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MerhMche Beitun

Zweites Dlatk

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unvergänglich wahren Worte Schillers treffen

PS.

haben

18500-195«

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erbten

7000085000

Speileerbt.HeinereSOOOO65000

Für 100 Mark wurden gezahlt:

W.

haben wir zunächst keinen

9T3B!

WS

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Truglebre bei einer den ganz äußersten Uferlosta-

Es werden gezahlt für:

Tschechoslowakien, Südsla- anf den inneren Zer-

ketnen völlig

Die steht von am und

Wien, Rumänien): endlich fall Deutschlands.

Aus die v-iden Punkte

die Schokolade z der Anspruchsvollen!

dieser Wclt- .Dcn

vordem Krieg:

125.42 Fr.

59.20 Guld.

88.80 Kron.

88.80 Kron.

115.80 Kron.

117.80 Kron.

97.80 Schill.

23.80 Doll.

125.40 Fr

22000-23000

18000 - 21000

18000 - 21000

so- g«r igs»

W 6 en 788

4500047000 28000 - 39000 38000-39000

32000 -33000 36000-39000 66000 85'100 60000 - 66000

27000

60000-90000

,, , | "Ich habe Ihnen ausgerüstet, was mit bestellt

Da flog eine Wolke des Unmuts über die Lttrn des j wurde." x '

in

Zürich Amsterdam Kopenhagen Stockholm mitten Prag London RewPork Paris

gegen den englischen Wettbewerb zu finden. Frank­reich baut hierbei auf drei Gesichtspunkte: auf die Lnte ressen! ost gkeit Englands und Amerikas gegen Deutschlands Schicksal; aus seine militärische lieber« legen!) eit an den farbigen Hilssvölkern, an technt-

die Fortführung der Stützungsaktion der Mark garrn- tiert. Aber auf der andern Seite werden riesige Geld­mittel erforderlich sein, um die Abwehrbewgung im Ruhrrevier erw'greich durchzuführen und es wird der Aus- tothir-g aller deutschen Reserven bedürfen, um unsere Valuta dauernd hochzuhalten.

Weizen Roggen Sommergerste Wintergerste Hafer

Mai- Weizenmehl i'ozqenmehl Roggenileie Rap-

Rübsen Leinsaat Reis

leb, mg.

MWlftMk MMniNkkWI.

Von unserem volkswirtschaftlichen Mitarbeiter.

Mchts könnte die deutsch« Widerstandsfront mehr schwächen, als eine rapide Markntwertung, die zu an- geheurer Teuerung führen und den Ersatz der von den Franzosen uns abgeschnittenen Rohstoffe aus dem Ruhr­gebiet durch Einfuhr aus dem Auslande sehr bald un­möglich machen müßte. Hieraus ergab sich von selbst die Nvtwend'gkeit, mit Hilfe der vorhandenen Devisen eine großzügige Stützungsaktion für di« Mark durch­zuführen. Es wurden in Berlin D'visen zum Kani angekolen und an den ausländischen Börsenplätzen gleich­zeitig Markankänfe getätigt. Das Vorgehen gelang in überraschendem Maße. Der Dollarkurs wurde von sei­nem Höchstande von 50 000 Mark bis auf fast 20000 Mark zurückgedrückt. und dementsprechend fielen auch die anderen Devisenkurse.

Es handelt sich bei diesem Vorgehen um eine Krims­maßnahme, die sich für das Reich deshalb nicht allzu teuer stellt, weil die Opfer, die es jetzt durch die Devisen­verkäufe bringt, durch die Verbilligung der notwendigen

Diese mf des ' in den

national gerichteten Bauern und Bürgern auf der an­deren Seite. Damit habe acht, du ganzes deutsches Volk, daß du dem Feinde nicht seinen Willen tust. Sicintcttr sollst du aufmerken, wozu dich der Franzose .durch feine Uebergriffe und Frechbetten erzieht, näm-

1 111; 41, 7; Sonntags 1012,

M.3600. 7600.- 3700. 5165.- 0.02

. 565.- , 4600. ,19500. . 1170.

Nr. 41

labend, 17. Februar Hornung 1923

Zwe> Tage vor Silvester, nachmittags zur Kafsee- stnnde. meldete der Diener den Besuch des Herrn von 8irse:,ow-Berenberg.

M (Nachdruck verboten.)

| [ Dev Meg der Schwester Harma

! Roman von Viola Landt.

* 15. Fortsetzung

LTas ist doch viel zu schön für mich" stammelte sie entzückt und hingerissen, dann dankte sie mit leuch- teuren Augen. In ihrem Blick nistete sich ein neuer M Ausdruck ein, ein bißchen Weibfreude am Manz. Denn i Henne Hösfner war jung.

Tat aus holte sie ihr Geschenk für Herrn Rosenotv, g äine Handarbeit. Was sollte sie ihm sonst anbieten», .dem reichen Manne, dem febe käufliche Herrlichkeit shinter Schaufensterglas zur Verfügung stand? Sie ' >halte ihm ein Kissen gestickt, weiße Rosen auf schwar­zem Allasgrund, eine geschmackvolle Arbeit, die ihn U 'herzlich zu erfreuen schien.

Sie setzten sich nieder zu einem Karpfenessen. Sie | sprachen wenig, aber ein geruhsames GlückSbewußtstin I i füllte ihre Seelen.

k ;Seit langen Jahren Witter einmal echte Weih- - iNachtsstimmung", sagte Fritz Rosenow. als er den Römer hob und mit Hanna anstieß.Das danke ich fr Jhi.eu, Schwester."

Mir?" fragte sie erstaunt, i

| : »In, Ihnen, ihrer Frauenanmut. Jhen häuslichen I Tnger den, chren liebevoll schaffenden Händen. Bonn I | Johr war noch alles junggesellenhaft und öde. Lassen I | Sie wich schweigen davon." I

In dieser guten und reinew Stimmung gingen 1 rie Tag« dahin, sie erschienen Hanna fast wie eine un-1 | unterbrochene Kette von Festtagen, diese Zeit zwischen | Weihnachten unv Neu-ahr. I

btnfluh darüber tollten wir uns doch klar sein, ebenso lute es eine ganz trügerische Hoffnung fein dürfte, immer wieder aus die befreiende Tat seitens des bolschewistische» Rüglands zu rechnen und Wun­dertinge zu unseren Gunsten von dort zu erwarten. Das sind Traumvertorenhe-ten! Nein, heute gelten die ernsten Worte des Turnvaters Jahn: »Noch sind wir nicht verloren, noch sind wir zu retten, aber nur durch uns selbst.' Das möge sich das deutsche Volk lies in die Seele schreiben, danach möge es han­deln. Grundbedingung ist unsere Geschlossen- detr und Einheit. Hieran hat es bis jetzt ge- feblt, an diesem Mangel sind wir in den Abgrund gestürzt, aus diesen deutschen Fehler baut Frank­reich. Es hofft, die Rbeinlandc und das Ruhrgebiet durch Druck dem deutschen Gedanken abtrünnig -zu machen, es rechnet auf die Scheidung zwischen Nord und Süd, zwischen den international beeinflußten Kommunisten und Linkssozialisten auf der einen, den

Der Wert der Mark im Auslande.

Frankfurt, den 16. Februar 1923.

Für die Schristleituug verantwvrtl.: Dr. C. Hitzerotk Für ken örtlichen uns vrovinz. Teil: Wilhelm Wrßner.

Sprechzeit der Schriitleituna b's */J 1 Uhr oormitiaas.

mn iniiii

MampsöMLner

1 Einfuhren von Lebensmitteln. Kohlenrohstoffen wieder 1 wettgemacht werden. Vor allem aber wird die gewrllllge weitere Verteuerung der Lebenshaltung, die eine Devisen« : Haussee zur Folge gehabt hätte, verhindert und die Gefahr einer Panik und womöglich auch innerer Hungerrevolten und Lohnkämpfen während der Dauer des Rilhrkrieges von vornherein beseitigt. Erleichtert wurde die Durch­führung der gut geleiteten und erfolgreichen Markst'ch- ungsaktwn durch die bereits in Geltung befindliche Devisenordnung und durch die Aufforderung an die Ban­ken Devisen nicht mehr zu beleihen, die umso eher befolgt wurde, als gleichzeitig ohnehin der Kapitalmarkt sich stark verknappte. Auf diese Weis« gelang es, die Nach- frng? nach Devisen möglichst zu verringern und gleich­zeitig ein erhebliches Angebot künstlich zu schaffen. D»e Folge mußte der Kurssturz sein, der tatsächlich einge­treten ist Auch wurde das Vorgehen der Reichsregie- nirg noch durch die Markankäufe begünstigt, die Frank­reich notwendig vornehmen mußte, um einem Teil der Kesten der Ruhrbcsetzung in Mark bezahlen zu können. Diese Kosten werden auf 40 Millionen Franks oder 60 Milliarden Mark monatlich geschätzt. Hiervon müssen die I Franzosen mindestens ein Viertel, also monatlich etwa Milliarden Mark durch Papiermarkaufkäufe decken. I Die künstliche Hebung des Marikurses hat also auch noch I die erfreuliche Folge, daß den Franzosen die Durchfüh-1

I tung ihres Ruhrraubzuges erheblich verteuert wird, wäh­rend andererseits die französischen Käufe die Mark hoch- treiben helfen.

Was die Wirkung der Markstütznng auf 'das allge-1 mein« deutsche Preisniveau anbetrifst, so darf man sich I srnl'ch keinen zu weitgehenden Hoffnungen hingeben. Er-1 tahrungsgemäß folgen die Preise der Lebenshaltung einer I rückläufigen Markbew gung nur sehr langsam. Maa .v'ra schon zufrieden fein müssen, wenn die Preiswelle, die uns in den Abgrund zu reißen drohte, abgefangen wird und zum Stillstand kommt. Auslandslebensmittel zum Beispiel Fette werden immerhin eine gewisse Ver­billigung erfahren, weil -sie ja dem Dollarstande sich vollkommen anzupassen pflegen. Aber auch auf dem industriellen Rohstossmarkt kann man die Folgen der Konjunkturwendung schon beobachten. So sind die Eisen- I und Stahlpreisr um etwa 11 Prozent herabgesetzt worden. I Wesentliiher für die Gestaltung der Produktionskosten ist I freilich die Bewegung der Kohlenpreise. Bei ihnen ist I aug-sichts des französischen Zugriffs aus unsere Haupt- r kohlendasis und der verteuernden Wirkung, die dieses Vorgehen auch auf den Weltmarktpreis der Kohle aus­üben muß. an eine Preisherabsetzung wohl nicht zu denken. Ebensowenig dürste - ein Abbau der Löhne oder der Verkehrstarife unter ben, gegenwärtigen Umständen zu , erzielen sein Die Tatsache, daß die Reichsbank die I ' von ihr garantierten belgischen Schatzwechsel in Höhe I von 46 Millionen Goldmark eingelöst hat, ohne ihre I Goldreserven überhaupt anzugreifen, beweist, daß ihre Deviseurüstung sehr fest sein muß und für »« e^ll he Zeit I

ISo Aber diese Bestellung mir scheint I der Grund ist recht haltlos"

Und mir scheint es nutzlos, Kritik zu üben, außer- I drm pilichte ich völlig dieser Ansicht bei, denn"

Tas glaube ich wohl, das ist bequem."

Was wollen Sie damit sagen, ihre Blicke kreuzten sich wie zwei Klingen.

IIch will damit sagen, daß Sie wahrscheinlich nicht ganz schuldlos sind an dieser Bestellung."

Herr... Herr von..."

Selbstverständlich Ihr Einfluß!"

Hanna rang mit einer Ohnmacht, ihr Atem ging schwer, ihre Hände griffen rücklings nach einem Stütz­punkt.

Herr von Rosenow-Berenberg trat dicht vor sie bin.Ach Sie.. Sie... tun Sie doch nicht so," fauchte er leise, mit giftigen Micken.Spielen Sie hier doch keine Komödie^ Sie zartbesaitete Dame. Sie i Erbschleicherin."

Jetzt schrie Hanna auf. Das Wort gab ihr die Fastung wieder. Sich hoch aufrichtend, streifte sie den Mann da vor sich mit einem langsam aufwärts wan­dernden Blick essigei Verachtung.Ich bin hier Gast in diesem Hause", sagte sie in stolzbewußter, heißer Empörung, gleichwohl sich zur Ruhe zwin- gend,ein Gast wie Sie, habe hi -r frnrc4'kdte. Ich bedang daß ich Ihnen nicht die Tür weisen darf." '

,-Jch gehe auch ohne diesen freundlichen Wunsch, mein Fräulein, ich liebe keine Theaterszenen. Aber sie werden noch von mir hören." Ohne Gruß wandte er sich und verließ das Zimmer.

Hanna stand eine ganze Weile aufrecht und sah ihm starren Blickes nach. Dann löste sich das Gefühl grenzenloser Empörung in einem Wcinkrampf auf. Ein konvulsivisches Schluchzen erschütterte ihren Körper, sie sank aus einen Sessel nieder schwer lag ihr Kopf auf der Armlehne.

IFr. 1 61b.

1 Kr.

1 Kr.

1 Kr.

1 Kr.

1 Sch. 1 Dll. IFr.

Wem Kriegsgerät und an der' Bundesgenosienschast derCftentente" (Polen, -----

neue ^rockenschnltzel Runkelrüben Möhren, rot« .. gelb« Mohn Torfmelasse Wsielenheu, los« Kleeheu Stroh drahtgepr. ., gebündelt

zur Geschlossenheit and Etnbett. muß endlich schweigen: »Der Feind Partei in Deutschlands Abgesehen i unbelehrbaren Hetzern und Wühlern E linken Flügel, mit deren Torheiten

Kirchliche Nachrichten.

Dia ko nisse n-Mu tterhaus Hebron, Wehrda. Sonntag, vorm. 10 Uhr: Gottesdienst, Missionar Eckart. " 1: j i r: gU

Katholische Kirche. (Kollekte für den heil. Baier.) Um V-7 Uhr: Hl. Messe: V.-8 Uhr: Hl. Messe mit Fiühlehre und gern. Kommunion der Schüler. 1/210 Uhr: Amt und Predigt: 11 Uhr: Hl. Messe und Pre- i*igt. 2 Uhr Christenlehre. V,3 Uhr: Andacht mit Segen. :

Selbst, evang- luth. Gemeinde, Niiollnsir. 1. gnnnfag. 18. Febniar, bonn. 10 Uhr: 0-o!t-ei>ienst.

Franzosen am Rhein und an der Ruhr, vielleicht auch der Polen und anderer im Osten, ferner im deutschen Volk als innerer Zwist, endlich im drohenden Ge­spenst des Hungers, des Wuchers und seiner Folgen. Die Abwehr gegen alle diese drei Feind« liegt in der Geschlossenheit und im Willen des deutschen Gesamtvolkes. »Deutschland ist unbesiegbar und nicht iinterzukriegen, sobald es einig tftN Dieser Ausspruch Bismarcks brennt uns In die Seele. Also fort mit dem elenden Parieihader, mit dem erbärmlichen _ _ . ____________ _____ ________ Gezeter, mit dem kleinsinnigen Geschwätz über Jnter-

dentsche» Volkes jetzige Lage zu. Was wir I Nationalismus und Völkerverbrüderung zur Stunde, vier trostlosen Jahren ohnmächtiger und da es um Sein oder Nichtsein gebt. Es gibt

schwachmütiger Erfüllungspolitik 1919 bis 1922 Nicht anderen Wcg zum Aufstieg als den über die

gelernt haben, dazu haben uns die Franzosen nut (Ktoloffene deutsche Einheit.

।ihrer Gewalt- und Raubwtrtschaft endlich mit Aber noch ein zweites tut uns not zu

einem «chlage erzogen. Es hat freilich recht lange Stunde: die Ruh«. Hindenburg hat im

gedauert, bis sich das deutsche Volk dazu gefunden kriege den grundwahren Ausspruch getan- ^^' ^orauf es vor allem antommt, zur Ge- Krieg gewinnt, wer die Nerven behält." Leideruv...

»T Ludwig XIV. und Napo- wir, durch körperliche Entbehrung geschwächt und

leon I. ihre Raubkriege gegen das zerfallene Deutsch- durch inneren Hader entmannt, die Nerven verloren, land mir deshalb mit Erfolg krönen konnten, wett die daher die Waffen fortgeworfeu und zerbrochen, somit in"eie" Zwist völlig zer- uns dem Feinde wehrlos ausgeliesert. Sehr spät ist tcn Massen unseres Volkes diese furchtbare Erkennt- fraw.ösische Machtgier und Er- nis gekommen. Jetzt hat es, belehrt durch die stei- genommen auf gende Not, begriffen, worauf es ankommt: auf Volks- die innere Z «r f a h r en h e 11 Deutschlands, hrte sie würde, Volksehre, Selbstbeherrschung und Ruhe, sich tit der Tat seit Schluß des Weltkneges bis vor Endlich hat sich eine Reichsregierung gesunden, die e a ^ineTh3C°hOl'nHArt<< at,, ,*o . ... . den Erpresserforderungen der Franzosen ein festes

, ,f J®"b mr-6 S6 8 verschleiert .Nein!" entgegengesetzt hat. endlich hat die Ruhr-

stine wirklichen Plan« durch die ichön ntngenbe, saust- bcvölkerung das ruhmvolle Beispiel des abwehrenden herzige Ausrede: -Wir wollen ja nur die Entschädi-1 Widerstandes gegeben und das Volk des nicht besetzten gnng zur uni eie Verluste im Weltkriege, wir begnü- Deutschlands in diesem Sinne mit stch fortgcrissen "us mit dem Wiederaufbau unserer zerstörten Jetzt kommt es darauf an, daß es so bleibt Dann Landesteile, wir erhoffen von Deutschland die Er- wird den Franzosen der Wille versehen auf diesen füllung des von ihm unterschriebenen Versailler Ver- »Blockvon Granit" zu beißen Allerdings w^b r e AbNcku bt< fc6on re0en sich die Gegeneinflüsse: Die Flaumacherei,

1,118 Angstmeiertum, die Miesmacherei, dazu die Nim> Nervosität und die bleiche Feigheit, endlich die

^"iiiiiwe «nd Wirt- Schlange des internationalen und pazifistischen Ge- bo8 etwaigen deut- züchzcs, das dem seinem Zipfelmützenschlaf erwachen- mu. ? et^^3 ecIeU I ven deutschen Volke das Rückgrad aus dem Leibe

1t t e*tiaUeIniLe ^ehen und seine auflebende Seele ersticken möchte.

tono^ntnrt h1-ae'sRnhrA»M»tt»aniid,f I Wir müssen uns auf der einen Seite fern halten von

Rbnürune ^lBr6e6tete8 agf die Kniee zwingen Unbesonnenheiten und Unbedachtsamkeiten, damit uns hr-e~!bfI verschlagene und heimtückische Feind nicht die I Schuld an Herausforderungen znschieben und eine I nruf -Schuldlüge" zurechtmachen kann. Wir sollen ÄS I uns ferner hüten vor dem Lügengeschwätz, das, durch

rnShprnAA.ArnÄ' OAhr*^1 I französische Spitzel in Laus gesetzt, die Nerven des

inknfS utti> deutschen Volkes durch erfundene, übertriebene, bos-

r-.u2r QAmnf» Ä-n I hafte Nachrichten aller Art zermürben und Unruhe

reißen, um im Kampse^der .Zukunft eine sichere Stütze I Hervorrufen will. Besonnenheit und Ruhe tun uns

»ot. Darum sei man vorsichtig Alarmnachrichten gegenüber und halte sich bereit und gefaßt, bis einst­mals die Stunde der Reife gekommen fein wird.

Schillers Wort:

»Nichtswürdig ist die Nation, die nicht Ihr Alles freudig setzt an ihre Ehre"

sollten, unbeschadet ihrer tiefgründigen Bedeutung, I dahin umgedachl werden: »Nichtswürdig ist der Ein­zelne, der nicht sein Alles freudig fetzt an seines Vaterlandes Ehre." Jeder Einzelne von nns trägt jetzt die Verantwortung für die Rettung, für die Zukunft, für das Schicksal der Gesamtheit. Möge

EMMeit uni) M!

Das Gebot der Stunde.

»Teuer ist mir der Freund, doch auch der Feind kann mich lehren: zeigt mir der Freund, was ich kann, lehrt mich der Feind, was ich soll."

leiten keine Verständigung möglich erscheint, steht kein Feind im deutschen Volk. Er steht in Gestalt der

sich diese Wahrheit zur Tat umsetzen! F.I.

(minus 4500). Zuckeraktien verkehrten merklich schwä-i Zer und büßten erheblich em. Offstein 13000 (mimst». 5000), Heilbronn 13500 (minus 2000), Stuttgart 12000, Bankaktien, die anfänglich schwach lagen, verbesserte» - ihre Kurse in späterem Verlauf. Der Freiverkehr brachte großes Material an den Markt, durchweg bei schwan­kende» Kursen mit sinkender Tendenz. Der Valuta-, markt war dem Dvllarstand entsprechend schwach. Zoll­türken 24 000, Altlombarden 27 000 (minus 3600), Bagdad n 25000 (minus 3000). Devisen: Brüssel 980, Holland 7600, London 92 000, Paris 1170, Schwei» 3600, Spanien 3062V», Italien 950, Dänemark 37OCL Norwegen 3650, Schiveden 5175, Newvork 19 500.

Kommerzienrats,Haben Sie den Herrn schon herauf- I geführt, Adolf?" fragte er den Diener.

IJawohl, Herr Kommerzienrat, der Herr »artet I nebenan."

I Rosenow wandte sich an Hann«. ,»Fch habe wenig Lust, mir die Gemütlichkeit stören zu lassen, was meinen Sie. Schwester? Sie können gehen, Adolf, es ist gut. Also, was meinen Sie. Schwester?"

Hanne machte eine unsichere Bewegung. Sie hatte hier keine Entscheidung zu treffen.

Haben Sie die Güte, Schweflet, ftrhr Rosenow [ mit leiser Stimme fort,und sagen meinem Bruder, ick sei leider nicht in der Lage, ihn zu empfangen, der Arzt verböte mit zur Zeit jeben Besuch. Bitte tun Sie das, Schwester." ---

| Nur ungern und zögernd erhob sich Hanno, die unangenehme Mission zu erfüllen, aber sie war an Ge | horfam gewöhn!. i

Sie ging ins Nebenzimmer, einen zierlichen Maha- gonifalou und stand dem Herrn von Rosenow gegen­über. Er trug einen kostbaren Gehpelz, war mi* Sch,nee flocken beschüttet und sah überrascht und verstört auf, als sie die Bestellung aufrichtete.

Tann räusperte er sich höhnisch.So, so... der Arzt verbietet es chm, hm, hm... Hat er Ihnen das tatsächlich gesagt. Fräulein?"

. Hanna trat einen Schritt zurück.Ich verstche Sic nicht..., soll das etwa heißen, daß Sie ZweifelI in meine Worte setzen."

§m..." Der alte Herr gab einen gedehnten | Saut spöttischen Mißtrauens von sich, drssen Pein­lichkeit durch das ihm folgende Schweigen noch ans-1 drücklicber betont wurde.

Hanna flog an allen Gliben»

ich darf ihn tatsächlich nicht sehen, meinen I Bruder?" ,

Handels- und Marktnachrichten.

Frankfurter Börse vom 16. Febr. Bei um­fangreichen Verkoufsausträgen setzte die Börst ihre Ab­wärtsbewegung fort, vermochte sich aber später, na b- dem Glattstrllung'n erfolgt waren und auch die Speku- lat'on sich eingebetft hatte, leicht zu erholen. Trotzdem waren die Kurscinbrüche aus einzelnen Märkten reck: erheblich. Aus dem rheinisch-:vestsälischen^?outanmarkt notierten u. a. Gelstnk rchen 55000 (minus 45"0), Lnrem bürg 57 000 (minus 7000), Buderus 27 000 (minus 6000), Rbeinstahl 49 000 (minus 6000), oberschl'sifche Werte wenig abgeschwächt. Laura unverändert 31000. Kaliwerte verloren dagegen beträchtlich Aschersleben 34 000 (minus 12 000). Auf dem Chemrmarkt blieben Anilinwerie einigermaßen fest, die anderen mehr rück­gängig Anilin 37 000 (plus 2000), Griesheim 28000 Ontmis 3000), Scheideanstalt 29 500 (minus 8500) In starker Nachfrage lagen Maschinen- und Eleltromerte: Daimler 12 300 (minus 4200), Neckarsulm 17 000 lnfinps 9000); A E. G. 14000 (minus 3000). Schiffahrts- altivn schwach, später gut gehandelt. Lloyd 25 090

An Arn WlSeziehtt! -

In diesen Tag>n geht den Postbezied-rn, die bisher :wch nicht nackgezahlt haben, eine Zählkarte mit bet Aufforderung der Nachzahlung von 250 Mark (200 Marck und 50 Mark Spesen) zu Wir Bitten um baldige Ei»- zrhlnng da wir sonst die Lieferung einstellen.

Geschlechts leiden UW fäSßr Äeht Qnecksilb., ot/nt NerufsstSr.SIttiunterj. Ai Aus kl. Broich. Nr. 25 geg. Einsendung von 1500 Mk.

SSpez. flrz? Dr.BoIlaenders

Wid- Frankfurt a.M., Bethmannsiraße 56. (8886 ä

So fand sie der Kommerzienrat, als er eintrat, Im Nebenzimmer hatte er jedes Wort der Unterteilung vernm^men; es hatte ihn Jnel Selbstbeherrschung ge­kostet, den ersten Impuls, "Hanna zu Hilfe zu eilens niederzuringen, aber seine Vernunft verbot ihm eine häßliche Kampfszene und wies ihm einen sanftere» Ausweg Ein schicksalsschwerer Entschluß reifte i» diesen Augenblicken.

Arme Schwester Hanna, was hat man ihnen ge­tan?" f«gte er weichen Tones.

Sie hob verstört das weinende Gesicht.Er sagt.. sagt... o nein, ich kann es nicht wieveicholen. Ach lassen Sir mich gehen, Herr Kommerzienrat. Bitten bitte, lassen Sie mich das Haus verlassen."

Fritz Rosenow ergriff ihre beiden Hände.Neir^ ich lasse Sie nicht, Schwester Hanna, Sie bleiben bei mir, für immer, hören Sie. Ich möchte Ihnen gern zwecks Vermeidung ähnlicher Szenen eine würdigere Stellung in diesem Hause verschaffen. Werden Sie meine Frau, Schwester Hanna."

Sie sah chm durch Tränenschleier ins Gesicht, groß­äugig, fassungslos.

Ich habe Sie sehr lieb, Hanna, ich kann ohne Si» nicht leben. Sagen Sie ja und ich werde Sie auf Händen tragen. Freilich, ich bin bet^ste nicht tndjt und weiß, daß Ihre Zusage im Grund ein Opfer bedeuten würve, das Opfer chrer Jugend." (Forts, flgt.)

Brasilia«. Vollreis

Kartoffeln

Speüeerbjen, Viktoria»

Futtererbsen

Äcker bahnen 50000 - 60006

Linsen

Wickenen 90000-110006

Lupin blau«

gelb«

SerabeOa alte 125000-160000

0.02

0.15

0.03

0.02

4.20

20 V, 0.02

0.05

0.08 aaa

Berliner Produktenmarkt.

SeHht. bett 16. Februar 926.

Preise für 100 Pst>. ab Station.