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*i. Seite einnehmende Anzeigen werden nack der Tertwaltenbrelte berechnet. Reklamen die 6el.»3eile 90.00 Mk. Jeder Hobelt gilt als Barrabatt. Belege werden berechnet Bei Austumt durch die Eendäftsit and Bermittluni der Angebote 10 M, bet liebetlenbung durch uns 2b. Mk. Sondetgedühr.

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men nach etwa 750 Millionen Dollar betragen wer« Len. Die Bankiersqruppen wiirden als Sicherheit industrielle nnd städtische erste Hypothese» in üb­licher Weise annehmen. Die Vertreter dieser Ban« kiersgruppcn, die an Ort und Stelle die deutsch« Wirtschaftslage seit über einem Jahr untersuchen, würden darlegen, daß Deutschland augenblicklich nicht mehr als 300 Millionen Dollar zahlen könne; sie seien jedoch der Ansicht, daß Lieser Betrag sosorr gezahlt werden könne (?) und daß derselbe in zwei Zähren auf 400 Millionen Dollar erhöht werden Lünne. Allmählich mühten, mit der zunehmenden Zahlnngrfähigkelt Deutschlands, di« jährlichen Zahlungen vergrößert werden. Diese jährliche Zah­lung würde Deutschland nach Ansicht der amerikani- lchen Bankier« und der amerikanischen Negierung in den Stand setzen, den vorgeschlagenen Kredit in Zahreszahlungen von 120 Millionen Dollar zurück tu zahle«. was unter Berechnung der Zinsen eine Rückzahlung des Kredits innerhalb tsi Jahren ermöglichen würde. Die Privatanleihe durch die amerikanischen Privatiers an Deutschland würde auf 25 Jahre erfolgen, mit fünfjährigen lettweisen Amortisationen. Die amerikanische Re- »ieruna werde auch verlangen, daß Frankreich seine Absichten auf das Ruhrgebiet oder jeden anderen Schritt gegen Deutschland aus« gebe, der geeignet wäre, das industrielle Gleich­gewicht zu stören. Garantien in dieser Rich­tung würden in dem Abkommen verlangt werden,

Mische» den bereinigte« Staaten «nb de« Alliierten unterzeichnet werden solle und wodurch alle Garantien aus dem Versailler Ver­trag ersetzt werden sollen.

Das) die amerikanische Regierung ernsthaft ver­sucht, aus ihrer Isolierung heranrzutreten, ist un­verkennbar. Die Möglichkeiten eines Eingreifens in die europäischen Angelegenheiten werden in Washington eifrig erwogen. Indessen ist doch alles, was über diese Frage an Meldungen vorliegt, zum größten Teil Vermutung, und man tut gut, bevor nicht eine bündige Erklärung der amerikanischen Regierung selb st vor­liegt, allen Berichten gegenüber eine gewisse Re­serve zu bewahren. Sicher ist, daß man in Ameri a mit diesen Dingen absichtlich noch zurück­hält. Und es muß, erwägt man die innerpolitische Sace der Bereinigten Staaten, beachtet werden, daß für die Verwirklichung des Hardingschen Planes, abgesehen von der französischen Opposition, noch allerhand innere Schwierigkeiten zn über­winden sind. Nachrichten aus Amerika zufolge ist man dort erst einmal am Werk, die öffentliche Mei­nung zu studieren. Außerdem bleibt Harting in seinen Entschlsisien an das Parlament gebunden, und da ist zu bedenken, daß die letzten Wahlen nur eine ganz verschwindende demokratisch« Mestr'eii ergeben haben, so daß c> keineswegs auggeschlo^en erscheint. Laß nicht von dieser Seite aus einem Ver­such, in die Reparationsfra»e einzugreiken empfindliche Ains'erni>>c in den Weg gelegt werden. Senator B o r a h und die Gruppe her Unrcrfö^n luden bat schon wissen lallen, daß sie sich einem der­artigen Versuch der amerikanischen Regierung ener- oisch widersetzen werken, wenn nicht dir Alliierten ihre Haltung gegenüber Deutschland in weitgehendster Weise änderten.

[.68 »ende itl er 5 beste $a» biet Sv f» & C«.

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London, 18. Dez. Der Sonderberichterstatter derDailn Sketsch" will von mahscbender Seite er­fahren haben, datz Präsident H n r d i n g durch den amerikanischen Botschafter in England demnächst zwei internationale Abkommen vor- schlaeeu werde; für das eine dieser Abkommen werde et die Unterschrift jeder alliierten Macht nnd für das andere die Unter-chri-t jeder Nation for­dern, und. zwar sowohl von den am Kriege betei­ligten Alliierten wie auch von den Zentraimäckten. Diese neuen Uebereinkommen würden in i*rcr Wir- 'ung einen großen Teil des Versailler Vertrages zum Zwecke der Sicherung des Welt­friedens und z«m Wiederaufbau der hauptsächlich in Betracht kommenden Rationen ersetzen. Es sei zu hoffen, datz durch das Zustandekommen der beiden Abkommen die Industrie in England wieder in den Gang kommen und Frankreich beruhigt werde, indem es die Wohlfahrt erhalte, die es so dringend benötige. Deutschland solle dadurch wie­der einer der kaufkräftigsten M-irlte der Welt wer­den. Auf die Unterzeichnung des neuen Abkom­mens hin würden drei Gruppen amerikanischer Bankiers einen auswärtigen Kredit für Deutsch­land unterschreiben, der zwischen England, Frank­reich, Belgien und Deutschland verteilt werden soll. Dieser Kredit werde nicht unter eineinhalb Milliarde nDollar betragen. Durch diesen Kredit würde Deutschland dann in den Stand ge­setzt werden, seine Lebensmittel oder die anderen Rohstoffe in jedem beliebigen Lande zu kaufen. Kein Teil dieses Kredites solle an Frankreich, Eng­land oder Belgien zaklbar ein, ausgenommen im Austausch gegen Waren, die von den bezeichneten Ländern in Deutschland gekauft wurden. Die ame­rikanische Regierung werde, nach dem Blatt, die,en Bankierskredit garantieren, dafür aber die erste Hypothek auf die gesamten Hilf-quellon Deutsch­lands fordern. Diese Hypothek werde sämtliche Zölle, die Ein- und Ausfuhrabgaben und die deutsch« Einkommensteuer umfasien und soll alle andere» deutschen Verpslichtungen, einschließlich der Reparationen, ersetzen. Ta der gesamte Vorschlag auf praktische Herabsetzung der Reparationen, und auf gründlich - endgültige Uebereinkunft unter den Alliierten gegründet sein werd«, so werde Amerika durch diese Methode, die allerdings noch nicht ent« chieden sei, jedoch von Elihu Root untersucht werde, eine schnelle Zahlung jeder verein­barten Reparationsforderung durch Drutschand garantieren. Außer diesem Kredit, der tn Deutschland, England, Frankreich, Belgien und Amerika untergebracht und von der amkritanischen Regierung garantiert werden solle, würden, dem Blatt zufolge, die amerikanischen Bankiers­gruppen private beträchtliche Anleihen ae die deutsche Regierung geben, dl« de« Bcrneh«

Sie Met SejaralloMleralMfien.

In den Besprechungen der Reichsregierung mit In» dusiriellen und Banker« soll «och demV $.* in bet daubtiarfw die Fraae einer inneren Auleibe erörtert twe* den sein, deren Hauptzweck die Rückführung deS im And» land besinnlichen deutschen Kapitals sein soll. Weiterhin hätten die Besprechungen den Zweck gehabt. AnsklärnnG über die Lage der deutschen Wirtschaft 1* geben. Du Besprechungen sollen am Donnerstag fortgesetzt werden.

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Dos »rat Robinett MW.

Belarad, 18. Dez. Nachdem die slowenischen Bauernbündler und die bosnischen Mohammedaner fern Eintritt in das Kabinett Abstand genommen haben, f-it Paschitsch ein homogenes radikales Kabinett gebildet, das sich eine Mot «ikammensetz»'

Ministerpräs d?nt Pas ch i t s ch, Außenminister 91 i «» t f cf» i tsch, Minister des Innern W u i i t i t k ch , Fi» «antminifter Stojadinowitsch, Ilntrrrichtsministcr Trifunowitsch. Kultusminister ^owanowitsch, Verbhrsminister Zankowitsch, Minister für Bauten U»unowitsch, Minister für Boltsgesundheit Mi» l e t i t s ch, Postminister F u b i t sch i t s ch, Minister für da» T-legraphemvesen Slevko, Minister für Forste« und Bergwerke S r s k i t s ch, Minister für Sozialpolitik Peritsch, Kriegsminister General Pasitsch. Justiz» Minister Markowitsch. Nachdem der König bie Ministerliste gebilligt batte, legten die neuen Minister i den Eid auf die Verfassung ab. Die Mehrzahl der Mini- - ster sind Serben aus dem alten Königreiche. Die Kroaten und Slowenen find durch die Ernennung von Minister» ohne Portefeuille jitm ersten Male in einem Kabinett ver­treten. Dis Kvbinett stellt «ine Konzentration bet radikalen Partei de» ganzen Landes dar und dürste deshalb auf den einmütigen Widerspruch der gesamte» Opposition stoßen, sodaß es zum entscheidenden Kampf um die Regierungsgewalt kommen wird. !,

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Part», 18. De^ Die Kammer tp heute mittag iw die allgemeine Aussprache über Budget der Marine eingetrete«. Der

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Aus dem Reichsrat.

B e r l i n, 18. Dez. Der Reichsrat hat in seiner >nti* neu, vom Minister Oeser geleiteten öffentlichen Sitze ung den neunten Nacktragsetat für 1922. der die Ev» böbung der Beamtenbesoldungen um 44 Prozent uni die Erhöhung der Frauenzulage auf 3500 Mark entblltz anaenommen. Weiter wird der Finanzminister in btte fern Nacktragsetat ermächtigt, sechs Milliarden Stfrafr* nnweifungen flüssig zu machen zur Fortführung der vow dee Rhefn-Necktr-Gesellsckaft begonnenen Kanalbauten. Tarnet wurde die Ausdehnung des örtlichen Sonderzn- sck.bigs auf die Beamtengehälter ans weite« Orte bei Reichsgebiets beschlosleu' insbesondere kommt wieder der Westen in Befrackt, feiner das Saargebiet und einige andere Groß- und Hafenstädte. Außerdem sind die Prozentsätze etwas geändert. Der Reichsrat erllärte mit einer großen Reihe von Gesetzentwürfen einverstan­den, die der Reichstag erledigt hat, batuntcr auch mit dem Gesetz über die Zwangsanleihe.

| Girt amerikanische AbrUurmMrenz.

Paris, 18. Dez. Nach einer Havasmelduna au5 Washington bat Senator King vorgestern im Senat äft- Resolut ion eingebracht, durch die Präsident Unding ermächtigt werden soll, nach Washington eine tt rüstungSkonferenr eiuzuberuken. an dersämt- fe&r Regierungen teilnehmen sollen, mit denen die S? r- Eigten Staaten in diplomatischen Beziehnngen stehen. Med der Konferenz würde sein, ein internationaler Ab- ihtirnen zu treffen, das eine Herabsetzung der Rüstungen

Lande und zu Wasser in durchgreifendem Maße er­möglichen würde, um die Lasten, wie die übertri.benen ^nötigen Ausgaben zu beseitigen, die die Nationen für * Vorbereitung zum Kriege machen.

WSchMMklWl. .

Kreuznach, 18. Dez. Bom Hauptzollamt und seinen Unterämtern wurden im Monat November ins» getarnt Schmuggelwaren im Werte von 20 Millionen Mark beschlagnahmt, wovon 6ch Millionen Mark den» Reiche für verfallen erklärt wurden. 4,3 Millionen tute 'allen allein auf den Greuzschmuggel, 0,8 Mill-one« Mark auf den sog. deutschen Ausrtzrkauf und 0,9 Millio­nen Mark auf unerlaubten Kleinverkehr. Erst kürzlich waren zwei hiesige Einwohner bei wiederholter verbots­widriger Ausfuhr von Eiern feftgenommen worden. Bor einigen Tagen wurde «in biesiaer Obst- und Gemüsegroh» Händler dabei erwischt« als er in «in« VaggonladnuU.

M;nm In Fm lreich.

Paris. 18. Dez. In auffallender Weise weichet sich ^e'.tte Abm.d die gesamte Abendpresfe gegen die angeblichen amerikanischen Bo-schläge in der Reparalionsfrag« Der Temvs" sprickt von bedenklichen amerika­nischen Interessen, ine sich schon kurz nach dem Waffenstillstand gezeigt hätten, als Deutschland Lebens­mittel und Robmarerialien sehr teuer habe kaufen müssen nnd die dem Mick eint Milliarde Goldmark gekostet hät­ten. D-rTemvs" fährt fort: Wenn die amerikan'schen oder andere Bankiers Deutschland nur einen Teil des erforderlichen Kapitals lieferten, damit sie die Reparatio­nen zahlen fönnten, brauchten sie sich nur mit der deut­schen Regierung zu einigen, und diese werbe den Alliier­ten ein Programm forlegeu Nur mit Deutsch­land, ihrem Schuldner, hätten die Alli­ierten zu verhandeln, aber nicht mit Drit­ten, bie sich als Händler vorstellten und noch weniger mit Dritten, die sich zu Schiedsrich­tern aufwerfen. Wenn die deutsche Regierung fick mit ausländ scheu Bankiers Aber die Bezahlung der Nevarationen mit Hilfe einer Kreditorganisation ver­ständige und den cHrerten Regierungen, die ihre bevor­rechtigen Gläubiger seien, ihre Pläne unterbreitet habe, würden diese erst prüfen, ob es ihnen angebracht erscheine, die verschonen Verzugsfcisten und Diskonti; tu lewillig.-n, die Deutschland als Gegenleistung für feine Zahlungen nachsuchen werde Tie Verhandlungen würden bann übrigens in keiner Weise durch den Umstant behindert werden, daß etwa tos dahin eine ober mehrere alliierte Mächte im gemeinsamen Jntrrrsse auf deut­schem Boden GebietSpfändunsten vorgenommen hätten. Es müsse immer wieder wiederholt werden, daß die Pfändungen nur rin einziges Ziel hätten: die Zahlungen zn sichern. Wenn auf diese Weise erst bet p,e-nngstoitfe. gewährleistet sei, wäre es noch dem T-mvs" Zeit, an eine überlegte und schrittweise Sanie­rung der deutschen Finanzen heranzugehen. Der Fran­zose sei kein unbarmherziger und kurzsichtiger Gläubiger.

DemJournal des Döbats" fällt es auf, daß in dem Zeitpunkt wo t»' Alliierten jufammentreten sollen, wo das Kerlagen D-utschlands von niemand mehr bestritten werde, rot, die Notwendigkeit methovisck vcrzugehen Deutschland tatsächlich zum Zahlen zu bringen und Pfänder mit Beschlag zu belegen, in die Augen springe, die höchst unbestimmte Nachricht von einem amerikanischen Projekt in die Welt gesetzt werde, die alles noch einmal wieder in Frage steilen und die Beschlüsse, bie demnächst gefaßt werden könnten, ver­tagen würden. Wenn Deutsckland Unterstützung in den Bereinigten Staaten finde, so werde Frankreich sick nick' darüber beklagen. Es liege auf der Hand, daß diese Kombination, wenn sie wirllich das Licht der Well erblickte, weder an den Zahlungen noch an den Garan- icn etwas ändern würde.

TieSilierte" sagt: Wir haben daS Recht, der Re­gierung von Washington und den Finanzleuten von Aewvork zu erklären, daß wir alles versucht haben, und wenn wir zu dem Gedanken der Pfänder gekommen sind, so geschieht es, weil wir keinen anderen mehr haben

Auch derIntransigeant" wendet sich gegen bie Pläne der Bereinigten Staaten und spricht von verbäch- tige n Manöver», die bis zum 15. Januar unter­nommen würde«, -

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richterstatter, Bbg. de Edappedlaine, sagte: Unsere Kollege« von der äußersten Linke« fragen, weshalb wir unsere Küsten verteidigen. Ich zögere nicht, darauf zu antworten: Gegen Deutsch« land! Der Vertrag von Versailles hat tatsächlich Deutschland genügend Elemente gelasien, um eine Kriegsmarine zu organisieren, die beonders geföhr, ; lich werden kann. Man hat ihm 15 000 Marin«» soldaten gelasien, und an de« Tage, un dem wir aus irgend einem Grund« gezwungen sei» werde«, das linke Reinufe, z« räumen, werde« die Deut« jchen die Welt durch die Geschwindigkeit, mit der st« sich wieder erheben werden, in Erstaunen setze« Endlich dürfen wir nicht vergesien, daß die noch l« embryonischem Zustande befindliche Marine der Sowjets mit Hilfe der Deutsche« sehr gefährlich werden kann. Wir dürfen also unsere Küsten nicht ohne Verteidigung lasie« und müsien in de« Fehl« denken, den wir vor 1914 dadurch begangen haben, daß wir uns sozusagen verteidigungslo« gegenüb«. der ungeheuren deutsche« Marine befunden habe»,!

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Der Drienl.

Lausanne, 18. Dez. Der erste Ausschuß wirb »orgen Nachmittag zur Sitzung über bie Meerenge u- fraee zusammentreten. Die türkische Abordnung W eine Denkschrift überreichen, worin sie gegen zerschiedene Punkt« des alliierten Planes über die SHeet» Anfrage Einspruch «hebt, vor allem über bie Bll- |nng der internationalen Kommission und gegen ben Um» sing bet alliierten' Scestreitkräfte im Schwarzen Meer. Mm ist sehr gespannt auf bie Haltung, bie in der «orgigen Sitzung die russische Delegation einnehmen «ick, umsomehr, als heute eine Besprechung zwischen gerb Curzon und Tschitscherin stattgcsunden hat. s Lausanne, 18. Dez. Die russische Abordnung ^erreichte heute dem ersten Ausschuß rin Gegenvrosekt ®er bie Meerengenfrage, das 5 Kapitel und 22 Artikel «etbält. Danach fallen bie Dardanellen das Marmara- «ter und bet Bosporus unter türkische Souveränität, «ährend bie Inseln Lemnos und Samotrafe autonom «ecken sollen. Die Durchfahrt soll in Friedenszeiten für bandclsschitso vpltkevlnreu frei sein, dagegen dürfen Kriegsschiffe «Wchtenn durchfahren wenn sie höchstens 6000 Tonnen umMssen, einen friedlichen Zweck verfolge!' inb im Besch iM-DurchfabrrSeemubn!s seitens der tüt- dschen Regierung sind. In Kriegsze'ten, solange du türtti neutral ist. ist die Durchfahrt für Handelsschif'e frei, für Kriegsschiffe jedoch, wenn es die Türkei für wnpenbig erachtet, gesperrt. Die Türkei erhält das Recht, die für die Verteidigung der Meerengen notwendi- Streitkräfte zu unterhalten mck Befestigungen anin- legen. Im Vierten Kspitri wird die international? Kommission behandelt, die, ohne bie türkische Souveräni­tät anzutastrn, die Handelsschiffahrt regeln soll. D'est Semmiffion, die dauernd von einem Türken Präsidien Verden und ihren Sitz in Konstantinopel haben soll. W sich aus je einem Vertreter der UferRnaten des Eckwarzen Meeres sowie folgenden Staaten zusammen- fcten- Dentschlmck, die Bdreinigteu Äaatrn. Frankrrick. »ägland. Italien urckrllZavau. Drei Mvnaie nach ünrerjeidjnung des Berlages ist das Reglement fui tetk ffemmiffiou auszuarbeite»

Die Lausanner Konferenz vor dem Abschluß?

C o e b o «, 18. Dez. Wie aus Angora gemeldet «irtz, hat der Präsident des Rates der Kommisiarc N« Angora, Reuf Bey. am Sonnabend in der Na- üsnalverfammlung in Erwiderung einer Jnter- Matiou über die Verhandlungen von Lausanne erklärt, die Regierung sei bereit, die Vorschläge der Nächte anzunehmen, vorausgesetzt, daß die Sicher­heit Konstantinopels und des Marmara-Meeres »«bürgt werd«.

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England.

Loudon, 18 Dez. Nach einer Versammlung w fern Trafalgar Square versuchte gestern Nachmittag «m* aus Mitgliedern des Aktionsausschusses her Arbeitslosen zusammengesetzte Teputatton.dem fenifr im Buckinghampalast eine Petition zu überrei- cke». Sie batte i.ckessen keinen Erfolg. Ein Polize:- «stizier eröffnete der Deputation, datz der König mitaetei!1 kbe, er könne die Deputation nicht empfangen. Er er­suche sie, die Petition an den Staatssekretär des Jnn- rn iu sende«. Die Deputation zog sich hieraus zurück. : LanSburcy hielt darauf auf dem Trafalgar Sonare äae Rede, worin er ben Manifestanten erllärte, sie höt- bn nicht das Recht, zu versuchen, ins Innere des 1 Tn fall es zu gelangen. Sie hätten aber das Recht, an kn König mit einem Bries oder einer Petition hcrat- «treten.

£>»nen rin weiteres Abkommen zum Schutze gegen * $er 6 reit n ug epidemischer Krankheiten ^"schlossen. Der polnische Bevollmächtigte OUowfki ?** beute Abeick Dresden verbissen, um der Brisetzung ?? dolnischen Staatschefs brizuwohue«. Während fei' werden in Dresden noch einige kleinere ^'^udlongen erledigt werden. Nach Weihnachten sollen -ll. ^tbanblnngen teurer in vollem Jltajange weiterge- werden.-u.,--'

m Seel1 »Dresden, 18. Dez. Die Bevollmächtigten von iite* i* ^vtschlaud und Polen für die deutsch-polnischen Ber- iktoiungen, Ministerialdirektor v. Stockhammer n, Minister Olzowski. haben heute im HotelEuro sicher Hof", dem Sitz der deutschen Delegation, das abgeschlossen« llebereinkommen zur Re- sklüug der Angelegenheit der Kriegsnoten ^t.terzeichnet. Gleichzeitig haben die beiden Dele-

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