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^ir uns dasür, Almosen in Empfang zu nehmen, die

*6s gute Herz jenes Amerika beweisen, dessen

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man mochte erst das deutsche Echo ab- Man mutz ober darauf aufmerksam daß diese Auffassung, die mehr in tndu-

pelegt, aber es seien Anzeichen borbanben, Franzosen die schwierige Lage des britischen etnsSbe«. Die drilische Aussassnng sei nach die. datz die gegenwäritge französische Politik

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das; die Handels wie vor nnsrucht

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bar sei. Es wird indessen betont, datz dies keinerlei Sympathie mi> der deutschen Politik bedeuie.

Pari». 10. März. Am Quai d'Orscy wurde gestern abend bestätigt, dag die vereinbarte Lösung für die Frage der Benutzung drs Kölner Eisenbahn­netzes durch di« Franzosen von der englischen Re-

die Deutschsand machen würde, zu brüten. Auf a$» Fülle werde Frankreich die Sicherheiten und die MSnder. die es mit Beschlag zu belegen g->zwtmaen gewesen M, nicht gegen einfache Bersdrechnnoen aus der Hand geben. Poineare unterrichtete die Rom«

- 4Mb «WB KokS tntb Kohle nach Frankreich sicher zu- stellen. Poincar- wiederdotte feint Von der Rammrr-

lribüne abgegebene Erkliiruna, datz die Regierung keinerlei Vermittlung und ketnertet indirekte Verband- lungen amrehmen würde, datz febocfi, sobald Deutsch­land sich über die Lage klar werde, die Regi-rnna be­reit sei. «S anzuhören und alle amtlichen Varfchlörv.

Das ist alles ganz schön und gut, wenn wir iricht wußten, daß wir bereits einmal ein vollstän­diges Wirtschaftsprogramm vorgelegt haben, das fich von dem englischen nut wenig unterschied. Jetzt eben erklärt der Staatssekretär Bergmann in einer Erwiderung auf das franzüfische Gelbbuch, obwohl bi« Alliierten offiziell benachrichtigt seien, daß « das Programm vorlegen solle-se^vr in Paris nicht twrgelaffen worden. Und der Minister des Auswär­tigen Rosenberg, weist gleichfalls gegenüber dem Gelbbuch nach, daß der Veffuch gemacht worden ist, suf dem Wege Wer unsere Industriellen zu einer wirtschaftlichen Besprechung mit Poincarö zu kom­men. Poincatö habe es aber abgelehnt. Ja, die biXii Industriellen- Klöckner, Silberberg und Stinnes müflen sich sogar gegen die Derdächtigung wehren, als ob sie. von stch aus illoyal gegen die deutsche Regierung und ohne deren Kenntnis Ber- hendl ungen gesucht hätten mit der französischen Re- »ie,ung oder der französischen Industrie.

Anlage 2, § 18 den Alliierten im Falle einer vor« lätzlichen Verfehlung Deutschlands das Recht zu Maßnahmen zuerkennt, die Deutschland nicht al. reindselige Handlungen betrachten darf und die iw wirtschaftlichen und finanziellen Sperr» und Der« geltungsmaßnahmen und ähnlichen anderen Maß, nahmen beiiJ'tn können, und die von den respek« tiven Regierungen als durch die Umstände geboten erachtet werden. Poincarä hat übrigens eine un< anfechtbare Widerlegung der Argumente verfaßt die von der deutschen Reichsregierung mit offene sichtlicher Unehrlichkeit entwickelt worden find.

Auf diese neue Rote der französischen Regierung wird halbamtlich erwidert:

Es ist begreiflich daß die französische Regierung

Parts, 9. Mär« Den Optimisten, die an ein iron- -östsch-'S Vof-ok-n gla»bnt. fei eine Rede zur Beacktuns emvfoblen, die @Hitra! Degmrtte vor Vertretern der Pr ssi tzebalien hat. General Deqoutte erCärte die Situa­tion für so, wie sie fein müsse: Sie ist so logisch, wie wir eS gman bvrauSoefeben haben Ich habe zu der Ent­wicklung vok^S Vertrauen und Frankreichs Endziel ist ebenso wen-g verändert. wie seine Entschlossenb-'it, dieses fstiel zu erreichen. Mr Halen die Ruhr besetzt, um D misch? and p, rwtngm. s--me Unterschrift an^uerbmnen Wir konnten uns Rebellion und Vednchnng nicht rüstig gefallen lassen, aber wir haben niemanden belästigt und mißhandelt Wir haben uns immer bemüht, gerecht »n ein und rust'g zn bleiben. Die deutsche Scobeganba be- chuLigt wüster Verbrechen. Aber ich bolle, daß sich die

Berichterstatter selbst ein Urteil fällen tonnen

Richtung durch bte Kölner Zone zur Verfügung gestellt werden. Lord D rbq wird dieses Ueberrinkommen prü­fen und dem englischen Ministerpräsidenten darüber be­richten. Wie derPetit Parisien" darüber erfährt, ist eine Entscheidung der englischen Regierung in dieser Frage nicht sobald zu erwarten, da mit dieser Beratung iu gleicher Zeit die Forderung Englands für kommer- ielle Erleichterungen im besetzten ®ebtrt verbunden wird.

Diese Forderung bezieht sich auf folgende drei Punkte: l. Auf den Güterverkehr zwischen dem Ausland und dem unbrs.-tzten Deutschland durch das besetzte Gebiet- 2 auf den Güterverkehr zwischen dem besetzten und dem unbesetzten Dmtschland: diese Frage wird dadurch cr- ''wert, daß die deutschen Eisenbabner sich we-gerten,

Waren, die mit Einfuhr» oder Ausfuhrbewilligungen '.ig'schickt wurden, zu (rförbem; 3 auf die Aendernug 7 w ss-r Bestimmungen über den internationalen Rbcin- öerf^h:

L ondon, 10. März. Reuter meldet: Generale

die deutsche Denkschrift, welche die Rechts- und Der« tragswidrigkeit des französischen Vorgehens Punkt

weift, recht ungefährlich. Sie bestehen in der Be« isauptung, datz die deutschen Argumente erlogen seien. Was zunächst die angekündigte Widerlegung Poincarös anbelangt, so ist hoffentlich PoincarS >c höflich, diese nicht der Oeffentlichkeit vorzuent» hatten. Es wäre lebhaft zu begrüßen, wenn sich bis französische Regierung, welche die ihr wiÄ>et« öolt, mitgeteilte Darlegung des deutschen Stand« punttes bisher entschieden mit Stillschweigen be­ehrt oder mit der Rücksendung der deutschen Rote« beantwortet hat, jetzt endlich durch die deutsch« Denkschrift zu einer sachlichen Auseinandersetzung veranlaßt sehen würde. Nichts kann uns willkom­mener sein, als uns mit Poincatö über die Ruhr« aktion vom rechtlichen Standpunkt aus auseiander« zusetzen. Poincatä wird es sich gefallen laste» müsten, daß ihm auf seine Argumente die gebüh­rende Antwort erteilt wird. Für die Bedeutung des Buches des Studenten Robin können wir uns auf das Zeugnis von französischen Völkerrechts« lehrern berufen. Das Werk ist jedenfalls von den französischen Kriegsgerichten im besetzten Gebiet ebenfalls herangezogen worden, wenn fein« An« sichten gegen die Deutschen zu verwenden waren.

Man kann als» vorläufig nicht annehmen, daß s_ sich bei den ftanzöfischen Plänen um mehr als Bühler handelt. Sollte es trotzdem der Fall fein, r» haben wir unser« Bereitwilligkeit zu zahlen schon «rter Wirth so oft bekundet, daß die ewige Wieder­holung überflLsfig erscheint. Neini Solange sich nicht nach dieser Richtung hin gerade bei Frankreich «in grundsätzlicher Wandel vollzieht, der sich auch tesbrätten muß in der Abkehr von der Eewalt- Nltiif und in der Anerkennung Deutschlands als ^nes gleichberechtigten Verhandlungspartners, des­sen Freiheit, Selbstbestimmung und Souveränität »ach jeder Richtung hin erhalte« bleiben mutz, solange wird er keine Ruhe und keine Ordnung in Europa geben!

mifflon über den derzeitigen Stand der Dinge tm Memelgebtet und teilte tbr bann noch die letzten bei ihm eingeoangen-m Depeschen aus kkonüanttnopei und Angora mit.

Sine Rede des «enerms Degoutte.

und amerikanischen Wirtschaftskreisen in der Tat gedeckt werden. In England wird immer mehr zu Deutschland gewendet und gefordert, daß Deutsch­land klipp und klar erklären soll, was es zahlen Ginne. Und auch in Amerika höre« wir dieselbe Tonart. England drängt nach der wirtschaftlichen Seite.

»tuten Dt »blitz in Westfalen.

Münster, 9. Stär*. In mehreren öffentlich«« Versammlungen sprach in Westfale« der preussisch« Kultusminister Dr. Bblitz über den Rubreinsttnch und unsere Ausgaben und Pflichten. Er forderte K einer planmässige« Avwebt in gemeinsamer Arve* von Presse, bffeniaSer VortagStStigkeit, Schule nutz Haus ans. Die Jugend mühte zur Srbaltung de« Staates herangezoge» werden. Die Ansprachen, di» die politischen Parteien aullorderten. unter allen Um­stünden Burgfrieden ,u schliessen, wurden mit lebhaf­tem Beifall aufgenommen.

Kundgebun-e«.

® , 8. März. Dem Reichskanzler flebe*

Tas für Tag aus dem ganzen Reiche Kundgebungen tu. worin unter Protest gegen die französische Ge­waltpolitik den deutschen Brüdern und Schwestern an der Ruhr, am Rbetn und an der Saar Dank und Be­wunderung für tbr treues, heldenhaftes Aushalten und gleichzeitig da? GelSbnts ausgesprochen wird, datz das ganze deutsche Volk hinter ihnen steht und lieber fetzt das Schwerste ertragen al8 ein 9eben unter der Skkabenveitsche Frankreichs führen will. Auch von zahlreichen deutschen Verbünden im Aus­land wird die Reichsregierung telegraphisch oder brieflich ausgefordert, in dem Widerstande zu ver­harren. Das Vertrauen des Volkes, das in diese« Aeutzerungen zum Ausdruck kommt, ist der ReichS- regicrung eine werwolle Stütze in dem Kampf gegen- den fremde« UruewrückungSvMnt

Amerika »erlangt feine Besatzungskosten.

Paris, 9. März. Havas meldet gestern aus Washington: Die Regierung der Vereinigten Staaten hat dem Vernehmen nach die Repko er­sucht, ihr einen angemeflenen Anteil der von Deutschland gezahlten Summen für den Unterhalt der amerikanischen- Besatzungstruppen zu über­lasten, Amerika werbe kn diesem Punkte auf seinem Anspruch besteben.

Holland und die Besetzung.

Parts. S. März. -Der Sonderberichterstatter bar Information tm Ruhrgebiet meldet ans Essen, die Kohienzüge für Holland würden jetzt von den Blockadepoften aufgebalten, wahrscheinlich weil weder A'oHanb noch Deutschland die Kohlenabgabe an Frank­reich und Delgi-m abfübre« wollte«. Berdandknugeu darüber feien zwischen Parts und Brüssel einerseits und Holland trüberer?t*5 tm Gange.

b'tt, dann werde Frankeick beinahe dieselben Erleich­terungen geniehen wie in dem Zeitranm vor der Be- sctziiug des RubrkreifeS, aber in manchen Kreisen wird eine Ratislfation für zweifelhaft gehalten.

London. 10. Mürz. 9?eitler meldet, Grotzbri- tannten habe keinen ofsi,testen Einspruch weger der i Schwierigkeiten des Handels im besetzten (Mcbte< cin>

Wilsonsche 14 Punkte uns nicht zuletzt in diese Lage gebracht haben. Wir hätten zu fordern, aber nie­mand hört uns.

3« Eilt.

Wir können es uns eigentlich nicht denken, daß Frankreichs Ruhrpolitik nicht das politische Jnter- este der ganzen Welt nach sich zieht. Kennen wir doch die französische Geschichte, fühlen wir doch fran- ' zösische Methoden und französische Ziele am eigenen Leib. Und doch ist es so. Von neutralen Beobachtern kann man es hören. Holländer z. B. (übrigens Teine angenehmen Typen reinen Menschentums) sagen auch in ihrer Preste: Warum zahlt Deutsche land nicht? Dann würde Frankreich ruhig seins Sie fühlen sich in ihren Geschäften gehemmt, und für sie ist eben Politik Wirtschaft. Das aber ist es für die Franzosen durchaus nicht, obwohl auch »eite französische Kreise auf bem Umwege über Wirtschaft Annäherung an uns ffuchen. Deutsch­land, so heißt es, müsse sagen, was es leisten wolle, und es müsse nach innen und außen Garantien die Erfüllung seiner Leistungen -geben. Insbeson­dere fordert die ftanzösische Oeffentlichkeit jetzt .mehr als je zuvor eine gemeinsame Bürgschaft Englands und Amerikas für diese deutschen Ver- pslichtungen. Diese Gemeinschafts-Bürgschaft soll, sich nicht nur auf den Eingang der Gesamtsumme und aus die Innehaltung der Sachlieferungen usw. ^ziehen, sondern auch auf die Ratenzahlungen.

Wir haben es hier ganz offenbar mit Fühlern

gnroiil* Roten

Berlin, 9. März. Havas veröffentlichte gestern eine Kommunique, das in deutscher Ueber- setzung folgendermaßen lautet:

Die deutsche Regierung hat vor zwei oder drei Tagen allen Mächten mit Ausnahme Frankreichs und Belgiens einen Protest gegen die Besetzung des Ruhrgebietes zugehen lasten. Die Note des Deut­schen Reichs bemüht sich, die Rechtswidrigkeit dieser Maßnahme nachzuweisen. Um ihrem Nachweis den Anschein der Stärke zu geben, stützt sich die Denk­schrift auf ein französisches Werk, auf eine 1913 ein­gebrachte Dottorarckeit des Studenten Robin, der durch diesen Schritt zu einem Juristen von entschei­dender Autorität zu macken versucht wird. Selbst­verständlich wird das deutsche Bestreben auf nie­manden Eindruck machen. Die verantwortliche Re­gierung kann sich in der Tat nicht von den persön­lichen Gedanken eines Studenten beeinflusten las­en. Die Aktion Frankreichs stützt sich auf einen juristisch genauen und völlig klaren Text, nämlich auf den im Jahre 1919 von Deutschland unter­zeichneten Vertrag von Versailles, der im Teil 8,

und wirtschaftlichen wie in politischen Kreisen ihre Wurzeln haben, auch von englischen

Wie sehr England pratt.sch an einer vernünftigen Msung der Reparationsfrage, oder richtiger gefügt, an der endgültigen Herstellung eines wirllichen Friedens interessiert ist. zeigt nach b:~iTag" brr neuerllch-

Vorstoh der Jndustrirgrupp« d?S Unterhauses.

die einen neuen Plan für eine infe rna t innalc Konferenz unterbreitet hat. zu der auch Deutschland, Rußland uub Amerika einzulaben wären. Nach diesem Man soll D uischlanb bei Gewährung eines sofortigen Moratoriums von zwei Jahren und Ueberlassung 5t- öinnnter Pfänder sich verpflichten, an England 920 Millionen Pfund, an Frankreich 776 Millionen, an Ita­lien 391, an Belgien 185 und an die übrigen alliierten Sauber 391 Mill o-an Pfund Sterling zu bezah'en, iw ganzen also 2663 Millwnen P>unü Sterling. England will die gesamte Summe der deutschen Reparation-« an Amerika abtreten. (!) Amerika und England bet?täten alsdann auf alte Guthaben bei den anderen Ländern.

"Zugleich sollen die Rationen gemeinsam die Sickerung^ der Ostgrenze Frankreichs garantieren, während sich ^Frankreich aus dem russsckz-ebt. f

Die bevorstehende Reise Poinrarcs nach Brüssel t gibr zu allerhand Kombinationen Anlaß, zumal ibn der Krstgsministrr Magio! und der Minister Le Tr?c- Otter b-g eiten sollen und General Degoutte und Obe'- kommissar Tierra gleichfalls nach Brüssel kommen Zollen Berliner Blättcrm. 7. ::ng-m zufolge wollen di« Staats -nänn-r sowie die französischen und belgischen Sackver ständigen ein Programm ausarbeiten, das das Mini- <num der Bedingungen enthalte, die die Alliier­ten stellen wollen, falls der deutsche Reichskanzler sich bereit erklären würde, zu verbandeln. D eser Angenbliä fei sehr nahe. (?) Falls Deuischlund keinen Berhrnd- lnr.gswillen bekunde, würden in Brüssel auch die Maß- nahmen besprochen werden, die einen weitere« Druck <*[ D-ukfchkand auSüben könnten Man w'rd allen dielen Meldungen gerecht, wenn man sie als Versuchsballons würdigt.

Poinc«4 vor de» Kammertommisüo«.

Parts, ia Mürz. Heber die gestrige Rackmtt- tagSfitzung der Kammerkommtssion für auSwärttge Angelcgenheir«« und die ErNümngrn Poincares wird folgend« amtliche SHtttiTuna ansoeaebeu: Voln a»rt fette feine dor. einigen Ztvwt beaemtmen AuS- ffibnmgen über die tm Rubrgediel getroffencn Matz- nahmen fort Er sprach sich tm einzelne« über fot- gende Punkte auS: die Silenbahnregie, die Steuer­zahlung. den Eingang d-r Koosenfteuer seitens be- deutschen Industrielle«, die Zollfrage, bte AuS- und Einfuhrbewilligungen, die BeamtenauSwetsungen, die zwischen den Brückenköpfen deraestellte Verbindung, 'bte Beziehungen der Truvven zur Bevölkerung und dte Massnahmen zu dem Zweck, allmählich den Ver-

Mündliche Borftellungen.

London. 9. März. Reuter erfährt, es sei nicht tiiftifl, baß ein sormeller britischer Protest bei Frankreich wegen her Gebiersstreifen zwischen ben Rbeindrückenköpfen erhoben worben ist. Die britische Regierung Hal aber münbliche Vorstel- kt-ngen bei Frankreich erhoben und auf bte ernsten llnzuträglichseit»« h'-'gewiesen, bte ben britischen Beworben im Rheinlänb infolge bes französischen Vorgel-ens, welches bas von ben Englänbern be­setzte Gebiet vollstänbig einsch'ießt, erwachsen finb. Es ist nachbrücklich betont worben, baß ber briti'che Oberkommisiar für bas Rheinlanb feinen Anteil an dem Beschluß bes französischen unb bes belgischen Oberkommissars genommen hat, durch ben die Rbeinlandkommisfion bte Autorität in diesem Ge­biet für sich i« Anspruch nimmt.

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daris. 9.Marz. De deutsche Regierung bat eW . J^brttr bfTt cüütändischen diplomatischen Vertretern in Berlin eine D'nffchrift überreichen lassen, in der sie g-gen die Schritte Frankreichs unb Belgiens im Ruhr- rbwt vom Standpunkte des internationalen Recht« Ein- ivruch erheb. Die ftanzösische Regierung Hal darauf mti einer Note g-antwortet, die erst test Überreicht wurde.

PotneareS hohe Auffassung von Menschenwürde.

Parts, 9. März. Ein französischer Abaeordneter aus den Solonien bat Poincare in einem Schretde« Wesen der «toctufunfl von 900 sazchtgen Soldaten aus dem Ruhrgebiet zur Rede gestellt PoincarL er­widerte in einem Schreiben, in dem es heisst, datz Frankreich ketneriet Unterschied zwischen den Rasse« seines Staats machen würde. Er habe eine zu hob« Auffassung von Menschenwürde, nm derartige Anord­nungen anzuerkennen. Wenn man jetzt farbige Sol­daten aus dem Rubrgebiet zurückbemfen bade, f» sei dies geschehen, um jeden Borwand für eine Propa­ganda zu beseitige«, die selbst in die Reihe« d« Freunde-Frankreich« eingedrungen fei.

Kein» Reget nach tze» Rnhtgehiet.

Newyork, 9. März. Der «rbettsvermtttler Daugherty etfiätte, et hocke den Plan, amert« kanische Reger nach tzem Ruhrgebiet zu iHaffen aufgegeben, da i« verschiedenen amerikanischen Bergwerksckezirken sich noch nicht hundert Mann bereitgefunden hätten, dotthtn zu gehen. Der Plan wurde am 16. Januar nach einer Konferenz mit dem französischen Arbeit-« kommissar Louis Janeau gefaßt.

___ ___find nicht mehr Subjekt der Politik, sondern eher Objekt, und im besten Falle eignen : UNS dasür, Almosen in Empfang zu nehmen, die

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Amtliches VeMndigungsblatt des Kreises Marburg

Anzeiger für (das früher kurhesiische) Oberhessest

God!--o keone gciiern nach Köln zurück. Eine Ueber- ' - - - -

elnfttmmuna zwilchen Grobbrimnnien und Frankreich I lur Punki nach-veist, zu diskreditieren sucht. Einst« über die Eisenbahnen ist noch nicht erreicht worden.' weil n sind die Mittel die es hierauf zu verwende« Ist der znr Erö.nerung siebende Plan ratifiziert toop * - --- - - - - -

Was von Deutschland aus zur heutigen Lage ge-. mgt werden kann, hat der Kanzler gesagt und die Volksvertretung brstattgt. Unfete Lage ist fiat, *icht zuletzt für uns. Ein bewußte, aber ruhiger Mflwet Widerstand gegenüber allem, was die Franzosen an Brutalitäten über uns ausgehen M<n, ist unsere einzige Waffe. Wir werden unb ___ Müssen sie gebrauchen. Denn uns hilft niemanb. H. H-K England wartet darauf, daß wir zusammenbrechen dnd wird versuchen, bei dem neuen Versailler Ver­mag da» auszuschalten, was ibm wehe tut; uns es nicht helfen. Der Abgeordnete Erkelenz 6at recht gesehen. Auch Amerika wird trotz Wilson

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Paris, 9.März. General Godlch hat gestern den Entwurf des Vertrages, der zwischen ihm und dem ranzösifch-m General Vavot Über d'e ftanzSsifch-belgh chen Eisenbahntransporte durch da« Kölner Gebiet ans- gearbeitet wurde, bem engllfch-n StkgSmimfterium über» rntof General Gellep wurde im Sau1« des gestrigen Nachmittags vom Kriegsminister Lord Dtbtz empfan­gen. dem er den Wortlaut ber vorläiisigen Wmachunoen vorlegie. Ein gleick-auienber Text ber Kölner Ab­machungen teick, auch »em fr-nzAstschen Ministerium von dem Dncktor der rheinischen Eisenbahnen über­reicht. In diesem ALLtw.mrn wird Nkuächst d-> Äe»dening der Westgrenze teS englischen VeschungS-eStew» sestqe- legi, durch welche die doppelyle-jite Eifti.bahnstr-ckr Düi- ieldoffDüren für die sraazSssch- und be-'gische Front reig-macht »virb. Zugl.ich wird darin mitgeteilk, daß den Franzosen n«5 B- .glem 1® Züge noch jeder

Tie JObetbeinitbe Zeitung etitbetnl ledxmal »öchentlich. Stjugsoteis monatlim 3000 Mk. mit Zustellungsgebühr. Für austallrnd« Nummern infolge Streit» oott elementarer Lreigniiie kein 6ria«. Verlag non Dr. L. Hinerota.Druck der Unto^Sudibtndetei non 3ob. Lug. stoch. Markt 21,23. Sternjptediet Ls, Post­scheckkonto: Nr. 5015 »ml Frankfurt a. State. ... Ä

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