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PieÜbetbetrti&e 3eit«p«' etkbelet »dweel eeeeetli*. SetagppteH moaorlW 400 ML eit Zastellaa^tOSdr. S»ri«ll»«oe Wemeet« txtelg« Streit« »oer elementarer Ctetaeiif« leie ttti«». Berta? Dr. C. (Itcitti. Tr«4 der

57. toi

1922

Ter ÄmetaeHPtfl»beträtt 'fit ee« Ogel» 3eile«mtttlmetet tSJ» Wt_(<teil* «. siamlllen- anzelgen weniger). Amtliche u*o«e»w. Inietaen 20 ML Andere Lvaiteavreirei entlpredien». 6e uhroieri em Satz n«*/. An'Udla,. Svä« einioniende ober denÄaam über ..Sette einnebmeabe flnjeben eetbeene» eet Tertioeltenbtehe berechne« f ekiawen die Cel.»Selle 90.0 ML Jeder Rad ti rftt als Borrabatt. Beieae werden dereifneL Bei Laptnalt durchdie Ee>ch仫,>t. uno tierminiimi herfln tebotelUÄ, bei Hebet.enbueg durch ene 25. ML Geibetgebübt.

Marburg SttilM. 6tl 15. WO« Inlmend.

Amtliches VeMndigungsblatt des Kreises Marburg

Anzeiger für (das frühes kurhefstfche) OSerheffe!

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t * Wider Mtiftlni.

283. Sitzung vom 14. Dezember. 2 U*t

Präsiden« Loebe eröffnet die Sitzung.

Zur dritte« Beratung de» SeieyeS gut Hee» teoelung der Sewerdeordnu«« beantragt Lvgeardneter liebel (6J eine Heraufsetzung der ®e- tzaltsarenze.

SuftUmtnlftet Heinze hat dagegen keine ve- fknfeiL

Der Antrag wird angenommen, ebenso bo4 Ergän- pingSgefeh.

Es folgt die zweite Beratung der 9t»bette »nm Einkommen st euergefetz.

Abg. Hertz (S.) dernvtet übet die verhandlnngen M«d Beschlüsse des AuSfckrnsics.

Adg. Dr. HeIssericd (btt.) nennt die Bericht- erfiattung de» Adg. Dr. Hers einfeiiig und agliato- ttfcU. (Beisatt aus der Siechten. Lärm link» und Zu titf: Sie find der wahre Zakob). Ter Anteil de» Sa- >ttal» o« dem gckamten VottsvermSaen ist erschreckend zurückgegangen. Tie «avltalcrtraa-Ssieuer wird zwei Milliarden und die »Inlemtnadteuct wird 100 SS Uli- erben Papiermart etnvrinaen. SS ist nicht wahr, bon Jwr von den Läbnen und Gedäiier Wert 10 % für Steuern abgegeben werden müssen. Wer Yinkünfie aus Hypotheken und Aktien dezirdL mukl sich den glei­chen Abzug ebenfalls gefallen lassen. Acbntich ist c» Lei der Aürverfchastssteuer. Zeigen Eie un» den Weg idle Schieber zu fassen, wir wollen gerne mitgehen. Ma» hier vorliegt ist nur eine mangelhafte Anpassung Her Steuer an die GUdentwertuna. aber kein Abbau »er Einkommensteuer. (Beifall recht».)

Abg. Rabl man n IS): 83bnt und ©cblltet sind Im günstigsien Salle um .300 bis 500% gestiegen, die Preise tm TurLichrtiit aber um das SDOiacte. Die «triften Sohn« und SebaltSempfänaer zahlen mit dem gegenwärtigen Stand der Mark und fie sind daher drrbälmismSstig schwer belastet.

Abg. HSbner (Ztr.) befürwortet AbSuderung»- dnirüge, die vorn Zentrum, den Demokraten und der Deutschen Botksvartei eingebracht worden find, die hie Besteuernngsgren z- von 10 Pro reut für 1922 aus 401'000 jK herauffetzen wollen. Die weitere Staffe­lung falle stch dementsprechend ändern.

i Aeichsf Inan «Minister Dr. Hermes: Eine stchem a- Usche «npastung an die Gelbennvertung rann nicht daS Ziel unserer Steuergesetzgebung fein. Wegen der Länder und Gemeinden must der Tarif so gestaltet werden, baft au» bet Einkommensteuer soviel wie möglich berausgenommen werben kann. Tiefem Be­streben genüge di: Regierungsvorlage vollkommen.

Ab«. HSIlein (Komm.) protestien dagegen, dast fca» Kapital, das hei der Ausbeulung der Arbeiter­schaft »der Leichen gebe, hier bestrebt fei. für sich Vorteile herauszuschlagen.

Abg. Dr. Her; (Soz.) wehrt stch gegen den Vor­wurf der parteiischen Berichterstattung. Tie Ausfüb- tuneen des Abg. Höbner widersprächen den Anstchten her christlichen Gewerkschaften. Der Redner protestiert sodann dagegen, dast die Demokraten im StcuerauS- scduL dem Grostkavltaliften Stiebet-$1 öln al» Bertreier hätten. Tiefer Mann kSune trotz lauterster Abstchten Dir Interessen der Arbeiterschaft nicht richtig vertreten

Abg. HifSer (Dem.) erwidert: Wozu die Er­wähnung meine» Berufe» und meiner Tätigkeit) Wer­fet« wir diesem oder lenem Sozialdemokraten vor, van er Arbeitersekretär ist und also nicht die Interessen des gcsamten Volkes vertreten könnte? Tie ganze Debatte scheint mebr auf Propaganda hinausznfaufen. atS aus eine vernfinftlge PrariS in der Steuerpolitik.

i Nach einer Anzahl perfönitocr Bemerkungen der Abg. Dr. Hellserich (dn.). Dr. Herz <Soz.) wer­ben unter Ablehnung der sozialdemokratischen und kommuniftischen Anträge die Bestimmungen des Ar­tikels 1 in der Ansfchustfastnng angenommen.

Demzrtniftz beträgt die Einkommensteuer für 1923 für bte erste Million de» steuerbaren Einkommens 10 Prozent, für die nächste Million 15 Proz., für die Nächste 20 Proz . für die nächste Million 25 Proz., für die nächsten zwei Millionen 30 Prozent, für die näch­sten zwei Millionen 35 Prozent, für die nächsten zwei SfiCone* 40 Pro;., und 45 Proz., für die nächsten drei Millkonen 50 Pro;., für die nächsten drei Millionen 55 Proz. und für die wetteren Beträge 60 Prozent. Die Berechnung der Einkommensteuer ermaei.it stch w-t 400 M für den Steuerpflichtigen und feine fvrau hei einem Einkommen bis zu einer Millwn Mark, sm 120f» Ji für fedes mlndersSbriqe Kind bei einem Einkommen bi» zu zwei Millionen, «für Kind um» grau werden le 21,0 .st monatlich und für fedeS min­derjährige Kind 1000 M monatlich von der Steuer ge­kürzt. Die zulässigen Ab-stge für Werbekosten ufro. bc« tragen 1000 M monatlich.

t Dkr Rest de» Gesetze» wird nach dem Komvromlst- anttage der Regierungsparteien, dem alle Parteien zn- itzirnmen. angenommen.

Die «r-nze für die Besteuerung (10 Prozents wird demarmäst für 1322 auf 400 000 Jl statt der vom «ns- ' schuft geforderten 300 000 .< hinaufgefctzi.

Die Abänderungen znm Gesetz gegu die Kapi­talflucht werden sodann In zweiter und dritter : Lesung angenommen. Ter Entwurf einer Reichsbaus- ikattSordnung wird in zweiter Setting nach den Aus- t schustbefchlüsfen angenommen, ebenso die Etat» Neck>- i rmngSbos, Reichsschuld und allgemeine Finanzverwaf- 'tttng. Freirag 12 Ubr fietne Anfragen, kleine Vor- ' tagen, weitere Rachtragsetats.

!$it WaiMMMmUm tmatltl dm hm I $I8H 631185.

i Paris, 14. Dez. DemCablostramme" zu­folge beabsichtigt die Reparationskommiisto« in Berlin eine Sondierung vorzunehme«, um die tzerUBeLnng de« neue» deutschen Plaue» ** Se- ß^ieLnigr«.

FMWanöert M MM.

Heute. Freitag mittag, beginnt die franzopsche Kammersitznng. Wir dürfe« «ach de« Aeugerungen Poinear^ anneftmeu, dah auch bei dieser Eelegn- ! eit ««» sehr dürftige Angabe« über Frankreich« Pläne gemacht werde«. Der französische Minister­präsident hat ganz unverblümt ausgesprochen, dah et alle» tu« werde. «« Deutschland über sein Vor­taben im Unklare« zu lasse«. Auch die Berichte, die au» dem englischen Unterhaus vorliegen, geben nur Andeutungen wieder, die kaum geeignet find, sich von den Absichten der Entente ein einigermahen klares Bild,« machen. Indessen geht doch aus den kargen Notizen, die der Presse «orliegen. hervor, dah Poinrar<r von einer rein militärischen Besetzung de, Ruhrgebiets, die ihm zweifellos zurrst vor­schwebte. ans gewichtigen politische« Gründen um, geschwenkt ist zu einer anderen für uns allerdings nicht minder ««erträg­lichen Methode. Es soll versucht werden, eine Zollt« ie von de« Ruhrhäsen bi» znm Rhein und Rhein Hernekanal aufzu­richten. Da» würde eine vollkommene Zer­schneidung des Industriegebiete« be­deuten und jede wirtschaftliche Zusammenarbeit in empfindlichster W:isr itören. Wichtige Einfnhr- nnd Ausfukrverbote der Industrie wäre« damit einfach abeeschnittrn und so ein bedeutender Teil unseres Wirtschaftslebens lahngelegt. Bon Duis­burg und Ruhrort aus wäre Frankreich außerdem der uniimfchränkte Herr des Nubrgebietes.

So siel t das aus, was die Franzosen ein «Aus neben ihrer Ruhrpläne" nennen. Es bleibt federn überlassen, von diesem Gesichtspunkt au, die Aeuße- rungen der Herren Poincar<5 und Clemenceau als das zu bewerten, was sie sind. Und es versteht sich von hier aus fe'r wotl, warum man bestrebt ist, auch in den Parlamenten über diesen nicht ganz ein­wandfreien Punkt so zurückhaltend wie irgend mög­lich z« sein.

Senatsausschuh und Ruhrbesetzung.

Paris. 14. Dez. Nach Mitteilungen, die gestern in den Wanbelgängen des Senats verbreitet waren, herrscht in der Senatskommission für aus­wärtige Angelegenheit Einstimmigkeit darüber, dast zunächst eine Verständigung mit den Alliierten versucht werden muff. Nur für den Fall, dast eine derartige Verständigung sich als unmöglich erweisen sollte, soll zu einer Besetzung des Ruhrgebiets bezw. einer materiellen Ausbeutung des besetzten Gebiet, geschritten werden.

Nur wirtschaftliche Sanktionen an der Ruhr.

Paris, 14 Dez. In den französischen amt­lichen Kreisen äußert man sich sehr zurückhaltend über die gegenwärtige Stellung der Regierung zu der Frage der Ruhrbesetzung. Man betont, dast Frankreich nur Maßnahmen wirtschaftlichen Cha­rakters im Ruhrgebiet beabsichtige und daß diese Maßnahmen ohne fedes militärische Vorgehen ge­troffen werden könnten. Es handle sich scheinbar um Maßnahmen in der Gegend von Ruhrort, wie sie schon wiederholt von französischen Politikern zur Ausübung eines- Drucks auf Deutschland, Schwer­industrie empfohlen wurden. Die MögstLkeit, dosi dir Neparationskrmmifficm vor dem Januar ein Moratorium für Deutschland bewilligt, besteht nach französischer Auffassung nicht.

P,incar6s voraussichtliche Kammererklärungen.

Paris, 14. Dez. DemJournal" zufolge wird Poincarck am Freitmz die Sitzung der Kammer mit einer Ansprache eröffnen, in der er über die Lon­doner Minisierberatung und ihre Vertagung eine Erklärung abgeben wird. Er wird sich dabei auf das beschränken, war et zu sagen für nützlich *ält und sich zu keinen weiteren Mitteilungen verleiten lassen. Insbesondere wird PoincarS nichts darüber sagen, was in den kritischen Ta­gen zwischen dem 2. und 15. Januar zu

SMM'klsWMl.

48. © i 6 a n e vom 14. Dezember

Ber Eintritt in dir Ta,zt?ordnung gibt Dr. htfl Sorge, Vorsitzender be* Neicbsverbeusrs der deutschen Industrie, eine Erklärung ab, in der e» u. a. heiht' Ick ergreife die Gelegenheit, hier im Plenum de» Reichs- tuirtsäiastsrnts g geuüber wirren Zeitnitgsnochrichten über die Stellung der Jnousirie zur Negiernng, die durchs die Bkätt.r gchcn und meines Erachtens mit ihrem zum Teil sich tvidersprechenden Inhalt nur nachteilig auf In- und Ausland wirken können, fet* y^eäe«, «toi bivfc« Gerächten e« Tausche« zugrunde

erwarten ist, 1. weil e» notwendig sei, Deutschland im Unklaren zu lassen über die S ch r it te, die unternommen wer- den sollen und 2., weil diese Schritte veränderlich sind je nach dem Gang der neuen Ministerberatung sowie nach der Entscheidung, die für die Gablungen für 1923 getroffen werden würde. Möglicherweise wird Frank, reich diese Entschließung gar nicht abwarten, son­dern schon vorher Matznamen ergrei­fe NH die ee für notwendig hält. In diesem -Falle würde schon mit neuen Ereig­nissen vor dem 15. Januar zu rechnen sein. Poincarck wird am Freitag auch in der Loge fein, auf die Erklärungen Donar Law» in der Kriegrschuldenfrage, die heute ta eng- fischen Unterhaus abgegebenwrten sollen, einzu- gchen. Bisher wird angenommen, daß die Haltung der englischen Regierung in dieser Frage sehr wert­voll sei, weil sie die Möglichkeit einer Streichung der Kriegsschulden auch ohne Beteiligung Amerikas an einer solchen Lösung in Aussicht stellt. Es sind aber auch darin Ueberraschungen nicht ausgeschlos­sen. Jedenfalls wird Voincor# in der Frage der Reparationen und der Zwangsmaß­nahmen gegen Deutschland vom Parlament und von den alliierten Regierungen Blanko­vollmacht verlangen. ,

England und die Ruhrbesetzung.

London. 14. Dez. Im Oberhaus fragte der Lordkanzler im Kabinett Llond George. Lord Bir­kenhead, ob die Regierung sich endgiltig an der Konferenz von Paris beteiligen und sich kompromit- tieren wollte. Wenn |a, werde es schwierig fein das englische Volk davon zu überzeugen, daß die Regierung bereit sei, die Schulden Frankreichs und Italiens an England zu annullieren. Er betonte, daß die französische Regierung ihrem Volke nicht so viel Steuer auferlegt habe als England das tue. Wenn Deutschland nickt bezahle, so würde bi* bri­tische Regierung gut tun, sich nickt an der Rubr- befekung zu beteiligen od-r an keiner ähnlichen stwangsbehandlung Deutschland gegenüber teilzu- 'tehmen. Zum Schluß billigte et durchaus die Po­litik des Kabinett, in der Ne-w^'-m^ftege.

Die Reparationsfrage im Unterhaus.

Gonbojt, 14. Dez. Im Unterhaufe erklärte Bonar Law bei der Debatte über die Repata- tionsfrage. alle seine 3nfcmstianen gingen bat in. daß Deutschland einem Zusammenbruch sehe nabe fei. Großbritannien könne keiner Aktion gleich­gültig zusehen, die warscheinlich nicht zur Folge haben würde, daß Reparationen geleistet würden und es.schwieriger, wenn nicht unmöglich machen würde, sie zu erhalten. Er hoffe, daß die britische und die französische Regierung die Zwischenzeit zu einem Meinungsaustausch benutzen würden, um einen g-meinsamen Weg zur Behandlung der Frage zu finden.

Cm MMlUWsMn AmmkllS.

London, 14. Dez. DieTime s" meldet aus Washington vom 13. Dezember:

Das Weiße Hans ließ gestern mitteilen, daß die ameri anifche Regierung alles Mögliche tue, ;»m eine befricdizende Lösung der Schwieriakeilen in Europa zustandezubrinaen. Präsident Har » ding wünsche daraus hinzuweisen, daß seine Re­gierung sich nicht untätig verhalte. Er habe weiter mitgeteilt, daß vor dem 2. Januar nächsten Jahre, die nöligen diplomali'chcn Schritte getan sein wür­den, um die englische, die französische und die anderen beteiligten Regierungen über die Haltung der Vereinigten Staaten zu verständigen. Das Weiße Hans und das Staatsdepartement woll­ten vorläufig lediglich diese allgemeine Erklärung abgeben. Cie l ielte» die Lage für so deikel, daß die größte Zurückhaltung notwendig sei.

liegt. Die Nachricht über einen von mir nochciesnchten -esp. au5r>ffübrttM Besuch beim Reichskanzler ist un­richtig. Ebenso sind die Einzelbeiten einer angel.'ichen Unterhaltung, die gelegentlich dieses Besuche» siattge- funden haben soll, nicht oder wenigstens nut rum geringen Teil zutreffend. Eine Unterhaltung zwischen dem Reichskanzler und mir bat gelegentlich der ersten Vlrnarsitzung des Rnchswirlschaktsrals vorgestern b-er stattgefundcn. In ihr wurde auch die bekannte erste Notiz derDeutschen Allgemeinen 8tilg." angeschnitten Ich erklärte, daß der Verband der deutsche« Industrie dieser Notiz vollkommen fernster». 34 ffigte »efcc gap, tagba

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verband e» für seine Pilickl hakte, bte Regierung in der fetzigen schwierigen Log« z u unterstützen. Die Industrie fei auch bereit. «« jeder Lösung, die eine dauernde Gesundung der pol'vlcke« und wirtschaftlichen Verhältnisse Deutschland» verspricht, mitzuwirkeu. Ich halte mich für verpsticktet. b«ft Er­klärung bitt abzugcben. weil ich Gerückte, welche eine Dissouonz zwischen Regierung und Industrie konstrn'ere» wollen, nicht nur für verderblich, sondern geradezu für eit Verbrecken am Vaterland halte. (Sehr richtigl Br^vol Sehr gulsi

Da« Hau» wendet sich sodann der Einzelberotnng da (ResetzenNvürfe über die Arbeitszeit zu. Fast zu jede« einzelnen Paragraphen liegen AbänderungStinträge vor« welckr eine Aussprache hervorruien

Zn 5 l, der besagt, dah das Gesetz für die gewe-b« licken Arbeiter Geltung haben soll, beantragt b»e Ab* teilung l Einfübrunq der Lebrl'nze und Gleich stel* lung der in Produktivgenossenschakteu leichte Ar* bett verrichtenden Genossen. Der Antrag wird angenommen Damit ist die Fassung de« sozial­politischen Ausschusses abgrlfbnt Trotz des dettgste« Widerstande» der Arbeitnebmer in dieser Frage, wird der Antro« der Arbeitg der ans Nichteinberechno»» der Arbeitsbereitfckaft in die Arbeit«,eit mit 102 gegen 100 Stimmn angenommen. Die Mebrbeschäsiigung der Lehrlinge w rd mit 103 gegen 97 l Stimmen ebenfalls beschlossen Damit sind die gründ- i legenden Paragraphen im Sinne der Arbeitgeber be- i schlossen.

Nack Erlckigung einer Reibe weiterer Paragraphe» vertagt sich das Haus aus Freitag Vormtttag IIV, Uht

Bus den Ausschüssen.

Abfindung der freiwillig ausscheidendeu Bennte«.

Berlin, 14 Dez. Im Hausbattsaussckuz M Reick,stagr« wurde beute bei der Beratung des dank- haltSgefetz?» versckl ckene sozialdemokrttticke Anträge durch i melcke die Angestellten gegen Entlassungen gesckünl art* oen sollen, abgelebnt Angenommen wurde ein TT'tras, monatb die Neicksta'g erung ersucht wird, zur Ent'astaug der Dausbalte b-r Brrkehrsverwallung und zur Veionn« berunfl der Kosten, den bi» zum 1 Februar '923 freiwilk'g aussckeibendeu Brannen dieser Verwaltung e*m einmalige entsprechend hohe Abfindungssumme zu gt» wäbren.

Reparationszahlunge« vor dem Haushaltsaussch» ß.

Berlin, 14 D z. Der Hausbattsairssckuk «ch Reichstage» verabschiedete beute zunächst n Nacktragr- etot tr» R-ickswinistenum« für Wiederaufbau. tr<*tf wblreiche B arnten.stellen gestrichen wurden. Beim Rach" tvagSetaf zur Aus'übrung be« FriedenSvertraae«. für welchen 613.5 Mifiardm Mark angeführt wurden rou-w mitaetnlt. daß e» f ch dabei bauvIsSchlick um die Deckung der B'lai n üL-rg-ck-nen R-icksschatzwecksel im Kesamiste- tTOfi ton 270 Millionen (S'e'bmarf handelt, ferner um bi« RrvorutionSleistungen und nickt zuletzt nm die BrsanangS» kosten. Bezüglich der ousgewiesenen Slsab-Üotbnnger wurde mitgeteilt. bah etwa 1000 lothringische Beamte noch nicht batten untergehracht werben können, und daß das Note Kreuz ans eigenen Mitteln etwa 15 Procent der Gesamtkosten ttir Flüchtlingsfürsarge auibringe Ra.b- bem bann auch brr Nachtrags tat des Reichstage« oeriS* sckicket wurde, ging man zur Beratung des Haushalls" gesetzes über.

örioit.

Lau saune, 14. Dez. In der heutigen Sitzung des Nuterausschuss.'s für den BeeSlkeruugsaustgu'ch be- ftanten die Türken nachdrücklich darauf, daß dar Pa­triarchat au« Konstantinopel entfernt »erben müsse. Tie Griechen protestierten lebhaft tttb erklärten, daß sie ihre Unterschritt niemals unter einen Bertr'g sitzen können, der eine derartige Kl fites -nthalte. Die Debalfe wurde daraus aus die nächste Sitzung v-riagt.

Angesichts bur unüberbrückbaren Gegen" sitze, die weiter zwischen GrieckenundTürken in brr Frage des Patriarchats bestehen, macht sich bie Tendenz geltend, diese Frage nickt im Friedensnerttag scsizulegeu. nm eventuell soä'er eine Lösung zu nnheit, an der die anderen orthodoxen Nationen teilnehmcn könnten <

Tie jugsslawikch-griechische Verständigung.

Belgrad, U Dz. Wie die dem M-m'iervrösi- bhtm nabestehendeTribuua" erfährt, w rd der 19)3 ztvischen Serbi n und Grechenland abgeschlossene Bünd­nisvertrag aus neuer Grundlage erneuert werdm. D:e 3<erl>anblungen werden in Belgrad genchrt. wo zw'fchcn den Außenminister der Kleinen Entente und dem grie­chischen Außenminister eine Ausantmeukunst fiatttiafert wird. Es ist nicht ousg-schlosien. daß diesen Befprechun- ze« Vcniselos beiwohnen wird.

Sie SttMaol der ScntoMofl.

Berlin, 14. Dez. Der Abgeordnete Winkler und die übrigen Mitglieder der deutschnationalrtt Landtagsfraktion haben im preußischen Landtag einen Urantrag eingebracht, das Staalsministcriuin zu erfuchr», zur Behebung der wachsenden Kredite not der Landwirtschaft auf die Reichsregierung dtthin einguroirfen, daß 1. alle Zahlungen für Um« lngegetreide sofort bei Lieferung erfolgen, 2. Ne rün»er«itreü»dustrie durch ausreichende KrMtz»