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und der Vereintgten Staaten umfasse, wäre Deutschland entschlossen, ver Kommis« Vorlage seiner Güter ibre Aufgabe zi» er« so datz diele eine lückenlose Enquete vor-

verstandeu Alliierten Außerdem sion durch leichtern.

ittitfl lasse deutlich erkennen, datz sie nicht daran denke, eine Konferenz nach Washington elnzuberu- fen, auf der die Wiederherstellung- und die inter­alliierte Schuldenfrage gleichzeitig behandelt wer­den würden, da dies gänzlich verschiedene Probleme wären, die nichts miteinander zu tun hätten. Eine Anleihe für Deutschland konnte nur auf Ersuchen und zum Nutzen der Verbündeten und nur unter der Bedingung au-gegeben werde», datz Deutsch-- land in seinen finanziellen Verhältnissen Ordnung schasst und seiiren Wiederherftellungsverpslichtun- gen »achkonnnt.

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8etreide«Umlage auf

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> Sei « einnehmende «nzei ,en werde« na» ver Textioalteabrelte berechne», »eklamen He Co,.-Zeile 90.00 SIL Jeder Aadatt otlt al, daneben. Belege werde« berechnet. Bei «u,turnt ButdjMe SeiAäftert, na» Bermtttlnn, der ««Gebote 10», bei Urder^ndnag

MMlitk 5Ad für rolWe Sarteieo.

Berlin, 20. D.;. Im preußischen Landtage batte der Minister des Innern vor längerer Zeit erttärr. datz Versammlungen politischer Parteien ohne weitere- polizeilich ;u schützen seien, wil die Berauttvortung da kür, datz diese Versammlungen stiedlick und unbewaffnet obgehalten würden, den Parteien über­lassen werden könnte und datz weiter unbestimmte politische Gruppen zu Bersammlungrn nur oann zügel issen und ge­schützt werden sollten, wenn die PolizeibebSrde die Über­zeugung gewinne, baß die Teilnehmer sich friedlich und unbewaffnet versammeln. <

Wie der amtliche Preußische Pressedienst mittrilt. führ» der Minister nunmehr in einer Verfügung ans, datz av polnische Parteien im Sinne der Erkläautg alle

t i« ^DbethelftKbe Zeltaug etKbetnt ie<b«mal wöchentlich. Bezug»oreis monatlich 400 ML mit Zustellungsgebützr. Für ausroUenoe tkummet« infolge Streits ober elementarer «tteianiue te<« tetwnu Verlag »on Dr. L, Hinerorv. Druck »er ' Univ^Luchdrnckerei t>o«3eb. Ana. Rach. Mar" 21 LS. Kernivrecher 56, B-V» Icheckloat,: Ar. 501» »wt Rteeftuti a. Main.

Parteien im Reichstage und im Landtage an- zus-be» seien. Die den politischen Parteien angeschlosse- ncn oder von ihnen geschützten Jugend verbände. Bernks Vereinigungen nfiv. gelten att unbestimmte poli­tische Gruppen.

Die Stimmung i« England.

Loudon, 20. Dez. Der »Manchester Guardian* f (tretet in einem Leitartikel, es sei «ngewist, ob Krank- reich gegenüber bereits Vorstellungen erhoben wurden, oder ntoL Es sei wahrkcbetnitcb. das; der amert- k inis f e Einfluß Poincarö gezwungen babe, den Gedanken an eine militärische Besetzung des NubraebieteS aufzugebeu. Es gebe sedoch noch andere Weae das Land zu besetzen als durch Soldaten. Es gebe Hunderte von impertaitsMcben Mitteln, mit »»reu Krankreich unter dem Vorwande von Garantien die Schlinge nm Deutschlands Hals enger rieben könnte. Es sei auch noch nichts Bestimm­tes bekannt über die Unbeugsamkett des Vorsatzes Bonar Lato, stch zu sichern, damit er nicht wentgstens zu einer reiliveiken Ueberetnkunft getrieben oder über­redet werde. Es wäre daher vom Standpunkte Amerikas sehr wünschenswert, Bonar Saw »u un­terstützen und durch die Entsendung eines Vertreters von der Art des amerikanischen Beobachters in San 'anne die Alliierten über den Standpunkt der Ber­einigten Staaten aufznklären. Die- sollte genstgen. nm irgendwelche achtlosen Maßnahmen zu verhindern

nehmen könnte. Die Kommission würde dann eine endgültige Ziffer cf5 absolute Grenze der deutschen Jablungssästigkeit festsetzen. Darauf hätte die deutsche Regierung Nipp und klar mit la oder neiu zu antwor­ten. Die erwähnte Ziffer selbst festznsetzen', zögere die deutsche Regiernna aus der Befürchtung heraus, daß Frankreich fie zu niedrig finde und ihre Erhöhung ver­lange. Die von der Kommission nach umfassender Prüfung des Tatsache,rvestandeS festgesetzte Ziffer würde Deutschland endaültig wadrscheinlich ann-b- men. Wenn die Astiierte« ibr Besatmnasheer zurück- zögen, solle der ReparationSbetrag wahrscheinlich veo- ooppcU werde«.

Die JlemflrstoMita

Ports, 20. Dez. Die Reparationskonnnisston, «te gestern eine ordentliche Sitzung zur Erledigung laufender Ange'egenbeiten abgebalte« bat, wird stch. mA dem »Journal des DebatS", in ihrer Sitzung am Wntmenden Freitag namentlich mit den deutsch«, starbstosftieferungen für Amerika und mtt dem relgi ktzn Anteil an dem ReftinttionSforkatt dekaste«. lut 28. Dezember sollen die vsterreichikchen und unga- llkcheu Delegierten in der Frage der österreichtsch- rnaarischen dchuldEgedört und dann die endgültige Lötung drlkm«gegeben werde«.

8« Btee toWt StaatsM.

L W« rschgu, 20. Dez. Zum Staatspräsidenten ptt Republik Polen wurde im erste« Wahlgange !kta ni»la«s Wojezischowski. «uf den sich WU Stimmen der Linken geeinigt hatte«, mit 298 Kgeu 221 Stimmen, dir auf de« Kandidaten der hechte«, de« Krakauer Uninersitiitsprsfesior Mo- dttwfki, entfielen, gewählt. 16 Stimmen waren un- Dsittig. WojczifchowfN hat die Wal ingenommen.

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Barts, 20. Dez. Nach einer aus Washington datierten Darstellung der Havas-Agcnmr beruft man stch dort in offiziellen Kreisen den Nachrichten der amentanischen tßreffe über die ReparattonSverdand- lungen der Bereinigten Staa'en gegenüber auf den Umstand, daß dis setzt noch keinerlei offiziell« r k l Srung abgegeben worden sei. Nichts ge­statte die Annahme, daß die Reise des amerikanischen Botschafters in Lyndon. Harvey, gerade die Reva- rationsfrage zum Anlaß habe. In dem erwähnten offiziellen Schreiben lebne man es übrigens ab. die mindesten Angab n hierüber zu machen. Der Stand- luntt der Bank Morgan, daß eine Anleihe nicht mög­lich sei. bevor die Revarationskrage «ne Lösung er« takten habe, sei anscheinend auch dertenige der Regio- rung. aber diele habe bis setzt noch kein Bro- sekt bekanntgegeben. ES beständen ernstlich« Gründe, fährt der Berichterswtter fort, zu der An­nahme, datz die amerikanische Regierung ihre Unter­stützung Sei der Regeluna der Reva,attor.ssrape nicht versagen werde, wenn diele Fr^ge ernstlich aufgewor­fen würde. In Finanzkreiken hält man die Bil­dung eines Bankier-Ausschusses, Bim- *4* demientgen. per im Juni in Parts tagte, ffti daS praktischste. Diese Auffassung, fßat der Bericht« 'al­ter hinzu, würde, nach den in ofktzteiien Kreisen bn> 'ieeenden Mitteilungen, mit dem Standpunkt der deut- scheu Regierung übereiustimm-n. der angeblich folgen­der fet: Eine Wirtschaft»-- und Kina«»« sachverständigen-Kommtsston hätte die Einnahmeguelle" Deutschlands zu untersuchen und da­rüber zu befinden, waS Deutschland bezahlen könne. Deutschland möchte am liebsten, daß die Kommission nur auS amerikanischen Sachverständigen zusammen­gesetzt würde. Im Falle, daß die «ratterten dafür

Oberschlesien.

Sleiwitz, 20. Der. Rack einer Meldung beS »Oberkchlefische« Wanderers" auS Lanrahüite drang gestern früh eine mebrkSpfiqe Räuberbande in das Löh- nunaslokal der Fanndgrube ein und raubte sämtliche Lodngelder in Höhe von mehr als 10 Milli»ne« Mark. Die tätet sind unerkannt entkomme«. . «

AmUiches Verkündrgungsblatt des Kreises Marburg.

Anzeiger für (das früher kurhessische) OSerhesseW

flmtrto Sttingmi««.

Paris, 20. Sei. Aus Washington wird ge­meldet: Ma« erfahrt, datz die Regierung der Ver­einigten Staate« die Abficht hat, die europäischen Mächte zu einer neuen und letzten Anstren­gung zur Regelung »der Reparationsfrage einzn- laden. Die amerikanische Regierung wäre geneigt:

1. an einer offiziellen Untersuchungs-Kommission teilzunehme«, die die Ausgabe haben soll, genau festzustellen, inwclchem Ausmaß und bis zu welchem Grade Deutschland in der Lage ist, Neparafionszahlungen zu leisten;

2. konnten die Bereinigten Staate« für de« Fall, datz ein endgültiger Plan für die Wiedergut­machungen im Einklang mit der Zahlungs­fähigkeit Deutschlands festrestellt wird, und wen« die europäischen Regierungen stch über , einen solchen Plan einigen, die Versicherung abgeben, datz die amerikanischen Bankkreise ge­neigt sind, gegen entsprechende Sicherheiten eine Anleihe zu zeichnen, dir es Deutschland ermöglichen würde, mit der Tilgung seiner Schulden an die Alliierten zu beginnen;

3. die Regierung der Bereinigte« Staaten wäre überdies geneigt, in diesem Falle eine ent- gegenkontmendere Politik ht der Frage der alliierten Kriegsfchnlden einznschlaren, d. b. die Berpflirbtung jedes einzelnen Schuldners «ach feinen Mitteln und feiner Zahlungsfähig­keit zu beurteilen.

Der grotze Irrtum. Mine Anleihe der ameri# konische« Regierung. " " '

London, 20. Dez. Der diplomatische Korre­spondent de»Seit« Telegraph" schreibt: Sie Re- aierung Cuno scheint zu glauben, datz sie eine grotze Anleihe direkt, von der amerikanischen Regierung bekommen wird. Das ist ein qrotzer Irrtum. Die amerikanische Rec ierung bemüht stck«, ihre aus­wärtigen Guthaben einzuziehen, nicht aber neue zu vergeben. Für eine private Anleihe aber müßte das Reich volle Sicherheit geben. Das bedeutet, datz es sich sowo'l hinsichtlich der Währung wie der Besteuerung prattischen inneren Reformen unter« zielt und datz es das im Ausland befindliche Ka­pital zur Rückkehr zwingt, ferner politische Ga­rantien liefert, Berstchernngen auf dem Gebiete der mtetnatienalen Politik abgibt und sich verpflichtet, jeden Pfennig abzulieferw.

Die Anflcht der Bank Morgan».

Rewyork, 20. Dez. (Reuter.) Herr Lamont von der Morsan-Äesellschaft erffärte bet einem Fest­mahl, Zeitungsberichte riefen den Eittdntck hervor, a's ov das Ersuchen des deutschen Botschafters um ein Darlehen abgewidfen worden sei. Er de- merkte dazu: .Wir sagten dem Botschafter, eine An- le've sei unmöglich weil gegenwärtig das amerika. nttche Publikum nicht daran denken würde, Schatzan- wetkungen zu kaufen und ferner, wtr könnten dem ht veftterenden Publikum Zeichnungen auf ein» solche Anlethe augenblicklich nicht enivsehlen.^

FmkrM bleibt w!der!pe«M

Paris, 20. Dez., Die gesamte Partser Preffe, die sich noch immer eingehend mit den Anlcihe- geruchten beschäftigt, versucht jetzt mit allen Mit­teln den Beweis zu erbringen, datz es unter den gegenwärtige« Bedingungen unmöglich wäre, Deutschland einen Kredit zu gewähren. So schreibt z. B. dasEcho de Paris", man fordere die Herab­setzung der Miederherstellung.'summe «icht zu­gunsten Deutschlands, sondern sie solle den Per- bündeten zugute kommen. Bor der Zenuar-Kon- ferenz erwarte man keine neuen Mitteilungen Amerikas, da auch nach dessen Meinung nunmehr Europa und besonder» Frankreich das Wort hätten. DerPetit Parifien" will allen Legendenbildungen Vorbeugen und schreibt, die amerikanische Regie-

fltnt Srottflt.

St ö l u, 20. Dez. In einer machtvollen Kunb- gekung für die.Rheinlande in der Universität gab zunächst der R-kwr Prof fior Dr. Sckröer der allgemeinen Ent« eüstung über die Zumutung Ausdruck, daß die Rbeiu« lande um schnöder Vorzüge willen ihrem Bolle die Treue brecben sollten. Professor Dr. Lehmann Verla? einen allgemeinen Entschluß der gesamten Universität, in der einmütig und feierlich Einspruch gegen den Plan et* Koben wird. daS Rbeinlano vsm deutschen Reiche durch weitere Gewastmaßnahmen gleichviel welcher Form abzu« schnüren. Die eindrucksvolle Kundgebung schloß mit wm von der BersaMMlung spontan angestimmteu Deutsch­land-Lied.

Karlsruhe, 20. Dez. Am Schluß der heutige« Sitzung des badische« Landtage- verlas Präsident Bit» temann unter lebhaftem Beifall einen Protest ftejen iie französischen Bestrebungen in den besetzten Rbei»- landen. in dem es u.a. heißt:Wir sprechen unser Mit­gefühl für die Rheinlaude ans in ibre» Kampfe M trie Zugehörigkeit zum deutschen Vaterlande «nd versichern sie. in ««wandelbarer, opferbereiter Treue zu ibne» 1* stehen. Es gibt kein llairret Recht, als das Recht,

ntdst zu haben wären, würde sie sich auch bamtt ein» erklären, daß die Kommission Bernet er der

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Pari», 20. Nez. Rach einem Excha«se-Tele- ßkawm sind eingehende Berhandlungen zwischen fett* und London im Gange, die sich auf die bevor­stehende Pariser Konferenz beziehen. Der franzö- fiche Botschafter in London, St. Aulaire, der nach Paris berufen würden war. ist, wie bereits gemel- dkt, «ach London zurückgekehrt. Die französisch« Regierung soll ht London haben mitteile« lassen, daß sie keinerlei Aktion beabsichtige, ohne datz vor» I« eine Besprechung mit den Alliierten ftattgefun-

Jrland.

i Londv«, 20. De». Die Regierung des neue« Frei- kes Irland sucht den Aufstand der republikanischw « nach tote vor mif äußerster Energie nicdcr Iten. Nachdem bereits 12 Insurgenten hingerichtet eben, teilt nunmehr die Regierung de» Freistaate« mit. i im Sanptauattier der Regulären gestern Nwrgcn tere 7 Exekutionen stattgefunden habe«.

^ Dublin, 20. De» Rach einer Reuter-Melduni Wird da» Wahlgesetz für ben südirifche« Frei- si««t die erste Vorlage sein, die dem trischen Parlam-nt Mch Weihnachten »«geht. Darin wich alle« männ- Wchen und weibliche« Personen von mindestens 21 Jah- RK die Bürger bei Freistaates sind, das Wahlrecht stavödtt. ES wird da» Stzstem der BerhältniSwahl «rgeschlageu. ferner ist die Loltsabstimmnng vorgr- a« der jeder »ur ParlamentSwahl Berechtigte soll i^uebm--« dürfe«. Der Dall Gireanx wird ans 153 'W^llcdcrn bestehe», das sind 25 mehr als gegenwärtig.

Mavbuvg Doimerstöfl, den 2L DezmSn 3ulwew».

Srntma h Seine. , , Oe ril lt, 20; De» Wie dir Wirker melde«, geben fieBesprechrnge« der R^ichSregiernng über tzfe «eee« deutsche« Reparatiousvor- fchläge im Reichsfi «an»- «nd ReichSwirtschaftsmini- Drium «eiter. Zweck der gegenwärtige« Untcrhalttm- I® feL bie Anschauungender vrrschirdenen Ureife Wirtschaftslebens kennen »u |tt ne n uüd dadurch eine Basis für die neuen Vorschläge M finden.

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P « r 1 s, 20. Dez. Die Deutschland für die Bor- ftoe tn Ingolstadt und Passau auferlegte Butze von jl Million Goldmark ist in Paris eingetroffen int) hat dort einige Verlegenheit hervorgerufen, da Nm® eigentlich nicht writz, WO» ««Ml damit an« sr»zen soll. Der Wiederherstellungsau-schuh halt sich nämlich nicht für befugt, das Geld aazunehmen. Wahrscheinlich wirb man die Lumme zwischen Frankreich und England teile«. .

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£ Krittfche» Stadium I« Lausanne. M/ N Lausanne, 20. Dez. Ein Mitglied der tür- ffchen Abordnung erklärte gestern abend spät: Wir ib in den kritischsten Augenblick der Konferenz »trete«. Wenn man uns bis morgen 4 Uhr ittags in den hauptsächlichsten Vorschlägen, wir in der Meerengenfrage gemacht haben, nrcht enkommen sollte, dann brechen wir ab. Die ftruktionen unserer Regierung find formell. Eie thalten zwei Punkte, nach denen wir Auftrag , die Verhandlungen abzubreche«, wenn der dpnnki der Türkei nicht durchdringe« sollte.

er dieser Punkte ist die Frage der Meerengen der der Bestand unseres Landes abhängt.

1 65000 <M für Segge« mit entsprechende« Ab, Stufungen für die andere« Getreidealten festz» ietzen. Gleichzeitig wurde beschlossen, eine Gesetzes­vorlage einzubringen, wonach der Endtermin für die Ablieferung de» Umlagegetreide, vom IS. April auf den IS. März znriickverlegt wird.

Die vollkommen veränderten Eeldverhältnisse, die seit dem Erlaß des Gesetzes Über den Verkehr mtt Getreide sich vollzogen, machte« diese, wesent­liche Erhöhung de» Umlagepreises notwendig. Die Erhöhung entspricht nicht nur der Forderung der Billigkeit, sondern fie ist notwendig, um die Fort­führung der landwirtschastttchen Erzeugung, na­mentlich auf umfangreiche, intensivere Frühjahrs« Bestellung, zu ermöglichen. Die neuen Preise machen selbstverständlich eine Erhöhung der Abgabepreise der Reich sgetreide« stelle erforderlich, sedoch wird sich der neue Ee- treidepreis neben den sonstigen Ursachen sPrett des Auslandsgetreides, Beförderungskosten, Mahl«, und Backkosten ufm.) nur insoweit im Brotprei» auswirke«, als durch ihn eine Erhöhung auf etwa das Einzweidrittelfache de» bisherigen durchschnitt« lichen.Brotpreiies bedingt wird. Die Erhöhung des Brotsirrises, die infolge der Erhöhung des Abgabepreises der Reichsgetrcidestelle eintreten wird, und die von den Kommunakverbänden fest, zusetzen ist, wird am 16. Januar 1923 in die Er, skheinung treten.....

Berlin, 20. Dez Zu der bevorstehende« Preiserl 6' ung für das Umlagegetreide teilt da» Ministerium für vdiksernährang u. a. mitt

Sie Regierung erwartet, datz die Lande wirte ans dieser sehr erheblichem Steigerung ge» genüber den bisherigen Preisfestsetzungen erkennen, datz die Regierung entschlossen ist, der Landwirt« schäft die wirtschaftliche Grundlage zur vollen An« spannnng seiner Kräfte auch für die kommen». Ernte zu gewähren. Sie Regierung geht von der Erwartung ans, datz die Verbraucher, bereu eigenste» Interesse die Ablieferung des Umlage« 1 grtteibe» und die Vorbereitung der nächstsährigenl Ernte ja ist, der Rotwendigkeit einer Preisfeft«,' setzung Verständnis entgegenbringe«, durch die die Landwirtschaft allgemein in die Lage versetzt wer­den soll, ihre volkswir-'chaftlichen Aufgaben zu er« füllen. Sie Regiernna tat auch Schritte getan, nm den Druck der pir Mitte Januar zu erwartende» Brotpreiserl öZung «nie« Berücksichtigung der ge» samten dann obwaltende« Geldwerioerhältnisse tunlichst z« erleichtern. Ser «e«e Abgabe« preis der Reichsgetreidestelle kann aber ^och n i ch t angegeben werden, da dabei noch mancherlei unbekannte Umstände, mitsprechen. E» ist selbst, verständlich, datz die Gestaltung der Bezüge Im Wirtschaftsleben im Rahmen der allgemeinen Be­dingungen den durch die Broterhöhvng geschaffene« Verhältnissen Rech«««g tragen wird, worüber sei­tens der Reichsregierung in geeigneter Form mit den Bertreter« de» Wirtschaftsleben» bereits Füh­lung genommen ist. Weiler sollen, neben den Matz« nahmen für die Beamten und die sonstigen ösfent« lichen Bediensteten, anch Birkehrungen getroffen werden, v« den Sozialrentner« «nd den andere« au» soziale» Gründe« zu Betreuende« im Rahme« de» dann bestehenden Geldwerte» di« Wirkungen der Eetreidepreiser'-öhnngen zu erleichtern, die im wohlverstandenen Gesamtinteresse unsere» Volke» nicht zu umgehen war.

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ivrrli«. 20. Daz. Die Reichsregierung be- schlotz gemäss 8 30 de« Gesetze» über K« Verkehr mit Getreide, de« Prei» für »a» dritte

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