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Amtliches Verkündigungsblatt des Kreises Marburg.

Anzeiger für (das früher kurheffifche) OberheffeD

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Paris. 6. Avril. Der Abgcordnete Leon Daudet

möglichst bekanntgeben.

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® ffe n, 6. April. Der päpstliche Abgesandte Testa empfing heute vormittag Herrn Fritz Thyssen aur Mülheim. Nachmittags machte der französische Armeebischof Testa einen Besuch.

stemm die snmgen wieder. In amerikanischen Krci- | len in London erklärt man sich nicht sehr befriedigt mit i)snt in Frage kommenden Plane und erklärt, in Woshing- I 93n werde man nicht dazu zu haben sein, Laß Englaick und Frankreich auf Deutschland ihre Verpstichtungen gegen­über den Vereinigten Staaten abwälztrn. In gewissen englischen Kreisen wieder behauptet man, in mehreren Punkten sei Bonar Law mit Loucheur nicht ein­verstanden gewesen. Man betont auch, daß der Ge­danke, eine rheinische Republik zu gründen, in England nicht günstig ausgenommen werden könnte.

DerDaily News" zufolge hat Poincarö kei­nerlei Einwand dagegen erhoben, daß Loucheur nut BonarLaw zusammentreffe, da Bonar Law sonst kaum einen Politiker hätte empfangen können, dör als Poin- cares wahrscheinlicher Nachfolger angesehen werde.

London, 6. April Wie der diplomatische Bericht­erstatter desDaily Telegraph" heute hervorhehi, findet der Gedanke der Uebettragung der Alliierten schulden an die Vereinigten Staaten von den Schul­tern Frankreichs und anderer Länder aus die Schultern Deutschlands in amerikanischen Kreisen nicht d-n geringsten Anklang. j

Wie den Blättern aus Eelsenktrche tr-gerW meldet wird, verlangte gestern nachmittag im Bür« *-

Die Lage ie den besetzten Gebieten.

Darmstadt, 6. April. Die Zuckerfabrik Groß-Gerau rvnrde vor den Franzosen besetzt. Der Zweck der Besetzung soll die Beschlagnahme von Zuckerrübensamen sein. Bei der Zuckerfabrik in Offstein soll dieselbe Maßnahme getroffen worden sein.

Münster, 6. April. Gestern nachmittag ist der Bahnhof von Sterkrade von den Fraw rosen besetzt worden. Auf den Kontrollstellen werden von den Franzosen sämtliche Postsachen von den Behörden angehalten und kontrolliert.

Bingerbrück, 6. April. Ein von den Franzose« geschleppter beschlagnahmter Kahn ist durch ungeschickt« Navigierung der französischen Besatzung im Binger Loch' gesunken. Der fallende Wasserstand infolge der Trocken­heit der letzten Wochen läßt die Befürchtung gerechtfertigt erscheinen, daß die Rheinschiffahrt in den nächsten Woche« stark beeinträchtigt wird.

In Bochum erbeuteten die Franzten bei de, gestrigen Besetzung der Großbanken insg^amt st08 Millionen Mark. Drei Bankbeamte so­wie der Direktor der Kommerzbank wurden ver. haftet.

DasB. T." meldet aus Bochum: Die leitenden Stellen der Arbeiterschaft im Ruhrgebiet beschlos. sen, solche Kaufleute, welche dem Verbot de« Verkaufs von Waren an die Franzosen zuwider­handeln, durch geeignete Maßnahmen der Ar­beiterorganisationen zu bestrafen. Waren für solch« Kaufleute werden von den Eisenbahnern und Transportarbeitern nicht mehr befördert, ferner werden solche Geschäfte von den Organisationen boykottiert.

Sinnlose Eewallmethoden.

gen Leserpublikum des Auslandes verschweigt, tot»

Heg Kind dieRote Fahne" ist und nurangesehene" deutsche Blätter als Quelle zur Bestätigung der ver­logenen französischeu Berichte angegeben findet, ban« darf man sich nicht wundern, daß so der Eindruck abge- schwächt wirb, den sonst das Effener Blutbad im Aus­land gemacht hat, zum Nachteil des deutschen Volkes und der Arbeiter. Damit dürfte der Gipfel der Schamlos^ keil erreicht sein. Das hat mit politischen Kindereien nichts mehr zu tun.

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Degoutte lehnt das Protestschreiben Erützners ab.

M ü n st e r, 6. April. Der ftanzösische General Denvignes hat an den Regierungspräsidenten Erützner ein Schreiben des Inhalts gerichtet, daß Degoutte es ablehnt, das Protestschreibens Erütz- ners über die Essener Vorgänge entgegenzunehmen, da Erützner ausgewiesen worden sei.

Am Dienstag Beerdigung der Essener Opfer.

Essen, 6. April. Die Beerdigung der Opfer vom Ostersamsiag findet am Dienstag vormitta- um 9 Uhr statt.

Ser Samt! gegen die Men.

Berlin, 6. April. DasB. T." meldet: Da» energtsche Eintreten des Betriebsrats der staat­lichen ZecheV e r g m a n n s g l ü ck" bei Buer ge­gen die Versuche der Franzosen, die Zeche selbst zu besetzen, hat zu einem vollen Erfolg geführt. Heut« morgen waren sämtliche Zechentore von den Fraiw zosen geräumt. Der Raum an den Abladestellen, wo die Franzosen sich frei bewegen können, ist mit einem Stacheldraht umzogen. Die Belegschaft ist heute wieder cingefahren. - .

Buer, 6. April. Neuerdings erbrachen di« Franzosen abermals die Lebensmittelmagazine der staatlichen SchachtanlageBergmannsglück" und besetzten jetzt auch die Klcinkinderschule in der Eustavstraße. Dadurch ist eine ganze Reihe so­zialer Einrichtungen unwirksam geworden. Der BelegschaftBergmannsglück" stellten die Fran- zosen das Ultimatum, die Torposten sofort zurück- zuziehcn, widrigenfalls auch die Notstandsarbeiten eingestellt würden. Es besteht also die Gefahr, daß die größte preußische Schachtanlage ersäuft. 'Das Gaswerk der ZecheBergmannsglück", das auch die benachbarten fiskalischen Schachtanlagen mit Gas versorgt, liegt bereits feit Montag still. Die Fran­zosen haben alle Büroräume der Zeche erbrochen und alle Schriftstücke durchstöbert und durcheinander geworfen.

Dem Pariser Berichterstatter derDaily Mail" zufolge verlautet in gut unterrichteten Kreisen, daß P o i n c a r e in den allernächsten Wochen Gelegenheit nehmen werde, sich endgültig über die ftanzösische Politik gegenüber Deutschland auszujprrchen und zwar spätestens bei her Unterbreitung des ö.egierungspro- grammS in der Kammer am 9. Mai.

Marburg SennoOenh, üen 7. AM

Ostermoiid

' war schon längst kein Geheimnis mehr,, daß Ivie Kommunisten im ftanzösisch-belgischrn Einbrnchs- I q nn Doppelspiel spielten, indem sie zwar äußer- I ,r. n Abwehrkampf der Arbeiterschaft bis zu einem

I gewissen Grade mittnachtrn, gleichzeitig aber den Fran- I roftii als Denunzianten dienten. Jetzt haben sie die r VMg abgewvrfen. Obwohl der Betriebsrat der Kruppschen Arbeiterschaft unter Beteiligung von Kom- I munisten eine wahrheitsgemäße Darstellung des blutt- grn Hergangs veröffentlicht hat, fahren die Komunisten dort und außerhalb des besetzten Gebiets unter besonoers ^shaster Beteiligung derRoten Fahne" fort, aller k .il erzählen, daH die ftanzösische Mordschießerei Wurch einen Angriff der verhetzten deutschen Arbeiter veranlaßt worden sei.

.Dieses niederträchtige Treiben hat selbst im Ausland ftr,c^Entrüstung hervorgerufen. Im holländischen Blatt a. in dem in Amsterdam erscheinenden

I r??. llnden wir eine Auslassung, die an Deut­lich reit nichts zu wünschen übrig läßt. Es wird dort der unwckerlegüche Nachweis geliefert, daß die Aeußeningen der Kommunisten und besonders derRoten Fahne" nicht nur eine völlige Verdrehung der Wahrheft an sich bar« nellen, stuckern fast wörtlich mit den von den Franzosen selbst veröffentlichten Berich-1 trn übrreinstimmen. ES wird weiter der Nach­weis geliefert, daß die Kommunisten die vom französischen Nachrichtendienst gelieferten Berichte Übernehmcm und I so nach Deutschland tragen, während bk Franzosen wie-1 deVum hierauf oU fetbftänbige Aeußernngen von Teilen I -----------.------

tc deutschen Presse Hinweisen. Wenn man dem unknndi- j bes Kanalhasens Grim«berg der Seljenkirchenü

bestand von vornherein kein Zwelfl, daß der ,3 "es ehemaligen WiedeiaufbaumtnisterS Frank- fran^n(*fncAcS bedeutendsten Vertreters der " ®nbuftr<e' besonderes Interesse beizn- «ew 7?b nun Loucheur im offiziellen Auftrag o . ^,eJLfe, unternommen hat, was ja bisher vom d Orsay stark bestritten wurde, oder ob er im !h?nmVChCM aufftta° tn London weilt, sei zunächst einmal dahingestellt. Auch in Paris gehen die Me »nngen nur dahin anseina.iperod Loucheur wirttich "bue vorherige Verständigung mit Polncarö die Rette «ntcrnommen hat oder nicht. Daß er aber blak [tlner persönlichen Jnsormaiwn, aus eigene Faust mit Stt.^"den engttschen Kreisen tn ÄÄ.m «nau auch in Pariser politischen Kreisen für 0 Loucheur ist bekanntlich Gegner der I «uhrattion, aber er hat auf der anderen Seit7aun wiederholt durch die Preffe betonen lagen, daß. nach- ben Einmarsch in das Ruhrgebiet nun A tmai unternommen habe, es ohne stcherc Revara- twnsgavantien nicht mehr zurück könne. Was Lou- bieftn Nweren Garantien Zf;1!. *' 'st noch nicht bekannt geworden. Kn wela>>» ?!^,"^ leine Meinung aber geht, darüber sind so- wohl tn der ftanzöstschen, wie vor allem aber auch in >Ur englischen Preffe Verlautbarungen berw bim ^de Nichllinten v-röfsenfticht wo7den. Und zwar «avb^ 7.^>r rfi ,fd,Cn *rcffe der .Daily Tew

Die Aussuhrungen des .Daily Telegraph- wru 7nri7r ,von besonderem Werte, Werl Lou- »cn vorher eine lange Unterredung mit dem Bestb-r ^es englischen Blaues Lord Burnbam, hatte die Reise Loucheurs der erst«, wenn auch ftng' derUf bem ®C0C

darrs, 6. April. Der Londoner Vertreter der HavaSagentnr hat von Loucheur unmittelbar vor dessen Abtrift heute Bormittag folgende Erklärung erhalten: Er lehne es ab, irgend etwas mitzuteilen, wie er es auch während seines Aufenthalts in London stets getan habe. Er wolle seine Zeit nicht damit verlieren, all das Falsche richtig zu stellen, das überall in der Presse verlneittt worden sei, und er fti Überrascht davon, daß gewisse ! Auffassungen, die er nicht im entferntesten teile, be­sprochen würden, als wären es die seinizen. Nach dem Havasverireier hat Loucheur heute Vormittag eine Unter» redung mit dem englischen Kricgswinister Lord Derby gehabt. (

Paris, 6.Aptft. Haväs meldet aus London- Der Reparationsplan, b*t derDaily TeLo- gr^>h" veröffentlicht hat, ruft lebhaftes Jnterefft in eng­lischen diplomatischen und pelftffchsu Kreiftn hervvr Bon einem Havas Berftetrr befragt, um zu wissen, ob der Jnbalt drefts Sieparationsvlanes in allen Punkten mit feinen Gedanken überein stimme, erklärte Lou­cheur, die Ansichten, die in diesem Plane vertreten wür-

unten nichr so aufg faßt werden, alt gäben sie |

toinnnU(E6 s7irb ?na" französticbers-its nach einer tn n°o 7" b e rein das ftanzösifcke JUierege b-- wm. Loucheur als mehr wirtschaftlich eingcstell er to hen m allerdings die lvirlsMaftticven Seif» «ew"w?^^brsrur.d treten lagen, und schon deShaid «rin in England mehr Verständnis finden.

Das aber gerade ist ein Umstand, der uns in «lüni> /lvinse, sehr auf der Hut zu fetn, Hamit wie das bisher immer gefchehen endliche Verständigung zwischen Frankreich «md England auf deutsche Kosten erzielt wird. Schon Lösung der RuvrkrisiS von Franr- tv ber Lösung der Reparation unv

Sicherheit in engem Zusammenhänge gebracht Rranfr^kha Qm ®e,f<cn' bafi die politischen Ziele »nnnet Juiebei tat Hintergründe stehen, Scur A brt dxn Unterredungen zwischen Lou- Koo führenden englischen Politikern der

8e»-?V'oaraushin weist wieder deutlich der 8orfiihi,r?aMh Telegraph- der gewiffermatzen als Wühler Mr dfe Reise Loucheurs zu gelten hatte, "der auch eine Verlautbarung des

Neo.crlmröL. I

Schon, daß Bonar Law seine Erholungsreise un I 5^-'ecdcn Hal, um feine zweistündige Aussprache mit I j"1, ur 5 ermöglichen, hebt die Bedeutung LoucherS «rvo^ Nach dem Reutertelegramm hatte Loucheur «m Premierminister die Einzelheiten eines Wieder- tzkrstellungsplanes mitgeteilt

verzichten mügen, und wäre dann aus Gnade oder Ungnade wieder in Frankreichs Hände geliefert. Und welche Gefahr hier schlummert, das gebt mau am besten an den Ausfilbrnngen, die kürzlich erst die sicherlich nicht poincar°sreundlicheatre Nouvaüe" gemacht hat, die im Anschluß an die Erössnungen Poinear-s in dcr Kammerkommisgon berichtet, daß nach dem Plane Poincares die Nnhrbesevung solange bauern mürbe, bis die Zahlungen an Frankreich er folgt seien, also noch vierzig Jahre lang! ®ana<t; würde also selbst, wenn man die Poincarc scheu For deruitgen stark reduziert, jedenfalls vorläufig nicht die Rede sein können. Es liegen aber noch weitere Ge ähren in dieser siaffelweisen Räumung: Da ist zu «pst einmal die Frage, wer für die französische ersprcchungen Deutschland gegenüber gnraititert. c» weiteren aber die im Hintergründe lauernde Aus ""ig de« Sai-es, von dem chöswillieen

be«'. AuS all diesem gehl alleift schon hervor, daß .. .;i>>che Plan in feiner jetzige» Form i.

uischlaird unannehmbar ist. 1

Ans in dem kurzen Reuter-Telegramm angedeutct »trd, das ist im .Daily Telegraph- vorher schon aus- ^°rden. lieber eine Entschädigungssumme wn 26 Milliarden Gokdmark ließe sich ja gewiß noch «den, aber nun kommt der Pferdefuß! Außerdem sol- rn schulden der Ententemächte an den Vereinig «waten ans Deutschland übertragen werden. Da- »lrch können nach französischer Anschauung die For- krl«,C:t.l1-2,rofebritannlen3 °n seine Alliierten in Höhe ä^.dri«Ischen Schuld an die Vereinigten Staaten ve ».edigr werden. Die deutsche Schuld würde aber alS- «m» auf diesem Umweg auf 10 Milliarden Goldmark ^rder In die Höhe schnellen, eine Smmne die Deutschland nicht zu leisten imstande ist. ES wäre «so dadurch die schwierige Reparattonsftage ihrer -ösung gegenüber den bisherigen Standpunkt um naher gerückt. Nun kommt aber noch bin zu «8 die Verbindung der Reparattonsftage mit der mrtüe der Sicherheit, also mit rein territorial politt S Forderungen Frankreichs, noch komplizierter «rd. Wir wollen hier für den Augenblick noch nicht ^"'^^fwder elngehen auf den tat .Daily Telegraph ' «^löftenlli^ten ftanzösischen Gedanken der Schaffung ^einischrn Bundesstaates in der Art der Re- »blik tn Laven und Würtlembcrg, also innerhalb

Reiches, ebenso nicht auf die einseittge ^»Militarisierung Deulschlands in dieser sogenann- i E* westrheinischen Republik. Es genügt allein schon z» die Gefahren hinzuweisen, die in den französisLen »lauen entbaltene stufenweise militärische Räumung v«s Ruhrgebietes und anderer i,t der letzicit Zeil ans »tat reckten Rdeinufer besetzten Gebiete durch Fraitr «ck und Belgien in sich bergen. Tstcse militärische I «rnung soll nack dem .Daily Telegraph', wenn aucki »senweise, so dock rasch erfolgen, .vorausgesetzt, daß! w bcutfrtien Zahlungen und Lieferungen regelmäßig «folgt' Da Deutschland nun im segenhärtigeu taigeubiick nicht zahlen kann daß nicht nur aller I «ejt, sondern auch Frankreich klar so würde zn- «chst vom Beginn einer solche« stusenwcisen Räu I J»»ng nicht dir geringste Rede sein. Frankreich und «elgien würden Weiler im Ruhrgebiet verbleiben, Mv Me dort jetzt bettiebene AusbenNtug würde dann I

- Deutschlands Duldung und gewistermaßen auch ««Wirkung erfolgen. Dann wurde Frankreich das «reichen, was unfer passiver Widerstand bisher ver- xnvkrt hat. Dieken passiven Widerstand mitfrte I f *!«Wiant) naturgemäß infolge der neuen Ad-1 ««ckungen sofort einstellen. Deutfchland würde also Vftine einzige Waffe, die ihm in dem ungleichen! Wfe Hüt settten sämtlichen Gegueta «och bleibt.

^^etl|e^Tr3^,Unfl etl[bttnt ,ed)9mel mödtentlidi. - L-zug-vrei, monatli» 09« Vs 3600 m 1 Zustellungsgedühk. Für ausmllrnde Nummern infolge Streiks ooer All. 01 """-»rarer Eretgntne tetn ttirng. - «erlag oon Di. L.htser°t!>. - Druck der UitiiM!8ud)6ruitetet non 3ob. »ug. Äod>. Markt 2123. Reinipredjer 55, «ost.

ktetftonto: Nr. 5015 Amt Frankiurt a. Mair.

I dariS, 6. April. Havas berichtet über den Aus- -ntbalt Lou ckeurs in England noch, der ehemalige ftanzösische Minister habe bei Lloyd George nicht da? Wochen-nde verbracht, sondern nur am Sonnt g bei ihm

I gefrühstückt. Außerdem sei er entgegen anderweitigen . - - —a ___ .

Darstellungen mit dem Schatzkanzler Baldwin im Haus- I eine Jnterpellatzon eingebracht, um von dein Mtni- Llovd Georges in Churt zusammengctroffen. Loucheur sterpräsidenten Auskunft zu vettangeu über die Reift eines habe jede Angabe über seine Unterredungen mft den der Mftgüeder eines Ministeriums der Vergangenheit englischen Staatsmännern verweigert ES dürfe jedoch in eines der alliierten Länder, wo sich der Algeordncte mit gesagt werden, daß er aus feinen sehr freundschaftlichen den Staatsmännern uittcrhalte, als ob er selbst frzn-

I Besprechungen in England den Eindruck mit nach Fr nk zösischer Ministerpräsident wäre. Diese Jnterpellalwu reich nehme, dckß jenseits des Kanals ein wirklich gm.r bezieht sich auf die Reise Loucheurs nach London.

B lle herrsch-, zu einem Audeich des englischen und fran- m

zösifchen Standpunktes ju kommen. Ebenso befriedigend ~ darts, 6. April. Eine 20jährige Frau Madeleine sei der Eindruck hinsichtkch der öffentlichen Meinuna in V d'5 ^»«vormittag Pomcare. als er das seit England. ^ftnVng yi I c..iiger Zett dem Ptckttkum zttgängllcke Bild der Ein-

Londo n, 6.April. Dem Besuch Loucheurs in Äf ^rm M'uisterpräsi-

England wird im Zusammenhang mft dem von ihm unter- L "3KotbfT domcarö zur.es, ist festgenommen | nommenen Versuch zur Herbeiführung einer Reparatienr- |

-egrlung weiter große Beachtung geschenkt. Es wird . ., . ,

beute bestätigt, daß Loucheur nicht nur Unterredungen mit ®et Stte$t um W< Besahungskosten.

Ifilobb ©eorgcunb 58onar 8nw aebabt M, tonberii Paris, 5. April. Die Konferenz zur Rege-, 2* «ui führenden Bankiers und Industriellen. I! nng der amerikanischen Besatzungskosten hat gestern ftlSJ ÄÄt. ÄT«i Berichterstatter der wAtigst^Lond'onrr Blätttr ^°ch demPetit Parisien"

Ttmes" und desDaily Teleg raph" heben fcte Regierung der Vereinigten Staaten den icdoch in ihren Telegrammen hervor, daß der in der gestri- Vorschlag den alliierten Delegierten anzunehmen, qen Berliner Abendpvesse veröffentlichte Loucheur zu- iedoch seien noch einige wichtige Punkte nicht ge-

I geschriebene Plan in Deutschland ungünstig aufge- I regelt: 1. die Frage der Priorität der Be- rundweg ver- satzungskosten, 2. die Frage der belgi-

Sttmmen Ess^"ck^^ S Ä P^ert Priorität, 3. die Priorität, die die S^auÄrt 6114 hbcrattr D-rlmer französische Regierung augenblicklich für die

London, 6. April. Dw diplomatische Bericht-1 kosten des Ruhrunternehmens verlange erstatter derWestminster Gazette", der den Be- au' ®runb des Systems, daß die Gerichtsvollzieher- juch Loucheurs auf eine mögliche Neuorieniie- Ian erster Stelle bezahlt werden müßten. Es rn ng bei französischen Politik und auf den Wunsch frage sich nun, wie angesichts dieser Forderungen es KÄ1Ä&ÄÄ?LL ZL

Man Loucheurs uU"äl? rtneJL® J ° n.^.7.n fom^ba6 ^^uch die beb

Rheinckand unter französischer Kontrolle hmausgeschoben werden müsse. Aus

zn halten, und die daher von einer NcUralisiet-ung oder Lesern Grunde sei der belgische Delegierte Be- 3ntern<rtionatifienmg des Rheinlandes oder einer Heber-1m c I *» Q n s gestern abend nach Brüssel abgereist, imtchung durch den Völkerbund (ber als unter ftanzösi- I um wit dem Ministerpräsidenten zu beraten. Er 1 !L-m Einftirn st«hcick ange,ehen werde) nichts wffsen wolle, werde die Antwort der belgischen Reaieruna b«ld- l&ie sei icdoch bereit, Garantien dafür zu geben, pajj1* ----------- » I

weder Eisenbahnen noch Fabriken für milftärische Zwecke gebraucht würden, vorausgesetzt, daß Frankreich ahn- ltche Garantien aus seiner Seite ber Grenze gebe. Da aber Frankreich nichts derartiges tun wolle, scheine der Loucheursche Plan die Frage nicht vorwärts zu bringen. fei icdoch unzweifelhaft von ber xiw b.'ftffen, daß eine Art Entmikitarisierung im Rhein­land und im Ruhr-Gebiet durchgeführt Iverben könne, oie b« ftanzösische« Forderung nach Sicherheit Genüge tun Tonne . Man werde darüber in naher Zukunft wohl mehr hören, wenn Lloyd George die Möglichkeit erhalte, eine neue Rebe über die Ruhr-Frage im Unterhaus zu hatten. r

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