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m-'br abseits *u Neben, sondern totträfttg an der Haltung de» Frieden» Im Europa michilft.
Eine Eisenbahnkoniereuz in Düfseldorf.
Paris, 23. Febr. Gestern Abend reiste der Generalsekretär des Ministeriums für össentliche Arbeiten, Mathieu, in Begleitung des Staatsbahndirekiors Breaud nach Diifseldors, um einer Konferenz beizu- wobne, die heute tagen wird und an der General De- goutte, General Payot und Obertommtssar Tirard icilnehmen werden. Nach dieser Konferenz soll die Zwilverwalmng überdie Eisenbahnen im besetzten Gebiet eingeführ, werden. Sie wird den MUttärbehSr- den ktt derirtben Beile «uittsitllt sein wie frührr ine deutsche Leitung der Eisenbahnen. Zum französischen Direktor w«rd Breaud ernannt. Ihm werden zwei Stellvertreter, ein Belgier und ein Franzosen, beige geben werden, der eine für die nördliche, der andere für die südl'che Brfatzungszone.
x da» jetzige Unternehmen wirt! frechterhaltung bei französischen $
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London, 23. Febr. Schatzkauzler Ba-dwin erklärte tm Untervause, er habe keinerlei Mitteilung Deutschlands ervaitcn, wonach Deutschland bereit sei, Reparationen tu dem von Premtermintster auf der Pariser Konferenz vorgeschlagenem Umfange zu bezahlen, Deutschland mawte bereit» beträchlttche Re- darationszahluttgen. Die Frage, um die e» sich Handels sei die Fädigkeit Deurschlanv», die Verpflichtungen zu erfülle«.
Anklage Bonar Law« gcgeu Amerika.
Amsterdam, 23. Febr. Wie aus London ge- t.reldet wird, dielt Bonar Law anläßlich einer Ber- -antnuung zur Erinnerung an den Geburtstag Waidingtons eine Ansprache, in der er erklärte: Wenn Amerika seinen Anteil an der Friedensarbett geleistet hätte, wie t« keinen Anteil am Kriege hatte, ko würde heute die gante Welt viel bester gestellt kein. Da» amerikanische Volk beginm bald die Wahrdett einzu- seben. Es ist nur zu »offen, daß die amerikanische Regierrmg auch bald die Gelegenbett ergreift, nicht
fli de» 6I»M Seilmis am Mei».
Paris, 23. tzcvr. Hav«>S berichtet aus London über die Ergebnisse der Verhandlungen zwischen General Godley und General Payot in Köln sei nichts mitge- tnlt worden, ebensowenig über die dirsbezüglichen endgültigen Absichten der englischen und der französischen «Regierung. Indessen gäben die in London eingelrof icntn Nachrichten Grund zu der Annahme, daß die Bemühungen der unmittelbar an der Frage interessierten Mächte zu einer Annäherung zwischen der französischen Forderung unb dem englischen Vorschlag geführt hätten. §vavas gibt jedoch diese Information nur unter Vorbehalt wieder. Es weiche hinzugefügt. daß die Verhandlungen ziemlich weit sorlgrschritlen seien und daß man sogar daran denke, in die endgültigen Abmachungen zwischen der Pariser und der Londoner Regierung erst feste Garantien für Frankreich mit aufzunehmen. Tine der Bestimmung^ dieser Abmachungen solle z. B. vor- sehen, daß, falls deutsche militärische Kräfte die Sicher- &eü der französischen Truppen im Ruhrgebiet in ®eMr '--lichten, sei cs nun dadurch, daß sie sie von ihren Verbindungslinien abjchnitten, ja es durch einem »'fetten Angriff, die Benutzung der Kölner Eisenbabnstrecken durch die Franzosen eine weitere Ausdehnmrg erfahre» könnt?. Mit einem Dort: dir englische Regierung würde d-r französischen Reg-erung größere Erleichterungen gewinn, die der Lage entsprechen würden, wenn gewisse Bc org nisse sich verwirklichen sollten. Bis jetzt habe man noch keine Angaben über die Zahl der französischen Züge, die über die Einzelheiten des französischen Verkehr» au? d-'esen Strecken. Man erinnere nur daran, daß vor der Besetzung des Ruhrgebiets die Zahl der Züge sich auf 42 wöchentlich belaufen habe.
Das „Echo de Paris" glaubt hinzufügen zu können, daß die erzielten Abmachungen sich auf den Verkehr auf einer der drei längs des Rheins laufenden Strecken bc- -iche, wahrscheinlich auf diejenige, die Köln uw.g-.h- .ind nicht über den Kölner Hauptbahnhof führe.
Der „Tag" meldet aus London: In politischen Kreisen verlautet, daß die Generale P a not und Godley der französischen sowohl wie der englischen Regierung den Entwurf eines Abkommens über die Bahntransporte durch die mglische Zone unterbreitet haben. Diese» Abkommen sehe vor, daß wöchentlich 42 Verpflegung»- oder Truppm- zöye durch die englische Zone bei Köln durchfahren dürfen. Außerdem ettthält das Abkommen eine Bestimmung, wonach die gegenwärtigen Beschränkungen turg" hoben werden sollen, wenn die französifchen Truppen iw Ruhrgebiet von den Den!scher, angegriffen werden würden.
Payot zufrieden.
Der Düsseldorfer Vertreter der „Evening New»" hatte eine Nnterredung mit dem französischen General Payot. Er sagte: Ich bin mit den Eisenbahnzugeständnissen Englands durchaus zufrieden. Sie werden uns sehr nützlich sein. Ich bedauere zwar, daß unsere Wünsche, die wir 'N den Londoner Besprechung^ vorg-tragen haben, n'chi völlig erfüllt worden sind, aber ich bin der festen Utter- z-vgung. daß die englisch-französisch: Freundschaft durch diesen Kompromiß nicht beeinträchtigt wird. Daß die Engländer nicht Arm ix Arm mit uns denselben Weg sidr-nten ist verständlich; auch in Ehen geben Mann und Frau nicht immer Arm in Arm. Aber Konzessionen ani leiden Seiten stellen bann die Harmonie immer wieder her So ist es auch mt d-n engllsch-ftanrösischen Sntenu
Abgeordneter Erkelenz in London.
London, 23. Febr. DaS VorstauvSmitglieb der Deurschdemokratttchen Partei, der Reitbstagsabae- ordnete und Gewerkichaltsfübrer Erkelenz, ist in London ctnpetToifcn, um mit englischen gewerkschaftlichen und industriellen Kreisen, mit denen er sedon vor dem Kriege in Verbindung ftand, wieder in Fühlung zu treten. In einem Interview erklärte er gestern, es sei die unverkennbare Absicht Frankreichs Deutschland
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Außerdem hat Herr Bari hau da» Wort ergriffen zwar im amerikanischen Klub: Frankreich habe weder erhalten, toa» e» verlangt habe, noch das, was man versprochen habe. Bier Jahre Geduld gegenüber Feinde, der sich znnl Teil perfide, zum Teil al feinen Verpflichtungen entziehe. Welch anderes hätte ein gleiches Beispiel gegeben. Während vier een habe Deutschland alle Gelegenheiten ergriffen. ichtabzurüsten(k) und nicht zu zahlen. Es sei eine und dumme Lüge, Frankreich Anuexionsabsichten unterschieben, d« keinem Franzosen in den Sinn kämm, mau Belgien an seiner Seite habe, das große nur bk Belgien, das sozynisch im Jahre 1914
Ar Irnniow Münk.
Der Berichterstatter der „Times" schreibt, da? wich-
Ergebnis der französisch-belgischen Kon- erenz sei die teilweise Enthüllung des wahrscheinlichen rsahrenS Frankreichs zu der Zeit, woderdentsche iderstand endgültig niedergebrochen sein . Durch einen vollkommen logischen Prozeß werde es , daß die Ruhr-Operationen, die, wie Frankreich te*
*ann würde am Schluß der angenbliMchen Operation Götschen Frankreich unb Deutschlarw mit Belgien unb wahrscheinlich auch mit Italien als Mitunterzeichnern das matische Instrument abgeschlossen werben, durch das 'reich daS erhielte, was ihm in früheren Per- borenthaften worden sei. Der Berichterstatter , obgleich rine solche Möglichkeit von Anfang an ch deutlich gewesen sei, würbe er als auswärtiget H-vlachter nicht gewagt haben, eine solche Vitale Tatsache -bezüglich der französischen Politik mitzuteilen, wenn nicht ler Besuch des belgischen Premierministers Aeußerungen fft der ftanzösischen Presse ausgelöst hätte, die diese An- unterstützten. ^"'n-fvondent findet eine Be- Dttigung ftiner Ansicht vor allem in dem gestrig st ■ Artikel von Pertinax tm „Scho de Paris", dem er die -Größte Bedeutung beimißt.
f Frankreich ist der Ucberzeugung, daß der deutsche Widerstand auf die Dauer nicht haltbar ist, zumal die Eng Unter wieder mal nächst geben haben, um keine „Span- ftwng" aufSommeu zu lassen. Um so merkwürdiger ist cs, «ernt Robert Ereil jetzt weiter den Widerstand gegen die Unkrtesetzung propagiert und gestern wieder in einer Rede jagte, daß sie eint unmittelbare Gefahr für den Frieden Wuropas darstelle. Uns Deutschen können die Worte Danz gleichgültig sein. Wir sahen lieber Taten. Das chniß man in Frankreich, wo man die englische Politik Kon längst durch Lord Derby wieder in französischem Wahrwasser laufen sieht, ganz genau. Die Reden für b? Pallerie nimmt man wohl etwas übel, aber so schlimm ist nicht gemeint.
In Frankreich glaubt man, daß der Widerstand nicht ndlich lange dauern werde, wie „Petft Parisien" von n mitgeteilt wird. Immerhin bereitet er aus mehrere ».rate vor. Er schreibt: Die Blockade der Judustne- mache sich noch nicht bemerkbar. Die Ingenieure Mission Loste glaubten, daß die getroffenen Maß-
Bit JtitMittateT Stonjolto.
Bochum, 23. Febr. Heute abend 5 Uhr würbe ton den Franzosen unter Aufwendung von 10 T rrks i- t ftast*rastwagen die S: adtterordnetentersumm-
lu y tt. Bi chur- aufgehob.«.. Fe'genommen wurden der Oberlürg-rmeiJer, ver besesdete Stadträ-e und 18 Slad-vrrxrdnei« Bei ben St<chtverordneten handelt ■ fick r?r um Wä*, die nicht Ber ryer der ll.teit- nftentt sind. Ein Offizier tret an jeden der Herren mit der Anfrage heran, ob sie sich verpflichteten, alles das zu liefern, waS die Franzosen durch Regui- sitionen nicht erreichen Knuten. Tie Gewerkschaften :t ■. nten a'tgenb'ichich üter einen etwaigen Generalstreik, > «' am 24. Februar mittags beginnen soll.
Z> dem fra-zöfis-hen Bo-gehen in BoLnm Achten die Rlät'er. daß ;n ben Straßen gegen 600 Personen hc-sttr wurd-n. Die be^f notfi rrscheinende.t t^itun- en, das sozioldemokrattsche Organ und da» Zen- tru« sblatl wurden unter schärfe Kontrolle gestellt. IE Fortbildnngsschüler, die verhaftet worden waren, nurd- st-indlift m-t der Reitvei'sche geschlagen.
Koblenz, 23. Febr. «mb der Bahnbos Rsides- bltm Ist von den Franzosen besetzt worden. Die Besetzung von Ober- und Ntedertabnstetn wird ausge- führx Pet dieser Kelegentzett wurde aus Lokowattve«
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Pari», 23. Febr Die ReparotionSkommissirm hi-.t, wie daS Journal be» Deba S" miteilt, beute vormittag einen Bericht de» amerikanischen Delegierten Bovdcn über die Anteilmchme der durch ben Friedens- wriro; in de« Besitz deutsche» Gebiete» gelangten Staat, u an den deutschen Schulden entgegengenommen. Auf der Tagesordnung standen ferner die Bestellungen von deutschen Sachlieferunzen für da» Jahr 1923, die Zahlung der Zollabgaben auf Reparationskonto und v n.s<Ufet!ingen an Frankreich und Einzelheiten im Zusammenhang mit der Regelung der österreich- ungarischen Schulden.
Pari», 23. Febr. Zu der Washingtoner Mel- düng englischer Blätter, daß die Regierung der Ver- einigten Staaten im März 1923 tu Pari» von neuem die Erftatung Ihrer Besetzungsausgaben tm Rheinland fordern werde, eemetft Hava», In Wirklichkeit handele e» sich «Ich» um eine neue Forderung der amerikanischen Regierung, e» solle vielmehr am 10. Mär» ttt Pari» etoe Interalliierte Konferenz zur Re- gelung der BesatzungSkoften stanfttweu.
en erst nach sehr langer Zeit ihre Wirkung zeigen ürden. Man spreche nicht mehr von Wochen, sondern -bon Monaten, in denen Deutschland kapitulieren müs'e. t i Die französische Politik ist ja so friedliebend. Der mt Senatspräsident Doumerque sagt es in seiner A..- iittsrede. Um seine friedlichen Empfindungen zu beweisen et es Deutschlatck die Erfüllung des FrÄnatSvertrags ach Möglichkeit erleichtern wollen. Kürzlich babe es amt bemerkt, daß diese Politik ihm selbst zum Schaden Dereiche. Da habe es sie durch eine andere, energischere «setzen müssen. Es handle sich um die Verteidigung Her französischen Äbensinteressen und des französischen Mckts. Diese- ftn Friedensvettrag verkündete Recht fedeu^ich gekennzeichnet und müsse dem Aufbau der ter noch verwüsteten und mit Ruinen bedeckten Nord- Ostdepartements Frankreichs dienen. Es ist r'rci- M nur zu bckannt, daß die Herren Franzosen Vie Auflichtung der verwüsteten Gebiete „höheren" politischen : Rücksichten wegen abgelehnt haben. In echt franzSsischen Mraien spricht er dann von bett Mächten, bi« während des Mrjerfs an seiner Seite gekämpft und gelitten haben, um ■ ikt m Beigien unb Frankreich von Deutschland verge- Iaaktigien Gerechtigkeit den Sieg zu sichern und :i siZreih« t der Zivilisation der Welt" ?u Mtten, über die der deutsche Angriff tödliche Gefabr-n Herausbeschworen habe. Er glaubt nicht, daß diese Frant- itztich in den Arm fielen. „Gebe es eine größere Unz- jXtrf gfrit, als wenn Frankreich «ich der Reparai o,c:> geraubt würde, die ihm feierlichst versprochen worden f-i.-n --Mrd auf die es nicht verzichte« könnet Doch sie reuen mehr: -■ «5^ >
In dem republikanischen Komitee wurde da» Löjährige AfitgliedSjubilLtm Paincar^» gefeiert, wobei der Prä- ifetnt P»incar6 als ein vollkommener und aufrichtig Mr Friede« Liebender und als Gegner territorialer Eroberungen sowie nnlitärischcr Vorherrfchaft bezeichnet Mttbe. Der Präsident der Republik, Millerand, sagte bazu: Die Lragnisse im Ruhrgebiet hoben der ganzen Meli die Hintergrdanken Deutschland» (t) verrate«. Frankreich, das sich frei weiß von jeder Absicht einer Er- ivkerung oder Annexion, wird sich durch nicht» von Jtinem Ziele abbringen lassen. Ebenso wie der Krieg »en Franzosen Opfer a» Blut gefordert habe, for»
tt, kraft des Ber^iZer Berttaaea ^^uamwen wor- stl JfctE leie»- b*»^»itttt Von VerhtNÄungen bedeuten kSnu- Sen, die zu einem neuen Verfahren führen könnten Diesis —5«e Verfahren würde die Schäden des alten Bertrages '«vidieren Wenn diese Bemerkungen gerechtfertigt seien.
Der Luzeigenprel» betrögt für b*x Sgejp. Zeilexmllllmeter WM Ä (XMxeaxMigen
-ege» bet,331|,,/f weniger). »mtNch« »ob o«»w. Ametge» 7» Mk. Art Satz 50 ft. lunetag. 6pit eixleufenb« ober de» Ran» üb« »j, Selte eü^edmenb«
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Die »Oderhesfifch» Zeitung' «Ichelni jechemal wöchentlich. — Vezngevtei, monatlich
1400 Mt. mit Zusiellimgsgebühk. Für ausfallende Nummern infolge Streits ooer
elementarer Steigntii« lein Stiat. — Verlag non Dr. T. Hltzerotd. — Druck der
rlniv.-Duchdrnckerei »»»Job. Sag. Roch. Markt 2123. — Nernjprecher So, Post
fchecklonto: Ät. 5015 Amt Ftankmrt a. Main
Amtliches Verkündigungsblatt des Kreises Marburg.
Änzeiger für (das früher kurheffifche) Oberhessen
morden sei, dann sei mau sicher, daß das Recht auf der
Seite Frankreichs fei. — Diese Verlogenheit her fran
zösischen Kricgsporpaganda, über die jeder Einsichtige zu lachen pflegt, hat leider so viel Methode unb Sinn, wie wir wahrheitsliebenbe Deutschen uns nicht träumen lassen. Sie wissen, daß sie lügen, sie wissen aber auch, aß ihnen die anderen die Lüge glauben. Und wir bezahlen die Kosten.
Paris, 23. Febr. Der KammerauSschuß für au»« ” 5-^-rch l'en tzai «FSn durch feinen B«-
sitzenden, Lrygurs, sein Brauern über die am Schlüsse ixe letzten Ntzung begangenen Indiskretionen ausgesprochen und das Büro des Ausschusses ersucht, die Urheber bet Indiskretionen festzustellen. Es handeti sich uni b't Erklärungen Poineares über die bisherigrn Ergebniffe der Besitzung des Ruhrgebiets.
m zersplittern unb t« Heine Staaten aufzulifien, um
so die »Sichertzeltt, d. h. die europäisch« Führerschaft
Frankreichs zu gewährleisten.
Die cngllfche« Arbeiter von ihre« Genosse« abgeschüttelt.
So ndon, 23. Febr Die Arbeiterpartei teilt mit, der Besuch der vier Arbeiterver-retrr rm Kuhrgebtrl geschah in ihrer persönlichen Eigenschast und auf eigene Initiative. Ihr eMitteilungen j« der Preffe stell'« 1^77 «nsichien dar. Die „Morning Post"
'»II: fest, daß diese vier Arbeitervertreter dem extremen sozia'.istischeen Flüge! der Arbeiterpartei angehören.
Tie vier Arbeiter haben einen Bericht abgefaßt, in dem die englisch. Intervention gefordert bitte Die siuchrzechen sMen unter interalliierte Kontrolle gestellt treiben. Der Ertrag des Ruhrkohtenoeckaufs ' ;--e dam, verteilt und zur Tilgung der ime ika- iffchen Schulden benutzt med>nt Finnen. Frankreich
Mvti feine Si-berteft. Sehr niedlich! Die Werter orakeln weiter, daß sie bei den Ruhrarbeitern f i, Zecke - be- No f stgest ll haben. Di > beu scheu Ard it r, die den Franzosen alle m g.ichen Zchwierig- keitei'. machten, seien der Ansicht, daß die Franzofra in drei Monaten enttäuscht das Ruhrgebiet wieder räumen würden.
Zu dem L«-irüMergwerke ’yi inkrnado» nalis er n f - r ib. der s zialtem»kraiisrhe Parlamettts- dienst, daß sich die deutsche Arbeiterschaft mit diesem Platte. kei''--?--as einverstanden erklären wird unb kann.'
geschlossen. Ein Schlosser wurde durch eine» MM
schuß verletzt.
Festnahme de» ReHiemugSprüstventc« wn 1W*k
Ueber die Verhaftung bei Regierungspräftdeuie»- von Dr. Haßlinde, berichs; der BmÜ«
Lökalanz«gert daß der Regierungspräsident <nrf einer! Reise durch das EinbruchSgebtrt auf der Paßkomroll,! in Sinsen festgehalten und nach einer BernehmunL für techaftet erklärt wurde. Der RegiernngSpräfLxuU irutbe mehrer: Stunden in einer abgelegenen brtgische» BahnhosSwach« trotz seines Protestes sestgehalte». «ch in den Nachmittagsstudenn gelang e», seine FreSaffnaß zu erwirken. Vorher wurde ihm erklärt, daß et beim Wiederbetreten de» EinbruchSgebiete» sofort krirg^ richtlüb abgeurteilt werden Mrde. 8
Essen, 23. Febr. Oberbürgermeister HavoM»' und Bürgermeister Schäfer sind heute nachmittag mV einem Auto in Richtung Düsseldorf transportiert wote den. Oberwachtmeister Niehvff, Dr. Gnveuz «ich Rte gienmgsrat Niedernwyer wurde« in Richtung Bertze» vrtgebracht. i
Entsaftung der deutsche« Zollteamte» l
Part», A- Febr. Der S onderd ertchtersiattM von Hava» in Düfteldors meldet, daß heute «tt bet Entlassung der deutschen Zollbeamten begönne« war» den sei. Die Beamten würde« durch Franzose» «M Belgier ersetzt; möglicherwetse werde man etetqt deutsche Beamte, die zuverlässtge Garmrtten dte«, do» hauen und außerdem eine Anzahl sorgfillttg gestater Frelwtlllgen dnfteoen. r‘
Au» 6C* polizeilosen Este«, \
Ans dem polizeilofen meldet di« „Boff. $$«' daß durch das Fehlrn jede» polizeilichen Schutze» bit- öffentliche Sichecheit der Sadt gefährt,« imb das trete] ben verbrecherischer Elemente erleichtert wurde. Jt] ein-ulnc . FUl u ivurd d t'- b’S ( in rei t de: tzäteft Usch«.- Fnrnetwp-Hr gr ß rc Gewaltakt« rerhind«, /
Kolonlallruppe«.
Essen, 23. Febr. Die «olonlattr»vpen t» M» tert, Kupserdreh vnb Verden sind heute wieder ate transportiert worden.
verhafttmA
Düsseldorf, 22. Febr. In den siesck,äftsräu-' men der hiesigen Zweigstelle von Wolffs telegraphte; fchem Mro wurde heut« vormittag durch eine« fr«w zöfischen Offizier ht Beglcituung von sich» Srtda-, ttn ein« HavSfii ^un "bg b lt'tt. A-» angegeben, daß ma« eine FunIettßaÄtzWrstMtz. Dir Haussuchung verlief ergebnislos.
Essen, 23. Febr. Heute Nachrntttaß warte M
-;T der Deutschen Volkspartei von einem ftanzösffche» ktzommarcko, bo3 an- 16 Militär- und 2 Zivilpersonen V» stanb. besetzt. Die anwesenden 7 Personen wurde» Vtms tastet unb i« einem Lastauto weggebracht. /
E schweil« r. 23. Febr. Heute mittag emte, i* tat! „Eschweiler Anz." meldet, der Vorsitzende der De«tkch.i nationale« Bolkspartei, Pfarrer Grauich, von ter 8M*] lngöbehörte verhaftet und im Auto weggescha^ vrt« Familie muß innerhalb »Tagen das besetzte Gebiet bet», lasse» Der Grund der Ausweffung ist nicht tetuart. !
Zwei Eftener Aufrufe. 1
Efse«, 23. Febr. Die Eijenbahndirtkti« «Ä! ter «bw:y t.t.k'chuß simch cher Eewer.jchaften «lassetl stlgerde Aufruf«: ]
„Wer auf den Strecken, die ba8 deutsch« Pers«ul yrSumt hat, die französischen Züge benutzt, W bat "jcht nur aus eigene <^efchr st>a? Reich übernimmt fei necke: Hasifti'gsi er schadet auch dem deutschen Ab- wchrkampf. Die Verbände der Arbestöber urck nehmee fiiti) cniig darin, die franzksis-ben Verk.chrsmfttel nichts zu benutzen. Wer twtzdem diese Züge benutzt, wbÄ als Verräter gebrandmarkt in ter gesamten Prrff."
Den zweite Aufruf lautet: ■
, Eisenbahner, die Franzose« gehe« jetzt dazu ßtet,- auf den stillgetegetn Bchnhöfe» und Strecken die Be« amten und Arbeiter attfeuforbem, ihren Dienst wie« ter aufzunehmen, und gSar unter französischem Eeichl, sonst müßten sie in kurzer Zeit ihre Wohnung räume«. Eisenbahner? Der Franzose will jetzt de» Einzelteil an feiner empfindlichsten Stelle treffen. Er will ihnen das Heim rauben. Das Vaterland vorlangt Opfer von Euch, die groß sind; ater sie müssen gebracht roetöe.t.j Erle.wahaerl Ihr wißt, daß die Vertreter von Regie« rung unb Ber-nft-na hinter Euch stehen."
Bereiter am Deutschtum.
München. 23. Febr. Wie be« .Münchener Neuesten Nachrichten" mitgeieilt wird, haben sich bd ver Mümvener Ententekommisston der Maler Otte Pichler, ter HanblungSgebUfe Anton Wiedmann un» der Schuhmacher Franz Lindner zur Arbett tm Ruhrgebiet angeboten.
Liga der Neutralen.
Berlin, 23. Febr. Ter Lokal an- y- in det aus Münck«n: An München! ft d'« Gründung eine* „Liga der Neutralen" b sckl ff-n w^en $tr» Fe^stllung der Wahrheit in der Krieg-sch «Ib» frage unb zur Ausstärumg ter wahren Zustände tN allen Läutern.
Konferenz bet «rnäftrungsmintsier.
Gestern sand unter dem Vorsitz des Reichsernäh« mngHninWr Dr. Luther eine Konferenz der <Em
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