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Zur heutigen ReWagsWng

ltche Notwendigkeit.

Die deutsche Negierung legte

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tor« Wucherer, Schieber und Preistreiber sind ebenso

siend unm ttelbar unterstützen.

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Aalttaten der Franzosen nur noch verstärkt.

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zeugung Mitnehmer», daß ihm volle Gerechtigkeit ge­worden sei.

Anmerkung deS WolffbüroS: Die deutsch« Regie­rung erklärte in einer Note oom 28. 2. der sranzSfl- schen Regierung, daß sie de« deutsch-franzvstschen ge­mischten DchtedSgerichtghof tn seiner neuen Zusam­mensetzung und seine« Entscheidungen nicht alS der« tragsmästtg anerkennt. Die Worte de» französische« Iutttzmtniilers und die Haltung der neutralen Ju­risten, die sich anscheinend aus seinen Ttanvi unkt stell­ten, vermögen hieran nia,i3 zu andern. Fern franiS» stkchcn Justizminister »st aver zu erwidern, daß die deutsche Regierung etneS VorwandcS für ihre Hal- t'lng nicht edarf. Der französtsche Vertragsbruch g>bt Teurlchland ohne werteres daS Recht, dle ^t voung seiner Verpflichtungen gegen Frankreich e'nzustcllen, L ier war die Einstellung nicht nur N cht, lond, xit fach-

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kW bie meine, 3ar$tt5, ich für >n 201 liarde, ensven

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Die vorzeitige Berufung des Reichstages hat in französischen Kreisen die Auffassung aufkommen Wen, als beabsichtige die Reichsregierung eine Tenderung ihrer Politik. Davon kann nicht im ge­ringsten die Rede sein. Die Sitzung, die auf An-

Deutschland entsendet keine Vertreter.

Berlin,, 5. Mürz. Die Reparartonskommtssion batte für den 5. T'Srz Vertreter der deutschen Regie­rung zu einer Besprechung über die Sttckswsfltesermv- gen an Fankreich, Italien und Belgien etngelade«. Deutscherseits wurde gestern geantwortet, datz di« deutsche Regierung sich wegen des RtlhretnfallS nicht tn der Lage lieht, Lieferungen an Frankreich und Bel­gien auszuführen, datz fle daber zu der geplante« Sitzung ketnr Vertreter entsenden wird, datz dagegen aber unmittelbar« Verbandlungen wegen Stickstoffs lieferungen mit den italientschen Vertretern bereit- ekngeleite» wären.

Parts, 5 März. Die Abendblätter beschäftigen sich mit der Frage, was wohl Reuhskanzler Dr. teuu» morgen tot Reichstage sagen wurde. Der .Deutp»' fragt, ob die deutsche Regierung gut daran tue, die sensationelle Kundgebung schon morgen zu organt- siercn. Warum hatte es der Reichskanzler für nüitg, jetzt den Reichstag einzuberufen, dessen Stvmige» seit zwei Monaten nicht sehr häufig gewesen seien. Was könne also die Welt dabei in Aufregung versetzen« Cuno und fett« Ratgeber wützteu wohl, datz der Hirte nicht bei jeder Gelegenheit schreien dürfe: »Der Wolf kommt!' Wen« man Nch entschlosten habe, fetzt Lärm zu schlagen, sei der Grund hierfür nicht tn leiten Re­pressalien zu suchen, sondern vielleicht darin, datz man das Bedürsnts empfände, gewiffe Ideen zu lanzieren, wozu man endlich die Gelegenheit gefunden zu haben glaube.

Die .Liberte' gestattet sich folgende Verhöhnungen der deutschen Regierung, hinter denen mehr Berech­nung stecken dürfte, als sie sich Den Anschein geben: Den Abbruch der divlomattschen Beziehungen könne die deuv'che Regierung sich ersparen. Er würde nicht« ändern. Nachdem Deutschland nicht imstande gewesen set, sich dem Vormarsch der französischen Truppen >n Widerfetzen, befiebe alles übrige nur aus leeren Motten. Ter Passive Widerstand existiere nicht. ES gäbe nur einen Widerstand, mit dem zu rechnen wäre: den bewaffneten Widerstand. Solange Deutschland säume, dazu überzugehen, solange es keine Möglichkeit dazu habe, werde alles, was es ausflnnen könne, kind­lich und unnütz bleiben. Das System des passiven Widerstandes sei den Franzosen wobl hinderlich ge- tvcsen, mehr noch habe es aber Deutschland und die Deutschen behindert und vor allem habe es die Fran­zosen nicht abgehalten, hinzugehen und zu bleiben, wo sie wollten. Entscheidend sei, datz Deutschland sich den Einmarsch gefallen kaffen mutzte, ohne einer an­deren Antwort fähig zu fein als unnützer Worte oder wrrtschaftllcher Gegenmaßnahmen, was eine zwei­schneidige Waffe sei.

DerTag" berichtet: Wahrscheinlich wird Dr. Cuno nach seinem Protest auch auf politische Fragen zu sprechen kommen und noch einmal die Bedin­gungen skizzieren, unter denen DeutMand bereit ist, in Verhandlungen einzutreten. Sollte der Kanzler solche Erklärungen abgeben, so würde er wieder davon ausgehen, daß an Verhandlungen mit Frankreich und Belgien nicht zu denken ist. Zu unterscheiden davon wären natürlich allgemeine internationale Verhandlungen unter Beteiligung aller für den Wiederaufbau Europas in Betracht kommender Mächte, bei denen Deutschland volle Gleichberechtigung geniesten könnte.

Wie dieVoss. Ztg." schreibt, wird die heutige Sitzung des Reichstages, die um 5 Uhr nachmittags beginnt, aus schließlich der Regierungserklärung getoibmet sein, bic von dem Reichskanzler Dr. Cuno abygebeu wird. D>e Aussprache über bie Erklärung soll nach dem Blatte erii am Mittwoch beginnen. Mit oer Regierungserklärung soll die Beratung des Haushalts des Auswärt gen Am.» verbunden fein. Das Blatt nimmt an, daß der Minister des Auswättigen die Gelegenheit ergreifen wird, um du Ausführungen des Reichskanzlers hinsichtlich der Außen­politik zu ergänzen. Die Koalitionsparteien werden sich diesmal nicht mit einer kurzen gemeinsamen Erklärung begnügen, sondern jede der großen Parteien n*rt> durch einen eigenen Redner ihren Standpunkt eingehend dar- legen. Ob die Debatte mtt einer besonderen Per. rau-ns kunügebung für bie Regierung enden nnro, soll npch in Beratungen znnschen den Starteten entschieden werden.

Rmh langem Zögern hat der soeben verflossene amerikanische Kongreß in Washington unmittelbar vor seinem Auseinandergehen den Gesetzentwurf angenommen, durch den aus dem beschlagnahmten deutschen Privateigentum Beträge bis zu 1OOOO Dollars freigegeben werden, und dieser Gesetzent- wur hat sofort die Unterschrift des Präsidenten ge­funden. Der Verwalter des b^chlagnahmten Privateigentums wird dadurch in den Stand ge­fetzt, insgesamt 45 Millionen Dollars an die deut­schen Eigentümer auszuhändigen. Ferner sollen Besitzer von noch nicht freigegebenen Vermögens­teilen in Zukunft die daraus fließenden Einkünfte, mit anderen Worten also die Zinsen, so lange er­halten, bis endgültig darüber verfügt ist. Drittens sollen die Patente usw. fteigegeben werden, soweit sie nicht von der Regierung selbst benutzt werden, das Schicksal der Patente, über deren Venutzungs- 'echt noch gerichtliche Verfahren schweben, bleibt zweifelhaft.

llnzweiselhast liegt in diesem Schritt der ameri- kanisckwn Regierung ein nicht zu unterschätzender Vorteil, namentlich im jetzigen Augenblick. Die Reichsregierung oder vielmehr die Reichsbank bat mit der Aktion zur Festigung des Kursstandes der Mark einen schweren Stand, und es ist von sehr großer Bedeutung, daß nun mit einem Schlage deutsche Vermögensteile in Amerika bis zur Höhe r'on rund 45 Millionen Dollars ober nach dem un­gefähren Stand des Dollars 1035 Milliarden Mark frei werden. Man darf erwarten, daß dadurch ein stärkerer Druck ausgeübt und die Mark im Wert wesentlich erhöht werden wird. Man wird ja die Wirkung alsbald au -den Börstmnotierungen er« niesten können. Insofern liegt also für uns ei« wefentFicM iri^f gst f' e- Vorteil in dieser Be­günstig'g, und da wir in letzter Zeit gar nicht verwöl nt, sondern im GegenteU in Unseren An­sprüchen sehr be'cheid-n geworden sind, kann man «inen gewissen Anlaß zur Genugtuung erblicken.

dies tn den Noten vom 1. 2. und 28. 2. mtt aller Teutltcykett dar. 2$ klingt tote bitterer Spott, datz in demselben Augenblck. too Frankrech zeigt, datz ei sic- au die totcvttasten Bestimmungen des Versailler Ver- nages und an alle Regeln des Völkerrechts, too st« tont unbequem sind, nicht tot mindeste« kehrt, auf fei« Verlangen das deutsch-französische Schiedsgericht, wottn zwar Franzosen, aber keine Deutschen ftven, sich den Kops über keine Probleme des Verfailler Vertrages zerbrechen soll, dte die stanzvsische Re­gierung vor sein Forum zu bringen für ungefährlich hält.

Paris, 6 März. Das gemischte oeutsch-französisch« Schiedsgericht, das seine Tätigkeit seit Beginn des Ruhr« einbruchs unterbrochen hatte, hielt am Samstag eine, wie die Par ser Blätter schreiben, besonders wichtig« Vollsitzung ab. Die Unterbrechung war veranlaßt durch dir Ver­ordnung der deutschen Regierung- durch bie den deutsche« Vertretern im Schiedsgericht verboten wurde, an de« Sitzungen weiterhin teitzunehmen. Der Artikel 304 dell Versailler Vertrag, hat jedoch für den Fall, daß eine der in dem Schiedsgericht Den rett ne n Regierungen sich von chm fernhält, Bestimmungen getroffen, die alle bgjyird) entstehenden Schwier gleiten beheben. Entsprechet) Oiefen Bestimmu ngen wurden am Samstag anstelle der ausge­tretenen deutschen Richter neutrale Vermeer ausgenom­men, die aus einer vom Völkerbund autgefteltten List« g wählt worden waren. Es sind dies der Holländer Lim­burg, der Schweizer Guex, der Spanier Barcanas, der Dane Nyholm und der Schwede EÄercrantz.

Marburg

Dienstag, hen 6. Mörz

Lenziag

g filchk rührte» Zeutelp.

Zu der Erklärung des Reichskanzlers im Reichs­tage melden die Blätter, daß über die Fassung der heute im Reichskabinett endgültig entschieden Aerde. Der Reichskanzler werde, wie die Blätter kreiben, in alleisschärfster Weise gegen den Dor- Ioß der Franzosen auf Mannheim, Karlsruhe und Darmstadt protestieren. Das an die Ankündigung *r Regierungserklärung geknüpfte Gerücht, die ^eichsregierung wolle die diplomatischen Beziehun- £n zu Frankreich und Belgien abbrechen, wird von An Blättern als jeder Grundlage entbehrend be- kichnet.

Heute nachmtttag wird sich der Reichskanzler zu *ner Besprechung zum Reichtagsprästdenten Lobe Agpben.

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Roch haben sie di« Beute nicht und schon find sie an der Sertrlung des Fells des Bären! Mitteilungen, die auS zuverlass-grn Kreisen stammen, wissen zu melden, daß hinter bett Kulissen englische und franzö­sische Jndnstriekreise über eine Ausbeu­tung der Ruhr« Erd sch ätze verhandeln. Mau plant offenbar bie Bildung eines englisch-französischen Konzerns zum Zwecke bet käuflichen ober sonstigen Er­werbung der Ruhrgruben zur gemeinsamen Ausbeutung. Wir wissen schon seit langem, daß gewisse Teile der eng­lischen Industrie sich im Gegensatz zur offiziellen eng­lischen Politik befinden. Ihnen würde es als G.'schästs- leute sehr wohl znsag-n, wenn England an dem Beutezug nach dem Ruhrgebiet sich beteiligen würde. Wir haben allen Anlaß, den Dingen, die da in der Entwicklung be­griffen sind, mit größter Aufmerksamkeit zu folgen wie «überhaupt der Zwöespältigkzeit der englischen Politik größte Beachtung zu schenken, wie das bisher vielfach der Fall war.

Andererseits ist eS von Interesse zu sehen, daß di« fran­zösische Industrie bie amtliche französische Politik zu einer Beendigung deS Ruhrunternehmens drängt. Das Fehlen der Ruhrkohlen und sonstige wfetfchaktsiche Fo<qen wachen sich in diesen Krttstm doch in empfindlicher Mise Wkfend. Man acht dort auch ganz offen zu, daß das Hntermimen weit übet feine ntsornnglchrn Pläne tzinanS-zewachstn sei, und daß jetzt nicht mehr iesttschaftliche sondern poli- tifche Ziele verfolgt werden. Das aber paßt den fran­zösischen JndustrwSen abfofett nicht. je^ch fönten sie gegen diese Strömung, die selbst einem Poinen- über den Kopf wächch, Hmrsc-ts nicht ankomme«.

Amtliches Verkündigungsblatt des Kreises Marburg

Anzeiger für (bas früher kurhessische) Oberhessei

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Washington, 5. März. Der Treuhänder des für die Verwaltung während des Krieges be­schlagnahmten feindlichen Eigentums, Miller, er­klärt, die Regierung mache kein Hehl daraus,' daß die Beschlagnahme eines Teils des deutschen Privateigentums so lange aufrecht erhalten werden roürbe, bis für die Befriedigung amerikanischer Gegenansprüche eine entsprechende Deckung vorhan­den sein werde. Miller fügte hinzu, die Bürger Kaliforniens, die anläßlich des großen Brandes 1903 von deutschen Versicherung-geseUschafte« keine volle Entschädigung erhalten hätten, hätten nun Aussicht, schadlos gehalten zu werden im Hinblick auf den dem Senat vorgelegten Gesetzentwurf, wo­nach die Versicherungsgesellschaften erst dann Vor­teile aus dem Eestz ziehen dürften, wenn sie die Ansprüche der Policeinhaber in Kalifornien befrie­digt hätten.

Rewyork, 5. März. Nach einer Meldung bWorld" aus Washington wird der Treuhänder für die Verwaltung des während des Krieges be­schlagnahmten feindlichen Eigentums, Miller, sich voraussichtlich demnächst nach Deutschland begeben, um die möglichst schleunige sparsame lleber- mittelung des freigegebenen Teils des beschlag­nahmten deutschen Eigentums einzulette«.

Washington, 5. März. Holding hat den Gesetzentwurf über die Rückgabe aller den Angehö­rigen der ehemals mit Amerika im Kriege befind­lichen Staaten gehörenden Vermögen unterzeichnet, sofern diese den Betrag von 10 000 Dollar nicht überschreiten. Durch diesen endgültig zum Gesetz erhobneen Entwurf werden 95 Prozent aller int Kriege beschlagnahmten Einzelvermögen ftei­gegeben.

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Paris, 5. März. General Degoutte hat i« einem Gespräch mit dem Korrespondenten der ,.Eve« ning News" in Düsseldorf folgende Aeußernng ge­tan: Wir haben die Tür zum Ruhrgebiet in der Hand, und wir werden sie nicht mehr loslassen, bis wir wissen, daß ttan uns bezahlt. Die Ereignisse erlauben zu sagen, daß die Großindustriellen des Ruhrgebiets Mittel suchen, zu einer Ordnung diese« Fruge zu kommen. Zndessen glaubt General De» peutte nicht an einen baldigen oder plötzlichen Zu­sammenbruch des ^deutschen Widerstandes. Er ist der Ansicht, daß die Beziehungen zum deutsche»

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/ Die Vorzeitige Einberufung des Reichstages kcnnzcich- ett den gewaltigen Ernst der Lage. Der Reichskanzler hat feine schon feit längerem geplante und immer wieder politischer Ereignisse wegen verschobene süddeutsche Reise wlsgrben müssen. In der Reichsregierung mfiffett fefct schwerwiegende Entfcheidungen fallen!

Die Reichstags-Tagung wird und muß dem deutschen Bolle Gelegenheit geben, das fürchterliche und ungeheure Anrecht, das ihm zugesügt wird, in alle Welt hinaus zu tttmt Mit den Rechtsprotesten, die im diplomatischen Verkehr üblich sind, ist es nicht getan. Das Volk selbst muß seine Stimme erheben! Und das kolk muß auch diejenigen, die für diese furchtbare Lag«, ftr diese unmittelbare Gefahr für den Frieden nicht nur kuropaS, sondern der ganzen Welt mit verantwortlich And, an ihre moralische Pflicht erinnern. Das gilt vor elfem für Amerika, das durch seine» Eingriff zu unseren Bngunfkn entschied und das sich nunmehr völlig aus der Regelung ba Dinge zurückgezogen hat Ls liegt uns Jrrn, irgendwelche Vermittlungen zu erbitten. Aber es $ nicht nur eine deutsche Angelegenheit, sondern eine Angelegenheit der ganzen Welt und eine Sache der ganzen Menschheit, ob der Triumph bet Gewalt ein für alle Mal siegen und stabilisiert werden soll und ob Recht, Gesetz leb Menschlichkeit nur noch inhaltsleere Worte bleiben ftffen.

Der Aufschr«i der Ration gegen Unterdrück- Kfl, Gewalt und Terror muß in der ganzen Welt gehört »erben. Aber die Gegner mögen sich ja icht einbilden, teB der deutsche Widerstand durch die neuen Bedrückungen tzclähmt, zermürbt oder erschüttert würde. Ganz im Ge- tz-nteil: Je mehr die Politik Frankreichs Gewalttaten an­häuft, je mehr es sich, und zwar gerade durch den pmcht- tzellen ausdauernden deutschen Widerstand, um seines Prestiges" willen genötigt sieht, eine Gewalttat durch Ane noch schroffe« zu üdertrumphen. um so fetter wird - eifer Wille, um so härter unser Sinn und umso stärker enfrr Herzt Wir denken nicht daran zu kapi­tulieren! Keiner hn Volke, keine Partei, keine Gruppe ten Interessenten, niemand, der der Gewalt weichen fcfirbe! Noch einiger und noch geschlossener als je im Kriege sehen wir jetzt das deutsche Volt zusarnmenstehen. fcic die rwtivendige Folge auS dieser Haltung ist der er­barmungslose Kampf gegen alle diejenigen Elemente, ke Kirch ihr Verhalten gegenüber der Allgemeinheit eine Ge- ftbr für die Geschlossenheit und Festigkeit dieser Front

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Sulooi tut ÄuMtoet.

London, 6. März. Im Unterhaus« fragte (EfotW Burton, ob die interalliierte Rbeinlandkommission in bett jüngst von den Franzosen besetzten Gebiet Gerichtsbarkeit ausübe und. wenn die- der Fall sei, auf Grund welche« Bestimmungen des Versailler Berttages oder bei Rhein­landabkommens dies geschehe.

Ronald Mc. Neill antwortete: Auf Anordnung der französischen und der belgischen Regierung besetzten ftanzösische Truppen am 25 Februar bie »wischen den Brückenköpfen Mainz, Koblenz und Köln liegenden Ge­ländestreifen und die Rbeinlandkommission erklärte darauf, dieses Gebiet stände unter ihrer Autorität. Aber der britische Kommissar nahm an dieser Entschließung nicht teil und lehnte auch jede Verantwortung dafür ab. D« britische Regierung ist der Meinung, daß auf Grund keiner Bestimmung des Vertrages von Versailles oder bei Rbeinlandabkommens bie Rheinlandko mmission den An­spruch erheben kann, die Gerichtsbarkeit über dieses Ge­biet «uszuüben. De Aufmerksamkeit der französischen Regierung ist auf dkse Angelegenheit gclenkt worden. t Ein Mitglied der Arbeiterpartei fragte, ob der bri­tische Vertreter in der Kommission Anweisung bekommt, gegen das ungesetzliche Vorgehen »u protestieren. M c, Neill antwortete: Ich kann nicht sagen, ob er eine An­weisung bekommen wird oder nicht. Barkeletz .fragte, ob die Regierung von der britischen Botschaft in Berlin oder aus einer anderen Quelle irgendein- Information habe, wonach die deutsche Regierung «n w»ruüj d« dttllvniat.jchen Belegungen zu Frankreich denke. Sonar Law erwiderte, die Frage fei zu rnduten.

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0 *1 ®. 5. Mär;. In ©egentoart des französt- Jtoen Justlznilnlsters fand gestern die Generalver­sammlung des deutfch-französiscben gemltotc» Schiedsgerichts statt. Anwesend waren bic neutralen Präsidenten und französischen Richter. Anstelle der vttttschen Richter waren die von der französischen Re­gierung einberufenen neutralen Erfatzrichter erschie­nen. Colrat fagt« tn einer Rnsprache, daß diefe Sitz- i*6 ein bedeutsames Ereignis in der Entwickelung beS Schiedsgerichts darstelle. DeutfLstan» habe sich unter dem Vorwand der politizchen Zweckmäßigkeit getoeiaert, fernerbin an dem Werke mtfjxarhciten, das der Versailler Vertrag de-n Schiedsgericht übertrug. Tiefer Vorwand verkenne den Ebaraster des hoben Gerichtsbofs. gegenüber dem niemand sich auf voli- ttiche Rücksichten berufen dürfe und für den nur R-chtsgründe maßgebend wären. Tie französischen und deutschen Iuteresien wurden Schutz ftuben. Nach W» Vor foffe jeder, der vor ihm erscheine, die Uebec-

Morgen vormittag wird der Reichskanzler die dvrteiführer empfangen. Am Nachmittag wird der Ältestenrat sich mit den geschäftlichen Modalitäten y I die Plenarsitzung beschäftigen. Es uhqu-- ir daß sich in die Erklärung des Reichskanz-

»mittelbar oder höchstens nach einer kurzen L v. -V eine Aussprache der Parteien anschließen

Tie »OderheffsiLe Zeitung' etidxlnt itdjsmal wöchentlich. Dezugsvieis monatlich 3000 SRI. mit Zuflellungsgebühr. Für austaUenöe Nummern infolge Sltells ooer Wf elementarer Ereignisie kein (Etiag. »erlag non Dr. L. Hitzeroti,. Druck der * * llnin^Buchdruckerei von Jod. Bug. Noch, Diarft 2123. ^erniprecher öS, Post» ickeckkoato: Nr. 501» Bmt Frankfurt a. Main.

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24t) Mk. Jeder Rabatt gilt «11 Larradatt. Beleg« »erden berechnet. Bel Auo- IQjj

tunft durch dl« Seichästsft. und Vermittlung der »ngebote 30 SL, bei Uebetfexbueg

durch un» 50. Stt ohne Port».

ttgung des Reichspräsidenten (Ebert selbst ein- irrufen wurde, ist vielmehr dazu bestimmt, den __ deutschen Regierungserklärungen ui» insbesondere x«i km deutschen Protest eine feierlichere Form zu tzeben in Gestalt eines Appells an die ganze 8eit! Irgend eine Aenderung der Haltung der Regierung kommt nicht im geringste« in Betracht. SHe Gesamtheit des Reichstags ist vielmehr ent­schlossen, die Regierung bei der weiteren Führung kt Geschäfte, insbesondere bet der Abwehr des Ruhrkampfes zu unterstützen wie bisher.

ngslote Die neue Verordnung des Reichspräsidenten, welch« Nit Zuchthaus nicht unter zehn Jahren ober mit lebens- Ünglichem Zuchthaus denjenigen bedroht, oer einer frcm- k» Macht in wittschastlicher, politischer oder mitstärischrr Hinsicht als Spw« dient, oder Spione dieser Macht auf- fcmmt, verbirgt ober ihnen Beistand leiht, zeigt, daß die Reichsrcgierung entschlossen ist, mit größter Ent­schiedenheit den Kampf auszunehmen. Und diese Ent- zchiedenheü und Entschlossenheit sind durch die neuen Gc-