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1922
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Zweites Blatt.
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1922
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besondere Entschuldigung der bayerischen Städte kein Raum bleibt. Di« von der Reichsregierung ausgesprochene Entschuldigung gilt auch für Bayern.
Berliu, 21. De». *Die „Boss. Ztg." meldet aus München, datz der Kontrollbcfuch der Tntentekommifsion in Ingolstadt, der
Sie SrtMationstemmiM
Die deutschen Eachlieferungen.
Paris 22. Dez. Die Reparationskommission beschäftigte sich heute nachmittag mit den Sachlieferungsfrage. Auf Grund des Moratoriums vom 21. März hatte Deutschland tm Laufe des Jahres '922 für 950 Millionen Sachlieferungen an Frankreich und für 500 Millionen an die anderen Staaten zu liefern. Frankreich hat nicht entfernt seinen Anteil in Anspruch genommen, anders die übrigen Beteiligten. Die Reparationskommi'sion untersucht heute nachmittag, ob durch die Sachliefcrungen an die anderen Staaten als Frankreich der Gesamtbetrag von 500 Millionen Mark gedeckt iftzx-Wemi nicht, solle der Restbetrag festgesetzt werden. Rach dem „Temps" wünschen schon jetzt verschiedene Mächte, an den Restlieferung-n beteiligt zu werden.
Irland.
Abgeordneter O'Dnycr ermordet.
Dublin, 22. Dez. Der frühere Abgeordnete der irischen Nationalversammlung, O Dauer, wurde vorgestern in seinem Hause ermordet. Es handelt sich um einen Racheatt der Republikaner.
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diese, ist lebte nterob^ er un» ■ Elis» en Ne.
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Stifte oid Mei!
DaS Weihnachtsfost steht vor der Tür. Es ist mehr denn je zu einem Fest der Kinder geworden. Die Sorge - ums tägliche Brot, die auf den Erwachsenen heute lastet, läßt eine r-inc Freude nur allzu schwer aullommen. Und die ernsten Gedanken, die über den engeren Kreis der Familie hinaus sich einem jeden ausdrängen, sind nicht geeignet die düsteren Wolken zu zerstreuen, die unseren volitischen Horizont verdunkeln. Man schüttele nicht leichtsinnig von sich ab, was heute u»S alle bedrückt. Man tut nicht gut daran, die Politik zu verleugnen. CI _ wir wollen oder nicht, wir müssen beute einer wie bei andere sie als eine bittere Notwendigkeit ertragen, und je weniger wir sie als unumgängliche Angelegenheit jedes Einzclnen anerkennen wollen, desto verhängnisvoller wird sie sich ,u uns rächen. Niemand steht isoliert für sichln derWelt. Und gerade der Wechnacktstq ist dazu angetan, die Besinnung auf das Band bei Genrei nschast zu lenken, das uns zur Zeit nur umso fester zusammenschweißt. Die Not des Wn» zelnen ist deutsche Not. Und darum kann und darf ei ' keinem erspart bleiben, gerade zu Weihnachten, das doch • -
Berlin, 22. Dez. Zur Note der Botschaster- kcnferenz wird amtlich erttärt: Der Wortlaut der deutschen Note vom 10. Dezember ist seinerzeit im Auftrag der Reichsregierung in der Presse veröffentlicht worden. Tie Forderung der Botschafter- lonferenz auf amtliche Veröffentlichung des Wortlautes ist also erfüllt. Die von der Botschafterkonferenz geäutzerten Zweifel, ob die Entschuldigung der Reichsrcgierung auch für die bayerische und lokalen Behörden der beiden bayerischen Städte gilt erledigt sich durch Artikel 78 Abs. 1 der Rcich-- verfasiung, auf welchen sich die Ausführungen der Note vom 10. Dezember stützen. Dis Reichsregierung hat ihre Entschuldigung in Ausübung der Nertretnngsbefugnis ausgesprochen, die ihr bei Wahrnehmung auswärtiger Angelegenheit für alle Teile des Reiches zufteht, so daß (wie in der Note vom 10. Dezember) bereits Hervorgehvben,für eine
beim ersten Mal die bekannten Vorfälle zur Folge hatte, nunmehr unter.weitgehenden Vorfichtsmatz- regcln reibungslos durchge.führt wurde, die Rot« des Votschafterats, in der auf die deutsche Sühne- „ . _ ,<< -
antwort Bezug genommen wird, sei in München ein Fest des Friedens und o« Gemeinschaft sein sollte. , LLLL.'T Regierung dazu noch ntcht Stelllung ficuOL Unb fei t8 flad) nur. um mit grimmigem nehmen konnte. Die „Munchen-Augsburger Avcnd-1 yä(f)C{n ftgzust-llen. wie wenig das Bild der Welt de« zeitung" meint, die Situation werde als ernst aus-I t f entspricht, der im Herzen wohnt.
gefaht, man sei bis an die Grenz« des Erträglichen Boni „Friede auf Erden" läßt freilich die gegenwärtige gegangen. Eine Brstrafung der Bürgermeister I fi- te recht wenig erkennen. Henke mehr als je stehe» durch di« Regierung käme ntcht in Frag«, weil keine I sich die Böller feindlich gegenüber. Deutschland liegt , rechtlichen Möglichkeiten dazu gegeben seien. Eine aeknebttt am Boden, wehrlos der Fönst eines bruttl-n besondere Entschuldigung der bayerischen Regie-1 unerbftiuchen Gegners pre Saegeb-n. Und dos Friedens.
ratter IttFÄtM** *** EL-,
StMMMI bei bn RkNrmA. !
Berlin, 22. Dez. Zu der Blättermeldung über die Verschiebung von Reichswehrwaffe n an die F a s ch i st e n wird den Zeitungen von zuständiger Stelle mitgeteilt, datz das Reichs- wehrministerium bereits eine gründliche Untersuchung eingeleitet hat. Das Ergebnis mfifie ab- geoactet werden, jÄoch würde» alle Versuche, eine
fei Gott in der Höhe. Sie sollen auch getrw trau denen mit gefangen werden, o.e, unter dem Drn
nicht in Jnbelstimmung zu f-»n meinen Denn >rr D nk für Gottes unaussprechliche Gabe, nut der cr te Menschheit zu Weihnachten beschenkt hat, darf unter rnS nicht verstummen. Diese Gabe gckt za>einen h.'l^n Stritt in die Herzen, auch wo es außen dunkel .N. Dach: bi- Bcrbittertn g ütlich, die Trostlosen hoünung-- d-h, die Mangelleidenden innerlich reich Darum Lob Mb Vreis sei Gott für seine Weihnachtsgabe an die Eenschbeit. Ehre sei Gott in der HSHel
< Mbmitmm lut Sötis.
Rom, 22. Dez. Eine offiziöse Rote bemerkt! Trotz der eifrigen Verhandlungen der Alliierten sei die Vorbereitung der Konferenz von Paris nicht dermaßen fortgeschritten, datz günstige Ergebnisie zu erhoffe» seien. Weder England, noch Frankreich, noch Amerika legten völlig ihre Stellung klar, dock) könne die Konferenz nicht wohl »erichoben werden, da zum Jahresende das Moratorium Deutschlands verfalle.
uns Deutsche. Lügen gestraft. Allzu leichtsinnig haben wir der Wilsonschen Musik ein Ohr g.lieben und die Serben Enttäuschungen, die Schlag auf Schlag unter williges Gemüt dafür bat einheimsen müssen, sollten uns eigentlich für die Zukunft eine Lehre sein.
Mit den berühmten 14 Punkten bat ein wahrer Rattenkönig von fogenannten „Friedenskonferenzen" ringe, fest, mit b’in N frJtat. daß eine Kvn-erenz nach bet atmeten wirkungslos verlies, ohne daß man der so dringenden Lösung der euroväiscken Frage auch nur einen kleinen Schritt näher gekommen wäre. D e Verband- stinostrktik. die in der bombastisch genug angetonbiiten „neuen 9kra cti Friedens" anstelle kriegerischer Ans- einondersctzungcn treten sollte, hat kläglich Sch'übruch gelitten Genna, Lausanne. London, Paris, Brüssel sind alles nur Scheinmanöver, schlecht geeignet, um dir trostlose Tatsache zu terschlriern: daß die Welt i» Waffen starrt. Soweit ging die Unwahrhamz- feit, daß man es wagte, im Angesicht dieser Tatsache von einem „Gottessrieden" zu reden! Und doch nur dem- • Hen’aen, der nicht sehen will, kann es verborgen biet- h-n, daß alle diese „friedlichen" Lösungsversuche «r-roetger- zur Unfruchtbarkeit verurteilt sind, weil sie aut miteinander fuß:« aus der inneren Verloaenh-it des Vertrages von Versailles. Du> Ab- ! r üstn ng skomödie wird durch Pazifistenkon- I gres.se nur noch unterstrichen und die Methoden, mit ! denen die Internationale der Verwirklichung ihrer Träume näher zu kommen sucht, sind beute zu bekannt, a's daß sie noch länger unter dem Deckmantel „Suman* tätet Ideen" ihr wahres Gesicht verbergen könnten.
I Mer brauchen Wir denn erst nach außen zu blicken, um die Friedlosigkeit gewahr zu werden, die — Gott sei's
I g-kle.gt — ein hervorstechendes Merkmal des „modernen I Menschen ist? Gerade wir Deutsche haben keinen Grund I nur hei unseren Gegnern Zwietracht und Unwahrbashg- I Ktt zu suchen. Haben wir nicht im eigenen Lande Zu- I stände, die einer ehrlichen, ernsten Kritik kaum standhalten I dürften? Und muß nicht gerade der Borwnr; der Uneinigkeit als ein böses Erbübel der Deutschen angesehen w-rden? Ausgerechnet heute, in den Tagen der schwersten Not, zu einer Zeit, wo die Existenz des ganzen deutschen Volkes auf dem Spiele stebt, müssen wir es erleben, daß der Parreibader uns zerwühlt und durch seine Machenschaften, sckl'.mmet als ehrlicher Krieg es tun könnte, die eigenen Volksgenossen zu blindem Haß gegeneinander aushetzt. Und unsere Regierung, dir heute so dringend ein geschlossenes Voll hinter sich braucht, wenn sie bestimmt und würdig ?en Feinden entgegentreten will, ist außerstande, ihren Vorschlägen und Beteuerungen Nachdruck zu verleiten, weil ein Reiner Kreis einflußreicher Männer aus versöv kicher Mißgunst und unverantwortlichem Sondennteresse ihre tätige Mitwirkung bei ihren Plänen Versagt. Die Zetrissenbttt unserer innerpolftischen Sage ist ganz gewiß ni*t§ Neu s. Aber sie muß heute unbedingt todbringend sein für den Bestand des Deutschen Reiches, wenn wir nicht noch in letzter Minute zur Besinnung bmnuit
Und diese Besinnung kann nur nationale Se* finnung sein. Nur Narren können heu^ noch art eine „Menschteitsverbrüderung" glauben, im Sinne nner ! Aufhebung nationaler Schranken. Das hieße alle Bedingtheiten geschichtlicher, geographisch« und kulrureller, Wirklichkeit verleugnen, hieße die ErteGebunte». beit menschlicher Natur nicht mehr sehen und ficktn nebett Kaste Träumereien verlieren von einet ®?enralxit. me blutlos in leinem Boden mehr wurzelte. Von Wl-^» humanttären Allgemeinbegrifse», von solchen leblose»
tle italienisch« Regierung habe in sehr bestimmter Form den Bankierausschutz abgelehnt in einer Frage, die sür alle Alliierten ein vitales Interesse besitz«. Man glaubt, datz, wenn es gelingt, die Differenzen über Me sofortige Besetzung des Ruhr-' gebiets zu beseitigen, ein Einverständnis erzielt werde» könne.
l Ei«« Weltwirtschaftskonseren,7
Washington, 22. Dez. JDet Führer der
Marinekreditvorlage einen Abänderungsantrag ein. worin Präsident Harding aufgefordert wird, eine Weltwirtschasts- und Abrüstungskonferenz einzu- beruscu. Borah sagte, der Antrag könne vielleicht über den toten Punkt in der Reparationsfrage hinweghelfen.
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|. ÄkalmW in Ver!I».
5?etlin, 22. Dez. Den Abendblättern zufolge digen der Industrie und der Bankwelt im Reichssinanzministerium gestern bis spät abends. Die von der Reichsregierung vorbereiteten Pläne wurden im Laufe diöfer Besprechungen spezialisiert : sie sind aber noch nicht abgeschlosien, vielmehr werden die Besprechungen nach Weihnachten fortgeführt werden. ?
Amtliches Verkündigungsblatt des Kreises Marburg.
Anzeiger für (das früher kurhesiische) ObexheW
In Öriefit.
Lausanne, 22. D-». Heute Vormittag hatte« Lord Curzon, Barrete und MarauU Gatrouri eine nruf Zusammenkunft mit Ismet Pascha. I» ««er-1 richteten Kreisen wird erklärt, daß über bat enten 1 2eil der strittigen Punkt« bk BerstänbigungSbemühungen 1 erfolgreich wärest. Di« türkische Abordnung VeEent- licht heute den Text einer Erklärung, die sie in der ^chnnr I tt>m 20. Dezember rHgeben wollte, die jedoch Nichten | Sa? d.nrtftichr Commnnioue ausgenommen wurde, ■sie I hat folgenden Wottlaut: JSmet Pascha erklärt. er, um Mißverständnissen über die Befugnisse der tulcr-1 nationalen Meetengenkommiss on avszuwn-.eu, über folgenden w-s-uilichen Puntt eine Erklärung zu geoen wünscht: Ans den gestrigen und heutigen Erklar-mgen, gebt klar hervor, daß in Uebereinstimiuung mit dem 1 Problem über die Frage der Meerengen die Komm ss.vn I ausschließlich die Ausgabe haben soll, sich darüber ju vergewissern. ob die Bestimmungen über die KriegsMitte! \ beachtet w.rben. Außerdem bilden die Punkte, bte die 1 türkische Abordnung angenommen hat unb btt Punkte. ;n denen sie eine Abänderung verlangt, ein unteilbares
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Der sranzSsifche Bevollmächtigte Bartete wrd morgen abend nach Paris zurückkehren. um bort bie Fe-ertage uzubringm unb ben Ministerpräsidenten PoMcare über sie Arbeiten der Konserenz zu berichten.
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Turin, 22. Dez. Die safchislischen Ausschreitungen in Turin wollen noch immer nicht zur Ruhe kommen. Gestern steckten die Faschisten das Volks- Haus von Turin, mit dem ein Theater verbunden ist, in Brand. Zn der Gemeinde S a n M a u r o Ibei Twrttt. die.von den Sozialisten verwaltet wird. I besetzfM Me Faschisten das Gemeindehaus und zwauosn den Pfarrer die Trikolore auf der Kirche zu hissen. Auch in N e a p e l gingen die Faschisten gegen die Sozialisten vor und und richteten in den Redaktionen der beiden sozialistischen Zeitungen grotze Verwüstungen an, weil diese die Faschisten bekämpfen.
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Es ist blutwenig, was von den amerikanischen singen tatsächlich übrig geblieben ist. Ti- lksr-rnt? autzenpolitisch« Situation in Europa ist tn ckeiv.er Weise verändert. Sie Schritte, die Amerika in Paris und Rom getan bat, find wirkungslos ge- ilieScn Ma« bat den Gedanke» einer auswärtigen Intervention brüsk abgewiesen, und England und Frankreich steuern schon wieder aus die sattsam be- tonnte „Einmütigkeit- in der Reparationssrage zu. Zwar verhält fich London immer «och „z«rückl)at- ttnd", aber «ach allem, was bis jetzt vorhergegan- rrn ist, kann ein neuerlicher Umfall der englischen Aegierung keineswegs als unwahrscheinlich gelte« LKnb wird auch die Welt kaum überraschen.
V Paris 22. Dez. Der Londoner Berichterstat- tei des „Petit Parisien" meldet, es scheine nicht, die Regierungen von Paris und London bis sletzt neue Verhandlung«« eingclcitet hätten, um wie Einigung vor der Konferenz von Paris zu er- sielen. Ter französische Botschafter habe sich nach bem Forreign ossice begeben, aber die Unterredung, »ie er mit dem Unterstaatssekretär Prece gehabt tabe, habe fich nur auf die laufenden Fragen be- sschräntt. Die Reparation sei nur allgemein besprochen worden. Der Botschafter wird erst in einigen Tagen vonBonarLaw empfangen werben. Was die Gerüchte über eine mögliche Intervention der Bereinigten Staaten hinsichtlich der i Festsetzung der Verpflichtungen Deutschlands durch bas Bankicrkomitee betrifft, so bestätigt man, dah i die cnaliiche Regierung nicht eiumal indirekt Vor- ! schlagendes Kabinetts von Washington erhalten hat. ■ Aber man erfährt, datz der Quoi d'Orsay und tic Ksnsulta offiziell ein derartiges Angebot durch i ihre Botschafter in Washington erhallen haben.
Sian fügt hinzu, Paris und-Rom hätten dirs-u Dsrßtzlsg gl- unannehmbar 6e$?iängt„ Besonders
<8 ist in ben letzte« Jahre» öfter die Frag« auf» rttcklun, worben, e6 es noch zeitgemäß fei. da» Weih- schissest in 1kt afthertzebrachten Weise zu fein», im Mterglan», mit geschmückten Bäumen, mit fröhlichem £gb unb Festesfubel. Ganz ofcaefebeit bat»«, baß die steigende Teuerung btt Befolgung mancher lejer alten Sitten vielen Bolksgenosst« je läng« je mehr WtmSglich gemacht Witt», glaube« auch viele gar nicht tz, bet Stimmung zn fei«, bie alten Festsitten weiter hi pflegen, denen das Leben in seiner rauben Wirklich- Int so gar nicht ,n entsprechen scheim. Sie lehnen es ab ich durch eine Festfeier in alter lieblich« Form in einen, nie sie sagen, unwirklichen Traum hineinwiegen zu lasiea. «z-bem es bann am ersten grauen Werktage, wenn das «st vorüber sei, nur ein enttäuschungsvalleS Erwachen ftt. Höchsten» wollen sie eine Festsei« in stiller Vetzmut gellen lassen, In schmerzlichem ©ebenfen an ftLh«e bessere Zeiten, da noch Glanz und Jubel unb frohe igtanmng möalich war. Doch erhebt das Wehnachts- -k selbst entschieden Einspruch gegen solche Bewertung. K will nickt nur ein Fest für ftohgestimmte Menschen lÄb glückliche Zeiten sein. Sein Lichtglanz will nicht ein erückender Traum sein, der beim ersten Zusammenstoß Rit ter grauen Wirklichkeit zerrinnt. Seine Spmbole. der xschrnückte, strahlende Christbaum und bie frohen. t'e6= 86en Weihnachtslieter, sollen viettnehr eine Wirklich- tü verkörpern, die auch einem gebeugten Menschen- Bube etwas zu sagen yat und bie trostlosen Lcbenstage »fiären kann. Darum sollen die Symbole dieses Festes , ott gegenwärtigen Seit keineswegs «löschen. Das ja ein unbeschreiblicher Jamm«, wenn wir zn allem Kßcrn Elend auch noch innerlich terotmen würden und v. Wirklichkeit verlustig gingen, von ter das Weihnäckts- K Zeugnis ablegt. Nein, die Symbole diese« Festes Len gerade in der g«te«»arns-»
ifstne in dunkkr Nacht und von dem lftlsen des Heists g ter in firn« heftige» Nacht unter dem Gesang Ümlischen Heerscharen eingesenkt wurde m dt-un- oangrre, friedlose, lichtbedürjtige Wett. D r Cd - - in seinem Lickterglanz soll «ugen von dem Lickte Welt, das von der Person de» Christkindes at^ge- E ist unb die Welt «leuchtet hat. darum auch beute ie Welt und ihre» Jammer erleuckten unb bie in ter imsterrÜS t»c-»telnd:n Menschen zu L.cktesktickerN Mach-u etg Die Weihnachtslicd« mit ihrem Jubelton sollen tm akd-ftang jenes himmhschen Lobpre>sesslln,rmt ttm bie Geburt Christi unter Jubelllangen begrüßt würbe
bet Reichs« wehr herzustellen, mit der gröhten Schürfe zurück» gewiesen. Die Waffen wurden, wie die Mitteiiun- . besagt,, der Reichswehr gestohlen.
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