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PariS, 26. Republik richtete der französischen erflfirt, es liege

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Die vermittelnde Lösung der Reparationsfrage.

Paris, 27. Dez. Heber die vermittelnde- sung der Reparationsfrage, über die zwischen Ber­lin und London verhandelt wurde, berichtet Pariser Blätter noch folgendes: Der Grundsatz: kein Mo­ratorium ohne Pfänder, soll von London angenom-

Ser skmzWA $lan iOr hra 2. Senner.

Paris,»28 Dez. Auf Grund von Feststellun­gen, die derNew York Herald" gestern in offi­ziellen Kreisen in Paris oorgenommen hat, will das Blatt wissen, daß P o i n c a r 4 sich am 2. Ja­nuar in erster Linie bemühen werde, die schriftliche Zustimmung Englands zur Deckung der französischen Schuld mit Hilfe der deutschen Obligationen der Serie C zu erlangen. Bis zur Erledigung dieses Punktes würden die Franzosen versuchen, die Art der gegen Deutschland anzuwendenden Zroangsmatz- nabmen unbestimmt zu lassen. Dieses Verfahren würde die Möglichkeit für eine beträchtliche Ab­änderung der ursprünglichen Pläne Peincar«<s bil­den, wenn wie die Franzosen anzunehmen schienen, inzwischen amerikanischer Einfluß in London Sonar Lcrw veranlasse, offen für die Streichung der Sckml- den in irgend einer Form einzutreten. Der Um­stand, d.rtz Poinear sich am Donnerstag im Senat nicht Über die Art der Pfänder ausgesprochen hat kebei.tit nach her in Paris herrschenden Auffassung I tatz die Franzosen nicht anslen extremen Mah­nahmen beharrlich zu bestehen wünschten, solange

Wohnung des Generals Haller fortgesetzt tu tele­phonischer Verbindung mit einem bestimmten Polizei kom» missariat der Stadt Warschau steht, wodurch die Zu­sammenarbeit von Haller mit der Polizei gegen die Re­gierung sich ohne weiteres ergibt. Großes Aufseheu erregt ferner bie Feststellung, daß in dem Gebinde, in dem die Ausstellung statt fand, bei deren Eröffnung der Staatspräsident ermordet wurde, am Tage des Atten­tats die Telephonleitung vorher durchschnitten worden war.

Warschau, 27. Dez. Im Zusammenhang mit w Ermordung des Staatspräsidenten Narutowicz naben, in den letzten Tagen zahlreiche Haussuchungen auch in Privatwohnungen stattaestinden. Die Unter­suchungen ergaben u.a. die wahrscheinliche Tatsache, daß die Warschauer Jagdgenossenschaft in ihrem Laden in der Krulowsfastraße ohne Genehmigung des Regierungskom­missars Waffen, und Mar nicht nur Jagdwaffen, son­dern auch Revolver, an diejenigen Personen verkaufte, die eine Legitimation der antisemitischen MienSgesellschaft Rozwoi vorwiesen. Auch in den Räumen des Verban­des der oberschlesischen Aufständischen und des Verbandes der Angehörigen der ehemallgen Hollerschen Armee fan­den Revisionen statt. Ferner steNte sich heranS, daß die

Honen in Anwendung kommen, die sich automatisch verstärken. Die Mitterlungen -her Pariser Zei hingen über diesen vermittelnden Vorschlag find wahrscheinlich nichts, anderes als Kombinationen aus den Kreisen jener französischen Jndustrie- gruppe, die aus sehr egoistischen Gründen über die deutche Kohlenproduktion Macht gewinnen will.

Eine Denkschrift Cunos in Paris?

Paris, 27. Dez Eine Havasmeldung aus Berlin besagt, daß Reichskanzler Cuno am 31. De­zember in Paris eine Denkschrift vorlegen wird, nach der die industriellen, finanziellen, landwirt­schaftlichen und Handelskreise Deutschlands bereit wären, die Garantie für eine Anleihe zu über nehmen, falls die Reparationssckuld Deutschlands auf eine bedeutend niedrigere Summe als die im letzten Zahlungsplan festgelegte Summe reduziert und außerdem ein Moratorium für mehrere Jahre Deutschland bewilligt werde, und zwar sowohl für die. Zahlungen in Gold wie für die Sachlieferungen außer den für die Wiederherstellung der zerstörten tbebiete bestimmten Lieferungen. Die auswärtige Anleihe werde vollständig Frankreich und Belgien zur Verfügung gestellt werden.

Ciu WWWWs ZandekMlMv.

Madrid, 26. De;. Der Minister des Weubete bat bekanntgegeben, das; er mit der deutschen Regie- rttng ein Handelsabkommen geschloffen bab^i wonach Deutschland vom 29. Dezember ab spanisch«, Etzeugniflen die Meistbegünstigung getväbre. SV»» nien werde seinerseits deutsche Erzeugniffe »ach dem Tarif der zweiten Neide bebandeln, im übrigen ab«, die Koeffizienten für Länder mU entwertete? WLv», tuno auium ui halten.

sinen worden sein. Aber die Art der Pfänder gibt .............riu utt vclUH9e

»och Anlaß zu Meinungsverschiedenheiten, da diel halte aber" alle' Matznabm

Paris, 26 Dez. Der italienische Vertreter in der Reparationskommission, d'A m e l i o, hat sich in den letzten Tagen zweimal zum Quai d'Orsay begeben, um den Standpunkt Italiens in $cr Pfänder frage zu erläutern. Er habe eine hing der Kriegsschuld verlange. Indessen ernenne Zwangsanleihe für Deutschland zum Zwecke der man die Schwierigkeit eines Verzichtes seilens Ena- Stabilisierung der Mark und zu Reparations­lands an. solange nicht die amerikanische Regierung zwecken oorgeschlagen.

6int MedenMsM du Ma

Rom, 24. Dez. Der Papst hat eine Enrvklika ,,Dc arcano bei" erfaßen, in der er zunächst die Gründ«

I an führt, warum er bisher Stillschweigen beobachtet habe, obwohl er den Wunsch gehegt babr, sofort an bk Katho­liken der Welt ein Wort zu richten. Er zählt die schmerz»

I licheit Vorfälle und die glücklichen Ereignisse der ersteu Monate feines Pontifikates auf, die das, was er bei christlichen Völkern barlegen wolle, beleuchten könnten, ».nämlich die Vielsälttgkeit und ben Ernst der gegenwLrti- | gen liebel, bk Hauviursachen dieser Nebel und schließlich I die wirksamsten Heilmittel gegen sie Der Heilige Vater betont die NotwendigKit ber Wiederanfrichtting und

I Befriedung des gesellschaftlichen Lebens. Der Papst I untersucht sodann die Ursachen der Hebet die eine solche Wicderanfrichtung verhinderten. Formell sei Friede gw

I schlossen, aber die Herzen nährten noch Kampfgeist IEin verfälschter, nur auf dem Papier ge- I schlossener Friede habe heu Geist der Rach» fuchtnochverfchärft

I und die Gier nach materiellen Gütern bte Quelle von Kämpfen und sozialen wie interna Kanälen

I Ungerechtigkeiten geradezu legitimiert, wenn - sie mit Stoatsvaison und Vaterlandsliebe bemäntelt und so beinahe tote Gerechtigkeit erscheinet.

I Die Grundursache allen Nebels aber sei die Abkehr Iber Menschen von Gori, die heute schon in bet Schule gelehrt werb«. Bei bet Feststellung eines so gro-

I sten Hebet? habe bet Papst nicht das «uversichtliche Ver­trauen. hierfür ein Heilmittel zu ft oben. Notwendig fei vor allem die Befriedung der Herzen und Gemüter. Hierzu wiederum erforderlich sei ein Friede, ber ht bi« Herzen bringe und sie einander näberbringe: ein Frieden, ber gerecht, im Sinne ber EaritaS sei, ein wahret Friede Christi. Mit einem solchen roerbe dann' auch die Achtung vor Ordnung und Autorität wtederkehren. Die Kirche werde auch künftig ben Frieden sichern, denn sie lehre, daß alle Handlungen nicht nur die Einzel- menschen, sondern auch die bet Gemeinschaft mora­lisch sein müßten. Keine menschliche Einrichtung könne den Nationen eine internationale Rechtssetzung geben wie der wahre Bölkerbunv des Christentum«.

Ein Trost in dieser trüben Zeit sei ihm die Wieber- muinahme diplomatischer Beziehung fast tut* lieh er Staaten mit dem Apostolischen Stuhl, nicht fowob! wegen der darin Itegenben Prestige-Zuwächse- bet Kirche, als vielmehr wegen der darin zum Ausdruck gelangenden Anerkennung ihres trohltäffgen Wirkens für das Heil der menschlichen Gesellschaft. Der Papst be­dauert schmerzlich, daß Ital' en, sein Vaterland, dabei fehle. Die Kirche wolle weder noch dürfe sie ohne gerechten Grund sich in die Leitung rein weltlicher Dinge mischen: andererseits könne sie eine Verletzung, des göttlichen Rechts in bet menschlichen Gesellschaft nickt dulden. Er wiederhole daher bi« Worte seine« , Vorgängers:Wir werden nichts dulden, was gegen bi« ' Bürde und Freiheit ber Kirche wäre!" Die Souveräni­tät des Stellvertreters Christi bleive verletzt durch di« Schaffung und Aufrechterhaltung eines anormalen Zn standes, zur beständigen Trauer Jta tens wie ber ganzen

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Wett. Dagegen müsse er aus Gewissenspsiicht pro­testieren. Hebrigens habe Italien nichts vom Vati­kan zu fürchten. Der Papst ruft zum Schlüsse Gatt an, ihm zur Wiederherstellung des Reiches Christi wie zur Befriedung Italiens und der Wett feinen Beistand zu ge­währen.

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Paris, 23. Dez. Aus Belgrad wird gemeldet: Das offizift» BlattTribuna" verösftntlicht ein Tele­gramm seines Korrespondenten in Rom, wonach die italienische Regierung der jugoslawischen Regierung mit­geteilt hat, Italien würde den Ravvallovertrag wider- nifen. wenn die Regierung von Belgrad diesen Vertrag vom Völkerbund obne vorherige Einigung mft Rom ratifizieren ließe. Italien würde einen derartigen Schritt als unlreundlich betrachten und als einen Ausdruck de« Mißtrauens gegen die kürzlich abgegebene Erklärung Mussolinis über die Erriüllung des Rapallovertrage« ourch Italien ansehen. Dem genannten Blatt zufolge wäre Mussolini sogar entschlossen, im Falle einer Heber» reirfmng des Vertrages an den Völkerbund Italien- Austritt aus dem Völkerbund anzuregen.

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Saut ,9'off. Ztg.' soll heute in einer Chef- bemrechung, bet der der Reichskanzler und die wich­tigsten Resortmtnister zugegen sind, versucht werden, einen Plan aufzustellen, der nach Genehmigung durch das Gcfamttab'nett tn Parts iw erreich« werden soll.

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Konstantinope1, 2S. Dez. Wie verkantet, hat die Angoraregierung die Vertreter der neutralen Mächte tn Konstantinopel aufgefordert, ihren Wohnsitz kN Angora zu nehmen

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Die Mnrai DfiitWniiK

München, 23. Dez. In dankenswerter Weise bat nunmehr die bayerische Staatsregierung eine Auf­stellung veröffentlicht über die ungeheuerlichen Be- latzungskoslen in ber baveriscven Pfalz. Daraus geht hervor, daß 215 Hektar Gelände und gg Hektar Sport­plätze, die bereits früher für mtittärische Zwecke tn Anspruch genommen waren, beschlagnahmt feien. ES sind beschlagnahmt worden für Flugplätze 127.130 Hektar Ackerland mit einem Kostenaufwand von 70.2 Millionen, ferner für einen Flugplatz, einen Truppen­übungsplatz und einen Bombenabwurfplatz, welcher litt Zeit in Ausführung begriffen oder geplant tft, 3251 Hektar Wald und feste? Ackerland im Kostenbe­träge von 439 Millionen, ferner für verschiedene Zlvecke, für Munitionsvlätze. Fliegerbaracktn iffw. 5 Hektar Land. Unter den beschlagnahmten Gebäuden befindet sich 14 öffentliche Gebäude, 2 KinoS, 11 Fa­briken, 4 Turnhallen, 14 andere Baulichkeiten und eine Kirche. Um die beschlagnahmten Gebäude frei zu macken, werden errichtet: 37 Bauten im Kostenan­schlag von 1.357 Millionen Mark. An Privatbauten sind beschlagnahmt 893 Wohnungen, außerdem 814 Einzelzimmer. Zur Entlastung werden gebaut 571 Wohnungen für Offiziere. 329 Wohnungen für Unter­offiziere mit einem Kostenanschlag von 2.771 Mill. Mark. Vorstellungen der Regierung wegne ungerechter Anforderungen bei der Rheinlandkommission waren nur in ganz geringen Fällen von Erfolg begleitet.

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ein Telegramm an den Präsidenten Republik Millerand, worin er , _ ihm am Herzen, die fo engen Be-

tiebungen herzlicher Freundschaft und brüderlicher Allianz zwischen Polen und Frankreich, deren Einig­keit den wesentlichsten Interessen beider Länder ent­spreche, anfrechtzuerbalten und zu vertiefen.

Marburg MUtmch, le« 27. Ikzembn gnlmewb.

reichen sind. Die französische Regierung soll nur rine sogenannte vermittelnde Lösung vcrgeschlagen haben, die nicht ein Moratorium von längerer Dauer, sondern eine Reihe von Stundungen vor- ßeht. Jeder einzelne Ausichub sei davon abhängig ^macht, datz die Bedingungen, die für die frühere Stundung gestellt waren, erfüllt seien. Werde das putsche Reich diesen Bedingungen nicht enispre- Mu, dann fallen nach derEre Rouvelle" Sank

Amtliches Verkündigungsblatt des Kreises Marbmg

Anzeiger für (das früher kurhesfifchej Oberhessei

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Der Anzeigenpreis beträgt riir de« 9gesp Zeitenmillimeter 15.00 «^(Kleine«. Familien, anzeigen Z3ft,°/«weniger). Amtliche und au,w. Anzeigen 20 Mk. Andere Spaltenbreite» entsprechend. Bei ichwieri-e« Satz 50«/, »uffmlag. Spat einlaufend« oder br« Raum über '»Seite einnehmende Anzeigen werden nach der Textivalteirbrette berechnet. Reklame« die Tot.-Zeile 120.00 Mk. Jeder Rabatt gilt als Barrabatt. Belege werden berechnet. Bei Auskunft durch die ®efd>äftsit und Vermittlung der Angebote 10 SR, bet Uebetienbuni durch uns 25. Mk. Sondergedllhr.

Der .Lokalanzeiger- weist von neuem darauf hin daß die Industrie bereit fei/ die Re­gierung in jeder Weif« zu unterstützen, sie id insbcfoudere bereit, an allen Problemen zur Geluudung der deutschen Airtfckast mitzuarbeiten

sie nicht sicher seien, datz England die volle Bezah-

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Englische Regierung allen Maßnahmen abgenei* !«!° fchzeittgbamt^einc '3 Jt e nW

Produktion verbunden werde. Ebenso batte die Industrie daran fest, daß eine endgültige Lösung des ReparatiorrsproblemS ein treten müsse.

'*CbetbelftlAe Zeitung etidtelnt lechsmal wöchentlich. Bezugspreis monatlich <1 E Mk. mit Zustellungsgebühr. Für ausfallende Nummern infolge Streiks ooer 7H» VVti elementarer Ereignisse kein Enatz. Verlag non Dr. T. Hitzerotd. Druck der Univ.-Buchdruckerei do« Jod. Au». Koch, Markt 2123. ssernsprecher 55, Post» iäecffonto: 911. 5015 Amt FranNurt a. Mair,

P Vierung nicht weit davon entfernt sein, einer erfebrt, sodaß das Kabinett heute wieder volltäblia

7 ZoUsirenz« um das Ruhrgebiet znzustirnrnen; beisammen ist. Die Besprechungen über hfe

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deutschen Reparationsvorschläge werden heute m»r größten Nachdruck weiter gefördert. Die Besprechun-

£ «ir sachverständigen über die Formulierung der deutschen Gegenvorschläge sind, auch während der Festtage von den Ministern Dr. Hermes und Dr Becker fortgesetzt worden.

Dr. Hermes über die Reparationsausfichten.

Breslau, 23. Dez. DieSchlei. Bolksztg." dringt eine Unterredung ihres Berliner Vertreters mit dem Reichsfinanzminister Dr. Hermes. Auf die Frage, was die Regierung angesichts der neuer­lichen Entwicklung des Reparationsproblems zu tun gedenke, antwortete er: Die Regierung wird dieser Entwicklung nicht untätig zusehen. Allerdings ist hierbei zu berücksichkrgen, datz uns durch die äußeren Verhältnisse die Hände stark gebunden sind. Deutschland ist nach wie vor bereit, auch weiterhin an der Lösung des Reparationsproblems praktisch mitzuarbeiten. Wir werden unter allen Umständen im eigenen Hause Ordnung schaffen. Wir werden äußerste Sparsamkeit üben und so unsererseits mit allen Kräften an der Stabilisierung der Mark Mit­arbeiten. Hierzu bedürfen wir ausländischer An­leihen. Dazu ist aber notwendig eine vernünftige endgültige Regelung unserer Verpflichtungen nach außen und innen und die Einigkeit des gesamten deutschen Volkes Wir dürfen nie vergessen, daß wir ein armes Volk geworden sind, daß wir mehr arbeiten müssen und weniger verbrauchen dürfen. Selbstverständlich wird es auch notwendig fein, daß die Reparationskommission uns die Möglichkeit I gibt, den ausländischen Geldgebern ausreichende Sicherheit zu gewähren.

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W MtoNckrungen m FkMelih.

Ber lie, 23. Dez. Anfang dieser Woche fan­den im Reichsministerium für Wiederaufbau Ver­handlungen über die Stick st ofslieferuugen au Frankreich statt. An den Besprechungen nahmen Sachverständige beider Länder teil. Die französischen Forderungen, die sich auf eine Menge 1,on 60 000 Tonnen reinen Stickstoff, der über Repa­rationskonto zu liefern fei, erstreckte, wurde von der deutschen Regierung mit der Begründung a b ge­lehnt, datz die deutsche Produktion bei weitem nicht zur Deckung des eigenen Inlandsbedarfes aus- reich«. Auch über den von der französischen Negie­rung vorgelegten Kompromitzvorschlag konnte keine Einigung erzielt werden. Voraussichtlich werden in nächster Zeit Verhandlungen zwischen deutschen und französischen Düngemittelinteressenten einsetzen, um l« prüfen, ob ein Ausgleich zwischen der deutschen und französischen Düngemittelwirtschaft möglich ist.

von

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in der Lage sei, auch von Er:gland>Obfigationen der -- __*»

Serie C in Zahlung zu nehmen. » I

Paris, 24. Dez. Der M i n ist erpräto Z«F MMt.

denk sowie der Minister der Finanzen, der befrei-- _

len Gebete und der öffemW« Arbeiten haben m im amortkamschen Senat,

heute mit dem französischen Delegierten bei der Re- a ! h r n g ron, 25. Dez. (Reuter.)Der im parationskommission, Ba r tbou, und dem ftaa= "ena ®on ^.etrt 8üf)ret derUnversöhn- zäsischen Sachverständigen dieser Kommission eine '1 \c n ' 6em ^"ator Borah, eingebrachte Zu- lange Konferenz abgehaltcn, um aufs neue dieon rt?S ä»r Marine-Kredit-Vorlage, Ftaqe der RSparation und der Pfänder zu Kenten ersucht, eine Konferenz der

prüfen. A.toltmachte etnzubernfen, um die wirtschaftlichen

Paris, 26. Dez. Die interministerielle Kon-1 ^ro^.ciJ prüfen und die Herabsetzung der Land- und serenz Hai sich den Blättern zufolge wiederum mit -cernHungen sichern zu lassen, hat eine Spal- dem Reparationsprogramm beschäftigt, das die un ® »^nversöhnlichen" im Senat hervor-

fraitzösifcke Regierung am 2. Zanuar vorzulegen ge. ^^"- /rr wird im übrigen voraussichtlich zur "denkt. Das Programm soll anher de» Pfandnabme leaerauft^izme der Generaldebatte über die Teil- eine Reihe vse Resormen enthalten, die Deutschland "" ^ei vereinigten Staaten an den europäischen wül rend der Dauer des Moratoriums unter Uebcr-1 ^nge-egenheiten führen. Borah hat auch eine Er- wachung des Earantieausschusses, den ein Bankier- a.?1T9 veröffentlicht, in der er sagt, Europa anrschutz unterstützen solle, durchznsühren feben w uJf e 8 eholfen werden, und wenn dieses würde. Eine eventuelle Besetzung des Ruhrgebiets kVfrf,1 ^^st werde, fo werde das ungeheure

hätte nur den Zweck, Deutschland ein Regime mff-1 .er u"c amerikanischen Produzenten und zuzwingen, ähnlich dem, rote es der Völkerbund jetzt einen neuen ^rte9 bedeuten.

in Oc'erreich organisiere. Marschall Foch soll , P a r i s, 25. Dez DerNew York Herald" be­ben Auftrag erhalten haben, oeroisse Pläne über die dichtet aus Washington, Präsident H a r d i n g Auhrdesetzung auszuarbeiteu. Die Beratung billige das Verlangen des Senators Borah, eine soll et-eben haben, datz die Frage neuer Eebietr- ^ltkonferenz einzuberufen, nicht, da sie'nach besetzungen auf dem rechten Rheinufer in der ^inor Ansicht das Chaos in Europa nur verarößern Schweb« bleibt. übrigen prüfe bi« franzö- würde. Aus anderer Ouelle erfahre man, Harding stsch« Regierung das Reparationsprsblem immer befürchte, daß der Konferenzvorschlag 'zu weit noch nach allen Richtungen, ohne zu einer bestimm- 2^be und ernstliche politische Verwicklungen nach sick ten Stellungnahme gekommen zu sein. I ziehen könne. __

Nach demMalin" soll für das linkeRhein-I

Nfer ein Ausbeutungsplan, vervoll- : tn v

lommnet durch Errichtung einer Z oll i ui e , die I <r"rOr;IlP?n III

das Rheinland vom Ruhrgebiet und dem übrigen Rekckskanzler Dr. Enno ist gestern abe d Deutschland trennen soll, in Aussicht genommen I Hamburg totebei tn Berlin rinnetroffen lein. Rach bem Blatt soll die englische R: - Siaatsfekretär Hamm tft gestern aus Bayern zurück-

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