baß Sie ihm etwa» zerboni, „aber c5 macht mich lächerlich, Heber Freunb., geben — er würde glauben, dass Sie ibm etwas Und auch das wird Benvenuto nickt wollen. Kompro nehmen wollen — seine Freiheit, feine Unbefangen» muttert war ick, als ick Ihn auf bie Welt brachte. Ick I bett — seine Mutiert"
l abe mich nicht darum gekümmert, weil ick fefig war. * „Aber, mein Gott", sagte Denninghaus, in bi# ibn zu haben — einen Ersatz für seinen Vater, ben Enae getrieben, wie denk-n Sie sich meine Zukunft.
nickt fesseln durste, wenn ick ibn unb mich nicht Gussv. wenn ick mein Verhältnis zu Ben nicht in unglücklich macken wollte. Wer benkt heute noch ba- Crbnung bringe? Ich will betraten, ick will biet ton, dass ick mich vor zwanzig Jahren kompromtilieri meinen Wohnsitz behalten, ich will, bass nicki nur ich, habe? — Ntemanb, Denntngbaus. Tie Menlcken be- dass auch meine Frau Ihnen unb Ben unbefangen de»
ruhigen sich schnell, wenn man sie vor Tatsachen stellt gegnei — das ist nur möglich, wenn ick vorher Klar» und nichts von ihnen will. Dass ich mich Frau Zer boni nenne, seitdem ich einen Sohn Habe, der Benvenuto Zerboni heisst, finden bie Seite lelbiwerstann- lich. Wen Sie tn meinem Sohn Ihren Sohn unb einen Fretherrn von Denninghaus sehen sollen, werden sie sich wieber baran erinnern, dass ich eigentlich nur baS Fräulein Zerbont bin, bas einem unehelichen Sohn bas Leben gegeben hat.“
Für 100 Mark wurden gezahlt:
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2005 —