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1922

Vorläufig keine Anleihe

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rem.

-ttchmmg, durchgchendc Güterzugbtcmle ufro.) wurden Mnf Kommissionen gebildet. Der Vorsitz der ersten Kommission für Personemarife, die am 8. April 1923 M Berlin rusaurmentreteu soll, wurde der deutschen MeichHbavn übertragen. Die LlleswSftsordnnng für pk Arbeiten der Kommission wird austtagsgemÄtz von per deutschen Reichsbahn ausgestellt.

und Zugehörigkeit zu Ptrußeu und »um Reich zu« oruck brachten. Unter dem Beifall der Versammlung betonte Wulfcrt, duft wir niemals die Genfer Ent­scheidung al» u» Seute der Gerechtigkeü und BitligftÜ getroffen anerkennen können. Schließlich stellte er n» Erhöhung der Provinzialdotadonen und weitere hohe Summen zur Pflege kultureller, sozialer und wirtschaft­licher Fragen für ba» Absiimmungsgeb et in Aussicht. Auch für NiedersLlesien sollen größere Mittel zur «er iügung gestellt werden.

Breslau. 19. Dez. Die drei schlesischen 9?roäi.i* .iaffanbtage traten heute Nachmittag im hiesigen Laubes- Hause zusammen. Der gemeinsame Provinziallandtag wurde durch den aus Berlin als Staatskmnmissar enl- sandten Ministermldirettor Mullert, den Leiter der Kvmmunolabteilung im Ministerium deS Innern, mit einer Ansprache eröffnet, worin er besonders der Lei­densjahre Oberschlesiens während der siemden Militär- Herrschaft gedachte und den Oberschlesiern Dank da'ür ausjpmch. daß fit durch ihre Abstimmung ihre Treue

Aus dem besetzten Gebiet.

Nach einer Meldung derFranks. Ztg. auS Mainz wurde derBürgerrpeistervonRauenthal.Se-< tfet, vom Mainzer Kriegsgericht zu 100 000 Mark Geld­strafe verurteilt, well er nach einer Schlägerei zwischen 'ranzösischen Soldaten und Kirchwcihbesuchern die Fest­nahme der Täter unterlassen und die Meldung an den französischen Kreisdeleg erten versäumt haben soll Die Sache wurde vom Revisionsgericht an das Mainzer sfriegSgerrcht zurückverwiesen, weil die höchst zulässige Geldstrafe nur 10000 Mark beträgt. Das Kriegsgericht wandelte darauf dir Geldstrak in tiuc SefLngut»< ilrafe um. »

i, Seite einnehmende «nzei .en werden ne* her lertipalienbrette betedmet. Reklamen ble Lot -Zeile flO.OO Mk. Jeder Rabatt eilt al, Borrabatt. Belege werben beredinet Sei Anskunit durch die ©eitbärteit und Sermtttlum Der «n.iebotelOÄ,bei Ueber endung durch an, 25. «k. Sondergebühr.

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? ieDberbelÜKbe Zeitung ericheint lecksmal wöchentlich. BezugSoreie monatlich 400 Mk. mit ZusiellungsgebLdr. Für custallenoe Stummer« infolge Streiks ooet elementarer Eretaniue lern (xtian. Tier lag non Dt. L. Hiser» td. Truck der lluiv^Buchdeuckeret von 3ad. Aua. Äod>. S'ait 21 23. i-ernipretbet 55, Pott» scheckkonto: Nr. 5015 Amt Arankiurt a. Stein.

Di« Warnung vor allzu großem Optimismus in der Frage einer amerikanischen Hilfsaktion, der rott an dieser Steve schon Ausdruü gegeben haben, ist nicht unberechtigt gewesen. Tie Nachrichten, die heute aus Amerika kommen, lauten schon bedeutend weniger zuversichtlich. Maßgebende amerikanische Stellen ma' neu zur «orficht unter dem Hinweis aus die außerordentlichen Schwierigkeiten, die der Verwirklichung eines Hilfsplanes im Wege stehen. Daß Verhandlungen gepflogen werden, ist un­bestreitbar. Diese Tatsache allein aber bürgt noch keineswegs dafür, daß sie uns auch wirklich z u - gute kommen. Wollen wir wieder einen Reinsall ä la Wilsou erleben? Auch Harding hat keine Veranlassung, eine andere als eine rein ameri - ka Nische Politik zu treiben. Und eine solche fußt jedenfalls aus allem anderem eher als aus .Sympathie-, Genau so rvenig, wie das bei Frank­reich der Fall sein würde, das, selbst wenn Poincarsi ginge, gar nicht daran denkt, sich etwa zu unseren Gunsten umzuorientieren.

Vorerst keine Anleihe für Deutschland -

London, 19. Dez. Nach einem Telegramm aus Newyorl, das im Laufe der Nacht in London eingetroffen ist, bat Morgan erklärt, das; es ihm unmöglich sei, eine noch so kleine Anleihe für Deutleland auf- zulegen, bevor die Verbündeten und Deutschland s ich nicht über das Repa­rationsproblem geeinigt h ätten.

Paris, 19. Dez. Es wird in offizielle» Kri­sen bestätigt, daß die Regierung der Vereinigten Staaten sich genötigt gesehen hat, die Kanzlei Europas zu benachrichtige«, dah Amerika ge- genwärtig nicht den Hoffnungen Eu­ropas entsprechen könnte und Mittel siir eine Anleihe zur Verfügung zu stellen. Man solle nicht an ein Wunder glauben, das aus der neuen Welt für die alte käme. Präsident Hardiug ist sehr ungehalten darüber, dah in Europa allerhand Gerüchte daran geknüpft sind, dah er tatsächlich eine finanzielle und wirtschaftlicheZntervention in Eu­ropa beabsichtigt. Der Präsident kennt aber noch nicht die Stimmung des Se­nats, der zum grohenTeiljeder euro­päischen Intervention feindlich ge- yenvbersteht. Der Optimismus, der in den letzten Tagen in Europa an Vie amerikanische Hilfe geknüpft wurde, sei durchaus nicht in dem zutaaegetreteuen Mage begründet. Es seien noch anher ordentlich schwierige Fragen zwischen den Alliierten zu klären, bevor irgend eine Lösung ernstlich ins Auge gefaßt wer­den könnte.

Die Unterredung Morgans mit Wiedfeldt.

Newyork, 19. Dez. Tie Unterredung de- deutschen Botschafters Wiedfeldt mit Vertre­tern der Bank Morgan wird jetzt von letzterer bestätigt. Diese fügt allerdings hinzu, daß die Unterredung streng vertraulichen Charakter hatte daß aber immerhin es nicht zu leugnen sei, daß die Unterredungen zwischen Morgan und dem deut­schen Botschafter unter bestimmten Voraussetzungen zu einer Anleihe für Deutschland führen könnten Im übrigen verwies die Bank immer wieder darauf, dah Harding davor warnte, zunächst eine allzu optimistische HosstuAtg an dar ganze Ar e»he- projekt zu knüpfen, das über das Vorstadium dse Grwägunaen noch gar nicht herausgekommen fei. Vor allen Dingen, so wurde erklärt, beständen auch noch «rohe Zweifel über die von Deutschland zu fordernden Garantien. Amerika wünscht vor allen Dingen eine erste Hypothek auf sämtliche deutschen Staatseinnahmen, darunter Zölle, Steuern, Aus­fuhrzölle ufw.

Eine Erklärung des Senators Vorab.

Newyork, 19. Dez. Eine Erklärung, die Senator Bor ah den Zeitungen üb ergab, lautet: Falls Amerika daran mitwirken soll, die Repara- tionssumme zu ermäßigen und die Reparations-

bedingungen zu ändern, muß « daraus dringen, dah alle Landstreitkräfte herabgesetzt werden, die Vertrage, die ans der Washingtoner Konferenz abgeschlossen wurden, müßten garantiert werden, feie russische Regierung anerkannt, alle militärischen Geheimverträge veröffentlicht und aus da» Recht der Ruhrbesetzung müßte verzichtet werden.

Frankreich und die amerikanischen Reparations­plane.

Paris, 19. Dez. Dir französische Regierung betont nach wie vor, daß ihr amtlich von J>en Washingtoner Vorschlägen nichts bekannt sei. D!e- ber i'r Botschafter in Washington noch der hiesige amerikanische Botschafter hätten irgend welche amt­lich« Mitteilung von Washington über die genann­ten amerikanischen Reparationspläne erhalten. Rach wie vor stell die französisch; Regierung den ganzen Plänen ziemlich skeptisch gegenüber uns gibt infolgedessen auch ähnliche Instruktionen an die Regierungspresfe, die sortfährt, das gesamte Projekt wenig sympathisch zu begrüßen.

Frankreich ist für feinen Wiederaufbau zu haben.

Paris, 19. Trz. DerTemps" nimmt in einem Leitartikel zu den Gerüchten über amerst kanische Interventionsabüchten Stellung. Obwohl das französische Blatt am ersten den Meldungen herMorning Post" Glauben schenken könnte, wo nach alle diese Meldungen nicht auf die Initiative der Regierung in Washington zurückzuführen sind sondern bestenfalls von einer Seite ciusgehen, dir das Interesse hat, amerikanische Lebensmittel zu teuren Preisen in Deutschland zu verkaufen uno dem Lande nur zu diesem Zwecke eine Anleihe ver­schaffen möchte, benutzt es doch die Gelegenheit, die die jetzige Diskussion bietet, um den französischen Standpunkt in der Frage einer amerikanischen Europakonferenz klar tu machen. DemTempo zufolge kann dieser Standpunkt nur ein durchaus ablehnender sein. Zunächst ist die fetzige ameri­kanische Regierung, die gegen den Präsidenten Wil­son und gegen den Friedensvertrag von Versailles gewählt morden ist, gar nicht in der Lage, mit den Alliierten gemeinsame Sache zu machen. Sie ist auch nicht imstande, in der Frage der europäischen Kriegsschulden Zugeständnisse zu gewähren, und ihr Vertreter auf einer Europa'ouferenz wäre deshalb zur Machtlosigkeit verurteilt. Eine Konferenz dieser Art würde die Probleme nur verwickeln, und die Lösungen, die bereits ins Auge gefaßt wurden, verhindern. Außerdem, so fährt das Blatt fort, ist das französische Publikum der Konferenzen müde: es wünscht nicht, daß Amerika in die Reparations­frage eingreift und es wünscht vor allen Dingen nicht, dah man neue Verhandlungen eröffnet, ohne daß Pfänder ergriffen worden find, die die Zahlung Deutschlands unter allen Umständen ficherstellen.

Paris, 19. Dez. Poincarä hat nach der Chicago Tribüne" gestern abend gegenüber ame­rikanischen Journalisten im Zusammenhang mit den amerikanischen Nachrichten Uber Pläne der Ber­einigte» Staaten in drr Neparatisnsfrage eine Er­klärung abgegeben, in der er sich auf den Stand­punkt stellt, Frankreich könne sich mit keinem neuen Plan einverstanden erklären, der die Räumung des Reinlandes in naher Zu unft vorfie t. Frankreich werde keine Abänderung der Bestimmungen des Veriaiver Vertrages himrebmen, der bekanntlich mindestens 15 Zabre für die Besetzung vorsieht. Die in der Pariser Presse veröffentlichten amerikani­schen Reparatiorwpläne scheinen ibm aus Deutsch­land über Newyork nach Frankreich gekommen zu sein. Weder die französische Botschaft in Washing­ton, noch die amerNanische Botschaft in Ataris wüß­ten irgendetwas über diese Vorschläge. Botschafter Herrick habe ik>m gestern abend erklärt, daß ihm nichts bekannt sei von dem, was in den Zeitungen ste^e. Poincar^ ging auf die letzten interalliierten Verhandlungen in der Reparation-frage ein und stellte fest, daß die französische Regierung entschie­den gegen jede Lösung der Reparationsfrage sei, die ausgedehnt« französische Zugeständnisse pirsche.

Bin otmLötlic« WoM»M.

Die Eisenbahndtrenion Berlin Bat einen ausge- irtcbneten Erlaß heraus gegeben, dellen Ermahnungen sich nicht nur die EUenvabner bet ihrem Verkehr mit dem Publikum sondern alle Leute für den Verkehr mit den Mitmenschen zu Herzen nehmen sollten. Es beißt darin:

.Bet der gegenwärtig «u den Zetten des Berufs­verkehrs herrschenden Ueberküllthett der Züge mutz alles vermieden werden, was das Publikum unnötig reizt und »erbittert; alle Schroffheiten sind unbebingt zu vermeiden. Der Auskunfterietlung, die Juwelier mangelhaft und den übH.nen Hösitcvkeltsfonuen nicht entsprechend ausgeübt wird, ist die gebührende Be­deutung beizumessen. Besonders haben die AuMwts- amten Im Verkehr mit dem Publikum höflich und zu­vorkommend zu sein und bet Auseinandersetzungen ihre Ruhe zu bewahren. Wenn das Publikum steht, vast die Eisenbahnbediensteten ernstlich um die glatte Abwicklung des Verkehrs tote um das Wahl der Fahrgäste bemüht und jederzeit Hilfreich und zuvor­kommend sind, fo wird auch die Widersetzlichkeit ein­zelner Rettenden Heller bekämpft werben können. Dem Personal ist immer zum Bewusstsein $u bringen, daß die Eisenbahner des Verkehr? und der Reisenden Wegen da sind und nicht umgekehrt.

$it Humen her SwnhWtn teilen Kriegs- Geiangenen.

Berlin, 19. Dez. Tie Namen der begnadigten letzten fünf Toulon-Gefangcnen find: Heinrich Falck aus Landenhausen (Hessesi), Ernst Hartzke aus Vrilow (Kreis Brandenburg), Otto 91 affin aus Gelsenkirchen. Otto Reuter au» Ehrenfriedersdorf (Sachsen) und Erwin Schmidt aus Schleeuibatv (Sachter^ 4

Oberschlesien.

Ratibor, 20. Dez. Die Grenzkommission hat gestern b fchlossnt. die Gemeinde und das Gut Haatsch Ser Tsch.'chö-Li'otvakei zuzuteif.'«, die Gemeinde und das Gut Ow schütz aber bei Deutschland zu belasikn. Ueb-r Sanbau soll erst in der ztberteu Januarhälfte rutsche- den werben.. Eine Begründung dieses Mehrheitsbeschlai- ses wurde nicht gegeben. Die Ermächtigung zur Besctz- una von Haatsch wurde drr Tschecho-Slswalei noch nidü erteilt. ***-.= ,

Slene Stoleite.

Düsseldorf. 20. Dez. In der gestrige» Sitzung brt außerordentlichen rhein scheu Provinziale ndtages ga­ben sämtliche Part ien mit Ausnahme der Sommumilew .ine gemeinsame Erklärung ab. in der sie gegen di- Ab- trennungsbeslr.bungea der Rheinland« von Preußen unb äem Deutschen Reiche Einspruch erheben Die ttommir. nisten gaben gesondert eine dem Sinne nach ähnliche Erklärung ab

Bayern.

München, 19. Dez. Von der Tagung des Latt- lesbürserrats Bayern ist hervorruheben, datz die «hertfche Regierung ersucht wurde, bei der Relchs- eolentng mit allen Mitteln darauf binsttwttken, ko °ohi dem deutsch-n Volke alt auch dem Ausland eine Örtlich erschöpfende Auskunft über die gesamten aus uttah des Frtedensdiktats erbrachten Leistungen zu Eben. Einmütig wurde das Festhalten an der rutschen Rrtchseinhett betont, aber auch ge­rn unltarlsterende Bestrebungen und für eine 9!en- erung der ISelmarer Bersassnng tm föde- lsttschen Sinne Stellung genommen. Die weffte Bekämpfung des Marxismus Wurde als Le- *n8nonvtnbicfctl b-S Bürgertums vezeichnet. Die Atzung drschSfttgte sich auch mit der Frage eines '»brtfd>«n Staatspritstdemen. Es Wurde * eine Aufgabe deS Bürgertunis bezeichnet, sich um «Je Angelegenheit aktiv zu bekümmern, da das ge 2«e Bürgertum zu kehr mit dieser Frage verknüpft

$te GMlindrÄMM.

Berlin, 19. Ter. Die am 15. Teiembet berech­nete Grofsttandclsinderstsfer ist fett dem 5. Dezember um 1,8 Prozent zurückgegangcn. Damit ist feit de« Londoner Ultimatum vom Mat 1922 zum ersten Mal« eine Senkung des Preisniveaus eingetreten. Tie Ein- .uhrwaren folgten mit einem Rückgang um 1,7 Pro» ,ent dem Itt'.rsrückgang des Dollars tn tiiefer Zett nur zögernd. Die vorwiegend tm Snlanbt erzeugte» Ware» gingen gleichzeitig um 1,8 Prozent zurück. Trotz tm ganzen rückläufiger Tendenz bleiben di« Kolonialwaren. Häute und Leder. Kohlen und Eile» noch über dem Stand vom 5. Dezember, während Ge­treide und Kartoffeln: Fett und Zucker, Stiche ustv. zurückgingen. Im Durchschnitt bat steh das Preis-1 Niveau bet Lebensrnittel um 1,7 Prozent, das der. Jnduftttestoffe um Prozent gesenkt.

Marburg MM, den 20. Dezember

$« MdndMuHmWlkii.

Leipzig, 19. Dez. Das Reichsgericht hat deut»! entschieden, daß bei der Preisberechnung do» Waren derWiederbeschalfungSvreiS uichf gefordert werden darf. Dagegen kamt di« volle Geldentwrrmng fett dem Einstandspreis berück­sichtigt werden. Un.er Anerkennung dieses Grund­satzes Hat das Reichsgericht zwei Urteile des Landge­richts Gera aufgehoben, durch die die Kaufleute Kurt Schade und Jakob Gellet wegen PrelSttewete» W 30 000 M. und zu 1000 M Geldstrafe verurteilt Wor­den waren.

Irland

Paris, 19. Dez. Der HiesigeNewvork derall," tzerznchnei afttnnletendc Gerücht: übet Irland. Die Tat« Mche, daß Dublin Vvm gesamten Verkehr cchgesperrt fei, lasse auf schlimme Vermutungen schließen. Weiter wirs berichtet, daß der bekannte Rebelleuführer Devalera Gonntog Morgen bereits 4n Dublin gefangen genommen Vörden wäre.

Serotnntra In Sttlin.

Berlin, 19. Tcz. Während die ReichSregterung gtStzer nut mit einzelnen Industriellen verhandelte. Werden die Beramnge» mit den offiziellen Vertretern

RefchsverbandeS der deutschen In­dustrie voransstchtlich am Donnerstag oder Freitag Irinnen. Die Reichsregiernng ba» mit dem Reichs- verband bereits Fühlung genommen unb ihn zu Ver- hendlungen elngeladen.

»5*

Amtliches Verkündigungsblatt des Kreises Marburg

Anzeiger für (das früher kurheMche) OberheW

Znimüilmte Wnintoiilmni.

I Berlin, 19. Drz. In Ausführung seiner im Monat Oktober gefassten Beschlüsse ist »er internatio- fcnie Eifenbahnverband, dem auch die russische Eisen &n jetzt beigetreten ist. vom 14. bis 16. Dezember in Daris zu seiner ersten Sitzung zusammengetreten. Die Deutsche Eisenbahn war durch Staatssekretär Stieb- le» und durch-»dte Ministerialräte Kugel und

Wolf vertreten. Zur Beratung der wichtigsten und «ingendsten Fragen des internustonalen Eifenbahn- «clens (Bersonentarife, Paßwesen. Somnrerzett, Ab-

Rnßland für eine neue Orientkonferenz.

Riga, 19. Dez. Aus HelsrngforS wird gemeldet, k6 die Soivsrtregierung beschlossen hat. eine -nruc große Ltknlkonftreuz entweder in Moskau »der in Taschkent sthMberuftn. Dieotoietreg:erung betont, daß in An­betracht der gegenwärtigen internationalen Lage von kn übrigen Staaten Rußland so sehr abgetrennt seh daß # ihm nur übrig bleibe, sich vorläufig nach dem Orient sti konzentrier«.

, ab«» iadläi«» fttler da nttbinl Vortod» lttzlieda, endlich« htqlig

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hat. ostaad.

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9er Orient

?. Lausanne 19. Dez. In bet heutigen Sitzung ter Wen Kommission wird folgendes mitgeteilt:

i Lord Curzon bezeichnete das russische Gegenv'oiekt ols unannehmbar kür die Alliierten. Hinsichtlich der enoeren Proteste seien b;t Alliierten yi einigen letzten Zugeständnissen bereit.

Ismet Pascha bedauerte nochmals, daß eine «inmifchnugderMeerengeukommisskonin »ie türkischen Angelegenheiten unenne6m* [iar fet Andererseits seien die alliierten Zugestäud- ifk -'chi aust-ichend. Der Garantieausschuß des V51- iketbilndeS Müsse durch eine andere Organisat on ersetzt jeeerben. " Ismet Pascha verwies auf die Lösung per K.-krbSfrage durch den Böikerouid. Er wünsche ein webt indivisuelles System. Dieses System müsse in Form eines Abkommens Von allen Slgrmtannächten des Vrc- trog» unterzeichnet werden. Schließlich forderte er, daß außer Rußland auch Georgien und die Ukraine als Uftr- fbeten des Schwarzen Meeres an der Kommission teil- ipmehmen hätten, währe,ck Griechenland doch nicht hinein j Tschitscherin bodauette, daß die Alliierten das Mische Projekt nicht gründlich geprüft hätten, und for­derte nochmals, daß Deutschland tu der Internati»n*U»» Kommission Vertretern ff in solle, bedeutendes Jntewste am Schworzm Meer habe.

UDie Vertreter der linnen Entente sprachen sich natur« für das Projekt der Alliierten aus.

f So* Curzon beraumte die nächste Sitzung kär teergtit btachmittag an. nachdem er eine Beschleunigung ier Arbeiten empfohlen und vor geschlagen hatte, daß |6r l>ie Mecrengenfrage nur noch eine Kommissioussitzung fiattfiudea solle.

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