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1923

Neue Verhandlungen in Paris t

Ruhr nicht erschweren, denn da« widerstreb«

hiebe Regierung bat nicht die Absicht, für Deutschland

London, 13. April. Nach einer Mitteilung des

nisterpräsident Stegerwald und der Staatssekretär

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in der Reichskanzlei Hamm, sämtlich Mitglieder des Reichstages, die sich zur Teilnahme an der Bei­setzung der am Ostersonnabend getöteten Arbeiter nach Esten begeben wollten, am 9. April abends in Scharnhorst von den Franzosen festgenommen und ! nachts in Castrop ohne jede Schlafgelegenheit in einem Schulsaal in Haft gehalten wurden. Diese Rote betont erneut, daß die Anordnung der franzö­sischen Befehlshaber, die den Aufenthalt von Mit­gliedern der Reichsregierung und der Landesregie­rungen im Ruhrgebiet verhindern wolle, keinerlei Rechtsverbindlichkeit habe und hebt hervor, datz die Herren Eiesberts und Stegerwald überhaupt nicht mehr im Staatsdienst stehen und Staatssekretär Hamm nicht Mitglied der Reichsregierung ist.

, Keineswegs-. erwiderte Kenworthv. Puxon sorderre darauf bi« Regierung aus, auf ihren Anteil an den deutsche« Reparationen zu verzichten.

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Dir Ruhr tat englischen Unterbau».

Im englischen Unterhaus, dessen Sitzung wieder ruhig verlies, erklärte der Präsident de« Handel-« auttes aus eine Anfrage «amen- der Regierung: W 11 dürfen die Ausgabe Frankreich« an der

Eure Brüder an Ruhr und Rhein

Setzen Lebe« «nd Freiheit auch für Euch ei«. Wollt Ihr inen nicht helfen durch Eure« Beitrag zum Deutschen Lotksopfer?

Testa bei Krupp von Bohle«.

Essen, 13. April. Der päpstliche Delegiert! Msgr. Testa stattete gestern abend Krupp v. Bohle« nd Halbach einen Besuch ab.

Die Lm dl Sra besetzte« Miete».

Offenburg, 13. April. Wie wir erfahren,, ist die Auflösung der Kriminalabteilung auf Aw» ordnung der badischen Regierung erfolgt, um der französischen Besatzungsbehörde zuvor zu kommen. Die Staatsanwaltschaft in Offenburg hat aber einen Protest an die Besatzungsbehörde gerichtet, in dem darauf hingewiesen wird, daß e« sich bet der Kriminalabteilung nicht um eine Polizeibehörde | handle. Den Offenburger Zeitungen wurde vor einigen Tagen ein Befehl zugestellt, wonach ihnefi die Veröffentlichung der amtlichen Anzeigen de« Be« zirksamts, das sich jetzt in Gengenbach befindet, ver. toten wird. Die Franzosen verbreite« in der Stadt Flugblätter und Plakate, in denen die Schuld für die Eingriffe in deutsches Privateigentum den Deut« scheu zugeschoben und die Behauptung von Mih» Handlungen von Einwohnern abgeleugnet wird. >

Dortmund, 13. April. Hier verhafteten die > Franzose« am 12. April den GefängnisinspMor

auf den englischen Handel alle Rücksicht. Die eng.

Dn Kams gegen die Wubatser.

F r a n k f u r t a. M., 13. April. In Höchst a. M. haben heute früh 95 Eisenbahnbedienstete den Aus­weisungsbefehl erhalten. Ihre Familien mästen in« nerhalb 4 Tagen folgen. In Hochheim a. M. er­hielten sämtliche Eijenbahnbediensteten den Aus­weisungsbefehl, desgleichen 60 Eisenbahnbedienstete, vornehmlich Lokomotivführer, in Wiesbaden. Ihre Familien miijien bis Dienstag folgen.

Ludwigshafen. 13. April. Verhaftet wur­de« heute morgen die Organisationsvertreter Hage-

Dit ^DbetbelfUdx Zeitung erscheint sechsmal wöchentlich, Sejigtnti« monatlich 3600 ML mit Zuftellungogebühr. Fit ausfallend« Nummer» infolge Streik» ent elementar« <E*ttg«iiie kein Sticuj. »erlag von Dr. L Hinerotd. Druck »et llntv^Buchdruckerei von Jod. Lug. Koch, Martt 21.23, Herniprecher ös, Pa«. Ickteckkonto: Rr. 5015 Amt Frankfurt a. Rat».

mtttelt: Die belgische und die französische Regierung sind in gleicher Weise entschlossen, tore Aktion im Ruhrgebiet fortzusetzen. biS Deutschlaud sich ent« | sLlietzt, unmittelbare Pors»»»e für dte Bezahlung der Reparationen zu machen. Beide Möchte haben eine ganze Reihe neuer Maßnahmen ins Auge gefasst, um ihren Druck zu verstärken und ihn solange sortzu- fetzen, wie eS nötig sei« wird. Die haben ausserdem ehte Anzahl von Beschlüssen gefaßt, um die Abfnbr von Kohlen und Ko» zu beschleunigen, den Eingang der Kohlensteuer sicherzustellen und den Bettieb der Eisenbahn immer mehr zu verbessern. Sie werden beute vormittag wieder zusammentreten. um nament­lich die Fragen über die Buchführung der interalli­ierten Dienststellen, die Verwendung deS Srttags der Pfänder, der Geldstrafen und der Kavttaübeschlag- nahmen sowie der Sachlieferungen usw. iu prüfen.

Liohlenpaskierkchein verlangen.

Reue Abwehrmassregel«.

Essen, 13. Avril. Die immer weitergehende Be- der Zechen und Gnibenanlagen durch die Franzosen hat es notwendig gemacht, daß sich die be­teiligten Kreise geschlossen über die Abwehrmatznah- nien ewigten. Die Besetzungen sind nur zu dem .Zwecke erfolgt, die auf den Halden liegenden Koblen- und Koksvorräte abzuführen. Die nunmehr im Ein­verständnis mit allen in Frage kommenven Kreisen festgesetzten Massregeln entsprechen der bisherigen Taktik des passiven Widerstandes. Das Ziel ist, den Franzosen keinerlei Gelegenheit zu aeven. anher den jetzt auf den Halden liegenden Vorräten weitere Mengen von Kohlen und Koks zu erbalte.n Es ist deshalb damit begonnen worden, die Förvernng von Kohlen mehr alS bisher zu beschränken. ES sollen nur soviel Koblen über Tag gebracht werden, wie für den eigenen Bedarf der Zechen und den Hausbrand gebraucht werden und für den Versand nur die Men­en, die täglich abgefahren werden tonnen. Auf kei­nen Fall sollen von setzt an neue Mengen von Kohlen auf die Halden gestürzt werden. In erheblicher Weife ivird auch in der Kokerei die Produktion eingeschränkt. Tie KoksSfen werden nach und nach gedämpft. Nur dort, wo sofort der Verbrauch an Koks stattfinden kann, wird man die Koksfabrikation weiter beibehal­ten. Man ist sich vollkommen darüber Nar, datz diese Einschränkungen toefentitoen Einfluss auf dte Hoch­öfen- und Hüttenwerke haben müssen. Aber man wird dicie Konsequenzen zu tragen wissen und bat sich bereits enttchlossen, einen Teil der fett 1914 un­unterbrochen forciert gehaltenen ®'triebe der Hoch­öfen zu dämpfen und mub anszublasen, damit die fo notwendig gewordenen Erneuerungsarbeiten ausge­nommen werde« tonne«.

Partei ju ergreifen. Auf Deutschland selbst falle die Vera«fwortung für den Rück­gang deS englischen Handels. Die Deut­schen weigerten sich, ihren Landsleute« Dispenzve- scheinigungen zu erteilen. Der Kommandant Sten« WortLV erhob sich darauf und beschuldigte Frankreich, mit der bestimmten Absicht in das Ruhrgebiet ge- i gangen zu sein, es zu annektieren. Man müsse, so er­klärte er. auf Frankreich einen Druck ausüben. um es zur Vernunft zu bringen und eS zur Zurückerstattung feiner Kriegsschulden England gegenüber $m veran­lassen. .Sie wollen also, datz wir Frankreich den .Krieg erklären?" unterbricht ton «in Abgeordneten.

I Mit alle« Mittel«.

Berlin, 13. April. Von französischer Sette! I werden aus sehr durchsichtigen Gründen im Aus- lande Gerüchte dahingehend verbreitet, datz infolge^ der politischen Verhältnist« die nach Deutschland r»ijendcn Ausländer autzermdentlich gefährdet feien, ferner die ganze deutsche Industrie zum Still, stand gekommen oder nicht in der Lage sei, die über« nommenen Auftrage rechtzeitig auszuführen u.e.m. Demgegenüber mutz nachdrücklich festgestellt werde«, datz beispielsweise die persönliche Sicherheit keine» einzigen der zahlreichen ausländischen Einkäufer auf der Leipziger und Breslauer Metz« gefährdet ge­wesen und datz die deutsche Industrie im Betrieb und durchaus lieferfähig ist. Es fei insbesondere nocki darauf hingewiesen, datz Deutschland auch ausserhalb des besetzten Gebiets leistungsfähige In­dustriezentren hat, die sehr wohl in der Lage find,, das Ausland weiterhin zu beliefern. i

i Niederländische Eindrücke. <

Haag, 13. April. Eine Abordnung des nieder­ländischen Fachvetzbandes hat im vorigen Monat im Ruhrgebiet geweilt und nunmehr ihren Bericht über oie gemachten Erfahrungen veröffentlicht. Die Ar. beiter, so heiht es darin, sind fest entschlossen, ihre« passiven Widerstand gegen die Franzosen unfr Belgier aufrechtzuerhalten. Durch erfolgreiche innere Organisationen und Einrichtungen vo« Kommissariaten in Elberfeld und Berlin sei die Ab. wehr nunmehr gut geregelt. Das Eisenbahnpersonal sei der Meinung, den Streik bereits gewonnen zu haben, denn von Kohlenbeförderung sei keine Rede.- Der Bericht gibt dann die Schilderung eines Zwi- schenfalles eines Mitgliedes der Abordnung mit den Besahungsbehörden in Essen wieder und schlietzt wörtlich: Im Ruhrgebiet wird in diesem Augen­blick ein schwerer Kampf geführt, ein Kamps zwischen Barbarentum und Kultur und ein Kamps zwischen alten und neuen Ansichten über die Macht« Möge der Ruhrkonflikt zur Folge haben, datz der Machtwahnstnn für immer gebrochen robb, datz nich^ wehr Waffengewalt das Recht bestimmt, und es müssen dem deutschen Arbeiter vergönnt fein, durch seine Ausdauer mit ökonomischen Waffen da» Schwert, das Bajonett, die Pistole, das Gewehr, bU Kanone, ja selbst die Tanks zu besiegen.

Marburg Somötüh, den 11 April Oster«,«»

Paris, 13. April.Journal Journbes" teilt mit, datz der englische Gechäftsträger in Paris bet einem Empfang vorgestern Poincarö erklärt habe, die englische Regierung müsse die Koksausfuhr nach Frankreich einstellen. Das Blatt gibt diese Nach­richt unter Vorbehalt wieder. Es würden, wie das l)latt hinzufügt, wenn sich die Meldung bestätigen ollte, grohe Schwierigkeiten für die französische Metallindustrie entstehen, denn seit der Einstellung I der regelmässigen Kokslieferungen aus dem Ruhr­gebiet hab« der englische Schmelzkoks einen beträcht-! 1 che« Anteil an der Versorgung der französischen Hochöfen. j

Amtliches Derkündigungsblatt des Kreises Marburg

Anzeiger für (das früher kurhessische) Oberhessei

Frctgavc der Hollandzüge.

Dortmund, 14. April. Seit gestern werden Kohlen­züge nach Hollaich in Dortmund von de» grvnzojen wie­der zugelasst».- -k# "

»Varis, 14. April. Die' belgischen Minister ^eunis und Jasper sind gestern kurz nach 1 Uhr mit- «8« i't Paris eingetroffen. Die Konferenz am Quai Ersatz begann um 3.25 Uhr. Belgischerseits wohn

ihr nutzer den beiden Ministern der Botschafter 3 Paris, Baron de Gaisfier d Resttoh bet, sranzösi- ^esstits nutzer Poincare und dem Direktor im Binmintfteiium della Rocca der Finanzminister

der Kriegsminister sowie die Minlster für die Düften Gebiete und fiir öffentliche Arbeiten. Den ^Mister für öffentliche Arbeiten begleitete der Leiter »l* französisch-belgischen Jngenteurkommission im I^hrgebtet Guilleaume und der Direktor der stanzö- mw-belgischen Eftenbahnregie.

. Paris, 14. Avril. Nach Schluss b« Sitzung der ^ütöstfch-belgifchen Konferenz am Quai d'Orsay ^itbe folgende amtliche Mitteilung der Kresse üder-

Jkn- Frankreich beansprucht zunächst 26 Milliar­den Goldmark, die es innerhalb von zehn Jahren er« Hellen haben mutz, Dazu kommen die Zahlungen an Jugoslawien, Italien, Rumänien und Belgien Autzer- ^rten Besatzungskosten beglichen und bent Gefühl deS engitMnt Volkes. Frankreich nehme te Vorschüsse zurückgezahlt werben, die Frankreich nach ' ~ - -----

hem Abkommen von Span zur Unt rstützung der beut« Äen Bergarbeiter gewährt habe. Dos mürbe eine Be­sam t s u m m e von 40 Milliarden ergeben.

l' Die französisch-belgische Ministerkonferenz findet dies- Ral in einem Augenblick statt, dem eine besondere Be­deutung zuzukommen scheint. Belgien ist vo« der Reife LoucheurS nicht erbaut. Insbesondere wünscht es «t'ch di« Zustimmung Englands und Italien» zu den an- Eblichen Plänen. Das Spiel trb.t Frankreich allein scheint m wirtschaftlich und politisch zu gefährlich. Gleichzeitig zrscheinen in der französischen Presse wieder Reparations- tzlSne und sie werden immer detailierter. Man wird aber »ich den neuen Plan desMalm" nur als agitatorisches Raterial und Versuchsballon werten müssen, wenig-r tegen un» gerichtet, als gegen England und Italien, die leiben Faktoren, die zunächst den französischen Plänen Gefügig zu machen sind.

DerMatin" veröffentlicht einen phantastischen Plan, ter angeblich vo« England durch Vermittlung Lou- Heurs gebilligt sein soll. Nach Berliner Blätter soll j das Londoner Zahlungsabkommen nominell in Kraft blei-

franzSsisch-belgischrn Beratungen. übernommenen Formulare von 20 000-Marknoten besitzen die Eigenschaft giftiger Banknoten nicht und frcni TirfAcJrÄ bIt ^^ ^dorstehendcn deshalb von der Reichsbank nicht eingelöst.

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fee man in gewissen Kreisen anzunehmen scheint die I stnd kenntlich daran, datz sie tn der linken unteren Asicht, von der französischen Regierung die Eröffnung Ecke der Vorderseite (Schriftseite) über dem Stem- Mieller Verhängungen mit London zu verlangen. Man vel den Doppelbuchstaben MX tragen. Die weitere «bauert in Brüssel die Intervention Louche-irS in folg- Anfertigung derartiger Roten ist eingestellt.

Wern vor dem Abschluß bedeutender Lieferungen fgez ) v. ivtasenapp.

terwen, plötzlich die Verhanolungen abgebrochen haben. Berlin, 13. April. Der deutsche Eeschästs- UBerbem setzte der Widerstand der Eisenbahner an der 1 träger in Paris ist angewiesen worden, der franzö- ?^u Fall sei man in ge- fischen Regierung eine Rote zu übergeben, in der ?ll?n Kreisen der Meinung, datz die Verhandlungen mit I

Aland erst nach Erzielung eines Abkommens hinsuht- ^^...^bstlert wird, datz der früher« Reichs- Lch der Sicherungen und Reparationen zwischen Frank- | ^Minister Eiesberts der frühere P«utzi,che Mi- und Belgien eingeleitet werden können. Bis jetzt L r-*

fen aber über ein solches Abkommen keinerlei Besprech­ungen vorgenommen worden. Belgien wünsche, keine Zeit forübfr zu verlieren und die belgische Regierung weigere ££ siirs erste, von der an der Ruhr befolgten Politik Y °ur Erreichung des im Januar umschriebenen Zieles Einkommen.

mann vom Deutschen Eisenbahnerverband, Ober- lokt mrtivführer Fischer von der Reichsgewerkschaft und die Betriebsratsmitglieder v. Gericht und Ruf, Bei dem Bcztrksinspektor Gutting des Bayrischen Eisenbahnerverbandes wurde in seiner Abwesenheit Hauesuchung abgehalten. Die Familie Guttings er­hielt den Ausweisungsbefehl mit 3 Tagen Frist. Ausgewiescn wurden ferner Regierungsrat Kron- beimer,. Regierungsbaurat Dinger und die Eisen- bahninspektore« Matz und Stichling. iSchuppnokowsky, weil er einen Untersuchungsgefan«

Frankfurt a. M., 13. April. Laut einer gcnen den Franzosen nicht ausliefern wollte. Dieser Meldung derFranks. Ztg." aus Mainz haben die I Untersuchungsgefangene ist ein Serbe, der auf Franzosen gestern mittag mit sofortiger Wirkung Grund des Landesverratsgesetzes verhaftet wurde. ' 36- Eisenbahnbedienstete mit ihren Familien ent- I Den Franzosen ist dies von einem gewissen Schling«

Iler verraten worden. Schlingler ist von den Fran« , oln, 13. April. Die Eschweiler Besatzungs- Izosen gleichfalls in Schutzhaft genommen ward««, behorde geht jetzt hier dazu über, die Eisenbahner I ... - ... I

auch aus Privatwohnungen zu vertreiben. Heute I »«griiy« ^«sstz.

müssen mehrere Beamte solche Wohnungen räumen D u i s b u r g, 14. April. Die Stadtverordnete».! darunter einige, die Eigentümer des Hauses sind. ' perfammlung hat die der Stadt Duisburg non bet.

____e____ I Besatzungsbehörde auferlegte Kontribution von 75

Millionen Mark einstimmig abgelehnt mit der'Be-'

Per nadi her Kohle. I gründung, datz jeder Nachweis darüber fehle, datz mttenrelbunaen znfolae ist aetfern den Behörde» & 7? ^« angeblichen Sabotageakten (»

tu Essen eine Ordonnanz des Generals Degoutte zu- Verbindung stehe. Beigeordneter Baurat Pregizer, cegattaett. dte vom 31 März datiert m. Artikel 1 der der aus diesem Anlah zur belgischen Kommandantur Verordnung lautet: Da die im befetten Rubraebiet f befohlen worden war, ist von diesem Gang bisher pelegencn Berawerke die am 15. Mär, fällige Koblen- nicht zurückaekebrt steuer nicht bezahlt haben, findet kssnstla in diesem ' guruagereyrr. «>btet folgende Regelung des Transportes von Koblen unv Koto Anwendung: Artikel S. Kein Fahr­zeug, das Kohle efördert, darf ohne einen Passier- kchein verkehren, der von der interalliierten Kontroll­kommission der Hüttenbergwerke oder ausnahmsweise, wenn es sich um Stevutatkohle handelt, von dem DlvisionSgeueral des Gebiets, in dem sich das be­treffende Gebiet befindet, ausgestellt ist. In den weiteren Arttteln wird bestimmt, dass lebe ohne Passierschein verkehrende Kohlenladung ohne das Ge­führt beschlagnahmt wird und datz Zuwiderhand­lungen mit einer Geldstrafe bl« zu 100 Millionen eil und einer Gefängnisstrafe bis zu 5 Javren ge­ahndet werden sollen. Die Blätter bemerken zu der Verordnung, datz sie wenigstens auf dem Papier die Stillegung des aefamten Koblenverkebrs im Ruhrge­biet bedeutet, denn kein Bergwerk wird das französi­sche Recht im Ruhrgebiet anerkennen und einen

In Verbindung damit steht der Plan über die J nte r- ««t i o n a l isie r u n g des Rheinlandes und des Ruhrgebietes. Beide sSebiete würden mit der Abtragung der Schuld nach zehn Jahren geräumt werden, fedi diesem Zeitpunkt würde der Völkerbund sein Regime ta Rheinland antreten. Eine internationale Verwaltung ter Eisenbahn würde geschaffen werden und getuiffe strate- Uim Punkte mühten weiter in den Händen der Alliierten Mben. Damit Frankreichs Kohlenversorgnng für alle Briten sichergestellt ist, fordert man eine Heber» Ichreibung ewiger Konzest, one n auf deut'ch? dbleubergwerke. Im einzelnen soll Po ncare Vorschlägen: 1. 40 GoLmilliarden, welche Frankreich und Belgien yuuuvil, 10. CTpill. ,1UIU lauinuten sollen und ein zweites Recht, das England je I Reuterschen Büros wird angenommen, dass vorn «ßtb !einen finanziellen Bedürfnissen verwerten soll. Eng- Curzon am Dienstag im Oberhause bei der Debatte «nd soll auch weiterhin die Bezahlung der französischen I über die auswärtigen Angelegenheiten sprechen werde. Lünilden aus den deutschen Bons B. und C. entnehmen I

tie 82 Milliarden der Bons C. sind solgendermastrn I m .. Mat.«

A verteilen: 1. an die Vereinigten Staaten als Bezahlung W llttt

ter französischen Schuld, 2. Reparationen für Jtall n f

toter Bedingungen, die, wie derMatin" erklärt, fftt L 9?liL putsche Botschaft i«

Bfalien sehr günstig sind, und 3. für England. Auf bi-fe Parts ist beauftragt worben, der französischen Re- 8ti?e ist der ganze Teil der Bons C .aus der fran- gierung eine Note zu überreichen, die sich mit der Mischen (schäre entfernt worden. Wegnahme von Druckplatten und unfertiger Noten-

Bon England ist also wenig erwähnt, man erwar- formulare aus einer privaten Druckerei in Mülheim «t von ihm große Opfer. Wenn Deutschland!befatzt. DieNote betontbesonders.dah die Reichs- «m die englischen Schulden an Amerika noch übernähme I bank ein privates Unternehmen ist und erwartet Mich 1 Milliarde Pfund, so Sommen vhantostische Zahlen von der französischen Regierung, datz das gesamte Mans Aber Amerika hat ja Deutschland anstelle, fehlende Material zurückerstattet wird, und datz von «>g inds als Schuldner schon abgelehut. den Platten keine Abdrucke gemacht werden. Hierzu

?.^rnrnpunkte sind für Deutschland erlässt die Reichsbank folgende Bekanntmachung- «_ Die von den französischen Besatzungstruppen in

ßOltbOtl, 13. 9lprtl. 830tt gul Utttcrttdöfctct Kam ff ,,, ffRüffioimAKnliY f»«

terb bestritten, dass der vom Pariser ,Maitn"er- E. L.arcks schen Druckerei zu Mulhein^Ruhr be Fernlichte Reparattonsplan tn London gebilligt wor-1 schlagnahmten fertig gedruckten, aber noch nicht an Ot fei. die Reichsbank abgeführten und von dieser noch nicht

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