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S37. Sitzungvoml9. April.
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Mdlern geführt. Schließlich fordert der Redner ©teu »mÖ Exports durch Herabsetzung der Ausfuhrab-
**» warnt vor einer weiteren Belastung d«S Besitzes
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beitslosen von einem anderen Manne au» der
schastigt üt» erhiettea den Kdlichen Lohn. $t«j£wnb geschlagen, wöbet et» Schatz losging
neral Drnvignes hat sich zum franzöfische« General Timo» begebe» und zu» Ortskommandante« von Bredeuey. Wahrfcheiulich wolle» die Franzose« die Echnpo »ach Mülheim hi»ei»lasten, nachdem ihae« die Gefahr der Lage klar geworden ist.
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und wünscht schnellstens ein Schubgesetz für das Hand- werk. Im übrigen sollten alte Handiverkerfragen i» Reichswirtschaftsininisterium zentralisi rt werden. Seine Bartei vertrau« dem Reichswirtschaftsminister in täxr Hinsicht. Sie vertraue aus ihn. daß er die beiden Kräfte der Wirtschaft, Kapital und Arbeit, gemeinsam schützen und miteinander verbinden wird.
und die Kugel auf die Erde schlug. Die Polizei nahm noch zwei weitere Verhaftungen vor.
Münster, 19. April. In Esten sammelt« sich heute morgen vor dem Rathause eine Anzahl Arbeitsloser an, welche Unterstützung verlangten. Da die Polizei von den Franzosen aufgelöst ist, haue sich die Feuerwehr zum Schutz des Rathause» eingesunden. Bi» jetzt ist die Ruhe nicht gestört worden.
Berlin, 19. April. (Amtlich.) Ang sicht- der plötzlichen Ste-grung der Devisenkurse hat das Reichs- I kabinett heute im Einvernehmen mit dem ReichSbank- direktor-'um beschlossen, die Stützungsaktion für die Mark I mit allem Nachdruck weiterzuführen. Zu diesem Zweck I sollen abgesehen von der börsenmäßigen Stü'ungstät g- I keit zunächst folgende Moßnafrywn nnverzügl ch ergriffen I werden: 1. eine we tgehende Einschränkung der Einfuhr, | 2 die Einführung einer allgemeinen Rnmechepflicht für 1 den Besitz an D Visen nach dem Stande des Tag'-, an dem die hierzu erforderliche Notverordnung erlassen wird. I Der Reichskanzler hatte freut* Be^p-echiing^n mit d n Führern aller Parteien über die Stützungsaktion. Er machte Mitteilung n darüber, was bisher zur Markstützung von der Reichsregierung geschehen sei und w's sic I weiter zu tun gdenk? ?nd nahm Anregungen der Partei- I fübrer entg gen. Er ergab sich in diesen Besprechungen I volle Uebereinstimmung.
I Als Ergebnis der gestrigen Besprechungen des Rnchs- I kobinetts mit führenden Berliner Banklcuten weis; da? I -B. T." mitzuteilen, daß die Reichsregierung vom der Einrichtung einer D visenzentrale absehen werde wegen der schlechten Erfahrungen, di« man in Wien und Budapest mit einer solchen Einrichtung gemacht habe. Aus die Nichtanmeldung von D visenbesitz sollen hohe Strafen gesetzt werden. Di« Bankiers stellten der Rcichsregi.rung ihre Mitwirkung bei den Maßnahmen zur Stützung der Mark in Vollem Umfang zur Ve.figung. Nach e uer weiteren Information des Blattes soll die Reichsbank im Notfälle bereit sein, gewisse Meng n ihre- Goldbestandes für die Stützungsakt on zu verw nden.
। Eine Erklärung des Reichsfinanzministerium».
Berlin, 20. April. Staatssekretär Schröder erklärte Pressevertretern: Mit enem Einbruch in ihre Finanzpol tik, bette di? Reichslank vom er'en Tage an rechnen müssen. Deshalb hätte sie im Einvernehmen mit der Reichsr Gerung beschlossen, den Kurs an den Tagen besonders stürmischen Andranges nicht unter großen Opfern in starrer Stabilität zu erhalten, sondern n a ch - zugeben, um int geeigneten Moment die Mark wieder zu heben. Auch die französische Regierung halte den Fronten innerhalb einer nicht aftzu eng gezogenen Grenze. Günstig für die Mark wäre die verminderte Zunahme der schwebenden Schuld des Reiches, die im April zum erstenmal in Erscheinung trat und höchstens ein Drittel der Zunahme der SchuL vom Februar zum März betragen werde. Die Reichsbank fühlt sich vollkommen als. Herrin der Markbewegung. D e im Ausland befindlichen deutschen Geldvorräte seien bisher völlig unbelastet Die Notverordnungen würden bereite Anfang der kommenden Woche veröffentlicht werden.
London, 19. April. Der gestern nachmittag überraschend getemmene Sturz der Mark in Berlin und an den ausländischen Börsen ist daS meist befprochenr Ereignis des gestrigen Tages. Die liberale „Daily NewS" und die unabhängige „Daily Mail" stimmen darüber überein, daß der deutsche Markstur, das Werk der deutschen Industrie sei, bie wiederum bestrebt sei, eine In- saltionsbewcgung in Gang zu bringen, nm die Ausfuhr der deutschen Erzzeugnisse zu erleichtern.
Berlin, 19. April. Gegenüber andersstrutenden Nachrichten stellt der Reicksverband der deutschen Industrie fest, daß er niemals bei der Regierung wegen Aerderung der von ihr durchgeführten Stützungsaktion der Mark vorstellig geworden sei. Der Reichsverband erklärte viel
unter dem Eewehrfeuer der Aufständische», Waffenhandlungen geplündert haben. Das giernngsprSsident ordnete an, daß Schutzpolizei Duisburg «ach Mülheim entsandt wird.
Elberfeld, 20. April. Der französisch«
Düsseldorf, 19. April. Gestern nachmittag wurde von den Arbeitslosen versucht, in der Tuvhalle eine Versammlung abzuhalten. Da ihnen da» Betreten des Saales verboten war, standen zahlreiche Arbeitslose in Gruppen in der Nähe der Tonhalle. Hierzu gesellten sich viele Straßen« Passanten, so datz eine Verkehrsstörung entstand. Die Polizei nahm zwei Männer wegen Aufreizung und Widerstande» fest und brachte sie zur Wache in die Kreuzstraste. Einige Zeit darauf erschienen einige hundert Personen vor der Polizeiwache, um die Gefangenen zu befreien. Hierbei zog einer von ihnen einen Revolver und versuchte in die Polizeiwache zu schießen. Der Revolver wurde dem Ar«
Die SkNjch» mh las Offener Mal.
Berlin, 19. April. Die französtfcbe Regierung bat dem deutschen Protest gegen das auf den Krupp- lchen Werten in Esten angertcktete Blutbad mit einer Rote vom 18. 4. beantwortet:
Sie stellt darin verschiedene .Unrichtigkeiten' auf, so datz die Automobtlhalle stch nicht in der Mitt« der Fabrikgebäude, sondern am Rande einer Strotze befindet. Tie Besetzung und Requisition konnte deSbald die Tätigkeit der Arbeit in keiner Weise stören. Erft um 9 Udr traten die Sirenen infolge von Besprechungen zwischen dem Betriebsrat und der WerNeitung in Tätigkeit, wodurch die Arbeiter genötigt wurden, btt Werkstätten zu Verlaffen und stch um die Automob-l- valle zu versammeln. Di« Menge beobachtete zuerst eine verbältnismätzig ruhige Haltung. iedoch traten Redner auf, die Ansprachen vielten und die Meng« gegen den Offizier nnd gegen die von ihm befehligte Abteilung aufreizten. Auf die Aufreizung, für welche die Werklettung verantwortlich ist, muffe die feinv- l-lkge Haltung zurückgefühn werden. Die Arbeiter schwangen Svazierstöcke und Revolver und begannen Steine und Koksstücke auf die französischen Soldaten niederbageln zu löffelt. Der Offizier wurde sogar an der Hand getroffen. Andererseits begab ft® etn Teil der Aufwiegler Vinter das Gebäude, um die sranzö- ftfu»e Abteilung rückwärts zu fassen, während Lokomotiven an die äutzere Mauer yerangefllhrt uno Dampfströme in die Halle geleitet wurden, um die Beiatzunesabtetluna zu Verbrüben. Der Offizier hat trotz t er sehr kritischen Lage, in der er stch befand, teuren Augenblick die Kaltblütigkeit verloren, ovwovr er von allen Seiten umringt und bedroht war über» w.llltgt zu werden. Ter Offizier veranlasste die vor- sanllstsmä-.toen Warnungen in deutscher Sprache. Als diese Warnungen ohne Wirkung blieben, lietz er zwei Schüffe in die Decke der Einfahrt geben, welch« nut eine sehr leichte Beschädigung zur Folge hatten. Ton» «kst befahl der Offizier eine Salve, wobei et absichtlich als Zielpunkt den oberen Rand der der Einfahrt gegenüberliegenden Matter angab. Dadurch wurde eS möglich, die Zahl der Opfer auf das möglichste zu beschränken. Di« Abteilung konnte sich alsdann tn guter Ordnung zurückstehen. Ich füge hinzu, datz die Augenzeugen die Richtigkeit der Tatsachen, tote ich mich beehrt habe, st« vorstehend wiederzugeben, be»
' ^beständige Basis zu stellen. Man hat Versucht, tat Kreisen mit Devisenbesitz den Kredit vorzuenthalten. verheimlichten Devisenbcsitz kann aber auch die Reichs-
-tze * ledtick bie*
! Mülheim, 19. April. Zu den gestrigen Ausschreitungen der Arbeitslosen aus dem Rathausplatz wird noch gemeldet, daß zwei Personen schwer und fünfzehn leicht verletzt wurden. Die Arbeitslosen fordern eine einmalige Entschädigung al» Ausgleich für die verloren gegangenen Arbeitsschichten und die ihnen durch die augenblicklichen wirtschaftlichen Verhältnisse entstandenen sonstigen pekuniären Schäden und zwar für verheiratete und Hauptfamilienväter in Höhe von 150 000 für Ledige 100 000 JL Weiter wurde die Beseitigung sämtlicher Akkordarbeiten und für Arbeitslose eine Arbeitslosenunterstützung von 10 000 M pro Tag für Verheiratete, außerdem für die Frau 100 Jl und für jedes Kind bis zu 500 «M, täglich verlangt. Die Arbeitslosen Mülheims wurden mit Rotstandsarbeiten be-
mehr auch heute wieder bei einer mündlichen Rücksprache, wozu er den Reichskanzler eingeladen hatte, daß er bie
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Sie Sage in den 6eW; 6e«i>:i.
Freiburg, 20. April. Französische Truppen haben heute morgen gegen 8 Uhr von Offenburg an» die Orte Ortenberg und Gengenbach an der Schwarzwaldbah« besetzt.
Köln, 19. April. Das Betriebsamt in Jülich wurde von den Belgiern besetzt. Seit dem 16. April ljat Jülich eine weitere Besatzung von 100 Farbigen, vermutlich zum Ausladen von Kohlen. In der Kolonie Jünkerath sind französische Familien eingezogen. Die Strecke Jünkerath—Losheim wurde von der Besatzung verlassen. Die Diensträume find größtenteils ihrer Geräte beraubt.
Einer Blättermeldung aus Essen zufolge : laben die Franzosen im Ruhrgedist zwei ®t{en»J
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Tiefbauarbeiter hatten sich geweigert, in Akkord zu arbeiten.
Mülheim, 19. April. Die durch die Demonstration der Erwerbslosen geschaffene Lage ist sehr kritisch. Die Demonstranten zogen heute vormittag wieder vor da» Rathaus, oas sie umringt halten. Die Beamten sind dorr eingeschlossen und machen sich darauf gefaßt, die Rocht im Rathaus verbringen zu müssen. In den Straßen der inneren Stadt, di« von bett D-monstranten besetzt sind, wird ständig geschossen. Auch auf da» Rathaus fielen Schüsse. Ganze Stadtteile sind vom Verkehr mit dem Innern durch die Demonstranten abgeschnitten. Wie die Demonstranten in den Besitz der Waffen gekommen sind, ist noch nicht aufgeklärt. Es handelt sich ofsenstchtltch um einen von verbrecherischen Elementen unterstützten Putsch. Die Sozialdemokraten sind van den Demonstranten weit abgerückt.'
Mülheim, 20. April. Die gestern durch Arbeitslose hervorgerufenen Unruhen hoben sich während des Abends fortgesetzt. Im Anschluß an die Arbeitslosenversammlung kam es auf dem Marktplatz zu einem Zusammenstoß. Die von der Kriminalpolizei auseinandergetriebenen Demonstranten, welche einen Polizeibeamten fest- gehalten hatten, der später roiAer befreit wurde, schoben auf die Polizei, welche das Feuer erwiderte, wobei einer der Demonstranten verletzt wurde. Heute früh versuchten die Demonstranten in den Werken die Arbeiter zum Verlassen der Werke aus
zuwiegeln, was aber mißlang. Die Unruhen dauern zur Stunde noch an.
Bezeichnend ist, daß eine in Vohwinkel abgehaltene Arbeitslosenversammli" : unter dem Schutz des französischen Militärs stattfand.
B e r I i n, 20. April. Der „Lok.-Anzi" berichtet aus Mülheim sRnbrs noch folgende Einzelheiten: Zur Abwehr des Aufruhrs bildete sich ein aus Vür- dern und Feuerwehrleuten bestehender Selbstschutz. Auf beiden Seiten wird mit Schrot und Jagdflinten geschossen. Um 8 Uhr abends befand sich die Stadt Mülheim tatsächlich in den Händen der Aufrührer. Die Franzosen verhalten sich diesem Treiben bet Aufrührer gegenüber passiv. Sie haben das Ersuchen der deutschen Behörden um Zulassung von Schutzpolizei in Mülheim zur Bekämpfung des Aufruhrs abschlägig beschickten. Die Aufrührer haben die Ausgänge der Stadt gesperrt. Auch in Essen kam es zu Ansammlungen vor dem Rathaus. Die Essener Rotstandsarbeiter fordern von der Stadtverwaltung die Anerkennung des Arbeitslosenrats und die Erhöhung des Lohnes für die Notstandsarbetten auf den tarifmäßigen Arbeitslohn. Bisher wurden zweidrittel des Tariflohns bezahlt. Unter dem Druck der Verhältnisse hat sich die Stadtverwaltung genötigt gesehen, diese Forderung für heute zu bewilligen. Eine Kommission der Arbeitslosen hat sich gestern abend mit einem Beauftragten bet Stadt nach Berlin begeben, um mit dem Reichswirtschaftsministet zu verhandeln. Der Regierungspräsident in Elberfeld hat ungeordnet, daß 100 Mann Schutzpolizei sofort von Duisburg nach Mülheim zur Verstärkung hetan- gezoaen werden.
Mülheim sRuht), 19. April. Kommunisten, Syndikalist«« und vktbtechetische» Gesindel haben die Innenstadt von Mülheim besetzt und die Stabt» ausgänge verbarrikadiert. Da» Rathaus liegt
l Dr. Giebeck (Deutsch».): Die jetzig« Störung k wr Markstabilisierung betrachten wir als LandeSver- Wir hoffen, daß die Reichsregierung ihren Kamps aufgeben wird. Die Markstabilisierung ist aber so Vorbereitet erfolgt, daß die Wirtschaft darunter gc- Zv.n hat. Aber die Nebenaktion der Krroitsperre hat zu Mllnigen Härten gegenüber Produzenten und Klein-
über di« Absicht der Werfleltung und einigen Partet- gängent bestehen ,u lassen, aus Anlaß einer völlig normalen RegntsittonSmatznahme einen Zwischenfall berbetjufflbren, Mr den sie die Verantwortung trage» mutz. Genehmigen Sie ufto. gej. Potncate.
Die Reichsregierung Hat den deutschen Geschäfts- träger beauftragt, die vorstehende französische Note $« beantworten.
Die Regierung derzeichnet mit Genugtuung, datz die französische Regierung, die bisher alles unbeant» toortet lieft, Stellung nimmt. Sie sagt, haft die Darstellung der deutschen Rote vom 4. 4. durch alle weiteten Nachrichten bestätigt worden sei und erruirt stch bereit, beglaubigte Abschriften der VernehmungSpro- tokolle zur Verfügung zu stellen, falls auch die frmnö- sifche Regierung ihr Beweismaterial herausgebe. Sie schlägt die Einsetzung einer internationalen Unter» suchungskommisston vor, die gemäß dem Haager Abkommen von 1907 das beiderseitige Beweismaterial zu prüfen und auch alle sonstigen für den Zwischen- fall in Betracht kommenden Tatfragen aufzuklären Hä.te. Obwohl dieser antrag anläßlich früherer Zwischenfälle vergebens gestellt fei, werde stch die fron» zöstfche Regierung dem Verfahren setzt nickt entziehen, da der Zwischenfall einwandSsreie AuMärung nicht 'n dem krtegsgerlchtltchen Verfahren finden könne, wie es anscheinend von dem ftanzösischen Befehlshaber gegen die noch immer in Kraft befindlicken 3 Mitglieder deS Direktoriums der Kruppschen Werke durchgeführt werden soll. Ein auS Angehörigen derselben Truppe gebildetes Kriessgerlcht werde zugleich Pari« und Richter sein.
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Paris, 19. April. Pvincare empfing gesternabend de» Vorsitzenden der alliierten Militärkommission in Bev-. lin, General Nollet, und den Krtegsminister Meginst.
AmUiches VerkLndigungsblatt des Kreises Marburg.
Anzeiger für (das früher kurhessische) OberhessZr
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Esser (Scntr.): Wir müssen auch in unserer «kttschaftAvlitik alles auf daS Ziel einstellen, den an Rhein und Ruhr zu gutem Ende zu führen, »wtze Massen erwerbsloser Arbeiter b-lden eine Gefahr M den Erfolg des Kampfes. Darum sollte für die Aui- techierhaltung der Betriebe im Einbruchsgebiet gesorgt J*01 «"em durch die Zuweisung öffentlicher Auf- «Sge. Der Preisabbau muß bei der Produktion beginnen, «or allem muß die Preispolitik der Kartelle streng ton« Aff-eft werden. Der gestrige Markstur; bat uns sehr «eerrajqit Wir erwarten, daß die Regierung eingreiit, * ttnt ein€ neue Preissteigerung erleben. Unser Ab- tohrkampf an der Ruhr wird durch die Dollarhausse ge- nr^; Ich«» der Mißerfolg der Dottarschatzanleihe hol bedenklich gewirtt.
ReichswirtschastSminister Dr. Becker: Vor der gro- ßm Wirtschaftskrise selbst, bie wir nun zu überwinden l*5en, ist gewünscht worden, den ReichskredÜ auf eine
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‘ schneie habe die seinerzeit von der Sozialdemokratie s langte Devisenpolitik seinerzeit bekämpft. Aber die : ^rwldemokraten sollten sich freuen über jeden Sünder, Buße tut. Für die Devisenpolitik sei in erster Linie ” ReichswirtschaftMinister verantwortlich Wir werden W vor den schäWen Maßnahmen gegen diese Speku- ””” zurückschrecken. Wir wollen der Oefsentlichkeit ^«n Zwelfiel drnMer frassen, daß die Stützungs- Nlion der Mark tote bisher weitergeführt werden muß.
Regierung hat hierzu auch die Mittel in der Hand, wollen die Stützungsaftiou noch erweitern durch ' Mitiöe Maßnahmen, insbesondere wollen wir die Ei n - t-ipr auf verschiedenen Gebieten beschrän- kR> besotckerS die Bedürfnisse des Reiches. Außerdem
h ^^'"bl,ch wtrd dte Regierung mcht vor politische und wittschaftliche Notwendigkeit halte, für »ratonischen Maßnahmen zurückschrecken, um bie I btt er auch weiterhin im eigenen Jnteressi der Industrie Eürk auf dem jetzigen Niveau zu erhalten und ein weiteres | mit allen Kräften eintreten werde, kinaufschnellen der Lebenshaltung zu verhindern. In **ntem vielbesprochenen Erlaß sagte ich nichts von Lohn- aber ich habe die Mahnung daran geknüpft, von
^rr weiteren Lohnerhöhung abzusehen, weil dieses sonst ^der auf di« Preise zurückwirken muß. Die übrigen •*te angegriffenen Maßnahmen, besonders die Ausfuhr- •Simtnungen, sind auf Beschlüsse deS Reichswirtschafts- zurückzuführen Die Reg'erung will alles tun, nm
^schwierige Lage des Handwerks, deS Gewerbe- und der «tbnftrie im Ruhrgebiet möglichst zu erleichtern. (Leb- Nttt Beifall.) , i.’
ne ^b«rbelRi*e Zeitung etlchetnt itdtetnal wöchentllld. - »ezugsvrei, monatli» m, Ag 3600 SRt "" Zustellungsgeduhr. Für ausfallende Mummet« Infolge Streik, oder
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«f nicht entdecken, aber in der Kreditgewährung ist 1 durchctus zurückhaltend gewesen. Daß diese ANion Industrie dre Erhaltung ihrer Bestände ermöglich hat, buchen wir doch nicht zu beklag.n. Der Vorwurs, die ^SiNung hätte mit ihrer Devisenpolitik früher an- sollen, bringe ihn in die eigenartige Lage, das «binett Wirth zu verteidigen, in dem die Sozialdemo- d-tie den Wirtschastsministrr gestellt hatte. Der Ab-
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‘ Abg. Dr Hertz (Soz.) weist auf die großen Schwie- Meiten unserer Wirtschaft hin, die schon vor der Ruhr- »esetzuitg bestanden hätten. Für die Reichsregierung Sge darin eine schwere Anklage. Niemand könne betraten, daß die Markstützung leichter gewesen wäre bei enem Dollarstand von 300 als bei 50000. Schon vor lei Ruhrbesetzmig hatten wir 2 Millionen Arbeitslose, kwtz der drohenden Wirtschaftskrise wartete die Regie- «ng noch drei tostbare Wochen, um alsdann die vielge- tchmahteu sozialdemokratischen Pläne unvo'ltommen «trchznsetzen. Redner polemisiert gegen den Reichswirl- söafrsminister Dr. Becker. In seinem Erlaß vom 6. bat el geradezu vor Lohnerhöhungen gewarnt.
»r. Becker verlangt erst Lohnabbau, drin Preisabbau 9m Arbeiterschaft ist empört. Der Mißerfolg der vostarsckatzanleihe hat deutlich bewiesen, daß die sühren- »k Kreise der deutschen Wirtschaft ebensowenig wie die ITSj ^oere die heutige Regierung unterstützen wollen. Die Mu^Sank hat gestern ihre Marneschlacht Verloren, weil
■ . rvu der Sage von ihr und von der Negierung nicht Puügend erkannt wird. Von einer Stabilisierung des Dollars zum Satz von 30 000 kann keine Rede se n Wir ft-dern Anmeldepssicht für Devisenbestände, Beschrän- ”n3 »er Reichsbankkredite, Erhöhung des Reichsbank- testents sowie Rückgängigmachung der Kvhlcnsteueree- »Sßigung.