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toe<Ho«te: Nr. 5015 Amt Frankfurt a. Main.
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habe er in sein«, Rede folgenden Satz ge-
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ob Maßnahmen zu beteiligen, die dazu bestimmt
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bolle der Alliierten vor; weitere Pläne umfaßten
»Ua Schaffung eines autonomen Pufferstaates und kt „Internationalisierung" des linken Nheinufers k* 560 «Otter der Kontrolle des Völkerbundes.
Man fei zurückgekommen zu der französischen
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und Nuhrbahnen, ein anderer die Entmili- brisierung des linken Rheinufers unter der Kon-
Dtr Verhaftung des ReichStagöabgeordneten Hvllcin in Paris hat großes Aufsehen erregt. HSllein sprach in einer Kommunisten Versamnüung und wurde sofort noch seiner Rede vervaftet. Rach Pariser Mit-
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Reich-bank-Nebenstelle, Deutschhausstraße, Ecke Biegenstratze.
Commerz- tmb Privatbank, Markt.
Mitlelderrtfche Creditbank, Filiale Marburg, Bahnhofftratze.
Bankhaus L. Pfeiffer, Vfföllerstratze und Markig aste. u*
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seien, die Durchführung der Abrüstungs- te st i m m u n g e n des Friedensvertrages Deutfch- knb gegenüber zu erzwingen. Es sei klar, daß tomell eine neue Frage vorgebracht werde und daß bfe T ü r für interalliierte Beratungen tber die Sicherheit Frankreichs g e - »f f n e t werde. Es werde leicht sein, die Perhand- dng?n von der Frage der ReparationW auf die fer Sicherheit auszudehnen. Ein Plan sehe die
Stücke zu 5,10,20,50 «. 100 Dollar. Zeichnung vom 12. bis 24. März d.Z.
Zeichnungen werden bei den unterzeichnetenZeichnung«- stellen ent gegen genommen. Prospekte mit den nLheren Bedingungen liegen bei allen Zeichnungsftellen auf und werden auf Wunsch abgegeben.
Paris, 19. März. Die Konferenz zur Regelung der Besatzungskosten für da, amerikanische Heer tagte von 10 bis 1 Uhr. Die amerikanische Regierung lehnt es ab, den Wert der von Amerika beschlagnahmten deutschen Schiffe auf die Besatz- ingskosten verrechnen zu lassen, erklärt sich aber bereit, einen Zahlungsplan zu erörtern, der mit zu- künstigen Zahreszahlungen rechnet. Die von den Alliierten gemachten Vorschläge könnten nach dieser Richtung als Verhandlungsgrundlage dienen. Die Delegierten der eurpäifchen Staaten treten morgen zur Prüfung der amerikanischen Bemerkungen zu- ammen.
M o » k a u, 19. März. Rach einer Meldung der russischen Telegraphenagentur werden die vom all-
dele ei sich noch um etwa» anderes al» um die Re- rorattonSfrage, nämlich die Sicherheit Frankreichs. Der RuhrkonfliN müsse so gelöst werden, das» dadurch gleichzeitig die Frage der Sicherheit Frankreich» gelöst werde. DU rheinischen Provinzen mühten von Preußen getrennt werden, wobei aber Frankreich nicht da» Ziel verfolge, deutsche Gebiete zu annektieren.
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braucht: .Die Franzosen werden die Kosten für die Riibrbesetzung bezahlen!- Dieses DatzeS wegen sei er verhaftet worden. Man klagt ihn an der Gefährdung der Sicherheit des französischen Staates und bezichtigt tim der Teilnahme an einem Komplott gegen die innere und Süßere Sicherheit Frankreichs.
< Paris, 19. Marz. Davas erfährt offiziös?. daß die französische Presse im allgemeinen die Ausgaben für die Besetzung de» Ruhrgebiets stark übertrieben babe. In einem Schreiben, das der Finanzminister soeben der Finanzkommission der Kammer habe zugehcn lassen, seien "die Kredite für die Gesamtausgaben in den ersten vier Monaten des JabreS ongcfordert worden, und zwar mit 196 Millionen Franken; 86 Millionen seien von den Kosten alS Unterhalt der französischen Truppen im LandeSinnern abzuziehcn, sodaß sich die durch die Besetzung entstandenen Mehrausgaben in den ersten vier Moniten de» Jahres aus netto 160 Millionen belaufen.
Zu» Attentat aus Cmeets.
Paris, 19. März. Das Attentat auf Smeets bringt natürlich die französische Presse in große Verlegenheit. Trotzdem sie nicht den Anschein erwecken darf, al, ob sie sich nicht besonders für das Schicksal Smeet, interessiere, kann sie ihre Trauer über da, Schicksal des rheinischen Landesverräters nicht verbergen. Pertinax gibt im »Echo de Paris" zu, daß die separatistische Bewegung im Rheinland erfolglos war. Die Besatzungsbehärden dürften nicht offen zu Dunsten dieser Bewegung eintreten, das könne schädliche Folgen haben.
Tre „Bossische Zeitung" meldet zu dem Anschlag auf Smeet,: Der Separatistenführer befürchtete seit längerer Zeit ein Attentat und ging deshalb meist in französischer Offiztersuniform aus.
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Sbee einer gründlichen Abänderung des Versailler Beitrages mit Bezug auf die militärischen Bestim-
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Bochum, 19. März. Rach französischen Angaben ist in der Nacht zum Sonntag im Essener Hauptbahnhof ein französischer Po st en et< schossen worden. Da die Franzosen annehmen, daß der Posten von einem Deutschen erschossen worden fei, haben sie heute früh al, Deiseln folgende Herren verhaftet: den Reichstagsabgeorb- neten Dr. Ouaatz in seiner Eigenschaft als ehemaliger Syndikus der Handelskammer, Land» gerichtspräfident Dr. Volmer, ferner den Direttor der Essener Rcichsbankstelle Peekolt sowie je einen Direktor der Essener Großbanken. Der stellvertretende Bürgermeister Bode wurde von den Franzosen gesucht, aber nicht gefunden.
Bochum, 19. März. Wie jetzt in Esten festgestellt werden konnte, wurde die Leiche des erschossenen Franzosen in die von den Franzosen be» schlagnahmte Abteilung der Essener städtischen Krankenanstalt übergesührt. Der Soldat befand sich im Keller des besetzten Hauptbahnhof» Er wurde von außen durch einen Schuß getötet. Ueber den Hergang der Tat sind Ermittelungen von deutscher Seite im Gange.
Berlin, 19. März. Zusammenhängend mit der Erschießung des französischen Posten» am Essener Hauptbahnhof sind den Blättern zufÄg» außer den als Geiseln Verhafteten noch die Führe» sämtlicher Kraftwagen festgenommen worden, di» einen Stand am Bahnhof hatten. Dem „Sorroärte* zufo. : wurden die Chauffeure bei der FestnahmG von den Frc ,'en mit Kolben und Bajonette» schwer mißhandelt. Weiter wurden die Beamte» und Beamtinnen des Telegraphen- und Fernsprech, amies, die sich in den Räumen des seit Woche» sttllgelegten Betriebes aufhielten, vertrieben und das Gebäude von den Franzosen besetzt.
Bochum 20. März. Die in Essen angestellten Ermittelungen über die Vorgänge in der Nacht zum Sonntag, in deren Verlauf ein ftanzöfischer Soldat und der 38jährige Buchdruckereibefltzer Kurt Schulte erschossen wurden, haben einwandfrei er« geben, daß Schulte ohne jeden Anlaß erschossen worden ist. insbesondere daß er al» Täter bei dem Anschlag gegen den französischen Sol- baten keineswegs in Frage kommen kann.
Bochum, 20. März. Der kommandierende General Fournier hat durch einen Maueranschlag die Festnahme der bereits genannten Essener Geiseln betanntgegeben und hierbei ausdrücklich erklärt, daß der Mörder des französischen Soldaten unbekannt ist. Die Geiseln würden in Freiheit gesetzt werden, sobald der Urheber der Tat von den deutschen Behörden übergeben worden sei. Falls bet oder die Schuldigen nicht entdeckt werden, behalte sich der Divifionsgeneral vor, bet Stadt Essen eine Geldstrafe aufzuerlegen, beten Höhe noch festgestellt werben solle. Rach bet Erklärung be» Dioi. fionskommanbanten kann also Schulte für den An» chlag auf ben französischen Soldaten nicht in Frag» kommen. Die beiden Kriminalbeamten und bet Arzt, die den schwerverletzten Schulte, bet am Nach,
Rheinland« und bk Kontrolle über die rheinischen Eisen- kühnen. Hierdurch twrbe die Souveränität nicht ver- üeinert (!) und die Besatzungsdauer nicht verlängett. Ts werde am besten fein, wenn Frankreich Von sich br Initiative ergreife.
Daß der Gedanke, Westdeutschland unter eine weit- tzehende Aussicht zu stellen, auch schon in den Kreisen des englischen Liberalismus Anhänger gefunden hab', Aird von dem „Observer" an anderer Stelle bestätigt. Ts heißt, daß gewisse Leut« in England gleich den Fran- »fen vorschlügen, das Rheinland und Ruhrgebiet zu iUt-rnationalifieren. Der Zweck dieser Betrachtung n 8 nur zu auffallend
London, 19. März. Der Pariser Bericht- Matter der „Shne£“ fihreibt» es verlaut^ daß die französische Regi.eruu.g- die britische be fr a g t habe, ob Großbritannien geneigt sek, sich
Marburg Dienstag, in 2G. M,
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russischen Zeittralausschuß der Gewerkschaften für die Arbeiter im Ruhrgebiet gestifteten fünf Mill. Pud Getreide in Reval auf Schiffe verladen, um Ruhrgebiet befördert zu werden.
»ungen. Di,e Artikel 42, 43 und 44 seien, wie be- b-uptei werde, in ihrer augenblicklichen Gestalt richt wirksam. Poincar^ werde erklären, daß die Hinausschiebung der Räumung des Rheinlandes Acht genüge. Andeutungen von britischer Seite, baß unter gewissen Umständen und unter gewissen Bedingungen ein militärischer Garantie- Takt wieder angeboten werden könne, feien in Varis gut ausgenommen worden. Ein solcher Pakt aber würde genügen, um die Franzosen von dem Wunsche nach einem ihnen günstigeren Rheinland- Regime, al- sie es jetzt hätten, abzubringen.
üslllll-§chatzll»eisil «gen des dentschen Reiches garantiert von der Reichsbank, am 15. April 1926 zu 120% rückzahlbar.
Amtliches Verkündigungsblatt des Kreises Marburg. M
Anzeiger für (das früher kurhessische) Oberhesse,
London, 19. Mär«. .Dativ News' schreibt, «r Plan einer Entmtiiiarisierung des RVeins mver mtcrnationalcn Bürgschaften an'esse der augenblick - «den Besetzung finde in Frankreich und anderswo vacbscnde Zustimmung. Das Blatt gib: jedoch zu, •*6 der Plan nicht von außen aufcrlegt werden könne >md daß er zu Boden fassen müsse, wenn er von Frankreich od.r Deutschland verworfen werde. „Dativ »ews' bezeichnet die valbamtllche französische Er'lä- wonach Frankreich jedes Veriiititclitngsaug<.'Sot N8 feindlichen Akt am ehe, als sehr törichte Handlmia, «e auch als solche behandelt werden müsse. Sowohl Alliierte und Associierte während dcs Kri-ac? ivie auch als Mitunterzeichner der PiUkerhimdfatzunL
Sn dieser Stell« ist he» öfteren daraus hing-wfesen, »atz di« Franzosen ein neue- Bersailles wünschen mit tolrferen Bedingungen. Um die Begrfinbung solcher Dünsche ist man « Lande der Phrasen rächt der- tzgen, ebensowenig um die Inszenierung deS Theaters, tzaS den Erfolg bringen soll. Dieses ganze Feuerwerk ton Reden, Verleumdungen, Ablehnungen jeder Berhaud- I Hmgsmöglichkeit hat nur den einen Sinn, uns selbst ' Md die „Verbündeten" über di« wahren Absichten irre gg führen. Bei un» wird es nicht gelingen. Der sauber? Klan, den sie jetzt ausg'leckt haben, ist zu teuflisch. Im »runde ist e» der alte: D « Losreihung der Rheinland« 1 Md Ine Okkupation des Ruhrgebiets Sie sollen näm- Lch unter „internationale Kontrolle" gestellt werden England wird man einen anderen Brocken hinwerfen für das Stück Fleisch aus unserem Leibe. Das ist der Zweck von toi ganzen Berede den „Sicherheiten". Ob Frankreich freilich so sich sickern kann, das möchten wir be- ßveMn. Er« Mmtschfemd, daN sich auf die Dauer Glücke seines Volkstums losrriß»« ließe, tzerbvnt' nid) hei seinem Namen genannt zu werden. Und feine Sank- fen kann das Herz knebeln „Einst wird kommen ein D-g....."
Die Frage brr Sicher he iten scheint jetzt ßn den Vordergrund der politischen Be-, krachtnngen zu treten. Das w'rd auch in einem tnterview bestätigt, das Lord Robert Cecil, der erst von ari8 zurückg'kehtt ist, und am Mittwoch nach Amerika p fahren g.-dentt, dem Vettreter des „Observer" gewährt fet. Lord Robett Cecil hat in feinen Besprechungen mit sßranzosen gefunden, daß diese die Lkkupations- und Scherheitsfrag? als ein unzettrennbares Ganze betrachten. I Bon einem engl sch-sranzösischen Vertrag könne nicht die iiede sein, aber ein Vertrag mit gleichlautenden militäri- sihen Klauseln, der allen euwpäischen Völkern offen t stände, sei eine ganz andere Sache. Aber Frankreich dürfe . noch mehr verlangm und zwar die Entm'litarisierung der
Hütten alle Nachbarn Frankreich» da» zweifellos« Recht und die Pflicht, ihr« Bennittelung anzuvietc« und Angebote mit konstruktiven Vorschlägen zu begleiten.
Ein deutscher Schritt in London unb Washington.
Die Reichsreg-erung bat ihre diplomatischen Vertreter in London und Washington beauftragt, den betreffenden Regierungen den Standpunkt der Reichsregir- rung zu der Ruhrsrag« darznlegen. Bei dieser Gelegenheit ist von ben deutschen Botschaftern das Material der deutschen Reichsregierung über die Entwicklung der Dinge im Ruhrrevier nach der rechtlichen und politischen Seite hin unterbreitet worden. Der Schilderung der letzten Vorgänge in den verschiedensten Teilen des -tilhrgebietes wurde dabei ein breiter Raum gewidmet. Die Reichsregierung hat bei dieser Gelegenheit aber auch auf die- w-rrtscha-ftlich«-» Folgen be» wiberrecht- lichen Einbruchs im Ruhrrevier vernüeft» und beq^ten, wie dieses Vorgehen die deutsche Aahlungs- und Leistungsfähigkeit überhaupt in Mitleidenschaft zieht Bei dieser Aktion ist «s geblieben. ES chaadelt sich für b« Reichsregierung darum, die amerikanische und die eng. usche Regierung von den tatsächlichen Verhältnissen auf das Genaueste zu unterrichten und sie nicht darüber im Zweifel zu lass-n, daß die Grundlagen für einen Ausgleich auf wirtschaftlicher Basis um so mehr erschüttett werben, je länger die augenblicklichen Verhältnisse unter Duldung der alliierten Mächte fortbauern. Ein Gesuch um eine Vermittelung oder um eine Intervention, also um eine Einmischung, hat die deutsche Reicksreoferung weder bei Amerika noch bei England ae- st« ll t
Paris, 19. Mörz. HavaS muß heut« zugeben, daß der Schritt in Washington bewußt oder un- bewußt von der französischen Prelle ebenso falsch gedeutet wurde wie der Besuch des deutschen Bot- schastcrs am Mittwoch im Forreign Office. HavaS stellt die Dinge tnsoige des gestern abend verösfenr- lichtcn Telegramms ans Washington richtig, daS StaatSdevaricmcnt hat bestätigt, daß der deutsche Botschaftsrat sich zum Staatsdepartement begab und eine Note iit-crminelt hat der die Ansichten der deutschen Negierung klargelegt werden. Es sei off Uten erklärt worden, daß sie keinen Vermittlungsfübler enthalte und daß von den Vereinigten Staaten keine Antwort gefordert sei. Es sei htnzugesügt, daß in- folgedeffen die Regierung nicht elngretsen und die Note nicht beantworten werde und ihren Inhalt auch nicht der frmnLsiicbcn Botschaft mttlctien werde.
Aus Newyork wird gemeldet: Staatssekretär Hughes *-at dem französischen Botschafter in Washington eine Abschrift der Denkschrift übergeben, die Hughes von ,dem deutschen Botschaftsrat Lusgehändigt t worden rfc D> Haltung Amerika» fei unverändert, bw erinGuisKichst« Woch« ia bet europÄschen Geschlchte fet angebrochen. In ben nächsten Tagen würben wahr« cheinlich zum ersten Male offiziell« Berhanblungon zwischen D-utschlanb, Frankreich und Belgien stattfinden. (?)
Der Zweck dieser Meldung ist nur zu durchsichtig. Die Franzosen wollen jetzt mit aller Gewalt die Engländer auf ihre Seite ziehen. In der ftanzösischen Presse wird earanf hingewiesen, daß England, wenn eS sich an die Seite Frankreichs stelle, noch Vorteile auS der Ruhr- bcsetzung erlangen könne.
Paris 19. März. Die Nachricht der englischen Zeitung rJlcluir o| Ihr World', die von einigen französischen Viättcru und der Agenc« HavaS wiederge- geben wurde, wonach der deutsche GeschästSttäger Botschaftsrat von Höket! gestern abend im Quai d'Orsay einen Schritt unternommen und Frankreich Bottchläge bezüglich der Rudrbcsetzung und der ReparationS- frage gemacht babe, wird amtlich von der französischen Regierung dinuntierl.
Di: üblichen RedenSatte«.
Paris, 19. März. PoinearL sprach gestern ans einem Bankett der Pariser Journalisten. Sr warnt« Ne vor falschen Nachrichten und sagie, in der moralischen Qjsenstv«. die Deutschland gegen Frantteich unternommen hat, schrecke es vor keinem Mittel zurück und versuche in der ganzen Wett schädliche» Gas auS- zuftrömen. Diesem Deurschland werde Frantteich nur mit Rübe und Enischloflenheii gegcnüberstehen. Binnen kurzem werde «s egretsen, daß eS gezwungen fet Frankreich seine Reparationen zu gewäbrtettten und diesem endgültig seine Sicherheit ?u garantieren und der Friede, auf ter man so lange gewartet hab« und der solange ungeiviß gewesen fet, werde zur Tatsache werden.
PariS, 19. März. Loucheur hielt in Grenoble ein« bemerkenswerte Rede. Er sagte u. a., daS Dentschland von beute werde von den Vertretern der BiSmarckschen Schule regiert und sei noch keineswegs auf demokratischen Grundsätzen aufgcbaut. Wer lei denn eigcnillch in Deutschland Träger der Autorität? Der Reichstag, der noch im ersten FrethettSgestammel begriffen sei oder dte Staatsmänner? Frantteich fet In das Ruhrgebiet etnmarschiert. um sich bezahlt zu machen. Deurschrgnd solle sich ja nicht einbisden, daß es imstande sei. Frankreichs Enllchlutz rückgängig zn machen. Auf der Brüsseler Konferenz habe Frantteich die Bcdingiingen mitgeieilt, unter denen es daS Ruhrgebiet zu reimten bereit sei. Außer der Reva- rationSfrag« müsse Frankreich seine Sicherungen im O.igc behalten. Das Rheinland müsse von Deuttch- Innb losgelöst weiden, aber auf eine Weis«, die eS iioo tnnerbalo der politischen Grenze Deutschlands b.'.cssc. Frankreich erstrebe feine Vorherrschaft. Deutschland stelle fiÄ ;u Unrecht vor, daß FranlielL h* RsibrksuftiTt nachgeben werde. An der Ruhr han-
Der Lnzetgenprei« N«trägt fit tn Sgesp. Zetlenmlllimeter 60.00 Stt (Kleine Anzeige« «egen k«t, 33’/,•/, wexigeti. Amtliche uw» tu». Anzeigen 76 Stt Bet schmierigem wn «v.L Satz 50 *U Ausschlwg. Spät etxleufenbe »der den Kaum über *L Seite einnehmende JA, Annffl Anzeigeniverden «ach der Tertlpaltendreite berechnet Reklame« »er Zeileamtllimeter r
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Die »Oderhessttche Zeitung erscheint letbsmol wöchentlich. — Bezugspreis monatlich j . 8000 KL mit Zustellungrgebühc. Für ausiellende Stumme«« infolge Streiks »eet
Wf g7 elementarer Ereignisse let« Lrm?. — Verlag von Dr. L.Hltzeroth. — Druck der , *’’* llnio^Buchdruckerei von 2ob. »ug. Koch. Markt 21.28. — Retnjptedjet 55, Post-