Einzelbild herunterladen
 

Marburg

Cfttrmonb

Bor der deutschen Note

pvmte Summen genannt werden, um reine 93ei-

yv jmomie öi it 11 mitungen. H'Mfc feurigen 3

Der Reichskanzler hat im Laufe des

heutigen Mittwoch die Führer der Reichstagspar-

1«

ie, die von den

486 542 700 Gvldrnark-

ins

9

Kien empfangen, um auch ihre Meinung zu hören. rDobei ist vermutlich auch die Frage besprochen root-

zbslschen Negierung einfach Der Korrespondent erbt-lt französische Regierung es Verhandlungen nicht eUig

ka b

L S-

il

abgelekmt werden würde, die Mitteilung, datz die mit der Einleitung von habe, weil sie angeblich

!0 rg

bl5*

!üft

. DerFigaro" erörtert die Frage, welche Summe ^Ulschland anbieten werde. Was wichtiger sei, die Bedingungen, unter denen die Zahlungen ^finden, sowie die Garantien, die man uns ^tet. Hermann Müller sprach von den Zollein- ^>hme» und ei fügte in übrigens vager Form hin- g daß die Industrie, der Handel, die Banken und ^Landwirtschaft gezwungen werden müßten, Ga- ^ltien zu geben. Was versteht er darunter?

verschiedenen Staaten erteilt und tatsächlich vollzog"» wurden sind: Frankreich übergab Aufträge in Höhe von 273 900 000 GoLmark und ertz elt 209 064 100 GoLmark. England übergab Aufträge für 187 000 000 Gvldrnark und erhielt 167 851000 Gvldrnark. Bei Italien sind die relativen Ziffern 158 200 000 und 107 702 300, bet Belgien 84703 000 und 65 696 700 Gold mark.

deutschen Regierung ab. Zur Vermeidung von Zwi­schenfällen ist die Bvtschafterwnferenz ausdrücklich Von deutscher Seite auf diese veränderte Rechtslage aufmerk­sam gemacht worden. Trotzdem und obgleich die fran­zösische Gesellschaft von der zuständ gen bayerischen Regie­rung auf die Folgen hingewiesen worden ist, fährt diese fort, ihre Flugzeuge über deutsches Gebiet fahren zu Hassen. Gegen diese grobe Verletzung der deutschen Hoheitsrechte im Luftraum, der zu den wenigen Rechten gehört, das uns das Versailler D ktat noch gelassen hat, hat die deutsche Resserung bei der französischen Regierung Protest einglegt und die Einstellung derartiger Flüge ge­fordert, wobei die Verantwortung der ftanzösischen Re­gierung bei etwaigen Zwischenfällen, ». B. bei Not­landungen, ausdrücklich betont wird.

glaube, datz ein starker Druck bte allmähliche Lahm- legung der deutschen Industrie berbeiMbren werde, wodurch die Reichsregterung zu ehrenhaften und ver­nünftigen Antchauungen bekehrt werden könnte. Aebn- lich äußert sich der .Rcwvork Gerald'. Nach diesem Blatt erklärt man am .Quai d'Orfeh, daß ein Vor­schlag zur Bezahlung von 30 Milliarden «neröffnet der deutichen Regierung zurückgefandt würde, auch wenn der Vorschlag von einer Garantie von SS Jahren für die Sicherheit der ftanzösischen Grenze beqleiter wäre.

Die Botschafterkonferenz.

Paris, 25. April. Die Botschafterkonferenz hat heute vormittag verschiedene Fragen im Zu­sammenhang mit der Durchführung des Versailler Vertrags besprochen. Der Sitz­ung wohnte der Vorsitzende der militärischen Kon­trollkommission in Deutschland, General Rollet, bei.

auszuführen und wieder aufzubauen. Es mutz wis­sen, wie groß seine Zahlungsfähigkeit und wie hoch sein Kredit ist.

L o n d o n, 26. April. Reuter meldet aus Paris, Frankreich bestehe als Vorbedingung für die Eröff­nung von Verhandlungen darauf, datz Deutschland von seiner Politik des passiven Widerstandes voll­kommen ablasie.

London, 25. April. Der diplomatische Mit­arbeiter der .Daily Mail" meldet auS Parts, in ftan- zöstfchen diplomatischen Kreisen halte man eS fiir ge- witz, dah das demnächstige deutsche Angebot keine ge­nügend ernste Grundlage für Verhandlungen dar- fittten werde und datz eS wahrscheinlich von der fron-

arbeitet aufgefordert werden, sich die Deputat« kohle zu holen, ohne darum die ftanzösischen Offiziere um Erlaubnis zu bitten. Aus allen Zechenanlagen sollen Kodienverteilungsausschüsie gebildet werden. Die Resoluiion fordert ferner Verteilung der Kohlen« maffett an die Werktätige Bevölkerung, keine Arbeit unter Bajonetten, keine Arbeit, wenn die Möglichkeit bestehr, dah die Kohle in die Hände Poincaräs fällt. SS wurde eine Delegation gewählt, die mit den Ar- beltgeberorganisattonen in Verbindung treten soll.

Dortmund, 25. April. Die vier Bergarbeitev- verbände lasten dagegen einen Ausruf, worin es heitztr Die Absicht dieser Parteien ist eine andere. Sie wollen den passiven Abwebrkamvf zu einem akttven machen; die Vorgänge in Mühlheim unv Esten be­weise« es. Der Abwehrkami-s war disver nur des­halb so erfolgreich, weil er mit Ruhe und Besonnen­heit geführt wurde. Ausschlaggebend bei jeder Matz« nähme muh sein: Nützt oder schadet ste dem Gegner oder der eigenen Sache? Generalstteik oder gewaltz tätiges Vorgehen nützt ober nur dem französischen Imperialismus und Militarismus. Weist das An­sinnen der Kommunisten und Syndikalisten zurück und folgt nach wie vor nur den Weisungen der Ber» organisationens

WM PnE

Gegq, die Justizwillküe de, Rheinkandkommisfion.

Berlin. 25. April. Die deutsche RegieriNtg hat in Paris, London und Brüst-l eine neue Rote über­reichen lasten, in der gegen die am 22. März erlassene Be-ordnung 156 der Interalliierten Rheinlandkom- Mission Verwahrung eingelegt wird. Diese Verord­nung, so wirb in der Rote ausgefübrt, durchbricht völlig die deutsche Justizhoheit und läuft allen An- scliauungen über eine geordnete Rechtsprechung zu­wider, indem sie alle jene Elemente, die sich den stan- -ösisch belgischen Gewallmatznahmen gefügig erweisen, der deuffch-n Gerichtsbarkeit entzieht und ausschlietz- lich der Gerichtsbarkeit der alliierten Militärgerichte zuweist. i

Rewyork, 25. April. Präsident Harding sprach sich auf einem Festesten für den Belttitt Amerikas zum internationalen Gerichtshof aus betonte aber, datz die Vereinigten Staaten nicht beabsichtigen, dem Völ­kerbund beizntreten.

Wie das »Bett. Tagebl." meldet, beotot sich der amerikanische Botschafter in Berlin, Houadton am 2. Mal nach Washington, wo er über die Lage Deutsch­lands Bericht erstatten wird.

Die englischen Besatzunqskoüen für die Rheinland» truppen.

London, 25. April. Der Schatzkanzler Baldwin teilte im Unterhaus gestern mit, datz der von Deutsch­land der englischen Regierung eingezahlte Betrag zu Reparations zwecken für das abaelaufene Finanzjahr 8 203 000 Pfund Sterling ausmache. Baldwin fügte hinzu, dah die Besatzung? kosten für das englische Armeekorps im Rheinland für die Jahre 1922 und 23 1950 000 Pfund Sterling betragen haben.

vvn. «MIV VUIHIIIV; viv tllt ^UHUUl Ul3> IHllVll/UlV T deutschen Zahlungsfähigkeit liegend angesehen - Nrbc, sei 2500 Millionen Pfund gewesen.

, Paris, D. April. Die französische Preffe fährt d-M Frage zu erörtern, ob deutsche Vorschläge t« erwarten find. Gustav Hervä sagt in der trefft wie toi re, diesmal scheine es fast, datz w i r uns Hafen nähern. Die deutschen Erotz- d u st r i ellen, durch die Ruhrbesetzung vo m i ?* i n bedroht, durch die Ruhrbesetzung, die t ^-einzige Möglichkeit war, was auch immer dis ^«länder sagen, den ewigen Frieden herbeizu- Wcn.

len

;n»e

Die Lm in den besetztem

Herne, 25. April. Infolge der Besetzung der Schachtanlagen Lothringen I und IV durch die Franzosen hat die gesamte Belegschaft die Arbeit niedergelegt. Dadurch ist Herne und ein großer Teil der umliegenden Orte, die von dieser Anlage das Gas erhalten, ohne Gas und Strombeleuchtung. Die Franzosen haben daraufhin über diese Orte von 9 Uhr abends bis 5 Uhr früh die Verkehrssperre verhängt. Rur Aerzte, Hebammen, Priester und Arbeiter, die zur Arbeit gehen oder von der Arbeit kommen, dürfen in dieser Zeit die Straßen betreten. Jede einzelne Person mutz eine brestnende Laterne bei sich tragen, da sonst geschossen wird.

Oberhausen, 26. April. Im Laufe des gestrigen Vormittags wurde die Anschlußbahn der HüttenzechenGute Hoffnungshütte",Nheinhafen" undNalsum" durch die Franzosen besetzt, desglei­chen die Zeche Altstaden-Mülheim. Die Franzosen haben kür die Namhaftmachung von Kriminalbe- o mten, die sich im Besitz von Waffen befinden, eine Belohnung von einer Million Start ausgesetzt.

Essen, 25. April. Die Blätter melden aus Dortmund: Die Gewerkschaften aller Rich­tungen sandten an General Degoutte ein Schreiben, in dem gegen die Verkehrsbehin­derungen im Ruhrgebiet protestiert wird. In dem Protest heißt es u. a.: Durch die Behinderung des Verkehrs im besetzten Gebiet erhält die Bevöl­kerung im besetzten Gebiet, die im unbesetzten Teile Deutschlands Verwandte hat, die ihnen zugesandten Lebensmittel und Bedarfsartikel nicht mehr. Tie Ernährung wird dadurch erheblich er­schwert, die Rot wird größer und das große Sterben nimmt zu, da auch der Verkehr mit Heil­mittelpaketen nicht erlaubt ist. Die familiären und gesellschaftlichen Beziehungen sind durch das kulturwidrige Verbot unterbrochen. Gegen diese Eingriffe in den Verkehr erheben wir schärfsten Protest und erwarten sofortige Aufhebung dieser Maßnahme.

Mannbeim, 25. April. Die KölnDüstrl' borfer RbeindampfschiffahrtSgesellfchaft hat ihre Per- fonenfobrten nach WormS, Biebrich. WteSbabcn, Mainz. Koblenz. Köln, Düstelborf unb Krefeld wieder ausgenommen. Die Schiffe fahren täglich um 3 Uhr von Ludwigshafen ab.

Ei« »tue» französischer Trick.

Die Mannet Memz.

Lausanne, 25. April. Das äußere Bild bet Konferenz ist ziemlich farblos. Anstelle bet groben Kommissionen, die vom November vergangenen JahreS biS zum Februar dieses Jahres der Schauplatz oft großer politischer Kämpfe waren, sind die verschiedenen Komi­tee? für die politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Fragen vertteten. Die Zahl der Delegationen ist viels kleiner geworden. Auch fehlen noch die vielen Hilfs« und Prvpaganda^Abocdnungen, die Aegvpter, Syrier usio., die ersten Konferenz ein besonders charafteristsscbeF Gepräge verliehen. Auch die Beteiligung der ausländi­schen Presse ist geringer geworden, anher von den tflrfi« scheu Journalisten, die in noch größerer Zahl erschie­nen sind, als int letzten November. Aber der engere Rah­men und die äußere Ruhe dürfen nicht darüber hinweg täuschen, dah die Verhandlungen sehr bewegt sein wer­den und daß die Gegensätze sich seit dem Februar noch verschärft haben.

Die türkisch-französischen Meinungs­verschiedenheiten. die das Chester-Abkom­men vertieft b-t, zeigten sich sogleich in der ersten Sitzung der politischen Komitees. Auch heute wird in französisch orientierten Kreisen der Konferenz die türkische Forde­rung nach Einreihung des türkisch-französischen Angora- Abfommens mit seinen Anlagen in den Friedensvettrag, noch äußerst lebhaft bekämpft. Man erllätt, daß da- Cbestet-Abkommen eine Verletzung des Angora^Abkom- mens sei, das dadurch hinfällig werde. Die Heiken Auseinandersetzungen sind nun vorläusig dem Komitee entzogen word-n und bilden den Gegenstand un­mittelbarer Verhandlungen zwischen General Pell6 mck Jsmet Pascha.

Noch schärfet zeigten sich die Gegensätze in den Debat­te« über die Konsolidierung der Garantien für bie »ttomanische Schuld. Die Türken verlangen il<l, daß die vom ottomanischen Reich losgelösten Pro­vinzen sich an der Zuriickziehung des vom alten Regime ausgegebenen Papiergeldes beteiligen, was diese ener­gisch verwrigern. In bet heutigen Sitzung des Wirt« schaftskvmitees endlich, in der das alliierte Ber- tragsvwjekt besprochen wurde, zeigten, sich ebenfalls ernste Gegensätze zwischen der alliierten unb bet türkischen Auffassung, abgesehen von einigen Form fragen/ die dem Redaktionskomitee unterbreitet werden sollen.

Damit ist man schon seht früh bei den Methoden an« gelangt, an denen schon die erste Konferenz gescheitert ist. In ftanzösischen Kreisen legt man anscheinend große« Wett aus die Feststellung, daß die Front zwischen Fran­zosen und Engländern diesmal seht stark sei und allen türkischen Angriffen flandhalten werde. Ma» betont be- onders bie guten persönlichen Beziehungen zu Unm- xtld und General Pelle. In den der türkischen Dele­gation nahestehenden Kreisen will man darin vor allem einen Versuch sehen, die Türken einzuschüchtern und ihre Position zu schwächen.

Lausanne, 26. April. In der gestrigen Sitzung des politischen Kornettes erinnerte Jsmcd Pascha daran, daß, falls die Meetengenftage wieder zur Besprechung gelangen sollte, die Delegierten Rußlands, der Ufcaine Lind Georgiens fotof.e brr anderen Uferstaatzen 5e4 Schwarzen Meeres an den Beratungen und auf jeden Fall an der Unterzeichnung des Meerengenabkommens teil» nehmen müßten. Der Präsident des Komitees Rumbold erwidert, daß, wenn bie Russen das Meerengenabkom- meu unterzeichnen wollten, dem nichts entgegenstehe, ba^ ie «brr noch nicht einen derartigen Wunsch geäußert" haben.

Lausanne, 25. April De russische Regierung hat bis heute keinen offiziellen Delegierten zur Lau« anner K. uferen', entsandt Dagegen wird ein Mitarbeiter dec früheren russischen Abordnung den Gang der Ver­handlungen verfolgen. In unterrichteten Kreisen nimmt man an, daß Rußland vor Beendigung der Berhandlun« gen einen offiziellen Delegierten hierher entsenden wird, um endgültig bei der Unterzeichnung deS FriedenSvev- trog.-s den Standpunkt der russischen Regierung bekannt zu geben.

SietetaWommüHon.

Die Lieferungen hn Jahre 1922.

Paris, 25. April. Dir Rerarationskommisfion hat die Summe ftstgestellt, die für die Sachlieserungem des Jahres 1922 auf das Kreditkonto Dnitfchlands gebucht wurden. Auf Frankreich 209 460100 Co dmark, aus d e anderen Staaten, die Ead>I:efernngen erhielten.

Haagen, 25. April. Die Franzosen sind auf einen netten Trick gekommen, um Persönlichkeiten zu schädigen, von denen sie annehmen, daß sie in der Propaganda 0Stn Frankreich tätig sind Französische Spitzel suchen grämlich im Einbruchsgebiet Männer aller Patteirich­tungen aus und stellen sich als Auftraggeber deutscher Geg-nvvoganda vor und bieten ihnen Flugblätter gegen die Franzosen an, die sie ev. kurz vorher einem deutschen Flugblattverteiler abgenommen haben. Geht der Be- treffeicke daraus ein, so wird er sofort verhaftet, ins Ge­fängnis geworfen, bestraft ober sogar ausgewiesen. Es muß deshalb dringend davor gewarnt werden, sich mit Unbekannten auf derartige Unterredungen einzulassen.

Der Kommnnisten-Putsch in Caternberg.

Essen, 25. April.' Der Putsch in Caternberg stellt sich als ein sehr schwerer Landfrie­de n b r u ch einer wohlorganifierten Bande heraus, die sich aus Gesindel zusammensetzte, das jetzt der Schrecken desRuhrreviers zu werden be­ginnt. Diese Bande, die etwa 80100 Mann stark war, ist zuerst in Stoppenberg auf die Polizeiwache gekommen, wo zwei Bandenmitglieder den Be­amten zum Oeffnen der Zimmer veranlaßten unter dem Vorwand, daß ste beraubt worden seien. Als der Beamte öffnete, hielten die Banditen ihm so­fort einen Revolver vor das Gesicht, drangen ei», stahlen Dienstsiegel und Telephonapparate, warfen die Attenstücke durcheinander und zogen nach Durch- schneidung der Telephondrähte weiter nach der Po­lizeistelle Schemberg. Von dort aus kamen sie nach Caternberg. Sie verteilten sich auf verschiedene Wege und gingen nicht die Hauptstraße entlang.

waren. Sie seien Bedingungen unterworfen

*«esen, z. B. Oberschlesien, die jetzt nicht erfüllt D *^n könnten. Der deutsche Plan vom Dezember kk * fcZ? un& Antwort darauf, daß er als befriedi- ||P| angesehen werden könne, seien veröffentlicht " - *rben. Die Summe, die im Januar als innerhalb

| ß«, ob es zweckmäßig ist, eine Rote an die Gesamt- | heft der Unterzeichner des Versailler Vertrags zu Mten oder ob Herr v. Rosenberg vielleicht in einer lebe im Reichstag auf die Gedankengänge Lord brzons eingehen soll.

Voraussichtlich dürfte die Form einer Rote ge­lt werden, j^te Richtlinien find durch die letz- Aeußerungen von Rosenberg und Stresemann « vornherein gegeben. Durch die englischen Aus­ungen weiß man, daß es auf dieser Grundlage Verhandlungen kommen soll. Aber aus man- lei Gründen kann die Negierung ihre Aktion f überstürzen. In der Rede Curzons ist völlig ar geblieben, welcher Art das Kollegium von toritaten sein soll, dem man das bindende End- il über Deutschlands Leistung übertragen will. Klärung dieses Punktes ist ebenso wichtig wie Frage nach der Zahl. Wir müssen unter allen iftänden dagegen gerüstet sein, daß man uns auf wirtschaftlichen Gebieten Zugeständnisse ab- 8t, durch die wir unsere wirtschaftliche und poli- Freiheit erkaufen wollen, um uns dann aus l Sicherungsfrage einen Strick zu drehen. Mit Garantien, die wir in gesetzlicher Form anbie- muß dis Stcherungsfrage für uns erledigt sein D inbezug auf die militärische Sicherheit kann eine Vereinbarung unter Wahrung unserer bhängigkeit und völliger Gleichberechtigung in e kommen.

[Bonbon, 25. April. (Unterhaus.) Das Par- ventsmitglied Lambert (Arbeiterpartei) fragte' Premierminister, ob irgendein verantwort-

Angebot, annehmbare Kriegsreparationen en zu wollen, von der deutschen Regierung ge­mocht worden sei, und wenn ja, welche Summe an- ten worden fei und welches die Summe sei, die «britische Regierung als innerhalb der Leistungs- j Mgkeit Deutschlands liegend ansehe. Ein Ver- i T^et der Regierung antwortete, der Premiermi- Rtei sehe keinen Zweck in der Erwägung von 9111- 1 p*oten, die im März und April 1921 gemacht wur- 7*n, zn der Zeit, als sie gemacht wurde«, angemes-

Lus Paris und London werden schon bestimmte zelheiten gemeldet nicht allein über bie Form, jtzl der die beutsche Regierung zu bet Rede Lord iLstzons Stellung nehmen will, sondern auch über [ben Inhalt, den die neue Kundgebung haben soll. 'Demgegenüber ist festzustellen, daß die Erwägungen lri> Verhandlungen noch nach keiner Richtung hin ^zeschlossen find und daß auch noch nicht abzusehen f wann 3U Ende geführt werden. Infolgedessen handelt es sich bei allen Angaben, auch soweit be-

-Oeuvre" fragt, wirb man uns mit einer neuen ^»isorischen Regelung kommen, wird man uns wir stoßen auf einige kleine Schwierigkeiten, wir nicht vorausgcsehen haben. Unter diesen 'ftänben werden wir Deutschland Maßnahmen tagen, die in 5 Jahren zu einer endgültigen

ung treiben. Deutschland wisse jetzt, was

8*» schuldet und muß ein Interesse daran haben,

Tte JDbethtinld* Zeitung erfdietttt letbemal wöchentlich. Vezugrviei» monatlich

3600 Mk. mit Znftellungsgedüht. Für ausfaQenoe Nummern infolge Streits ooer

elementarer (EreigntFie lein Ermtz. Verlag von Dr. C. Hitzerotd. Druck der Univ-Buchdruckerei von 3e6. Lug. Koch, Markt 21.23. Kernjprecher, Poft- toetfionte: Nr. 5015 Lmt Frantturt a. Main.

Berlin, 25. April. Halbamtlich wird mitg tritt: Verschied.rne Fesisiellung-n haben ergeben, daß die fran­zösische Lustverkehrsg-fellschast ihre Tätigkeit wieder aus­genommen Hot und einen regelmäß-gen Flugverkehr zwi­schen Paris, Prag, Budapest, Bukarest unterhält. Dabei Müssen ihre Flugzeuge notgedrungen deutsches Gebiet überfliegn. Gemäß Art. 230 des Versailler Vertrages sind vom 1. Januar 1923 ab sämtliche Vorrechte für

die zivilen Flugzeuge der alliierten Mächte in Deutsch

land in Wegfall gekommen. Durchflug und Landungs­recht deroriig-r Maschinen hängt daher von diesem Zeit- puull von eurer ausdrückliche« Genehmigung der

Esse«, 25. Apttl. Der von den nisten

Rommu»

m Esten

elnberitfcne BettlebSrätetongretz nahm nach einer Meldung der Roten Faync eine »efoiutte« au, durch welche

die »eia-

Amtliches Vukündigungsblatt des Kreises Marburg

Anzeiger für (das früher kurhessische) Oberhessei

Btt 1. Sei.

Berlin, 25. April. Die Reichsregierung hat

hinsichtlich bes Dienstes der Beamten, Angestellten

unb Arbeiter der Reichsbehörden unb Relchsbs»

triebe am L Mai folgende Regelung getroffen: Jq

Der Anzeigenpreis betragt für txe 9gefp Zeilenmillimeter 80.00 Mk. (Kl. Anzeigen Familten-anz. gegen dar, 50 Mk. Amtliche uno ausw. Anzeigen 102 Mk. Bei Ithroterl-em Satz 51 Pl, Ausichlag. Spät «iuiaurende oder den Raum über st, Seite einnedmend«

IfoltllMCiAA h*n 9R Mnvi! Anzeigen werden nach der Textivaltenbreit« berechnet. Rettameu der Zeilenmillimeter

«UlUiKlJliltl» "tu uv. ZiyiU 30i) Mk. Jeder Rabatt gilt al» Barrabatt. Belege werden berechnet. Bei Aus­

kunft durch die Eeichäftsn. und Bermitttunq bet Angebote 50 M, bei Ueberienbung durch un» 100. Mk. ohne Porto.

uud

i5